DE19744723A1 - Kraftstoffeinspritzeinrichtung - Google Patents
KraftstoffeinspritzeinrichtungInfo
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Description
Die Erfindung geht von einer Kraftstoffeinspritzeinrichtung
nach der Gattung des Patentanspruchs 1 aus. Bei einer
solchen, durch die WO 95/25888 bekannten Kraftstoffein
spritzeinrichtung wird ein 3-Wegeventil verwendet, mit
dessen Hilfe der Steuerraum entweder nur mit der Kraft
stoffhochdruckquelle oder nur mit einem Kraftstoffrücklaufbehälter
verbunden ist. Die Betätigung des Ventilgliedes
dieses 3-Wegeventils erfolgt mit Hilfe eines
Elektromagneten. Mit dieser bekannten Ausgestaltung wird
entsprechend der Ansteuerung des 3-Wegeventils entweder das
Einspritzventilglied in völlig geöffnete oder in völlig
geschlossene Stellung gebracht. Das 3-Wegeventil ist dabei
so ausgestaltet, daß das Ventilglied in einer jeweiligen
Schließstellung vollkommen von aus Drucken resultierenden
Kräften frei sein soll. Dazu sind die Ringflächen und die
Kreisflächen jeweils gleich groß gehalten.
Die erfindungsgemäße Kraftstoffeinspritzeinrichtung mit den
kennzeichnenden Merkmalen des Patentanspruchs 1 hat dem
gegenüber den Vorteil, daß das Ventilglied in der jeweiligen
Endstellung seines Schließkörpers an einem der Ventilsitze
vom Hochdruck der Kraftstoffhochdruckquelle belastete Ring-
bzw. Kreis-Flächen unterschiedlicher Größe aufweist, derart,
daß der Schließköper durch aus der Druckbelastung dieser
Flächen resultierenden Kräften in einer stabilen Endlage an
seinem jeweiligen Ventilsitz gehalten wird.
In vorteilhafter Weise ist dabei gemäß Anspruch 2 die sich
aus der Differenz der Flächen ergebende Differenzfläche so
bemessen, daß die resultierenden Kräfte in der jeweiligen
Endstellung des Schließkörpers nicht größer als etwa 40% der
vom Stellantrieb aufbringbaren Kräfte sind. In weiterhin
vorteilhafter Ausgestaltung nach Anspruch 3 ist die zweite
Ringfläche kleiner als die erste Ringfläche und die erste
Kreisfläche kleiner als die zweite Kreisfläche.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung
dargestellt und wird in der nachfolgenden Beschreibung näher
erläutert. Es zeigen Fig. 1 ein Kraftstoffeinspritzventil
der Kraftstoffeinspritzeinrichtung im Schnitt und Fig. 2
das das Kraftstoffeinspritzventil steuernde Ventilglied des
3-Wegeventils.
Die Erfindung betrifft eine Kraftstoffeinspritzeinrichtung,
die eine in der Figur nicht weiter gezeigte Kraftstoff
hochdruckpumpe aufweist, welche aus einem Kraftstoffvorrats
behälter ggf. unter Zwischenschaltung einer Vorförderpumpe
Kraftstoff erhält und über eine Druckleitung, auf hohen
Druck gebracht, einem Kraftstoffhochdruckspeicher 8 zuführt.
Diese Teile sind als Kraftstoffhochdruckquelle zu
bezeichnen. Der Kraftstoffhochdruckspeicher 8 versorgt über
Kraftstoffleitungen 15 jeweils ein Kraftstoffeinspritzventil
14 mit auf wenigsten Kraftstoffeinspritzdruck gebrachtem
Kraftstoff. Diese Kraftstoffeinspritzventile werden von
einem nicht dargestelltem Steuergerät elektrisch gesteuert
so daß, entsprechend Betriebsparametern der Brennkraft
maschine die Öffnung der Kraftstoffeinspritzventile 14 mit
Kraftstoffeinspritzbeginn und Kraftstoffeinspritzdauer
bestimmt werden.
