DE19745795A1 - Aufnahme- und Plaziervorrichtung zum Transportieren von Gegenständen - Google Patents
Aufnahme- und Plaziervorrichtung zum Transportieren von GegenständenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Aufnahme- und
Plaziervorrichtung zum Transportieren von Objekten bzw.
Gegenständen und insbesondere eine Aufnahme- und
Plaziervorrichtung, die ein Ansaugen und eine Freigabe bzw.
Belüftung durch Öffnen und Schließen einer Unterdruckquelle
zum Transportieren von Objekten, wie z. B. von
Halbleiterbauelementen, ausführt.
Bestimmte Anwendungen einer Aufnahme- und
Plaziervorrichtung zum Transportieren von Objekten erfordern
das präzise und schnelle Transportieren von Objekten, um die
Leistungsfähigkeit des Gesamtsystems zu erhöhen. Ein
derartiges Beispiel ergibt sich bei einer Aufnahme- und
Plaziervorrichtung, die in einer Testhandhabevorrichtung
verwendet wird, die zum Transportieren von Prüfobjekten in
einem Halbleiterprüfsystem untergebracht ist. In einer
derartigen, mit einem Halbleitersystem verbundenen
Testhandhabevorrichtung sind die zu transportierenden
Prüfobjekte Halbleiter-IC-Bauelemente. Ein anderes Beispiel
ist eine Chipmontagevorrichtung, die verschiedene elektrische
Bauteile in einer Chipform in vorgegebenen Positionen auf
einer Leiterplatte oder dergleichen plaziert. Die vorliegende
Erfindung betrifft eine Aufnahme- und Plaziervorrichtung mit
einem Ansaugmechanismus zum Anziehen und Loslassen der zu
transportierenden Objekte mit einer Saugkraft, die durch einen
Unterdruck erzeugt wird, wie z. B. durch ein Vakuum.
Diese Aufnahme- und Plaziervorrichtungen müssen eine
hohe Leistungsfähigkeit aufweisen, um die Gesamtproduktivität
mit einer hohen Transportgeschwindigkeit und hoher
Zuverlässigkeit bei niedriger Staurate zu verbessern. Um diese
Zielstellungen zu erreichen, wird in einer Aufnahme- und
Plaziervorrichtung zum Transport von Objekten mit Anwendung
des Ansaugverfahrens eine Druckdetektionseinrichtung für jedes
Saugkissen vorgesehen, um den Ansaugzustand zu erfassen.
Dadurch werden die Aufnahmeoperation (das Ansaugen) durch
Erfassen des Ansaugdrucks gewährleistet und die Verkürzung der
Ansaugzeit (Aufnahmeoperationszeit) oder der Saugfreigabezeit
(Plazierungsoperationszeit) gefördert.
Ein Beispiel für eine Konstruktion in einer solchen
Aufnahme- und Plaziervorrichtung wird anhand von Fig. 5
erläutert. Dieses Beispiel steuert die Ansaug- und die
Belüftungs- bzw. Saugfreigabeoperation durch Detektionssignale
von einem Druckdetektor 41. Ferner sind in diesem Beispiel
mehrere zu prüfende Bauelemente (Devices Under Test = DUT),
die durch die Aufnahme- und Plaziervorrichtung transportiert
werden sollen, auf einem horizontalen Magazin angeordnet.
In Fig. 5 setzt sich die Aufnahme- und
Plaziervorrichtung mit Ansaugmechanismus aus einem Saugkissen
30, einem Kissenträger 32, einer Transfer- bzw.
Transportantriebseinrichtung 80, einem Vakuumschlauch 38,
einem Druckdetektor 41, einem Unterdruckschalter 45, einer
Unterdruckquelle 50 und einer Ansaugsteuerung 70 zusammen.
Das Saugkissen 30 weist eine Kissenspitze 31, die das
zu prüfende Bauelement (DUT) 90 berührt, sowie in der Mitte
eine Durchgangsbohrung 75 auf, durch die der Unterdruck auf
das zu prüfende Bauelement (DUT) 90 übertragen werden soll.
Das Saugkissen 30 ist ein kreisförmiges Bauteil, welches das
zu prüfende Bauelement (DUT) durch die durch den Unterdruck
erzeugte Saugkraft aufnehmen und plazieren kann. Beispiele des
Saugkissens 30 sind in Fig. 6(a)-6(c) dargestellt. Das
Saugkissen 30 ist beispielsweise mit einem elastischen
Gummikissen gemäß Fig. 6(a) ausgebildet, oder mit einem
elastischen Gummikissen, das mit einer Metallringabdeckung
gemäß Fig. 6(b) versehen ist, oder mit einem elastischen
Gummikissen mit Metallrohr, wie in Fig. 6(c) dargestellt. Der
Vakuumschlauch 38 ist am oberen Ende des Saugkissens 30
angeschlossen, um den Unterdruck durch die Bohrung 75 zur
Kissenspitze 31 einzubringen. Mit dem anderen Ende des
Vakuumschlauchs 38 ist beispielsweise der Unterdruckschalter
45 verbunden, um die Ein/Aus-Schaltoperationen der Saugkraft
auszuführen.
Dieses Saugkissen 30 kann durch die
Transportantriebseinrichtung 80 mittels des Kissenträgers 32
frei in drei Richtungen positioniert werden. Zum Beispiel wird
das Saugkissen 30 durch die Transportantriebseinrichtung 80 in
vertikaler Richtung (Z) zu Auf- und Abwärtsbewegungen
angetrieben, und in (X-Y)-Richtungen zu Rechts- oder Links-
und Vorwärts- oder Rückwärtsbewegungen. Eine derartige
Antriebseinrichtung ist dem Fachmann bekannt, wie z. B. in der
Roboterarmtechnologie, und daher wird hier keine weitere
Erläuterung gegeben.
Der Druckdetektor 41 erfaßt vorgegebene Druckpunkte zur
Beurteilung einer Aufnahme- und Plazieroperation und zum
Auslösen der nächsten Schaltoperation der Saugkraft von der
Unterdruckquelle. Die zu erfassenden Druckpunkte variieren
entsprechend der Länge des Vakuumschlauchs 38, dem
Kontaktzustand zwischen der Oberfläche des zu prüfenden
Bauelements (DUT) 90 und dem Saugkissen 30 oder anderen
Faktoren. Detektionssignale vom Druckdetektor 41, welche die
Druckpunkte anzeigen, werden der Ansaugsteuerung 70 zugeführt.
