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DE19745627A1 - Maschine zum Schneiden von Lebensmitteln - Google Patents

Maschine zum Schneiden von Lebensmitteln

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DE19745627A1
DE19745627A1 DE1997145627 DE19745627A DE19745627A1 DE 19745627 A1 DE19745627 A1 DE 19745627A1 DE 1997145627 DE1997145627 DE 1997145627 DE 19745627 A DE19745627 A DE 19745627A DE 19745627 A1 DE19745627 A1 DE 19745627A1
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    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C18/00Disintegrating by knives or other cutting or tearing members which chop material into fragments
    • B02C18/30Mincing machines with perforated discs and feeding worms
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
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    • B26D7/00Details of apparatus for cutting, cutting-out, stamping-out, punching, perforating, or severing by means other than cutting
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    • B26D7/0666Arrangements for feeding or delivering work of other than sheet, web, or filamentary form by screw or rotary spiral conveyors

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Description

Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Schneiden von Lebensmitteln in Scheiben, Streifen oder Würfel mit einer Schneideinrichtung, die mindestens ein Messergatter aufweist und einer der Schneideinrichtung in Förderrichtung vorgelagerten Zuführeinrichtung für das Schneidgut.
Eine derartige Vorrichtung, die beispielsweise aus der DE 44 44 506 C1 bekannt ist, wird in der lebensmittelverarbeitenden Branche insbesondere zum Schneiden von Fleisch- und Wurstprodukten, aber auch anderen Lebensmitteln, eingesetzt. Die bekannte Vorrichtung weist ein kastenförmiges Magazin auf, das mit einem den Querschnitt des Magazins angepaß­ ten Auspreßstempel für das Schneidgut versehen ist. Oberhalb des Magazins ist ein schwenk­ bar gelagerter Füllschacht vorhanden, dessen Austrittsquerschnitt deckungsgleich mit der Oberseite des kastenförmigen Magazins angeordnet ist. Der Eintrittsquerschnitt des Magazins ist mit einem Schachtdeckel abgedeckt und befindet sich innerhalb einer geräumigen Einfüll­ wanne zur Zwischenlagerung des zu schneidenden Gutes. Zwischen dem Austrittsquerschnitt des Füllschachtes und der mit abgewinkelten Schenkeln von Längswänden des Magazins ver­ sehenen ebenen Oberseite des Magazins ist ein Spalt ausgebildet, der in seiner Dicke der Dicke eines Absperrschiebers entspricht, dessen Vorderkante als Trennmesser ausgebildet ist.
Im Betrieb einer derartigen Schneidvorrichtung wird das zu schneidende Gut von der Einfüll­ wanne aus in den Füllschacht eingefüllt, wobei das Gut sich am Ende des Einfüllvorgangs von einem Magazinbodenteil bis in den Bereich des Schachtdeckels des Einfüllschachts erstreckt. Mittels des Trennmessers wird der über die Oberseite des Schneidmagazins herausragende, im Füllschaft befindliche Teil des Schneidguts abgetrennt. Der sich über die gesamte Länge des Magazins erstreckende Absperrschieber verbleibt nach dem Trennvorgang in einer die Obersei­ te des Magazins vollständig abdeckenden Stellung, so daß der quaderförmige Innenraum des Magazins allseitig abgeschlossen ist.
Zur Erzielung besserer Schneidqualitäten sind derartige Vorrichtungen oftmals mit einer in Querrichtung des Magazins mittels eines Querpreßstempels verschiebbaren Längswand aus­ gestattet, um vor Beginn der Bewegung des eigentlichen Auspreßstempel bereits eine gewisse Querverdichtung des Schneidguts herbeizuführen. Nach dieser ersten Querverdichtung wird das Schneidgut bedarfsweise mittels des Auspreßstempels bei stillstehender Schneideinrich­ tung weiter vorverdichtet. Nach Beendigung dieses zweiten Vorverdichtungsvorgangs beginnt der eigentliche Schneidvorgang, bei dem das zu schneidende Gut mittels des Auspreßstempels in Richtung auf die in Betrieb befindliche Schneideinrichtung vorgeschoben wird.
