DE19744971C2 - Verfahren zum Erfassen von Schadstoffemissionen - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Erfassen von Schad
stoffemissionen, z. B. CO2-Emissionen. Politisch aber auch seitens der Wirtschaft
und der Verbraucher gibt es das Ziel, Schadstoffemissionen innerhalb eines be
stimmten Zeitraumes zu senken. So hat sich beispielsweise die Bundesregierung
das Ziel gesetzt, die CO2-Emissionen bis zum Jahr 2005 um 25% im Vergleich zu
1995 zu senken. Wesentliche Verursacher für die CO2-Emissionen sind zu ca. je
einem Drittel die Industrie, die privaten Haushalte und der Individualverkehr. Es ist
nicht abzusehen, daß das gewünschte Ziel der Schadstoffverringerung auf
absehbare Zeit in dem gewünschten Maß erreicht wird. Dies auch deshalb, weil die
einzelnen Individuen der Wirtschaft bzw. Gesellschaft gar nicht in der Lage sind, die
Schadstofferzeugung, die von Ihnen verursacht wird, im einzelnen zu bemessen und
in Abhängigkeit davon entsprechende Konsequenzen zu ziehen, beispielsweise
weniger Auto zu fahren etc. Es sind zwar Schadstoffmeßeinrichtungen in vielfacher
Weise bekannt und auch Automobile werden mehr und mehr mit "Ökometern" aus
gerüstet, welche den jeweils aktuellen Benzinverbrauch anzeigen. Es ist jedoch für
den einzelnen Verbraucher wie auch für ein Unternehmen bislang kaum möglich, die
Menge der durch ihn verursachten Schadstoffemissionen in seiner Gesamtheit zu
messen.
Aus der älteren (nicht vorveröffentlichten) deutschen Patentanmeldung 196 30 092
ist ein Verfahren zum Erfassen und/oder zur Zahlung eines Entgelts für Abgas- und
Schadstoffe und ein Kraftfahrzeug mit einem nach diesem Verfahren arbeitenden
Abgas-Schadstoff-Set bekannt. Hierbei ist ein Verfahren zum Erfassen und/oder zur
Zahlung eines Entgelts für Schadstoffe im Abgas einer Verbrennungseinheit ange
geben, bei dem über wenigstens einen Sensor der Schadstoff im Abgas ermittelt
und über einen Rechner und einen Chipkartenleser aus einer Chipkarte ein dem
Schadstoffausschuß entsprechender Betrag einer Geldwerteinheit von der Chipkar
te abgebucht wird.
Es ist Ziel der Erfindung, die Erfassung der Schadstoffemissionen zu verbessern und
darüber hinaus ein System zu schaffen, welches denjenigen, welcher Schadstoff
mengen in erheblichem Maße einspart, belohnt.
Erfindungsgemäß wird zum Erreichen des mit der Erfindung gesetzten Ziels ein
Verfahren mit den Merkmalen nach Anspruch 1 sowie eine Vorrichtung mit den
Merkmalen nach Anspruch 2 beschrieben. Vorteilhafte Weiterentwicklungen sind
in den Unteransprüchen beschrieben.
Die Erfindung beruht auf folgender Überlegung. Es wird eine Schadstoffwertkarte
eingeführt, welche wie eine Telefonkarte über eine bestimmte Anzahl von Einheiten
- Schadstoffwert-Einheiten - verfügt, die einen Verbraucher, z. B. Haushalt oder
Industrieunternehmen, zugeordnet ist. Die Schadstoffwertkarte wird in Abhängigkeit
der Schadstoffmenge, welche durch den jeweiligen Verbraucher verursacht ist,
entwertet. Ein Verbraucher, welcher mit den natürlichen Resourcen sehr schonend
umgeht und auf diese Art und Weise Schadstoffemissionen einspart, wird somit
seine Schadstoffwertkarte nicht bis auf Null entwertet. Dies bedeutet, daß er seine
Schadstoffwertkarte über einen längeren Zeitraum als geplant verwenden kann und
keine neue Schadstoffwertkarte benötigt, während ein anderer Verbraucher,
welcher deutlich höhere Schadstoffemissionsmengen erzeugt, nach vollständiger
Abwertung der Schadstoffwertkarte eine neue Karte oder eine entsprechende
Aufwertung benötigt, anderenfalls ist jede weitere Schadstofferzeugung (durch
Abschaltung) des Schadstofferzeugers unmöglich. Selbstverständlich ist es möglich
daß ein Wertkartenbesitzer entsprechende Schadstoffeinheiten von seiner Karte
abbuchen und Dritten veräußern kann, so daß die Schadstoffwert-Einheiten wie auf
einer Börse gehandelt werden können.
