DE19746734C2 - Messerfaltvorrichtung - Google Patents
MesserfaltvorrichtungInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Messerfaltvor
richtung mit Kurvenscheibensteuerung der Faltmesser
gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Messerfaltvorrichtungen sind bekannt.
So wird im deutschen Gebrauchsmuster DE 94 12 210 U1
eine Faltvorrichtung mit zwei motorisch angetriebenen
Faltmessern beschrieben, die mittels auf Wellen gela
gerten Kurvenscheiben relativ zueinander vertikal
bewegbar sind. Weiterhin weist diese Faltvorrichtung
einen Einlauftisch für das zu faltende Material und
eine Gegendruckstrecke auf. Hier werden die Faltmes
ser motorisch direkt oder über mindestens zwei
Kurvenscheiben je Faltmesser in Kulissen- oder Säu
lenführungen angetrieben. Während der vertikalen
Bewegung der Faltmesser müssen diese in Arbeitsrich
tung zusätzlich eine Kippbewegung vollziehen, um das
Material greifen und in den Tischspalt des Einlaufti
sches drücken zu können. Diese Kippbewegung wird
separat über Exzenterscheiben oder motorisch umge
setzt.
Die vertikale Bewegung der Messer und deren Kippbe
wegung erfordert eine Synchronisation der
unterschiedlichen Antriebe, was insbesondere beim Anstreben
sehr hoher Faltgeschwindigkeiten aufgrund der
unterschiedlichen Massenträgheiten nachteiligerweise
kaum zu realisieren ist. Für hohe Faltgeschwindigkei
ten sind die herkömmlichen linearen Führungen an
Faltmaschinen aufgrund der relativen Passungenauig
keiten und des hohen Anteiles an Gleitreibung weniger
gut geeignet. Sie benötigen zu dem ein separates
Schmiersystem. In dem DE 295 16 426 U1 wurde deshalb
bereits vorgeschlagen, auf Kurvenscheiben und die
Zwangskopplung der Vertikal- und Kippbewegung ganz
zu verzichten und rechnergesteuerte Servomotore ein
zusetzen. Die Lösung ist jedoch hard- und
softwaremäßig sehr aufwendig.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde die Verti
kalbewegungen der Faltmesser sowie deren
Kippbewegung so umzusetzen, daß deutlich höhere
Faltgeschwindigkeiten erreicht und daß die Vertikal-
als auch Kippbewegungen in ihrer Relation zueinander
über den gesamten Geschwindigkeitsbereich konstant
gehalten werden.
Die Lösung der Aufgabe erfolgt mit den Merkmalen des
Patentanspruches 1.
Ein wesentlicher Vorteil der erfindungsgemäßen Mes
serfaltvorrichtung entsteht durch den Einsatz von
Kurvenscheiben, die Steuerbahnen sowohl für die Hub-
als auch für die Kippbewegung der Faltmesser in einer
Kurvenscheibe gemeinsam eingearbeitet enthalten. Da
durch wird erreicht, daß man unabhängig von der
Faltgeschwindigkeit ein konstantes Verhältnis der Be
wegungen zueinander sichert und die Schwingneigung
der Maschine herabsetzt, d. h. die Hub- und Kippbewe
gung der Messerbalken wird exakt mechanisch
synchronisiert. Vorteilhafterweise kann die Anzahl
der Kurvenscheiben ggf. auf eine minimiert werden.
Mit dem erfindungsgemäßen Messerantrieb sind nun
Faltgeschwindigkeiten von über 150 Falten pro Minute
erreichbar. Dadurch ist es erforderlich, daß die
Transporteinrichtung des zu faltenden Materials vor
und nach dem Faltprozess entsprechend der hohen Ge
schwindigkeit angepaßt werden.
Zusätzlich erfolgt vorteilhafterweise eine Material
beruhigung im Bereich des Materialeinlaufs, so daß
das flächige Material in Abhängigkeit seiner Qualität
und Eigenschaften im gestrafften Zustand den Faltmes
sern zugeführt werden kann. Damit ist sicher
gestellt, daß Wickel- oder Materialungenauigkeiten
bereits vor dem Faltvorgang ausgeglichen werden kön
nen.