Wie sich aus der vorstehenden Beschreibung ergibt, sind die bekannten Schneideinrichtungen sowohl im Aufbau als auch im Ablauf des Schneidvorgangs recht kompliziert.
Des weiteren sind Vorrichtungen zum Schneiden von Lebensmitteln allgemein bekannt, bei denen der Produktvorschub nicht über hydraulisch betätigte Zylinder, sondern über einen Schneckenantrieb erfolgt. Da derartige Schneckenantriebe jedoch eine Förderschnecke aufwei­ sen, die zwangsweise mit einer zentralen Schneckenwelle und einer diese umgebenden Schneckenwendel versehen ist, erfolgt der Produktaustritt am Endquerschnitt der Förder­ schnecke durch einen ringförmigen Querschnitt. Dieser Ringquerschnitt ergibt sich daraus, daß ein zentraler Kreisquerschnitt von der Schneckenwelle ausgefüllt wird und daher für den Transport wegfällt, und die Schnecke im übrigen von einem zylinderförmigen Gehäuse umge­ ben ist, das ein Zurückfließen des zu fördernden Gutes neben der Schneckenwendel verhin­ dert.
Aus diesem Grund ist die Beaufschlagung der Schneideinrichtung, die der Zuführschnecke in Förderrichtung nachgeschaltet ist, unbefriedigend, da der zentrale Kreisquerschnitt nicht mit Schneidgut ausgefüllt ist. Dies führt unabhängig von der Art der Schneideinrichtung zu Ver­ schiebungen des beim Verlassen der Förderschnecke unter einem gewissen Druck stehenden Schneidguts in Richtung auf den freien zentralen Kreisquerschnitt und somit zu Inhomogenitä­ ten in der Dichte des Schneidguts. Diese Verschiebungen des Schneidguts haben eine schlechte Schneidqualität und eine mangelnde Geometriegenauigkeit der letztlich erhaltenen Scheiben, Streifen oder Würfel zur Folge. Auch ist die Auslastung der Querschnittsfläche der Schneideinrichtung schlecht. Des weiteren ist es von großem Nachteil, daß aus der inhomoge­ nen Beaufschlagung des Messergatters eine Verbiegung der einzelnen Messer resultiert. Dies führt nicht nur zu einer weiteren Verschiechterung der Schneidqualität, sondern auch zu einer übermäßigen Belastung des Messergatters, wodurch ein frühzeitiger Verschleiß gefördert wird.
Ferner ist aus der DE 44 45 525 A1 ein Fleischwolf bekannt, der eine Arbeitsschnecke auf­ weist, die an ihrem Ende mit einem Messersatz zur Zerkleinerung des Schneidgutes ausgestat­ tet ist. Die Zufuhr des Schneidgutes zu der Arbeitsschnecke erfolgt über zwei im rechten Win­ kel zu der Arbeitsschnecke angeordnete Zuführschnecken, die das Schneidgut in einem als Druckraum ausgebildeten Übergabebereich an die Arbeitsschnecke übergeben. Die einander um einen gewissen Betrag überlappenden Wendein der parallel zueinander angeordneten Dop­ pelzuführschnecken sind an ihrem jeweils letzten Schneckengang mit einem im paarweisen Einsatz ein dynamisches Druckhaltesystem darstellenden Stütz- und Zeitglied versehen, um den bei der Rohstoffübergabe erforderlichen Druckaufbau zu sichern und gleichzeitig einen kontinuierlichen Abfluß zu gewährleisten.
Bei einer Zerkleinerung von Fleisch mittels eines Fleischwolfs kann jedoch trotz der in den Messersätzen zum Einsatz kommenden Messer nicht mehr von einem Schneidvorgang im ei­ gentlichen Sinn gesprochen werden. Vielmehr kommt es beim Durchtritt des Fleischs durch die Bohrungen der Lochscheiben zu einer extrem hohen Druckbelastung des Fleisches, woraus ein Flüssigkeits- und Eiweißaustritt aus dem Fleisch resultiert, was mit einer Qualitätsvermin­ derung gleichbedeutend ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Maschine zum Schneiden von Lebensmitteln vorzuschlagen, die einen zuverlässigen Vorschub des Schneidguts auf ein Messergatter einer Schneideinrichtung ermöglicht, bei dem eine möglichst gleichmäßige Ausfüllung des Beauf­ schlagungsquerschnitts der Schneideinrichtung mit Schneidgut erzielbar ist, ohne daß das Schneidgut in der Zuführeinrichtung übermäßig durch Druckkräfte belastet wird. Der kon­ struktive Aufwand der Maschine soll möglichst gering sein.
