DE19747934A1 - Funktionsblock für ein Badezimmer - Google Patents
Funktionsblock für ein BadezimmerInfo
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Description
Es ist bereits ein Installationsmodul aus mineralischem
Porenbeton bekannt, der als Basis für die Anbringung mehrerer
Teile eines Badezimmers dienen kann. Der Isolationsblock
enthält die gesamte benötigte Sanitärtechnik und die erfor
derlichen Anschlüsse und Befestigungspunkte.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Möglichkeit zu
schaffen, aus vorgefertigten für sich mindestens teilweise
funktionsfähigen Modulen fertige Funktionsblöcke für Badezim
mer zu schaffen, die sich in vielfältiger Weise kombinieren
lassen und trotzdem mit geringem zusätzlichem Aufwand zusam
mengefügt werden können.
Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung ein System
mit den im Anspruch 1 genannten Merkmalen vor. Weiterbildun
gen der Erfindung sind Gegenstand von Unteransprüchen, deren
Wortlaut ebenso wie der Wortlaut der Zusammenfassung durch
Bezugnahme zum Inhalt der Beschreibung gemacht wird.
Die Erfindung verwendet ein System von mindestens drei
Modulen, die jeweils mindestens eine Begrenzungsfläche
aufweisen, deren Querabmessungen gleich sind. Dadurch lassen
sich aus Kombinationen von beliebigen zwei Modulen aus der
Menge von drei Modulen unterschiedliche Funktionsblöcke
zusammensetzen, wobei die Zusammensetzung auch unterschied
lich sein kann. Es ist auch möglich, zwei gleiche Module
zusammenzusetzen, um beispielsweise ein Doppelwaschbecken zu
erhalten. Die Module werden so miteinander verbunden, daß die
Begrenzungsflächen sich berühren, die Module also beispiels
weise Rücken an Rücken stehen.
In Weiterbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, daß
mindestens ein Modul aus der Menge von drei Modulen eine
weitere zur Verbindung mit einem anderen Modul dienende
Begrenzungsfläche aufweist. Diese Begrenzungsfläche kann
beispielsweise an einer an die erste Begrenzungsfläche
angrenzenden Seite des Moduls angeordnet sein. Wenn die
Module eine rechteckige Grundfläche haben, können die beiden
Begrenzungsflächen also unter einem rechten Winkel zueinander
angeordnet sein. Es ist aber auch möglich, daß die zweite
Begrenzungsfläche unter einem anderen Winkel verläuft, wie
es auch möglich ist, daß die zweite Begrenzungsfläche nicht
an die erste Begrenzungsfläche angrenzt.
Insbesondere kann in Weiterbildung vorgesehen sein, daß von
mehr als einer Begrenzungsfläche an einem Modul eine zweite
Begrenzungsfläche eine andere Querabmessung aufweist als die
erste.
Es kann auch hier vorgesehen sein, daß die zweite Begren
zungsfläche mit der ersten Begrenzungsfläche jedes Moduls
verbindbar ist, ebenso wie natürlich auch mit der zweiten
Begrenzungsfläche jedes anderen Moduls.
Wenn zwei Module mit ihren Begrenzungsflächen beispielsweise
Rücken an Rücken stehend miteinander verbunden werden, so
kann erfindungsgemäß vorgesehen sein, daß diese beiden zur
gegenseitigen Verbindung dienenden Begrenzungsflächen minde
stens teilweise offen sind.
Es kann auch vorgesehen sein, daß sie nur in einem bestimmten
Teil offen sind, was insbesondere dann von Wichtigkeit sein
kann, wenn die Begrenzungsflächen zwar die gleiche Querabmes
sung haben, nicht aber die gleiche Höhe. Auch im Falle der
Verbindung zweier Begrenzungsflächen mit unterschiedlichen
Querabmessungen ist dies sinnvoll.
