DE19746567A1 - Querträger für einen Stoßfänger eines Kraftfahrzeuges - Google Patents
Querträger für einen Stoßfänger eines KraftfahrzeugesInfo
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- B60R19/18—Bumpers, i.e. impact receiving or absorbing members for protecting vehicles or fending off blows from other vehicles or objects characterised by the cross-section; Means within the bumper to absorb impact
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Description
Die Erfindung betrifft einen Querträger für einen
Stoßfänger eines Kraftfahrzeuges nach der im Oberbe
griff von Anspruch 1 näher definierten Art.
Querträger aus profilierten Blechteilen in Schalenbau
weise oder aus Strangpreßprofilen aus einer Aluminium
legierung sind aus der Praxis bekannt. Bei einem Un
fall unterliegen Querträger einer starken Belastung.
Sie sollen sich in einem derartigen Fall in einem aus
reichenden Umfang verformen können und zwar ohne daß
es zu Brüchen oder Rissen kommt. Dies ist bei Verwen
dung von Stahl unproblematisch. Die Praxis hat jedoch
gezeigt, daß sich bei Querträgern, die aus einer Alu
miniumlegierung bestehen, aufgrund der geringen Deh
nung von Aluminium Risse und Brüche einstellen können,
was jedoch möglichst vermieden werden soll.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe
zugrunde, einen Querträger der eingangs erwähnten Art
schaffen, der unter Beibehaltung der Vorteile durch
die Verwendung einer Aluminiumlegierung dessen Nach
teile nicht aufweist, insbesondere bei dem es bei ei
ner Überbeanspruchung, wie z. B. bei einem Unfall,
nicht zu Rissen oder Brüchen kommt.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die im kenn
zeichnenden Teil von Anspruch 1 genannten Merkmale
gelöst.
Durch die erfindungsgemäßen Dehnsicken in einem Gurt
läßt sich das geringe Dehnverhalten einer Aluminiumle
gierung kompensieren. Im Falle einer Überbeanspru
chung, wie z. B. einem Unfall und einer daraus resul
tierenden Verformung des Querträgers, insbesondere
einer Dehnung bzw. eines Zuges auf einen Gurt, kann
durch die sich dabei "streckenden" Dehnsicken eine
entsprechende Längung des Gurtes erreicht werden, so
daß es nicht zu einem Reißen kommt. Dabei hat sich
herausgestellt, daß eine Einbringung von Dehnsicken in
den inneren, dem Fahrzeug näher liegenden Gurt beson
ders vorteilhaft ist, da dieser Gurt bei einem Unfall
als Zugband einer entsprechenden Dehnung unterliegt.
Die notwendige Längung des Gurtes kann insbesondere
dann optimal erreicht werden, wenn die Dehnsicken we
nigstens annähernd in vertikaler Richtung verlaufen.
Grundsätzlich ist die Verwendung von Sicken auch im
Kraftfahrzeugbau bereits bekannt, allerdings an ande
ren Stellen und zu einem anderen Zweck. So zeigt und
beschreibt die DE 38 15 510 C2 einen Querträger, der
sowohl mit den Stirnseiten von Längsträgern als auch
mit einem Bodenblech verbunden ist. In dem Bodenblech
ist mindestens eine Entkoppelungssicke vorgesehen, die
parallel zum Querträger mit geringem Abstand zu diesem
verläuft. Durch die Sicke sollen die Bereiche des Ein
knickens bei einem Aufprall festgelegt werden. Sie
stellt praktisch eine Falzsicke dar, durch die eine
Soll-Knickstelle geschaffen wird.
Den gleichen Zweck erfüllen auch Sicken im Rahmen ei
nes Fahrzeuges nach der DE 33 06 477 A1.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben
sich aus den Unteransprüchen und aus dem nachfolgend
anhand der Zeichnung prinzipmäßig beschriebenen Aus
führungsbeispiel.
Es zeigt:
Fig. 1 ausschnittsweise eine perspektivische Darstel
lung eines Querträgers, und
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II der Fig. 1.