Die Schadstoffwertkarte kann vom Typ einer Telefonkarte sein und auch ein
Lese/Schreibgerät zum lesen und Entwerten der Schadstoffwertkarte kann
grundsätzlich vom Typ einer bislang bekannten Telefonkartenlese/Schreibein
richtung sein. Es versteht sich von selbst, daß Maßnahmen getroffen werden
müssen, die eine Manipulation der einzelnen Teile des Verfahrens und der
Vorrichtung verhindern. Auch solche Maßnahmen sind ebenfalls von Telefonkarten
oder Geld- oder Kreditkarten bereits bekannt und können in ähnlicher Weise auch
auf das erfindungsgemäße Verfahren bzw. auf die erfindungsgemäße Vorrichtung
angewandt werden.
Wenn der Verbraucher mittels eines Datenkommunikationsnetzes Schadstoffwert-
Einheiten kaufen oder - wenn er sie nicht mehr benötigt - verkaufen kann, führt dies
automatisch dazu, daß die einzelnen Teilnehmer versuchen werden, Schadstoff
wert-Einheiten über das Datenkommunikationsnetz anderen gegen eine ent
sprechende finanzielle Gegenleistung anzubieten. Durch die so geschaffene
Schadstoffwert-Börse können Verbraucher, welche wenige Schadstoffmengen
erzeugen, entsprechende finanzielle Vorteile erzielen, indem sie ihre quasi Guthaben
auf den Karten denjenigen gegen finanzielle Vergütung anbieten, welche ihr
Schadstoffwertkonto bereits überzogen haben.
Dies führt letztendlich zu einem System, welches denjenigen finanziell belohnt,
welcher schonend mit Umweltresourcen umgeht und somit möglichst wenig
Schadstoffe erzeugt und denjenigen finanziell belastet, welcher mehr Schadstoffe
erzeugt, als vorgesehen.
Vor allem aber kann die Kontigentierung von Schadstoffverbrauch bei einzelnen
Einheiten wie Haushalten, Industrieunternehmen, PKW etc. dafür genutzt werden,
daß eine drastische Verhaltensänderung seitens aller Verbraucher eingeleitet wird
und somit eine Schadstoffreduzierung, insbesondere eine CO2-Reduzierung erreicht
wird, welche weit unterhalb dessen liegt, was technisch derzeit für möglich
gehalten wird. Das erfindungsgemäße Verfahren erlaubt auch die Kontigentierung
von Schadstoffverbrauch innerhalb bestimmter Ebenen, z. B. innerhalb eines Landes,
eines Unternehmens, einer Stadt, einer Gemeinde usw. So kann beispielsweise
auch eine Gemeinder durch Einführung des erfindungsgemäßen Verfahrens für eine
Schadstoffreduzierung in ihrem Bereich sorgen.
Durch das System wird eine bislang nicht im Ansatz vorhandene
Transparenz des Schadstoffausstoßes erreicht, welche auch dem Einzelnen sehr
genaue Informationen über den Schadstoffausstoß der ihm zugeordneten Einheit,
sei es Haushalt oder Industriebereich, wiedergibt. Da die Schadstofferzeugung auch
mittelbar ein Indikator für den Verbrauch von Primärenergien ist, wird durch das
erfindungsgemäße Verfahren und durch die erfindungsgemäße Vorrichtung nicht nur
eine Schadstoffreduzierung, sondern auch eine Reduzierung des Primärenergiever
brauches erreicht, welches insgesamt zu einer erheblichen Einsparung für die
einzelnen Verbraucher führt und volkswirtschaftlich sinnvoll ist.
