DE19748406A1 - Verfahren zur Erkennung einer Benutzungsberechtigung eines Fahrzeuges - Google Patents
Verfahren zur Erkennung einer Benutzungsberechtigung eines FahrzeugesInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Erkennung einer Benutzungsberechtigung eines Kraftfahrzeuges mit einer opto-elektronischen Verarbeitungseinrichtung (1) zur Identifizierung eines Fahrzeugbenutzers, wobei in Abhängigkeit mindestens eines Identifizierungssignals (I1, I2) der Bildverarbeitungseinrichtung (4), welches mit einem abgespeicherten Referenzsignal (R1, R2) verglichen wird, Sperrfunktionen (10) zur Inbetriebnahme des Kraftfahrzeuges gesteuert werden. Dabei sind erfindungsgemäß zur Erzeugung des Identifizierungssignals (I2) Mittel vorgesehen, welche wenigstens eine Körperaktion (13) des momentanen Fahrzeugbenutzers aufnehmen und zu dem Identifizierungssignal (I2) umwandeln.
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Erkennung einer Benutzungsberechtigung eines
Kraftfahrzeuges mit einer Verarbeitungseinrichtung, insbesondere einer optoelektronischen
Bildverarbeitungseinrichtung, zur Identifizierung eines Fahrzeugbenutzers, wobei in
Abhängigkeit mindestens eines Identifizierungssignals der Bildverarbeitungseinrichtung,
welches mit einem abgespeicherten Referenzsignal verglichen wird, Sperrfunktionen zur
Inbetriebnahme des Kraftfahrzeugs gesteuert werden.
Als Diebstahlschutzeinrichtung, beispielsweise Wegfahrsperre, und zum Verhindern einer
unbefugten Benutzung eines Kraftfahrzeuges ist es aus der DE 44 16 507 A1 bekannt,
mittels eines Bildverarbeitungssystems Körpermerkmale, wie beispielsweise eine Gesichts-
oder Kopfform, auszuwerten, mit einem zuvor abgespeicherten Referenzmerkmal zu ver
gleichen und anschließend Sperrfunktionen aufzuheben, wenn der momentane Fahrzeug
benutzer als berechtigt identifiziert wurde, oder umgekehrt Sperrfunktionen, wie eine Weg
fahrsperre, zu aktivieren, wenn der momentane Fahrzeugbenutzer nicht als berechtigt iden
tifiziert werden konnte.
Dieses bekannte Verfahren stößt allerdings dort an seine Grenzen, wo die Körpermerkmale
von ähnlichen Personen und insbesondere von Zwillingen geprüft werden, da deren
Körpermerkmale derart ähnlich sind, daß entweder bei der Identifizierung die Zwillinge nicht
mit hinreichender Sicherheit unterschieden werden können, oder andererseits die Identifizie
rung so scharf erfolgt, daß selbst der berechtigte Fahrzeugbenutzer nicht immer oder nicht
mit ausreichender Sicherheit als berechtigt identifiziert wird. Des weiteren gibt es Dieben
eine Handhabe, die berechtigte Person zu zwingen, das Fahrzeug während der Straftat
weiterzuführen.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine verbessertes Verfahren
der obengenannten Art zur Verfügung zu stellen, wobei die obengenannten Nachteile über
wunden werden und auch Personen mit sehr ähnlichen bis fast identischen Körpermerkma
len hinreichend sicher unterschiedlich identifiziert werde.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Verfahren der o. g. Art mit den in Anspruch
1 gekennzeichneten Merkmalen gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in
den abhängigen Ansprüchen angegeben.
Dazu ist es erfindungsgemäß vorgesehen, daß zur Erzeugung des Identifizierungssignals
Mittel vorgesehen sind, welche wenigstens eine Körperaktion des momentanen Fahrzeug
benutzers aufnehmen und zu dem Identifizierungssignal umwandeln.
Dies hat den Vorteil, daß eine zusätzliche Absicherung bei sich sehr stark ähnelnden Perso
nen oder bezüglich eines Versuchs der kriminellen Überwindung der Berechtigungsidentifi
kation mittels Fotografien (Stehlen) oder durch den Versuch einer erzwungene Identifizie
rung (Entführung) gegeben ist.
In einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist die Körperaktion eine Körperbewe
gung, eine Körperhaltung, eine Gesichtsmimik eine Betätigung eines gegenständlichen
Elementes des Kraftfahrzeuges und/oder eine Abfolge eines oder mehrere dieser Körper
aktionen.
Für eine noch schärfere Berechtigungsidentifikation wird in vorteilhafter Weise zusätzlich in
Kombination ein Körpermerkmal, beispielsweise des Kopfes, des momentanen Fahrzeug
benutzers aufgenommen, in ein Identifizierungssignal umgewandelt und mit einem Refe
renzsignal verglichen.
Zweckmäßigerweise weist die Bildverarbeitungseinrichtung eine CCD-Kamera und/oder das
Mittel zur Erzeugung des Identifizierungssignals einen zusätzlichen Hebel auf. Letzterer
kann dann zur Betätigung in einer vorbestimmten Weise zur Berechtigungsidentifizierung
verwendet werden, wobei natürlich nur der Berechtigte die Richtige Art und Weise der Betä
tigung kennen darf. Mit der CCD-Kamera können beispielsweise Körperbewegungen oder -
haltungen des momentanen Fahrzeugbenutzers aufgenommen und mit einer Referenz ver
glichen werden.
In einer weiteren besonders bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfah
rens weist das Mittel zur Erzeugung des Identifizierungssignals eine Einrichtung zur Über
wachung wenigstens eines im Kraftfahrzeug angeordneten betätigbaren Elementes auf.
Dabei ist das wenigstens eine betätigbare Elemente bevorzugt ein Blinkerhebel, ein Schei
benwischerbetätigungshebel, ein Gaspedal, ein Bremspedal, ein Kupplungspedal, ein Fen
sterheber, ein Lenkrad, bin Gangwahlhebel und/oder ein Lichtschalter oder ähnliches.
Dadurch, daß das Mittel zur Erzeugung des Identifizierungssignals eine Fuzzy-Logic-Einrich
tung umfaßt, wird in besonders vorteilhafter Weise eine Identifizierung zur Verfügung
gestellt, welche typische Verhaltensmuster des momentanen Fahrzeugbenutzers auswertet.
Der berechtigte Benutzer muß hierbei kein vereinbartes Signal mehr auswendig lernen,
sondern umgekehrt lernt das Identifikationssystem seinen Benutzer zu identifizieren, so wie
beispielsweise Entenküken gleich nach dem Ausschlüpfen auf ihre Mutter geprägt werden
oder wie Eltern auch ihre eineiigen Zwillinge unterscheiden können.
Gemäß dem erfindungsgemäßen Verfahren wird wenigstens eine Körperaktion aufgenom
men und ausgewertet. Diese Körperaktion kann unterschiedlichster Natur sein. Beispiels
weise eine vereinbarte Körperbewegung mit dem Kopf oder den Händen, welche optisch von
einer Kamera aufgenommen und weiter verarbeitet wird. Jedoch ist auch eine Sensierung
von Betätigungen von im Fahrzeug angeordneten betätigbaren Elementen durch entspre
chende Sensoren möglich. Hierbei führt der momentane Fahrzeugbenutzer eine oder meh
rere Betätigungsaktionen mit dem Körper aus, die einem vereinbarten, zuvor gespeicherten
Signal entsprechen und natürlich, wie ein Geheimcode, nur dem oder den Berechtigten Per
sonen bekannt sein dürfen.
Die aufgenommene Körperaktion wird dann in ein Identifizierungssignal umgewandelt,
welches dann weiter mit einem abgespeicherten Referenzsignal verglichen wird. Stimmen
die miteinander verglichenen Signale exakt oder in einer vorbestimmten Bandbreite überein,
so wird eine Sperrfunktion deaktiviert oder ggf. nicht aktiviert. Ist der Vergleich jedoch nega
tiv, dann wird eine Sperrfunktion aktiviert oder ggf. nicht aufgehoben. Die zulässige Band
breite entscheidet dabei darüber, wie scharf zwischen zwar verschiedenen aber ähnlichen
Personen unterschieden wird.
Die auf diese Weise realisierte Wegfahrsperre verhindert ein unbefugtes Benutzen oder
Stehlen des Fahrzeuges durch Unberechtigte.
