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DE19747971A1 - Überbau einer eingleisigen Eisenbahnbrücke aus einbetonierten Stahlträgern als Verbundtragwerk ohne Anwendung von besonderen Verbundmitteln - Google Patents

Überbau einer eingleisigen Eisenbahnbrücke aus einbetonierten Stahlträgern als Verbundtragwerk ohne Anwendung von besonderen Verbundmitteln

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Publication number
DE19747971A1
DE19747971A1 DE1997147971 DE19747971A DE19747971A1 DE 19747971 A1 DE19747971 A1 DE 19747971A1 DE 1997147971 DE1997147971 DE 1997147971 DE 19747971 A DE19747971 A DE 19747971A DE 19747971 A1 DE19747971 A1 DE 19747971A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
superstructure
girders
railway bridge
bridge according
edge
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE1997147971
Other languages
English (en)
Inventor
Hubert Dipl Ing Westphal
Juergen Dipl Ing Kunz
Karl-Heinz Dipl Ing Michalski
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
INKOPLAN GES fur INFRASTRUKTU
Original Assignee
INKOPLAN GES fur INFRASTRUKTU
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Filing date
Publication date
Application filed by INKOPLAN GES fur INFRASTRUKTU filed Critical INKOPLAN GES fur INFRASTRUKTU
Priority to DE1997147971 priority Critical patent/DE19747971A1/de
Publication of DE19747971A1 publication Critical patent/DE19747971A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01DCONSTRUCTION OF BRIDGES, ELEVATED ROADWAYS OR VIADUCTS; ASSEMBLY OF BRIDGES
    • E01D2/00Bridges characterised by the cross-section of their bearing spanning structure
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01DCONSTRUCTION OF BRIDGES, ELEVATED ROADWAYS OR VIADUCTS; ASSEMBLY OF BRIDGES
    • E01D2101/00Material constitution of bridges
    • E01D2101/20Concrete, stone or stone-like material
    • E01D2101/24Concrete
    • E01D2101/26Concrete reinforced
    • E01D2101/268Composite concrete-metal

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Bridges Or Land Bridges (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft den Überbau einer Eisenbahnbrücke aus einbetonierten Stahlträ­ gern als Verbundtragwerk ohne Anwendung von besonderen Verbundmitteln. Nach dem bisherigen Stand der Technik können für Überbauten mit sehr geringer Bauhöhe und -breite nur Konstruktionen ohne Schotterbett in Form von stählernen Hohlkästen zum Einsatz kommen.
Konstruktionsbedingt sind diese Überbauten nur für eine geringe Geschwindigkeit zuge­ lassen, besitzen eine hohe Lärmemission und einen hohen Unterhaltungsaufwand. Ersatzlösungen im Rahmen des bestehenden technischen Regelwerkes führen zwangs­ läufig zu kostenintensiven Folgemaßnahmen (Erhöhung der Gradiente des überführten Verkehrsweges bzw. Absenkungen der Unterführung).
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Überbau als Alternativlösung zum Ersatz o.g. Bauart zu schaffen.
Die Lösung dieser Aufgabe besteht erfindungsgemäß darin, daß bei Vorgabe der einge­ schränkten geometrischen Verhältnisse die o.g. Nachteile beseitigt werden.
Bei dem erfindungsgemäßen Überbau handelt es sich um einen tragenden, eingleisigen Querschnitt minimaler Bauhöhe und -breite und Ausnutzung des Bereiches zwischen den Schienen, bis an die Verbindungslinie der Schienenoberkanten heran, zur Anordnung höherer Stahlträger als Mittelträger.
Die Lasteintragung (Radlasten) erfolgt über direkte, elastische Schienenstützungen, welche auf den Obergurten der niedrigeren Randträger zentrisch angeordnet sind. Die Wirkungsweise der Lasteintragung und -weiterleitung ist in den Punkten 2 und 3 der Patentansprüche formuliert.
Der Überbau wird als Fertigteil konzipiert, wobei durch die Anordnung verschiedener Anschlagpunkte eine Ein- bzw. Zweikranmontage möglich ist.
Die Ausbildung der Auflagerung erfolgt über Stahlbeton-Endquerträger und 2 Lager, je Lagerlinie entsprechend dem Stand der Technik nach Regelwerk.
Aufgrund der Auswechselbarkeit der Lager und der verbleibenden, zugänglichen Anschlagpunkte ist der Überbau sowohl permanent als auch temporär einsetzbar.
Die Herstellung des erfindungsgemäßen Überbaues kann wie folgt beschrieben werden:
  • - Lieferung überhöht hergestellter Träger,
  • - Bohren der erforderlichen Steglöcher für die Querbewehrung,
  • - Aufschweißen der Gewindebolzen auf dem Obergurt der Randträger zur Befestigung der Schienenstützungen,
  • - vollflächig unterstütztes Auflegen der Träger in der Anordnung des Endzustandes,
  • - Einbau der Querbewehrung als GEWI®-Stahl,
  • - aufgebogene Querbewehrung in Überbaulängsachse mittels Gewindemuffe stoßen (Vollstoß),
  • - Einbringen der geraden Querbewehrung (GEWI®-Stahl) mit Lagesicherung der Stahl­ träger für den Betoniervorgang durch Kontermuttern und Herstellung der Endverankerung mittels gemeinsamer Ankerplatte mit Anker- und Kontermutter für die obere und untere Querbewehrung,
  • - Komplettierung mit Bügeln und Längsbewehrung,
  • - Betonieren des Überbaues.
Zum besseren Verständnis der Beschreibung zeigen:
Fig. 1 Längsansicht des Überbaues
Fig. 2 Querschnitt im vergrößerten Maßstab