Als Beispiel für die Unterdruckquelle 50 wird im
allgemeinen eine Saugstrahl- bzw. Ejektorvakuumpumpe
verwendet, um auf der Basis einer Fluidgeschwindigkeit, die
durch Abblasen einer unter hohem Druck stehenden Luft in die
Atmosphäre verursacht wird, einen Unterdruck zu erzeugen. Der
Druckdetektor 41, der Unterdruckschalter 45 und die
Unterdruckquelle 50 können in einem Baustein untergebracht
werden, um die Gesamtabmessungen zu minimieren.
Unterdruckkurven im Vakuumschlauch 38 bezüglich der
Aufnahmeoperation (Ansaugperiode) und der Plazierungsoperation
(Saugfreigabeperiode) sind in Fig. 4 dargestellt. Fig. 4(a)
ist eine Unterdruckkurve im Vakuumschlauch während der
Ansaugperiode. Der Unterdruck im Schlauch 38 schwankt zwischen
den Eigenschaftskurven C1a und C1b. Die Hauptfaktoren für die
Ursache dieser Schwankungen sind Rohrabschnitte im
Vakuumschlauch 38, Zwischenräume und Unregelmäßigkeiten
zwischen dem Saugkissen 31 und dem zu prüfenden Bauelement
(DUT) 90 sowie altersbedingte Verschlechterungen.
Infolgedessen streuen, wie in Fig. 4a dargestellt, auch die
Zeiten T1a und T1b, die bis zum Erreichen des vorgegebenen
Ansaugdruckpunkts P1 benötigt werden.
Fig. 4(b) ist ein Beispiel, das Unterdruck-Eigen
schaftskurven in dem Vakuumschlauch 38 während der
Saugfreigabeperiode darstellt. In diesem Beispiel ist wieder
eine Streuung des Unterdrucks zwischen den Eigenschaftskurven
C2a und C2b dargestellt, die ähnlichen Faktoren zuzuschreiben
ist, wie sie oben bezüglich Fig. 4a erwähnt wurden.
Im Hinblick auf die oben beschriebene Druckstreuung
wird nachstehend das Ansaugverfahren zum Aufnehmen des zu
prüfenden Bauelements (DUT) 90 auf dem Magazin 100 erläutert.
In diesem Beispiel wird angenommen, daß der Ansaugdruckpunkt
P1, der ein Unterdruckwert ist, welcher zuverlässig und mit
Sicherheit die Saugwirkung auf das zu prüfende Bauelements
(DUT) 90 aufrechterhalten kann, in dem Druckdetektor 41
eingestellt wird.
Zu Beginn der Ansaugperiode wird die Spitze des
Saugkissens 30 so positioniert, daß das Saugkissen 30 durch
die Transportantriebseinrichtung 80 leicht über das zu
prüfende Bauelement (DUT) 90 gepreßt wird. Die Ansaugsteuerung
70 schaltet den Unterdruckschalter 45 ein, um den Unterdruck
in den Vakuumschlauch 38 einzuleiten. Diese Situation ist in
Fig. 3 abgebildet, die einen Druckübergang während der
Ansaugperiode darstellt.
In der auf der linken Seite von Fig. 3 dargestellten
Ansaugperiode wird das Ansaugverfahren durch Halten des Drucks
P1 beendet, sobald der Ansaugdruck P1 durch den Druckdetektor
41 erfaßt wird. Das zu prüfende Bauelement (DUT) 90 wird an
der Spitze des Saugkissens gehalten, und die Aufnahme- und
Plaziervorrichtung geht zur nächsten Operation über, wie z. B.
dem Transport des zu prüfenden Bauelements (DUT) 90 zur
vorgesehenen Position auf der Testhandhabevorrichtung. Bei
diesem Saugverfahren wird das zu prüfende Bauelement (DUT) 90
zuverlässig und ohne Zeitverlust an der Spitze des Saugkissens
30 gehalten.
Als nächstes wird die Saugfreigabeoperation zur
Freigabe des zu prüfenden Bauelements (DUT) 90 über einer
vorgegebenen Position erläutert. Die rechte Seite von Fig. 3
zeigt den Druckübergang während der Saugfreigabeperiode.
Nachdem das zu prüfende Bauelement (DUT) 90 zur vorgegebenen
Position transportiert worden ist, wie z. B. zu einer
Auflagefläche auf dem Magazin 100 von Fig. 5, schaltet die
Ansaugsteuerung 70 den Unterdruckschalter 45 aus, um den
Unterdruck durch Einleiten eines Atmosphärendruck in den
Vakuumschlauch 38 zu verringern.
Da, wie oben bemerkt, der Druckdetektor 41 mit dem
Ansaugdruckpunkt P1 versehen ist, erzeugt er ein
Detektionssignal, sobald der Unterdruck im Schlauch 38 auf den
Druckpunkt P1 abfällt, obwohl das zu prüfende Bauelement (DUT)
90 noch an der Spitze des Saugkissens 30 angesaugt wird.
Folglich ist ein Zeitgeber vorgesehen, der durch das
Detektionssignal vom Druckdetektor 41 aktiviert wird. Der
Zeitgeber ist auf eine Zeitdauer eingestellt, von der
angenommen wird, daß sie geeignet ist, um das zu prüfende
Bauelement (DUT) 90 mit Sicherheit freizugeben. Nachdem ein
Signal vom Zeitgeber durch die Ansaugsteuerung 70 empfangen
wird, wird das Saugfreigabeverfahren beendet, und der nächste
Arbeitsgang beginnt.
Die Zeitdauer im Zeitgeber wird unter Berücksichtigung
der Streuung des Unterdrucks für die erfolgreiche Freigabe des
zu prüfenden Bauelements (DUT) und einer Arbeitstoleranz für
die erfolgreiche Freigabeoperation festgelegt. Folglich ist
die im Zeitgeber eingestellte Zeit länger als in jeder zu
erwartenden Situation bei der Freigabe des zu prüfenden
Bauelements (DUT). Als Ergebnis entstehen Differenzen zwischen
der tatsächlichen Zeiteinstellung für die Freigabe des zu
prüfenden Bauelements (DUT) 90 und der durch den Zeitgeber
definierten Zeitdauer, wodurch Zeit verschwendet wird. Wenn
andererseits die Zeitdauer kürzer eingestellt wird, kann ein
Stau von zu prüfenden Bauelementen (DUT) auftreten, und die
Transportzuverlässigkeit kann sich verschlechtern.