Ausgehend von einer Maschine der eingangs erwähnten Art wird diese Aufgabe erfindungs­ gemäß dadurch gelöst, daß die Zuführeinrichtung als eine aus zwei Förderschnecken beste­ hende Doppelschnecke ausgebildet ist, wobei die Drehachsen der Förderschnecken im wesent­ lichen senkrecht zu der Ebene des Messergatters ausgerichtet sind.
Förderschnecken als Zuführeinrichtungen bieten im Vergleich mit hydraulischen Vorschubein­ richtungen den Vorteil eines einfacheren und kostengünstigeren Aufbaus, da auf eine teure Hydraulikpumpe sowie auf Zylinder-Kolben-Einheiten gänzlich verzichtet werden kann. Des weiteren besteht bei Förderschnecken nicht die Gefahr des Austritts von Hydraulikflüssigkeit, die bei Verarbeitungsmaschinen im Lebensmittelbereich als besonders kritisch anzusehen sind.
Im Gegensatz zu dem Zerkleinerungsprinzip eines Wolfes, bei dem, wie bereits zuvor erwähnt, extrem hohe Druckkräfte auf das Schneidgut ausgeübt werden müssen, entsteht bei dem erfin­ dungsgemaßen Doppelschnecken-Förderprinzip lediglich eine sehr moderate Druckbelastung des Schneidguts. Zu einem Flüssigkeits- bzw. Eiweißaustritt aus dem zu schneidenden Gut, wie er bei Wölfen unvermeidlich ist, kommt es bei der erfindungsgemäßen Maschine nicht.
Ein wesentlicher Vorteil der Schneidmaschine gemäß der Erfindung besteht darin, daß der Materialfluß beim Übergang von den Förderschnecken in das Schneidgatter optimiert ist. Während bei einfachen Förderschnecken ein zentraler Querschnittsbereich in Verlängerung der Schneckenwelle nicht mit Schneidgut ausgefüllt sein kann und daher Probleme hinsichtlich einer homogenen Beschickung des Messergatters entstehen, findet der Schneidguttransport bei der erfindungsgemäßen Doppelschnecke prinzipbedingt nahezu vollständig im Bereich zwi­ schen den beiden Schneckenwellen statt. Es kommt daher im Anschluß an die Förderschnec­ ken zu einem ungestörten und homogenen Materialfluß zu dem Messergatter, ohne daß ir­ gendwelche Bereiche mit Lufteinschlüssen wie bei Maschinen nach den Stand der Technik auftreten. Hieraus resultiert eine enorm hohe Geometriegenauigkeit und auch Schneidqualität der letztlich erhaltenen Scheiben, Streifen oder Würfel. Eine Verbiegung der Messer des Mes­ sergatters wird somit ebenfalls verhindert. Des weiteren ist auch die Auslastung des Messer­ gatters sehr gut, so daß sich mit der erfindungsgemäßen Maschine sehr hohe Durchsatzraten, bezogen auf die Fläche des Messergatters, erzielen lassen.
Gemäß einer Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Maschine wird vorgeschlagen, daß sich jede Förderschnecke mit einem Randbereich wenigstens eines Abschnitts ihrer Schneckenwen­ del an einem zugeordneten Abschnitt einer die Förderschnecke umgebenden Gehäusewandung abstützt.
