DE19747664A1 - Verfahren zur Fertigung eines mehrpoligen Elektromotors und mehrpoliger Elektromotor - Google Patents
Verfahren zur Fertigung eines mehrpoligen Elektromotors und mehrpoliger ElektromotorInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Fertigung eines
mehrpoligen Elektromotors, bei dem mehrere, magnetisch
voneinander getrennte Polbleche zwischen den Enden von
Spulen und einem Rotor angeordnet werden, sowie einen
mehrpoligen Elektromotor mit einem Rotor und mit mehre
ren, magnetisch voneinander getrennten Polblechen, welche
sich von den Enden von Spulen zu dem Rotor erstrecken.
Ein solcher mehrpoliger Elektromotor und ein Verfahren zu
dessen Herstellung sind aus der Praxis bekannt. Der mehr
polige Elektromotor hat hierbei zwei oder mehrere Spulen
als Stator und am Rotor einen zylindrischen Permanentma
gneten mit mehreren Magnetpolen. Jeweils ein Polblech
wird von einem Ende einer der Spulen zu dem Rotor ge
führt, wo es dem Permanentmagneten mit sehr geringem Ab
stand gegenübersteht. Bei dem bekannten Verfahren zur
Fertigung des bekannten Elektromotors werden die Polble
che einzeln an den Enden der Spulen befestigt und die
Spulen anschließend in dem Gehäuse des Elektromotors mon
tiert.
Nachteilig bei dem bekannten Verfahren ist, daß sich die
Positionierung der Polbleche gegenüber dem Rotor sehr
aufwendig gestaltet. Weiterhin führen bereits geringe Ab
weichungen der Spulen von ihrer vorgesehenen Position in
dem Gehäuse zu einem fehlerhaften Abstand der Polbleche
zu dem Permanentmagneten des Rotors. Im ungünstigsten
Fall können die Polbleche den Permanentmagneten berühren
und zu einem Blockieren des Rotors führen.
Der Erfindung liegt das Problem zugrunde, das eingangs
genannte Verfahren zur Herstellung eines mehrpoligen
Elektromotors derart weiterzuentwickeln, daß es eine be
sonders einfache Montage des Elektromotors ermöglicht und
daß die Polbleche besonders genau gegenüber dem Perma
nentmagneten zu positionieren sind. Weiterhin soll ein
mehrpoliger Elektromotor geschaffen werden, bei dem die
Polbleche gegenüber dem Permanentmagneten besonders genau
positioniert sind.
Das erstgenannte Problem wird erfindungsgemäß dadurch ge
löst, daß die Polbleche als ein über Stege zusammenhän
gendes Bauteil gefertigt werden und daß die Polbleche in
einem mittleren Bereich an einem Halteteil aus Kunststoff
befestigt und anschließend die Stege zwischen den einzel
nen Polblechen durchtrennt werden.
Das die Polbleche bildende Bauteil läßt sich beispiels
weise aus Blech durch Stanzen und Biegen besonders genau
fertigen. Nach dem Befestigen des die Polbleche bildenden
Bauteils an dem Halteteil sind die Polbleche untereinan
der fixiert, so daß sie nach der Durchtrennung der Stege
in ihren vorgesehenen Position verbleiben. Nach der Mon
tage der baulichen Einheit aus dem Halteteil und den
Polblechen in dem Elektromotor sind die Polbleche gegen
über dem Permanentmagneten des Rotors besonders genau
ausgerichtet. Ein weiterer Vorteil dieser Gestaltung be
steht darin, daß durch die hohe Genauigkeit der Positio
nierung der Polbleche der Permanentmagnet schwächer und
damit sehr kostengünstig hergestellt werden kann. Dank
des erfindungsgemäßen Verfahrens müssen die Polbleche zu
dem nicht mehr wie bei dem bekannten Verfahren einzeln
montiert werden. Hierdurch gestaltet sich die Herstellung
des Elektromotors besonders kostengünstig. Die Herstel
lung des Elektromotors gemäß des erfindungsgemäßen Ver
fahrens läßt sich weiterhin automatisieren.
