DE19743248C2 - Steuervorrichtung für einen Verbrennungsmotor mit Direkt-Kraftstoffeinspritzung - Google Patents
Steuervorrichtung für einen Verbrennungsmotor mit Direkt-KraftstoffeinspritzungInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Steuervorrichtung für
einen Verbrennungsmotor mit Direkt-Kraftstoffeinspritzung oder
Zylindereinspritzung, bei der Kraftstoff direkt in einen
Zylinder eines Verbrennungsmotors eingespritzt oder eingeführt
wird, und insbesondere betrifft die Erfindung eine
Steuervorrichtung zum Verhindern bzw. Eindämmen oder sogar
Beheben einer Verbrennungsverschlechterung bei einem
Verbrennungsmotor mit Direkt-Kraftstoffeinspritzung.
Ein Verbrennungsmotor mit Direkt-Kraftstoffeinspritzung, der zu
direkten Kraftstoffeinspritzung in die Zylinder der
Brennkraftmaschine ausgestaltet ist, hat zu der Hoffnung Anlass
gegeben, eine reduzierte Abgasrückführung, niedrigere
Kraftstoffkosten, eine höhere Leistung und verbesserte
Laufeigenschaften zu erzielen.
In einem Verbrennungsmotor mit Direkteinspritzung wird an einem
direkt vor dem Zündzeitpunkt Kraftstoff an der Zündkerze
entsprechend eingespritzt, um an der Zündkerze ein entzündbares
Kraftstoff-Luft-Gemisch zu erzeugen, um damit eine geschichtete
und geladene Verbrennung (Ladungsschichtverbrennung)
auszuführen. Heutzutage ist das Kraftstoff-Luft-Gemisch im
Zylinder ungleichmäßig verteilt. Das Gemisch besitzt an der
Zündkerze einen Wert in der Nähe eines stöchiometrischen Luft-
Kraftstoff-Verhältnisses, wohingegen es in anderen Bereichen
bis hin zu reiner Luft mager ist. Das hat zur Folge, dass das
scheinbare Luft-Kraftstoff-Verhältnis der Ansaugluftmenge zur
zugeführten Kraftstoffmenge deutlich abgemagert ist.
Folglich kann ein extrem magerer Betrieb mit einem scheinbaren
Luft-Kraftstoff-Verhältnis von 30 oder höher erreicht werden,
wodurch eine reduzierte Abgasverschiebung (Abgasrückführung)
und niedrigere Kraftstoffkosten erzielbar sind.
Da ferner um die Zündkerze ein geringeres Kraftstoff-Luft-
Gemisch vorhanden ist, befindet sich dort demgemäß weniger
Endgas, das für das Klopfen verantwortlich ist, so dass das
Verdichtungsverhältnis des Motors erhöht werden kann. Außerdem
nimmt der im Zylinder verdampfende Kraftstoff die
Verdampfungswärme auf, was eine Innenkühlung bewirkt. Aufgrund
dessen steigt die Dichte der eingeführten Luft an, was bei
gleichen Motorabmessungen zu einer besseren Ausnutzung des
Volumens und somit zu einer besseren Leistung führt.
Da der Kraftstoff direkt in einen Zylinder eingespritzt wird,
ist es nicht notwendig, das Anhaften des Kraftstoffs an der
Innenwandung eines Ansaugrohres oder eines Ansaugventils zu
berücksichtigen, was es zulässt, dass das Gemisch noch magerer
sein kann. Dazu besteht eine geringere Zeitverzögerung von der
Einspritzung des Kraftstoffs bis zur Leistungsabgabe, was zu
besseren Reaktionen beim Gasgeben und besseren
Laufeigenschaften führt.
Ein derartiger Verbrennungsmotor mit Direkteinspritzung ist
beispielsweise in der ungeprüften japanischen
Patentoffenlegungsschrift Nr. 4-187819 offenbart.
Obwohl bei einem Verbrennungsmotor mit Direkteinspritzung das
tatsächlich zugeführte Luft-Kraftstoff-Verhältnis 30 oder höher
ist und somit ein extrem mageres Gemisch darstellt, ist das
Luft-Kraftstoff-Verhältnis in dem Bereich, wo die tatsächliche
Verbrennung stattfindet, in der Nähe des stöchiometrischen
Luft-Kraftstoff-Verhältnisses, nämlich 14,7. Dies bedeutet,
dass der Motor im Bereich eines Luft-Kraftstoff-Verhältnisses
von 16 arbeitet, bei dem eine große Menge von Stickoxyden (NOx)
erzeugt wird, wohingegen ein mager verbrennender Motor bei
einem Luft-Kraftstoff-Verhältnis von ungefähr 20 betrieben
wird. Aufgrund dessen wird eine große Abgasmenge zum
Ansaugtrakt zurückgeführt, um die erzeugten Stickoxyde zu
reduzieren.
Ein derartiger Verbrennungsmotor mit Direkteinspritzung führt
eine geschichtete geladene Verbrennung (Ladeschichtverbrennung)
entsprechend einem feinfühligen Timing für eine
Kraftstoffverbrennung und Zündung aus. Wenn sich nun die
Verbrennung verschlechterte, war es aus diesem Grund schwierig,
die Verbrennungsverschlechterung zu unterbinden oder
abzuschwächen.
Ebenso stellte es bisher ein schwieriges Problem dar, die
Verbrennungsverschlechterung zu unterbinden oder zumindest zu
stoppen, da gleichzeitig mit dem Versuch der Unterbindung der
Verschlechterung der Verbrennung die Leistungseigenschaften des
Verbrennungsmotors mit Direkteinspritzung darunter litten.
Überdies war es schwierig, eine hochzuverlässige Vorrichtung
zum sichereren Unterbinden der Verschlechterung der Verbrennung
zu erzielen.
Es wurde bevorzugt, die Verbrennungsverschlechterung für jeden
Zylinder zu steuern, um die Beeinträchtigung der
Leistungseigenschaften des Verbrennungsmotors mit
Direkteinspritzung zu steuern.
Aus der DE 43 32 171 A1 ist eine Steuervorrichtung für einen
Verbrennungsmotor mit Kraftstoff-Direkteinspritzung bekannt,
mit einem Ansaugsensor zum Erfassen der in einen
Verbrennungsmotor angesaugten Luftmenge, einem
Kurbelwinkelgeber zum Erfassen des Kurbelwellenwinkels des
Verbrennungsmotors, einer Kraftstoffsteuerung zum Berechnen der
Kraftstoffmenge, die in den Verbrennungsmotor zugeführt werden
muss, wobei die Kraftstoffmenge anhand der Messergebnisse des
Ansaugsensors und des Kurbelwinkelgebers ermittelt wird, um ein
mageres Kraftstoff-Luft-Verhältnis einzustellen, wobei die
berechnete Kraftstoffmenge im Verdichtungstakt in einem
Zylinder des Verbrennungsmotors eingespritzt wird, einer
Abgasrückführsteuerung zum Rückführen von Abgasen zu einem
Ansaugtrakt des Verbrennungsmotors, einem Sauerstoffsensor zur
Erfassung des Sauerstoffabgases und einer Steuerung zum
allmählichen Verändern mindestens eines Parameters aus
Abgasrückführmenge und Kraftstoff-Luft-Verhältnis. Es hat sich
gezeigt, dass derartige Steuerungen bei Verbrennungsmotoren mit
Direkteinspritzung den Anforderungen an die geforderte
Abgasqualität nicht gerecht werden.