Bei einer solchen Ausgestaltung ist eine Axial- und Radiallagerung der Förderschnecken ledig­ lich in dem dem Messergatter abgewandten Bereich der Schnecken erforderlich, während der dem Messergatter zugewandte Bereich der Förderschnecken frei von jeglicher zentralen Lage­ rung verbleiben kann. Hierdurch wird zum einem der konstruktive Aufwand für die Schnec­ kenlagerung verringert und zum anderen unter Umständen störende Einbauten im Bereich des Materialausflusses aus den Förderschnecken in Richtung des Gatters vermieden.
Die Erfindung weiter ausgestaltend wird vorgeschlagen, daß die Schneckenwendel jeder För­ derschnecke mit besonderen Stützbereichen versehen ist. In diesen Stützbereichen können die Schneckenwendeln beispielsweise mit einer größeren Wandstärke ausgeführt sein oder mit einer besonders verschleißfesten Beschichtung versehen sein. Bei der Verwendung von För­ derschnecken mit Wendein aus einem Kunststoffmaterial führt eine Vergrößerung der Wand­ stärke im Wendelbereich zu einer sicheren Abstützung der auftretenden Radialkräfte.
Ferner wird vorgeschlagen, daß sich jede Förderschnecke in einem der Schneideinrichtung zugewandten Endbereich an der Gehäusewandung abstützt, da mithin eine Lagerung in beiden Endbereichen der Förderschnecken vorliegt und eine Schwenkbewegung von ansonsten unter Umständen freien Enden der Förderschnecken ausgeschlossen werden kann.
Eine andere Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Maschine besteht darin, daß jede Förder­ schnecke an der der Schneideinrichtung zugewandten Stirnseite der Schneckenwelle mit einem Radiallager versehen ist.
Bei einer solchen Ausgestaltung kann auf jeden Kontakt der äußeren Randbereiche der Schneckenwendeln mit den diesen umgebenden Gehäusewandungen verzichtet werden. Somit kann es zu keinerlei Abrieb weder an den Förderschnecken noch an Gehäusewandungen kommen, so daß die Lebensdauer beider vorgenannter Bauteile besonders hoch ist. Des weite­ ren ist es insbesondere in der Lebensmitteltechnik von Bedeutung, daß das Schneidgut nicht mit Abrieb der Förderschnecken bzw. der Gehäusewandungen kontaminiert wird, die unter Umständen gesundheitsschädliche Komponenten wie beispielsweise Chrom oder andere Schwermetalle enthalten können. Ein besonders großer Vorteil dieser Ausgestaltung besteht darin, daß durch die funktionale Trennung der Aufgabe "Lagerung" von der Aufgabe "Förderung" die Schneckenwendeln aufgrund der wegfallenden Stützfunktion dünner ausge­ führt und hinsichtlich ihrer eigentlichen Förderfunktion optimiert werden können. Während bei einer fliegenden Lagerung wegen mangelnder Notlaufeigenschaften kein Edelstahl verwendet werden kann, wird der Einsatz dieses Materials für die Schnecken nun möglich.
Als besonders vorteilhaft ist es anzusehen, das Radiallager in einer zentralen Bohrung in der Schneckenwelle anzuordnen. In einem solchen Fall stehen nämlich die Radiallager nicht einen Bereich zwischen den Scheckenwellen vor, so daß der dortige Materialfluß nicht behindert wird.
Vorteilhafterweise ist das Radiallager eine Lagerbuchse, die in weiterer Ausgestaltung der Erfindung einen Lagerbolzen umgreift, der sich direkt oder indirekt an einem Maschinenge­ häuse abstützt. Die Montage der Förderschnecken gestaltet sich besonders einfach, wenn das Maschinengehäuse in einem den Stirnseiten der Förderschnecken zugewandten Bereich einen herausnehmbaren Reduziereinsatz aufweist, der einen Übergang zwischen einem ovalförmigen Querschnitt des Maschinengehäuses im Endbereich der Förderschnecken und einen rechtecki­ gen Eintrittsquerschnitt des Messergatters bildet. Im Falle einer separaten zentralen Radialla­ gerung der Förderschnecken werden die Lagerbolzen vorteilhafterweise an dem Reduzierein­ satz befestigt. Eine solche Befestigung kann beispielsweise in einer einstückigen Ausbildung von Reduziereinsatz und Lagerbolzen oder in einer Preßverbindung bestehen.
