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DE19745441A1 - Schleuderstreuer - Google Patents

Schleuderstreuer

Info

Publication number
DE19745441A1
DE19745441A1 DE1997145441 DE19745441A DE19745441A1 DE 19745441 A1 DE19745441 A1 DE 19745441A1 DE 1997145441 DE1997145441 DE 1997145441 DE 19745441 A DE19745441 A DE 19745441A DE 19745441 A1 DE19745441 A1 DE 19745441A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
centrifugal
metering
switched
drive
broadcaster according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1997145441
Other languages
English (en)
Inventor
Bernd Dipl Ing Dr Scheufler
Michael Dipl Ing Pokriefke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Amazonen Werke H Dreyer SE and Co KG
Original Assignee
Amazonen Werke H Dreyer SE and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Amazonen Werke H Dreyer SE and Co KG filed Critical Amazonen Werke H Dreyer SE and Co KG
Priority to DE1997145441 priority Critical patent/DE19745441A1/de
Publication of DE19745441A1 publication Critical patent/DE19745441A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C17/00Fertilisers or seeders with centrifugal wheels
    • A01C17/005Driving mechanisms for the throwing devices

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Fertilizing (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Schleuderstreuer gemäß des Oberbegriffes des Patentanspruches 1.
Eine derartiger Schleuderstreuer ist durch die DE-OS 37 39 625 bekannt. Bei diesem Schleuderstreuer ist jeder Schleuderscheibe ein eigener Hydraulikmotor zugeordnet, so daß die Schleuderscheiben beim Normalstreuen mit zumindest etwa gleichen Drehzahlen und beim Grenzstreuen mit einander unterschiedlichen Drehzahlen eintreibbar sind. Weiterhin ist es bei diesem Streuer möglich, einseitig zu streuen. Nachteilig hierbei ist jedoch, daß das dem abgeschalteten Dosierorgan zugeordnete Rührorgan nicht abgeschaltet wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Antrieb so auszubilden, daß bei abgeschalteten Dosierorganen das zugehörige Rührorgan stillsetzbar bzw. die Rührleistung des Rührorgans an die Drehzahl der Schleuderscheibe anpaßbar ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Antriebselemente der jeweils einem Dosierorgan zugeordneten Schleuderscheibe und Rührorgan miteinander verbunden und/oder gekoppelt sind. Infolge dieser Maßnahmen läßt sich in einfacher Weise das Rührorgan abschalten, wenn der zugehörigen Schleuderscheibe kein Material zugeführt wird, in dem der Antrieb der zugehörigen Schleuderscheibe abgeschaltet wird. Außerdem ist durch das zwangsläufige Mitstillsetzen der Schleuderscheibe eine optische Überprüfung möglich, ob das zugehörige Rührorgan abgeschaltet ist. Auch wird die Rührleistung automatisch an die Drehzahl der Schleuderscheibe angepaßt. Desweiteren ist vorgesehen, daß beim einseitigen Streuen, d. h., wenn das eine Dosierorgan abgeschaltet oder das andere Dosierorgan eingeschaltet ist, der Antrieb der dem abgeschalteten Dosierorgan zugeordneten Schleuderscheibe abgeschaltet wird. Hierdurch wird automatisch auch das zugehörige Rührorgan mit abgeschaltet.
Weitere Einzelheiten der Erfindung sind den übrigen Unteransprüchen, der Beispielsbeschreibung und der Zeichnung zu entnehmen. Die Zeichnung zeigt einen Schleuderstreuer in der Ansicht von hinten und in Prinzipdarstellung.
Der als Anbauschleuderstreuer ausgebildete Schleuderstreuer 1 weist den Rahmen 2 auf, der auf seiner in Fahrtrichtung gesehen vorderen Seite mit Dreipunktkupplungselementen zum Anbau an den Schlepper, in bekannter und daher nicht näher dargestellter Weise, ausgestattet ist. Weiter ist an dem Rahmen 2 der Vorratsbehälter 3 befestigt, der zwei durch das dachförmige Mittelteil 4 getrennte trichterförmige Behälterteile 5 und 6 aufweist. Am unteren Bereich der trichterförmigen Behälterteile 5 und 6 sind die Dosierorgane 7 angeordnet, welche über Einstellorgane 8 einstellbar sind, so daß die auszubringenden Mengen in einstellbarer Weise den unterhalb der Dosierorgane 7 angeordneten Schleuderscheiben 9 und 10 zuführbar sind. Die Schleuderscheiben 9 und 10 sind an dem Rahmen 2 auf am Rahmen 2 gelagerten Antriebswellen 11 befestigt. Die Antriebswellen 11 sind in Gehäusen 12 angeordnet und werden jeweils von einem eigenen Ölmotor 13 bzw. 14 angetrieben. Die Schleuderscheibenantriebswellen 11 sind über das in dem Gehäuse 12 angeordnete Winkelgetriebe, über die Wellen 15, 15', den Zwischentrieb 16, 16' mit den in den unteren Bereichen hineinragenden Rührwellen 17, 17', die Rührorgane 18, 18' tragend antriebsmäßig verbunden. Somit sind die Antriebe für die Schleuderscheiben 9 bzw. 10 mit dem Antrieb der Rührorgane 18, 18' verbunden. Jedem Hydraulikmotor 13,14 ist eine nicht dargestellte Regeleinrichtung zugeordnet. Diese Regeleinrichtung ist mit der Einstelleinrichtung 8 für das Dosierorgan 7 verbunden.
Die Funktionsweise des Schleuderstreuers ist folgende:
Über die Hydraulikmotoren 13 bzw. 14 werden die Schleuderscheiben 9 bzw. 10 und somit die Rührorgane 18, 18' angetrieben. Über die Regeleinrichtung läßt sich entsprechend der eingegebenen Werte die von den Dosierorganen 7 bestimmte Ausbringmenge die den Schleuderscheiben 9 bzw. 10 zugeführt wird, einstellen. Zur Arbeitsbreitenreduzierung läßt sich die Drehzahl der Schleuderscheiben 9 bzw. 10 über die Regeleinrichtung absenken. Hierbei ist in der Regeleinrichtung eine Einrichtung vorgesehen, daß bei Reduzierung der Drehzahl der Schleuderscheibe 9 bzw. 10 über das dieser Schleuderscheibe 9 bzw. 10 zugeordnete Dosierorgan 7 zugeführte Materialmenge ebenfalls reduziert wird.
Wenn einseitig gestreut wird, d. h., wenn das eine Dosierorgan 7 der einen Schleuderscheibe 9 bzw. 10 abgeschaltet ist und das andere Dosierorgan 7 eingeschaltet ist, d. h., daß nur die eine Schleuderscheibe 9 bzw. 10 Material verteilt, ist über die Regeleinrichtung der Hydraulikmotor 13 bzw. 14 das dem abgeschalteten Dosierorgan 7 zugeordnete Rührorgan ebenfalls abgeschaltet. In einigen Fällen kann es erforderlich sein, daß dem Dosierorgan 7 derartige Mittel zugeordnet sind, daß die Aufgabefläche des Materials auf der jeweiligen Schleuderscheibe 9 bzw. 10 verstellbar ist, um bei einer Änderung der Drehzahl und somit der Änderung der Arbeitsbreite eine Korrekturanpassung vornehmen zu können.

