DE19745023C2 - Schrittantriebsvorrichtung - Google Patents
SchrittantriebsvorrichtungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Schrittantriebsvorrichtung zur Er
zeugung schrittweiser Drehbewegungen, mit einem drehbar gela
gerten Drehteil und mit einer fluidbetätigten Antriebseinrich
tung, wobei die Antriebseinrichtung bei einem Arbeitshub mit
tels einer an ihr vorgesehenen, Längserstreckung aufweisenden
Antriebsverzahnung in eine dem Drehteil zugeordnete Abtriebs
verzahnung eingreift und dadurch das Drehteil um einen vorher
bestimmten Drehwinkel dreht und bei einem anschließenden Rück
hub die Drehposition des Drehteiles unbeeinflußt läßt.
Eine derartige Schrittantriebsvorrichtung geht beispielsweise
aus dem Lehrbuch "Einführung in die Pneumatik", Seiten 96 und
97, Meixner/Kobler, 2. Auflage, 1974, FESTO/Berkheim, hervor.
Dort wird ein Rundschalttisch gezeigt, wobei die Antriebsver
zahnung an einem äußeren Ende einer Kolbenstange eines Arbeits
zylinders angeordnet ist. Die Antriebsverzahnung steht in Ein
griff mit der an einer Transportscheibe vorgesehenen Abtriebs
verzahnung. Drehfest mit der Transportscheibe ist eine Schalt
klinke verbunden, die mit ihrem freien Ende in eine an einem
von einem Drehtisch gebildeten Drehteil vorgesehene Teilung
eingreifen kann. Bei einem Hub des Arbeitszylinders in die eine
Richtung hakt die Schaltklinke aus einer Teilung aus und wird
durch die Drehung der Transportscheibe entlang des Drehtisches
bis zur benachbarten Teilung bewegt. Die Schaltklinke rastet in
diese Teilung ein und dreht bei einem Hub des Arbeitszylinders
in die entgegengesetzte Richtung den Drehtisch mit. Die Schalt
klinke hat dabei die Aufgabe, zwischen Drehtisch und Transport
scheibe eine drehfeste Verbindung herzustellen. Eine Arretier
vorrichtung gewährleistet beim Umschalten der Schaltklinke in
eine neue Teilung des Drehtisches den Stillstand desselben. Bei
der anschließenden Drehung der Transportscheibe in entgegenge
setzter Richtung wird die Arretierung aufgehoben, so daß ein
Mitdrehen des Drehtisches möglich ist.
Die bekannte Schrittantriebsvorrichtung ist sehr komplex und
aufwendig aufgebaut. Die Umschaltbewegung der Schaltklinke in
eine neue Teilung des Drehtisches muß relativ genau bemessen
sein, um das Einrasten der Schaltklinke in die neue Teilung zu
gewährleisten. Dies bedeutet also, daß die Länge des Hubes des
Arbeitszylinders sehr genau auf die Teilung des Drehtisches
eingestellt werden muß. Desweiteren ist es zur Einstellung ei
nes neuen Drehwinkels notwendig, den Drehteller mit einer neuen
Teilung zu versehen oder gar einen Austausch des Drehtellers
vorzunehmen.
Es ist daher die Aufgabe dieser Erfindung, eine Schrittan
triebsvorrichtung zu schaffen, die bei kostengünstigem Aufbau
eine einfache und schnelle Möglichkeit bietet, den Drehwinkel
des Drehteiles zu verändern.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Ab
triebsverzahnung ständig in drehfester Verbindung mit dem Dreh
teil steht, und daß die Antriebseinrichtung mit einer fluidbe
tätigten Positioniereinrichtung zusammenwirkt, durch die die
Antriebseinrichtung im Rahmen einer Positionierbewegung zwi
schen einer während des Arbeitshubes die Antriebsverzahnung mit
der Abtriebsverzahnung in Eingriff haltenden Arbeitsposition
und einer die Antriebsverzahnung während des Rückhubes außer
Eingriff mit der Abtriebsverzahnung haltenden Leerlaufposition
bewegbar ist.
Somit ist auf der Abtriebsseite ein sehr einfacher Aufbau mög
lich, weil sich eine zeitweilige bewegungsmäßige Entkoppelung
zwischen der Abtriebsverzahnung und dem Drehteil erübrigt. Die
beiden Teile können somit ständig in drehfester Verbindung ste
hen. Die schrittweise Bewegung wird dadurch erzeugt, daß die
beiden Verzahnungen mit Hilfe der Positioniereinrichtung ab
wechselnd in und außer Eingriff miteinander gebracht werden.
Eine Variation des gewünschten Drehwinkels kann ohne Umbau oder
Austausch des Drehteiles dadurch erfolgen, daß lediglich die
Länge des Arbeitshubes verändert wird, sei es zum Beispiel
durch Maßnahmen zur Hubbegrenzung oder durch Umschalten der An
triebsverzahnung in die Leerlaufposition bei Erreichen einer
vorbestimmten Hubposition.
Die DE 36 13 484 A1 beschreibt einen Schwenkmotor, bei dem
die lineare Verschiebebewegung einer Zahnstange in eine
Schwenkbewegung einer mit einem Ritzel verbundenen Welle um
gesetzt wird. Da die Zahnstange ständig mit dem Ritzel in
Eingriff steht, ist allerdings eine schrittweise Drehbewegung
nicht realisierbar.