Das Kraftstoffeinspritzventil 14 weist ein Gehäuse 19 auf,
in dem in einer Längsbohrung 20 ein nadelartiges Ein
spritzventilglied 21 geführt ist. An seinem einen Ende ist
dieses Einspritzventilglied mit einer kegelförmigen Dicht
fläche 23 versehen, die an der in den Brennraum der Brenn
kraftmaschine ragenden Spitze 24 des Ventilgehäuses mit
einem Ventilsitz zusammen wirkt, von dem aus Einspritzöff
nungen 25 abführen, die das Innere des Kraftstoffein
spritzventils, hier den das Einspritzventilglied 21
umgebenden, mit unter Einspritzdruck stehenden Kraftstoff
gefüllten Ringraum 27, mit dem Brennraum der zugehörigen
Brennkraftmaschine verbindet, um so eine Einspritzung zu
vollziehen, wenn das Einspritzventilglied von seinem Ven
tilsitz abgehoben hat. Der Ringraum 27 ist mit einem Druck
raum 29 verbunden, der in ständiger Verbindung mit einer
Druckleitung 30 steht, die mit der Kraftstoffleitung 15 des
jeweiligen Kraftstoffeinspritzventils verbunden ist. Der dem
Kraftstoffhochdruckspeicher 8 zugeführte Kraftstoffdruck
wirkt auch in dem Druckraum 29 und dort auf eine Druck
schulter 31 des Krafstoffeinspritzventilglieds 21, über die
in bekannter Weise das Kraftstoffeinspritzventilglied bei
geeigneten Bedingungen von seinem Ventilsitz abgehoben
werden kann. Am anderen Ende des Kraftstoffeinspritzven
tilglieds ist diese in einer Zylinderbohrung 33 geführt und
schließt dort mit seiner Stirnseite 34 einen Steuerraum 36
ein. Die Schließstellung des Kraftstoffeinspritzventil
gliedes wird dabei durch den Druck im Steuerraum 36 und auch
durch eine Druckfeder 12, die sich zwischen einem Federtel
ler 10 des Kraftstoffeinspritzventilgliedes und dem Gehäuse
19 abstutzt, gesteuert. Während die in Schließrichtung wir
kende Druckfeder 12 in ihrer Charakteristik unveränderlich
ist, wird mit Hilfe des Druckes im Steuerraum 36 die
Öffnungs- bzw. Schließbewegung des Kraftstoffeinspritz
ventilglieds ausgelöst. Dazu ist der Steuerraum 36 über
einen Kanal 37 mit einem als 3-Wegeventil ausgebildeten
Ventil 40 verbunden. Dieses ist in Fig. 3 in den Details
näher dargestellt. Vom Steuerraum her mundet hier der Kanal
37 in einen Ventilraum 41 ein, in dem ein Schließkörper 42
des Ventilglieds 43 des Ventils 40 verstellbar angeordnet
ist. Dazu hat das Ventilglied 43 einen mit dem Schließkörper
42 fest verbundenen Stößel 45. Am Schließkörper ist eine
erste Dichtfläche 46 an seiner einen Stirnseite und eine
zweite Dichtfläche 47 an seiner anderen Stirnseite ange
ordnet. Die zweite Stirnfläche geht dabei in ein Verbin
dungsteil 48 zum Stößel 45 über, der einen kleineren
Durchmesser hat als der übrige, in einer Führungsbohrung 50
geführte Stößel 45. Zwischen Fuhrungsbohrung und dem Verbin
dungsteil 48 des Stößels 45 wird ein Ringraum 51 gebildet,
