DE19747841A1 - Absaugvorrichtung und -verfahren zur Lasermaterialbearbeitung und Laserreinigung - Google Patents
Absaugvorrichtung und -verfahren zur Lasermaterialbearbeitung und LaserreinigungInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Absaugvor
richtung zur Lasermaterialbearbeitung und Laserreini
gung nach dem Oberbegriff des Hauptanspruchs sowie
ein entsprechendes Absaugverfahren.
Solche Absaugvorrichtungen und -verfahren dienen der
Verhinderung von Verschmutzungen und Kontaminationen
von Werkstücken durch die bei der Lasermaterialbear
beitung und Laserreinigung entstehenden abgereinigten
Substanzen. Sie sind vor allem in Bereichen der Fein
werktechnik, der Mikrosystemtechnik und der Aufbau- und
Verbindungstechnik zu verwenden.
Die bei der Lasermaterialbearbeitung und Laserreini
gung entstehenden Abtragsprodukte werden prozeßbe
dingt mit hoher Geschwindigkeit und Temperatur (Plas
mawolke) von der Arbeitsstelle weggeschleudert. Durch
diese hohe Geschwindigkeit und Temperatur kann bei
fehlender Absaugung eine sehr feste Anlagerung von
Abtragsprodukten an der Umgebung der Arbeitsstelle
erfolgen. Eine globale Reinigung der Arbeitsstelle
nach Beendigung der Bearbeitung ist sehr aufwendig
und in vielen Fällen sogar unmöglich.
Bei den Absaugvorrichtungen und -verfahren nach dem
Stand der Technik handelt es sich um solche, die den
Menschen und die Umwelt vor schädlichen Gasen oder
Dämpfen schützen sollen. Sie sind so konzipiert, daß
der Arbeiter einen freien Zugang zum Arbeitsbereich
hat. Es sind zum Beispiel Absaugvorrichtungen und
-verfahren zum simultanen Entstauben und Entladen
flächiger Werkstücke mittels elektrischer Beaufschla
gung und Absaugung bekannt. Diese entfernen jedoch
nur partikuläre Verunreinigungen von Werkstückober
flächen, verhindern jedoch nicht ihren Niederschlag
und Folgeschäden der Werkstückbearbeitung. Weiterhin
ist in der Mikrosystemtechnik mit ihren gegen elek
trostatische Einflüsse empfindlichen Bauelementen
eine solche Art der Reinigung aufgrund der dabei ver
wendeten hohen elektrischen Spannungen nicht zu ver
wenden.
Es sind weiterhin stationäre Saughauben bekannt, die
einen größeren Arbeitsbereich umspannen. So ist aus
der DE 39 23 829 C2 eine Absaugvorrichtung bekannt,
die dem Oberbegriff des Anspruchs 1 entspricht. Es
handelt sich hierbei um eine Absaugvorrichtung zur
Lasermaterialbearbeitung und Laserreinigung, die eine
über eine Gaszuführeinheit mit Zuführöffnungen und
eine Absaugeinheit verfügende Absaugglocke, durch die
ein von einer Laserquelle ausgestrahlter Laserstrahl
auf eine Auftreffstelle eines zu bearbeitenden oder
zu reinigenden Werkstücks geleitet wird. Die Absaug
vorrichtung wird bei der Laserbearbeitung von Werk
stücken in der Massenfertigung eingesetzt. Die Vor
richtung entfernt zwar im großindustriellen Einsatz
z. B. toxische Reaktionsprodukte weitgehend, die zu
bearbeitende Stelle wird jedoch aufgrund der sich
innerhalb der Absaugglocke ausbildenden Spülströmung
(etwa für Bauteile der Mikrosystemtechnik) nicht aus
reichend gereinigt. Durch die Spülströmung kann es
sogar zu einer ungewünschten Verteilung der Ver
schmutzung im Bereich der von der Absaugglocke be
deckten Fläche des Werkstücks kommen.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrun
de, eine Absaugvorrichtung bzw. ein Absaugverfahren
zur Lasermaterialbearbeitung und Lasermaterialreini
gung zu schaffen, um höchste Anforderungen an die
Reinheit der Oberflächen der zu bearbeitenden bzw. zu
reinigenden Werkstücke zu erfüllen.