Es kann ebenfalls vorgesehen sein, daß die zur gegenseitigen
Verbindung dienenden Begrenzungsflächen mindestens teilweise
durch Tafeln, Platten, Paneele oder dgl. abgedeckt werden
können. Diese Abdeckung findet insbesondere dann Anwendung,
wenn bei einer bestimmten Kombination zweier Module eine an
sich vorgesehene Begrenzungsfläche nicht zur Verbindung mit
einem anderen Modul dient und auch nicht gegen eine Wand
gerichtet ist.
Die Erfindung schlägt vor, daß durch die miteinander verbun
denen Begrenzungsflächen Leitungen hindurchgeführt werden,
also beispielsweise Zuleitungen für kaltes, warmes oder
Mischwasser, Leitungen für Abflüsse oder auch Leitungen für
Grauwasser, wobei es sich hier um Zuleitungen und auch um
Ableitungen handeln kann. Natürlich können durch die Begren
zungsflächen auch Stromleitungen hindurch geführt werden.
Erfindungsgemäß kann vorgesehen sein, daß diese Leitungen
durch Schnellkupplungen miteinander verbunden werden können,
beispielsweise Steckkupplungen, Schläuche oder dergleichen.
Es ist auch möglich, daß die entsprechenden Leitungen in den
Modulen bis zu der Begrenzungsfläche hin als Rohre oder
Schläuche geführt sind und an definierten Stellen enden. Dann
kann eine Verbindung mit einem benachbarten Modul beispiels
weise durch Einstecken eines Nippels in die Leitungsenden auf
beiden Seiten der Verbindungsfläche hergestellt werden. Die
Leitungen können dabei in dem einzelnen Modul auch als
schwenkbare Rohre ausgebildet sein, so daß die Herstellung
einer Leitungsverbindung sowohl nach rechts als auch nach
links oder nach hinten möglich sein kann. Hierzu können
selbstverständlich auch Steckschläuche dienen.
Erfindungsgemäß kann vorgesehen sein, daß zwei miteinander
verbundene Module eines Funktionsblocks ein gemeinsames
Funktionselement aufweisen, das in oder an einem der beiden
Module angeordnet ist. So können beispielsweise zwei Rücken
an Rücken miteinander verbundene jeweils ein Waschbecken
aufweisende Module einen gemeinsamen Siphon aufweisen. Dieser
kann dann in einem der beiden Module untergebracht sein. Es
ist aber auch möglich, daß beispielsweise ein Heißwasserbe
reiter für zwei Module warmes Wasser liefern kann, der in
einem der beiden Module angeordnet ist.
Es kann aber auch die umgekehrte Möglichkeit vorgesehen sein,
daß nämlich ein größeres Funktionselement, das vielleicht nur
für ein Modul von Interesse sein kann, sich über zwei Module
hin erstreckt. Diese Möglichkeit ist insbesondere dann von
Interesse, wenn das größere Funktionselement aus mehreren
miteinander verbundenen oder verbindbaren Teilen besteht.
Erfindungsgemäß kann vorgesehen sein, daß ein Modul aus zwei
Teilmodulen aufgebaut ist, die im zusammengesetzten Zustand
eine vorzugsweise von beiden Teilmodulen gebildete Begren
zungsfläche aufweisen, die dann die oben genannten Bedingun
gen für die Begrenzungsflächen erfüllt. Diese Möglichkeit ist
insbesondere dann von Wichtigkeit, wenn die miteinander zu
verbindenden Module möglichst etwa die gleiche Grundfläche
belegen sollen und ein spezielles Funktionsteil für sich
genommen nicht ausreichend groß ist.
Die Erfindung schlägt in Weiterbildung die Möglichkeit vor,
daß die zwei Module durch Schnellverbindungseinrichtungen
miteinander verbunden werden können. Diese können beispiels
weise an den Rändern der Begrenzungsfläche angreifen. Bei
spielsweise kann es sich um Schnellverbinder auf Keilbasis
oder Exzenterbasis handeln.
Erfindungsgemäß kann vorgesehen sein, daß eine Begrenzungs
fläche eines Moduls des Funktionsblocks zur Anbringung des
entsprechenden Moduls an einer Wand bestimmt ist.