Das die Polbleche bildende Bauteil könnte beispielsweise
an dem Halteteil festgeklebt werden. Das erfindungsgemäße
Verfahren gestaltet sich jedoch besonders kostengünstig,
wenn das die Polbleche bildende Bauteil mit einem ver
festigbaren Kunststoff umspritzt oder vergossen wird und
wenn die Durchtrennung der Stege der Polbleche nach dem
Verfestigen des Kunststoffs erfolgt. Nach dem Umspritzen
oder Vergießen mit dem Kunststoff sind die Polbleche zu
verlässig positioniert, so daß sie nach der Durchtren
nung der Stege in ihren vorgesehenen Positionen verblei
ben.
Die Stege zwischen den Polblechen lassen sich gemäß einer
vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung mit einer be
sonders hohen Genauigkeit durchtrennen, wenn sie von ei
nem Laserstrahl durchschnitten werden. Ein weiterer Vor
teil dieses Verfahrens besteht darin, daß der Laser
strahl an die Trennstelle angrenzende Bereiche der
Polbleche und des Kunststoffs mechanisch nicht belastet.
Die Stege könnten beispielsweise in dem für den Perma
nentmagneten vorgesehenen Bereich angeordnet werden. Mit
dem Laserstrahl ließe sich anschließend ein dem Durchmes
ser des Permanentmagneten entsprechender Kreis ausschnei
den und damit die Stege durchtrennen. Hierdurch wird je
doch das Blechteil und damit angrenzende Bereiche des
Kunststoffs thermisch sehr hoch belastet. Zum Schneiden
mit dem Laserstrahl kann gemäß einer anderen vorteilhaf
ten Weiterbildung der Erfindung ein besonders schwacher
Laserstrahl mit einem kleinen Durchmesser eingesetzt wer
den, wenn in seitlichen Bereichen neben einer Ausnehmung
für einen Permanentmagneten angeordnete Stege mit dem La
serstrahl jeweils an zwei Stellen durchtrennt werden. Der
schwache Laserstrahl mit dem kleinen Durchmesser führt
nur zu einer sehr geringen thermischen Belastung des
Blechteils. Hierbei können dennoch große Abstände der
Polbleche zueinander erzeugt werden, wodurch eine magne
tische Induktion zweier benachbarter Polbleche zudem be
sonders gering ist.
Die Stege zwischen den Polblechen lassen sich gemäß einer
anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung beson
ders schnell und gleichzeitig durchtrennen, wenn sie im
Stanzverfahren beseitigt werden. Hierbei ist es bei einer
entsprechenden Gestaltung des Stanzwerkzeuges sogar mög
lich, alle Stege gleichzeitig zu durchtrennen und in dem
selben Arbeitsgang die Ausnehmung für den Permanentmagne
ten des Rotors zu erzeugen. Dies führt insbesondere dann
zu geringen Fertigungskosten, wenn der Elektromotor mit
dem erfindungsgemäßen Verfahren in großen Stückzahlen
hergestellt werden soll.
Das zweitgenannte Problem, nämlich die Schaffung eines
mehrpoligen Elektromotors, bei dem die Polbleche gegen
über dem Permanentmagneten besonders genau positioniert
sind, wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Pol
bleche in einem dem Rotor zugewandten Bereich in einem
gemeinsamen Halteteil aus Kunststoff angeordnet sind.
Durch diese Gestaltung hat der Elektromotor eine aus den
Polblechen und dem Halteteil bestehende bauliche Einheit,
die sich außerhalb des Elektromotors besonders genau fer
tigen läßt. Daher sind die einzelnen Polbleche gegenüber
dem Permanentmagneten besonders genau positioniert, wo
durch der erfindungsgemäße Elektromotor einen im Ver
gleich zu dem bekannten Elektromotor schwächeren Perma
nentmagneten haben kann und weniger elektrischen Strom
verbraucht. Weiterhin läßt sich der erfindungsgemäße
Elektromotor besonders kostengünstig montieren, da trotz
mehrerer, magnetisch voneinander getrennter Polbleche nur
ein einziges Bauteil montiert werden muß.
Die Polbleche könnten beispielsweise aus einem Sinter
werkstoff bestehen. Jedoch lassen sich die Polbleche ge
mäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung bei
spielsweise im Stanzverfahren und durch Biegen besonders
kostengünstig herstellen, wenn sie aus verzinktem Stahl
blech bestehen. Weiterhin weisen die Polbleche durch
diese Gestaltung im Vergleich zu unverzinktem Stahlblech
eine besonders hohe Korrosionsbeständigkeit auf.
