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DE19744891A1 - Antrieb eines Luftpressers einer Brennkraftmaschine - Google Patents

Antrieb eines Luftpressers einer Brennkraftmaschine

Info

Publication number
DE19744891A1
DE19744891A1 DE1997144891 DE19744891A DE19744891A1 DE 19744891 A1 DE19744891 A1 DE 19744891A1 DE 1997144891 DE1997144891 DE 1997144891 DE 19744891 A DE19744891 A DE 19744891A DE 19744891 A1 DE19744891 A1 DE 19744891A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
connecting rod
internal combustion
combustion engine
air compressor
drive
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1997144891
Other languages
English (en)
Inventor
Johannes Dipl Ing Hollweck
Horst Gottschalk
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MAN Truck and Bus SE
Original Assignee
MAN Nutzfahrzeuge AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MAN Nutzfahrzeuge AG filed Critical MAN Nutzfahrzeuge AG
Priority to DE1997144891 priority Critical patent/DE19744891A1/de
Publication of DE19744891A1 publication Critical patent/DE19744891A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B63/00Adaptations of engines for driving pumps, hand-held tools or electric generators; Portable combinations of engines with engine-driven devices
    • F02B63/06Adaptations of engines for driving pumps, hand-held tools or electric generators; Portable combinations of engines with engine-driven devices for pumps
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B67/00Engines characterised by the arrangement of auxiliary apparatus not being otherwise provided for, e.g. the apparatus having different functions; Driving auxiliary apparatus from engines, not otherwise provided for
    • F02B67/10Engines characterised by the arrangement of auxiliary apparatus not being otherwise provided for, e.g. the apparatus having different functions; Driving auxiliary apparatus from engines, not otherwise provided for of charging or scavenging apparatus