Dadurch, daß bei der erfindungsgemäßen Absaugvorrich
tung die Zuführöffnungen der Gaszuführeinheit zur
Unterspülung einer durch das Auftreffen des Laser
strahls auf das Werkstück entstehenden Plasmawolke
auf den Bereich der Auftreffstelle gerichtet sind und
daß die Absaugung durch die Absaugeinheit entgegen
gesetzt zur Einfallsrichtung des Laserstrahls er
folgt, wird der Ausbreitung entstehender Abtragspro
dukte direkt am Ort der Entstehung vorgebeugt. Diese
vorzugsweise mit sehr hohen Massenströmen
durchgeführte lokale Absaugung sorgt damit bereits
frühzeitig für eine sehr reine Werkstückoberfläche.
Die Anordnung der Zuführöffnungen erlaubt eine Spü
lung mittels Gas, die der Ausbreitung von Ver
schmutzungen entgegengerichtet ist und somit zu einer
frühzeitigen räumlichen Begrenzung des Ausbreitungs
prozesses der abgetragenen Materialien führt.
Eine bevorzugte Ausführungsform sieht vor, daß die
Absaugglocke über eine dem Werkstück zugewandte Reak
tionskammer verfügt, in welche die Zuführöffnungen
münden, und die über einen licht- und gasdurchlässi
gen Durchgang mit einer Absaugkammer verbunden ist,
die auf mindestens einer Seite von einem strahlfor
menden oder nicht strahlformenden optischen Element
begrenzt wird und an die Absaugeinheit angeschlossen
ist. Durch die Ausbildung einer Reaktionskammer, die
die entstehende Plasmawolke umschließt, wird der Aus
breitung der Plasmawolke zusätzlich vorgebeugt. Es
wird außerdem die Positionierung der Zuführöffnungen
nahe der Auftreffstelle ermöglicht. Dadurch, daß die
an die Reaktionskammer anschließende Absaugkammer auf
einer Seite von einem optischen Element begrenzt (und
damit das optische Element einen integralen Bestand
teil der Absaugvorrichtung darstellt) ist, ist die
Plazierung der Absaugvorrichtung sehr nahe der Auf
treffstelle des Laserstrahls möglich.
Eine besonders bevorzugte Ausführungsform sieht vor,
daß der Rauminhalt der Reaktionskammer kleiner ist
(bzw. sogar um eine Größenordnung kleiner ist) als
der Rauminhalt der Absaugkammer. Hiermit wird unter
anderem einer raschen Verschmutzung des optischen
Elements vorgebeugt, da sowohl der Abstand des opti
schen Elementes zur Reaktionskammer als auch dessen
Fläche vergleichsweise groß gestaltet werden kann.
Eine bevorzugte Weiterbildung der Erfindung sieht
vor, daß zur Unterspülung der Plasmawolke ein Inert
gas eingesetzt wird, um unerwünschte Reaktionen zwi
schen Laser und spülendem Gas zu vermeiden.
Andere vorteilhafte Weiterbildungen werden in den
übrigen Unteransprüchen angegeben.
Die vorliegende Erfindung wird anhand der Figuren
näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Schnitt durch eine erfin
dungsgemäße Absaugvorrichtung
sowie ein zu bearbeitendes Werk
stück und eine Laserquelle, und
Fig. 2 eine sich auf dem Werkstück aus
bildende Plasmawolke, die von
einer Spülströmung unterspült
wird.