Es ist daher ein Aufgabe der vorliegenden Erfindung,
eine Aufnahme- und Plaziervorrichtung herzustellen, die in der
Lage ist, elektronische Bauelemente mit hoher Geschwindigkeit
und hoher Effizienz unter Anwendung einer Saugkraft
aufzunehmen und zu plazieren.
Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht
darin, eine Aufnahme- und Plaziervorrichtung bereitzustellen,
die mit hoher Geschwindigkeit elektronische Bauelemente durch
Anwendung einer Saugkraft aufnehmen und die Bauelemente durch
Wegnahme der Saugkraft absetzen bzw. plazieren soll, ohne
einen Stau der elektronischen Bauelemente zu verursachen.
Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht
darin, eine Aufnahme- und Plaziervorrichtung bereitzustellen,
die getrennt voneinander einen Saugdruckdetektor und einen
Saugfreigabedruckdetektor aufweist, um unabhängig voneinander
vorgegebene Druckpunkte des Unterdrucks in der Vorrichtung zu
erfassen.
Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht
darin, eine Aufnahme- und Plaziervorrichtung bereitzustellen,
die einen Druckdetektor und einen Analog-Digital-Wandler
aufweist, um einen Saugpunkt und einen Saugfreigabepunkt zu
erfassen, die vorgegeben oder durch ein Softwareverfahren
modifiziert werden.
Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht
darin, eine Aufnahme- und Plaziervorrichtung bereitzustellen,
die getrennt voneinander einen Saugdruckdetektor und einen
Saugfreigabedruckdetektor sowie mindestens einen Zeitgeber
aufweist, um Endzeitpunkte der Aufnahme- und
Plazierungsoperationen zum Übergang zu den nächsten
Operationen der Vorrichtung zu bestimmen.
Nach dem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung weist
die Aufnahme- und Plaziervorrichtung mit einer
Unterdruckquelle zum Transportieren eines Objekts für die
Ausführung der Ansaug- und Saugfreigabeoperationen zum
Aufnehmen und Plazieren des Objekts auf: einen ersten
Druckdetektor zum Erfassen eines Ansaugzustands in einem
Verfahren zum Aufnehmen des Objekts durch Anwenden eines
Unterdrucks; einen zweiten Druckdetektor zum Erfassen eines
Saugfreigabezustands in einem Verfahren zum Plazieren des
Objekts in einer vorgegebenen Position durch Wegnahme des
Unterdrucks; und eine Steuerung zum Steuern eines
Gesamtbetriebs der Aufnahme- und Plaziervorrichtung, um nach
Empfang eines Saugdetektionssignals vom ersten Druckdetektor
oder eines Saugfreigabedetektionssignals vom zweiten
Druckdetektor zum nächsten Arbeitsgang überzugehen.
Wegen der obigen Konfiguration können während der
Ansaugperiode eine zuverlässige Aufnahmeoperation und während
der Saugfreigabeperiode eine zuverlässige Freigabeoperation
erzielt werden, ohne einen Stau der Objekte zu verursachen.
Nach einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung
weist die Aufnahme- und Plaziervorrichtung zum Aufnehmen und
Plazieren eines Objekts durch Steuerung einer Saugkraft auf:
eine Unterdruckquelle zum Erzeugen der Saugkraft für das
Aufnehmen oder die Freigabe des Objekts; ein Saugkissen, das
durch eine Leitung, wie z. B. einen Schlauch mit der
Unterdruckquelle verbunden ist, um in Kontakt mit dem Objekt
zu kommen und das Objekt durch die von der Unterdruckquelle
herrührende Saugkraft aufzunehmen und zu plazieren; einen
Druckschalter zum Öffnen eines Weges im Schlauch, um dem
Saugkissen die Saugkraft zuzuführen, oder zum Schließen des
Weges, um zu verhindern, daß die Saugkraft dem Saugkissen
zugeführt wird; einen ersten Druckdetektor zum Erfassen eines
ersten vorgegebenen Unterdrucks im Schlauch in einem Verfahren
zum Aufnehmen des Objekts; einen zweiten Druckdetektor zum
Erfassen eines zweiten vorgegebenen Unterdrucks im Schlauch
bei einer Saugfreigabe bzw. Belüftung zum Plazieren des
Objekts in einer vorgegeben Position; und eine Steuerung zum
Steuern einer Schaltoperation des Druckschalters sowie eines
Gesamtbetriebs der Aufnahme- und Plaziervorrichtung, um nach
Empfang eines Saugdetektionssignals vom ersten Druckdetektor
oder eines Saugfreigabedetektionssignals vom zweiten
Druckdetektors zum nächsten Arbeitsgang überzugehen.
Nach einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung
wird ein Analog-Digital-Wandler verwendet, um den erfaßten
Unterdruck zur Weiterverfolgung durch eine Steuerung in ein
Digitalsignal umzuwandeln. Die Aufnahme- und
Plaziervorrichtung zum Aufnehmen und Plazieren eines Objekts
durch Steuern einer Saugkraft weist auf: eine Unterdruckquelle
zum Erzeugen der auf das Objekt anzuwendenden Saugkraft; ein
Saugkissen, das durch einen Schlauch mit der Unterdruckquelle
verbunden ist, um mit dem Objekt in Kontakt zu kommen und das
Objekt durch die von der Unterdruckquelle herrührende
Saugkraft aufzunehmen und zu plazieren; einen Druckschalter
zum Öffnen eines Weges im Schlauch, um die Saugkraft dem
Saugkissen zuzuführen, oder zum Schließen des Weges, um zu
verhindern, daß die Saugkraft dem Saugkissen zugeführt wird;
einen Druckdetektor zum Erfassen eines Unterdrucks im Schlauch
und zum Erzeugen eines Analogsignals, das einen Betrag des
Unterdrucks anzeigt; einen Analog-Digital-Wandler
(A/D-Wandler) zum Umwandeln des Analogsignals vom Druckdetektor in
ein Digitalsignal; und eine Steuerung zum Steuern einer
Schaltoperation des Druckschalters und eines Gesamtbetriebs
der Aufnahme- und Plaziervorrichtung, um zum nächsten
Arbeitsgang überzugehen, nachdem das Digitalsignal vom
A/D-Wandler empfangen und ausgewertet worden ist, um
festzustellen, ob der Unterdruck vorgegebene Druckpunkte
erreicht, die erfolgreiche Aufnahme- oder Freigabeoperationen
des Objekts anzeigen.
