DE19747402A1 - Verfahren und Vorrichtung zur Bearbeitung mindestens eines Bildblocks eines digitalen Bildes - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Bearbeitung mindestens eines Bildblocks eines digitalen BildesInfo
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Description
Die Erfindung betrifft die Bearbeitung mindestens eines Bild
blocks eines digitalen Bildes.
Bei einem blockbasierten Bildcodierungsverfahren treten ins
besondere bei niedrigen Übertragungsraten Blockartefakte bei
decodierten Bildern auf. Unter Blockartefakten sind Unstetig
keiten von Codierungsinformation an den Blockrändern zu ver
stehen. Diese sind insbesondere zurückzuführen auf Unstetig
keiten an den Blockrändern in den rekonstruierten Bildern,
die auf die unabhängige, blockweise Codierung von Codierungs
information eines digitalen Bildes zurückzuführen ist.
Unter Codierungsinformation ist im weiteren den Bildpunkten
eines Bildes zugeordnete Helligkeitsinformation und/oder
Farbinformation zu verstehen.
Im Rahmen der Bildverbesserung eines decodierten Bildes ist
es bekannt, Blockränder einer Tiefpaßfilterung zu unterzie
hen, wodurch die Unstetigkeiten an den Blockrändern reduziert
werden [1]. Durch die Filterung werden jedoch in dem Bild
vorhandene Strukturen, beispielsweise Kanten, teilweise zer
stört. Somit ist das rekonstruierte, verbesserte Bild gemäß
dem Verfahren aus [1] an den Blockkanten unscharf, insbeson
dere in dem Bild enthaltene Kanten erscheinen "verschwommen".
Verschiedene blockbasierte Bildcodierungsverfahren sind be
kannt, z. B. MPEG 1, MPEG 2 [2], H.261 [3].
Somit liegt der Erfindung das Problem zugrunde, ein digitales
Bild, welches Blockartefakte aufweist, einer Bearbeitung zu
unterziehen, wobei durch die Bearbeitung Strukturen in dem
bearbeiteten Bild besser erhalten bleiben als bei dem bekann
ten Verfahren.
Das Problem wird durch das Verfahren gemäß Patentanspruch 1
sowie durch die Vorrichtung gemäß Patentanspruch 11 gelöst.
Bei dem Verfahren weist jeder Bildblock, in den Bildpunkte
des decodierten, digitalen Bildes gruppiert sind, einen Spek
tralkoeffizienten auf, der einen Gleichanteil einer Codie
rungsinformation der Bildpunkte beschreibt. Für mindestens
einen Bildblock des Bildes werden folgende Verfahrensschritte
durchgeführt:
- - der Gleichanteil des Bildblocks wird ermittelt;
- - für an den Bildblock angrenzende Bildblöcke, die im weite ren als Nachbarbildblöcke bezeichnet werden, werden diesen zugeordnete Gleichanteile ermittelt;
- - die Nachbarbildblöcke werden in zwei Gruppen gruppiert, so daß die Gleichanteile der Nachbarbildblöcke einer ersten Gruppe und die Gleichanteile der Nachbarbildblöcke einer zweiten Gruppe einander jeweils ausreichend ähnlich sind;
- - der Bildblock wird in einen ersten Teilbildblock und in ei nen zweiten Teilbildblock aufgeteilt;
- - dem ersten Teilbildblock wird als erster Teilgleichanteil der Gleichanteil zugeordnet, der in etwa gleich ist einem Gleichanteil der Nachbarbildblöcke der ersten Gruppe;
- - dem zweiten Teilbildblock wird als zweiter Teilgleichanteil der Gleichanteil zugeordnet der in etwa gleich ist einem Gleichanteil der Nachbarbildblöcke der zweiten Gruppe.
Die Vorrichtung zur Bildverbesserung weist eine Prozessorein
heit auf, die derart eingerichtet ist, daß jeder Bildblock,
in den jeweils Bildpunkte des Bildes gruppiert sind, einen
Spektralkoeffizienten aufweist, der einen Gleichanteil einer
Codierungsinformation der Bildpunkte beschreibt. Für minde
stens einen Bildblock werden folgende Verfahrensschritte
durchgeführt:
- - der Gleichanteil des Bildes wird ermittelt;
- - für an dem Bildblock angrenzende Bildblöcke, die im weite ren als Nachbarbildblöcke bezeichnet werden, werden diesen zugeordnete Gleichanteile ermittelt;
- - die Nachbarbildblöcke werden in zwei Gruppen gruppiert, so daß die Gleichanteile der Nachbarbildblöcke einer ersten Gruppe und die Gleichanteile der Nachbarbildblöcke einer zweiten Gruppe einander jeweils ausreichend ähnlich sind;
- - der Bildblock wird in einen ersten Teilbildblock und in ei nen zweiten Teilbildblock aufgeteilt;
- - dem ersten Teilbildblock wird als erster Gleichanteil der Gleichanteil zugeordnet, der in etwa gleich ist einem Gleich anteil der Nachbarbildblöcke der ersten Gruppe;
- - dem zweiten Teilbildblock wird als zweiter Teilgleichanteil der Gleichanteil zugeordnet, der in etwa gleich ist einem Gleichanteil der Nachbarbildblöcke der zweiten Gruppe.