Die Erfindung macht es aber auch möglich, daß der aus den
Modulen zusammengesetzte Funktionsblock zur Anbringung in
einer Ecke ausgebildet ist, so daß also die Begrenzungsflä
chen zweier Module zur Anbringung an der die Ecke bildenden
Wand ausgebildet sind.
Erfindungsgemäß kann auch vorgesehen sein, daß der Funktions
block freistehend im Badezimmer angeordnet wird. Die Zulei
tungen und Ableitungen können dann durch den Fußboden erfol
gen.
Erfindungsgemäß kann ein Funktionsblock nicht nur aus zwei
Modulen, sondern auch aus drei oder mehr Modulen aufgebaut
sein, wobei es sich sowohl um gleiche als auch um verschiede
ne Module handeln kann. Die Verwendung zweier je ein Wasch
becken enthaltender Module zur Bildung eines Funktionsblocks
wurde bereits erwähnt.
Erfindungsgemäß kann vorgesehen sein, daß die Summe der
Querabmessungen der Begrenzungsflächen zweier nebeneinander
stehender Module gleich der Querabmessung der Begrenzungsflä
che eines mit diesen verbundenen dritten Moduls ist.
In Weiterbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, daß in
einem Modul eine Einrichtung zur Wiederverwendung von benutz
tem Wasser angeordnet ist, eine sog. Grauwasseranlage. Da
eine Grauwasseranlage in vielen Fällen aus mehreren funktio
nell miteinander verbundenen Wasserspeichern aufgebaut ist,
kann hier vorgesehen sein, daß die verschiedenen Speicher der
Grauwasseranlage in verschiedenen Modulen untergebracht sind.
Beim Verbinden der Module miteinander kann dann auch die
funktionelle Verbindung der Grauwasserspeicher mit Hilfe von
Leitungen erfolgen. Beispielsweise kann der erste Grauwasser
speicher in einem Modul untergebracht sein, das einen gemein
samen Siphon für eine Duschkabine und ein Waschbecken ent
hält. Der letzte Grauwasserspeicher kann dann in dem Modul
untergebracht sein, das ein Toilettenbecken enthält.
Die Steuerung für die Grauwasseranlage kann in einem anderen
Modul untergebracht sein, beispielsweise zusammen mit der
Steuerung für eine Duschkabine.
Erfindungsgemäß kann vorgesehen sein, daß ein Modul der Menge
von Modulen eine Duschzelle ist. Die Duschzelle kann in sich
abgeschlossen sein und an jeder ihrer vier Seiten mit einem
weiteren Modul verbindbar sein, wobei natürlich eine Seite
als Einstieg offen bleiben muß.
Erfindungsgemäß kann vorgesehen sein, daß ein Modul ein
Toilettenbecken mit einem Spülkasten aufweist.
Erfindungsgemäß kann vorgesehen sein, daß ein Modul ein
Waschbecken aufweist, vorzugsweise mit einem über dem Wasch
becken angeordneten Spiegelschrank, einer Beleuchtung und
ggf. elektrischen Anschlüssen für Rasierapparat und Haar
trockner.
Erfindungsgemäß kann auch vorgesehen sein, daß ein Modul die
für eine Badewanne erforderlichen oder sinnvollen Funktions
elemente aufweist, wie einen Badewannenauslauf, ein Mischven
til, einen Brauseschlauch, einen Ablauf, eine Lampe oder
dergleichen. Das Modul könnte auch die Badewanne selbst
enthalten.
Erfindungsgemäß können die Module alle die gleiche Höhe
aufweisen, beispielsweise etwas weniger als die übliche
Raumhöhe. Es ist aber auch möglich, daß die Module unter
schiedliche Höhen aufweisen, wobei dann die unterschiedlichen
Höhen dennoch in einem bestimmten Rastermaß mit nicht allzu
viel Kombinationsmöglichkeiten enthalten sein sollen.
Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorzüge der Erfindung
ergeben sich aus der folgenden Beschreibung bevorzugter
Ausführungsformen der Erfindung sowie anhand der Zeichnung.
