DE19748241A1 - Vorrichtung zum Herstellen von Drahtspulen auf in konvexen Ebenen angeordneten Wickelkörpern - Google Patents
Vorrichtung zum Herstellen von Drahtspulen auf in konvexen Ebenen angeordneten WickelkörpernInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Herstellen von Drahtspulen auf
in konvexen Ebenen angeordneten Wickelkörpern, bestehend aus einer
Drahtführungseinrichtung mit Bremseinheit, einer Einrichtung für das
Herstellen und Einlegen einzelner Drahtwicklungen und einer
Fixiervorrichtung für das Paket der mit Drahtspulen auszustattenden
Wickelkörper, wie sie im Elektromaschinenbau für das Herstellen von
Spulenkörpern auf Wickelkörpern von Rotoren oder von Statoren in
Nabenmotoren benötigt wird.
Vorrichtungen für das Herstellen von Spulenkörpern auf in konvexen
Ebenen angeordneten Wickelkörpern werden nach dem Stand der Technik
auf vielfältige Weise realisiert. Der am weitesten entwickelte Stand der
Technik wird durch Wickelroboter gekennzeichnet, die sich gesteuerter
Führungsnadeln bedienen, mit deren Hilfe der Wickeldraht in der jeweiligen
Wickelebene um den Wickelkörper geführt wird. Dazu muß die
Wickelnadel auch die Wickelnuten zu den benachbarten Wickelkörpern
durchfahren. Solche technischen Lösungen werden unter anderem in den DE
C1 42 09 532 und DE 40 29 981 beschrieben. Der Nachteil dieser Lösungen
besteht neben der Kompliziertheit der benötigten Wickelvorrichtungen vor
allem darin, daß der vorhandene Wickelraum bei der Nutzung der
Wickelnute nur unzureichend ausgenutzt und damit das Erreichen eines
gewünschten Masse-/Leistungsverhältnisses erschwert wird. Ein weiterer
Nachteil dieser Vorrichtungen zum Herstellen einzelner Drahtwicklungen
bis zum Erreichen eines vollständigen Spulenkörpers besteht im Erfordernis,
zur Vermeidung des Abgleitens der einzelnen Drahtwicklungen vom
Wickelkörper spezielle Niederhalter einsetzen zu müssen. Außerdem
gestalten sich Vorrichtungen dieser Art auch dadurch aufwendig, daß die bei
der Herstellung der einzelnen Drahtwicklung beteiligten Maschinenmassen
regelmäßig beschleunigt und gebremst werden müssen. Zur Sicherung der
vollständigen Reproduzierbarkeit der Bewegungsabläufe und der zu
erreichenden Positionen erfordern solche technischen Lösungen zugleich
anspruchsvolle Steuerungsmodule.
Eine Alternative dazu bieten Vorrichtungen, mit deren Hilfe die
Spulenkörper außerhalb des Paketes der Wickelkörper vorgewickelt und
anschließend auf den Wickelkörper aufgeschoben werden. Derartige
Vorrichtungen werden in den DE 38 42 735 und DE 37 01 474 bekannt
gemacht.
Da die vorgewickelten Spulenkörper möglichst berührungsfrei über die
Nutzähne geführtwerden müssen, verbleibt zwischen Spulenkörper und
Wickelkörper ein vergleichsweise großes räumliches Spiel, was sich
ungünstig auf den Wirkungsgrad der auf diese Weise hergestellten
Elektromaschine auswirkt.