Durch die Erfindung wird eine Verbesserung der Kanteninforma
tion des rekonstruierten, d. h. decodierten Bildes, erreicht.
Damit wird der subjektive Qualitätseindruck des Bildes für
einen Betrachter beträchtlich erhöht, insbesondere, da der
Betrachter nicht mehr in dem Maße einen Eindruck eines ver
schwommenen Bildes hat, wie dies bei bekannten Verfahren der
Fall ist.
Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen
Ansprüchen.
Das Verfahren wird durch eine Weiterbildung deutlich verein
facht und somit unter erheblich geringerem Rechenzeitbedarf
realisierbar, wenn folgende Schritte vorgesehen sind:
- - unter Verwendung der Gleichanteile der Nachbarbildblöcke wird ein Gradient mit einer Richtungsangabe des Gradienten für den Bildblock ermittelt;
- - ein erster Gleichanteil der Nachbarbildblöcke der ersten Gruppe wird ausgewählt;
- - ein zweiter Gleichanteil der Nachbarbildblöcke der zweiten Gruppe wird ausgewählt;
- - der erste Teilgleichanteil ist der erste Gleichanteil;
- - der zweite Teilgleichanteil ist der zweite Gleichanteil.
Ferner ist es zur weiteren Verbesserung des Gesamteindrucks
des decodierten Bildes in einer weiteren Ausgestaltung vor
teilhaft, daß sich die Größe des ersten Teilbildblocks und
des zweiten Teilbildblocks jeweils ergibt aus dem Verhältnis
des ersten Gleichanteils und des zweiten Gleichanteils zuein
ander.
Eine weitere Bildverbesserung wird in einer weiteren Ausge
staltung erreicht, bei der sich ein neuer Bildblock fb aus
dem Bildblock gb und dem Teilbildblock nb nach folgender Vor
schrift ergibt:
wobei mit
- - α ein vorgebbarer erster Gewichtsfaktor,
- - β ein vorgebbarer zweiter Gewichtsfaktor,
bezeichnet wird.
Dabei ist es vorteilhaft, wenn der erste Gewichtsfaktor α und
zweite Gewichtsfaktor β abhängig von mindestens einem der
folgenden Kriterien gebildet wird:
- - einer Differenz zwischen dem ersten Gleichanteil und dem zweiten Gleichanteil;
- - einem Verhältnis der Anzahl Nachbarbildblöcke in der ersten Gruppe und der Anzahl Nachbarbildblöcke in der zweiten Grup pe;
- - einer Differenz zwischen dem Gleichanteil und dem ersten Gleichanteil.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Figuren dar
gestellt und wird im weiteren näher erläutert.
Es zeigen
Fig. 1a bis 1c Skizzen des Verlaufs der Gleichanteile
vor (Fig. 1a) und nach (Fig. 1b) der Bildver
besserung für einen Bildblock sowie den
resultierenden Bildblock (Fig. 1c);
Fig. 2a und 2b einen Bildblock und acht Nachbarbild
blöcke des Bildblocks, wobei gezeigt ist, daß die
Nachbarbildblöcke in zwei Gruppen eingeteilt
sind (Fig. 2a) sowie ein Gradient des Bildblocks
mit Richtungsangabe (Fig. 2b);
Fig. 3 eine Skizze einer Bildcodiereinheit, die gemäß
einem blockbasierten Bildcodierungsverfahren
arbeitet;
Fig. 4 eine Skizze einer Bilddecodiereinheit, die gemäß
einem blockbasierten Bildcodierungsverfahren
arbeitet;
Fig. 5 eine Skizze eines Bildes mit Bildblöcken.
In Fig. 3 ist eine Kamera 301 dargestellt, die von einer
Szene Bilder 302 aufnimmt und einer Bildcodiereinheit 303 zu
führt.
Die Bilder 302 stellen eine Folge von zeitlich aufeinander
folgenden Bildern dar, die sukzessive der Bildcodiereinheit
303 zugeführt werden.
