DE1974601U - Vorrichtung zum auftragen von lockeren streichfahigen teigmassen auf eine papierunterlage und zum absetzen auf kuchenbleche. - Google Patents
Vorrichtung zum auftragen von lockeren streichfahigen teigmassen auf eine papierunterlage und zum absetzen auf kuchenbleche.Info
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Description
AJiJO(OLeJ?
ebrauchsmrasteranmeldung*
Fritz T h i e m, Molfsee bei Kiel
Vorrichtung zum Auftragen von lockeren,streichfähigen Teigmassen
auf eine Papierunterlage und zum Absetzen auf Kuchenbleche^
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Auftragen von lockeren, streichÄigen Teigmassen auf eine Papierunterlage
und zum Absetzen auf Kuchenbleche. Es ist eine Auftragvorrichtung insbesondere für Gebäckplatten bekannt, bei der gewisse
Auftragmassen, wie Krem bzw. kremartige Teigmasse, durch Auftragwalzen auf Gebäckplatten, insbesondere auf Waffeln, mit
Vertiefungen aufgewalzt werden sollen. Mit solchen bekannten Vorrichtungen läßt sich aber lockere Teigmasse, insbesondere
Biskuitmasse u.dgl. nicht einwandfrei auftragen, da neben anderen Nachteilen beim verbuchten Auftragen mit Auftragwalzen
immer eine für lockere Teigmassen unzulässige Quetschung eintreten würde. Auch beim bisher auch in modernsten Betrieben
allgemein üblichen handwerkmäßigen Auftragen von lockeren, streichfähigen Teigmassen tritt ganz besonders bei den sehr
locker-schaumigen Bisipiitmassen u.dgl. hauptsächlich durch das
bisher notwendige mehrmalige Hin- und Herstreichen solcher Masse, um eine einigermaßen ebene und möglichst gleichmäßig
dünne Fläche der Kuchen zu erreichen, noch ein© relativ hohe
Materialquetschung ein, insbesondere durch das bisher unvermeidbare
Herausquetschen der in der lockeren Masse enthaltenen vielen Luftbläschen, wodurch aber die wichtige Lockerkeit stark
beeinträchtigt wurde und die vorher mit vielen Luftbläschen
aufgeblähte Masse im auch den Preis beeinflussenden Volumen / durch das bisherige handwerkliche Aufstreichen wesentlich verringert
wurde. Oas bisherige handwerkliche Aufstreichen der
lockeren Teigmasse durch den Biskuit- und ähnliche Backwaren u.dgl. herstellenden Bäcker mit Hilfe eines Spachtels oder ähnlichen
Streichwerkzeugs auf die Papierunterlage der Kuchenbleche war auch bei größtem Handgeschick außerdem eine schwierige, viel
Zeit in Anspruch nehmende Arbeit, da ja möglichst weitgehende Gleichmäßigkeit über die ganze Kuchenfläche in der aufgestriche-
nen Kuchendicke erreicht werden sollte, was aber nach dem handwerklichen Verfahren trotz aller Mühe nie gleichmäßig dick bzw.
gleichmäßig dünn über die ganze Kuchenfläche zu schaffen war, wodurch aber beim nachfolgenden Backen die jeweils dünneren
Stellen der Kuchenfläche relativ zu schnell bräunten und dabei blüchig wurden, während die dicker aufgetragenen Stellen im
Backvorgang zurückblieben bzw. relativ schwächer gebacken wurden Wurde dann vom Bäckermeister so lange gebacken, bis auch die
dicker aufgetragenen Stellen auf den Kuchenblechen genügend braun wurden, waren die jeweils dünneren Stellen der an sich
dünnwandigen Kuchenfläche bereits zu scharf gebacken und brachen, dann oft beim versuchten Rollen zu Souladen. Es litt aber bei
nach dem bisherigen Verfahren aufgestrichenen Kuchen nicht nur die Qualität der Backware, sondern auch der Backvorgang selbst,
bzw. die Arbeit am Backofen wurde sehr schwierig und zeitraubend, da infolge der Ungleichmäßigkeit der nach der bisherigen Arbeite■
methode aufgestrichenen Biskuitkuchenflachen jedes Kuchenblech
für sich über den so unregelmäßigen Backvorgang besonders überwacht werden mußte. G-anz besonders ungünstig wirkte sich die
bisherige handwerkliche Arbeit der Bäcker durch Aufstreichen der Biskuitmassen u.dgl. bei sehr dünnen Kuchenflächen, wie