Fig. 1 zeigt eine erfindungsgemäße Absaugglocke 2 mit
einer Reaktionskammer 5, die über einem Werkstück 4
angeordnet ist. Eine Laserquelle 3 (bevorzugt ein
gepulster Laser) ist so ausgerichtet, daß ein von ihr
ausgesandter Laserstrahl auf eine Auftreffstelle 14
trifft. Vorteilhaft ist die Verwendung besonders lei
stungsfähiger Pulslaser, wie etwa Eximer-, Nd-YAG-,
Kupferdampf-, Stickstoff- und Golddampflasern. Infol
ge dieses Auftreffens bildet sich eine Plasmawolke im
wesentlichen in der Reaktionskammer 5 aus. Über einen
Gasanschluß 10 sowie einen Ringspalt 11 und Zuführ
öffnungen 9 wird Gas (bevorzugt ein Inertgas) mit
hohem Druck in die Reaktionskammer 5 geleitet, um die
sich ausbildende Plasmawolke zu unterspülen und damit
zu begrenzen bzw. vom Werkstück abzulösen. Abhängig
von den Einsatzbedingungen ist hierzu Luft, Kohlen
dioxid, Stickstoff oder Edelgas verwendbar. Die Aus
führung der Zuführöffnungen 9, etwa deren Neigung,
kann je nach Verwendungszweck (Material des
Werkstücks 4 bzw. Dicke und Zusammensetzung darauf
befindlicher Verschmutzungen, Leistung der Laserquel
le 3) sowie weiterer Faktoren, die die Art und Größe
der sich ausbildenden Plasmawolke bestimmen, variie
ren. Dies gilt analog für die Ausgestaltung der Reak
tionskammer 5, die im vorliegenden Ausführungsbei
spiel die (leicht zu fertigende) Form eines Kegel
stumpfes aufweist, jedoch auch andere Formen (sphäri
sche Ausbildungen etc.) annehmen kann. Die Reaktions
kammer 5 ist zum Werkstück 4 hin offen. Zwischen der
Absaugglocke 2 und dem Werkstück 4 besteht ein Luft
spalt. Das Ansaugen von Umgebungsluft durch diesen
Luftspalt bei der Ausführung der Absaugung ist nicht
schädlich, da durch das Ansaugen benachbarter (ver
schmutzungsfreier) Umgebungsluft die Ausbreitung der
Plasmawolke, die sich im wesentlichen in der Reak
tionskammer 5 bildet, zusätzlich behindert wird. We
gen der hohen Reinheitsanforderungen, etwa in der
Mikrosystemtechnik, ist eine berührungslose Art der
Dichtung zwischen Absaugglocke 2 und Werkstück 4 vor
teilhaft. Um höchste Reinheitsanforderungen zu errei
chen, ist es möglich, zur weiteren Abdichtung einen
Luftvorhang (mit sehr reiner Luft bzw. sehr reinem
Gas) um die Absaugglocke herum vorzusehen. An die Re
aktionskammer schließt sich nach oben hin über einen
in diesem Fall als einfache Öffnung gestalteten
Durchgang 6 eine Absaugkammer 7 an. Der Durchgang
kann selbstverständlich auch weitere Formen, z. B.
zylindrische Formen, annehmen. An die Absaugkammer 7
ist außerdem ein zur Absaugeinheit gehörendes Abführ
rohr 12 angeschlossen, das wiederum an eine nicht
dargestellte Vakuumpumpe gekoppelt ist.
In Fig. 2 ist die Ausbildung einer Plasmawolke 15 auf
einem Werkstück 4 infolge eines von der Laserquelle 3
ausgestrahlten Laserstrahls verdeutlicht. Der Aus
breitung der Plasmawolke 15 bzw. dem Ausbreiten darin
enthaltener Verschmutzungen wird durch die Strömung
16, die mit hohem Druck auf den Kontaktbereich der
Plasmawolke 15 mit dem Werkstück 4 hinzielt, vorge
beugt. Die Auftreffstelle 14 auf dem Werkstück 4 bil
det in der Regel den Mittelpunkt der Plasmawolke auf
dem Werkstück 4. Eine Anströmung der Plasmawolke 15
ist vorzugsweise so zu gestalten, daß die Strömung 16
radial auf die Auftreffstelle 14 gerichtet ist und
den Kontaktbereich von Plasmawolke 15 und Werkstück 4
um die Plasmawolke herum umfaßt. Die Absaugung der
Strömung 16 sowie der mitgeführten, in der Plasmawol
ke 15 enthaltenen Schadstoffpartikel etc. erfolgt
genau in Richtung der Laserquelle 3. Dieses Verfahren
kann mit Hilfe der Absaugvorrichtung 1 durchgeführt
werden, die beschriebenen Strömungsprozesse bzw. die
sich ausbildende Plasmawolke 15 bilden sich dabei
unterhalb der Absaugglocke 2 aus. (Die Bezeichnung
Absaugglocke soll jedoch nicht die Beschränkung auf