Vorteilhaft ist auch eine zusätzliche Fuzzy-Logic-Einrichtung, welche in einem Selbstlernpro
zeß typische Körperaktionen eines berechtigten Benutzers, beispielsweise über eine vor
bestimmte Zeit nach dem Einsteigen, erfaßt und zur Berechtigungsidentifikation speichert
und mit später aufgenommene Körperaktionen eines momentanen Fahrzeugbenutzers ver
gleicht. Solche Körperaktionen können wiederum Körperbewegungen, -haltungen, Betäti
gungen von Elementen im Fahrzeug und/oder eine Abfolge eines oder mehrerer dieser sein.
Des weiteren besteht eine Möglichkeit darin, die Verarbeitungseinrichtung bei dem Erfassen
einer Person auf dem Fahrersitz zu aktivieren. Die Sensierung dieser Person erfolgt dabei
vorteilhafterweise über einen Sitzschalter am Fahrersitz. Das hat den wesentlichen Vorteil,
daß ein Entwenden des Fahrzeuges während eines Halts, beispielsweise an einer Ampel,
verhindert werden kann. Bei einem Fahrertausch wird auf dem Fahrersitz ein Personen
wechsel festgestellt und die Bildverarbeitungseinrichtung gestartet, die dann ein Identifizie
rungssignal erzeugt. Wird eine unberechtigte Person ermittelt, werden die Sperrfunktionen
aktiviert und das Fahrzeug kann nicht in Betrieb gesetzt werden.
Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung werden in Abhängigkeit des Identifizie
rungssignals bei erkannter Benutzungsberechtigung abgespeicherte personenabhängige
Komforteinstellungen, wie die Einstellung von Sitzpositionen und Spiegeleinstellungen vor
genommen.
Nur bei Erkennen eines für den berechtigen Fahrzeugbenutzers typischen Verhaltens
musters wird das so erzeugte Identifizierungssignal mit einem abgespeicherten Referenz
signal übereinstimmen und keine Sperrfunktion aktiviert bzw. ggf. eine Sperrfunktion aufge
hoben. Hierbei könne auch in Kombination mittels einer Kamera aufgenommene Körper
merkmale, Körperaktionen und/oder Betätigungen von im Kraftfahrzeug angeordneten
betätigbaren Elementen ausgewertet werden. Bei nicht eindeutig positiver Identifikation kann
dann ein zusätzliches Identifikationsmerkmal hinzugezogen oder verlangt werden, wie bei
spielsweise ein Körpermerkmal oder die Eingabe einer PIN-Nummer.
Dieses erfindungsgemäße Verfahren der Berechtigungsidentifikation kann in vorteilhafter
Weise auch mit der oben erwähnten bekannten Identifikation mittels eines Körpermerkmals
kombiniert werden, so daß die Unterscheidung verschiedener Personen sehr scharf erfolgt
und auch sehr ähnliche Personen, wie beispielsweise Zwillinge, mit hinreichender Sicherheit
unterschieden werden können.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels näher beschrieben. Die
zugehörige Zeichnung zeigt ein Blockschaltbild einer Vorrichtung zur Durchführung des
erfindungsgemäßen Verfahrens.
Die in der Figur gezeigte Verarbeitungseinrichtung 1 besteht aus einer CCD-Kamera 4 zur
Aufnahme spezieller Körpermerkmale 2 und Umwandlung in ein Identifizierungssignal 11 der
auf dem Fahrersitz befindlichen Person. Dazu eignen sich beispielsweise das Gesicht bzw.
Teile des Gesichtes, jedoch auch ein Fingerabdruck.
Optimal kann dabei die Szene mit einer Lichtquelle 5 im nahen IR-Spektralbereich zur Erhö
hung der Auswertesicherheit beleuchtet werden, um die aufzunehmende Person nicht zu
blenden. Eine Vergleichseinrichtung 3 vergleicht das Identifizierungssignal 11 mit in ihrem
Speicher 11 vorhandenen Referenzsignalen R1 von zur Benutzung des Fahrzeuges berech
tigten Personen. Die Abspeicherung der Referenzsignale R1 erfolgt bei der erstmaligen
Benutzung des Fahrzeuges durch die zu berechtigende Person. Dazu wird in eine Leseein
richtung 7 ein Identifizierungscode C, beispielsweise über eine Codekarte 8 eingegeben.