Zur weiteren Verringerung der Kosten für die Fertigung
des erfindungsgemäßen Elektromotors trägt es bei, wenn
das Halteteil als Teil eines Gehäuses des Elektromotors
ausgebildet ist.
Der Rotor ist gemäß einer anderen vorteilhaften Weiter
bildung der Erfindung besonders genau gegenüber den Pol
blechen positioniert, wenn das Halteteil einen Lagerbock
für den Rotor und/oder für eine von dem Rotor ange
triebene Welle aufweist.
Der erfindungsgemäße Elektromotor läßt sich besonders
schnell montieren, wenn das Halteteil oder ein Gehäuse
teil des Elektromotors Positionierzapfen und das jeweils
andere Bauteil Ausnehmungen für die Positionierzapfen
aufweist. Diese Montage läßt sich zudem automatisieren.
Die Polbleche sind gemäß einer anderen vorteilhaften Wei
terbildung der Erfindung formschlüssig in dem Halteteil
gehalten, wenn die Polbleche innerhalb des Halteteils
Ausnehmungen oder Vorsprünge haben.
Die Erfindung läßt zahlreiche Ausführungsformen zu. Zur
weiteren Verdeutlichung ihres Grundprinzips sind zwei da
von in der Zeichnung dargestellt und werden nachfolgend
beschrieben. Diese zeigt in
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung eines erfin
dungsgemäßen Elektromotors,
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht von hinten auf in
einem Halteteil befestigte Polbleche mit einem
Rotor aus Fig. 1,
Fig. 3-6 einen Ablauf zur Herstellung einer baulichen
Einheit aus den Polblechen und dem Halteteil,
Fig. 7 eine weitere Ausführungsform einer baulichen Ein
heit aus den Polblechen und dem Halteteil.
Die Fig. 1 zeigt einen erfindungsgemäßen Elektromotor
mit einem Gehäuse 1, welches sich aus einem Gehäuseunter
teil 2 und einem Gehäuseoberteil 3 zusammensetzt. Zur
Verdeutlichung der Zeichnung ist das Gehäuseoberteil 3
teilweise geschnitten dargestellt. In dem Gehäuse 1 sind
zwei Spulen 4, 5 und eine bauliche Einheit 6 aus einem
Halteteil 7 und insgesamt vier Polblechen 8-11 angeord
net. Die bauliche Einheit 6 aus dem Halteteil 7 und den
Polblechen 8-11 hat eine Ausnehmung 12 zur Aufnahme ei
nes mehrpoligen Permanentmagneten 13 eines Rotors 14. Die
Polbleche 8-11 erstrecken sich jeweils von einem Ende
einer der Spulen 4, 5 zu dem Permanentmagneten 13 des Ro
tors 14 und sind zur Vereinfachung der Montage an den En
den der Spulen 4, 5 festgeklebt. Der Rotor 14 treibt über
ein nicht dargestelltes Schneckengetriebe eine senkrecht
durch das Gehäuseoberteil 3 geführte Welle 15 an. Das Ge
häuseoberteil 3 hat im Bereich der Welle 15 eine Lager
schale 16. An der Unterseite des Gehäuseunterteils 2 ist
ein Befestigungsclips 17 angeordnet, mit dem der Elektro
motor auf einer nicht dargestellten Grundplatte montiert
werden kann. Weiterhin hat das Gehäuseunterteil 2 Füh
rungsstifte 18, die in Ausnehmungen 20 des Gehäuseober
teils 3 eindringen. Hierdurch sind das Gehäuseunterteil 2
und das Gehäuseoberteil 3 gegeneinander ausgerichtet. An
dem Gehäuseunterteil 2 sind Rastarme 19 angeordnet, die
einen nicht dargestellten Rand des Gehäuseoberteils 3
hintergreifen.
Wenn man die Spulen 4, 5 wechselnd mit Stromimpulsen be
aufschlagt, wird der Rotor 14 jeweils um 90° gedreht und
treibt damit die senkrechte Welle 15 schrittweise an. Für
kleinere Schritte kann der Elektromotor mit drei oder
mehreren Spulen und einer entsprechenden Anzahl an
Polblechen versehen werden. Der Elektromotor eignet sich
damit beispielsweise zum Antrieb eines Zeigerinstrumentes
eines Kraftfahrzeuges.