Vorteilhafte Weiterbildungen des Gegenstandes der Erfindung
gehen aus den Unteransprüchen hervor.
Zweckmäßigerweise ist die Antriebseinrichtung an einem Träger
angeordnet und bildet zusammen mit diesem eine Bewegungsein
heit, die die Positionierbewegung ausführt. Dabei greift die
Positioniereinrichtung insbesondere am Träger an. Auf diese
Weise kann die gesamte Antriebseinrichtung sehr einfach zwi
schen der Arbeitsposition und der Leerlaufposition hin und
her bewegt werden.
Desweiteren ist es vorteilhaft, wenn die Bewegungseinheit
durch eine Führungseinrichtung in ihrer Positionierbewegung
geführt und abgestützt ist. Durch diese Maßnahme wird einer
seits eine exakte Positionierbewegung gewährleistet und ande
rerseits durch das Abstützen der Bewegungseinheit eine mecha
nische Belastung der Positioniereinrichtung vermieden.
Die Führungseinrichtung kann ein Gehäuse und eine darin ver
schiebbar geführte Führungsstange enthalten. Dies stellt eine
besonders einfache und kostengünstige Möglichkeit dar, eine
sehr präzise Führungseinrichtung zu realisieren.
Es ist weiterhin zweckmäßig, wenn die einen gekrümmten Ver
lauf aufweisende Abtriebsverzahnung im Umfangsbereich des
Drehteils angeordnet ist. Insbesondere ist die Abtriebsver
zahnung von einem Zahnkranz gebildet. Somit kann die Ab
triebsverzahnung direkt am Drehteil vorgesehen sein, ohne daß
ein zusätzliches, die Abtriebsverzahnung aufweisendes Bauteil
notwendig ist.
Es ist desweiteren vorteilhaft, wenn das Drehteil drehbar an
einem Grundkörper gelagert ist, wobei die Positioniereinrich
tung zwischen Grundkörper und Träger zwischengeschaltet ist.
Vor allem kann auch die Führungseinrichtung zwischen Grundkör
per und Träger zwischengeschaltet sein. Diese Anordnung von Po
sitioniereinrichtung und Führungseinrichtung ermöglicht eine
sehr kompakte, eine Einheit formende Ausgestaltung der Schrit
tantriebsvorrichtung.
Vorteilhafterweise ist die Positioniereinrichtung von wenig
stens einem Arbeitszylinder, insbesondere von zwei Arbeitszy
lindern gebildet. Arbeitszylinder sind als Positioniereinrich
tung besonders geeignet, da sie einfach und kostengünstig sind
und von sich aus durch die beiden Endlagen des Kolbens die je
weils zugehörige Arbeitsposition bzw. Leerlaufposition vorgeben
können.
Ist die Antriebseinrichtung von einem Arbeitszylinder gebildet,
ist auch der einfache und kostengünstige Aufbau der An
triebseinrichtung gewährleistet, da derartige Arbeitszylinder
zu Standardbauteilen zählen. Arbeitszylinder ermöglichen über
dies eine einfache Vorgabe des Hubes. Auch Zwischenstellungen
lassen sich problemlos vorgeben, zum Beispiel durch Einsatz von
in den Hubweg ragenden Anschlägen.
Desweiteren ist es vorteilhaft, wenn eine Abstützeinrichtung
vorgesehen ist, die eine sich in Hubrichtung erstreckende Ab
stützfläche aufweist, an der sich die Antriebsverzahnung auf
der der Abtriebsverzahnung entgegengesetzten Seite zumindest
während des Arbeitshubes mittelbar oder unmittelbar abstützt.
Durch eine derartige Ausgestaltung ist der sichere Eingriff der
Antriebsverzahnung mit der Abtriebsverzahnung beim Arbeitshub
gewährleistet, da ein Wegbiegen der Antriebsverzahnung von der
Abtriebsverzahnung nicht möglich ist.
Zum Blockieren der Drehbewegung des Drehteiles kann eine insbe
sondere fluidbetätigte Arretiervorrichtung vorgesehen sein. Mit
Hilfe einer derartigen Vorrichtung wird sichergestellt, daß das
Drehteil, vor allem während des Rückhubes der Antriebseinrich
tung, in seiner Lage unverändert bleibt.
In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung ist zur variablen
Vorgabe der Länge des Arbeitshubes mindestens ein Anschlag vor
gesehen. Über diese sehr einfache Möglichkeit den Arbeitshub in
seiner Länge zu verändern, wird gleichzeitig der Drehwinkel des
Drehteiles proportional zum Arbeitshub variiert.
Im folgenden wird diese Erfindung anhand der beiliegenden
Zeichnung näher erläutert. In dieser zeigt:
Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen
Schrittantriebsvorrichtung in Draufsicht, wobei sich
die Antriebseinrichtung in Arbeitsposition befindet,
Fig. 2 das Ausführungsbeispiel der Schrittantriebsvorrich
tung gemäß Fig. 1 in Draufsicht, wobei sich die An
triebseinrichtung in Leerlaufposition befindet,
Fig. 3 das Ausführungsbeispiel der Schrittantriebsvorrich
tung aus Fig. 1 in einer Seitenansicht gemäß Pfeil
III, und
Fig. 4 das Ausführungsbeispiel der Schrittantriebsvorrich
tung aus Fig. 1 in einem Schnittbild gemäß der
Schnittlinie IV-IV.