in den ein Zuflußkanal 53 mündet. Der Ringraum 51 bildet
einen Durchflußkanal zwischen Zuflußkanal 53 und dem Ventil
raum 41. Zur Seite des Ventilraumes 41 hat die Führungs
bohrung 50 einen im Durchmesser reduzierten Teil 52, an dem
an der Mundung dieses Teils der Führungsbohrung 50 in den
Ventilraum 41 ein Ventilsitz 54 ausgebildet ist, der als
zweiter Ventilsitz mit der zweiten Dichtfläche 47 zusammen
wirkt. Koaxial zu diesem und koaxial zu dem Ventilglied 43
bzw. dem Schließkörper 42 ist am gegenüberliegenden Ende des
Ventilraums 41 ein erster Ventilsitz 55 ausgebildet, mit dem
die erste Dichtfläche 46 zusammen wirkt. Vom Ventilsitz 55
ausführt ein Abflußkanal 57 vom Ventilraum 41 ab. Dieser
ist in der Fig. 1 ebenfalls dargestellt und fuhrt zu dem
Kraftstoffvorratsbehälter 6 zurück oder zu einem anders
gestalteten Entlastungsraum. In dem Abflußkanal ist eine
Drossel 58 vorgesehen, die den Abflußquerschnitt bei vom
ersten Ventilsitz 55 abgehobenen Ventilkörper bestimmt. Der
Zuflußkanal 53, der ebenfalls in Fig. 1 erkennbar ist, ist
mit der Kraftstoffleitung 15 verbunden und kann somit Kraft
stoff aus dem Kraftstoffhochdruckspeicher über den Ventil
raum 41 bei vom zweiten Ventilsitz 54 abgehobenen Ventil
glied 43 dem Steuerraum 36 zuführen.
Die erste und die zweite Dichtfläche 46 bzw. 47 sowie der
erste 55 und der zweite Ventilsitz 54 sind im vorliegenden
Falle kegelförmig ausgebildet mit einem Kegelspitzenwinkel,
der beim ersten Ventilsitz 55 kleiner ist als der entspre
chende Kegelspitzenwinkel der ersten Dichtfläche 46 und mit
einem Kegelspitzenwinkel der beim zweiten Ventilsitz 54
größer ist als der Kegelspitzenwinkel der zweiten Dicht
fläche 47. Damit ergeben sich bei der Auflage der zweiten
Dichtfläche 47 auf dem zweiten Ventilsitz 54 eine
Beruhrungslinie, die durch den Innendurchmesser des zweiten
Ventilsitzes 54 bestimmt ist und umgekehrt bei Auflage der
ersten Dichtfläche 46 auf dem ersten Ventilsitz 55 eine
Berührungslinie, die durch den Außenumfang der ersten Dicht
fläche 46 bestimmt ist. Die Betätigung des Ventilglieds 43
erfolgt über den Stößel 45 von einem nicht weiter darge
stelltem Antrieb 59, der als Piezoanordnung, z. B. als sogn.
Piezostack oder als magnetostriktives Element ausgeführt
ist. Diese Antriebe haben den Vorteil, daß sie analog zur
Spannungsbeaufschlagung Stellwege durchführen und zwar mit
hoher Betätigungskraft, wenn auch der absolut erzeugbare Weg
relativ klein ist, so daß bei großen Stellwegen auch große
Piezoelementpackungen verwendet werden müssen. Der weitere
Vorteil solcher Antriebe besteht darin, daß sie sehr schnell
wirken, so daß schnelle Schaltvorgänge durchführbar sind,
die insbesondere bei der Einspritztechnik von hohem Vorteil
sind.