Die Aufgabe der Erfindung besteht deshalb im Schaffen einer technischen
Lösung, mit deren Hilfe die Mängel des bekannten Stands der Technik
überwunden werden. Insbesondere soll erreicht werden, daß das Herstellen
von Spulenkörpern auf in konvexen Ebenen angeordneten Wickelkörpern
mit geringerem gerätetechnischen Aufwand, höherer Produktivität und
geringeren Kosten ermöglicht wird.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß im wesentlichen durch die
kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Danach besteht die
vorgeschlagene Vorrichtung zum Herstellen von Drahtspulen auf in
konvexen Ebenen angeordneten Wickelkörpern aus ansich bekannten
Drahtführungeinrichtungen, die regelmäßig mit Bremseinheiten ausgestattet
sind. Weiterhin besitzen derartige Vorrichtungen Einrichtungen für das
Herstellen und Einlegen einzelner Drahtwicklungen in das Paket der
Wickelkörper. Außerdem sind Vorkehrungen getroffen, um die hergestellten
Drahtspulen am ausgestatteten Wickelkörper zu fixieren.
Wesentliche Merkmale der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind das
Vorhandensein eines angetriebenen und für die Ausführung kreisförmiger
Bewegungen geeigneten Windarms mit wenigstens einer Drahtdüse, der
außerhalb des Paketes der mit Spulenkörpern auszustattenden Wickelkörper
angeordnet ist.
Außerdem besitzt die Vorrichtung eine Wickelschablone mit zumindest
zwei Schablonenfingern, die an den Sirnseiten des mit einem Spulenkörper
auszustattenden Wickelkörpers positionierbar ist.
Die Schablonenfinger weisen im Bereich oberhalb der Haltekanten
konische Verstärkungen von wenigstens 10° auf. Weiterhin sind die
Schablonenfinger im Bereich zwischen der Haltekante und dem Fingerende
als Zunge mit einer das Abgleiten der Drahtwicklungen zum Nuttiefsten
unterstützenden konischen Verjüngung ausgebildet.
Oberhalb der den mit einem Spulenkörper auszustattenden Wickelkörper
benachbarten Wickelkörper sind den unerwünschten Kontakt der Drähte mit
den Kanten der benachbarten Nutzähne verhindernde und das Herausheben
der zu formenden Spulendrähte aus den Wickelnuten bewirkende
Leitbleche angeordnet.
Schließlich ist für die Fixierung des Paketes von mit Spulenkörpern
auszustattenden Wickelkörpern eine antreibbare und mit dem Windarin und
der Wickelschablone zusammenwirkende Positioniereinrichtung vorgesehen.
Mit Hilfe einer derartigen Vorrichtung ist es möglich, den im Paket
befestigten Wickeldraht jeweils wicklungsweise spielarm um den
Wickelkörper zu formen, ohne daß die Drahtführungseinrichtung die
Wickelnuten passieren muß. Das erforderliche Spiel zwischen
Drahtwicklung und Querschnitt des Wickelkörpers unterhalb der Nutzähne
kann präzise durch die geometrischen Abmessungen der Wickelschablonen
in der Höhe der definierten Haltekanten bestimmt werden. Die aufwendigen
Hauptkomponenten der Vorrichtung in Form der
Drahtführungseinrichtungen mit Bremseinheit und Windarm können
einheitlich für unterschiedlichste Wickelaufgaben eingesetzt werden. Dies
gilt auch für die erforderliche antreibbare Positioniereinrichtung für das
Neupositionieren eines mit einer Drahtspule auszustattenden Wickelkörpers
an der Wickelschablone. Der individuelle Teil der erfindungsgemäßen
Vorrichtung kann sich damit auf die einfach gestalteten Wickelschablonen
und Leitbleche beschränken.
Mit Hilfe der neugeschaffenen technischen Lösung wird vom Windarm mit
Hilfe kreisförmiger Bewegungen der Wickeldraht in einer Ebene geführt, die
zwischen der Ebene der Haltekanten und dem Nuttiefsten gewählt wird.