Aus der DE 197 01 482 A1 ist eine Steuervorrichtung für
Verbrennungsmotoren bekannt, mit einem Abgassensor, wobei diese
Steuervorrichtung nicht für einen Verbrennungsmotor mit
Direkteinspritzung ausgestaltet ist. Diese Steuervorrichtung
arbeitet ohne Signale eines Zylinderidentifizierungssensors
oder eines Kurbelwinkelgebers.
Aus der DE 43 36 775 A1 ist eine Steuervorrichtung für
Verbrennungsmotoren bekannt, bei der Signale von an einzelnen
Zylindern vorgesehenen Klopfsensoren verwendet werden, deren
Zylinder selektive Werte für die Bestimmung der
Temperaturerhöhung in einem Zylinder und dem zugehörigen
Abgaskrümmer herangezogen werden. Ein
Verbrennungszustanddetektormittel ist aus dieser
Entgegenhaltung nicht bekannt.
Die vorliegende Erfindung wurde im Hinblick auf die zuvor
beschriebenen Probleme gemacht. Aufgrund dessen liegt der
Erfindung das technische Problem zugrunde, eine
Steuervorrichtung für einen Verbrennungsmotor mit Direkt-
Kraftstoffeinspritzung bereitzustellen, die dazu geeignet ist,
die Verbrennungsverschlechterung in einem Verbrennungsmotor mit
Direkt-Kraftstoffeinspritzung zu unterbinden oder zumindest
zurückzuhalten oder zu stoppen, was eine sehr feine oder
empfindliche Steuerung bzw. Regelung erfordert.
Ein weiteres der vorliegenden Erfindung zugrundeliegendes
technisches Problem besteht darin, eine Steuervorrichtung für
einen Verbrennungsmotor mit Direkt-Kraftstoffeinspritzung
bereitzustellen, mit der eine Verschlechterung der Verbrennung
unterbunden werden kann, während die (Leistungs-)Eigenschaften
des Verbrennungsmotors nicht beeinträchtigt werden.
Ein weiteres technisches Problem, das der Erfindung
zugrundeliegt, besteht darin, eine hochzuverlässige
Steuervorrichtung für einen Verbrennungsmotor mit Direkt-
Kraftstoffeinspritzung bereitzustellen, der eine noch
zuverlässigere Steuerung bzw. Regelung der
Verbrennungsverschlechterung gewährleistet.
Diese technischen Probleme werden gemäß einem Aspekt der
vorliegenden Erfindung mit einer Steuervorrichtung mit den
Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Eine derartige
Steuervorrichtung ist ausgestattet mit:
einem Ansaugsensor zum Erfassen der in einen Verbrennungsmotor angesaugten Luftmenge oder hiermit zusammenhängender Parameter,
einem Kurbelwinkelgeber zum Erfassen des Kurbelwinkels des Verbrennungsmotors, einem Kraftstoffsteuermittel zum Berechnen der Kraftstoffmenge, die in den Verbrennungsmotor zugeführt werden muss, gemäß der ermittelten Ergebnisse von zumindest dem Ansaugsensor und dem Kurbelwinkelgeber, um so ein Luft- Kraftstoff-Verhältnis zur mageren Verbrennung einzustellen und auch zur direkten Zuführung der berechneten Kraftstoffmenge in einen Zylinder des Verbrennungsmotors, wenn der Verbrennungsmotor im Verdichtungstakt ist, einem Abgasrückführsteuermittel zum Rückführen von Abgas zu einem Ansaugtrakt des Verbrennungsmotors, einem Verbrennungszustandsdetektormittel zum Detektieren der Verschlechterung der Verbrennung im Verbrennungsmotor unter Verwendung der Signale eines Zylinderidentifizierungssensors und des Kurbelwinkelgebers und einem Verhinderungsmittel zum allmählichen Verändern zumindest eines Parameters, unter anderem der Abgasrückführmenge, des Zündzeitpunktes und des Luft-Kraftstoff-Verhältnisses, um so die Verschlechterung der Verbrennung im Verbrennungsmotor einzudämmen, wenn das Verbrennungszustandsdetektionsmittel die Verbrennungsverschlechterung des Verbrennungsmotors detektiert hat.
einem Ansaugsensor zum Erfassen der in einen Verbrennungsmotor angesaugten Luftmenge oder hiermit zusammenhängender Parameter,
einem Kurbelwinkelgeber zum Erfassen des Kurbelwinkels des Verbrennungsmotors, einem Kraftstoffsteuermittel zum Berechnen der Kraftstoffmenge, die in den Verbrennungsmotor zugeführt werden muss, gemäß der ermittelten Ergebnisse von zumindest dem Ansaugsensor und dem Kurbelwinkelgeber, um so ein Luft- Kraftstoff-Verhältnis zur mageren Verbrennung einzustellen und auch zur direkten Zuführung der berechneten Kraftstoffmenge in einen Zylinder des Verbrennungsmotors, wenn der Verbrennungsmotor im Verdichtungstakt ist, einem Abgasrückführsteuermittel zum Rückführen von Abgas zu einem Ansaugtrakt des Verbrennungsmotors, einem Verbrennungszustandsdetektormittel zum Detektieren der Verschlechterung der Verbrennung im Verbrennungsmotor unter Verwendung der Signale eines Zylinderidentifizierungssensors und des Kurbelwinkelgebers und einem Verhinderungsmittel zum allmählichen Verändern zumindest eines Parameters, unter anderem der Abgasrückführmenge, des Zündzeitpunktes und des Luft-Kraftstoff-Verhältnisses, um so die Verschlechterung der Verbrennung im Verbrennungsmotor einzudämmen, wenn das Verbrennungszustandsdetektionsmittel die Verbrennungsverschlechterung des Verbrennungsmotors detektiert hat.
Mit einer derartigen Anordnung kann die
Verbrennungsverschlechterung zurückgehalten oder unterbunden
oder zumindest gestoppt werden, während gleichzeitig die
(Leistungs-)Eigenschaften des Verbrennungsmotors mit
Direkteinspritzung nicht beeinträchtigt werden, was eine
feinfühlige Steuerung erfordert.
In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung steuert das
Rückhaltemittel der Steuervorrichtung für einen
Verbrennungsmotor mit Direkteinspritzung zumindest den
Zündzeitpunkt oder das Luft-Kraftstoff-Verhältnis, und sie
reduziert des weiteren die Abgasrückführmenge, wenn die
Verbrennungsverschlechterung nicht verbessert wird.
Somit wird eine hochzuverlässige Steuervorrichtung für einen
Verbrennungsmotor mit Direkteinspritzung bereitgestellt, die
eine noch zuverlässigere Steuerung der
Verbrennungsverschlechterung zulässt.
Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung
ändert das Verhinderungsmittel der Steuervorrichtung für einen
Verbrennungsmotor mit Direkteinspritzung den
Kraftstoffeinspritzzeitpunkt vom Verdichtungshub zum Ansaughub,
wenn die Reduzierung der Abgasrückführmenge nicht zu dem
gewünschten Erfolg geführt hat, die
Verbrennungsverschlechterung zu verbessern.