sie bei der Herstellung feinster Rouladen erwünscht sind, aus, denn je dünner die aufgestrichenen Kuchenflächen auf den Kuchen
blechen an sich waren, desto relatir größer waren die Unterschiede gegenüber den bisher nicht zu vermeidenden dicker aufgetragenen
Kuchenstellen und desto größer wurden wiederum die Backunterschiede zwischen den jeweils relativ sehr verschieden
dick aufgestrichenen Kuchenflächestellen. Nach der bisher üblichen
handwerklichen Methode durch Aufstreichen der Biskuitteigmasse
konnten daher Rouladen aus sehr dünnen Kuchenflächen bisher nicht in einwandfreier Qualität hergestellt werden,
vielmehr mußte auch der geschickteste Bäckermeister, um den Ausschuß in einigermaßen erträgliehen Grenzen halten zu können,
bei der Herstellung von Biskuitrouladen u.dgl. immer eine für
feine Rouladen verhältnismäßig zu große Dicke der Kuchenflächen in Kauf nehmen, um mit vieler Mühe die Bräunung beim Backen
wenigstens einigermaßen beherrschen zu können, ohne dabei jedoch beste Qualität erreichen zu können. Ganz besonders dünnwandige
Kuchenflächen in Kuchenblechgröße aus Biskuitmasse u.dgl,
von etwa 1 oder 2 mm Dicke konnten nach dem bisherigen handwerksmäßigen Verfahren überhaupt nicht brauchbar hergestellt
werden, und das Fertigen von feinen Rouladen daraus war schon wegen ungenügender Elastizität der dünnwandigen, aber dabei zu
ungleimäßigen Kuckenflächen bisher nicht möglich. Diese Nachteile werden durch eine einfach bedienbare Torrichtung
zum Auftragen von lockeren, streichfähigen leigmassen auf eine Papierunterlage und zum Absetzen auf Kuchenbleche überwunden,
die erfingungsgemäß gekennzeichnet ist durch einen mit
einem Spaltmundstück versehenen Teigvorratsbehälter, aus dem mittels eines unter dem Spaltmundstück vorbeibewegbaren Papierbandes
ein der Spalthöhe des Mundstücks entsprechendes, gleichmäßig dickes Teigband entnommen wird. Die Vorrichtung hat dabei
vorteilhaft einen auf einem tischartigen Gestell angeordneten Teigvorratsbehälter, an welchem zum Verstellen der Spalthöhe
des Mundstücks ein durch Hebelgestänge betätigbarer Schieber angeordnet ist und zum Abtrennen des Papierbandes und aufgelegten
bzw. ausgezogenen Teigbandes ein mit Hebelgestänge betätigbares Messer vorgesehen ist. Zur Höhenbegrenzung des Mundstücksspalts
sind einstellbare Anschläge, z.B. Exzenter, besonders zweckmäßig. Hinter dem Teigvorratsbehälter ist eine
das Papierband tragende Rolle angeordnet, von welcher das Papierband in eine entsprechende Vertiefung bzw. Aussparung des
Teigvorratsbehälters eingeführt und auf der Behältervorderseite am Unterrand des Spaltmundstücks ausgezogen wird, wobei sich
beim Auszie hen eine ganz gleichmäßig dicke Kuchenteigflache
vom Querschnitt des Mundstücksspalts bildet, die mit dem Papierband
auf vorgelegte Kuchenbleche gezogen wird. Die Zeichnungen zeigen eine beispielsweise Ausführungsform
einer Vorrichtung gemäß der Erfindung.
Pig. 1 zeigt eine Vorrichtung zum Auftragen von Biskuit-
masse auf Kuchenbleche in Betrieb, Fig. 2 einen senkrechten Längsschnitt,
Pig. 3 eine Ansicht von vorn,
Pig. 4 eine Ansicht von oben bzw. teilweise einen Schnitt nach der Linie A-B der Pig. 2.
Pig. 4 eine Ansicht von oben bzw. teilweise einen Schnitt nach der Linie A-B der Pig. 2.
Die Vorrichtung des gezeichneten Ausführungsbeispiels weist ein
tischförmiges Gestell mit Tischplatte 1 und Tischfüßen 2 auf, an denen eine Stange 3 befestigt ist als Schwenkachse von zwei
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unter dem Tisch 1 angeordneten einarmigen Bißbedienungshebeln 4 t
bzw. 5, die an Zugfedern 6 bzw. 7 aufgehäbgt, in Ruhestellung etwas über dem Faßboden gehalten werden und deren Tritte 8 bzw.