die Glockenform beschreiben, vielmehr soll damit die
Funktion klargestellt werden, die darin besteht, ein
zu bearbeitendes Werkstück partiell abzudecken.) In
folge des Einleitens eines druckbehafteten Gases am
Gasanschluß 10 und des durch die nicht näher darge
stellte Vakuumpumpe erzeugten Unterdrucks am Abführ
rohr 12 kommt es zur Ausbildung einer Strömung, die
die sich in der Reaktionskammer 5 ausbildende Plasma
wolke auf die oben beschriebene Art und Weise unter
spült und zusammen mit dem zugeführten Gas durch ei
nen Durchgang 6 erst in die Absaugkammer 7 führt und
dann über das Abführrohr 12 absaugt. Innerhalb der
Absaugglocke 12 können sehr hohe Strömungsgeschwin
digkeiten vorliegen. Zwischen dem Gasanschluß 10 und
dem Abführrohr 12 kann es daher zu einem erheblichen
Druckabfall kommen. Die Absaugkammer 7 ist auf der
Oberseite durch ein optisches Element 8 begrenzt, dar
auf einem Grundkörper 13 aufliegt oder mit diesem
fest verbunden ist. Es ist erstrebenswert, die Fläche
des optischen Elements 8 möglichst groß zu gestalten,
um den Einfluß der Verschmutzungen auf die optischen
Eigenschaften des strahlformenden oder nicht strahl
formenden optischen Elements 8 zu minimieren. Bei
einem bevorzugten Anwendungsgebiet der erfindungsge
mäßen Absaugvorrichtung, der Entfernung organischer
Verschmutzungen auf Bauteilen von Mikrosystemen,
kommt es auf eine besonders gründliche Reinigung des
Werkstücks 4 an. Die absolute Reinigung des Werk
stücks 4 geht sogar der Sauberkeit des optischen Ele
ments 8 im wesentlichen vor (anders als bei der La
serbearbeitung bzw. Laserreinigung in der großindu
striellen Massenfertigung). Die Masse der Verunreini
gungen ist außerdem im vorliegenden Fall vergleichs
weise gering, da die zu bearbeitenden Flächen im all
gemeinen sehr klein (z. B. im Bereich von 1 mm2) und
meist nur mit einem dünnen Verschmutzungsfilm belegt
sind. Es ist günstig, das Volumen der Reaktionskammer
5 deutlich (teilweise um mindestens eine Größenord
nung) kleiner zu gestalten als das der Absaugkammer
7. Zunächst ist es günstig, die Reaktionskammer 5 so
klein zu gestalten, daß sie der Ausbreitung aus der
Plasmawolke 15 herausgeschleuderte Partikel bereits
konstruktiv vorbeugt. Außerdem ist es günstig, die
Absaugkammer 7 relativ groß zu gestalten, da sich
hiermit auch die Fläche des optischen Elements 8 groß
gestalten lassen kann und der Abstand von dem Werk
stück 4 zum optischen Element 8 auch groß gestaltet
werden kann und somit die Gefahr von Verschmutzungen
des optischen Elements 8 verringert wird. Im vorlie
genden Ausführungsbeispiel sind die Reaktionskammer 5
und die Absaugkammer 7 jeweils kegelstumpfförmig aus
gebildet, wobei die jeweils kleineren Stirnflächen
der Kegelstümpfe im Bereich des Durchgangs 6 aufein
anderstoßen. Dieses Ausführungsbeispiel ist aller
dings keinesfalls einschränkend zu verstehen, es sind
auch beliebige andere Anordnungen der Kammern (z. B.
zylindrische Formen) und des Durchgangs (größerer
Abstand zwischen Reaktionskammer 5 und Absaugkammer
7) möglich.
Claims (16)
1. Absaugvorrichtung (1) zur Lasermaterialbearbei
tung und Laserreinigung, die eine über eine Gas
zuführeinheit mit Zuführöffnungen (9) und eine
Absaugeinheit verfügende Absaugglocke (2), durch
die ein von einer Laserquelle (3) ausgestrahlter
Laserstrahl auf eine Auftreffstelle (14) eines
zu bearbeitenden oder zu reinigenden Werkstücks
(4) geleitet wird, enthält,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Zuführöffnungen (9) der Gaszuführeinheit
zur Unterspülung einer durch das Auftreffen des
Laserstrahls auf das Werkstück (4) entstehenden
Plasmawolke (15) auf den Bereich der Auftreff
stelle (14) gerichtet sind und daß die Absaugung
durch die Absaugeinheit entgegengesetzt zur Ein
fallsrichtung des Laserstrahls erfolgt.
2. Absaugvorrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Absaugglocke (2) über
eine dem Werkstück zugewandte Reaktionskammer
(5) verfügt, in welche die Zuführöffnungen (9)
münden, und die über einen licht- und gasdurch
lässigen Durchgang (6) mit einer Absaugkammer
(7) verbunden ist, die auf mindestens einer Sei
te von einem strahlformenden oder nicht
strahlformenden optischen Element (8) begrenzt
wird und an die Absaugeinheit angeschlossen ist.
3. Absaugvorrichtung (1) nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der Rauminhalt der Reak
tionskammer (5) kleiner ist als der Rauminhalt
der Absaugkammer (7).
4. Absaugvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 2
oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Raumin
halt der Reaktionskammer (5) um mindestens eine
Größenordnung kleiner ist als der Rauminhalt der
Absaugkammer (7)
5. Absaugvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 2
bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Reak
tionskammer (5) und/oder die Absaugkammer (7)
die Form eines Kegelstumpfes besitzt.
6. Absaugvorrichtung (1) nach Anspruch 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die kleinere Stirnfläche der
Reaktionskammer (5) an die kleinere Stirnfläche
der Absaugkammer (7) anschließt.
7. Absaugvorrichtung (1) nach einem der vorherge
henden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Zuführöffnungen (9) mit einem Gasanschluß
(10) zum Anschluß einer Druckgasquelle für ein
Gas verbunden sind.
8. Absaugvorrichtung (1) nach Anspruch 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die Zuführöffnungen über
einen Ringkanal (11) mit dem Gasanschluß (10)
verbunden sind.
9. Absaugvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 2
bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführ
öffnungen (9) schräg in das Innere der Reak
tionskammer (5) weisen und im Betriebszustand
auf die Auftreffstelle (14) gerichtet sind.
10. Absaugvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 2
bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Absaug
einheit über mindestens ein Abführrohr (12) zur
Absaugung aus der Absaugkammer (7) sowie zum
Anschluß an eine Vakuumpumpe verfügt.
11. Absaugvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 2
bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das strahl
formende oder nicht strahlformende optische Ele
ment (8) fest mit einem Grundkörper (13) der
Absaugglocke (2) verbunden ist.
12. Absaugvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche
5, 6 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß das
strahlformende oder nicht strahlformende opti
sche Element (8) die größere Stirnfläche der
Absaugkammer (7) abschließt.
13. Absaugvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 7
bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Gas ein
Inertgas ist.
14. Absaugvorrichtung (1) nach einem der vorherge
henden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Laserquelle (3) einen gepulsten Laser ent
hält.
15. Absaugverfahren zur Lasermaterialbearbeitung und
Laserreinigung, bei dem durch Auftreffen eines
in einer Laserquelle (3) erzeugten Laserstrahls
auf die Auftreffstelle (14) eines Werkstücks (4)
eine Plasmawolke (15) entsteht, dadurch gekenn
zeichnet, daß eine Strömung (16) eines Inertga
ses auf den Bereich der Auftreffstelle (14) zur
Unterspülung einer sich um die Auftreffstelle
(14) ausbildenden Plasmawolke (15) gerichtet
wird und daß die Plasmawolke (15) zusammen mit
dem Inertgas entgegengesetzt zur Einfallsrich
tung des Laserstrahls abgesaugt wird.
16. Absaugverfahren nach Anspruch 15, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Laserquelle (3) einen
gepulsten Laser enthält.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19747841A DE19747841C2 (de) | 1997-10-20 | 1997-10-20 | Absaugvorrichtung und -verfahren zur Lasermaterialbearbeitung und Laserreinigung |
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| DE19747841A DE19747841C2 (de) | 1997-10-20 | 1997-10-20 | Absaugvorrichtung und -verfahren zur Lasermaterialbearbeitung und Laserreinigung |
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| DE19747841A1 true DE19747841A1 (de) | 1999-05-06 |
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|---|---|---|---|
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