Die gemäß der Weiterbildung des Anspruches 2 vorgese
hene Bewegungsübertragungsvorrichtung, die als
Parallelogramm ausgebildet ist, ermöglicht es vor
teilhafterweise vollständig die nachteilige
Gleitreibung durch eine Rollreibung zu kompensieren,
zu deren Betrieb keine zusätzliche Schmierung erfor
derlich wird. Durch den Einsatz des Parallelogramms
ist weiterhin eine hohe Parallelität der Bewegung der
Faltmesser gesichert.
Gemäß der Weiterbildung des Anspruches 3, eignet sich
das Parallelogramm auch zur Mittenabstützung der
Faltmesser. Dadurch wird ein Aufschwingen des Falt
messers bei hohen Geschwindigkeiten verhindert.
Insbesondere bei den hohen Arbeitsbreiten wird erreicht,
daß die Faltmesser bei hoher Beanspruchung
gegen Durchbiegung stabilisiert werden.
Gemäß der Ansprüche 4, 5 und 6 kann die Bewegungsüber
tragungsvorrichtung auch als Schieber- bzw.
Säulenführung ausgebildet sein.
Die gemäß den Ansprüchen 7 bis 11 vorgesehene Mate
rialberuhigungseinrichtung dient dazu, die in die
Faltvorrichtung einzuziehende Flächenbahn in exakte,
ebene Form zu bringen, so daß der sich anschließende,
mit hoher Geschwindigkeit ablaufende Faltprozeß durch
Ungenauigkeiten in der Flächenbahnlage bzw. -
ausbildung nicht gestört wird.
Die gemäß Anspruch 12 angegebene Kombination der als
Parallelogramm ausgebildeten Bewegungsübertragungs
vorrichtung und deren Antrieb durch einen
hydraulischen oder elektrischen Servoantrieb macht es
möglich, diese vorteilhafte Lösung auch für Faltma
schinen einzusetzen, die keinen Kurvenantrieb
aufweisen, um durch unterschiedliche Programmierung
der Hubbewegungen auch alternierende Faltenformen er
zeugen zu können.
Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Er
findung werden anhand der Zeichnung und eines
Ausführungsbeispieles erläutert.
Es zeigen
Fig. 1 eine Messerfaltmaschine mit Blick in den
Tischspalt,
Fig. 2 eine Darstellung des Zusammenwirkens des Par
allelogramms mit einer Kurvenscheibe,
Fig. 3 ein Parallelogramm zur Mittenabstützung,
Fig. 4 eine Darstellung der Steuerbahnen in einer
Kurvenscheibe,
Fig. 5a eine als Schieberführung ausgebildete Bewe
gungsübertragungsvorrichtung in schematischer
Schnittdarstellung,
Fig. 5b die Schieberführung als Schnitt A:A,
Fig. 6a eine als Säulenführung ausgebildete Bewegungs
übertragungsvorrichtung in schematischer
Schnittdarstellung,
Fig. 6b die Säulenführung als Schnitt A:A,
Fig. 7 eine Materialberuhigungseinrichtung und
Fig. 8 eine schematische Darstellung der Faltvorrich
tung.
In Fig. 1 ist in schematischer Darstellung eine er
findunsgemäße Messerfaltvorrichtung mit Blick auf
einen Tischspalt 7 dargestellt. Zwei Seitenteile 4
sind über drei Distanzrohre 15, eins im oberen und
zwei im unteren Bereich, vibrationsfest miteinander
verbunden. Ein oberes Faltmesser 14a und ein unteres
Faltmesser 14b sind auf an sich bekannte Weise an ei
nen oberen Messerbalken 5a bzw. unteren Messerbalken
5b befestigt. Oberhalb des oberen Messerbalkens 5a
bzw. unterhalb des unteren Messerbalkens 5b sind je
weils eine obere Koppelachse 3a und eine untere
Koppelachse 3b in den Seitenteilen 4 gelagert. Zwei
rechts und links der Seitenteile 4 auf einer Mitte
lachse 18, die mit den Seitenteilen 4 verbunden ist,
angeordnete Kurvenscheiben 8 enthalten jeweils die
Informationen für die Hub- und Kippbewegung der Falt
messer 14a und 14b in Steuerbahnen 17 nutenförmig
eingearbeitet.
In die Steuerbahnen 17, deren Verlauf aus den Dar
stellung von Fig. 4 schematisch zu entnehmen ist,
greifen für den oberen Bereich die Hubkurvenrolle 42a
und die Kippkurvenrolle 43a sowie für den unteren Be
reich die Hubkurvenrolle 42b und Kippkurvenrolle 43b
ein. Sowohl die Hubkurvenrollen 42 als auch die Kipp
kurvenrollen 43 werden in einem Rollenträger 6a bzw.