Jedes Bild weist Bildpunkte 501 (vgl. Fig. 5) auf, denen je
weils Codierungsinformation (Helligkeitsinformation oder Farb
information) zugeordnet ist. Die Bildpunkte werden in Bild
blöcke 502 der Größe 8×8 Bildpunkte 501 gruppiert.
Man unterscheidet bei der blockbasierten Bildcodierung zwi
schen der Inter-Bildcodierung und der Intra-Bildcodierung.
Bei der Inter-Bildcodierung wird jeweils, wie im weiteren er
läutert, lediglich Differenzbildinformation zwischen zwei di
rekt aufeinanderfolgenden Bildern codiert und übertragen. Bei
der Intra-Bildcodierung wird jeweils die gesamte Bildinforma
tion eines Bildes codiert und übertragen.
Bei der Inter-Bildcodierung wird jeweils ein zu codierendes
Bild 302 einer Subtraktionseinheit 304 zugeführt. In der Sub
traktionseinheit 304 wird eine Differenz gebildet zwischen
der Codierungsinformation der Bildpunkte des zu codierenden
Bildes und der Codierungsinformation von Bildpunkten eines
zeitlich direkt vorangegangenen Bildes, das in der Bildcodie
rungseinheit 303 rekonstruiert wurde. Ein Differenzbild 305
wird blockweise in einer Transformationseinheit 306 einer
diskreten Cosinustransformation (DCT-Transformation) unterzo
gen. Resultierende, transformierte Bildblöcke 307 werden ei
ner Quantisierungseinheit 308 zugeführt.
Jeder transformierte Bildblock weist Spektralkoeffizienten
auf, die jeweils die Ortsfrequenzen der Codierungsinformation
der jeweiligen Bildblöcke 502 beschreiben. Die Spektralkoef
fizienten weisen einen Gleichanteil sowie Koeffizienten auf,
die Anteile höherer Ortsfrequenzen beschreiben.
In der Quantisierungseinheit 308 werden die transformierten
Bildblöcke 307 quantisiert zu quantisierten Bildblöcken 309.
Auf die transformierten, quantisierten Bildblöcke 309 wird
eine Entropiecodierung angewendet 310, wobei eine Run-Length-
Codierung und eine Variable-Length-Codierung (RLC/VLC) vorge
sehen sind.
Das nunmehr resultierende codierte Bild 311 wird von der
Bildcodierungseinheit 303 zu einer in Fig. 4 dargestellten
Bilddecodiereinheit 401 übertragen.
Die Übertragung erfolgt über ein beliebiges Kommunikations
netz (Festnetz oder Mobilnetz). Die quantisierten Bildblöcke
309 werden in der Bildcodiereinheit 303 einer inversen Quan
tisierung 312 unterzogen. Die invers quantisierten Bildblöcke
313 werden einer inversen diskreten Cosinustransformation
(IDCT) 314 unterzogen. Die resultierenden rekonstruierten
Bildblöcke 315 werden einer Additionseinheit 316 zugeführt.
In der Additionseinheit 316 wird jeweils die Information ei
nes Bildblocks eines zeitlich vorangegangenen Bildes, zuge
führt. Der Bildblock ist ein Bildblock in dem vorangegangenen
Bild, der als Ergebnis einer Bewegungsschätzung 317 im Rahmen
einer Bewegungskompensation 318 dem jeweiligen rekonstruier
ten Bildblock 315 hinzuaddiert wird. Der sich ergebende re
konstruierte Gesamtbildblock wird in einem Bildspeicher 319
abgespeichert.
In der Bilddecodiereinheit 401 wird ein entsprechendes Ver
fahren, wie oben beschrieben, zur Rekonstruktion des Bildes
durchgeführt.
Es erfolgt für das codierte Bild eine Entropiedecodierung 402
(Variable-Length-Decodierung, Run-Length-Codierung, VLD/RLD).
Die entropiedecodierten, quantisierten Bildblöcke 403 werden
einer inversen Quantisierung 404 unterzogen und die daraus
resultierenden invers quantisierten Bildblöcke 405 werden ei
ner inversen diskreten Cosinustransformation (IDCT) unterzo
gen 406. Diese resultierenden rekonstruierten Bildblöcke 407
werden einer Addiereinheit 408 zugeführt ebenso wie ein Bild
block eines zeitlich vorangegangenen Bildes, der im Rahmen
der Bewegungskompensation 409 ebenso der Addiereinheit 408
zugeführt wird.