Beim Verdrehen des Windarms aus der nutparallelen Lage wird der
Wickeldraht durch die an den Stirnseiten der Wickelkörper abgewinkelten
Leitbleche aus der Wickelebene herausgehoben. An der zuvor bewickelten
Stirnseite gleitet der Wickeldraht dabei auf der Zunge des Schablonenfingers
nach oben und wird an der Haltekante fixiert. Sobald der Windarm erneut
eine nutparallele Stellung erreicht hat, gleitet der Wickeldraht vom Leitblech
an den zu bewickelnden Wickelkörper, ohne daß der Wickeldraht den
Nutzahn oder die möglicherweise zuvor hergestellte Drahtspule des
benachbarten Wickelkörpers berührt hat. Wegen der tiefergelegenen
Wickelebene kommt es allerdings zu einem innigen Kontakt des
Wickeldrahtes mit der zuvor hergestellten Drahtwicklung, wobei die
eingestellte konstante Drahtzugkraft eine vertikal gerichtete
Kraftkomponente bewirkt, die das Abgleiten der zuvor hergestellten
Drahtwicklung von der Haltekante über die sich verjüngende Zunge zum
Nuttiefsten unterstützt.
Nach dem Herstellen der letzten Drahtwicklung des jeweiligen
Spulenkörpers wird die Schablone von dem Wickelkörper kurzzeitig
abgehoben, während der Windarm in einer nutparallelen Stellung verharrt.
Nach dem Lösen der Schablonenfinger vom Spulenkörper wird das Spiel
zumindest der zuletzt hergestellten Drahtwicklung, beispielsweise im
Zusammenhang mit dem Neupositionieren eines Wickelkörpers an der
Wickelschablone, soweit verringert, daß die letzte Drahtwicklung und damit
der gesamte Spulenkörper formschlüssig unter den Nutzähnen des
Wickelkörpers fixiert wird.
In einer besonderen Ausführungsform sind die Schablonenfinger der
Wickelschablone längsverschieblich ausgebildet.
Alternativ dazu ist die Wickelschablone mit einem separaten
Schablonenheber ausgestattet. Auf diese Weise ist mit vergleichsweise
einfachen Mitteln sichergestellt, daß der hergestellte Spulenkörper einerseits
am Wickelkörper unter Aufhebung des Spiels zumindest der letzten
Drahtwicklung wirksam fixiert ist und zugleich die Voraussetzungen für das
Neupositionieren eines Wickelkörpers an der Wickelschablone geschaffen
sind.
Eine besondere Funktion für die Wirksamkeit der geschaffenen Vorrichtung
besitzen die Leitbleche, die jeweils so angeordnet sind, daß sie die
benachbarten Wickelkörper zumindest im Bereich der dem mit einer
Drahtspule auszustattenden Wickelkörper zugewandten Nutzähne
überdecken. Zumindest an den Stirnseiten der benachbarten Wickelkörper
weisen die Leitbleche Abkantungen auf. Diese Abkantungen überdecken
teilweise die aktuellen Wickelnuten derart, daß die Abkantungen bis
unterhalb der Wickelebene reichen und sie zugleich als Aufgleitebene für
den Wickeldraht fungieren können.
In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist die
Positioniereinrichtung für das Paket mit Spulenkörpern auszustattender
Wickelkörper mit einem indexierbaren und für das taktweise in festen
Winkelschritten geeignete Neupositionieren des Paketes geeigneten Antrieb
ausgestattet. In diesem Falle wird die Vorrichtung so genutzt, daß es nach
dem Herausheben der Schablonenfinger aus dem zuvor hergestellten
Spulenkörper zum Verdrehen des Paketes von Wickelkörpern derart kommt,
daß ein weiterer Wickelkörper an den Schablonenfingern und den paarweise
angeordneten Leitblechen positioniert ist.
Nach dem Absenken der Schablonenfinger an den Stirnseiten des mit einem
Spulenkörper auszustattenden Wickelkörpers kann der Windarm der
Vorrichtung erneut in der gewünschten Drehrichtung in Betrieb gesetzt
werden und mit dem Herstellen der Drahtwicklungen eines weiteren
Spulenkörpers begonnen werden.