Die Erfindung ist nachfolgend anhand eines in den Zeichnungen dargestellten
Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 ein Prinzipblockschaltbild eines Schadstoffemissions-
Erfassungssystems; und
Fig. 2 ein prinzipielles Blockschaltbild einer Datenkommunika
tionsstruktur zur Weiterverarbeitung von Schadstoff
wertkarten.
In Fig. 1 stellt der Block 1 einen Schadstofferzeuger, z. B. einen CO2-Erzeuger, dar.
Ein solcher Schadstofferzeuger kann ein Automobil, ein Heizaggregat oder jede
andere Schadstofferzeugereinheit sein. Der Schadstofferzeuger 1 ist mit einer
Schadstofferfassungseinheit 2 verbunden. Die Schadstofferfassungseinheit mißt die
erzeugte Schadstoffmenge, sei es aktuell oder ein Durchschnittswert über einen
längeren Zeitraum hinweg, und ordnet einer bestimmten erzeugten Schadstoff
menge ein Abwertesignal 3 zu. Dieses Abwertesignal wird einem mit der
Schadstofferfassungseinheit 2 gekoppelten Kartenlesegerät zugeführt. In dieses
Kartenlesegerät ist eine Schadstoffwert-Einheiten-Karte einführbar.
Diese Schadstoffwertkarte ist ähnlich wie eine Telefon- oder sonstige Wertkarte
strukturiert, und Werte von der Schadstoffwertkarte werden entwertet, wenn die
Karte in das Kartenlesegerät eingeführt ist und ein entsprechendes Abwertesignal
dem Kartenlesegerät zugeführt worden ist.
Das Kartenlesegerät 4 kann über eine Steuerleitung 6 mit dem Schadstofferzeuger
1 oder einer entsprechenden Steuereinrichtung (nicht dargestellt) des Schadstoff
erzeugers 1 verbunden werden. Über diese Steuerleitung 6 wird ein Ausschaltsignal
an den Schadstofferzeuger abgegebenen, wenn die Schadstoffwertkarte 5
vollständig entwertet ist und, über einen längeren Zeitraum hinweg gesehen, keine
entsprechende Aufwertung mehr stattgefunden hat.
Über den jeweiligen Wertestand der Schadstoffwertkarte kann sich der Benutzer
mittels einer Anzeige 7, welche mit dem Kartenlesegerät gekoppelt werden kann,
informieren. Statt einer solchen Anzeige ist es aber auch möglich, daß die
Schadstoffwertkarte in jedem anderen Kartenlesegerät, z. B. einem PC, gelesen und
über einen entsprechenden Monitor der Kartenstand angezeigt werden kann. Ist die
Karte vollständig entwertet, so wird der Benutzer automatisch darauf aufmerksam
gemacht, daß er für eine entsprechende Aufwertung zu sorgen hat, anderenfalls
wird nach einem bestimmten Zeitraum, z. B. 24 Stunden oder 7 Tage oder einem
Monat, ein entsprechendes Ausschaltsignal von dem Kartenlesegerät 4 erzeugt, so
daß der Schadstofferzeuger ausgeschaltet wird, weil eine weitere Schadstoff
erzeugung nicht mehr möglich ist. Dies bedeutet im konkreten Fall im Haushalt, daß
wenn die Schadstoffwertkarte nicht rechtzeitig wieder aufgefüllt wird, die
Heizungsanlage solange ausgeschaltet bleibt, bis der Benutzer für eine ent
sprechende Aufwertung der Schadstoffwertkarte sorgt oder sich eine entsprechen
de neue Karte beschafft.
In Fig. 2 ist ein PC-System 8 dargestellt, mit welchem die Schadstoffwertkarte 5
ebenfalls gelesen werden kann. Mit diesem PC-System kann sich der Benutzer nicht
nur unmittelbar über den aktuellen Stand der Schadstoffwertkarte informieren bzw.
auch eine entsprechende Statistik über den Verbrauch aufbereiten lassen, sondern
er kann über das PC-System, welches mit einem Datenkommunikationsnetzwerk 9
gekoppelt ist, auch in Verbindung mit anderen PC-Systemen bzw. Benutzern treten,
welche ebenfalls an das Datenkommunikationsnetzwerk anschließbar sind. Ähnlich
wie beim Äthernet oder Internet bzw. Intranet kann somit der Benutzer über das PC-
System 8 in Kommunikation mit weiteren Benutzern 10 treten, um beispielsweise
Werte für die eigene Schadstoffwertkarte von anderen Benutzern 10 zu kaufen oder
diesen Benutzern zu verkaufen. Bei solchen Kaufaktionen wird die eigene
Schadstoffwertkarte entsprechend ent- oder aufgewertet.