Nach einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung
wird ein Zeitgeber verwendet, um für eine hohe Geschwindigkeit
und einen zuverlässigen Betrieb beim Aufnehmen und Plazieren
des Objekts die Zeitpunkte der Aufnahme- und/oder
Freigabeoperation durch ein Endsignal des Zeitgebers
festzulegen. Die Aufnahme- und Plaziervorrichtung zum
Aufnehmen und Plazieren eines Objekts durch Steuerung der
Saugkraft weist auf: eine Unterdruckquelle zum Erzeugen der
auf das Objekt anzuwendenden Saugkraft; einen ersten
Druckdetektor zum Erfassen eines ersten vorgegeben Unterdrucks
im Schlauch bei einem Verfahren zum Aufnehmen des Objekts;
einen zweiten Druckdetektor zum Erfassen eines zweiten
vorgegeben Unterdrucks im Schlauch bei einem Verfahren zur
Freigabe des Objekts in einer vorgegebenen Position; einen
Zeitgeber zum Erzeugen eines Endsignals zu einer vorgegebenen
Zeit nach Empfang eines Detektionssignals vom ersten
Druckdetektor oder vom zweiten Druckdetektor; und eine
Steuerung zum Steuern eines Gesamtbetriebs der Aufnahme- und
Plaziervorrichtung, um nach Empfang des Endsignals vom
Zeitgeber zum nächsten Arbeitsgang überzugehen.
Erfindungsgemäß werden die Druckdetektoren zum Erfassen
des Ansaugzustands bzw. des Saugfreigabezustands unabhängig
voneinander bereitgestellt. Folglich werden eine zuverlässige
Aufnahmeoperation des zu prüfenden Bauelements (DUT) während
des Ansaugverfahrens und eine zuverlässige Freigabeoperation
während des Saugfreigabeverfahrens auf der Basis der
entsprechenden Detektionssignale ausgeführt. Ferner wird durch
den Zeitgeber, der das Endsignal auf der Basis des
Detektionssignals vom Druckdetektor erzeugt, eine flexible und
zuverlässige Operation zur Aufnahme und Freigabe des zu
prüfenden Bauelements (DUT) ausgeführt. Als Ergebnis kann die
Zeitverschwendung, die durch den Zeitgeber bei der
herkömmlichen Technologie entsteht, beseitigt werden, und ein
Gesamtdurchsatz beim Transport kann wesentlich erhöht werden.
Außerdem kann die Zuverlässigkeit des Ansaugens wegen der
zuverlässigen Erfassung der Ansaug- und
Saugfreigabebedingungen erhöht werden. Dementsprechend
entsteht in der erfindungsgemäßen Aufnahme- und
Plaziervorrichtung kein unerwünschter Stau der zu prüfenden
Bauelemente (DUT).
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnungen
näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 ein Blockdiagramm, das eine Grundstruktur der
Aufnahme- und Plaziervorrichtung in der ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung darstellt.
Fig. 2 ein Blockdiagramm, das eine Grundstruktur der
Aufnahme- und Plaziervorrichtung in der zweiten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt.
Fig. 3 ein Blockdiagramm, das eine Arbeitsweise des
Ansaug- und Saugfreigabeverfahrens in der herkömmlichen
Aufnahme- und Plaziervorrichtung mit darin enthaltenem
Druckdetektor darstellt.
Fig. 4(a) und 4(b) Blockdiagramme, die Unterdruck-
Eigenschaftskurven in einem Vakuumschlauch während der Ansaug-
und Saugfreigabeperioden darstellen.
Fig. 5 ein Blockdiagramm, das eine Grundstruktur der
Aufnahme- und Plaziervorrichtung bei der herkömmlichen
Technologie darstellt.
Fig. 6 ein Blockdiagramm, das eine Struktur eines
Saugkissens der Aufnahme- und Plaziervorrichtung darstellt.
Fig. 7 ein Blockdiagramm, das eine Arbeitsweise des
Ansaug- und Saugfreigabeverfahrens mit Verwendung der
Zeitgeber in der erfindungsgemäßen Aufnahme- und
Plaziervorrichtung darstellt.
Die erfindungsgemäße Aufnahme- und Plaziervorrichtung
weist einen Druckdetektor zum Erfassen eines Ansaugzustands
getrennt von einem Druckdetektor zum Erfassen eines
Saugfreigabezustands auf. Die Aufnahme- und Plaziervorrichtung
geht zum nächsten Schritt über, sobald ein Detektionssignal,
das eine erfolgreiche Aufnahmeoperation anzeigt, oder ein
Detektionssignal, das eine erfolgreiche Plazierungsoperation
anzeigt, durch eine Ansaugsteuerungsschaltung empfangen wird.
Fig. 1 zeigt eine Struktur der Aufnahme- und
Plaziervorrichtung nach der ersten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung. Die Aufnahme- und Plaziervorrichtung
gemäß Fig. 1 weist auf: ein Saugkissen 30, einen Kissenträger
32, eine Transportantriebseinrichtung 80, einen Vakuumschlauch
38, Druckdetektoren 41 und 42, einen Unterdruckschalter 45,
eine Unterdruckquelle 50 und eine Ansaugsteuerung 10 mit
Zeitgebern 14a und 14b. Ein typisches Beispiel für die
Druckdetektoren 41 und 42 ist ein Halbleiterdrucksensor.
Der Druckdetektor 41 dient zum Erfassen des Unterdrucks
in der Ansaugperiode zur Aufnahme eines zu prüfenden
Bauelements (DUT) 90 auf einem Magazin 100. In dem
Druckdetektor 41 ist der Druckpunkt P1 in Fig. 3 oder 4(a) so
eingestellt, daß das zu prüfende Bauelement (DUT) 90 durch das
Saugkissen 30 sicher aufgenommen wird. Sobald die Spitze des
Saugkissens 30 durch die Transportantriebseinrichtung 80 auf
dem zu prüfenden Bauelement (DUT) 90 positioniert ist,
schaltet die Ansaugsteuerung 10 den Unterdruckschalter 45 ein
und leitet den Unterdruck in den Vakuumschlauch 38 ein.
In dieser Ansaugperiode nimmt der Unterdruck im
Vakuumschlauch 38 auf eine in Fig. 3 dargestellte Weise zu.
