DE19745907A1 - Stößel für einen Ventiltrieb einer Brennkraftmaschine - Google Patents
Stößel für einen Ventiltrieb einer BrennkraftmaschineInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description
Die Erfindung betrifft einen Stößel für einen Ventiltrieb einer Brennkraftmaschi
ne, der mit seinem Hemd in einer Bohrung eines Zylinderkopfes oszilliert und
an einer Oberseite seines Bodens von einem oder mehreren Nocken einer
Nockenwelle beaufschlagt ist.
Ein derartiger Stößel ist in der DE-OS 41 11 610 offenbart. Ein Boden des
Stößels ist von einem Stellglied durchdrungen, welches einenends auf einen
Schließkörper eines Rückschlagventils eines Spielausgleichselements einwirkt
und anderenends mit einer Nut am Außenmantel eines beaufschlagenden
Nockens kommuniziert. Diese Nut ist nur über einen geringen Teilbereich
des Außenmantels des Nockens angeordnet und erstreckt sich beidseitig der
Nockenspitze im Bereich einer huberzeugenden An- bzw. Ablaufflanke. Durch
Öffnen des Schließkörpers außerhalb des Bereiches der Nut sollen beliebige
Steuerzeiten erzielt werden. Insbesondere ist angestrebt, eine selbsttätige dreh
zahlabhängige Verlagerung des Schließzeitpunktes des beaufschlagten Gaswech
selventils zu erzielen.
Jedoch bekommt der Fachmann aus der gattungsbildenden Druckschrift keiner
lei Anregungen darüber, wie er mit den aufgezeigten Mitteln im Nockengrund
kreis einen Hochdruckraum des Spielausgleichselements entlasten kann, um
Nockenwellenverlagerungen, Transversalschwingungen der Nockenwelle und
weitere Einflüsse wie Unrundheiten im Nockengrundkreis vom Gaswechselven
til fernzuhalten, welche ungünstigstenfalls zum Öffnen des betreffenden Gas
wechselventils im Grundkreis führen könnten.
Gleichzeitig ist der Schließkörper des hier betrachteten Stößels mehrteilig
ausgebildet und dessen Rückstellmittel besteht in aufwendiger Art und Weise
aus einer Haltekappe, auf welcher sich eine Feder abstützt. Diese Ausgestaltung
erweist sich hinsichtlich Teilevielfalt und Bauaufwand als ungünstig.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, die beschreibungseinleitend zitierten Nach
teile zu beseitigen. Insbesondere soll ein Stößel geschaffen werden, bei dem mit
technisch geringem Aufwand ein zwangsweises Öffnen dessen Schließkörpers
zum Hochdruckraum während einer Grundkreisphase des beaufschlagenden
Nockens realisiert ist.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die Merkmale des Hauptanspruchs
gelöst, wobei zweckmäßige Konkretisierungen der Erfindung aus den nachfol
genden Unteransprüchen hervorgehen.
Dadurch, daß die Nut des Nockens sich über dessen gesamten Außenmantel
mit Ausnahme des Grundkreisbereiches erstreckt, wird das Rückschlagventil des
Spielausgleichselements definiert und zwangsweise geöffnet. Durch dieses
"Öffnen" sind der Hochdruckraum und ein Vorratsraum des Spielausgleichs
elements hydraulisch miteinander verbunden. Mögliche Nockenwellenver
lagerungen bzw. Transversalschwingungen der Nockenwelle oder Unrundheiten
im Nockengrundkreis führen nicht mehr, wie dem Fachmann an sich bekannt,
zum unerwünschten Verhärten des Hochdruckraumes und eventuellen Entlasten
des in Schließrichtung beaufschlagten Gaswechselventils bzw. sogar dessen
Öffnen.
Im Laufe der soeben genannten Zwangsöffnung ist es somit möglich, während
der Hubphase des Gaswechselventils entstandenes Spiel durch Mengenaus
gleich an Hydraulikmittel sehr schnell auszugleichen. Gleichzeitig wird eine
unerwünschte Ausbildung eines Hochdruckes im Hochdruckraum während der
Grundkreisphase verhindert. Rückkopplungen von Zusatznocken wie Nocken
von Einspritzpumpen auf den hydraulischen Ventilspielausgleich werden eben
falls ausgeschlossen. Ebenso ist es bekannt, daß es insbesondere im Transient
betrieb zu relativ großen Dilatationen am Gaswechselventil relativ zur Umge
bung kommt. Diese Längenänderungen können im ungünstigsten Fall dazu
führen, daß das Spielausgleichselement über seine Leckfunktion nicht mehr
diese Längenänderung ausgleichen kann und das Gaswechselventil um einen
Teilbetrag im Grundkreis der Nocken offenbleibt. Auch dieser Nachteil kann
durch die erfindungsgemäß vorgeschlagenen Mittel auf einfache Art und Weise
beseitigt werden. Selbstverständlich ist mit vom Schutzumfang dieser Erfindung
eine Lösung eingeschlossen, bei der kein Ringabsatz vorhanden ist bzw. bei
welcher der Schließkörper nicht durch den Ringabsatz ragt. Der Ringabsatz
kann beispielsweise auch als direkter Boden der Hülse hergestellt sein.