Die Fig. 2 zeigt in einer perspektivischen Ansicht von
hinten auf die bauliche Einheit 6 des Halteteils 7 und
der Polbleche 8-11, daß das Halteteil 7 einteilig mit
einem Lagerbock 21 des Rotors 14 gefertigt ist. Das Hal
teteil 7 besteht aus Kunststoff und verhindert eine ma
gnetische Induktion von einem der Polbleche 8-11 auf
die benachbarten Polbleche 8-11. Der Lagerbock 21 hat
sehr große Abmessungen, so daß er einen Teil des Gehäu
seunterteils 2 bilden kann. Selbstverständlich ist es
auch möglich, daß das Halteteil 7 einteilig mit dem Ge
häuseunterteil 2 gefertigt ist.
Die Fig. 3 bis 5 zeigen einen Ablauf zur Herstellung
der baulichen Einheit 6 aus den Polblechen 8-11 und dem
Halteteil 7 aus Kunststoff. In Fig. 3 ist ein gestanztes
Blechteil 22 mit den vier Polblechen 8-11 und der run
den Ausnehmung 12 für den in Fig. 1 dargestellten Per
manentmagneten 13 des Rotors 14 zu erkennen. Die Polble
che 8-11 sind untereinander über nahe an der Ausnehmung
12 angeordnete Stege 23-26 verbunden.
Die Fig. 4 zeigt das Blechteil 22 aus Fig. 3, nachdem
die freien Enden der Polbleche 8-11 abgewinkelt wurden.
Die Enden jeweils zweier einander gegenüberstehender
Polbleche 8-11 haben nun einen den Höhen der in Fig. 1
dargestellten Spulen 4, 5 entsprechenden Abstand.
Die Fig. 5 zeigt das Blechteil 22 aus Fig. 4, nachdem
die mittleren Bereiche der Polbleche 8-11 von Kunst
stoff umschlossen wurden. Zur Vereinfachung der Zeichnung
ist hier der Lagerbock 21 aus Fig. 2 nicht eingezeich
net. Zum Umschließen der mittleren Bereiche der Polbleche
8-11 kann das Blechteil 22 beispielsweise in eine
Spritzgußform eingesetzt und mit Kunststoff im Spritz
gießverfahren umspritzt werden. Alternativ dazu kann das
Blechteil 22 in den vorgesehenen Stellen auch mit einem
chemisch aushärtenden Kunststoff überzogen werden. Nach
dem Aushärten bildet der Kunststoff das Halteteil 7 für
die Polbleche 8-11 und kann der Form entnommen werden.
Weiterhin zeigt Fig. 5, daß das Blechteil 22 im Bereich
der Stege 23-26 nicht mit Kunststoff überzogen ist.
Die Fig. 6 zeigt das Blechteil 22 mit dem Halteteil 7,
nachdem die Stege 23-26 zwischen den Polblechen 8-11
im Stanzverfahren entfernt wurden. Durch das Stanzwerk
zeug erzeugte Ausnehmungen 27a-27d sind kleiner als der
von dem Kunststoff freigelassene Bereich des Blechteils
22. Hierdurch läßt sich eine Matrize des Stanzwerkzeuges
unmittelbar an dem Blechteil 22 anlegen. Durch das Halte
teil 7 sind die Polbleche 8-11 magnetisch voneinander
isoliert und in ihrer vorgesehenen Position gehalten. Die
aus den Polblechen 8-11 und dem Halteteil 7 gebildete
bauliche Einheit 6 läßt sich anschließend in dem in
Fig. 1 dargestellten Gehäuse 1 befestigen.
Die Fig. 7 zeigt eine weitere Ausführungsform einer bau
lichen Einheit 28 aus Polblechen 29-32 und einem Halte
teil 33 aus Kunststoff vor einem Durchtrennen von Stegen
34-36 zwischen den Polblechen 29-32. Zur Vereinfa
chung der Zeichnung ist das Halteteil 33 aufgeschnitten
dargestellt. Die Polbleche 29-32 sind mit insgesamt
drei Stegen 34-36 miteinander verbunden, so daß zwi
schen zwei Polblechen 29, 32 kein Steg angeordnet ist.
Hierdurch muß im Vergleich zu der in Fig. 5 dargestell
ten Ausführungsform ein Steg weniger durchtrennt werden.