Die erfindungsgemäße Schrittantriebsvorrichtung dient dazu,
schrittweise Drehbewegungen zu erzeugen, wie sie beispielsweise
bei Fertigungsprozessen für getaktete Vorschubbewegungen benö
tigt werden, die in einer Kreisbahn verlaufen. Konkret könnte
man sich beispielsweise ein zylinderförmiges Werkzeugmagazin
für eine Werkzeugmaschine vorstellen, in dessen Umfangsbereich
verschiedene Werkzeuge gelagert sind. Um ein Werkzeug zu wech
seln, wird nun das Magazin in eine derartige Stellung gedreht,
daß das benötigte Werkzeug in der zur Entnahme aus dem Werk
zeugmagazin richtigen Position ist.
Fig. 1 zeigt ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel einer Schrit
tantriebsvorrichtung. Die Schrittantriebsvorrichtung weist ein
drehbar an einem Grundkörper 3 gelagertes Drehteil 4 auf. Bei
spielsgemäß ist das Drehteil 4 von einer kreisförmigen Scheibe
5 gebildet. Die Scheibe 5 ist im Bereich ihres Zentrums dreh
fest an einer Welle 8 befestigt, wobei die Welle 8 den Grund
körper 3 durchsetzt und an diesem drehbar gelagert ist. Die
Welle 8 stellt die Drehachse 9 des Drehteiles 4 dar.
Zwischen die Scheibe 5 und den Grundkörper 3 ist eine koaxial
zur Welle 8 angeordnetes, zylinderförmiges Abstandsstück 10
zwischengeschaltet, das am Grundkörper 3 anliegt. Das Abstands
stück 10 gibt so den Abstand zwischen dem Grundkörper 3 und der
Scheibe 5 vor und dient zugleich zur Abstützung gegenüber dem
Grundkörper 3. Grundkörper 3, Welle 8 und Abstandsstück 10 sind
beispielsgemäß drehfest miteinander verbunden und können alter
nativ einstückig ausgebildet sein.
Im Umfangsbereich des von der Scheibe 5 gebildeten Drehteiles 4
ist eine das Drehteil 4 ringförmig umgebende und ständig dreh
fest mit dem Drehteil 4 verbundene Abtriebsverzahnung 13 vorge
sehen. Die Abtriebsverzahnung 13 ist in der vorliegenden Aus
führungsform von einem Zahnkranz 14 gebildet. Die Zähne 15 des
Zahnkranzes 14 erstrecken sich dabei bezüglich der Drehachse 9
des Drehteiles 4 radial nach außen, es handelt sich um eine ge
krümmte Außenverzahnung.
Zum Drehen des Drehteiles 4 umfaßt die Schrittantriebsvorrich
tung eine fluidbetätigte Antriebseinrichtung 18. Diese ist ge
mäß der vorliegenden Ausführungsform von einem Arbeitszylinder
19 gebildet. Die Kolbenstange 20 des Arbeitszylinders 19 ist
durchgehend ausgebildet und ragt an beiden Stirnseiten aus dem
Zylindergehäuse 23 des Arbeitszylinders 19 heraus. Im Bereich
ihrer beiden Kolbenstangenenden 24, 25 ist die Kolbenstange 20
jeweils mittels einer Befestigungseinrichtung 27 an einem in
diesem Ausführungsbeispiel plattenförmigen Träger 28 ortsfest
festgelegt. Eine jeweilige Befestigungseinrichtung 27 enthält
eine das zugeordnete Kolbenstangenende 24, 25 koaxial umschlie
ßende Aufnahmepartie 29. In Richtung der Längsachse 32 der Kol
benstange 20 von einem jeweiligen Kolbenstangenende 24, 25 weg
ist eine jeweilige Aufnahmepartie 29 von einem sich quer zur
Längsachse 32 erstreckenden Befestigungsstück 33 fortgesetzt.
Ein jeweiliges Befestigungsstück 33 ist gemäß Fig. 3 mit sei
ner dem Träger 28 zugewandten Befestigungsfläche 34 mit diesem
verbunden. Diese Verbindung kann beispielsweise mittels einer
strichpunktiert angedeuteten Schraubverbindung 37 realisiert
werden. Zum Befestigen der Kolbenstange 20 an einer jeweiligen
Befestigungseinrichtung 27 sind ebenfalls strichpunktiert ange
deutete Schraubverbindungen 38 vorgesehen, wobei eine jeweilige
Schraube entlang der Längsachse 32 durch das zugeordnete Befe
stigungsstück 33 hindurchsteckbar und in ein nicht näher darge
stelltes, in eine jeweilige Stirnseite der Kolbenstange 20 ein
gebrachtes Gewinde eindrehbar ist. Die Kolbenstange 20 er
streckt sich parallel zur Ausdehnungsebene des Trägers 28 und
liegt einer seiner Trägerflächen 42 - hier der nach oben wei
senden - mit Abstand gegenüber.