Die Vorteile der Erfindung bestehen zusammengefaßt darin, daß mit ihrer
Hilfe auf einfache Weise und hochproduktiv Wickelkörper mit
Spulenkörpern ausgestattet werden können, wobei dazu trotz
unterschiedlicher Wickelaufgaben im wesentlichen einheitliche Baugruppen
verwendet werden können. An die Steuerung der Vorrichtung werden im
Vergleich zu bekannten Wickelrobotern nur geringfügige Anforderungen
gestellt, was der Zuverlässigkeit und der angestrebten
Aufwandsminimierung zugute kommt.
Im Falle eines Produktwechsels ist es lediglich erforderlich, den Antrieb der
Positioniereinrichtung neu zu programmieren und die Wickelschablone
sowie die Leitbleche der neuen Aufgabe anzupassen. Die neugeschaffene
technische Lösung ist in ihrer Funktionsfähigkeit auch nicht darauf
beschränkt, daß Wickelkörper mit achsparallelen Wickelnuten mit
Spulenkörpern ausgestattet werden. Es ist ebenso unproblematisch möglich,
Wickelkörper mit verschränkten Nuten mit hoher Produktivität und
größtmöglicher Packungsdichte zu bewickeln.
Die Erfindung soll nachstehend mit einem Ausführungsbeispiel näher
erläutert werden.
In der beiliegenden Zeichnung zeigen:
Fig. 1 den schematischen Längsschnitt eines Wickelkörpers mit daran
stirnseitig angeordneter Wickelschablone und umlaufendem
Windarin;
Fig. 2 den schematischen Querschnitt mit Anordnung der die
benachbarten Wickelkörper abdeckenden Leitbleche;
Fig. 3 die schematische Schnittdarstellung eines Schablonenfingers.
Gemäß Fig. 1 bis 3 wird der Stator eines Nabenmotors mit an
Wickelkörpern 7 angeordneten Spulenkörpern 3 ausgestattet.
Dazu wird der Stator auf einer taktweise antreibbaren Positioniereinrichtung
befestigt, über der der antreibbare Windarm 1 mit einer Drahtführung sowie
die Wickelschablone 2 und die Leitbleche 11 angeordnet sind. Der mit
einem Spulenkörper 3 auszustattende Wickelkörper 7 besitzt an den
Nutseiten Nutzähne 8, die die Wickelnuten 9 teilweise überdecken.
Die Wickelschablone 2 wird mit den Schablonenfingern 16 an beiden
Stirnseiten 13 des Wickelkörpers 7 derart positioniert, daß sich die
Haltekante 12 der Wickelschablone 2 etwa 2 mm unterhalb der unteren
Kanten der Nutzähne 8 befindet. Oberhalb der Haltekante 12 weist der
Schablonenfinger 16 eine leicht gewölbte Verstärkung 17 auf, die im Mittel
einer Konizität von etwa 30° entspricht. Zum Nuttiefsten schließt sich an die
Haltekante 12 die Zunge 14 an, die bis zum Fingerende 18 auf einer Länge
von etwa 20 mm eine konische Verjüngung 19 von 2,5° aufweist.
Das zwischen den Haltekanten 12 und dem Wickelkörper 7 beim Herstellen
der geformten Drahtwicklung 4 entstehende Spiel 6 wird durch die Konizität
der Zungenverjüngung bestimmt.
Die Wickelebene 5 befindet sich etwa 15 mm unterhalb der Ebene der
Haltekanten 12. Der Windarm 1 besitzt neben der Drahtführung in der
Wickelebene 5 eine Drahtdüse 15, mit deren Hilfe der Wickeldraht in einem
Radius von etwa 500 mm straff um den Wickelkörper 7 mit der darüber
befindlichen Wickelschablone 2 geführt werden kann. Die beidseitig am
Wickelkörper 7 positionierten Leitbleche 11 decken jeweils etwa 5 der
benachbarten Wickelkörper 7 ab. Sie besitzen an den Stirnseiten 13 der
Wickelkörper 7 etwa 30 mm hohe Abkantungen 20, die die Wickelnuten 9
so überdecken, daß sie bis etwa 10 mm unter die Wickelebene 5 reichen und
bis zur Oberkante der Leitbleche 11 Aufgleitebenen 21 bilden.