Die Ausbildung des Stellgliedes einteilig mit dem Schließkörper als Nadel
erweist sich hinsichtlich der Fertigungs- und Montagekosten als besonders
günstig. Vorteilhaft ist es, wenn der Schließkörper in seinem Schließbereich die
Form eines Ventiltellers oder eine sphärische Krümmung besitzt. Es können
auch andere für eine Dichtwirkung sinnvolle Sitzformen wie prinzipiell kegelige
und ähnliche gewählt werden. Wichtig ist in diesem Fall lediglich die Dicht
wirkung des Schließkörpers während der Hubphasen des beaufschlagenden
Nockens.
Auch soll in zweckmäßiger Fortbildung der Erfindung die Umlaufnut derartig
tief hergestellt sein, daß das einenends in ihr verlaufende Stellglied in dessen
Schließstellung beabstandet zu ihrem Grund verläuft. Durch diese Maßnahme
ist über alle Betriebs- und Temperaturbedingungen des Stößels hinweg ein
sicheres Schließen des Stellgliedes während der Hubphase des Nockens garan
tiert.
Nach der Erfindung ist für den Schließkörper ein Federmittel wie eine Tellerfe
der oder eine Haltekappe zur Rückstellung vorgeschlagen. Dabei ist dieses
Federmittel so ausgebildet, daß es eine schnelle Rückstellung bei beginnendem
Nockenhub in dessen Umlaufnut gewährleistet. Somit ist im Hochdruckraum
neben dem Schließkörper lediglich noch das Federmittel angeordnet. Weitere
Bauteile sind nicht mehr erforderlich.
Denkbar ist es jedoch auch, auf das Federmittel vollständig zu verzichten und
den Schließkörper im Hochdruckraum mit einer derartig hydraulisch wirksamen
Fläche in Nockenrichtung zu versehen, daß bei Nockenhub und sich im Hoch
druckraum ausbildendem Hochdruck der Schließkörper durch diesen in seine
Schließposition gebracht wird. Denkbar kann auch ein magnetisches Feder
mittel, eine Spiralfeder, eine Schraubenfeder oder ein ähnliches Mittel sein.
Die Federkraft des Federmittels ist so gewählt, daß mit beginnendem Nocken
hub mit einem zügigen Verschließen des Hochdruckraumes zu rechnen ist.
Dessen Hub ist durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung fast beliebig einstell
bar. Das heißt, es sind keine engen Tolerierungen dessen Länge und der an
grenzenden Teile erforderlich.
Die Erfindung ist zweckmäßigerweise anhand der Fig. 1 und 2 näher erläu
tert. Diese zeigen in einem Längsschnitt ein in einen Stößel eingebautes Spiel
ausgleichselement; Fig. 1 dabei mit angreifendem Nocken.
Die Figur zeigt einen Stößel 1 für einen Ventiltrieb einer Brennkraftmaschine,
so wie er dem Fachmann an sich bekannt ist. Der Stößel 1 oszilliert mit seinem
Hemd 2 (links angedeutet) in einer nicht dargestellten Bohrung eines Zylin
derkopfes. Er weist einen Boden 3 auf, der an seiner Oberseite 4 hier von
einem Nocken 5 beaufschlagt ist. - Sofern der Stößel 1 auf unterschiedliche
Hübe für ein oder mehrere Gaswechselventile ausgebildet sein soll, ist auch
eine Beaufschlagung dessen Bodens von mehreren Nocken unterschiedlichen
Hubes denkbar -.
Gegen eine Unterseite 6 des Bodens 3 ist eine hohlzylindrische Hülse 8 ange
legt. Diese Hülse 8 schließt einen Vorratsraum 14 für Hydraulikmittel ein. An
ihrer Mantelfläche 9 ist die Hülse 8 von einem Druckkolben 10 umschlossen.
Axial zwischen einem Ringabsatz 12 der Hülse 8 und einem Boden 11 des
Druckkolbens 10 verläuft ein Hochdruckraum 13 für das Hydraulikmittel.