6b gehaltert. Über ein Getriebemotor 13, ein Getriebe
12, einer Antriebswelle 11, ein Zahnriemen 10 und ein
Zahnriemenrad 9 das auf der Mittelachse 18 aufsitzt,
wird die Kurvenscheibe 8 in drehende Bewegung ver
setzt. Hierbei werden die unteren und oberen
Hubkurvenrollen bzw. Kippkurvenrollen 42 bzw. 43
zwangsweise ausgelenkt. Diese Bewegung wird über eine
Bewegungsübertragungsvorrichtung auf die oberen und
unteren Messerbalken 5a und 5b übertragen.
Die in Fig. 1 und Fig. 2 beispielhaft beschriebene
Bewegungsübertragungsvorrichtung besteht aus einer
Führungslasche 40a bzw. 40b und einer Distanzlasche
41a bzw. 41b. Die Führungslaschen 40a und 40b sind an
den Punkten B und C und die Distanzlaschen 41a und
41b sind an den Punkten A und D der Rollenträger 6a
und b drehbar gelagert. Eine über die Kurvenscheiben
8 und die Hubkurvenrollen 42a und 42b und Kippkurven
rollen 43a und 43b auf die Rollenträger 6a und 6b
übertragende Krafteinwirkung führt zu einer Auslen
kung der Führungslaschen 40a und 40b. Auf Grund der
starren Verbindung zu den Punkten A und B erfolgt,
nach den Gesetzen eines Parallelogramms, zwangsläufig
eine geradlinige Bewegung der Führungslaschen 40a und
40b über einen definierten Bereich. Die Länge des pa
rallelen Weges bestimmen die Hebelverhältnisse (A, B
sowie D) auf die sich die Führungslaschen 40a und 40b
stützen. Die Exzentrizität der Steuerbahnen 17 lenkt
die Führungslaschen 40a und 40b des Parallelogramms
aus. Auf Grund der Drehbewegung der Kurvenscheiben 8
entsteht so eine Auf- und Abwärtsbewegung sowie alle
270° eine zusätzliche Kippbewegung. Die Bewegungen
werden über Koppelachsen 3a und 3b auf beiden Seiten
synchronisiert. Die Steuerbahnen 17 sind so gearbei
tet, daß beispielsweise der Messerbalken 5a für den
Zeitraum der Bewegung des Messerbalkens 5b in seiner
Position verharrt. Damit ist gesichert, daß die zwi
schen einer oberen Einlaufleiste 21 und einer
unteren Einlaufleiste 22 gebildeten Falten nicht aus
dem Tischspalt 7 springen.
Eine obere und untere Mittenabstützung 2a bzw. 2b
sind im Schnitt A:A in Fig. 3 dargestellt. Die Mit
tenabstützungen 2a und 2b sind jeweils an der oberen
Koppelachse 3a und der unteren Koppelachse 3b sowie
an den Messerbalken 5a und 5b drehbar befestigt. Die
untere und die obere Mittenabstützung 2a bzw. 2b be
stehen aus einem Mittenträger 30 und einen
Mittelhalter 28.
Der Mittenträger 30 ist auf der einen Seite mittels
eines Paßsitzes 29 mit der oberen bzw. unteren Kop
pelachse 3a bzw. 3b und auf der anderen Seite mit dem
Mittelhalter 28 drehbar verbunden, der wiederum mit
seinem anderen Ende am Messerbalken 5 befestigt ist.
So können die Mittenabstützungen 2a bzw. 2b den Bewe
gungen der Messerbalken 5a bzw. 5b folgen und
gleichzeitig durch entsprechende Festlegung der geo
metrischen Abmaße eine Durchbiegung der Messerbalken
5a bzw. 5b verhindern.
Die Anordnung von mehr als einer Mittenabstützung 2a
bzw. 2b ist vorteilhafterweise möglich.
Fig. 5a und 5b zeigen schematisch eine Schieberfüh
rung 46 als Variante der
Bewegungsübertragungsvorrichtung. Fig. 5b ist ein
Schnitt A:A der Schieberführung gemäß Fig. 5a.