Die fluidbetätigte Antriebseinrichtung 18 ist etwa auf Höhe des
Drehteiles 4 quer zur Drehachse 9 mit Abstand neben dem Dreh
teil 4 angeordnet. Ferner ist das Zylindergehäuse 23 mittels
der Befestigungseinrichtung 27 derart beabstandet zum Träger 28
angeordnet, daß es entlang der Kolbenstange 20 bewegbar gela
gert ist. Das Zylindergehäuse 23 hat beispielsgemäß einen im
wesentlichen rechteckähnlichen und insbesondere quadratischen
Querschnitt, wobei seine dem Träger 28 zugewandte äußere Längs
fläche 41 parallel zu der dem Arbeitszylinder 19 zugewandten
Trägerfläche 42 des Trägers 28 verläuft. Die Längsfläche 41 ist
zweckmäßigerweise geringfügig beabstandet zur Trägerfläche 42
angeordnet, könnte jedoch auch verschiebbar an ihr anliegen.
Auf der dem Drehteil 4 zugewandten Seite trägt das Zylinderge
häuse 23 des als Antriebseinrichtung 18 ausgebildeten Arbeits
zylinders 19 eine sich in Richtung der Längsachse 32 erstrec
kende Antriebsverzahnung 45, die im vorliegenden Ausführungs
beispiel als Zahnstange 46 ausgebildet ist. Die Zahnstange 46
ist auf der dem Drehteil 4 zugewandten Seite des Zylindergehäu
ses 23 zwischen diesem und dem Drehteil 4 angeordnet und dabei
fest mit dem Zylindergehäuse 23 verbunden. Die als Zahnstange
46 ausgebildete Antriebsverzahnung 45 und die als Zahnkranz 14
ausgebildete Abtriebsverzahnung 13 liegen im wesentlichen in
einer radial zur Drehachse 9 verlaufenden Ebene. Die Zähne 47
der Zahnstange 46 erstrecken sich dabei in etwa senkrecht zur
Längsachse 32 zum Drehteil 4 hin, so daß Zahnstange 46 und
Zahnkranz 14 in Eingriff gelangen können.
Der Arbeitszylinder 19 ist mittels eines Druckmediums, insbe
sondere Druckluft, über zwei Steueranschlüsse 50 derart beauf
schlagbar, daß sich das Zylindergehäuse 23 entlang der ortsfest
auf dem Träger 28 angeordneten Kolbenstange 20 relativ zu die
ser und dem im Zylindergehäuse 23 angeordneten Kolben 49 in ei
ne der Beaufschlagung entsprechende Richtung bewegt. Die Bewe
gung des Arbeitszylinders 19 entlang der Längsachse 32 in die
eine Richtung sei als Arbeitshub und die Bewegung in die entge
gengesetzte Richtung als Rückhub bezeichnet. Während des Ar
beitshubes stehen Antriebsverzahnung 45 und Abtriebsverzahnung
13, d. h. Zahnstange 46 und Zahnkranz 14 in Eingriff, so daß
sich das Drehteil 4 um die Drehachse 9 um einen bestimmten
Drehwinkel dreht. Im Gegensatz dazu stehen Zahnstange 46 und
Zahnkranz 14 während des Rückhubes des Arbeitszylinders 19 au
ßer Eingriff, wodurch die Drehposition des Drehteiles unbeein
flußt bleibt.
Die die Antriebsverzahnung 45 und die Abtriebsverzahnung 13
während des Arbeitshubes in Eingriff haltende Lage der als Ar
beitszylinder 19 ausgebildeten Antriebseinrichtung 18 sei als
Arbeitsposition und die die Antriebsverzahnung 45 und die Ab
triebsverzahnung 14 außer Eingriff haltende Lage als Leerlauf
position bezeichnet. Es ist eine fluidbetätigte Positionierein
richtung 51 vorgesehen, durch die die Antriebseinrichtung 18
zwischen der Arbeitsposition und der Leerlaufposition ver
schiebbar ist. Beim vorliegenden Ausführungsbeispiel weist die
Positioniereinrichtung 51 zwei fluidbetätigte, insbesondere
pneumatisch betätigte Arbeitszylinder 52 auf, deren Zylinderge
häuse 55 am Grundkörper 3 und deren aus diesen Zylindergehäusen
55 herausragenden freien Kolbenstangenenden 56 am Träger 28 be
festigt sind. Grundsätzlich wäre es auch möglich, das Zylinder
gehäuse 55 eines solchen Arbeitszylinders 52 am Träger 28 und
sein Kolbenstangenende am Grundkörper 3 festzulegen.