Claims (8)

1. Schleuderstreuer mit einem trichterförmigen Behälter, dessen Trichterenden einstellbare Dosierorgane zugeordnet sind, wobei jedem Dosierorgan jeweils eine rotierend angetriebene Schleuderscheibe, die jeweils von einem Hydraulikmotor angetrieben wird, zugeordnet ist, wobei in jedem Trichterende oberhalb des Dosierorgans ein angetriebenes Rührorgan angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebselemente der jeweils einem Dosierorgan (7) zugeordneten Schleuderscheibe (9, 10) und Rührorgan (17, 17', 18, 18') miteinander verbunden und/oder gekoppelt sind.
2. Schleuderstreuer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebe für die Schleuderscheiben (9, 10) kraftschlüssig mit dem Antrieb des Rührorgans (17, 17', 18, 18') verbunden und/oder gekoppelt sind.
3. Schleuderstreuer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß von jedem Schleuderscheibenantrieb (11, 12, 13, 14) eine Zweigwelle (15, 15') abzweigt, welche mit dem Antriebsstrang (16, 16') für das Rührorgan (17, 17', 18, 18') verbunden ist.
4. Schleuderstreuer nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Hydraulikmotor (13, 14) eine Regeleinrichtung zugeordnet ist.
5. Schleuderstreuer nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Dosierorgan (7) eine Einstelleinrichtung (8) zugeordnet ist.
6. Schleuderstreuer nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß bei Reduzierung der Drehzahl der Schleuderscheibe (9, 10), die über das dieser Schleuderscheibe (9, 10) zugeordnete Dosierorgan (7) zugeführte Materialmenge reduzierbar ist.
7. Schleuderstreuer nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß beim einseitigen Streuen, d. h., wenn das eine Dosierorgan (7) abgeschaltet und das andere Dosierorgan (7) eingeschaltet ist, der Antrieb der dem abgeschalteten Dosierorgan (7) zugeordneten Schleuderscheibe (9, 10) abgeschaltet wird.
8. Schleuderstreuer nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufgabefläche des auf die Schleuderscheibe (9, 10) aufgegebenen Materiales verstellbar ist.
DE1997145441 1997-10-15 1997-10-15 Schleuderstreuer Withdrawn DE19745441A1 (de)

Priority Applications (1)

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DE1997145441 DE19745441A1 (de) 1997-10-15 1997-10-15 Schleuderstreuer

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE19745441A1 true DE19745441A1 (de) 1999-04-22

Family

ID=7845553

Family Applications (1)

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DE1997145441 Withdrawn DE19745441A1 (de) 1997-10-15 1997-10-15 Schleuderstreuer

Country Status (1)

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DE (1) DE19745441A1 (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10057101C1 (de) * 2000-11-16 2002-06-27 Detlev Mehrtens Gerät zum Aufnehmen, Transportieren und Verteilen von Streugut
EP1825739A1 (de) * 2006-02-24 2007-08-29 Rögelberg Holding GmbH & Co. KG Verstellgetriebeanordnung insbesondere für Düngersteuer
DE202009000022U1 (de) 2009-01-12 2009-05-14 D. Mehrtens Maschinentechnik Gmbh Anbaugerät für landwirtschaftliche Fahrzeuge
EP2386198A1 (de) * 2010-05-14 2011-11-16 Rauch Landmaschinenfabrik Gmbh Düngestreuer

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Legal Events

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