Dieser Hochdruckraum 13 ist in Richtung zum Vorratsraum 14 durch einen
Schließkörper 16 während der gesamten Hubphase des beaufschlagenden
Nockens verschlossen. Der Schließkörper 16 wird in seine Schließrichtung
durch ein Federmittel 24 (hier haltekappenähnlich ausgebildet) beaufschlagt.
Das Federmittel 24 ist in einer Vertiefung 25 axial unterhalb des Ringabsatzes
12 der Hülse 8 fixiert. Gleichzeitig stützt sich am Federmittel 24 ein Ende einer
Druckfeder 27 ab, die anderenends gegen den Boden 11 wirkt.
Der Schließkörper 16 ist einteilig mit einem als Nadel ausgebildeten Stellglied
21 verbunden. Dieses Stellglied 21 führt entlang der Stößelachse durch den
Vorratsraum 14 und durchstößt eine Öffnung 20 im Boden 3. Dabei ragt es in
eine Umlaufnut 22 des Nockens 5. Wie der Figur entnehmbar ist, berührt das
Stellglied 21 während dessen Schließstellung einen Grund 26 der Nut 22 nicht.
Die Umlaufnut 22 erstreckt sich über einen Bereich einer gesamten Hubphase
des Nockens 5 mit Ausnahme dessen Grundkreises. Kommt nun mit Ende der
Nockenablaufflanke der Grundkreis des Nockens 5 in Kontakt mit dem Boden
4, so beginnt der nicht ausgesparte Bereich der Umlaufnut 22. Somit verläuft
das Stellglied 21 unmittelbar auf einem Außenmantel 23 des Nockens 5. Hier
durch erfährt es eine Hubbewegung in nockenferne Richtung. Diese Hubbewe
gung bewirkt eine Freigabe eines vom Schließkörper 16 bis dato begrenzten
Durchlasses 19 am Ringabsatz 12 entgegen der Kraft des Federmittels 24. Durch
dieses zwangsweise Öffnen des Durchlasses 19 während der Grundkreisphase
ist zum einen mit einer hervorragenden und über alle Betriebsbedingungen des
Stößels 1 hinweg sicheren Spielausgleichsfunktion des Spielausgleichselements
7 zu rechnen. Andererseits kann es nicht mehr zu einem unerwünschten Ver
härten des Hochdruckraumes 1 3 während der Grundkreisphase des Nockens 5
kommen. Dieses Verhärten rührt, wie dargelegt, beispielsweise von Unrundhei
ten des Nockengrundkreises, Transversalschwingungen der Nockenwelle bzw.
unerwünschten Dilatationen des beaufschlagten Gaswechselventils insbesondere
im Transientbetrieb der Brennkraftmaschine her.
Kommt es bei einem Stößel 1 nach der Erfindung zu den unerwünschten
Zuständen wie genannt, so kann eine während der Grundkreisphase des Noc
kens 5 im Hochdruckraum verdrängte Hydraulikmittelmenge auf einfache Art
und Weise in den Vorratsraum 14 ausweichen. Mit Grundkreisende des Noc
kens 5 beginnt wiederum dessen Umlaufnut 22. Das Stellglied 21 wird über die
Kraft seines Federmittels 24 und den sich im Hochdruckraum 1 3 ausbildenden
Überdruck äußerst schnell in seine Schließposition am Durchlaß 19 gebracht.
Der Stößel 1 kann in gewöhnlicher Art und Weise den Nockenhub 5 über
tragen.
Fig. 2 offenbart einen ähnlichen Stößel 1 wie Fig. 1. Jedoch ist hier der
Schließkörper 16 durch ein als Schraubenfeder ausgebildetes Federmittel 24
beaufschlagt. Gleichzeitig wirkt die Druckfeder 27 gegen den Ringabsatz 12.
Auf die Haltekappe als Federmittel 24 und die Vertiefung 25 wird verzichtet.
Somit ist der Ringabsatz 12 als unmittelbarer Boden für die Hülse 8 ausgebildet.
Gleichzeitig kann der Fachmann sich Fig. 2 entnehmen, daß der Druckkolben
10 gegenüber der vorherigen Ausgestaltung deutlich vereinfacht ist, da der von
ihm eingeschlossene Hochdruckraum 13 ungestuft hergestellt ist. Durch den
Wegfall der Vertiefung 25 sowie die letztgenannte Maßnahme ist für das Spiel
ausgleichselement 7 nach Fig. 2 mit geringerem Fertigungsaufwand gegenüber
dem in Fig. 1 beschriebenen Spielausgleichselement 7 zu rechnen. Das Feder
mittel 24 kann an einem Ringabsatz 28 des Schließkörpers 1 6 einenends anlie
gen.