Eine sehr bevorzugte Ausführungsform der Erfindung besteht
darin, dass das Verhinderungsmittel der Steuervorrichtung für
einen Verbrennungsmotor mit Direkteinspritzung das Luft-
Kraftstoff-Verhältnis in die Nähe eines stöchiometrischen Luft-
Kraftstoff-Verhältnisses einstellt, um das Kraftstoff-Luft-
Gemisch anzureichern, wenn die Änderung des Kraftstoff-
Einspritz-Zeitpunktes nicht zu dem gewünschten Erfolg geführt
hat, die Verschlechterung in der Verbrennung zu verbessern.
Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung steuert das
Verhinderungsmittel der Steuervorrichtung für einen
Verbrennungsmotor mit Direkteinspritzung die
Verbrennungsverschlechterung für jeden Zylinder, in dem die
Verbrennung sich verschlechtert hat.
Demzufolge werden die (Leistungs-)Eigenschaften eines jeden
Zylinders, indem keine Verbrennungsverschlechterung
stattgefunden hat, nicht beeinträchtigt.
Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung ist eine
Steuervorrichtung für einen Verbrennungsmotor mit Direkt-
Kraftstoffeinspritzung geschaffen, die ausgestattet ist mit:
einem Ansaugsensor zum Erfassen der in einen Verbrennungsmotor angesaugten Luftmenge oder hiermit zusammenhängender Parameter,
einem Kurbelwinkelgeber zum Erfassen des Kurbelwinkels des Verbrennungsmotors, einem Kraftstoffsteuermittel zum Berechnen der Kraftstoffmenge, die in den Verbrennungsmotor zugeführt werden muss, gemäß der ermittelten Ergebnisse von zumindest, dem Ansaugsensor und dem Kurbelwinkelgeber, um so ein Luft- Kraftstoff-Verhältnis zur mageren Verbrennung einzustellen und auch zur direkten Zuführung der berechneten Kraftstoffmenge in einen Zylinder des Verbrennungsmotors, wenn der Verbrennungsmotor im Verdichtungstakt ist, einem Abgasrückführsteuermittel zum Rückführen von Abgas zum Ansaugtrakt des Verbrennungsmotors, einem Verbrennungszustandsdetektormittel zum Detektieren der Verschlechterung der Verbrennung im Verbrennungsmotor unter Verwendung der Signale eines Zylinderidentifizierungssensors und des Kurbelwinkelgebers und einem Verhinderungsmittel zum Verändern des Zeitpunkts zur Zuführung des Kraftstoffs vom Verdichtungstakt zum Ansaugtakt zur Eindämmung der Verschlechterung der Verbrennung, wenn das Verbrennungszustandsdetektionsmittel die Verbrennungsverschlechterung des Verbrennungsmotors detektiert hat.
einem Ansaugsensor zum Erfassen der in einen Verbrennungsmotor angesaugten Luftmenge oder hiermit zusammenhängender Parameter,
einem Kurbelwinkelgeber zum Erfassen des Kurbelwinkels des Verbrennungsmotors, einem Kraftstoffsteuermittel zum Berechnen der Kraftstoffmenge, die in den Verbrennungsmotor zugeführt werden muss, gemäß der ermittelten Ergebnisse von zumindest, dem Ansaugsensor und dem Kurbelwinkelgeber, um so ein Luft- Kraftstoff-Verhältnis zur mageren Verbrennung einzustellen und auch zur direkten Zuführung der berechneten Kraftstoffmenge in einen Zylinder des Verbrennungsmotors, wenn der Verbrennungsmotor im Verdichtungstakt ist, einem Abgasrückführsteuermittel zum Rückführen von Abgas zum Ansaugtrakt des Verbrennungsmotors, einem Verbrennungszustandsdetektormittel zum Detektieren der Verschlechterung der Verbrennung im Verbrennungsmotor unter Verwendung der Signale eines Zylinderidentifizierungssensors und des Kurbelwinkelgebers und einem Verhinderungsmittel zum Verändern des Zeitpunkts zur Zuführung des Kraftstoffs vom Verdichtungstakt zum Ansaugtakt zur Eindämmung der Verschlechterung der Verbrennung, wenn das Verbrennungszustandsdetektionsmittel die Verbrennungsverschlechterung des Verbrennungsmotors detektiert hat.
Im folgenden sind zur weiteren Erläuterung und zum besseren
Verständnis mehrerer Ausführungsbeispiele der Erfindung unter
Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen näher beschrieben
und erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine schematische Darstellung der Konfiguration einer
ersten Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 2 ein Zeitablaufdiagramm, das die in der ersten Aus
führungsform durchgeführte Steuerung veranschaulicht,
Fig. 3 ein Zeitablaufdiagramm, das die Betriebsweise ei
nes einen Verbrennungszustand erfassenden Detektormittels
veranschaulicht,
Fig. 4 ein Ablaufdiagramm, in dem zusammenfassend die
Steuerung veranschaulicht ist, die nach Abfall des Kurbel
winkelgebersignals durchgeführt wird,
Fig. 5 ein Ablaufdiagramm, das zusammenfassend die
Steuerung veranschaulicht, die nach Ansteigen des Kurbel
winkelgebersignals durchgeführt wird,
Fig. 6 ein Ablaufdiagramm, das eine detaillierte Ablauf
prozedur nach Abfall des Kurbelwinkelgebersignals veran
schaulicht und
Fig. 7 ein Ablaufdiagramm, das eine detaillierte Ablauf
prozedur beim Ansteigen des Kurbelwinkelgebersignals
veranschaulicht.
Die Fig. 1 zeigt ein Schaubild zur Veranschaulichung der
Zusammensetzung einer ersten Ausführungsform der vor
liegenden Erfindung. In der Zeichnung mißt ein als Einlaß
sensor dienender Luftmengensensor 2 die in einen Automo
tor 1 eingesaugte Luftmenge oder hiermit zusammenhän
gende Parameter. Eine Drosselklappe 3 wird entsprechend
einem hier nicht gezeigten Gaspedal, das durch einen Fahrer
betätigt wird, verdreht. Die Drosselklappe 3 dient dazu, die
in den Verbrennungsmotor 1 zuzuführende Luftmenge zu
regulieren. Ein Drosselklappen-Stellungssensor 4 erfaßt die
Stellung der Drosselklappe 3. Ein Kurbelwinkelgeber 5 er
faßt die Drehzahl des Verbrennungsmotors 1 und die Stel
lung einer Kurbelwelle. Ein Wassertemperatursensor 6 (Mo
tortemperatursensor) funktioniert als Aufwärmzustandsde
tektormittel zum Detektieren des Aufwärmzustandes des
Verbrennungsmotors. Und schließlich detektiert ein Sauer
stoffsensor 7 den Sauerstoffgehalt oder die Sauerstoffkon
zentration im Abgas des Motors 1. Eine Motorsteuerung 8
erhält von verschiedenen Sensoren Informationen, die an
verschiedenen Stellen des Motors 1 angebracht sind, um den
Betriebszustand des Motors zu erfassen. Die Motorsteue
rung 8 berechnet gemäß dem jeweiligen Betriebszustand
verschiedenartige unterschiedliche Steuerungsmengen, wo
durch auch verschiedene Regelungs- oder Steuerungsarten
durchgeführt werden. Die Motorsteuerung 8 führt haupt
sächlich folgendes aus: die Steuerung des Luft-Kraftstoff-
Verhältnisses zur Erzielung einer Verbrennung bei einem
gewünschten Luft-Kraftstoff-Verhältnis, die Zündzeitsteue
rung, die auch die Klopfregelung beinhaltet, um so den Motor
mit maximaler Wirtschaftlichkeit zu betreiben, eine Ab
gasrückführsteuerung, mit der die Erzeugung von NOx zu
rückgehalten wird, dadurch, daß Abgas in einen Einlaß zu
rückgeführt wird, um eine Wiederverbrennung auszuführen,
eine Kraftstoffeinspritzzeitsteuerung zur Änderung des
Kraftstoffeinspritztimings gemäß dem Betriebszustand des
Motors, die Steuerung der Umdrehungszahlen und des Leer
laufs und eine Drehmomentsteuerung während des Fahrens.