Es ergibt sich bei Durchführung des Verfahrens für alle Bild
blöcke eines Bildes jeweils ein in einem Bildspeicher 410 ge
speichertes decodiertes Bild 411, welches die oben beschrie
benen Blockartefakte aufweist. Das decodierte Bild wird einer
Bildverbesserung in einem Mittel zur Bildverbesserung 412 un
terzogen. Ein dem Betrachter des Bildes dargestelltes verbes
sertes Bild 413 ist das Ergebnis des Verfahrens, das im wei
teren näher erläutert wird und auf mindestens einen Teil der
Bildblöcke des decodierten Bildes 411 angewendet wird.
Fig. 2a zeigt einen Bildblock 201, der einen Gleichanteil DC0
aufweist.
Es wird jeweils für einen Bildblock 200, für den die Bildver
besserung durchgeführt werden soll, der Bildblock 200 ausge
wählt und das im weiteren beschriebene Verfahren für den je
weiligen Bildblock 200 durchgeführt.
Der Bildblock 200 weist 8 Nachbarbildblöcke 201, 202, 203,
204, 205, 206, 207, 208 mit jeweils einem dem Bildblock zuge
ordneten Gleichanteil DC1, DC2, DC3, DC4, DC5, DC6, DC7 und
DC8 auf.
Die Nachbarbildblöcke 201, 202, . . ., 208 werden in zwei Grup
pen, einer ersten Gruppe A und einer zweiten Gruppe B grup
piert. Nachbarbildblöcke werden gemeinsam in eine Gruppe
gruppiert, wenn der Gleichanteil der Nachbarbildblöcke aus
reichend ähnlich ist.
Es bietet sich an, folgendes Kriterium zur Gruppierung heran
zuziehen.
Der ersten Gruppe A werden die Nachbarbildblöcke 201, 202,
203, 204, 205 zugeordnet, deren Gleichanteil DC1 bis DC5 grö
ßer ist als der Gleichanteil DC0 des Bildblocks 200.
Der zweiten Gruppe B werden die Bildblöcke, 206, 207, 208 zu
geführt, deren Gleichanteile DC6, DC7, DC8 kleiner ist als
der Gleichanteil DC0 des Bildblocks 200.
Eine in den Bildblock 200 und den Nachbarbildblöcken mögli
cherweise enthaltene Kante wird durch Ermittlung eines Gra
dientenvektors (Betrag und Richtung des Gradienten) auf Basis
der Gleichanteile des Bildblocks 200 und der Nachbarbildblöc
ke ermittelt gemäß folgender Vorschrift:
wobei mit
- - DCk, k = 1, . . . , 8, die Gleichanteile der acht direkt be nachbarten Nachbarbildblöcke des Bildblocks in zeilenweiser Numerierung,
- - i, j zwei zueinander orthogonale Richtungen in dem Bild, bezeichnet werden.
Eine Richtung einer Trennungslinie zwischen Nachbarbildblöc
ken der ersten Gruppe A und Nachbarbildblöcken der zweiten
Gruppe B ist abhängig von der Richtung des Gradientenvektors.
Die Richtung kann vertikal, horizontal, oder jeweils um 45°
nach links oder rechts geneigt um die Horizontale sein.
Fig. 2b zeigt einen angenommenen Gradientenvektor grad für
den Bildblock 200 und ein Koordinatensystem, aufgespannt
durch zwei zueinander orthogonale Koordiantenachsen i und j,
die entsprechend der Ausrichtung des Bildblocks und der Nach
barbildblöcke ausgerichtet sind.
Als Grundlage für das weitere Vorgehen wird die Richtung des
Gradientenvektors grad verwendet. Die Richtung des Gradien
tenvektors grad dient als Grundlage für ein in Fig. 1a darge
stelltes Diagramm.
An der Abszisse des in Fig. 1a dargestellten Diagramms ist
entlang des Verlaufs der Richtung des Gradientenvektors grad
der örtliche Verlauf aufgetragen.
An der Ordinate des Diagramms ist jeweils der Gleichanteil
des Bildblocks, bzw. Nachbarbildblocks, der sich jeweils an
der entsprechenden örtlichen Position entlang des Gradienten
vektors grad befindet, aufgetragen.
So befindet sich in einem ersten Bereich 101 entlang des Gra
dientenvektors grad ein Nachbarbildblock, der einen Gleichan
teil DCB aufweist. An einer zweiten Position 102 befindet
sich der Bildblock 200 mit dem Gleichanteil DC0. Mit S wird
eine in dem Diagramm dargestellte Fläche bezeichnet, die sich
aus dem Produkt des Gleichanteils DC0 des Bildblocks 200 und
der Größe des zweiten Intervalls 102 ergibt. In einem dritten
örtlichen Intervall 103 entlang des Gradientenvektors grad
ist ein Nachbarbildblock der ersten Gruppe A, der einen
Gleichanteil DCA aufweist.