Dadurch, daß in der vorliegenden Ausführungsform die Positio
niereinrichtung 51 zwischen Träger 28 und Grundkörper 3 zwi
schengeschaltet ist, bilden der Träger 28 und die von ihm ge
tragene, als Arbeitszylinder 19 ausgebildete Antriebseinricht
ung 18 eine Bewegungseinheit 57, die sich bei Betätigung der
Positioniereinrichtung 51 relativ zum Grundkörper 3 und dem an
ihm drehbar gelagerten Drehteil 4 bewegt. An dieser Stelle sei
auch darauf hingewiesen, daß es prinzipiell ebenso möglich wä
re, die Positioniereinrichtung 51 direkt an der Antriebsein
richtung 18 angreifen zu lassen. Gemäß den Fig. 1 und 2 ist
ein jeweiliges Zylindergehäuse 55 an der dem Drehteil 4 abge
wandten, beispielsgemäß nach unten weisenden Bestückungsfläche
60 des Grundkörpers 3 befestigt. Das jeweilige Kolbenstangenen
de 56 ist in eine stirnseitige Ausnehmung am Träger 28 einge
steckt und beispielsweise verschraubt.
Das Verschieben der Antriebseinrichtung 18 zwischen der Ar
beitsposition und der Leerlaufposition sei als Positionierbewe
gung bezeichnet. Diese Positionierbewegung erfolgt gemäß Dop
pelpfeil 58 im wesentlichen rechtwinkelig zur Drehachse 9 des
Drehteiles 4. Bei dieser Positionierbewegung wird im vorliegen
den Ausführungsbeispiel die von der Antriebseinrichtung 18 und
dem Träger 28 gebildete Bewegungseinheit 57 im wesentlichen
rechtwinkelig zur Hubrichtung 59 der Antriebseinrichtung 18 ge
radlinig relativ zum Drehteil 4 bewegt, d. h. die Bewegungsein
heit 57 vollzieht eine lineare Verschiebebewegung. Um eine der
artige, lineare Bewegung zu realisieren, handelt es sich bei
den Arbeitszylindern 52 der Positioniereinrichtung 51 beim Aus
führungsbeispiel gemäß der Fig. 1 und 2 um zwei gleichartige
Arbeitszylinder 52. Diese sind mit Abstand und parallel zuein
ander auf gegenüberliegenden Seiten des Drehteiles 4 am Grund
körper 3 befestigt, wobei ihre Längsachsen mit der Positionier
richtung 49 zusammenfallen. Infolge der Beabstandung ist eine
gleichförmigere Positionierbewegung möglich, so daß ein Verdre
hen oder Verschwenken der Bewegungseinheit 57 gegenüber dem
Drehteil 4 vermieden werden kann.
Das Auslösen der Positionierbewegung erfolgt durch gleichsinni
ges synchrones Beaufschlagen der die Positioniereinrichtung 51
bildenden Arbeitszylinder 52 über die an ihnen vorgesehenen
Fluidanschlüsse 61. Gemäß Fig. 1 befinden sich die Kolbenstan
gen 62 in eingezogenem Zustand, wodurch sich die Antriebsein
richtung 18 in der Arbeitsposition befindet, wohingegen Fig. 2
die Leerlaufposition zeigt, wobei sich die Kolbenstangen 62 in
ihrer ausgefahrenen Stellung befinden.
Um eine besonders exakte Positionierbewegung zu erhalten und um
die Bewegungseinheit 57 abzustützen, ist beispielsgemäß eine
zwischen Grundkörper 3 und Träger 28 zwischengeschaltete Füh
rungseinrichtung 65 vorgesehen. Gemäß des Ausführungsbeispieles
weist die Führungseinrichtung 65 zwei auf diametral entgegenge
setzten Seiten der Welle 8 an der Bestückungsfläche 60 unter
halb des Drehteiles 4 angeordnete Führungsgehäuse 66 und je
weils eine darin in Richtung der Positionierbewegung 49 ver
schiebbar geführte Führungsstange 67 auf. Die Führungsstangen
67 verlaufen demnach parallel zu den Kolbenstangen 62 der die
Positioniereinrichtung 51 bildenden Arbeitszylinder 52. Die aus
einem jeweiligen Führungsgehäuse 66 herausragenden, freien
Stangenenden 70 der Führungsstangen 67 sind, wie auch die Kol
benstangenenden 56, am Träger 28 festgelegt und insbesondere in
stirnseitig in den Träger 28 eingebrachten Ausnehmungen fi
xiert. Die abstützende Wirkung der Führungseinrichtung 65 ist
in der vorliegenden Ausführungsform vor allem dann besonders
groß, wenn die Antriebseinrichtung 18 und das Drehteil 4 in ei
ner horizontalen Ebene liegen und die Positionierbewegung eben
falls in horizontaler Richtung erfolgt. In diesem Fall trägt
die Führungseinrichtung 65 das Gewicht der Bewegungseinheit 57,
so daß eine unnötige Belastung der von den Arbeitszylindern 52
gebildeten Positioniereinrichtung 51 vermieden ist. Der Ver
schleiß der Positioniereinrichtung 51 ist dadurch geringer und
die Lebensdauer derselben steigt.
Beispielsgemäß haben die Führungsstangen 67 einen kreisförmigen
Querschnitt. Die zur Aufnahme der Führungsstangen 67 dienenden,
nicht näher dargestellten Führungsausnehmungen eines jeweiligen
Führungsgehäuses 66 entsprechen im Querschnitt in etwa dem der
Führungsstange 67, so daß zwischen Führungsstange 67 und Füh
rungsausnehmung ein Gleitsitz gebildet ist. Selbstverständlich
wäre es auch möglich, eine jeweilige Führungsstange 67 unter
Einsatz von Wälzlagern im jeweils zugeordneten Führungsge
häuse 66 verschiebbar geführt zu lagern.