Aufgrund eines gültigen Identifizierungscodes C werden die von der CCD-Kamera 4 aufge
nommenen Körpermerkmale 2 der berechtigten Person in dem Speicher 11 als Referenz
signale R1 abgelegt. Dadurch hat der berechtigte Benutzer des Fahrzeuges die Wahl, wel
ches spezifische Merkmal er als Referenz verwenden will. Neben der allgemeinen Benut
zungsberechtigung kann die Codekarte 8 auch weitere Informationen über die Dauer und die
Art und Weise der Benutzungsberechtigung oder auch fahrzeugspezifische Daten enthalten,
in deren Abhängigkeit die Benutzungsberechtigung aller oder einzelner berechtigter Perso
nen gegebenenfalls eingeschränkt werden kann.
Die Eingabe des Identifizierungscodes C ist lediglich bei der ersten Benutzung des Fahrzeu
ges durch die zu berechtigende Person bzw. bei der ersten Benutzung eines Benutzungs
zyklusses vorzunehmen. Die Codekarte 8 muß also nicht bei jedem Fahrtantritt mitgeführt
werden.
Um die Benutzung des Fahrzeuges durch eine nicht berechtigten Person, die jedoch einer
berechtigten Person ähnlich sieht, zu verhindern, ist zusätzlich vorgesehen, definierte Kör
peraktionen 13 des momentanen Fahrzeugbenutzers mit der bereits vorhandenen CCD-
Kamera 4 oder auch einer weiteren nicht dargestellten CCD-Kamera aufzunehmen. Eine
solche Körperaktion kann eine Körperbewegung, eine Körperhaltung, eine Gesichtsmimik,
eine Betätigung eines gegenständlichen Elementes und/oder eine Abfolge eines oder meh
rerer dieser Körperaktionen sein.
Die aufgenommene Körperaktion wird nach ihrer Aufnahme und Umwandlung in ein Identi
fizierungssignal 12 ebenfalls in der Vergleichseinrichtung 3 mit Referenzsignalen R2, die aus
dem Speicher 11 abgerufen werden, verglichen,
die Abspeicherung bzw. Änderung der Referenzsignale R2 erfolgt auf die gleiche Weise wie
die Abspeicherung der Referenzsignale R1, wobei die Möglichkeit besteht, beide gleichzeitig
in einem Verfahrensschritt oder getrennt abzuspeichern.
Die zusätzliche Verwendung von Körperaktionen für die Erkennung von Benutzungsberech
tigungen hat weiterhin den Vorteil, daß ein potentieller Dieb durch Verwendung von berech
tigten Personen nicht in der Lage ist, das Fahrzeug zu entwenden. Es versteht sich von
selbst, daß dem berechtigten Benutzer die Möglichkeit gegeben ist, durch einen wiederhol
ten Speichervorgang die Referenzmerkmale R2 zu ändern.
Bei einer wiederholten Benutzung des Fahrzeuges gibt nach der Prüfung der aktuell
aufgenommenen Körpermerkmale und -aktionen mit den abgespeicherten Referenzdaten
R1, R2 die Vergleichseinrichtung 3 ein Berechtigungssignal S an die zentrale Datenverarbei
tungseinrichtung 9, die wiederum in Abhängigkeit des Berechtigungssignals S Steuersignale
A1 für sensitive Sperrfunktionen 10 des Fahrzeuges erzeugt. Bei berechtigter Benutzung
werden die sensitiven Sperrfunktionen des Fahrzeuges, wie die Unterbrechung der
Stromzufuhr der Kraftstoffpumpe P und die Deaktivierung von Steuergeräten M aufgehoben.
Mit Hilfe des erfindungsgemäßen Verfahrens kann eine unberechtigte Benutzung des Fahr
zeuges ausgeschlossen werden. Die Überprüfung der Benutzungsberechtigung wird beim
Ausführungsbeispiel durch die Betätigung des Sitzschalters 6 am Fahrersitz ausgelöst.
Somit kann auch ein unberechtigtes Benutzen des Fahrzeuges nach einem kurzen Halt an
einer Ampel oder Kreuzung ausgeschlossen und ein sogenanntes "Car napping" verhindert
werden.
Neben der Prüfung der Benutzungsberechtigung können bei berechtigten Personen mit der
Vorrichtung über das Steuersignal A2 auch personenabhängige Einstellungen von
Fahrzeugkomponenten 12, wie Sitz oder Spiegel gesteuert werden. Dazu werden die von
der Person bei erstmaliger Benutzung vorgewählte Komforteinstellungen abgespeichert und
bei der nächsten Benutzung automatisch eingestellt.