Die Gleichanteile DCA, DCB der Nachbarbildblöcke bleiben auch
bei den weiteren Verfahrensschritten unverändert. Es wird nur
der Gleichanteil DC0 des Bildblocks 200 verändert gemäß fol
gender Vorschrift.
Der Bildblock 200 wird in zwei Teilbildblöcke derart aufge
teilt, daß zum einen die Breite des Bildblocks entlang des
Gradientenvektors grad 102 erhalten bleibt (vgl. Fig. 2b) und
zum anderen die Fläche S ebenso erhalten bleibt. Die Teil
bildblöcke werden in ihrer Breite entlang des Gradienten der
art in den ersten Teilbildblock, dessen Fläche entlang des
Gradientenvektors grad mit S1 bezeichnet wird, und den zwei
ten Teilbildblock, dessen Fläche mit S2 bezeichnet wird, im
selben Verhältnis aufgeteilt wird, entsprechend dem Verhält
nis des Gleichanteils DCA des Nachbarbildblocks der ersten
Gruppe A und des Gleichanteils DCB des Nachbarbildblocks der
zweiten Gruppe B.
Dies bedeutet, daß sich eine Breite des ersten Teilbildblocks
entlang des Gradientenvektors a und eine Breite b des zweiten
Teilbildblocks entlang des Gradientenvektors grad gemäß fol
genden Vorschriften gebildet wird:
wobei mit c die Breite des zweiten Intervalls 102 entlang des
Gradientenvektors grad bezeichnet wird.
In dem ersten Teilbildblock mit der Breite a entlang des Gra
dientenvektors grad wird der Gleichanteil DCB des Nachbar
bildblocks der zweiten Gruppe B zugeordnet. Dem Gleichanteil
des zweiten Teilbildblocks wird der Gleichanteil DCA des
Nachbarbildblocks der zweiten Gruppe A zugeordnet.
Eine Skizze eines sich daraus ergebenden Bildblocks, der im
weiteren als verbesserter Bildblock fb bezeichnet wird, ist
in Fig. 1c dargestellt.
Es hat sich als vorteilhaft herausgestellt, nicht immer das
Verfahren auf den gesamten Block umgewichtet anzuwenden, son
dern eine weitere Gewichtung des sich ergebenden Gradienten
blocks mit dem Bildblock 200 zu dem endgültigen Bildblock fb
durchzuführen gemäß folgender Vorschrift:
wobei mit
- - α ein vorgebbarer erster Gewichtsfaktor,
- - β ein vorgebbarer zweiter Gewichtsfaktor,
bezeichnet wird.
Der erste Gewichtsfaktor α und der zweite Gewichtsfaktor β
werden unter Berücksichtigung der folgenden Kriterien und
nach folgender Vorschrift gebildet:
wobei mit
- - einem ersten Summanden con eine Differenz zwischen dem er sten Gleichanteil und dem zweiten Gleichanteil,
- - einem zweiten Summanden num ein Verhältnis der Anzahl Nach barbildlöcke in der ersten Gruppe und der Anzahl Nachbarbild löcke in der zweiten Gruppe,
- - einem dritten Summanden pos eine Differenz zwischen dem Gleichanteil und dem ersten Gleichanteil,
bezeichnet wird.
Ein erstes Kriterium findet in einem ersten Summanden con Be
rücksichtigung. Das erste Kriterium ist der Kontrast zwischen
den Gleichanteilen DCA der Nachbarbildblöcke der ersten Grup
pe A und der Nachbarbildblöcke der zweiten Gruppe B, d. h. ei
ne Differenz zwischen dem ersten Gleichanteil DCA und dem
zweiten Gleichanteil DCB.
Der erste Summand con wird gebildet nach folgender Vor
schrift:
wobei mit DCmax der maximale Wert aller Gleichanteile be
zeichnet wird. Bei einem Wert DCmax = 255 ergeben sich fol
gende Werte für:
Eine in einem zweiten Summanden nom der obigen Vorschrift Be
rücksichtigung findendes zweites Kriterium ist eine Anzahl
von Nachbarbildblöcken, die der ersten Gruppe A bzw. der
zweiten Gruppe B zugeordnet ist. Je mehr Nachbarbildblöcke
der zweiten Gruppe B zugeordnet werden, desto größer wird der
zweite Gewichtsfaktor β gewählt.
Der zweite Summand nom wird gebildet nach folgender Vor
schrift:
- - Dem zweiten Summanden nom wird der Wert 1 zugeordnet, wenn einer Gruppe von Nachbarbildblöcken 3, 4 oder 5 Nachbarbild blöcke zugeordnet sind.