Bei einer fliegenden Lagerung der dem Messergatter zugewandten Endbereiche der Förder­ schnecken an den zugeordneten Gehäusewandungen, empfiehlt es sich, daß die Breite des Messergatters höchstens dem Abstand der Mittelachsen der Förderschnecken entspricht. Auf diese Weise kann ein vergleichsweise großer Förderquerschnitt mit einem sehr homogenen Materialfluß realisiert werden. Auch die Ausbildung eines Messergatters mit rechteckigem Querschnitt kann unter Umständen vorteilhaft sein, da dieser dem ovalförmigen Querschnitt im Endbereich der Schnecken entgegenkommt.
Sofern die Förderschnecken mit einer zentralen Radiallagerung im Bereich vor dem Messer­ gatter versehen sind, ist es als vorteilhaft anzusehen, wenn die Breite des Messergatters dem Abstand der Mittelachsen der Förderschnecken vermindert um den Durchmesser der Schnec­ kenwelle entspricht. Ein hinreichend homogener Materialfluß kann bei einer derartigen Aus­ gestaltung nur in einem zentralen Bereich mit der vorgenannten Breite sichergestellt werden. In beiden vorgenannten Fällen versteht es sich von selbst, eine zu den Schneckenachsen paral­ lele Mittellinie der Doppelschnecke als solche durch den Mittelpunkt des Messergatters zu führen, so daß sich eine in doppelter Weise symmetrische Anordnung ergibt.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von zwei Ausführungen einer Schneidmaschine, die in der Zeichnung dargestellt sind, näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine Seitenansicht einer ersten Ausführung der Schneidmaschine, teilweise im Schnitt,
Fig. 2 eine Vorderansicht der Schneidmaschine gemäß Fig. 1,
Fig. 3 eine Draufsicht auf die Schneidmaschine gemäß Fig. 1 mit einer Schnitt­ darstellung des vorderen Lagerbereichs der Förderschnecken,
Fig. 4 eine Vorderansicht einer alternativen Ausführungsform der Schneidmaschine und
Fig. 5 einen Teil einer Draufsicht auf die Schneidmaschine gemäß Fig. 4 mit einer Schnittdarstellung des vorderen Lagerbereichs der Förderschnecken.
Fig. 1 zeigt eine Maschine 1 zum Schneiden von Lebensmitteln in Scheiben, Streifen oder Würfel, die mit einer Schneideinrichtung 2 und einer der Schneideinrichtung 2 in Förderrich­ tung des Schneidguts vorgelagerten Zuführeinrichtung 3 versehen ist. Die Schneideinrichtung 2 besteht - wie sich aus den Fig. 3 und 5 entnehmen läßt - aus zwei in der Zeichnung le­ diglich schematisch dargestellten Messergattern 4 und 5 sowie einem diesen in Förderrichtung nachgeschalteten und rotatorisch angetriebenen Abschneidemesser 6. Während das erste Mes­ sergatter 4 das Schneidgut zunächst in Scheiben zerteilt, werden diese Scheiben in dem an­ schließenden Messergatter 5, dessen Messer im rechten Winkel zu dem Messer des vorange­ henden Messergatters 4 verlaufen, in Streifen geschnitten. Mit Hilfe des Abschneidemessers 6 werden diese Streifen schließlich in Würfel zerteilt.
Wie sich wiederum der Fig. 1 entnehmen läßt, ist oberhalb der Zuführeinrichtung 3, die als eine aus zwei parallelen Förderschnecken 7 bestehende Doppelschnecke ausgebildet ist, ein Einfülltrichter 8 angeordnet, in den eine große Menge des zu schneidenden Gutes als Vorrat eingefüllt werden kann. Der Antrieb der beiden Förderschnecken 7 erfolgt über einen Motor 9, der über einen Riementrieb 10 ein Getriebe 11 antreibt, von dem aus ein Drehmoment in die beiden Förderschnecken 7 eingeleitet wird. Im Bereich des Getriebes 11 befindet sich für jede Förderschnecke 7 jeweils eine Axial-/Radiallagerung. Die von dem Abschneidmesser 6 als letztem Schneidorgan der Schneideinrichtung 2 erzeugten Würfel werden in einem neben der Maschine 1 und unterhalb der Schneideinrichtung 2 angeordneten Transportwagen 12 aufge­ fangen.