Die Motorsteuerung 8 beinhaltet auch ein Mittel zum Ver
hindern oder Zurückhalten bzw. auch Eindämmen der Ver
schlechterung der Verbrennung des Motors 1.
Eine in einem Zylinder des Motors 1 vorhandene Zünd
kerze 9 zündet ein Gemisch. Wenn die Drosselklappe 3 voll
ständig geschlossen ist steuert während des Leerlaufs ein
Luftbypaßventil 10 die Drehzahl. Ferner steuert es während
des Fahrens auch das Drehmoment, indem die in den Motor
einzuführende Luftmenge gesteuert wird, wobei die Dros
selklappe 3 umgangen wird. Eine Einspritzeinrichtung 11 ist
in einem Zylinder des Motors 1 vorhanden. Die Einrichtung
spritzt Kraftstoff ein. Die Zündkerze 9, das Luftbypaßventil
10 und die Einspritzeinrichtung 11 werden durch die Motor
steuerung 8 gesteuert. Eine Kraftstoffpumpe 13 fördert
Kraftstoff aus einem Kraftstofftank 12. Ein Kraftstoffdruck
regler 14 steuert den Druck des zur Einspritzeinrichtung 11
zuzuführenden Kraftstoffs. Des weiteren regelt der Kraft
stoffdruckregler 14 den Kraftstoffdruck dergestalt, daß der
Kraftstoffdruck an einem Abschnitt b eine vorbestimmte
Druckhöhe erreicht, wobei der Atmosphärendruck an einem
Abschnitt a die Referenzdruckhöhe ist. Bei dem Verbren
nungsmotor mit Zylinderkraftstoffeinspritzung muß von der
Einspritzeinrichtung ein Kraftstoffdruck aufgebracht wer
den, der gleich oder höher ist als der Innendruck im Zylin
der. Aufgrund dessen wird ein vorbestimmter, konstanter
Druck auf einen Wert von einigen Zehntel festgesetzt, wobei
der Atmosphärendruck den Referenzwert darstellt. Ein am
Motor 1 angebrachter Klopfsensor 15 detektiert ein Klopfen
des Motors 1. Ein an der Nockenwelle des Motors 1 ange
brachter Zylinderidentifizierungssensor 16 identifiziert ei
nen Zylinder, indem eine Verbrennung stattfindet. Ein EGR-
Ventil 17 reguliert die Abgasmenge in der Abgasrückfüh
ungssteuerung, in der Abgas zum Einlaß des Motors 1 zur
Ausführung einer Wiederverbrennung zurückgeführt wird.
Die Fig. 2 zeigt einen Zeitablaufplan, der die durch die er
ste Ausführungsform auszuführende Steuerung oder Rege
lung veranschaulicht.
Vor dem Zeitpunkt T1 wird mit dem Luft-Kraftstoff-Ver
hältnis (A/F) von 30 oder mehr eine extrem saubere An
triebsart ausgeführt. Außerdem wird durch die Kraftstof
feinspritzung in dem Verdichtungshub des Zylinders eine
geschichtete, geladene Verbrennung durchgeführt. Der
Zündzeitpunkt beträgt 20° (20°B) oder mehr vor dem obe
ren Totpunkt (TDC), Wobei die Abgasrückführmenge
(EGR) ungefähr 30% beträgt.
Es wird angenommen, daß das Detektionsmittel zur Er
fassung des Verbrennungszustandes, das nachfolgend noch
erläutert wird, die Verschlechterung der Verbrennung oder
eine Fehlzündung (hiernach werden sowohl die Verbren
nungsverschlechterung wie auch die Fehlzündung einfa
cherweise als "Verbrennungsverschlechterung" bezeichnet)
zum Zeitpunkt T1 detektiert. Um mit der detektierten Ver
brennungsverschlechterung fertig zu werden, wird das Ge
misch nach und nach angereichert, beginnend zum Zeit
punkt T2. Ebenso wird der Zündzeitpunkt allmählich (nach
und nach) verschoben oder verzögert, um die Parameter
langsam zu ändern und um so eine stabile Verbrennung zu
erzielen.
Wenn trotz der Änderung der Parameter die Verbren
nungsverschlechterung nicht verbessert wird, dann wird be
ginnend zum Zeitpunkt T3 die zurückzuführende Abgas
menge allmählich von 30% auf 10% reduziert, um die Ver
brennung zu verbessern. Wenn die Verbrennungsver
schlechterung weiterhin unverbessert bleibt, dann wird der
Kraftstoffeinspritzzeitpunkt vom Kompressionshub zum
Ansaughub umgeschaltet, um einen Ansaughub-Einspritz
magermodus zu bewirken. Dies bedeutet, daß die geschich
tete, geladene Verbrennung, die eine sehr feine Einstellung
erfordert, angehalten wird, wohingegen der während des
Ansaughubs eingespritzte Kraftstoff mit der im Zylinder
eingeführten Luft sehr gut vermischt und dann gezündet
wird. Wenn das Umschalten zum Ansaughub-Einspritzma
germodus nicht zu der gewünschten Kontrolle der Verbren
nungsverschlechterung geführt hat, dann wird beginnend
zum Zeitpunkt T5 die Mischung angereichert, bis das Luft-
Kraftstoff-Verhältnis einen Wert in der Nähe eines stöchio
metrischen Luft-Kraftstoff-Verhältnisses (14,7) erreicht, um
so den Betrieb in einem Ansaughub-Einspritz-Stöchiome
triemodus auszuführen.
Wenn nach Veränderung eines oder mehrerer der obigen
Parameter eine Verbesserung in der Verbrennung detektiert
wird, werden die veränderten Parameter, umfassend das
Luft-Kraftstoff-Verhältnis, der Zündzeitpunkt, die Abgas
rückführmenge und der Kraftstoffeinspritzzeitpunkt der
Reihe nach auf ihre ursprünglich festgesetzten Werte zu
rückgesetzt. In dem Zeitablaufdiagramm ist gezeigt, daß
zum Zeitpunkt T6 die Verbesserung in der Verbrennung de
tektiert wird und die Abgasrückführmenge auf einen ur
sprünglich festgesetzten Wert eingestellt wird.
Die Steuerung wird für jeden Zylinder ausgeführt, in dem
eine verschlechterte Verbrennung stattgefunden hat, um so
zu vermeiden, daß hierdurch die normal laufenden Zylinder
beeinflußt werden.
In der obigen Beschreibung wurde vom Zeitpunkt T2 an
das Luft-Kraftstoff-Verhältnis verändert, d. h. hier wurde
das Gemisch anzugereichert, und zudem wurde der Zünd
zeitpunkt verzögert. Es ist aber genauso gut möglich, nur ei
nen dieser Parameter zu verändern.