9 jeweils beim Gebrauch durch die Füße des hinter dem Arbeitstisch
1, 2 sitzenden, die ganze Vorrichtung bedienenden Menschen niedergedrückt werden können. Oberhalb der Tischplatte 1 zieht
der Bedienende die Kuchenstreifen 10 aus dem mit entsprechend dickflüssig-iireiahbarer Teigmasse (z.B. Biskuitmasse, Hippenmasse
od.dgl.) beschickten Teigvorratsbehälter 11, und zwar aus
dessen waagerechtem Spaltmundstück 12 am Unterrand der Behältea?-
vorderwand 13 mit Hilfe eines auf der Tischplatte 1 aufliegende r Papierbandes 14 heraus, das unter dem Teigvorratsbehälter 11
durchläuft und hinter dem Teigvorratsbehälter 11 von einer dort gelagerten drehbaren Papierrolle 15 abrollt. Zum Kuchenausziehen
wird das auf der Tischplatte aufliegende, vorn aus dem Mundstückschlitz 12 am unterrand der Teigbehältervorderwand 13 hervorrangende
Papierband 14 an seinen beidseitigen Yorderecken erfaßt und auf das vorgelegte Kuchenblech 31 gezogen, wobei
das Papierband 14, auf welchem im Teigvorratsbehälter 11 als dessen Bodenbespannung die dickflüssig-streichfähige Teigmasse
ruht, einen Teil dieser Teigmasse beim Ausziehen des Papierbandes 14 mit sich zieht, und zwar in einer Schichthöhe, die der jeweiligen
Öffnungshöhe des Behältermundstücks 12 entspricht. Um beliebig dünne oder dicke Kuchenflächen bzw. Kuchenfladen je
nach Wunsch mit Hilfe des Papierbandes 14 ausziehen zu können, ist das Spaltmundstück 12 noch mit einem waagerechten Schieber
versehen, der in senkrechter Sichtung in gewünschter Höhe festgestellt werden kann und je nach seiner Stellung die Spalthöhe
des Mundstücks 12 von oben mehr oder weniger einengt. Dieser waagerechte Schieber 16 wirkt beim Ausziehen des Papierbandea 14
von oben als Abstreifer der überschüssigen Teigmasse im Vorratsbehälter
11, so daß das ausziehende Papierband 14 nur eine bestimmte Kuchenteigschicht mitnimmt, und zwar in einer Dicke, ge nau
entsprechend der jeweils eingestellten Höhenlage der Unterkante des AbstreifSchiebers 16, und zwar fortlaufend während
des ganzen Ziehens, so daß die mit dem Papierband 14 auf das Kuchenblech gezogene Kuchenteigschicht 10 über die ganze Kuchenteigfläche
auf dem Kuchenblech vollständig eben und in der Dicke völlig gleichmäßig ist. Der Abstreifschieber 16 muß zeitweilig,
d.h. insbesondere während der Ziehpausen, das Mundstück 12 auch, ganz schließen können. Beim gezeichneten Ausführungsbeispiel*
ist der Abstreif schieber und zeitweilige Mundstück- Verschlussschieber
16 als ein mit beidseitigen Armen 17 um eine waagerechte Achse 18 schwenkbarer Schwinghebel ausgebildet, und die jeweilige
Hochlage des Schiebers 16 und die gewünschte entsprechende Schlitzhöhe des Mundstücks 12 wurden durch verstellbare Exzenter
19 bestimmt (an deren Stelle auch verstellbare Schrauben als Anschläge treten könnten), gegen welche Anschläge der Schieber 16
oben anschlägt, wenn der um di· Achs· 18 schwenkbare Schieber-Hebelarm
17 durch die Zugstange 20 des Fußhebels 4 mit dessen Fußtritt 8 bewegt wird (s. Fig. 1). Beim loslassen des Fußtritts 8
zieht die Zugfeder 6 den Fußhebel 4 in die Höhe, wodurch über die Äückbewegung der Zugstange 20 und der Schieber-Hebelarme 17
der Schieber 16 das Mundstück 12 Verschließt. Durch auf den Hebelarmen
17 verschiebbare Gewichte 21 kann die gewünschte Belastung eingestellt bzw. reguliert werden. Sobald ein Kuchenfladen 10
mit dem Papierband 14 auf das jeweils vorgelegt© Kuchenblech. 31
gezogen ist, muß das Papierband 14 nahe am yorderrand des Kuchenbleches
abgeschnitten werden. Zu diesem Zweck ist beim Ausfuhrungsbeispiel,
vor bzw. oberhalb des Mundstücks 12 zwischen dem Teigvorratsbehälter 11 und dem vorgelegten Kuchenblech 31
in geeignetem Abstand ein vorzugsweise mit Sägeschneidzähnen 22 ausgestattetes waagerechtes Trennmesser 23 vorgesehen, dessen
Hebelarme 24 ebenfalls um die Achse 18 auf und ab schwenkbar sind, und zwar durch eine Zugstange 25, an der unten der BiB-hebel
5 angelenkt ist. Dessen Zugfeder 7 hebt den Bißhebel 5 während des Kuchenzugvorganges ständig nach oben, so daß während
dieser ganzen Zeit das Trennmesser 23 sich oberhalb des auszuziehenden
Kuchenfladens befindet. Wird jedoch der Tritt 9 des Bußhebels 5 durch den Fuß der Bedienungsperson, sobald ein Kuchenfladen
10 ausgezogen ist, nach unten gedruckt, geht auch daa Trennmesser 23 mit seinen Schneidzähnen 22 nach unten und
schneidet das Papierband 14 durch, worauf das mit dem eben ausgezogenen Kuchenfladen>auf Papierunterlage gerade belegte Kuchenblech
31 abgenommen und zum Backofen gebracht werden kann. Um das Papierband 14 unter dem Teigvorratsbehälter 11 sicher
geführt durchführen zu können, ist in der U-förmigen (s.]?ig.4.)