Aus Fig. 2 wird deutlich, daß die Doppelschnecke aus zwei parallelen Förderschnecken 7 besteht, deren Mittelachsen jeweils senkrecht zu der Ebene der Messergatter, die in Fig. 2 der Übersicht halber nicht dargestellt sind. Die Schneckenwendeln der beiden Förderschnecken 7 greifen um einen bestimmten Betrag ineinander ein, ohne daß sich die Wendeln unmittelbar berühren.
Das Maschinengehäuse ist in einem den Stirnseiten 13 der Förderschnecken 7 zugewandten Bereich mit einem herausnehmbaren Reduziereinsatz 14 versehen. Dieser Austrittsreduzierein­ satz 14 bildet einen Übergang zwischen einem ovalförmigen Querschnitt einer Öffnung des Maschinengehäuses im Endbereich der Förderschnecken 7 und einem rechteckigen Eintritts­ querschnitt des Messergatters 4. Der Einfülltrichter 8 weist an seinem unteren Ende eine Breite auf, die in etwa der Breite der beiden nebeneinanderliegenden Förderschnecken 7 ent­ spricht, so daß das gesamte Schneidgut von der Zuführeinrichtung 3 in Richtung auf die Schneideinrichtung 2 transportiert wird. Aufgrund der vergleichsweise spitzwinkligen Ausfüh­ rung des Einfülltrichters 8 ist ein selbsttätiges Nachrutschen des Schneidgutes sichergestellt.
Aus Fig. 3 läßt sich entnehmen, daß der zwischen dem Messergatter 4 und den Förder­ schnecken 7 angeordnete Reduziereinsatz 14 mit einem in das Maschinengehäuse eingelasse­ nen Flansch 15 versehen ist. Im montierten Zustand des Reduziereinsatzes 14 schließt die Vorderseite des Flanschs 15 bündig mit der Vorderseite 16 des Maschinengehäuses ab. Die Breite des rechteckigen Austrittsquerschnitts aus dem Reduziereinsatz 14 stimmt mit der Schneidbreite 17 des Messergatters 4 überein, so daß ausgehend von dem ovalförmigen Quer­ schnitt im Endbereich der Förderschnecken 7 ein ungestörter und strömungstechnisch günsti­ ger Materialfluß in Richtung auf die Schneideinrichtung 2 erfolgt.
Wie sich des weiteren aus Fig. 3 ergibt, stützt sich jede Förderschnecke 7 mit einem Randbe­ reich 18 eines Abschnitts 19 ihrer Schneckenwendel 20 an einem zugeordneten Abschnitt 21 einer die Förderschnecke 7 umgebenden Gehäusewandung 22 ab. Aufgrund dieser fliegenden Lagerung der Förderschnecken 7 ist eine anderweitige zentrale Radiallagerung der Förder­ schnecken 7 nicht erforderlich. Aufgrund der auf die Schneideinrichtung 2 weisenden Förder­ richtung des Schneidguts sind die an den Förderwendeln 20 angreifenden und in axialer Rich­ tung gerichteten Reaktionskräfte von der Schneideinrichtung 2 weggerichtet. Die Axialkräfte der Förderschnecken 7 können somit ausschließlich am gegenüberliegenden antriebseitigen Ende der Förderschnecken 7 abgestützt werden.
Fig. 4 zeigt eine Vorderansicht einer alternativen Ausführungsform einer Maschine 1', deren Förderschnecken 7' im Bereich vor der Schneideinrichtung 2 mit jeweils einer zentralen Ra­ diallagerung versehen sind. Der Austrittsquerschnitt 23 des ebenfalls herausnehmbaren Redu­ ziereinsatzes 14' besitzt eine im Vergleich zu der Maschine gemäß den Fig. 1 bis 3 kleinere Höhe und Breite, wobei die geringere Breite daraus resultiert, daß diese im Fall der Maschine 1' dem lichten Abstand der Schneckenwellen voneinander entspricht.