Hierbei zeigen:
Fig. 1 die Vorderansicht eines Moduls mit einem
Toilettenbecken;
Fig. 2 die Aufsicht auf das Modul der Fig. 1;
Fig. 3 die Vorderansicht eines Teilmoduls;
Fig. 4 den Grundriß des Teilmoduls der Fig. 3;
Fig. 5 die Stirnansicht eines mit dem Teilmodul der
Fig. 3 zusammenwirkenden Teilmoduls;
Fig. 6 eine Aufsicht auf das Teilmodul der Fig. 5;
Fig. 7 die Stirnansicht eines eine Duschzelle bilden
den Moduls;
Fig. 8 die Aufsicht auf das Modul der Fig. 7;
Fig. 9 eine Aufsicht auf einen Funktionsblock aus
drei Modulen;
Fig. 10 die Aufsicht auf einen aus den gleichen drei
Modulen wie Fig. 9 bestehenden Funktions
block;
Fig. 11 die Aufsicht eines Funktionsblocks, bei dem
die drei Module nebeneinander angeordnet sind;
Fig. 12 die Aufsicht auf einen aus zwei Modulen
bestehenden Funktionsblock;
Fig. 13 die Aufsicht auf einen aus den gleichen
Modulen wie in den Fig. 9 bis 11 bestehen
den Funktionsblock.
Die Fig. 1 bis 6 sind alle in gleichem Maßstab darge
stellt, um die Möglichkeit der Verbindung der in diesen
Figuren dargestellten Module und Teilmodule besser zu erläu
tern. Die Fig. 1 und 2 zeigen die Vorderansicht und
Aufsicht eines Moduls 1, das ein Toilettenbecken 2 enthält.
In dem Grundriß der Fig. 2 bildet die dem Toilettenbecken 2
abgewandte Seite 3 die Begrenzungsfläche dieses Moduls. Das
Modul 1 weist oberhalb des Toilettenbeckens 2 noch eine
Regaleinrichtung 4 mit mehreren Fächern auf. Diese Fächer
könnten auch geschlossen sein und beispielsweise einen
Behälter einer Grauwasseranlage zur Ergänzung des Spülkastens
für das Toilettenbecken 2 enthalten. In der Aufsicht der
Fig. 2 grenzen an die erstgenannte Begrenzungsfläche 3 zwei
kleinere Begrenzungsflächen 5 an, die ebenfalls eine bestimm
te in Fig. 2 zu sehende Querabmessung aufweisen, die kleiner
ist als die Querabmessung der ersten Begrenzungsfläche 3.
Die Fig. 3 bis 6 zeigen zwei Teilmodule 6, 7, die zusam
mengehören. Die in Fig. 3 rechte Fläche des Teilmoduls 6 wird
an die in Fig. 5 linke Fläche des Teilmoduls 7 herangerückt
und mit dieser verbunden.
Bei dem Teilmodul 6 handelt es sich um einen Schrank, der
beispielsweise eine Tür 8 für ein unteres Fach und eine Tür 9
für ein oberes Fach aufweist. Zwischen den beiden Türen sind
im dargestellten Beispiel vier Schubladen 10 angeordnet.
Das Modul 7 enthält ein Waschbecken 11, ebenfalls eine Reihe
von Schubladen 12 und einen Spiegel 13. Das Modul 7 mit dem
Waschbecken 11 weist zwei rechtwinklig zueinander verlaufende
Begrenzungsflächen 14 auf, von denen die eine Begrenzungsflä
che 14 mit dem Teilmodul 6 der Fig. 4 verbunden wird. Rückt
man das Modul 6 in der beschriebenen Weise an das Modul 7
heran, so bildet die Rückseite 15 des Moduls 6 zusammen mit
der Begrenzungsfläche 14 des Moduls 7 eine gemeinsame Begren
zungsfläche, die in einer Ebene liegt und deren Querabmessung
der Querabmessung der Begrenzungsfläche 3 des Moduls 1 gleich
ist. Das auf diese Weise aus den beiden Teilmodulen 6 und 7
gebildete Modul mit dem Waschbecken 11 kann dann beispiels
weise auf der Rückseite des das Toilettenbecken 2 enthalten
den Moduls 1 mit der dort vorhandenen Begrenzungsfläche 3
verbunden werden. Die beiden Module stehen dann Rücken an
Rücken und bilden auf diese Weise einen Funktionsblock, wie
er beispielsweise in Fig. 12 dargestellt ist. Dieser Funkti
onsblock kann nun entweder freistehend in einem Badezimmer
angeordnet werden, oder aber auch mit einer Seite, in Fig. 12
der oberen Seite, an eine Wand heran gerückt und an dieser
anliegend angeordnet werden.