Sobald der Unterdruck im Vakuumschlauch 38 den Druckpunkt P1
erreicht, erzeugt der Detektor 41 ein Detektionssignal, das
durch die Ansaugsteuerung 10 empfangen wird. Dann stellt die
Ansaugsteuerung 10 fest, daß das zu prüfende Bauelement (DUT)
90 sicher aufgenommen ist, und weist die Vorrichtung an, zur
nächsten Bewegung der Aufnahme- und Plaziervorrichtung
über zugehen.
Der Druckdetektor 42 dient zum Erfassen des Unterdrucks
in der Saugfreigabeperiode zum Plazieren des zu prüfenden
Bauelement (DUT) 90 in einer vorgegebenen Position, wie z. B.
einer Auflagefläche auf dem Magazin 100 gemäß Fig. 1. In dem
Druckdetektor 42 ist der Druckpunkt P2 gemäß Fig. 3 oder 4(b)
eingestellt, bei dem das zu prüfende Bauelement (DUT) 90
sicher freigegeben werden kann. Nachdem das zu prüfende
Bauelement (DUT) 90 in die vorgegebene Position transportiert
worden ist, schaltet die Ansaugsteuerung 10 den
Unterdruckschalter 45 aus. Sobald der Druck im Vakuumschlauch
38 auf den Druckpunkt P2 abfällt, erzeugt der Druckdetektor 42
ein Detektionssignal, das von der Ansaugsteuerung 10 empfangen
wird. Dann stellt die Ansaugsteuerung 10 fest, daß das zu
prüfende Bauelement (DUT) 90 vom Saugkissen 30 erfolgreich
freigegeben ist und weist die Vorrichtung an, zum nächsten
Schritt der Aufnahme- und Plaziervorrichtung überzugehen.
In der vorstehend beschriebenen Aufnahme- und
Plaziervorrichtung erfassen die Druckdetektoren 41 und 42
getrennt die Druckpunkte P1 und P2 zum Aufnehmen und zur
Freigabe des zu prüfenden Bauelements (DUT) 90. Folglich sind
an der Funktionsweise der vorliegenden Erfindung keine
instabilen und unzuverlässigen Faktoren beteiligt, wie z. B.
die geschätzte Zeitdauer im Zeitgeber bei der herkömmlichen
Technologie. Die Betriebszuverlässigkeit und -stabilität bei
den Ansaug- und Saugfreigabeverfahren werden verbessert,
wodurch sich auch der Gesamtdurchsatz des
Bauelementetransports erhöht.
Die Aufnahme- und Plaziervorrichtung nach der zweiten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist in Fig. 2
dargestellt. Die zweite Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung weist auf: ein Saugkissen 30, einen Kissenträger 32,
eine Transportantriebseinrichtung 80, einen Vakuumschlauch 38,
einen Druckdetektor 62, einen Analog-Digital-Wandler
(A/D-Wandler) 64, einen Unterdruckschalter 45, eine
Unterdruckquelle 50 und eine Ansaugsteuerung 10b mit
Zeitgebern 14a und 14b, wie in Fig. 2 dargestellt.
Der Druckdetektor 62 ist vorzugsweise ein analoger
Halbleiterdrucksensor, der ein analoges Ausgangssignal
erzeugt. Das analoge Ausgangssignal ist proportional zum Druck
im Vakuumschlauch 38 und wird vom A/D-Wandler 64 empfangen.
Der A/D-Wandler 64 wandelt das empfangene Signal in ein
Digitalsignal um, welches das Unterdrucksignal im
Vakuumschlauch 38 darstellt und der Ansaugsteuerung 10b
zugeführt wird.
Bei Empfang des Digitalsignals vom A/D-Wandler 64
vergleicht die Ansaugsteuerung 10b die empfangenen Daten mit
den voreingestellten Daten, die den Unterdruck des
Ansaugpunktes oder des Saugfreigabepunktes anzeigen. Nach
Erfassen der vorgegebenen Druckpunkte steuert die Steuerung
10b die Vorrichtung zum nächsten Arbeitsgang. Genauer gesagt,
sobald in der Ansaugperiode der Unterdruckpunkt P1 erfaßt
wird, geht die Aufnahme- und Plaziervorrichtung zum nächsten
Arbeitsgang über. Sobald in der Saugfreigabeperiode der
Unterdruckpunkt P2 erfaßt wird, geht die Aufnahme- und
Plaziervorrichtung zum nächsten Arbeitsgang über. Bei diesem
Beispiel können der Druckpunkt P1 oder der
Saugfreigabedruckpunkt P2 eingestellt oder modifiziert werden,
z. B. durch ein Software-Verfahren.
Die obige Ausführungsform erläutert den Fall, in
welchem der Ansaugzustand und der Saugfreigabezustand durch
die Detektionssignale von den Druckdetektoren 41 und 42
ermittelt werden. Die dritte Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung weist ferner Zeitgeber auf, um die Zeiteinstellungen
für das Ansaugen und die Saugfreigabe flexibel zu steuern.
Fig. 7 zeigt ein Schemadiagramm zur Erläuterung der
Zeiteinstellungen der Ansaug- und Saugfreigabeoperationen,
wenn zusätzlich zu den Druckdetektoren 41 und 42 die Zeitgeber
verwendet werden. Solche Zeitgeber 14a und 14b können in der
Ansaugsteuerung 10 enthalten sein, wie in Fig. 1 und 2
dargestellt.
In dem Beispiel von Fig. 7 wird in dem Druckdetektor 41
ein Druckpunkt P1b eingestellt. Der Druckpunkt P1b ist etwas
niedriger als P1, der ein Druckpunkt ist, bei dem das zu
prüfende Bauelement (DUT) 90 mit Sicherheit durch die
Aufnahme- und Plaziervorrichtung aufgenommen wird. Sobald
durch den Druckdetektor 41 ein Detektionssignal erzeugt wird,
beginnt der Zeitgeber 14a in Fig. 1 oder 2 mit der Zeitzählung
über eine vorgegebene Zeitspanne, die kurz genug ist, um
ungefähr am Druckpunkt P1 zu enden, damit das zu prüfende
Bauelement (DUT) 90 sicher aufgenommen wird.