Der bei Arbeitsbeginn im Nuttiefsten befestigte Wickeldraht wird vom
Windarm 1 über die Drahtdüse 15 nun um den Wickelkörper 7
herumgeführt. Sobald der Windarm 1 die nutparallele Lage verläßt, wird der
Wickeldraht auf der Aufgleitebene 21 des ersten Leitblechs 11 aus der
Wickelnut 9 herausgehoben und über den benachbarten Wickelkörper 7
geführt. Dabei gleitet der Wickeldraht über das Leitblech 11, ohne den
Wickelkörper 7 selbst zu berühren. Beim erneuten Erreichen einer
nutparallenen Lage gleitet der Wickeldraht an der nächsten Aufgleitebene 21
ab und wird in der Wickelebene 5 um die Zunge 14 des Schablonenfingers
16 geformt.
Beim erneuten Herausheben des Wickeldrahtes wird der bereits geformte
Teil der Drahtwicklung 4 am Abgleiten vom Wickelkörper 7 durch die
Haltekante 12 des Schablonenfingers 16 gehindert. Beim Herstellen der
darauffolgenden Drahtwicklung 4 wird die zuvor hergestellte Drahtwicklung
4 aus ihrer Lage an der Haltekante 12 zum Nuttiefsten hin verdrängt. Dieser
Prozeß wird sowohl durch die konische Verjüngung 19 der Zunge 14 als
auch durch die vertikale Kraftkomponente des straff in der tiefer gelegenen
Wickelebene 5 geführten Wickeldrahtes unterstützt. Nach dem Herstellen
der letzten Drahtwicklung 4 werden die Schablonenfinger 16 aus dem
Spulenkörper 3 herausgehoben, wobei der Windarm 1 eine nutparallele Lage
einhält. Danach kommt es zum Neupositionieren des Paketes 10 von
Wickelkörpern 7 und gleichzeitig zum Vermindern des Spiels 6 der zuletzt
hergestellten Drahtwicklung 4, was zur sicheren Fixierung dieser
Drahtwicklung 4 und damit des gesamten Spulenkörpers 3 unter den
Nutzähnen 8 des Wickelkörpers 7 führt.
1
Windarm
2
Wickelschablone
3
Spulenkörper
4
Drahtwicklung
5
Wickelebene
6
Spiel
7
Wickelkörper
8
Nutzahn
9
Wickelnut
10
Paket
11
Leitblech
12
Haltekante
13
Stirnseite
14
Zunge
15
Drahtdüse
16
Schablonenfinger
17
konische Verstärkung
18
Fingerende
19
konische Verjüngung
20
Abkantung
21
Aufgleitebene
Claims (5)
1. Vorrichtung zum Herstellen von Drahtspulen auf in konvexen Ebenen
angeordneten Wickelkörpern, bestehend aus einer
Drahtführungseinrichtung mit Bremseinheit, einer Einrichtung für das
Herstellen und Einlegen einzelner Drahtwicklungen und einer
Fixiervorrichtung für das Paket der mit Drahtspulen auszustattenden
Wickelkörper, dadurch gekennzeichnet,
daß ein angetriebener für die Ausführung kreisförmiger Bewegungen geeigneter Windarm (1) mit wenigstens einer Drahtdüse (15) außerhalb des Paketes (10) der mit Spulenkörpern (3) auszustattenden Wickelkörper (7) angeordnet ist,
daß eine Wickelschablone (2) mit zumindest zwei Schablonenfingern (16) an den Stirnseiten (13) des mit einem Spulenkörper (3) auszustattenden Wickelkörpers (7) positionierbar ist,
daß die Schablonenfinger (16) im Bereich oberhalb der Haltekante (12) eine konische Verstärkung (17) von wenigstens 10° aufweisen,
daß die Schablonenfinger (16) im Bereich zwischen der Haltekante (12) und dem Fingerende (18) als Zunge (14) mit einer das Abgleiten der Drahtwicklungen zum Nuttiefsten unterstützenden konischen Verjüngung (19) ausgebildet sind,