1
Verarbeitungseinrichtung
2
Körpermerkmal, Identifizierungssignal
3
Vergleichseinrichtung
4
CCD-Kamera
5
Lichtquelle
6
Sitzschalter
7
Leseeinrichtung
8
Codekarte
9
Datenverarbeitungseinrichtung
10
Sperrfunktionen
11
Speicher
12
Komforteinstellung
13
Körperaktion, Identifizierungssignal
R1 Referenzsignal
R2 Referenzsignal
C Identifizierungscode
S Berechtigungssignal
P Kraftstoffpumpe
A1 Steuersignal
A2 Steuersignal
M Steuergerät
I1 Identifizierungssignal
I2 Identifizierungssignal.
R1 Referenzsignal
R2 Referenzsignal
C Identifizierungscode
S Berechtigungssignal
P Kraftstoffpumpe
A1 Steuersignal
A2 Steuersignal
M Steuergerät
I1 Identifizierungssignal
I2 Identifizierungssignal.
Claims (10)
1. Verfahren zur Erkennung einer Benutzungsberechtigung eines Kraftfahrzeuges mit
einer Verarbeitungseinrichtung zur Identifizierung eines Fahrzeugbenutzers, wobei in
Abhängigkeit mindestens eines Identifizierungssignals der Verarbeitungseinrichtung,
welches mit einem abgespeicherten Referenzsignal verglichen wird, Sperrfunktionen
zur Inbetriebnahme des Kraftfahrzeugs gesteuert werden,
dadurch gekennzeichnet, daß
zur Erzeugung des Identifizierungssignals (I2) Mittel vorgesehen sind, welche
wenigstens eine Körperaktion (13) des momentanen Fahrzeugbenutzers aufnehmen
und zu dem Identifizierungssignal (I2) umwandeln.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Verarbeitungseinrichtung (1) eine opto-elektronische Bildverarbeitungseinrichtung
ist.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Körperaktion (13) eine Körperbewegung, eine Körperhaltung, eine Gesichtsmimik
eine Betätigung eines gegenständlichen Elementes des Kraftfahrzeuges und/oder
eine Abfolge eines oder mehrere dieser Körperaktionen ist.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
zusätzlich in Kombination ein Körpermerkmal (2), beispielsweise des Kopfes, des
momentanen Fahrzeugbenutzers aufgenommen, in ein Identifizierungssignal (I1)
umgewandelt und mit einem Referenzsignal (R1) verglichen wird.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Verarbeitungseinrichtung (1) eine CCD-Kamera (4) aufweist.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Mittel zur Erzeugung des Identifizierungssignals (I2) eine Einrichtung zur Über
wachung wenigstens eines im Kraftfahrzeug angeordneten betätigbaren Elementes
aufweist.
7. Verfahren nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß
das wenigstens eine betätigbare Elemente ein Blinkerhebel, ein Scheibenwischer
betätigungshebel, ein Gaspedal, ein Bremspedal, ein Kupplungspedal, ein Fenster
heber, ein Lenkrad, ein Gangwahlhebel und/oder ein Lichtschalter oder ähnliches ist.
8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Mittel zur Erzeugung des Identifizierungssignals (I1, I2) eine Fuzzy-Logic-
Einrichtung umfaßt.
9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
in Abhängigkeit des Steuersignals (A2) personenabhängige Komforteinstellungen
(12) erfolgen.
10. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Verarbeitungseinrichtung (1) beim Erfassen einer Person auf dem Fahrersitz
aktiviert wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19748406A DE19748406A1 (de) | 1997-11-03 | 1997-11-03 | Verfahren zur Erkennung einer Benutzungsberechtigung eines Fahrzeuges |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE19748406A DE19748406A1 (de) | 1997-11-03 | 1997-11-03 | Verfahren zur Erkennung einer Benutzungsberechtigung eines Fahrzeuges |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19748406A1 true DE19748406A1 (de) | 1999-09-16 |
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ID=7847384
Family Applications (1)
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| DE19748406A Withdrawn DE19748406A1 (de) | 1997-11-03 | 1997-11-03 | Verfahren zur Erkennung einer Benutzungsberechtigung eines Fahrzeuges |
Country Status (1)
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