Alternativ hierzu kann zuerst nur einer der Parameter ver
ändert werden und dann zusätzlich der andere Parameter ge
ändert werden. Beispielsweise kann die Veränderung des
Luft-Kraftstoff-Verhältnisses zum Zeitpunkt T2 begonnen
werden, um das Gemisch allmählich anzureichern, und
wenn nach Verstreichen einer vorbestimmten Zeitspanne die
Verbrennung nicht verbessert ist, dann wird auch der Zünd
zeitpunkt nach und nach verschoben oder verzögert. Wenn
die Verbrennung dann immer noch nicht verbessert wird,
dann wird beginnend zum Zeitpunkt T3 die rückzuführende
Abgasmenge allmählich reduziert.
Die Fig. 3 zeigt einen Zeitablaufplan, der die Betriebs
weise eines Verbrennungszustanddetektormittels veran
schaulicht, das in der Motorsteuerung 8 beinhaltet ist.
Ein Zylinderidentifizierungssensor 16 detektiert einen er
sten Zylinder und gibt ein Signal, wie es hier dargestellt ist,
aus. Hier ist angedeutet, daß sich ein bestimmter Zylinder
beim Anstieg des Signals des Kurbelwinkelgebers 5 75° vor
dem Erreichen seinen oberen Verdichtungstotpunkts (TDC)
und beim Abfall des Signals an seinem oberen Totpunkt
(TDC) befindet.
Folglich machen das Signal des Zylinderidentifizierungs
sensors 16 und das Signal des Kurbelwinkelgebers 5 es
möglich, einen Zylinder und dessen Betriebszustand zu be
stimmen. Beispielsweise ist es erfaßbar, daß der Zylinder
der erste Zylinder ist, da das Signal des Zylinderidentifizie
rungssensors 16 zum Zeitpunkt T10 auf einem hohen Level
ist und der Zylinder sich 75° vor Erreichen des TDC befin
det, da das Signal des Kurbelwinkelgebers 5 ansteigend ist.
In gleicher Weise ist es ersichtlich, daß der erste Zylinder
zum Zeitpunkt T11 am TDC ist.
Der Zylinderidentifizierungssensor 16 gibt nur ein Signal
für den ersten Zylinder aus und nicht für die anderen Zylin
der. Es kann jedoch infolge einer bestimmten Zylinderrei
henfolge jeder Zylinder identifiziert werden.
Genauer gesagt, die Reihenfolge der Zylinder des Motors
1 wird im voraus festgelegt. Wenn der Motor 1 beispiels
weise vier Zylinder besitzt, sind diese Zylinder in der Rei
henfolge erster Zylinder, dritter Zylinder, vierter Zylinder,
zweiter Zylinder angeordnet. Folglich ist es bekannt, daß,
wenn der erste Zylinder durch den Zylinderidentifizierungs
sensor 1 identifiziert wurde, als nächstes der dritte Zylinder
kommt. Aufgrund dessen ist es bekannt, daß sich der dritte
Zylinder zum Zeitpunkt T12 75° vor Erreichen des TDC be
findet. Die gleiche Verfahrensweise ist für die anderen Zy
linder anwendbar.
Die Drehzahlschwankungen des Motors 1 werden durch
Messen des Signalzyklusses des Kurbelwinkelgebers 5 de
tektiert, d. h. die Zeit, die die Kurbelwelle benötigt, um ei
nen vorbestimmten Winkel zu durchlaufen. Beispielsweise,
unter der Annahme, daß als Signal des Kurbelwinkelgebers
5 der abfallende Takt oder Zyklus des Signals gemessen
wird, bewirkt die durch Zündung zum Zeitpunkt T11 er
zeugte Ausgangsleistung, daß sich die Kurbelwelle mit ei
ner Geschwindigkeit dreht, die der Größe der erzeugten
Ausgangsleistung entspricht. Demgemäß kann, da die er
zeugte Ausgangsleistung erhöht wird, der nächste Abfall
schneller detektiert werden.
Folglich kann erfaßt werden, daß der Verbrennungszu
stand im ersten Zylinder besser ist, da die gemessene Zeit
spanne von T11 bis T13 kürzer ist. Mit anderen Worten: Es
kann erfaßt werden, daß der Verbrennungszustand im ersten
Zylinder schlechter ist, wenn die vorhergehende gemessene
Zeitspanne länger ist.
Hiernach wird der Verbrennungszustand eines jeden Zy
linders in der gleichen Weise in der Reihenfolge dritter Zy
linder, vierter Zylinder und zweiter Zylinder detektiert.
Die Fig. 3 veranschaulicht auch eine Fehlzündung, die
aus irgendwelchen Gründen im zweiten Zylinder stattgefun
den hat. Die Zeitspanne von T14 bis T15 ist extrem lang,
was andeutet, daß die durch Zündung zum Zeitpunkt T14 er
zeugte Ausgangsleistung extrem gering war. In diesem Fall
kann erfaßt werden, daß im zum Zeitpunkt T14 gezündeten
Zylinder, hier namentlich der zweite Zylinder, eine Fehlzün
dung stattgefunden hat.
Es wird nun unter Bezugnahme auf die beigefügten
Zeichnungen die Betriebsweise der ersten Ausführungsform
näher beschrieben.
Die Fig. 4 und 5 zeigen Ablaufdiagramme, die zusam
menfassend die bei der ersten Ausführungsform durchge
führte Steuerung bzw. Regelung veranschaulichen, wobei
die Fig. 4 die Steuerung veranschaulicht, die beim Abfall
des Signals des Kurbelwinkelgebers 5 beginnt, und Fig. 5
die Steuerung veranschaulicht, die beim Anstieg des Signals
des Kurbelwinkelgebers 5 startet.
Beim Abfall des Signals des Kurbelwinkelgebers 5 wird
die im Ablaufdiagramm gemäß Fig. 4 gezeigte Prozedur ge
startet. Beim Schritt 401 wird der Betriebszustand gemäß
den Informationen beurteilt, die von den folgenden Senso
ren erfaßt und weitergegeben wurden: Luftmengensensor 2,
Drosselklappenstellungssensor 4, Kurbelwinkelgeber 5,
Wassertemperatursensor 6 und Sauerstoffsensor 7. Des wei
teren wird gemäß dem Betriebszustand ein Betriebsmodus
festgelegt.
Der oben erwähnte Betriebsmodus kann beispielsweise
ein Verdichtungshub-Einspritzmodus sein, bei dem Kraft
stoff während des Verdichtungshubs eingespritzt wird, oder
ein Ansaughub-Einspritzmodus, bei dem Kraftstoff wäh
rend des Ansaughubs eingespritzt wird. Diese Modi werden
gemäß dem Betriebszustand ausgewählt. Zusätzlich zu den
beschriebenen Betriebsmodi, die eine Kraftstoffeinspritzung
betreffen, sind, wenn dies notwendig ist, verschiedene an
dere Betriebsmodi verfügbar.