daß oberhalb der den mit einem Spulenkörper (3) auszustattenden Wickelkörpern (7) benachbarten Wickelkörper (7) den unerwünschten Kontakt der Drähte mit den Kanten der benachbarten Nutzähne (8) verhindernde und das Herausheben der zu formenden Spulendrähte aus den Wickelnuten (9) bewirkende Leitbleche (11) angeordnet sind und
daß für die Fixierung des Paketes (10) von mit Spulenkörpern (3) auszustattenden Wickelkörpern (7) eine antreibbare und mit dem Windarm (1) und der Wickelschablone (2) zusammenwirkende Positioniereinrichtung angeordnet ist.
daß ein angetriebener für die Ausführung kreisförmiger Bewegungen geeigneter Windarm (1) mit wenigstens einer Drahtdüse (15) außerhalb des Paketes (10) der mit Spulenkörpern (3) auszustattenden Wickelkörper (7) angeordnet ist,
daß eine Wickelschablone (2) mit zumindest zwei Schablonenfingern (16) an den Stirnseiten (13) des mit einem Spulenkörper (3) auszustattenden Wickelkörpers (7) positionierbar ist,
daß die Schablonenfinger (16) im Bereich oberhalb der Haltekante (12) eine konische Verstärkung (17) von wenigstens 10° aufweisen,
daß die Schablonenfinger (16) im Bereich zwischen der Haltekante (12) und dem Fingerende (18) als Zunge (14) mit einer das Abgleiten der Drahtwicklungen zum Nuttiefsten unterstützenden konischen Verjüngung (19) ausgebildet sind,
daß oberhalb der den mit einem Spulenkörper (3) auszustattenden Wickelkörpern (7) benachbarten Wickelkörper (7) den unerwünschten Kontakt der Drähte mit den Kanten der benachbarten Nutzähne (8) verhindernde und das Herausheben der zu formenden Spulendrähte aus den Wickelnuten (9) bewirkende Leitbleche (11) angeordnet sind und
daß für die Fixierung des Paketes (10) von mit Spulenkörpern (3) auszustattenden Wickelkörpern (7) eine antreibbare und mit dem Windarm (1) und der Wickelschablone (2) zusammenwirkende Positioniereinrichtung angeordnet ist.
2. Vorrichtung nach dem Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schablonenfinger (16) der Wickelschablone (2)
längsverschieblich ausgebildet sind.
3. Vorrichtung nach dem Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Wickelschablone (2) mit einem separaten Schablonenheber
ausgestattet ist.
4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Leitbleche (11) beidseitig die Stirnseiten (13) der
Wickelkörper (7) umgreifende Abkantungen (20) aufweisen, deren die
Wickelnut (9) teilweise überdeckende Kanten als Aufgleitebenen (21)
ausgebildet und bis unterhalb der Wickelebene (5) angeordnet sind.
5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Positioniereinrichtung für das Paket (10) der mit
Spulenkörpern (3) auszustattenden Wickelkörper (7) mit einem
indexierbaren und für das taktweise in festen Winkelschritten
geeignete Neupositionieren des Paketes (10) geeigneten Antrieb
ausgestattet ist.
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| DE19748241A DE19748241B4 (de) | 1997-11-01 | 1997-11-01 | Vorrichtung zum Herstellen von Drahtspulen auf in konvexen Ebenen angeordneten Wickelkörpern |
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