Zur Gewährleistung eines sicheren Eingriffes der Antriebsver
zahnung 45 mit der Abtriebsverzahnung 13 ist die Antriebsver
zahnung 45 auf der der Abtriebsverzahnung 13 entgegengesetzten
Seite mittels einer am Träger 28 befestigten, sich in Richtung
der Längsachse 32 erstreckenden Abstützeinrichtung 71 abge
stützt. Grundsätzlich kann das Abstützen der Antriebsverzahn
ung 45 an der Abstützeinrichtung 71 mittelbar oder unmittelbar
erfolgen.
In der vorliegenden Ausgestaltung einer erfindungsgemäßen
Schrittantriebsvorrichtung weist das Zylindergehäuse 23 des die
Antriebseinrichtung 18 bildenden Arbeitszylinders 19 an seinen
beiden Stirnseiten jeweils einen zum Tragen der Zahnstange 46
vorgesehenen Haltekörper 72 auf. Diese Haltekörper 72 sind bei
spielsweise mittels strichpunktiert angedeuteter Schraubverbin
dungen 75 mit der Zahnstange 46 und dem Zylindergehäuse 23 ver
bunden. Auf der der Zahnstange 46 abgewandten, entgegengesetz
ten Seite weist jeder Haltekörper 72 eine Anlagefläche 76 auf,
die an einer dem Zylindergehäuse 23 zugewandten, sich in
Hubrichtung 59 längserstreckenden Abstützfläche 77 der Ab
stützeinrichtung 71 verschiebbar anliegt. Demnach stützt sich
also die Zahnstange 46 rückseitig über einen jeweiligen Halte
körper 72 mittelbar an der Abstützeinrichtung 71 ab.
Das Zylindergehäuse 23 liegt lediglich mittels der beispielsge
mäß an den Haltekörpern 72 vorgesehenen Anlageflächen 76 an der
Abstützfläche 77 an. Während des Arbeits- bzw. des Rückhubes
des Arbeitszylinders 19 gleitet eine jeweilige Anlagefläche 76
an der Abstützfläche 77 entlang. Grundsätzlich wäre es hier
auch denkbar, daß zwischen der Abstützfläche 77 und einer je
weiligen Anlagefläche 76 eine wälzlagerartige Lagerung vorgese
hen wird. Beispielsweise könnten im Bereich zwischen einer je
weiligen Anlagefläche 76 und der Abstützfläche 77 Rollelemente
vorgesehen sein, so daß eine Gleitreibung zwischen einer jewei
ligen Anlagefläche 76 und der Abstützfläche 77 vermieden ist
und sich eine jeweilige Anlagefläche 76 abrollend entlang der
Abstützfläche 77 bewegt. Im übrigen könnten die Anlageflächen
76 auch von einem anderen, fest mit dem Zylindergehäuse 23 ver
bundenen Teil gebildet sein.
Der Drehwinkel, um den sich das Drehteil 4 bei jedem Arbeitshub
dreht, hängt von der Länge dieses Arbeitshubes ab. Soll der
Drehwinkel vergrößert bzw. verkleinert werden, geschieht dies
zweckmäßigerweise dadurch, daß die Länge des Arbeitshubes auf
grund der Proportionalität zwischen dieser und dem Drehwinkel
ebenfalls vergrößert bzw. verkleinert wird. Gemäß Fig. 2 kann
ein strichpunktiert angedeuteter, lösbar mit der Abstützein
richtung 71 verbundener, in Hubrichtung 59 verstellbarer An
schlag 80 vorgesehen sein, der den maximalen Hub des die An
triebseinrichtung 18 bildenden Arbeitszylinders 19 vorgibt. Am
Ende des Arbeitshubes liegt das Zylindergehäuse 23 mit der dem
Anschlag 80 zugewandten Stirnseite an diesem an. Die Länge des
Hubes und damit der Drehwinkel ist umso geringer, je näher der
Anschlag 80 in Richtung der ihm zugewandten Stirnseite des Zy
lindergehäuses 23 angeordnet ist. Um diesen Hub sehr einfach zu
variieren, kann der Anschlag 80 beispielsweise an einer nicht
näher dargestellten Schiene entlang der Längsachse 32 ver
schiebbar gelagert und in gewünschten Positionen lösbar fest
legbar sein. Prinzipiell wäre es selbstverständlich auch mög
lich, den Anschlag 80 am Träger 28 oder eventuell direkt an der
Kolbenstange 20 des Arbeitszylinders 19 vorzusehen. Beim Aus
führungsbeispiel gemäß Fig. 1 bildet eine der Aufnahmepartien
29 einen unverstellbaren Festanschlag, der die Hubendlage des
Arbeitshubes vorgibt.
In der in Fig. 2 gezeigten Stellung befindet sich die An
triebsverzahnung 45 in ihrer Ausgangsstellung nach dem Rückhub
und vor dem Arbeitshub. Auch diese Ausgangsstellung kann bei
Bedarf mittels eines Anschlages vorgegeben werden.