Die Fig. 1, 3 und 5 zeigen ebenfalls, daß alle Module bzw.
Teilmodule die gleiche Höhe haben. Dies ist für die gegensei
tige Verbindung sinnvoll. Es wäre aber auch denkbar, das
Modul 1 der Fig. 1 und 2 nur bis zur Oberkante 16 des Spül
kastens auszubilden. Auch dann könnte eine Verbindung wie in
Fig. 12 dargestellt erfolgen.
Fig. 7 und Fig. 8 zeigen nun ein Modul 17, das eine Dusch
zelle bilden soll. Das Modul weist eine im Grundriß quadrati
sche Duschtasse 18 auf. An zwei gegenüberliegenden Ecken 19
sind an der Duschtasse 18 zwei Säulen 20 angeordnet, die nach
oben gerichtet sind und im Bereich ihrer oberen Enden durch
einen Joch 21 miteinander verbunden sind. An der Unterseite
des Jochs 21 kann eine Kopfbrause oder auch eine Lampe
angeordnet sein. An den einander zugewandten inneren Seiten
flächen 22 der beiden Säulen 20 können Seitenbrausen, Bedien
elemente, Anschlüsse für Handbrausen oder dgl. angeordnet
sein. Die Duschzelle des Moduls 17 kann an zwei oder drei
Seiten mit durchsichtigen oder durchscheinenden Platten
versehen sein. Sie kann auch offen sein, wenn die Duschzelle
beispielsweise in einer Raumecke angeordnet werden soll. Alle
vier Seiten der im Grundriß quadratischen Duschzelle können
als Begrenzungsfläche dienen, an denen eines der in den Fig.
1 bis 6 dargestellten Module oder auch eine weitere Duschzel
le angebracht werden können.
Die Fig. 19 bis 13 zeigen nun verschiedene Möglichkeiten, wie
zwei oder drei verschiedene Module zur Bildung eines Funkti
onsblocks für ein Badezimmer zusammengesetzt werden können.
In Fig. 9 ist an einer Begrenzungsfläche 23 eines eine
Duschzelle bildenden Moduls 17 ein Modul angebracht, das aus
einem ein Waschbecken 11 enthaltenden Teilmodul 7 und dem den
Schrank bildenden Modul 6 zusammengesetzt ist. Die im Grund
riß bzw. der Aufsicht zu sehende Länge der Begrenzungsfläche
14 des Teilmoduls 7 und die Länge der Begrenzungsfläche 15
des Teilmoduls 6 sind zusammen etwa genau so lang wie die
Querabmessung der Begrenzungsfläche 23 des Moduls 17. An
einer zweiten benachbarten Begrenzungsfläche 23 des Moduls 17
ist das Modul 1 mit seiner Begrenzungsfläche 3 befestigt. Die
drei Module sind hier also in Form eines Winkels angeordnet,
wobei die Ecke des Winkels von der Duschzelle gebildet wird.
Die Fig. 10 zeigt einen Funktionsblock, der aus den gleichen
drei Modulen zusammengesetzt ist wie der Funktionsblock der
Fig. 9. Hier sind, wie bereits erwähnt, das die beiden
Teilmodule 6, 7 enthaltende Modul Rücken an Rücken mit dem
Modul 1 miteinander verbunden, und diese beiden Module sind
dann an einer Begrenzungsfläche 23 des Moduls 17 angebracht.
Die Querabmessung der Begrenzungsfläche 5 des Moduls 1 ist
zusammen mit der Länge der Begrenzungsfläche 14 des Teilmo
duls 7 etwa gleich groß wie die Querabmessung der Begren
zungsfläche 23 des Moduls 17.