Die Kurvenscheiben 8 enthalten in ihren Steuerbahnen
17 die Informationen für die Hub- bzw. Kippbewegung
des unteren Messerbalkens 5b und des oberen Messer
balkens 5a. Mittels der oberen bzw. unteren
Hubkurvenrolle 42a bzw. 42b und der oberen und unte
ren Kippkurvenrolle 43a bzw. 43b, die mit den oberen
Rollenträger und unteren Rollenträger 6a bzw. 6b ver
bunden sind, werden diese Bewegungsinformationen auf
die Schieberführung 46 übertragen, die wiederum diese
Bewegungsinformationen auf die Trägerachsen 19 über
trägt. Die in einer Freimachung 26 geführte
Schieberführung 46 übernimmt vom oberen Rollenträger
und unteren Rollenträger 6a bzw. 6b die Bewegungsin
formationen und gibt sie an einen Schieber 47 weiter,
der eine linear geführte Bewegung ausführt.
In Fig. 6a und in Fig. 6b ist ebenfalls eine mögliche
Variante einer Bewegungsübertragungsvorrichtung in
Form einer Säulenführung dargestellt.
Die über die Mittelachse 18 angetriebene Kurvenschei
be 8 die in ihren Steuerbahnen 17 die
Bewegungsinformationen für den oberen und unteren
Messerbalken 5a bzw. 5b enthält, überträgt diese Be
wegungsinformationen auf die Säulenführung 34. In der
Freimachung 26 der Seitenteile 4 wird an einer Säule
37 linear eine Gleitbuchse 36 geführt. Die Gleitbuch
se 36 erhält wie schon beschrieben ihre
Bewegungsinformation vom oberen Rollenträger und un
teren Rollenträger 6a bzw. Gb.
In Fig. 7 ist eine Materialberuhigungseinrichtung 50
beispielhaft dargestellt. Zwischen einer Andruckwelle
54 und einem Abdeckblech 52 wird eine Flächenbahn 51
geführt. Ein unter dem Abdeckblech 52 angeordneter
Schlauch 53 bewirkt eine elastische druckregelbare
Anpassung des Abdeckbleches 52 an die Andruckwelle
54. Sowohl der Schlauch 53 als auch das Abdeckblech
52 werden auf einem Träger 55 gehaltert. Die Andruck
kraft zwischen Andruckwelle 54 und Abdeckblech 52
wird über ein Druckregelventil 56 eingestellt. Nach
Durchlaufen der Flächenbahn 51 durch die Materialbe
ruhigungseinrichtung 50 wird erreicht, daß die
Flächenbahn 51 im wesentlichen spannungsfrei und im
gestrafften Zustand in die Faltvorrichtung eingeführt
werden kann. Damit ist sichergestellt, daß Wickel-
und/oder Materialungenauigkeiten sowie Verspannungen
bereits vor dem Faltvorgang ausgeglichen werden kön
nen.
In Fig. 8 ist im Überblick die Anordnung des Bedienpa
neles 1, der Materialberuhigungseinrichtung 50, einer
Faltenhöhenmeßeinrichtung 20 sowie einer vertikalen
und horizontalen Gegendruckeinrichtungen 60 bzw. 70
schematisch dargestellt.
1
Bedienpanel
2
a obere Mittenabstützung
2
b untere Mittenabstützung
3
a obere Koppelachse
3
b untere Koppelachse
4
Seitenteil
5
Messerbalken
5
a oberer Messerbalken
5
b unterer Messerbalken
6
a oberer Rollenträger
6
b unterer Rollenträger
7
Tischspalt
8
Kurvenscheibe
9
Zahnriemenrad.
10
Zahnriemen
11
Antriebswelle
12
Getriebe
13
Getriebemotor
14
a oberes Faltenmesser
14
b unteres Faltenmesser
15
Distanzrohr
16
Faltenpaket
17
Steuerbahn
18
Mittelachse
19
Trägerachse
20
Faltenhöhenmeßeinrichtung
21
obere Einlaufleiste
22
untere Einlaufliste
23
Untertisch
24
Obertisch
25
Anzeige
26
Freimachung
27
Deckleiste
28
Mittelhalter
29
Paßsitz
30
Mittenträger
34
Säulenführung
35
Trägerachsenlager
36
Gleitbuchse
37
Säule
38
Trägerplatte
40
a obere Führungslasche
40
b untere Führungslasche
42
a obere Hubkurvenrolle
42
b untere Hubkurvenrolle
43
a obere Kippkurvenrolle
43
b untere Kippkurvenrolle
46
Schieberführung
47
Schieber
50
Materialberuhigungseinrichtung
51
Flächenbahn
52
Abdeckblech
53
schlauch
54
Andruckwelle
55
Träger
56
Druckregelventil
60
vertikale Gegendruckeinrichtung
62
Druckplatte
66
Druckzylinder
70
horizontale Gegendruckeinrichtung
72
Gegendruckleiste
77
Pneumatikantrieb
Claims (12)
1. Messerfaltvorrichtung mit Kurvenscheibensteuerung
der Faltmesser, Einlauftisch und Gegendruckein
richtung,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine Kurvenscheibe (8) Steuerbahnen (17)
sowohl für die Hubbewegung als auch für die
Kippbewegung der Faltmesser (14a, 14b) aufweist,
wobei zur Übertragung der Hub- und Kippbewegung
auf die Faltmesser (14a, 14b) in die Steuerbahnen
(17) Kurvenrollen (42a, 42b, 43a, 43b) eines
Rollenträgers (6a, 6b), der mit einer
Bewegungsübertragungsvorrichtung verbunden ist,
auslenkbar eingreifen.
2. Messerfaltvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Bewegungsübertragungsvorrichtung als
Parallelogramm ausgebildet ist, das aus einer
Führungslasche (40a, 40b) und einer Distanzlasche
(41a, 41b) besteht, die jeweils drehbar an einem
Seitenteil (4) und am Rollenträger (6a, 6b)
befestigt sind.
3. Messerfaltvorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß weitere Parallelogramme zur Mittenabstützung
der Faltmesser (2a, 2b) angeordnet sind.
4. Messerfaltvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Bewegungsübertragungsvorrichtung als
Schieberführung (46) mit einem in der
Schieberführung (46) linear geführten Schieber
(47) ausgebildet ist, der mit dem Rollenträger
(6a, 6b) und mit dem Messerbalken (5a, 5b)
verbunden ist.
5. Messerfaltvorrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schieberführung (46) am Seitenteil (4)
befestigt ist.
6. Messerfaltvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Bewegungsübertragungsvorrichtung als
Säulenführung (34) mit einer in der Säulenführung
(34) linear geführten Gleitbuchse (36) ausgebildet
ist, die am Rollenträger (6a, 6b) und an der
Trägerachse (19) befestigt ist.
7. Messerfaltvorrichtung nach einem der Ansprüche 1
bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine Materialberuhigungseinrichtung (50) vor
dem Einlauf der Flächenbahn (51) in einen
Tischspalt (7) angeordnet ist.
8. Messerfaltvorrichtung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Materialberuhigungseinrichtung (50) ein
Abdeckblech (52) für die Flächenbahn (51) und
eine oberhalb des Abdeckblechs (52) angeordnete
und mit ihr kontaktierende Andruckwelle (54)
aufweist.
9. Messerfaltvorrichtung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Kontaktdruck zwischen dem Abdeckblech
(52) und der Andruckwelle (54) regelbar ist.
10. Messerfaltvorrichtung nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß zur Druckregelung unterhalb des Abdeckblechs
(52) ein mittels eines Druckregelventils (56)
regelbares Druckluftreservoir angeordnet ist.
11. Messerfaltvorrichtung nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Druckluftreservoir als Schlauch (53)
ausgebildet ist.
12. Messerfaltvorrichtung nach einem der Ansprüche 2,
3 oder 7 bis 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß die als Parallelogramm ausgebildete
Bewegungsübertragungsvorrichtung ggf. anstelle
einer angetriebenen Kurvenscheibe (8) direkt mit
einem hydraulischen Antrieb oder einem Servomotor
verbunden ist.
Priority Applications (1)
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Family
ID=7846327
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1997146734 Expired - Lifetime DE19746734C2 (de) | 1997-10-13 | 1997-10-13 | Messerfaltvorrichtung |
Country Status (1)
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Families Citing this family (4)
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|---|---|---|---|---|
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| DE102004025501B4 (de) * | 2004-05-21 | 2007-07-05 | Karl Rabofsky Gmbh | Verfahren zum Herstellen von Stehfalten und Messerfaltmaschine mit Fördereinrichtung |
| DE102006054100B4 (de) * | 2006-11-15 | 2009-08-13 | Karl Rabofsky Gmbh | Verfahren und Messerfaltmaschine zum Herstellen von Stehfalten unter variablem Gegendruck |
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-
1997
- 1997-10-13 DE DE1997146734 patent/DE19746734C2/de not_active Expired - Lifetime
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Also Published As
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