Zur Durchtrennung der Stege 34-36 eignet sich hierbei
beispielsweise ein U-förmig geführter Laserstrahl, der
die Stege 34-36 jeweils an zwei Stellen durchtrennt.
Die Wege, auf denen der Laserstrahl zu führen ist, sind
in der Zeichnung strichpunktiert dargestellt. Die Polble
che 29-32 haben im Bereich des Halteteils 33 Ausnehmun
gen 37 und Vorsprünge 38, die von dem Kunststoff ausge
füllt oder umschlossen sind. Hierdurch sind die Polbleche
29-32 formschlüssig in dem Halteteil 33 befestigt. Wei
terhin zeigt Fig. 7, daß das Halteteil 33 einteilig mit
Befestigungs- und Positionierzapfen 39 gefertigt ist.
Mittels dieser Befestigungs- und Positionierzapfen 39
läßt sich die bauliche Einheit 28 aus dem Halteteil 33
und den Polblechen 29-32 in dem in Fig. 1 dargestell
ten Gehäuse 1 des Elektromotors befestigen.
Claims (11)
1. Verfahren zur Fertigung eines mehrpoligen Elektromo
tors, bei dem mehrere, magnetisch voneinander getrennte
Polbleche zwischen den Enden von Spulen und einem Rotor
angeordnet werden, dadurch gekennzeichnet, daß die
Polbleche als ein über Stege zusammenhängendes Bauteil
gefertigt werden und daß die Polbleche in einem mittle
ren Bereich an einem Halteteil aus Kunststoff befestigt
und anschließend die Stege zwischen den einzelnen Polble
chen durchtrennt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das die Polbleche bildende Bauteil mit einem ver
festigbaren Kunststoff umspritzt oder vergossen wird und
daß die Durchtrennung der Stege der Polbleche nach dem
Verfestigen des Kunststoffs erfolgt.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich
net, daß die Stege zwischen den Polblechen von einem
Laserstrahl durchschnitten werden.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß in seitlichen Bereichen neben
einer Ausnehmung für einen Permanentmagneten angeordnete
Stege mit dem Laserstrahl jeweils an zwei Stellen durch
trennt werben.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß die Stege im Stanzverfahren
beseitigt werden.
6. Mehrpoliger Elektromotor mit einem Rotor und mit meh
reren, magnetisch voneinander getrennten Polblechen, wel
che sich von den Enden von Spulen zu dem Rotor erstrecken,
dadurch gekennzeichnet, daß die Polbleche (8-11,
29-32) in einem dem Rotor (14) zugewandten Bereich in
einem gemeinsamen Halteteil (7, 33) aus Kunststoff ange
ordnet sind.
7. Mehrpoliger Elektromotor nach Anspruch 6, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Polbleche (8-11, 29-32) aus
verzinktem Stahlblech bestehen.
8. Mehrpoliger Elektromotor nach Anspruch 6 oder 7, da
durch gekennzeichnet, daß das Halteteil (7, 33) als Teil
eines Gehäuses (1) des Elektromotors ausgebildet ist.
9. Mehrpoliger Elektromotor nach einem der Ansprüche 6
bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteteil (7)
einen Lagerbock (21) für den Rotor (14) und/oder für eine
von dem Rotor (14) angetriebene Welle (15) aufweist.
10. Mehrpoliger Elektromotor nach einem der Ansprüche 6
bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteteil (33)
oder ein Gehäuseteil (2, 3) des Elektromotors Positio
nierzapfen (39) und das jeweils andere Bauteil Ausneh
mungen für die Positionierzapfen (39) aufweist.
11. Mehrpoliger Elektromotor nach einem der Ansprüche 6
bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Polbleche (29-32)
innerhalb des Halteteils (33) Ausnehmungen (37) oder
Vorsprünge, (38) haben.
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| DE19747664A DE19747664A1 (de) | 1997-10-29 | 1997-10-29 | Verfahren zur Fertigung eines mehrpoligen Elektromotors und mehrpoliger Elektromotor |
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| DE19747664A Withdrawn DE19747664A1 (de) | 1997-10-29 | 1997-10-29 | Verfahren zur Fertigung eines mehrpoligen Elektromotors und mehrpoliger Elektromotor |
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Owner name: SIEMENS AG, 80333 MUENCHEN, DE |
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