Nach Ablauf der im Zeitgeber 14a eingestellten Zeit
stellt die Ansaugsteuerung 10 fest, daß das zu prüfende
Bauelement (DUT) 90 aufgenommen ist und weist die Aufnahme-
und Plaziervorrichtung an, zum nächsten Arbeitsgang
überzugehen. Indem die Zeitdauer im Zeitgeber 14a so
eingestellt wird, daß sie in der Nähe des Druckpunktes P1
endet, kann bei dieser Ausführungsform die Ansaugzeit für die
Aufnahmeoperation entsprechend den Änderungen der Bauteile,
welche die Aufnahme- und Plaziervorrichtung bilden, wie z. B.
des Vakuumschlauchs, und entsprechend den
Oberflächenbedingungen der zu prüfenden Bauelemente (DUT)
flexibel eingestellt werden.
Ähnlich dem vorstehend beschriebenen Aufnahmeverfahren
(Ansaugverfahren) wird beim Freigabeverfahren
(Saugfreigabeverfahren) ein Druckpunkt P2b im Druckdetektor 42
eingestellt. Der Unterdruck beim Druckpunkt P2b ist etwas
höher als der Druck P2, d. h. als der Punkt, wo das zu
prüfende Bauelement (DUT) 90 mit Sicherheit von der Aufnahme-
und Plaziervorrichtung freigegeben wird. Sobald durch den
Druckdetektor 42 ein Detektionssignal erzeugt wird, beginnt
der Zeitgeber 14b in Fig. 1 oder 2 mit der Zeitzählung über
eine vorgegebene Zeitspanne, die kurz genug ist, um ungefähr
am Druckpunkt P2 zu enden, damit das zu prüfende Bauelement
(DUT) 90 freigegeben wird.
Nach Ablauf der im Zeitgeber 14b eingestellten Zeit
stellt die Ansaugsteuerung 10 fest, daß das zu prüfende
Bauelement (DUT) 90 von der Aufnahme- und Plaziervorrichtung
freigegeben ist, und weist die Aufnahme- und
Plaziervorrichtung an, zum nächsten Arbeitsgang überzugehen.
Indem die Zeitdauer im Zeitgeber 14b so eingestellt wird, daß
sie in der Nähe des Druckpunkts P2 endet, kann bei dieser
Ausführungsform die Ansaugsteuerung für die Freigabeoperation
entsprechend den Änderungen der Bauelemente, welche die
Aufnahme- und Plaziervorrichtung bilden, und entsprechend den
Oberflächenbedingungen der zu prüfenden Bauelemente (DUT)
flexibel eingestellt werden.
Wie bei der vorstehenden Ausführungsform werden bei der
dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung durch
Verwendung der beiden Druckdetektoren 41 und 42 und der beiden
Zeitgeber 14a und 14b die Aufnahme- und Plazierungsoperationen
genau ausgeführt, und die Endzeitpunkte der Aufnahme- und der
Plazierungsoperation werden getrennt voneinander bestimmt.
Daher kann die erfindungsgemäße Aufnahme- und
Plaziervorrichtung mit hoher Geschwindigkeit und hoher
Effizienz arbeiten, ohne einen Stau der Bauelemente zu
verursachen.
In der obigen Ausführungsform sind die voreingestellten
Zeitwerte in den Zeitgebern 14a und 14b viel kleiner als die
Voraussagezeitdauer in dem bei der herkömmlichen Technologie
eingesetzten Zeitgeber. Folglich kann der Zeitverlust infolge
der Streuung und der Abweichungen von Bauteilen sehr gering
sein. In dem obigen Beispiel werden die beiden Zeitgeber 14a
und 14b in Kombination mit den Druckdetektoren 41 und 42
verwendet. Es kann jedoch auch nur ein Zeitgeber entweder in
der Aufnahme- oder in der Plazierungsoperation verwendet
werden.
Die obige Ausführungsform wurde für den Fall erläutert,
in dem die Transportantriebseinrichtung 80 mit dem Saugkissen
30 verbunden ist, um das Saugkissen 30 in drei Dimensionen (X,
Y und Z) zu bewegen. Es ist jedoch möglich, einen derartigen
dreidimensionalen Antrieb für das Magazin 100 bereitzustellen,
während das Saugkissen 30 in einer bestimmten Position fixiert
ist. In der obigen Ausführungsform wird die
Transportantriebseinrichtung 80 für ein einzelnes Saugkissen
30 bereitgestellt. Es ist jedoch auch möglich, mehrere
Saugkissen durch einen Mechanismus der
Transportantriebseinrichtung 80 anzutreiben.
Die vorliegende Erfindung erzielt durch die oben
erläuterte Konfiguration die folgende Wirkung.
Die Druckdetektoren zum Erfassen des Ansaugzustandes
bzw. des Saugfreigabezustandes werden unabhängig voneinander
bereitgestellt. Folglich werden auf der Grundlage der
jeweiligen Detektionssignale während des Ansaugprozesses eine
zuverlässige Aufnahmeoperation des zu prüfenden Bauelements
(DUT) und während des Saugfreigabeprozesses eine zuverlässige
Freigabeoperation ausgeführt. Ferner wird durch den Zeitgeber,
der auf der Basis des Detektionssignals vom Druckdetektor das
Endsignal erzeugt, eine flexible und zuverlässige Operation
zur Aufnahme und zur Freigabe des zu prüfenden Bauelements
(DUT) ausgeführt. Als Ergebnis kann die durch den Zeitgeber
bei der herkömmlichen Technologie verursachte
Zeitverschwendung beseitigt werden, und ein
Gesamttransportdurchsatz kann wesentlich erhöht werden.
Außerdem kann die Zuverlässigkeit des Ansaugens wegen der
zuverlässigen Erfassung der Ansaug- und Saugfreigabezustände
erhöht werden. Dementsprechend kommt es in der
erfindungsgemäßen Aufnahme- und Plaziervorrichtung zu keinem
unerwünschten Stau der zu prüfenden Bauelemente (DUT).