Da der maximal mögliche Hub des Zylindergehäuses 23 von der dem
mit der Kolbenstange 20 verbundenen Kolben 49 im Zylindergehäu
se 23 zur Verfügung stehenden Weglänge abhängt, ist es zweckmä
ßig, die Länge der Zahnstange 46 in etwa der Länge des Zylin
dergehäuses 23 anzupassen.
Zur Vermeidung eines versehentlichen Drehens des Drehteiles 4
während der Zeit, in der die Antriebsverzahnung 45 mit der Ab
triebsverzahnung 13 außer Eingriff steht, ist beispielsgemäß
eine fluidbetätigte Arretiervorrichtung 81 vorgesehen, die in
den Fig. 1 und 2 jeweils strichpunktiert angedeutet ist.
Beim Ausführungsbeispiel handelt es sich um einen insbesondere
druckluftbetätigten Blockierzylinder 82, wobei das freie Ende
83 seiner Kolbenstange 86 zum Blockieren der Drehbewegung des
Drehteiles 4 im wesentlichen radial in die Abtriebsverzahnung
13 eingreift. Sobald die Antriebsverzahnung 45 und die Ab
triebsverzahnung 13 wieder in Eingriff stehen, gibt die Arre
tiervorrichtung 81 die Abtriebsverzahnung 13 des Drehteiles 4
frei, so daß eine Drehung desselben während des Arbeitshubes
der Antriebseinrichtung 18 möglich ist.
Im folgenden soll ein gesamter Ablaufzyklus zum Drehen des
Drehteiles 4 um einen bestimmten Drehwinkel zusammenhängend
erläutert werden.
Als Ausgangsstellung der Antriebsverzahnung 45 bzw. des diese
tragenden Zylindergehäuses 23 sei die in Fig. 2 dargestellte
Position definiert, wobei der Arbeitszylinder 19 hier die Leer
laufposition einnimmt. Mittels der Arretiervorrichtung 81 ist
das Drehteil 4 an einer nicht erwünschten Drehung gehindert.
Ausgehend von dieser Situation werden zunächst Antriebsverzah
nung 45 und Abtriebsverzahnung 13 in Eingriff gebracht. Hierfür
führt die Bewegungseinheit 57 aufgrund einer entsprechenden Be
aufschlagung der die Positioniereinrichtung 51 bildenden Ar
beitszylinder 52 die Positionierbewegung in Richtung des Dreh
teiles 4 aus, so daß die Antriebseinrichtung 18 die Arbeitspo
sition einnimmt. Jetzt stehen die Antriebsverzahnung 45 und die
Abtriebsverzahnung 13 bzw. beispielsgemäß die Zahnstange 46 und
der Zahnkranz 14 in Eingriff, und die Arretiervorrichtung 81
gibt das Drehteil 4 frei.
Im nächsten Schritt des Ablaufzyklusses führt die Antriebsver
zahnung 45 der Antriebseinrichtung 18 den Arbeitshub aus, wo
durch sich das Drehteil 4 um einen vorherbestimmten, von der
Länge des Arbeitshubes abhängenden Drehwinkel dreht. Nach dem
Erreichen dieser gedrehten, in Fig. 1 dargestellten Endstel
lung blockiert die Arretiervorrichtung 81 erneut das Drehteil
4, wonach die Antriebseinrichtung 18 wieder in ihre Leerlaufpo
sition bewegt wird, in der die Verzahnungen 45, 13 außer Ein
griff stehen. Das Bewegen der Antriebseinrichtung 18 in die
Leerlaufposition erfolgt im Rahmen der vom Drehteil 4 weg ge
richteten Positionierbewegung der Bewegungseinheit 57, die von
der Positioniereinrichtung 51 hervorgerufen wird. Sobald die
Antriebsverzahnung 45 und die Abtriebsverzahnung 13 außer Ein
griff stehen, wird die Antriebsverzahnung 45 im Rahmen des
Rückhubes des Zylindergehäuses 23 wieder in die Ausgangsstel
lung gemäß Fig. 2 zurückgefahren. Daraus ergibt sich dann die
Situation, wie sie zu Anfang dieses Ablaufzyklusses angenommen
wurde.
Es ist möglich, beliebig viele Ablaufzyklen direkt nacheinander
ablaufen zu lassen, wobei die Ablaufgeschwindigkeit variabel
ist. Ebenso könnte die Antriebseinrichtung 18 oder die Positio
niereinrichtung 51 zeitweilig in einer gewünschten Stellung
verharren, bevor der nachfolgende Ablaufschritt durchgeführt
wird, zum Beispiel im Falle einer asynchronen Steuerung der
Schrittantriebsvorrichtung, bei der Wartezeiten auf bestimmte
Steuersignale auftreten können.