In dem nachfolgenden Schritt 402 wird auf der Grundlage
des Betriebszustandes, der in Schritt 401 bestimmt wurde,
die Kraftstoffmenge als Betriebsbreiteninformation (d. h.
dies kann beispielsweise der Zündzeitpunkt wie auch die
Dauer der Einspritzung sein) für die Einspritzeinrichtung 11
errechnet. In Schritt 403 wird der Inbetriebnahmezeitpunkt
und/oder die Dauer zum Betreiben der Einspritzeinrichtung
11 berechnet. Im Schritt 402 wird die Kraftstoffmenge so
eingestellt, daß eine extrem magere Betriebsweise mit dem
vorhandenen Luft-Kraftstoff-Verhältnis von 30 oder mehr
ausgeführt wird, wenn der Verbrennungszustand im Motor 1
gut ist im Schritt 403 wird die Einstellung so durchgeführt,
daß der Kraftstoff während des Verdichtungshubs oder Ver
dichtungstaktes eingespritzt wird. Die Schritte 402 und 403
hängen mit dem Kraftstoffsteuerungsmittel zusammen.
Im Schritt 404 wird gemäß dem in Schritt 401 beurteilten
Betriebszustand eine optimale Abgasrückführmenge be
rechnet. Im Schritt 405 wird ein Steuersignal zur im Schritt
404 berechneten rückzuführenden Abgasmenge zum An
saugtrakt des Motors 1 dem EGR-Ventil 17 ausgegeben, und
somit die Abarbeitung beendet. Die den Betriebszuständen
entsprechende Abgasrückführmenge wird so vorbestimmt,
daß, wenn der Verbrennungsmotorzustand des Motors 1 gut
ist, eine große Abgasmenge in den Ansaugtrakt eingeführt
wird, um die Erzeugung von NOx zu unterbinden. Die
Schritte 404 und 405 hängen mit den Abgasrückführsteuer
mitteln zusammen.
Die Ausgabe des Luftmengensensors 2, d. h. die Menge
an eingeführter Luft, wurde dazu verwendet, den Betriebs
zustand in Schritt 401 zu beurteilen. Der Parameter ist je
doch nicht hierauf beschränkt. Es kann statt dessen auch ein
mit der einzuführenden Luftmenge in Beziehung stehender
Parameter, wie beispielsweise der Unterdruck in dem An
saugrohr, verwendet werden.
Der Programmablauf, wie er in dem Ablaufdiagramm ge
mäß der Fig. 5 veranschaulicht ist, wird beim Ansteigen des
Signals des Kurbelwinkelgebers 5 gestartet. Im Schritt 501
wird der Betriebszustand des Motors gemäß dem Ausgang
verschiedener Sensoren, wie es zuvor in Schritt 401 be
schrieben wurde, festgelegt. Auf der Grundlage des festge
legten Ergebnisses wird der Zündzeitpunkt-Steuerungsmo
dus ausgewählt. Der Zündzeitpunkt muß dahingehend fest
gelegt werden, ob der Betriebsmodus der Verdichtungshub-
Einspritzmodus oder der Ansaughub-Einspritzmodus ist.
Folglich wird in diesem Schritt der Kraftstoffeinspritzmo
dus vom Betriebszustand des Motors 1 vorherbestimmt und
der Zündzeitpunkt-Steuerungsmodus wird auf der Grund
lage des vorherbestimmten Kraftstoffeinspritzmodus ent
schieden.
Im nachfolgenden Schritt 502 wird der Zündzeitpunkt ge
mäß dem festgelegten Motorbetriebszustand und dem Zünd
zeitpunkt-Steuerungsmodus berechnet. Im Schritt 503 wird
ein Zündzeitpunktsignal zur Erzielung des Zündzeitpunktes,
der im Schritt 502 berechnet wurde, an die Zündkerze 9 aus
gegeben, bevor die Prozedur beendet wird. Die Schritte 502
und 503 stehen in Zusammenhang mit dem Zündzeitpunkt-
Steuerungsmittel.
Die Fig. 6 zeigt mehr Einzelheiten des in Fig. 4 gezeigten
Flußdiagramms und veranschaulicht den in der ersten Aus
führungsform implementierten Prozeßablauf.
Im Schritt 601 wird der Betriebszustand des Motors 1 ge
mäß den Informationen festgelegt, die von den diversen
Sensoren erhalten werden, und der Betriebsmodus wird auf
der Grundlage des festgelegten Betriebszustandes bestimmt.
Wenn der Betriebsmodus in einem nachfolgenden Schritt
aufgrund einer Verschlechterung einer Verbrennung verän
dert wird, dann wird der neue Betriebsmodus vorzugsweise
im Schritt 601 ausgewählt.
In der nachfolgenden Beschreibung wird vorausgesetzt,
daß der Motor in einem Zustand ist, in dem der Verdich
tungshub-Einspritzmodus als Betriebsmodus ausgewählt
wurde und eine geschichtete und geladene Verbrennung aus
geführt wird.
Im Schritt 602 wird der Verbrennungszustand des Motors
1 gemäß dem in Fig. 3 gezeigten Prinzip detektiert. Der Zu
stand, in dem der Motor eine geschichtete, geladene Ver
brennung durchführt, wird als "N" (Nein) bestimmt und das
Programm geht weiter zum Schritt 603. Im Schritt 603 wird
programmgemäß entschieden, ob der Zustand, in dem keine
Verschlechterung der Verbrennung detektiert wird, eine vor
bestimmte Zeitspanne oder länger angedauert hat. Wenn der
Motor 1 eine stabile Verbrennung aufweist, dann legt das
Programm dies als "Y", d. h. (Ja) fest und fährt mit den
Schritten 604 und 605 fort, um einen Fehlzündungszähler
und einen A/F-Schaltzähler zurückzusetzen, die noch später
beschrieben werden.
Im Schritt 606 wird die Kraftstoffmenge als Antriebsbe
reichsinformation für die Einspritzeinrichtung 11 gemäß
dem Betriebszustand des Motors 1, der im Schritt 601 be
stimmt wurde, berechnet. Im Schritt 607 wird die optimale
rückzuführende Abgasmenge gemäß dem im Schritt 601 be
stimmten Betriebszustand des Motors 1 berechnet. Dann er
folgt im Schritt 608 des Zeitpunktes zum Ingangsetzen der
Einspritzeinrichtung 11 gemäß dem in Schritt 601 entschie
denen Betriebsmodus und die Einspritzeinrichtung 11 wird
für die berechnete Zeitspanne betrieben. Im Schritt 609 wird
das EGR-Ventil 17 so gesteuert, daß eine Abgasmenge zu
rückgeführt wird, die der im Schritt 607 berechneten Menge
entspricht, und zwar wird das Abgas dem Ansaugtrakt bzw.
allgemein einem Einlaß zugeleitet.
Der zuvor beschriebene Verfahrensablauf ist auf den Zu
stand anzuwenden, in dem der Motor 1 die stabile geschich
tete und geladene Verbrennung durchführt. Der Schritt 601
entspricht dem Schritt 401 von Fig. 4. In gleicher Weise ent
spricht der Schritt 606 dem Schritt 402, der Schritt 607 dem
Schritt 404, der Schritt 608 dem Schritt 403 und der Schritt
609 dem Schritt 405.
Im folgenden wird ein Fall beschrieben, in dem eine Ver
brennungsverschlechterung stattfindet.
Wenn eine Verschlechterung der Verbrennung aufgetreten
ist, bestimmt das Programm in Schritt 602 dies als "Y" (Ja)
und geht weiter zum Schritt 610. Im Schritt 610 zählt der
Fehlzündungszähler die Anzahl der Verbrennungsver
schlechterungen. Der Zählerwert des Fehlzündungszählers
zeigt die Frequenz an, mit der eine Verbrennungsverschlech
terung stattfindet. Im Schritt 611 wird der Zylinder identifi
ziert, in dem eine Verbrennungsverschlechterung stattgefun
den hat und in einem Speicher abgespeichert. Der Zylinder
wird unter Verwendung der Signale identifiziert, die durch
den Kurbelwinkelgeber 5 und den Zylinderidentifizierungs
sensor 16 ausgegeben werden.