Claims (9)
1. Aufnahme- und Plaziervorrichtung mit einer
Unterdruckquelle zum Transport eines Gegenstands und zur
Ausführung von Ansaug- und Saugfreigabeoperationen zum
Aufnehmen und Plazieren des Gegenstands, wobei die Vorrichtung
aufweist:
einen ersten Druckdetektor zum Erfassen eines Ansaugzustandes in einem Verfahren zum Aufnehmen des Gegenstands durch Anwenden eines Unterdrucks;
einen zweiten Druckdetektor zum Erfassen eines Saugfreigabezustandes in einem Verfahren zum Plazieren des Gegenstands in einer vorgegebenen Position durch Wegnahme des Unterdrucks; und
eine Steuerung zum Steuern eines Gesamtbetriebs der Aufnahme- und Plaziervorrichtung, um nach Empfang eines Ansaugdetektionssignals von dem ersten Druckdetektor oder eines Saugfreigabedetektionssignals vom zweiten Druckdetektor zum nächsten Arbeitsgang überzugehen.
einen ersten Druckdetektor zum Erfassen eines Ansaugzustandes in einem Verfahren zum Aufnehmen des Gegenstands durch Anwenden eines Unterdrucks;
einen zweiten Druckdetektor zum Erfassen eines Saugfreigabezustandes in einem Verfahren zum Plazieren des Gegenstands in einer vorgegebenen Position durch Wegnahme des Unterdrucks; und
eine Steuerung zum Steuern eines Gesamtbetriebs der Aufnahme- und Plaziervorrichtung, um nach Empfang eines Ansaugdetektionssignals von dem ersten Druckdetektor oder eines Saugfreigabedetektionssignals vom zweiten Druckdetektor zum nächsten Arbeitsgang überzugehen.
2. Aufnahme- und Plaziervorrichtung zum Aufnehmen und
Plazieren eines Gegenstands durch Steuerung einer Ansaugkraft,
wobei die Vorrichtung aufweist:
eine Unterdruckquelle zum Erzeugen der Ansaugkraft für das Aufnehmen oder die Freigabe des Gegenstands;
ein Saugkissen, das durch einen Schlauch mit der Unterdruckquelle verbunden ist, um mit dem Gegenstand in Kontakt zu kommen und den Gegenstand durch die von der Unterdruckquelle herrührende Saugkraft aufzunehmen und zu plazieren;
einen Druckschalter zum Öffnen eines Weges in dem Schlauch, um die Saugkraft dem Saugkissen zuzuführen, oder zum Schließen des Weges, um zu verhindern, daß die Saugkraft dem Saugkissen zugeführt wird;
einen ersten Druckdetektor zum Erfassen eines ersten vorgegebenen Unterdrucks in dem Schlauch in einem Verfahren zum Aufnehmen des Gegenstands;
einen zweiten Druckdetektor zum Erfassen eines zweiten vorgegebenen Unterdrucks in dem Schlauch in einem Saugfreigabeverfahren zum Plazieren des Gegenstands in einer vorgegebenen Position; und
eine Steuerung zum Steuern einer Schaltoperation des Druckschalters und des Gesamtbetriebs der Aufnahme- und Plaziervorrichtung, um bei Empfang eines Ansaugdetektionssignals von dem ersten Druckdetektor oder eines Saugfreigabedetektionssignals von dem zweiten Druckdetektor zum nächsten Arbeitsgang überzugehen.
eine Unterdruckquelle zum Erzeugen der Ansaugkraft für das Aufnehmen oder die Freigabe des Gegenstands;
ein Saugkissen, das durch einen Schlauch mit der Unterdruckquelle verbunden ist, um mit dem Gegenstand in Kontakt zu kommen und den Gegenstand durch die von der Unterdruckquelle herrührende Saugkraft aufzunehmen und zu plazieren;
einen Druckschalter zum Öffnen eines Weges in dem Schlauch, um die Saugkraft dem Saugkissen zuzuführen, oder zum Schließen des Weges, um zu verhindern, daß die Saugkraft dem Saugkissen zugeführt wird;
einen ersten Druckdetektor zum Erfassen eines ersten vorgegebenen Unterdrucks in dem Schlauch in einem Verfahren zum Aufnehmen des Gegenstands;
einen zweiten Druckdetektor zum Erfassen eines zweiten vorgegebenen Unterdrucks in dem Schlauch in einem Saugfreigabeverfahren zum Plazieren des Gegenstands in einer vorgegebenen Position; und
eine Steuerung zum Steuern einer Schaltoperation des Druckschalters und des Gesamtbetriebs der Aufnahme- und Plaziervorrichtung, um bei Empfang eines Ansaugdetektionssignals von dem ersten Druckdetektor oder eines Saugfreigabedetektionssignals von dem zweiten Druckdetektor zum nächsten Arbeitsgang überzugehen.
3. Aufnahme- und Plaziervorrichtung nach Anspruch 1,
die ferner aufweist:
ein Saugkissen, das durch einen Schlauch mit der Unterdruckquelle verbunden ist, um mit dem Gegenstand in Kontakt zu kommen und den Gegenstand durch die Saugkraft aufzunehmen und zu plazieren; und
einen Druckschalter zum Öffnen eines Weges in dem Schlauch, um die Saugkraft dem Saugkissen zuzuführen, oder zum Schließen des Weges, um zu verhindern, daß die Saugkraft dem Saugkissen zugeführt wird.
ein Saugkissen, das durch einen Schlauch mit der Unterdruckquelle verbunden ist, um mit dem Gegenstand in Kontakt zu kommen und den Gegenstand durch die Saugkraft aufzunehmen und zu plazieren; und
einen Druckschalter zum Öffnen eines Weges in dem Schlauch, um die Saugkraft dem Saugkissen zuzuführen, oder zum Schließen des Weges, um zu verhindern, daß die Saugkraft dem Saugkissen zugeführt wird.
4. Aufnahme- und Plaziervorrichtung nach Anspruch 2
oder 3, die ferner aufweist:
eine Positionssteuereinrichtung zum Positionieren des Saugkissens in vertikaler und horizontaler Richtung.
eine Positionssteuereinrichtung zum Positionieren des Saugkissens in vertikaler und horizontaler Richtung.