- - Dem zweiten Summanden nom wird der Wert 0 zugeordnet, wenn einer Gruppe von Nachbarbildblöcken 1, 2, 6 oder 7 Nachbar bildblöcke zugeordnet sind.
Ein in einem dritten Summanden pos Berücksichtigung findendes
Kriterium ist die Differenz des Gleichanteils DC0 des Bild
blocks 200 mit dem Gleichanteil DCA des Nachbarbildblocks der
ersten Gruppe A bzw. des Gleichanteils DCB der Nachbarbild
blöcke der zweiten Gruppe B.
Der dritte Summand pos wird gebildet nach folgender Vor
schrift:
Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, dem ersten Gewichtsfak
tor α einen umso niedrigeren Wert zuzuordnen, je näher der
Gleichanteil DC0 des Bildblocks 200 dem Gleichanteil DCB der
Nachbarbildblöcke der zweiten Gruppe B ist verglichen mit dem
Gleichanteil DCA der Nachbarbildblöcke der ersten Gruppe A.
Das oben beschriebene Verfahren wird für mindestens einen
Teil der Bildblöcke des Bildes durchgeführt. Nach erfolgter
Bildverbesserung wird das Bild einem Betrachter dargestellt.
In einer alternativen Ausgestaltung haben sich folgende Vor
schriften zur Bildung des ersten Summanden con und des zwei
ten Summanden nom als vorteilhaft erwiesen, wobei im weiteren
die oben eingeführten Bezeichnungen beibehalten werden:
- - erster Summand con:
- - zweiter Summand nom:
- - Dem zweiten Summanden nom wird der Wert 1 zugeordnet, wenn einer Gruppe von Nachbarbildblöcken 4 Nachbarbild blöcke zugeordnet sind.
- - Dem zweiten Summanden nom wird der Wert 0,6 zugeordnet, wenn einer Gruppe von Nachbarbildblöcken 3 oder 5 Nach barbildblöcke zugeordnet sind.
- - Dem zweiten Summanden nom wird der Wert 0,2 zugeordnet, wenn einer Gruppe von Nachbarbildblöcken 2 oder 6 Nach barbildblöcke zugeordnet sind.
- - Dem zweiten Summanden nom wird der Wert 0 zugeordnet, wenn einer Gruppe von Nachbarbildblöcken 1 oder 7 Nach barbildblöcke zugeordnet sind.
Im Rahmen dieses Dokuments wurden folgende Veröffentlichungen
zitiert:
[1] S. Minami und A. Zakhor, An Opitmization Approach for
Removing Block Effects in Transform Coding, IEEE
Transactions on Circuit and Systems Video Technology,
Vol. 5, No. 2, S. 74-82, USA, April 1995
[2] D. Le Gall, MPEG: A Video Compression Standard for Multimedia Applications, Communications of the ACM, Vol. 34, No. 4, S. 47-58, April 1991
[3] Ming Liou, Overview of the px64 kbit/s Video Coding Standard, Communications of the ACM, Vol. 34, No. 4, S. 60-63, April 1991
[2] D. Le Gall, MPEG: A Video Compression Standard for Multimedia Applications, Communications of the ACM, Vol. 34, No. 4, S. 47-58, April 1991
[3] Ming Liou, Overview of the px64 kbit/s Video Coding Standard, Communications of the ACM, Vol. 34, No. 4, S. 60-63, April 1991
Claims (20)
1. Verfahren zur Bearbeitung mindestens eines Bildblocks ei
nes digitalen Bildes, das in Bildblöcke gruppierte Bildpunkte
aufweist,
- - bei dem der Bildblock einen Spektralkoeffizienten aufweist, der einen Gleichanteil einer Codierungsinformation der Bild punkte beschreibt,
- - bei dem der Gleichanteil des Bildblocks ermittelt wird,
- - bei dem für an dem Bildblock angrenzende Bildblöcke, Nach barbildblöcke, diesen zugeordnete Gleichanteile ermittelt werden,
- - bei dem die Nachbarbildblöcke in zwei Gruppen gruppiert werden, so daß die Gleichanteile der Nachbarbildblöcke einer ersten Gruppe und die Gleichanteile der Nachbarbildblöcke ei ner zweiten Gruppe einander jeweils ausreichend ähnlich sind,
- - bei dem der Bildblock in einen ersten Teilbildblock und in einen zweiten Teilbildblock aufgeteilt wird,
- - bei dem dem ersten Teilbildblock als ersten Teilgleichan teil der Gleichanteil zugeordnet wird, der in etwa gleich ist einem Gleichanteil der Nachbarbildblöcke der ersten Gruppe,
- - bei dem dem zweiten Teilbildblock als zweiten Teilgleichan teil der Gleichanteil zugeordnet wird, der in etwa gleich ist einem Gleichanteil der Nachbarbildblöcke der zweiten Gruppe.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
bei dem mehrere Bildblöcke des digitalen Bildes bearbeitet
werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
bei dem das digitale Bild ein decodiertes digitales Bild ist.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
- - bei dem unter Verwendung der Gleichanteile der Nachbarbild blöcke ein Gradient mit einer Richtungsangabe des Gradienten für den Bildblock ermittelt wird,
- - bei dem ein erster Gleichanteil der Nachbarbildblöcke der ersten Gruppe ausgewählt wird,
- - bei dem ein zweiter Gleichanteil der Nachbarbildblöcke der zweiten Gruppe ausgewählt wird,
- - bei dem der erste Teilgleichanteil der erste Gleichanteil ist,
- - bei dem der zweite Teilgleichanteil der zweite Gleichanteil ist.