Bodenplatte 26 des Teigvorratsbehälters 11 und am Unterrand der Behälterhinterwand 27 ein niederer, mit beidseitigen Pührungskanten
ausgestatteter Längsausschnitt 28 vorgesehen. Die Papierrolle 15 ist beim gezeichneten Ausführungsbeispiel mit ihrer
Achse 29 in zwei Lagerständerböcken 30 drehbar gelagert. Durch das laufende Ausziehen der Kuchenfladen z.B. aus Biskuiimasse
und ähnlich dickflüssig-streichfähigen Teigmassen, die üblicher-
weise in Rührmasehineri schaumig geschlagen wurden, aua dem
Vorratsbehälter der Vorrichtung mit Hilfe der gezogenen Papierbandunterlagen wird mindestens das dreifache Leistungsquantum
gegenüber einem nach der bisherigen handwerklichen Aufstreichmethode arbeitenden gelernten Bäcker erreicht, und zwar unter
Erzielung einer weit besseren, insbesondere viel gleichmäßigerer Qualität der Kuchenfladen. Bei der Herstellung besonders dünnwandiger
Kuchenfladen aus Hippenmasse u.dgl. ist die Kuchenfladen-Ziehvorrichtung überlegen. Hierzu kommen weiter die
Vorteile beim Backen selbst, denn durch die ganz .gleichmäßige Dicke der nach der neuen Arbeitsweise in Bäckereibetrieben
erzielten Kuchenfladen erfolgt deren Bräunung im Backofen ebenfalls ganz gleichmäßig, und zwar in vorbestimmbarer Zeit
für alle Kuchenfladen, wodurch nochmals Zeit- und Arbeitslohnersparnis und weitere Qualitätsverbesserung dieser Backwaren
erreicht wird. Durch die seitliehen Begrenzungskanten des Mundstückschlitzes erhalten die auf der Papierunterlage gezogenen
Kuchenfladen scharfe, geradlinige Begrenzungskanten auf beiden Seiten, so daß solche gar nicht mehr beschnitten
zu werden brauchen.
Claims (7)
1. Vorrichtung zum Auftragen von lockeren, streichfähigen Teigmassen
auf eine Papierunterlage und zum Absetzen auf Kuchenbleche, gekennzeichnet durch einen mit einem Spaltmundstüek
(12) versehenen Teigvorratsbehälter (11), aus dem mittels
eines unter dem Spaltmundstück (12) vorbeibewegbaren Papierbandes (14) ein der Spalthöhe des Mundstücks (12) entsprechendes,
gleichmäßig dickes Teigband (10) entnommen wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da3 der
Teigvorratsbehälter (11) auf einem tischartigen Gestell (1,2) angeordnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Verstellen der Spalthöhe des Mundstücks (12) ein durch
Hebelgestänge (4,17,20) betätigbarer Schieber (16) angeordnet ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Abtrennen des Papierbandes (14) und aufgelegten Teigbandes (lo"
ein mit Hebelgestänge (5,24,25) betätigbares Messer (23) vorgesehen ist.
5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 3> dadurch gekennzeichnet,
daß zur Höhenbegrenzung des Spalts einstellbare Anschläge, z.B. Exzenter (9), vorgesehen sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß hinter dem Teigvorratsbehälter (11) eine das Papierband (14)
tragende Rolle (15) angeordnet ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Papierband (14) in einem Längsausschnitt (28) der Bodenplatte
(26) des Teigvorratsbehälters (11) geführt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET22611U DE1974601U (de) | 1967-06-07 | 1967-06-07 | Vorrichtung zum auftragen von lockeren streichfahigen teigmassen auf eine papierunterlage und zum absetzen auf kuchenbleche. |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1974601U true DE1974601U (de) | 1967-12-14 |
Family
ID=33385692
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET22611U Expired DE1974601U (de) | 1967-06-07 | 1967-06-07 | Vorrichtung zum auftragen von lockeren streichfahigen teigmassen auf eine papierunterlage und zum absetzen auf kuchenbleche. |
Country Status (1)
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| DE (1) | DE1974601U (de) |
-
1967
- 1967-06-07 DE DET22611U patent/DE1974601U/de not_active Expired
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