In den Endbereichen eines Kraftfahrzeuges ist jeweils
ein Querträger 1 angeordnet, der mit seitlichen Längs
trägern verbunden ist. An dem Querträger 1 wird in
nicht dargestellter Weise ein Stoßfänger befestigt.
Der Querträger 1 besteht aus profilierten Blech- oder
Strangpreßprofilen mit einem inneren Gurt 2, der dem
Fahrzeug zugewandt ist, einem äußeren Gurt 3 und nicht
dargestellten Querteilen zur Verbindung der beiden
Gurte 2 und 3. Die Blechteile bzw. Strangpreßprofile
bestehen aus einer Aluminiumlegierung. Der innere Gurt
2, der ein Zugband bildet, ist mit mehreren in verti
kaler Richtung verlaufenden Dehnsicken 4 versehen. Die
Dehnsicken 4 können über die Länge des Querträgers
verteilt in mehreren Gruppen mit jeweils z. B. drei
Dehnsicken 4 (wie dargestellt) angeordnet sein, wobei
die Dehnsicken 4 einer Gruppe mit geringem Abstand
parallel zueinander liegen.
Die Dehnsicken 4 an dem inneren Gurt 2 wird man im
allgemeinen an einem besonders kritischen Bereich vor
sehen. Dies ist z. B. der Bereich des Querträgers 1
zwischen den beiden Längsträgern.
Grundsätzlich können Dehnsicken 4 auch am äußeren Gurt
3 und gegebenenfalls auch an den Querteilen vorgesehen
sein, aber im allgemeinen wird es ausreichend sein,
wenn die Dehnsicken 4 in einer entsprechenden Anzahl
über die Länge des inneren Gurtes 2 verteilt angeord
net sind. Bei einem Aufprall aus Pfeilrichtung A er
fährt nämlich der innere Gurt 2 eine entsprechende
Dehnung, wobei die daraus resultierende Längung durch
das Material im Bereich der Dehnsicken 4 bzw. durch
dessen Streckung "geholt" wird.
Claims (4)
1. Querträger für einen Stoßfänger eines Kraftfahr
zeuges, der aus profilierten Blechteilen in Scha
lenbauweise oder aus Strangpreßprofilen mit einem
inneren und einem äußeren Gurt gebildet ist, die
aus einer Aluminiumlegierung bestehen,
dadurch gekennzeichnet, daß
wenigstens einer der beiden Gurte (2) mit Dehnsic
ken (4) versehen ist.
2. Querträger nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
der zum Fahrzeug gerichtete innere Gurt (2) mit
Dehnsicken (4) versehen ist.
3. Querträger nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Dehnsicken (4) wenigstens annähernd in verti
kaler Richtung verlaufen.
4. Querträger nach Anspruch 2 und 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Dehnsicken (4) über die Länge des inneren Gur
tes (2) verteilt in Gruppen zusammengefaßt sind,
wobei jeweils mehrere Dehnsicken (4) in einer
Gruppe mit geringem Abstand zueinander liegen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1997146567 DE19746567A1 (de) | 1997-10-22 | 1997-10-22 | Querträger für einen Stoßfänger eines Kraftfahrzeuges |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1997146567 DE19746567A1 (de) | 1997-10-22 | 1997-10-22 | Querträger für einen Stoßfänger eines Kraftfahrzeuges |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19746567A1 true DE19746567A1 (de) | 1999-02-18 |
Family
ID=7846234
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1997146567 Withdrawn DE19746567A1 (de) | 1997-10-22 | 1997-10-22 | Querträger für einen Stoßfänger eines Kraftfahrzeuges |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19746567A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE19907783A1 (de) * | 1999-02-24 | 2000-08-31 | Suspa Compart Ag | Schutzvorrichtung für Kraftfahrzeuge |
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-
1997
- 1997-10-22 DE DE1997146567 patent/DE19746567A1/de not_active Withdrawn
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| OAV | Applicant agreed to the publication of the unexamined application as to paragraph 31 lit. 2 z1 | ||
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: DAIMLERCHRYSLER AG, 70567 STUTTGART, DE |
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| 8130 | Withdrawal |