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Compressor (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf den Antrieb eines Luftpressers gemäß dem Gattungsbe­ griff des Patentanspruches 1.
Es ist bekannt, den Zylinder eines Luftpressers unmittelbar an eine Seitenwand eines Kurbelgehäuses anzubauen. Der Kolben des Luftpressers wird über ein Pleuel ange­ trieben, dessen Pleuelkopf auf einem Kurbelzapfen einer Kurbelwelle sitzt, welche gleichzeitig ein Pleuel eines Kolbens der Brennkraftmaschine antreibt. Bei einem der­ artigen Antrieb ist eine völlig neu konstruierte Kurbelwelle samt Kurbelgehäuse not­ wendig, da ja der Kurbelzapfen auf dem das Pleuel des Luftpressers sitzt entsprechend breiter ausgeführt werden muß. Diese Verbreiterung des Kurbelwellenzapfens zieht natürlich auch eine Vergrößerung der benachbarten Lagerabstände der Kurbelwelle nach sich und demzufolge auch eine Änderung des Kurbelgehäuses.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen derartigen Antrieb so zu gestalten, daß keine Änderung der Kurbelwelle erforderlich ist, und sich eine Änderung am Kurbelgehäuse in möglichst kleinem Umfang hält.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß nach den kennzeichnenden Merkmalen des Pa­ tentanspruches 1 gelöst.
Dadurch, daß das Pleuel des Luftpressers unmittelbar an den Pleuelkopf des Pleuels der Brennkraftmaschine angelenkt ist bedarf es keinerlei Änderung der Kurbelwelle. Lediglich der Pleuelkopf eines Pleuels der Brennkraftmaschine ist so zu gestalten, daß er einen Bolzen für die Anlenkung des Pleuels des Luftpressers aufnehmen kann. Da auch die Lagerabstände der Kurbelwelle unverändert bleiben ist am Kurbelgehäuse lediglich eine Öffnung für den Anschluß des Zylinders des Luftpressers vorzusehen.
Eine vorteilhafte Weiterbildung ist Anspruch 2 zu entnehmen.
Dadurch, daß der Zylinder des Luftpressers angeflanscht wird, ist am Kurbelgehäuse lediglich eine Öffnung für denselben vorzusehen. Ein besonderer Vorteil dieser Aus­ führung ist noch darin zu sehen, daß bei Brennkraftmaschinen, die nicht für den An­ trieb von Fahrzeugen vorgesehen sind und daher keinen Luftpresser benötigen die Öff­ nung für den Zylinder im Kurbelgehäuse lediglich mit einem Deckel verschlossen werden muß, ansonsten bleibt das Kurbelgehäuse unverändert.
Eine Weiterbildung kann ferner dem Anspruch 3 entnommen werden. Bei einer Neu­ konstruktion der Brennkraftmaschine kann der Zylinder des Luftpressers als Anguß am Kurbelgehäuse ausgeführt werden, ein eigener Zylinder kann somit in Wegfall kom­ men, so daß Kosten eingespart werden, was bei einem Massenartikel, wie ihn Brenn­ kraftmaschinen für Fahrzeuge ohne Zweifel darstellen, von erheblicher Bedeutung für die Wettbewerbsfähigkeit des Produktes ist.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind an Hand von Zeichnungen dargestellt. Es zeigt:
Fig. 1 einen Querschnitt durch eine Brennkraftmaschine,
Fig. 2 einen an das Kurbelgehäuse angeflanschten Zylinder.
Eine Brennkraftmaschine besteht nach Fig. 1 aus einem Kurbelgehäuse 1, in welchem eine Kurbelwelle 2 gelagert ist. An einem Kurbelzapfen 3 ist ein Pleuel 4 mit Kolben 5 angelenkt, welcher sich in einem Zylinder 6 bewegt. Die Brennkraftmaschine ist mit einem Luftpresser ausgerüstet. Dieser besteht im wesentlichen aus einem Zylinder 7 mit Kolben 8 und Pleuel 9. Erfindungsgemäß ist dieses Pleuel 9 unmittelbar mit einem Bolzen 10 an einem Pleuelkopf 11 des Pleuels 4 angelenkt.
Dies beinhaltet den Vorteil, daß die Kurbelwelle 2 einer schon in Serie gebauten Brennkraftmaschine nicht geändert zu werden braucht. Eine geringfügige Änderung ist nur am Pleuelkopf 11 des Pleuels 4 erforderlich zur Aufnahme des Bolzens 10. Da die Breite des Kurbelzapfens 3 unverändert bleibt, ändert sich auch nicht der Abstand der benachbarten Kurbelwellenlager und somit auch nicht das Kurbelgehäuse 1.
Im dargestellten Beispiel ist der Zylinder 7 als Anguß an das Kurbelgehäuse 1 ausge­ bildet. Eine derartige Konstruktion empfiehlt sich bei einer Neukonstruktion einer Brennkraftmaschine. Der Zylinder beinhaltet auch einen Kühlwassermantel 12.
Für den Fall, daß die Brennkraftmaschine nicht für den Einbau in ein Fahrzeug be­ stimmt ist, entfällt der Kolben 8 mit Pleuel 9. Anstelle des Pleuels 4 wird ein Regel­ pleuel verwendet.
Bei schon in Serie befindlichen Brennkraftmaschinen ist es nach Fig. 2 sinnvoll, im Kurbelgehäuse 1 eine Öffnung 13 vorzusehen, an welche ein Zylinder 14 angeflanscht ist, welcher ebenfalls einen Kühlwassermantel 12 aufweisen kann. Ist kein Luftpresser erforderlich, wird die Öffnung 13 durch einen Deckel verschlossen. Wie unter Fig. 1 bereits beschrieben können Pleuel und Kolben des Luftpressers in Wegfall kommen und es wird ein Regelpleuel verwendet.

Claims (3)

1. Antrieb eines Luftpressers einer Brennkraftmaschine, bei dem der Zylinder des Luftpressers in einer Seitenwand eines Kurbelgehäuses angeordnet ist und der Antrieb eines Luftpresserkolbens durch die Kurbelwelle der Brenn­ kraftmaschine mittels eines Pleuels erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß das Pleuel (9) des Luftpressers mit einem Bolzen (10) drehbar an den Pleuel­ kopf (11) eines Pleuels (4) der Brennkraftmaschine angelenkt ist.
2. Antrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zylinder (12) des Luftpressers an eine Öffnung (13) des Kurbelgehäuses (1) angeflanscht ist.
3. Antrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zylinder (12) des Luftpressers als Anguß an das Kurbelgehäuse (1) ausgebildet ist.
DE1997144891 1997-10-10 1997-10-10 Antrieb eines Luftpressers einer Brennkraftmaschine Withdrawn DE19744891A1 (de)

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Citations (11)

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