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DE197447C - - Google Patents

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Publication number
DE197447C
DE197447C DENDAT197447D DE197447DA DE197447C DE 197447 C DE197447 C DE 197447C DE NDAT197447 D DENDAT197447 D DE NDAT197447D DE 197447D A DE197447D A DE 197447DA DE 197447 C DE197447 C DE 197447C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
weight
parts
casting
sugar
clay
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT197447D
Other languages
English (en)
Publication of DE197447C publication Critical patent/DE197447C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C1/00Compositions of refractory mould or core materials; Grain structures thereof; Chemical or physical features in the formation or manufacture of moulds
    • B22C1/16Compositions of refractory mould or core materials; Grain structures thereof; Chemical or physical features in the formation or manufacture of moulds characterised by the use of binding agents; Mixtures of binding agents

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mold Materials And Core Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es ist für die Herstellung blasenfreier Gußstücke aus Aluminiumlegierungen die Verwendung von Formen aus Sand, einem Bindemittel und solchen Zusätzen bekannt, die, wie z.B. Graphit, das Gußstück schnell abkühlen lassen. Ebenso ist der Zusatz von Zucker und Ton zur Formmasse als Bindemittel bekannt, um dichte und glatte Gußstücke aus Flußeisen herzustellen.
ίο Zur Erzielung einer großen Zug- und Druckfestigkeit bei Gußstücken öder Formungen, insbesondere aus der als »Mc Adamit« bekannten, aus Aluminium, Zink und Kupfer bestehenden Aluminiumlegierung hat man für eine schnelle Ableitung der Hitze aus dem Gußstück auch Metallformen verwendet, deren Wandung in einem bestimmten Verhältnis zur
■ Stärke des Gußstückes stand.
Gießformen aus Metall sind aber teuer und erhöhen den Aufwand zur Herstellung von Gußstücken oder Formungen ganz wesentlich, wohingegen aus Aluminiumlegierungen gebildete Gußstücke, die durch Eingießen des flüssigen Metalls in Formen aus Sand, einem Bindemittel und beispielsweise Graphit mit oder ohne Zusatz von Zucker und Ton als Bindemittel schnell abgekühlt werden, nicht immer den an sie gestellten Bedingungen hinsichtlich der Festigkeit und des gleichmäßigen Gefüges entsprochen haben.
Um die Übelstände, die den bisher in Vorschlag gebrachten Verfahren zur Herstellung von Gußstücken aus Aluminiumlegierungen anhaften, zu beheben, kommt nach der Erfindung eine Formmasse zur Herstellung von dichten Gußstücken aus Aluminiumlegiefungen mittels Entziehens der Wärme aus dem Gußmetall durch die in ihrer Stärke dem Gußstück entsprechend bemessene Formwandung zur Verwendung. Diese Formmasse kennzeichnet sich dadurch, daß sie aus einem zu einem knetbaren Brei mit Wasser angerührten Gemisch von Karborundum und Zucker besteht. Diesem Gemisch kann gegebenenfalls Ton und Graphit, beide Körper in fein verteiltem Zustande, zugesetzt werden.
Aus dieser knetbaren Masse aus Karborundum, Zucker, Ton und Graphit wird die Form gebildet, die beim Eingießen des flüssigen Metalls in die Gießform durch die Hitze fest wird und dem Gußmetall die Wärme rasch entzieht.
Die neue Formmasse besteht aus fein verteiltem Karborundum und ebensolchem Kristallzucker im Gewichtsverhältnis von 10 : 1, welches Gemisch mit Wasser zu einem knetbaren Brei angerührt wird.
Wenn auch die neue Formmasse aus dem oben angegebenen Gemisch aus Karborundum und Zucker schon genügt, um die Hitze aus dem Gußstück in der richtigen Geschwindigkeit abzuleiten, so kann dem Gemisch noch eine gewisse Menge' fein verteilten gelben Tones im Verhältnis von beispielsweise 10 Gewichtsteilen Ton auf 120 Gewichtsteilen Karborundum und 12 Gewichtsteilen Zucker zugesetzt werden. Dieser Tonzusatz verhindert das Verstopfen der Poren durch den Zucker und das Karborundum, und das Gemisch läßt sich besser und leichter formen.
Falls sich aus der Aluminiumlegierung Gase entwickeln, so empfiehlt sich noch der Zu-
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satz von fein verteiltem Graphit zu der gebildeten Formmasse. Beispielsweise kann man einem Gemisch von 120 Gewichtsteilen !Carborundum, 12 Gewichtsteilen Zucker und 10 Gewichtsteilen Ton 20 Gewichtsteile Graphit zusetzen.
Nach der Bildung und Herausnahme des Gußstückes aus seiner Form kann die um das Gußstück befindliche Form zerschlagen, vermählen oder sonstwie fein geteilt werden, um dann nach Zusatz von entsprechend geringen Mengen Zucker wieder verwendet werden zu können.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Formmasse zum Gießen von dichten Gußstücken aus Aluminiumlegierungen mittels Entziehens der Wärme aus dem Gußmetall durch die in ihrer Stärke dem Gußstück entsprechend bemessene Formwand, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einem zu einem knetbaren Brei mit Wasser angerührten Gemisch von Karborundum und Zucker besteht. ag
  2. 2. Formmassenach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ihr Ton in fein verteiltem Zustande zugesetzt ist.
  3. 3. Formmasse nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ihr Graphit in fein verteiltem Zustande zugesetzt wird.
  4. 4. Formmasse nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus ungefähr 120 Gewichtsteilen Karborundum und 12 Gewichtsteilen Zucker besteht, ge-' gebenenfalls mit Zusätzen von' ungefähr 10 Gewichtsteilen Ton und 20 Gewichtsteilen Graphit.
DENDAT197447D Active DE197447C (de)

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