Claims (23)
1. Schrittantriebsvorrichtung zur Erzeugung schrittweiser
Drehbewegungen, mit einem drehbar gelagerten Drehteil (4) und
mit einer fluidbetätigten Antriebseinrichtung (18), wobei die
Antriebseinrichtung (18) bei einem Arbeitshub mittels einer an
ihr vorgesehenen, eine Längserstreckung aufweisenden Antriebsverzah
nung (45) in eine dem Drehteil (4) zugeordnete Abtriebsverzah
nung (13) eingreift und dadurch das Drehteil (4) um einen vor
herbestimmten Drehwinkel dreht und bei einem anschließenden
Rückhub die Drehposition des Drehteiles (4) unbeeinflußt läßt,
dadurch gekennzeichnet, daß die Abtriebsverzahnung (13) ständig
in drehfester Verbindung mit dem Drehteil (4) steht, und daß
die Antriebseinrichtung (18) mit einer fluidbetätigten Positio
niereinrichtung (51) zusammenwirkt, durch die die Antriebsein
richtung (18) im Rahmen einer Positionierbewegung zwischen ei
ner während des Arbeitshubes die Antriebsverzahnung (45) mit
der Abtriebsverzahnung (13) in Eingriff haltenden Arbeitsposi
tion und einer die Antriebsverzahnung (45) während des Rückhu
bes außer Eingriff mit der Abtriebsverzahnung (13) haltenden
Leerlaufposition bewegbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Positionierbewegung eine im wesentlichen rechtwinkelig zur
Hubrichtung der Antriebseinrichtung (18) gerichtete geradlinige
Bewegung ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich
net, daß die Positionierbewegung im wesentlichen rechtwinkelig
zur Drehachse (9) des Drehteiles (4) gerichtet ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Antriebseinrichtung (18) an einem
Träger (28) angeordnet ist und zusammen mit diesem eine Bewe
gungseinheit (57) bildet, die die Positionierbewegung ausführt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die Positioniereinrichtung (51) am Träger (28) angreift.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeich
net, daß die Bewegungseinheit (57) durch eine Führungseinrich
tung (65) in ihrer Positionierbewegung geführt und abgestützt
ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß
die Führungseinrichtung (65) wenigstens ein Führungsgehäuse
(66) und jeweils eine darin verschiebbar geführte Führungs
stange (67) enthält.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die Abtriebsverzahnung (13) von einem
Zahnkranz (14) gebildet ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß das Drehteil (4) drehbar an einem Grund
körper (3) gelagert ist, wobei die Positioniereinrichtung
(51) zwischen Grundkörper (3) und Träger (28) zwischenge
schaltet ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß
die Führungseinrichtung (65) zwischen Grundkörper (3) und
Träger (28) zwischengeschaltet ist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, daß die Positioniereinrichtung (51) von we
nigstens einem Arbeitszylinder (52), insbesondere von zwei
Arbeitszylindern (52) gebildet ist.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, daß die Antriebsverzahnung (45) als Zahnstan
ge (46) ausgebildet ist.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch
gekennzeichnet, daß die Antriebseinrichtung (18) von einem
Arbeitszylinder (19) gebildet ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, in Verbindung mit einem
der Ansprüche 4 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Kol
benstange (20) des Arbeitszylinders (19) ortsfest am Träger
(28) angeordnet ist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kolbenstange (20) durchgehend ausgebildet ist, so daß
sie an beiden Stirnseiten aus dem Zylindergehäuse (23) des
Arbeitszylinders (19) herausragt und im Bereich ihrer beiden
Kolbenstangenenden (24, 25) am Träger (28) festgelegt ist.
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 15, dadurch
gekennzeichnet, daß das Zylindergehäuse (23) des die An
triebseinrichtung (18) bildenden Arbeitszylinders (19) an
beiden Stirnseiten jeweils einen zum Verbinden der Zahnstange
(46) mit dem Zylindergehäuse (23) vorgesehenen Haltekörper
(72) aufweist.
17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch
gekennzeichnet, daß eine Abstützeinrichtung (71) vorgesehen
ist, die eine sich in Hubrichtung erstreckende Abstützfläche
(77) aufweist, an der sich die Antriebsverzahnung (45) auf
der der Abtriebsverzahnung (13) entgegengesetzten Seite zu
mindest während des Arbeitshubes mittelbar oder unmittelbar
abstützt.
18. Vorrichtung nach Anspruch 17 in Verbindung mit einem der
Ansprüche 4 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstütz
einrichtung (71) am Träger (28) festgelegt ist.
19. Vorrichtung nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Zylindergehäuse (23) des Arbeitszylinders
(19) auf der der Antriebsverzahnung entgegengesetzten Seite
über wenigstens eine Anlagefläche (76) verfügt, die ver
schiebbar an der Abstützfläche (77) anliegt.
20. Vorrichtung nach Anspruch 19 in Verbindung mit Anspruch
16, dadurch gekennzeichnet, daß eine jeweilige Anlagefläche
(76) an einem jeweiligen Haltekörper (72) angeordnet ist.
21. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch
gekennzeichnet, daß zum Blockieren der Drehbewegung des Dreh
tellers (4) eine insbesondere fluidbetätigte Arretiervorrich
tung (81) vorgesehen ist.
22. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch
gekennzeichnet, daß zur variablen Vorgabe der Länge des Ar
beitshubes mindestens ein Anschlag (80) vorgesehen ist.
23. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch
gekennzeichnet, daß die Positioniereinrichtung (51) und/oder
die Antriebseinrichtung (18) pneumatisch betätigt ist.
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