Es ist auch über das Datenkommunikationsnetzwerk bzw. entsprechende Datenver
arbeitungsprogramme möglich, daß ähnlich wie bei einer Börse der jeweils aktuelle
Wert von Schadstoffeinheiten ermittelt wird, wobei sich der jeweilige Wert nach
Angebot und Nachfrage richtet und die jeweiligen Benutzer des Systems den Kauf-
bzw. Verkaufswert ihrer Einheiten selbst bestimmen können.
Es versteht sich von selbst, daß als Datenkommunikationsnetzwerk jede Art von
Netzstrukturen denkbar ist, mit welcher mehrere Benutzer, die an das Netzwerk
angeschlossen sind, in Datenkommunikation treten können. So ist es auch möglich,
daß Benutzer des Systems ihre Kaufwünsche bzw. Kaufangebote an eine bestimmte
Adresse senden und hinter dieser Adresse mittels einer Datenverarbeitungsein
richtung Listen von Kaufangeboten bzw. Verkaufsangeboten generiert werden und
auch ein automatischer Verkauf, wie auch Abbuchung von Schadstoffwertein
heiten, ermöglicht wird, so daß der Benutzer beim Kauf bzw. beim Verkauf von
Schadstoffwerteinheiten lediglich - menschlich neutral - mit einer Datenkom
munikationseinrichtung kommunizieren muß, ohne konkret mit einem Benutzer in
persönliche Kaufs- bzw. Verkaufsverhandlungen zu treten.
Damit die jeweiligen Schadstoffwertkarten nicht ständig in den Kartenlesegeräten
4 eingesetzt werden müssen, ist auch im Kartenlesegerät 4 und/oder in der
Schadstofferfassungseinheit 2 eine Speichereinrichtung zur Speicherung der
Abwertesignal (digital oder analog) vorgesehen, so daß eine entsprechende
Entwertung der Schadstoffwertkarte nach dem Einführen erfolgen kann, wodurch
dann gleichzeitig die Schadstoffwerteinheiten aus der Speichereinrichtung gelöscht
werden.
Claims (7)
1. Verfahren zum Erfassen von Schadstoffemissionen, zum Beispiel CO2-
Emissionen, mit einer Schadstofferfassungseinrichtung zur Ermittlung der Schad
stoffemission eines Schadstofferzeugers, wobei die Schadstofferfassungseinrich
tung ein Schadstoffwertsignal erzeugt, welches die Emission einer bestimmten
Schadstoffmenge repräsentiert und das Schadstoffwertesignal in einer Speicher
einrichtung gespeichert wird, das Schadstoffwertesignal einer Kartenleseeinrich
tung zugeführt wird, in welche eine Schadstoffwertkarte, vorzugsweise vom Typ
einer Telefonkarte, einführbar ist und die Schadstoffwertkarte einen Schadstoff
wertspeicher aufweist, welcher in Abhängigkeit der ermittelten Schadstoffwert
signale entwertet wird,
dadurch gekennzeichnet, daß der Informationsinhalt der Schadstoffwertkarte über
eine weitere Leseeinrichtung einem Datenkommunikationsnetz zugeführt wird und
von Stationen, welche dem Datenkommunikationsnetz angeschlossen sind, erfaßt
und verarbeitet wird.