Für die Betätigung des Schließkörpers 42 sind die auf ihn
aus der Druckbeaufschlagung von der Kraftstoffhochdruck
quelle 8 her resultierenden Kräfte von Bedeutung. Dies gilt
insbesondere bei den jeweiligen Schließstellungen des
Schließkörpers 42. Befindet sich der Schließkörper 42 mit
seiner zweiten Dichtfläche 47 in Anlage am zweiten Ventil
sitz 54, so ist eine zwischen dem Durchmesser des Stößels
45 und des Verbindungsteils 48 verbleibende Ringfläche RF1
vom hohen Druck der Kraftstoffhochdruckquelle 8 beauf
schlagt. An der dieser Fläche gegenüberliegenden Seite wird
eine Ringfläche RF2 gebildet zwischen dem Verbindungsteil 48
und der auf der zweiten Dichtfläche 47 aufliegenden Kante
des zweiten Ventilsitzes 54. Diese Ringfläche RF2 ist
kleiner als die Ringfläche RF1, so daß die in Schließrich
tung auf den Ventilkörper 42 zur Seite seines Antriebs 59
hin aus der Flächendifferenz resultierenden Kräfte über
wiegen. Diese Kräfte halten den Schließkörper 42 in einer
stabilen Endlage am zweiten Ventilsitz 54. Die Kräfte sind
dabei so bemessen, daß der Antrieb 59 den Schließkörper 42
zum Öffnen wieder von diesem zweiten Ventilsitz 54 abheben
kann. Kommt der Schließkörper in seiner anderen Stellung zur
Anlage an dem ersten Ventilsitz 55, so ergeben sich wiederum
stabile Verhältnisse. Dabei ist davon auszugehen, daß auf
den Schließkörper 42 in Öffnungsrichtung maximal eine erste
Kreisfläche KF1 wirken kann, die aus dem Durchmesser der
Führungsbohrung 50 resultiert. Diese Kreisfläche ist auf der
dem Ventilraum 41 abgewandten Seite des Stößels 45
druckentlastet.
Auf der anderen Seite kann maximal eine zweite Kreisfläche
KF2 wirksam sein, die aus der Anlage der ersten Dichtfläche
46 am ersten Ventilsitz 55 bestimmt ist. Wie oben darge
stellt, liegt die erste Dichtfläche 46 mit ihrem Außenumfang
am ersten Ventilsitz 55 an und ist zur Seite des Abflußka
nals 57 wiederum druckentlastet. Die erste Kreisfläche KF1
ist dabei kleiner als die zweite Kreisfläche KF2, so daß
sich aus der Differenz dieser Flächen eine Differenzfläche
ergibt, die vom hohen Kraftstoffdruck des Kraftstoffhoch
druckspeichers 8 belastet ist und eine Kraft erzeugt, die
wiederum in Schließrichtung des Schließkörpers 42 zum ersten
Ventilsitz 55 hin wirkt. Auch diese in Schließrichtung
wirkenden Kräfte sind so bemessen, daß sie vom Antrieb 59
des Schließkörpers 42 überwunden werden können. Die
jeweiligen Kräfte in den stabilen Endlagen des Schließkör
pers sind so groß, daß sie etwa 40% der vom Antrieb auf
bringbaren Stellkräfte betragen. Damit ist bei einem
erforderlichen Aufwand für den Stellantrieb und einem
entsprechenden Energiebedarf eine wirtschaftliche Betriebs
weise des Drei-Wege-Ventils möglich. Im übrigen kann auf
diese Weise ein Antrieb jeweils nur zur Verstellung des
Schließkörpers erforderlich sein. Der Schließkörper in
seinen jeweiligen Endlagen wird stabil in Schließstellung
gehalten. Damit entfällt über die Dauer des Geschlossen
seines jegliche Energiezufuhr zum Stellantrieb 59. Dies ist
für einen sicheren und kostensparenden Betrieb des Ventils
von wesentlichem Vorteil.