5. Aufnahme- und Plaziervorrichtung zum Aufnehmen und
Plazieren eines Gegenstands durch Steuerung einer Saugkraft,
wobei die Vorrichtung aufweist:
eine Unterdruckquelle zum Erzeugen der auf den Gegenstand anzuwendenden Saugkraft;
ein Saugkissen, das durch einen Schlauch mit der Unterdruckquelle verbunden ist, um mit dem Gegenstand in Kontakt zu kommen und den Gegenstand durch die von der Unterdruckquelle herrührende Saugkraft aufzunehmen und zu plazieren;
einen Druckschalter zum Öffnen eines Weges in dem Schlauch, um die Saugkraft dem Saugkissen zuzuführen, oder zum Schließen des Weges, um zu verhindern, daß die Saugkraft dem Saugkissen zugeführt wird;
einen Druckdetektor zum Erfassen eines Unterdrucks in dem Schlauch und zum Erzeugen eines Analogsignals, das den Betrag des Unterdrucks anzeigt;
einen Analog-Digital-Wandler (A/D-Wandler) zum Umwandeln des Analogsignals vom Druckdetektor in ein Digitalsignal;
eine Steuerung zum Steuern einer Schaltoperation des Druckschalters und eines Gesamtbetriebs der Aufnahme- und Plaziervorrichtung, um zum nächsten Arbeitsgang überzugehen, nachdem das Digitalsignal vom A/D-Wandler empfangen und ausgewertet worden ist, um zu erkennen, ob der Unterdruck vorgegebene Druckpunkte erreicht, die eine erfolgreiche Aufnahme- oder Plazierungsoperation des Gegenstands anzeigen.
eine Unterdruckquelle zum Erzeugen der auf den Gegenstand anzuwendenden Saugkraft;
ein Saugkissen, das durch einen Schlauch mit der Unterdruckquelle verbunden ist, um mit dem Gegenstand in Kontakt zu kommen und den Gegenstand durch die von der Unterdruckquelle herrührende Saugkraft aufzunehmen und zu plazieren;
einen Druckschalter zum Öffnen eines Weges in dem Schlauch, um die Saugkraft dem Saugkissen zuzuführen, oder zum Schließen des Weges, um zu verhindern, daß die Saugkraft dem Saugkissen zugeführt wird;
einen Druckdetektor zum Erfassen eines Unterdrucks in dem Schlauch und zum Erzeugen eines Analogsignals, das den Betrag des Unterdrucks anzeigt;
einen Analog-Digital-Wandler (A/D-Wandler) zum Umwandeln des Analogsignals vom Druckdetektor in ein Digitalsignal;
eine Steuerung zum Steuern einer Schaltoperation des Druckschalters und eines Gesamtbetriebs der Aufnahme- und Plaziervorrichtung, um zum nächsten Arbeitsgang überzugehen, nachdem das Digitalsignal vom A/D-Wandler empfangen und ausgewertet worden ist, um zu erkennen, ob der Unterdruck vorgegebene Druckpunkte erreicht, die eine erfolgreiche Aufnahme- oder Plazierungsoperation des Gegenstands anzeigen.
6. Aufnahme- und Plaziervorrichtung nach Anspruch 5,
die ferner aufweist:
eine Positionssteuereinrichtung zum Positionieren des Saugkissens in vertikaler und horizontaler Richtung.
eine Positionssteuereinrichtung zum Positionieren des Saugkissens in vertikaler und horizontaler Richtung.
7. Aufnahme- und Plaziervorrichtung zum Aufnehmen und
Plazieren eines Gegenstands durch Steuerung einer Saugkraft,
wobei die Vorrichtung aufweist:
eine Unterdruckquelle zum Erzeugen der auf den Gegenstand anzuwendenden Saugkraft;
einen ersten Druckdetektor zum Erfassen eines ersten vorgegebenen Unterdrucks in dem Schlauch bei einem Verfahren zur Aufnahme des Gegenstands;
einen zweiten Druckdetektor zum Erfassen eines zweiten vorgegebenen Unterdrucks in dem Schlauch bei einem Freigabeverfahren zur Freigabe des Gegenstands in einer vorgegebenen Position;
einen Zeitgeber zum Erzeugen eines Endsignals zu einer vorgegebenen Zeit nach Empfang eines Detektionssignals von dem ersten Druckdetektor oder dem zweiten Druckdetektor;
eine Steuerung zum Steuern eines Gesamtbetriebs der Aufnahme- und Plaziervorrichtung, um nach Empfang des Endsignals vom Zeitgeber zum nächsten Arbeitsgang überzugehen.
eine Unterdruckquelle zum Erzeugen der auf den Gegenstand anzuwendenden Saugkraft;
einen ersten Druckdetektor zum Erfassen eines ersten vorgegebenen Unterdrucks in dem Schlauch bei einem Verfahren zur Aufnahme des Gegenstands;
einen zweiten Druckdetektor zum Erfassen eines zweiten vorgegebenen Unterdrucks in dem Schlauch bei einem Freigabeverfahren zur Freigabe des Gegenstands in einer vorgegebenen Position;
einen Zeitgeber zum Erzeugen eines Endsignals zu einer vorgegebenen Zeit nach Empfang eines Detektionssignals von dem ersten Druckdetektor oder dem zweiten Druckdetektor;
eine Steuerung zum Steuern eines Gesamtbetriebs der Aufnahme- und Plaziervorrichtung, um nach Empfang des Endsignals vom Zeitgeber zum nächsten Arbeitsgang überzugehen.
8. Aufnahme- und Plaziervorrichtung nach Anspruch 7,
die ferner aufweist:
ein Saugkissen, das durch einen Schlauch mit einer Unterdruckquelle verbunden ist, um mit dem Gegenstand in Kontakt zu kommen und den Gegenstand durch die von der Unterdruckquelle herrührende Saugkraft aufzunehmen und zu plazieren; und
einen Druckschalter zum Öffnen eines Weges in dem Schlauch, um die Saugkraft dem Saugkissen zuzuführen, oder zum Schließen des Weges, um zu verhindern, daß die Saugkraft dem Saugkissen zugeführt wird;
wobei durch die Steuerung als Reaktion auf das Endsignal von dem Zeitgeber eine Operation des Druckschalters gesteuert wird.
ein Saugkissen, das durch einen Schlauch mit einer Unterdruckquelle verbunden ist, um mit dem Gegenstand in Kontakt zu kommen und den Gegenstand durch die von der Unterdruckquelle herrührende Saugkraft aufzunehmen und zu plazieren; und
einen Druckschalter zum Öffnen eines Weges in dem Schlauch, um die Saugkraft dem Saugkissen zuzuführen, oder zum Schließen des Weges, um zu verhindern, daß die Saugkraft dem Saugkissen zugeführt wird;
wobei durch die Steuerung als Reaktion auf das Endsignal von dem Zeitgeber eine Operation des Druckschalters gesteuert wird.
9. Aufnahme- und Plaziervorrichtung nach Anspruch 7
oder 8, die ferner aufweist:
eine Positionssteuereinrichtung zum Positionieren des Saugkissens in vertikaler und horizontaler Richtung.
eine Positionssteuereinrichtung zum Positionieren des Saugkissens in vertikaler und horizontaler Richtung.
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