Aus Fig. 5 ist ersichtlich, daß jede Förderschnecke 7' an der der Schneideinrichtung 2 zuge­ wandten Stirnseite der Schneckenwelle 24 mit einer Radiallagerung versehen ist. Diese Ra­ diallagerung besteht aus einer Lagerbuchse 25, die in eine zentrale Bohrung 26 in der Schnec­ kenwelle 24 eingepreßt ist. Die Lagerbuchse 25 jeder Schneckenwelle 24 umgreift jeweils ei­ nen Lagerbolzen 27, der an dem herausnehmbaren Reduziereinsatz 14' befestigt ist.
Die Schneidbreite 17' entspricht dem Abstand der Mittelachsen der Förderschnecken 7' ver­ mindert um den Durchmesser der Schneckenwelle 20.
Eine Montage der Förderschnecke 7', deren Länge die Länge des Einfülltrichters 8 übersteigt, erfolgt in der Weise, daß bei entferntem Reduziereinsatz 14' die Förderschnecken 7' mit ihren antriebsseitigen Wellenenden in entsprechende Aufnahmen an dem Getriebe 11 eingesetzt werden. Sodann kann der Reduziereinsatz 14' mit seiner angepaßten Außenkontur in die ovalförmige Ausnehmung in dem Maschinengehäuse eingesetzt werden, wobei gleichzeitig die Lagerbolzen 27 in die Lagerbuchsen 25 eingeschoben werden.

Claims (11)

1. Maschine zum Schneiden von Lebensmitteln in Scheiben, Streifen oder Würfel mit einer Schneideinrichtung, die mindestens ein Messergatter aufweist und einer der Schneidein­ richtung in Förderrichtung vorgelagerten Zuführeinrichtung für das Schneidgut, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführeinrichtung (2) als eine aus zwei Förderschnecken (7, 7') bestehende Doppelschnecke ausgebildet ist, wobei die Drehachsen der Förderschnecken (7, 7') im wesentlichen senkrecht zu der Ebene des Messergatters (4) ausgerichtet sind.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich jede Förderschnecke (7) mit einem Randbereich (18) mindestens eines Abschnitts (19) ihrer Schneckenwendel (20) an einem zugeordneten Abschnitt (21) einer die Förderschnecke (7) umgebenden Gehäusewandung (22) abstützt.
3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneckenwendel jeder Förderschnecke mit besonderen Stützbereichen versehen ist.
4. Maschine nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich jede Förder­ schnecke (7) in einem der Schneideinrichtung (2) zugewandten Endbereich an der Ge­ häusewandung (22) abstützt.
5. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Förderschnecke (7') an der der Schneideinrichtung (2) zugewandten Stirnseite der Schneckenwelle (24) mit ei­ nem Radiallager versehen ist.
6. Maschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Radiallager in einer zentra­ len Bohrung (26) in der Schneckenwelle (24) angeordnet ist.
7. Maschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Radiallager eine Lager­ buchse (25) ist.
8. Maschine nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Radiallager einen Lagerbolzen (27) umgreift, der sich direkt oder indirekt an dem Maschinengehäuse ab­ stützt.
9. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Maschi­ nengehäuse in einem den Stirnseiten der Förderschnecken (7, 7') zugewandten Bereich einen herausnehmbaren Reduziereinsatz (14, 14') aufweist, der einen Übergang zwi­ schen einem ovalförmigen Querschnitt einer Austrittsöffnung des Maschinengehäuses im Endbereich der Förderschnecken (7, 7') und einem rechteckigen Eintrittsquerschnitt des Messergatters (4) bildet.
10. Maschine nach Anspruch 9 und einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidbreite (17) des Messergatters (4) höchstens dem Abstand der Mittelach­ sen der Förderschnecken (7) entspricht.
11. Maschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidbreite (17') des Messergatters (4) dem Abstand der Mittelachsen der Förderschnecken (7') vermindert um den Durchmesser der Schneckenwelle (20) entspricht.
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