1
Stößel
2
Hemd
3
Boden
4
Oberseite
5
Nocken
6
Unterseite
7
Spielausgleichselement
8
Hülse
9
Mantelfläche
10
Druckkolben
11
Boden
12
Ringabsatz
13
Hochdruckraum
14
Vorratsraum
15
nicht vergeben
16
Schließkörper
17
Federmittel
18
nicht vergeben
19
Durchlaß
20
Öffnung
21
Stellglied
22
Umlaufnut
23
Außenmantel
24
Federmittel
25
Vertiefung
26
Grund
27
Druckfeder
28
Ringabsatz
29
Ölübertritt
Claims (4)
1. Stößel (1) für einen Ventiltrieb einer Brennkraftmaschine, der mit seinem
Hemd (2) in einer Bohrung eines Zylinderkopfes oszilliert und an einer Obersei
te (4) seines Bodens (3) von einem oder mehreren Nocken (5) einer Nockenwel
le beaufschlagt ist, wobei gegen eine Unterseite (6) des Bodens (3) ein hydrauli
sches Spielausgleichselement (7) mit einer Hülse (8) festgelegt ist, welche Hülse
(8) an einer ihrer Mantelflächen (9) von einem relativ zu ihr axial verschiebli
chen Druckkolben (10) beaufschlagt ist, der über seinen Boden (11) wenigstens
einem Gaswechselventil zugewandt ist, wobei zwischen dem Boden (11) und
einem Ringabsatz (12) der Hülse (8) ein Hochdruckraum (13) und zwischen
dem Ringabsatz (12) und dem Boden (3) ein Vorratsraum (14) für Hydraulik
mittel verläuft, wobei der Ringabsatz (12) wenigstens einen Durchlaß (19)
aufweist, der von der Seite des Hochdruckraumes (1 3) durch einen in Richtung
zum Hochdruckraum (13) sich öffnenden Schließkörper (16) verschlossen ist,
der durch ein eine Öffnung (20) des Bodens (3) durchragendes Stellglied (21) in
Richtung zum Boden (11) verlagerbar ist, welches mit einer Umlaufnut (22) am
Außenmantel (23) des Nockens (5) zusammenwirkt, dadurch gekennzeichnet,
- - daß sich die Umlaufnut (22) über einen gesamten Hubbereich des Nockens (5) erstreckt, wobei sie über dessen Grundkreis bzw. über Teilbereiche dessen Grundkreises hinweg unausgespart hergestellt ist;
- - daß die Umlaufnut (22) im Hubbereich des Nockens (5) eine derartige Tiefe aufweist, daß das in ihr verlaufende Stellglied (21) den Schließkörper (16) soweit frei gibt, daß er am Durchlaß (19) anliegen kann und
- - daß das Stellglied (21) als Nadel hergestellt ist, welche einteilig mit dem Schließkörper (16) ausgebildet ist.
2. Stößel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schließkörper
(16) in Schließrichtung durch ein Federmittel (24) wie eine Teller-, Schrauben-
oder Spiralfeder bzw. eine Haltekappe direkt beaufschlagt ist, das sich im Fall
der Haltekappe am Ringabsatz (12) oder einer durch diesen gebildeten Ver
tiefung (25) der Hülse (8) auf einer Seite des Hochdruckraumes (13) abstützt,
wobei der Ringabsatz (12) auch direkt als Boden unter Verzicht auf die Ver
tiefung (25) der Hülse (8) hergestellt sein kann.
3. Stößel nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlaufnut (22)
derartig tief hergestellt ist, daß das einenends in ihr verlaufende Stellglied (21)
in dessen Schließstellung beabstandet zu ihrem Grund (26) verläuft.
4. Stößel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schließkörper
(16) an seinem Schließbereich am Durchlaß (19) die Form eines Ventiltellers
besitzt oder eine sphärische Krümmung aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1997145907 DE19745907A1 (de) | 1997-10-17 | 1997-10-17 | Stößel für einen Ventiltrieb einer Brennkraftmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1997145907 DE19745907A1 (de) | 1997-10-17 | 1997-10-17 | Stößel für einen Ventiltrieb einer Brennkraftmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19745907A1 true DE19745907A1 (de) | 1999-04-22 |
Family
ID=7845831
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1997145907 Withdrawn DE19745907A1 (de) | 1997-10-17 | 1997-10-17 | Stößel für einen Ventiltrieb einer Brennkraftmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19745907A1 (de) |
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- 1997-10-17 DE DE1997145907 patent/DE19745907A1/de not_active Withdrawn
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OM8 | Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law | ||
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: INA-SCHAEFFLER KG, 91074 HERZOGENAURACH, DE |
|
| 8141 | Disposal/no request for examination |