Im Schritt 612 wird bestimmt, ob der Wert, auf dem der
Fehlzündungszähler steht, einem ersten Entscheidungswert
entspricht oder höher ist. Der erste Entscheidungswert wird
beispielsweise auf 100 gesetzt. Wenn das im Schritt 602 be
stimmte Ergebnis "N" (Nein) ist, dann bedeutet dies, daß
zwar eine Verbrennungsverschlechterung beobachtet wird,
deren Frequenz jedoch niedrig ist. Dieser Zustand erfordert
jedoch nicht, daß der Kraftstoffeinspritzzeitpunkt zum An
saughub-Einspritzmodus verändert werden muß. Aufgrund
dessen wird im Programmablauf mit dem Verfahrensschritt
613 fortgeführt und hiernach allmählich die Parameter so
verändert, daß die Verbrennung stabilisiert wird.
Im Schritt 613 stellt das Programm fest, ob der Kraftstof
feinspritzzeitpunkt im Verdichtungshubeinspritzmodus ist
oder nicht. Wenn das ermittelte Ergebnis negativ ist, dann
fährt das Programm mit dem Schritt 604 fort, um den oben
beschriebenen Prozeßablauf auszuführen, oder wenn das er
mittelte Ergebnis bejahend ist, dann fährt das Programm mit
dem Schritt 614 fort, um den Verfahrensablauf zum Verhin
dern einer weiteren Verschlechterung der Verbrennung aus
zuführen. Dieser Schritt 613 ist dazu gedacht, den Verfah
rensablauf zur Steuerung der Verschlechterung der Verbren
nung nur im Verdichtungshub-Einspritzmodus auszuführen,
in dem die Verbrennung dazu neigt, unstabil zu werden. Im
Ansaughub-Einspritzmodus, in dem die Verbrennung dazu
neigt, stabil zu sein, werden die Verfahrensschritte 614 bis
617, die nachfolgend noch erläutert werden, nicht ausge
führt. Der Schritt 613 ist mit dem Untersagungsmittel invol
viert, das eine Veränderung eines Parameters im Ansaug
hub-Einspritzmodus verbietet.
In den Schritten 614 bis 617 wird der Verfahrensablauf
zur Stabilisierung der Verbrennung durch allmähliche Ver
änderung der Parameter ausgeführt. Es ist zu beachten, daß
jeder Parameter allmählich verändert werden muß, da die
geschichtete und geladene Verbrennung eine sehr feinfüh
lige Einstellung erfordert, um eine stabile Verbrennung zu
erzielen. Eine allmähliche Veränderung der Parameter
macht es auch möglich, die Verbrennungsverschlechterung
zu steuern, während eine Beeinträchtigung der Motorcha
rakteristika minimiert wird.
Im Schritt 614 wird entschieden, ob der gegenwärtige Zy
linder, der zu zünden ist, derjenige ist, in dem sich eine Ver
schlechterung der Verbrennung entwickelt hat. Wenn das er
mittelte Ergebnis negativ ist, dann bedeutet dies, daß dieser
Zylinder eine stabile geladene Verbrennung durchführt.
Aufgrund dessen macht das Programm nichts und fährt mit
dem Schritt 608 fort, um die nachfolgenden Verfahrens
schritte auszuführen.
Wenn das im Schritt 614 ermittelte Ergebnis positiv ist,
d. h. also bejahend, dann wird im Programmablauf der
Schritt 615 ausgeführt, um ein Soll-Luft-Kraftstoff-Verhält
nis einzustellen, d. h. das Luft-Kraftstoff-Verhältnis wird in
einem Normalbetriebszustand auf 30 oder mehr festgelegt,
um so das Gemisch um einen vorbestimmten Wert anzurei
chern. Diese Verfahrensweise wird an jedem Abfall des Si
gnals des Kurbelwinkelgebers 5 wiederholt, um das Soll-
Luft-Kraftstoff-Verhältnis einzustellen und so das Gemisch
anzureichern.
Wenn die Einstellung des Soll-Luft-Kraftstoff-Verhältnis
ses zur Anreicherung des Gemisches bei der Verbesserung
der Verbrennungsverschlechterung versagt hat, dann wird
der Zählerwert, auf dem der Fehlzündungszähler steht, so
lange allmählich inkrementiert, bis er einen zweiten Ent
scheidungswert, nämlich 50 erreicht. Wenn der Zählerwert
des Fehlzündungszählers 50 überschreitet, dann wird das
entschiedene Ergebnis in Schritt 616 bejahend und die Soll-
Abgasrückführmenge wird in Schritt 617 um einen vorbe
stimmten Wert vermindert. Mit anderen Worten, wenn trotz
der Einstellung des Soll-Luft-Kraftstoff-Verhältnisses, die
zur Anreicherung des Gemisches gemacht wurde, die Ver
brennungsverschlechterung weiterhin unverbessert bleibt,
dann wird die Abgasrückführmenge allmählich vermindert,
um eine stabile Verbrennung zu erzielen. Diese Verfahren
weise wird bei jedem Abfall des Signals des Kurbelwinkel
gebers 5 wiederholt, um so die Soll-Abgasrückführmenge
allmählich zu vermindern.
Wenn die Verschlechterung der Verbrennung weiterhin
nicht verhindert werden kann, auch dann nicht, wenn das
Soll-Luft-Kraftstoff-Verhältnis eingestellt wurde, um die
Mischung anzureichern und die Abgasrückführmenge ver
mindert wurde, d. h. wenn der Zählerwert, auf dem der Fehl
zündungszähler steht, 100 oder höher erreicht und die Ent
scheidung im Schritt 612 bejahend ist, dann fährt das Pro
gramm mit dem Schritt 618 fort und ändert hiernach den
Kraftstoffeinspritzmodus von der Verdichtungshub-Ein
spritzung zur Ansaughub-Einspritzung.
Im Schritt 618 wird entschieden, ob der Wen, auf dem der
A/F-Schaltzähler steht, einem dritten Entscheidungswert
entspricht oder höher ist. Der A/F-Schaltzähler wird in ei
nem Schritt inkrementiert, der nachfolgend noch erläutert
werden wird. Dies wird dazu verwendet, um zu bestimmen,
ob der Kraftstoffeinspritzmodus auf den Ansaughub-Ein
spritzmagermodus oder den Ansaughub-Einspritzstöchio
metriemodus festgelegt werden sollte, die nachfolgend noch
beschrieben werden.
Wenn das Programm zum ersten Mal den Schritt 618
durchführt, beträgt der Wert auf dem A/F-Schaltzähler 0, so
daß das ermittelte Ergebnis negativ sein wird. Dann fährt
das Programm mit dem Schritt 619 fort, in dem der Kraft
stoffeinspritzmodus auf den Ansaughub-Einspritzmagermo
dus geändert wird. Im Ansaughub-Einspritzmagermodus
wird während des Ansaugtaktes Kraftstoffeingespritzt, wo
bei das Soll-Luft-Kraftstoff-Verhältnis auf ungefähr 20 bis
ungefähr 25 festgesetzt wird.