2. Vorrichtung zum Erfassen von Schadstoffemissionen mit:
einer Schadstofferfassungseinrichtung, welche in der Lage ist, Schadstoff emissionen eines Schadstofferzeugers zu erfassen und in Abhängigkeit der Schadstoffemission des Schadstofferzeugers ein Schadstoffwertsignal erzeugt, wobei das Schadstoffwertsignal eine bestimmte Menge der Schad stoffemission repräsentiert;
einer Speichereinrichtung zur Speicherung des Schadstoffwertsignals;
einer Schadstoffwertkarte-Lese/Schreibeinrichtung zur Aufnahme einer Schadstoffwertkarte mit einem Schadstoffwertspeicher, wobei die Schad stoffwert-Lese/Schreibeinrichtung die Schadstoffwertkarte in Abhängigkeit der ihr zugeführten Schadstoffwertsignale entwertet; und
einer Verbindung zu anderen Vorrichtungen dieser Art sowie Mitteln zum Austauschen von Schadstoffwertsignalen mit den anderen Vorrichtungen.
einer Schadstofferfassungseinrichtung, welche in der Lage ist, Schadstoff emissionen eines Schadstofferzeugers zu erfassen und in Abhängigkeit der Schadstoffemission des Schadstofferzeugers ein Schadstoffwertsignal erzeugt, wobei das Schadstoffwertsignal eine bestimmte Menge der Schad stoffemission repräsentiert;
einer Speichereinrichtung zur Speicherung des Schadstoffwertsignals;
einer Schadstoffwertkarte-Lese/Schreibeinrichtung zur Aufnahme einer Schadstoffwertkarte mit einem Schadstoffwertspeicher, wobei die Schad stoffwert-Lese/Schreibeinrichtung die Schadstoffwertkarte in Abhängigkeit der ihr zugeführten Schadstoffwertsignale entwertet; und
einer Verbindung zu anderen Vorrichtungen dieser Art sowie Mitteln zum Austauschen von Schadstoffwertsignalen mit den anderen Vorrichtungen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schadstoffwertkarte vom Typ einer Telefonkarte
ist und daß das Schadstoffwertkarten-Lese/Schreibgerät vom Typ einer Telefonkar
tenlese/Schreibeinrichtung ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet, daß der Inhalt der Schadstoffwertkarte von einer weiteren
Leseeinrichtung gelesen werden kann und der Inhalt der Schadstoffwertkarte über
die Leseeinrichtung und angeschlossenen Einrichtungen der Datenkommunikation
einem Datenkommunikationsnetz zugeführt werden kann und der Inhalt der Schad
stoffwertkarte von Datenkommunikationseinrichtungen, welche mit dem Daten
kommunikationsnetz verbunden sind, erfaßt und verarbeitet werden kann.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schadstoffwertkarte auch durch ein an das
Datenkommunikationsnetz angeschlossenes Terminal entwertet werden kann und
dabei die abgewerteten Einheiten der Schadstoffwertkarte demjenigen Teilnehmer
des Datenkommunikationsnetzes gutgeschrieben werden, welcher die Schadstoff
wertkarte um einen bestimmten Wert entwertet.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß eine Zeit-Abschalteinrichtung zur Abschaltung des
Schadstofferzeugers vorgesehen ist, wenn die gespeicherten Schadstoffwertsignale
über einen bestimmten Zeitraum nicht ausgelesen wurden oder die Entwertung der
Schadstoffkarte nicht mehr möglich ist, weil die verbrauchte Schadstoffmenge
größer ist als die Schadstoffmenge, welche durch die Einheiten auf der Schadstoff
karte repräsentiert werden.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß einem Verbraucher, welcher Zugriff auf mehrere
Schadstoffemissionsquellen hat, ein Schadstoffemissionskonto zugeordnet ist,
welches in Abhängigkeit der ermittelten Schadstoffemissionsmengen und der in
Abhängigkeit davon erzeugten Schadstoffwertsignale abgwertet wird.
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|---|---|---|---|
| DE1997144971 DE19744971C2 (de) | 1997-10-13 | 1997-10-13 | Verfahren zum Erfassen von Schadstoffemissionen |
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Families Citing this family (2)
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|---|---|---|---|---|
| DE19630092A1 (de) * | 1996-07-26 | 1998-01-29 | Sachsenring Automobiltechnik G | Verfahren zum Erfassen und/oder zur Zahlung eines Entgelts für Abgas-Schadstoffe und Kraftfahrzeug mit einem nach diesem Verfahren arbeitenden Abgas-Schadstoff-Set |
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| DE19744971A1 (de) | 1999-04-15 |
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