Die Funktionsblöcke der Fig. 9 und 10 können sowohl freiste
hend im Raum angeordnet werden, als auch an eine Wand heran
gerückt und dort angeordnet werden. Beispielsweise könnte in
Fig. 9 die linke Begrenzungsfläche 23 an einer Wand stehen,
da dann der Zugang in die Duschzelle 17 noch von oben in
Fig. 9 erfolgen könnte. Bei dem Funktionsblock der Fig. 10
könnte die rechte Begrenzungsfläche 23 an einer Wand angeord
net sein.
Fig. 11 zeigt einen weiteren Funktionsblock, der aus den drei
verschiedenen Modulen zusammengesetzt ist. Das Modul 1 ist
mit seiner kleineren Begrenzungsfläche 5 an der Begrenzungs
fläche 23 des Moduls 17 angebracht, während das Modul (6+7)
mit seiner kleineren Begrenzungsfläche 14 an der gegenüber
liegenden Begrenzungsfläche 23 des Moduls 17 angebracht ist.
Die größere Begrenzungsfläche 3 des Moduls 1 liegt zusammen
mit einer Begrenzungsfläche 23 des Moduls 17 und den Begren
zungsflächen 15, 14 in einer Ebene. Dieser Funktionsblock
kann beispielsweise mit diesen gerade erwähnten Begrenzungs
flächen an einer Wand angeordnet werden.
Der Funktionsblock der Fig. 12 wurde schon kurz beschrieben,
er kann als eigener Funktionsblock aus zwei Modulen oder als
Teil eines Funktionsblocks aus drei Modulen, siehe Fig. 10,
betrachtet werden.
Fig. 13 zeigt nun nochmals einen weiteren Funktionsblock,
der ebenfalls aus den drei Modulen aufgebaut ist, nämlich
links in Fig. 13 dem aus den beiden Teilmodulen 6 und 7
zusammengesetzten Modul, dem Modul 17 und rechts in Fig. 13
dem Modul 1. Auch dieser Funktionsblock kann mit seiner in
Fig. 13 oberen Seite an eine Wand herangerückt werden, oder
aber freistehend im Raum angeordnet werden.
In den Fig. 9 bis 13 wurden fünf verschiedene Beispiele
gezeigt, wie man aus einem System von drei verschiedenen
Modulen Funktionsblöcke für Badezimmer zusammensetzen kann.
Dabei wurden nur solche Beispiele berücksichtigt, bei denen
alle Module eines Funktionsblocks verschieden sind. Selbst
verständlich können auch Funktionsblöcke zusammengesetzt
werden, bei denen zwei Module gleich sind, und es können auch
Funktionsblöcke aus mehr als drei Modulen gebildet werden.
Claims (23)
1. System zur Bildung eines Funktionsblocks für ein Bade
zimmer, bei dem
- 1.1 jeder Funktionsblock aus mindestens zwei einzeln auf dem Boden des Badezimmers aufstellbaren Modulen (1, 6, 7, 17) zusammengesetzt ist,
- 1.2 die Module (1, 6, 7, 17) aus einer Menge von mindestens drei verschiedenen Modulen (1, 6, 7, 17) ausgewählt sind, von denen
- 1.3 jedes Modul (1, 6, 7, 17) eine senkrecht zu dem Boden des Badezimmers verlaufende mindestens abschnittsweise ebene Begrenzungsfläche (3, 5, 14, 15, 23) aufweist, die
- 1.4 in ihrer Querabmessung der Querabmessung einer Begrenzungsfläche (3, 5, 14, 15, 23) eines anderen Moduls (1, 6, 7, 17) im wesentlichen gleich ist, und wobei
- 1.5 jeweils zwei Module (1, 6, 7, 17) sich derart miteinander verbinden lassen, daß
- 1.6 die Begrenzungsflächen (3, 5, 14, 15, 23) einander vorzugsweise flächig abdecken.