5. Verfahren nach Anspruch 4,
bei dem die Größe des ersten Teilbildblocks und die Größe des
zweiten Teilbildblocks sich jeweils ergibt aus dem Verhältnis
des ersten Gleichanteils und des zweiten Gleichanteils.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
bei dem der Gradient grad nach folgender Vorschrift gebildet
wird:
wobei mit
wobei mit
- - DCk, k = 1, . . ., 8 die Gleichanteile der acht direkt be nachbarten Nachbarbildblöcke in zeilenweiser Numerierung,
- - i, j zwei zueinander orthogonale Richtungen in dem Bild,
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
bei dem sich ein neuer Bildblock fb ergibt aus dem Bildblock
gb und den Teilbildblöcken nb nach folgender Vorschrift:
wobei mit
wobei mit
- - α ein vorgebbarer erster Gewichtsfaktor,
- - β ein vorgebbarer zweiter Gewichtsfaktor,
- bezeichnet wird.
8. Verfahren nach Anspruch 7,
bei dem der erste Gewichtsfaktor α und der zweite Gewichts
faktor β abhängig von mindestens einem der folgenden Kriteri
en gebildet werden:
- - einer Differenz zwischen dem ersten Gleichanteil und dem zweiten Gleichanteil,
- - einen Verhältnis der Anzahl Nachbarbildlöcke in der ersten Gruppe und der Anzahl Nachbarbildlöcke in der zweiten Gruppe,
- - einer Differenz zwischen dem Gleichanteil und dem ersten Gleichanteil.
9. Verfahren nach Anspruch 7 oder 8,
bei dem der erste Gewichtsfaktor α und der zweite Gewichts
faktor β gemäß folgenden Vorschriften gebildet werden:
wobei mit
wobei mit
- - einem ersten Summanden con eine Differenz zwischen dem er sten Gleichanteil und dem zweiten Gleichanteil,
- - einem zweiten Summanden num ein Verhältnis der Anzahl Nach barbildlöcke in der ersten Gruppe und der Anzahl Nachbarbild löcke in der zweiten Gruppe,
- - einem dritten Summanden pos eine Differenz zwischen dem Gleichanteil und dem ersten Gleichanteil,
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
bei dem die Codierungsinformation ein Helligkeitswert
und/oder ein Farbwert ist.
11. Vorrichtung zur Bearbeitung mindestens eines Bildblocks
eines digitalen Bildes, das in Bildblöcke gruppierte Bild
punkte aufweist,
mit einer Prozessoreinheit, die derart eingerichtet ist, daß
mit einer Prozessoreinheit, die derart eingerichtet ist, daß
- - der Bildblock einen Spektralkoeffizienten aufweist, der ei nen Gleichanteil einer Codierungsinformation der Bildpunkte beschreibt,
- - der Gleichanteil des Bildblocks ermittelt wird,
- - für an dem Bildblock angrenzende Bildblöcke, Nachbarbild blöcke, diesen zugeordnete Gleichanteile ermittelt werden,
- - die Nachbarbildblöcke in zwei Gruppen gruppiert werden, so daß die Gleichanteile der Nachbarbildblöcke einer ersten Gruppe und die Gleichanteile der Nachbarbildblöcke einer zweiten Gruppe einander jeweils ausreichend ähnlich sind,
- - der Bildblock in einen ersten Teilbildblock und in einen zweiten Teilbildblock aufgeteilt wird,
- - dem ersten Teilbildblock als ersten Teilgleichanteil der Gleichanteil zugeordnet wird, der in etwa gleich ist einem Gleichanteil der Nachbarbildblöcke der ersten Gruppe,
- - dem zweiten Teilbildblock als zweiten Teilgleichanteil der Gleichanteil zugeordnet wird, der in etwa gleich ist einem Gleichanteil der Nachbarbildblöcke der zweiten Gruppe.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11,
bei der die Prozessoreinheit derart eingerichtet ist, daß
mehrere Bildblöcke des digitalen Bildes bearbeitet werden.