Claims (5)
1. Kraftstoffeinspritzeinrichtung für Brennkraftmaschine mit
einer Kraftstoffhochdruckquelle (8), an die ein Kraftstoff
einspritzventil (14) angeschlossen ist, das ein Einspritz
ventilglied (21) zur Steuerung einer Einspritzöffnung (25)
und einen Steuerraum (36) aufweist, der von einer beweg
lichen Wand (34) begrenzt wird, die mit dem Kraftstoff
einspritzventilglied (21) wenigstens mittelbar verbunden
ist, und mit einem Zuflußkanal (53), über den eine Hoch
druckquelle (8), vorzugsweise die Kraftstoffhochdruckquelle,
mit dem Steuerraum (36) verbindbar ist, und mit einem
Abflußkanal (57) über den der Steuerraum (36) mit einem Ent
lastungsraum (6) verbindbar ist, wobei die genannten Verbin
dungen zum und von Steuerraum über ein Ventil (40) steuerbar
sind, das ein Ventilglied (43) mit einem mit zwei
kegelförmigen Dichtflächen versehenen, in einem Ventilraum
(41) verschiebbaren Schließkörper (42) aufweist, der koaxial
zu zwei Ventilsitzen (54, 55) angeordnet ist und je nach
Stellung mit der ersten oder der zweiten seiner Dichtflächen
in dichter Anlagen an den entsprechenden ersten oder zweiten
der Ventilsitze gelangt, und der Ventilraum über ein Kanal
(37) ständig mit dem Steuerraum (36) verbunden ist und mit
einem von einem elektrisch betätigtem Stellantrieb (59)
bewegten mit dem Schließkörper (42) verbundenen Stößel (45)
durch den der Schließkörper (42) zwischen den Ventilsitzen
(54, 55) bewegt wird und der in einer sich koaxial zu dem
einen der Ventilsitze (54) anschließenden Führungsbohrung
(50) geführt ist, wobei ein an den Schließkörper (42)
angrenzender Teil (48) des Stößels (45) im Durchmesser
reduziert ist und zwischen diesem Teil des Stößels und der
Wand der am einen der Ventilsitze endenden Führungsbohrung
(50) ein Durchflußkanal (51) mit ringförmigem Querschnitt
gebildet wird, in den der Zuflußkanal mündet und an dem
anderen der Ventilsitze (55) angrenzend der Abflußkanal
koaxial abführt, wobei zwischen dem zur Seite des
Ventilraumes weisenden Teil des Stößels und dem im
Durchmesser reduzierten Teil des Stößels (45) eine erste in
Achsrichtung des Stößels wirksame Ringfläche (RF1) gebildet
wird und zwischen dem im Durchmesser reduzierten Teil des
Stößels und der durch das Aufsetzen der ersten Dichtfläche
auf den ersten Ventilsitz definierten erste Dichtkante eine
in Achsrichtung wirksame zweite Ringfläche (RF2) gebildet
wird und daß ferner der Durchmesser der Führungsbohrung eine
erste Kreisfläche (KF1) hat und die vom Umfang einer beim
Aufsetzen der zweiten Dichtfläche (47) auf dem zweiten
Ventilsitz (54) gebildeten zweiten Dichtkante eine zweite
Kreisfläche (KF2) definiert, dadurch gekennzeichnet, daß die
auf das Ventilglied aus der Druckbelastung der Kreisflächen
(KF1, KF2) und der Ringflächen (RF1, RF2) entstehenden
Kräfte so groß sind, daß in den Endstellungen des
Schließkörpers (42) am einen oder anderen der Ventilsitze
(54, 55) eine auf den jeweiligen Ventilsitz hin
resultierende Kraft in Schließstellung gebildet wird.
2. Kraftstoffeinspritzeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die sich aus der Differenz der Kreis
flächen und/oder der Ringflächen ergebenden Differenzfläche
so groß ist, daß die aus der Beaufschlagung durch den Kraft
stoffhochdruck sich ergebenden resultierenden Kräfte jeweils
nicht größer als etwa 40% der von der Stellantrieb
aufbringbaren Kraft ist.
3. Kraftstoffeinspritzeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die zweite Ringfläche (RF2) kleiner als
die erste Ringfläche (RF1) ist und die erste Kreisfläche
(KF1) kleiner als die zweite Kreisfläche (KF2) ist.
4. Kraftstoffeinspritzeinrichtung nach Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, daß der erste Ventilsitz auf einem im Durch
messer reduzierten Teil (52) der Führungsbohrung (50)
angeordnet ist.
5. Kraftstoffeinspritzeinrichtung nach einem der Ansprüche 1
bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Stellantrieb nur zur
Betätigung des Schließkörpers mit Energie versorgt wird.
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