Claims (5)

1. Überbau einer eingleisigen Eisenbahnbrücke, bestehend aus einbetonierten Stahl­ trägem als Verbundtragwerk, ohne Anwendung von besonderen Verbundmitteln, dadurch gekennzeichnet, daß Stahlträger unterschiedlicher Höhe, untergliedert in niedrigere Randträger (1) und höhere Mittelträger (2) zusammen in einem Querschnitt wirken.
2. Überbau einer Eisenbahnbrücke nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die direkte Lasteintragung aus den Radlasten über einen konsolartigen Anschluß der Randträger an den Mittelquerschnitt (4) in Querrichtung erfolgt.
3. Überbau einer Eisenbahnbrücke nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Randquerschnitt (3) über eine zusätzliche Bewehrung zur Gesamttragwir­ kung in Längsrichtung herangezogen wird.
4. Überbau einer Eisenbahnbrücke nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß die über die Endverankerung (5) erzeugten Spaltzugkräfte durch die Kammerung zwischen den Trägerflanschen aufgenommen werden und somit keine zusätzliche Spaltzugbewehrung erforderlich ist.
5. Überbau einer Eisenbahnbrücke nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die eingelegte Querbewehrung in Form von GEWI®-Stählen gleichzeitig durch Verschraubung im Stegbereich (6) als Montagesicherung der Träger genutzt wird.
DE1997147971 1997-10-30 1997-10-30 Überbau einer eingleisigen Eisenbahnbrücke aus einbetonierten Stahlträgern als Verbundtragwerk ohne Anwendung von besonderen Verbundmitteln Ceased DE19747971A1 (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1348810A3 (de) * 2002-03-26 2005-03-23 Asahi Engineering Co., Ltd. Anordnung von Deckenplatten für Brücken
KR100685725B1 (ko) * 2003-09-05 2007-02-23 아사히 엔지니어링 가부시키가이샤 상판교의 구조
EP2218825A2 (de) 2009-02-13 2010-08-18 SSF Ingenieure GmbH Brücke für Eisenbahnen sowie Längsträger und Verfahren für ihre Herstellung

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DE102009008826B4 (de) * 2009-02-13 2014-12-11 Ssf Ingenieure Ag Brücke für Eisenbahnen sowie Längsträger und Verfahren für ihre Herstellung

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