13. Vorrichtung nach Anspruch 11 oder 12,
bei der die Prozessoreinheit derart eingerichtet ist, daß das
digitale Bild ein decodiertes digitales Bild ist.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 13,
bei der die Prozessoreinheit derart eingerichtet ist, daß
- - unter Verwendung der Gleichanteile der Nachbarbildblöcke ein Gradient mit einer Richtungsangabe des Gradienten für den Bildblock ermittelt wird,
- - ein erster Gleichanteil der Nachbarbildblöcke der ersten Gruppe ausgewählt wird,
- - ein zweiter Gleichanteil der Nachbarbildblöcke der zweiten Gruppe ausgewählt wird,
- - der erste Teilgleichanteil der erste Gleichanteil ist,
- - der zweite Teilgleichanteil der zweite Gleichanteil ist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14,
bei der die Prozessoreinheit derart eingerichtet ist, daß die
Größe des ersten Teilbildblocks und die Größe des zweiten
Teilbildblocks sich jeweils ergibt aus dem Verhältnis des er
sten Gleichanteils und des zweiten Gleichanteils.
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 15,
bei der die Prozessoreinheit derart eingerichtet ist, daß der
Gradient grad nach folgender Vorschrift gebildet wird:
wobei mit
wobei mit
- - DCk, k = 1, . . ., 8 die Gleichanteile der acht direkt be nachbarten Nachbarbildblöcke in zeilenweiser Numerierung,
- - i, j zwei zueinander orthogonale Richtungen in dem Bild,
17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 16,
bei der die Prozessoreinheit derart eingerichtet ist, daß
sich ein neuer Bildblock fb ergibt aus dem Bildblock gb und
den Teilbildblöcken nb nach folgender Vorschrift:
wobei mit
wobei mit
- - α ein vorgebbarer erster Gewichtsfaktor,
- - β ein vorgebbarer zweiter Gewichtsfaktor,
18. Vorrichtung nach Anspruch 17,
bei der die Prozessoreinheit derart eingerichtet ist, daß der
erste Gewichtsfaktor α und der zweite Gewichtsfaktor β abhän
gig von mindestens einem der folgenden Kriterien gebildet
werden:
- - einer Differenz zwischen dem ersten Gleichanteil und dem zweiten Gleichanteil,
- - einen Verhältnis der Anzahl Nachbarbildlöcke in der ersten Gruppe und der Anzahl Nachbarbildlöcke in der zweiten Gruppe,
- - einer Differenz zwischen dem Gleichanteil und dem ersten Gleichanteil.
19. Vorrichtung nach Anspruch 17 oder 18,
bei der die Prozessoreinheit derart eingerichtet ist, daß der
erste Gewichtsfaktor α und der zweite Gewichtsfaktor β gemäß
folgenden Vorschriften gebildet werden:
wobei mit
wobei mit
- - einem ersten Summanden con eine Differenz zwischen dem er sten Gleichanteil und dem zweiten Gleichanteil,
- - einem zweiten Summanden num ein Verhältnis der Anzahl Nach barbildlöcke in der ersten Gruppe und der Anzahl Nachbarbild löcke in der zweiten Gruppe,
- - einem dritten Summanden pos eine Differenz zwischen dem Gleichanteil und dem ersten Gleichanteil,
20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 19,
bei der die Prozessoreinheit derart eingerichtet ist, daß die
Codierungsinformation ein Helligkeitswert und/oder ein Farb
wert ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19747402A DE19747402A1 (de) | 1997-10-27 | 1997-10-27 | Verfahren und Vorrichtung zur Bearbeitung mindestens eines Bildblocks eines digitalen Bildes |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19747402A DE19747402A1 (de) | 1997-10-27 | 1997-10-27 | Verfahren und Vorrichtung zur Bearbeitung mindestens eines Bildblocks eines digitalen Bildes |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19747402A1 true DE19747402A1 (de) | 1999-04-29 |
Family
ID=7846755
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19747402A Withdrawn DE19747402A1 (de) | 1997-10-27 | 1997-10-27 | Verfahren und Vorrichtung zur Bearbeitung mindestens eines Bildblocks eines digitalen Bildes |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19747402A1 (de) |
-
1997
- 1997-10-27 DE DE19747402A patent/DE19747402A1/de not_active Withdrawn
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