2. System nach Anspruch 1, bei dem mindestens ein Modul (1,
6, 7, 17) eine weitere zur Verbindung mit einem anderen
Modul (1, 6, 7, 17) dienende Begrenzungsfläche (5, 14)
aufweist.
3. System nach Anspruch 2, bei dem eine zweite Begrenzungs
fläche (5, 14) eine andere Querabmessung aufweist als
die erste Begrenzungsfläche (3).
4. System nach Anspruch 2 oder 3, bei dem die zweite
Begrenzungsfläche mit der ersten Begrenzungsfläche jedes
Moduls (1, 6, 7, 17) verbunden werden kann.
5. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem
die zur gegenseitigen Verbindung dienenden Begrenzungs
flächen (3, 5, 14, 15, 23) mindestens teilweise offen
sind.
6. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem
die zur gegenseitigen Verbindung dienenden Begrenzungs
flächen (3, 5, 14, 15, 23) mindestens teilweise durch
Tafeln, Platten, Paneele oder dgl. geschlossen sind oder
abgedeckt werden können.
7. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem
durch die miteinander verbundenen Begrenzungsflächen (3,
5, 14, 15, 23) Leitungen hindurchgeführt sind.
8. System nach Anspruch 7, bei denen die durch die verbun
denen Begrenzungsflächen (3, 5, 14, 15, 23) hindurchge
führten Leitungen durch Schnellkupplungen miteinander
verbunden sind.
9. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem
zwei miteinander verbundene Module (1, 6, 7, 17) ein
gemeinsames Funktionselement aufweisen, das in einem der
beiden Module (1, 6, 7, 17) angeordnet ist.
10. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem
ein mehrteiliges Funktionselement auf zwei Module (1, 6,
7, 17) verteilt ist.
11. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem
ein Modul aus zwei Teilmodulen (6, 7) aufgebaut ist, die
in zusammengesetztem Zustand eine vorzugsweise von
beiden Teilmodulen (6, 7) gebildete Begrenzungsfläche
aufweisen, die in ihrer Querabmessung der Querabmessung
der Begrenzungsfläche eines anderen Moduls (1, 17)
entspricht.
12. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem
die Verbindung zweier Module (1, 6, 7, 17) miteinander
durch Schnellverbindungseinrichtungen erfolgt.
13. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem
eine Begrenzungsfläche (3, 5, 14, 15, 23) zur Anbringung
des Moduls an einer Wand bestimmt ist.
14. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem
der Funktionsblock zur Anbringung in einer Ecke des
Badezimmers ausgebildet ist.
15. System nach einem der Ansprüche 1 bis 12, bei dem der
Funktionsblock im Raum freistehend ausgebildet ist.
16. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem
der Funktionsblock aus drei Modulen (1, 6, 7, 17)
aufgebaut ist, insbesondere aus drei verschiedenen
Modulen (1, 6, 7, 17).
17. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem
die Summe der Querabmessungen der Begrenzungsflächen (5,
14, 15) zweier nebeneinander stehender Module gleich
der Querabmessung der Begrenzungsfläche eines mit diesen
verbundenen dritten Moduls ist.
18. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem
in einem Modul (1, 6, 7, 17) eine Grauwasseranlage,
insbesondere ein Grauwasserspeicher eingebaut ist.
19. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem
ein Modul (17) eine Duschkabine ist.
20. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem
ein Modul (7) ein Waschbecken (11) aufweist.
21. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem
ein Modul (1) ein Toilettenbecken (2) aufweist, vorzugs
weise zusammen mit einem Spülkasten.
22. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem
ein Modul Funktionsteile für eine Badewanne aufweist.
23. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem
die Module (1, 6, 7, 17) die gleiche Höhe aufweisen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1997147934 DE19747934A1 (de) | 1997-10-30 | 1997-10-30 | Funktionsblock für ein Badezimmer |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE19747934A1 true DE19747934A1 (de) | 1999-05-06 |
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| DE1997147934 Withdrawn DE19747934A1 (de) | 1997-10-30 | 1997-10-30 | Funktionsblock für ein Badezimmer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19747934A1 (de) |
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