Somit wird, wenn eine Verschlechterung in der Verbren
nung nicht kontrolliert werden kann, das Soll-Luft-Kraft
stoff-Verhältnis, das im Normalzustand auf ungefähr 30 bis
ungefähr 40 festgesetzt ist, beginnend zum Zeitpunkt T2 all
mählich verändert, um das Gemisch anzureichern. Wenn
diese Vorgehensweise darin versagt, eine stabile Verbren
nung zu erzielen, dann, wird beginnend zum Zeitpunkt T3
die Abgasrückführmenge allmählich von ungefähr 30% auf
ungefähr 7% vermindert. Wenn dies weiterhin nicht zu der
gewünschten Verbesserung der Verbrennung führt, dann
wird das Soll-Luft-Kraftstoff-Verhältnis auf ungefähr 20 bis
ungefähr 25 eingestellt und beginnend zum Zeitpunkt T4
wird der Kraftstoffeinspritzzeitpunkt vom Verdichtungshub
zum Saughub geändert.
Im Schritt 620 wird das Soll-Luft-Kraftstoff-Verhältnis
gemäß einem ausgewählten Kraftstoff-Einspritzmodus be
rechnet und in Schritt 621 wird die Soll-Abgasrückführ
menge berechnet. Im Schritt 622 wird der Zählerwert des
A/F-Schaltzählers inkrementiert. Des weiteren werden in
den Schritten 608 und 609 die im zuvor genannten Schritt
620 berechnete Kraftstoffmenge und die im Schritt 621 be
rechnete Abgasmenge zu vorbestimmten Zeitpunkten zuge
führt.
Wenn der Verbrennungszustand innerhalb einer vorbe
stimmten Zeitspanne nicht verbessert wird, sogar nachdem
zum Ansaughub-Einspritzmagermodus gewechselt wurde,
d. h. wenn das ermittelte Ergebnis in Schritt 618 positiv ist,
dann fährt das Programm mit dem Schritt 623 fort, in dem
der Einspritzmodus zum Ansaughub-Einspritzstöchiome
triemodus gewechselt wird. Im Ansaughub-Einspritzstö
chiometriemodus wird während des Ansaughubs Kraftstoff
eingespritzt. Das Soll-Luft-Kraftstoff-Verhältnis wird auf
einen Wert in der Nähe des stöchiometrischen Luft-Kraft
stoff-Verhältnisses, nämlich 14,7, festgesetzt.
Wenn der Ansaughub-Einspritzstöchiometriemodus aus
gewählt wurde, werden das Soll-Luft-Kraftstoff-Verhältnis
und die Abgasrückführmenge gemäß dem Ansaughub-Ein
spritzstöchiometriemodus in den Schritten 620 und 621 be
rechnet.
Wenn nach Durchführung der einen oder anderen korrek
tiven Verfahrensweise der Verbrennungszustand verbessert
wird, dann ist das ermittelte Ergebnis in Schritt 602 negativ
und im Schritt 603 bejahend, und der Fehlzündungszähler
und der A/F-Schaltzähler werden im Schritt 604 bzw. 605
zurückgesetzt.
Beim nächsten Signalabfall des Kurbelwinkelgebers 5
wird der auf den Betriebszustand des Motors basierende Be
triebsmodus im Schritt 601 festgesetzt und es wird eine nor
male Steuerung ausgeführt.
Bei dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel wur
den das Luft-Kraftstoff-Verhältnis, die Abgasrückführ
menge und das Kraftstoffeinspritztiming als zu ändernde
Parameter hergenommen, um die die Verbrennung im Motor
zu verbessern bzw. allgemein die Verschlechterung der Ver
brennung zu verbessern. Zu diesen Parametern kann auch
der Zündzeitpunkt hinzugefügt werden.
Die Fig. 7 zeigt nähere Einzelheiten zu dem Flußdia
gramm von Fig. 5 und veranschaulicht die allmähliche Ver
änderung des Zündzeitpunktes, wenn eine Verschlechterung
in der Verbrennung auftritt.
Der Schritt 701 entspricht dem Schritt 501. Der Zündzeit
punkt des Steuerungsmodus wird gemäß dem Betriebszu
stand des Motors 1 festgelegt, der durch die Information be
stimmt wurde, die von diversen Sensoren aufgenommen
wurden. Der nachfolgende Schritt 702 ist der Schritt, in dem
der Zündzeitpunkt allmählich verändert wird, um die Ver
schlechterung in der Verbrennung nur dann zu steuern, wenn
entschieden ist, daß der Verdichtungshub-Einspritzmodus
festgesetzt wurde. Dieser Schritt ist mit dem Verhinderungs
mittel involviert, wie es beim Schritt 613 der Fall war.
Wenn der Verdichtungshub-Einspritzmodus festgesetzt
wurde, dann geht das Programm weiter zum Schritt 703, in
dem entschieden wird, ob sich gemäß einem vierten Ent
scheidungswert die Verbrennung verschlechtert hat. Wenn
im Schritt 703 entschieden wurde, daß sich die Verbrennung
nicht verschlechtert hat, oder wenn im Schritt 702 entschie
den wurde, daß der Einspritzmodus nicht der Verdichtungs
hub-Einspritzmodus ist, dann fährt das Programm mit dem
Schritt 704 fort und hiernach wird der Soll-Zündzeitpunkt
berechnet und eine Steuerung ausgeführt, um die Zündkerze
9 zu dem berechneten Soll-Zündzeitpunkt zu zünden.
Der Schritt 701 entspricht dem Schritt 501. In gleicher
Weise entspricht der Schritt 704 dem Schritt 502, der Schritt
705 dem Schritt 503.
Wenn im Programmablauf im Schritt 703 entschieden
wird, daß der Wert, auf dem der Fehlzündungszähler steht,
gleich oder größer ist als der vierte Entscheidungswert, dann
wird mit dem Schritt 706 fortgefahren, in dem bestimmt
wird, ob der zu diesem Zeitpunkt zu steuernde Zylinder der
jenige ist, in dem eine Verschlechterung der Verbrennung
aufgetreten ist. Wenn im Programmablauf entschieden wird,
daß der Zylinder nicht derjenige ist, in dem eine sich ver
schlechternde Verbrennung entwickelt hat, dann wird mit
dem Schritt 705 fortgefahren, um den Prozeßablauf zu been
den, oder, wenn im Programmablauf entschieden wird, daß
der Zylinder derjenige ist, in dem eine sich verschlechternde
Verbrennung stattfindet, dann verschiebt es oder verzögert
es den Soll-Zündzeitpunkt um einen vorbestimmten Wert,
um die Verbrennung zu stabilisieren.
Diese Verfahrensweise wird bei jedem Anstieg des Si
gnals des Kurbelwinkelgebers 5 wiederholt, um den Zünd
zeitpunkt allmählich zu verschieben bzw. zu verzögern.
In diesem Fall wird der vierte Entscheidungswert auf 25
festgesetzt. Somit wird, wenn eine Verschlechterung der
Verbrennung detektiert wird, zuerst durch den Ablauf im
Schritt 615 das Soll-Luft-Kraftstoff-Verhältnis derart einge
stellt, um allmählich die Mischung anzureichern, und wenn
dies darin versagt, den Verbrennungszustand zu verbessern,
dann wird der Zündzeitpunkt durch Durchführen des
Schritts 707 allmählich verzögert, wenn der Zählerwert des
Fehlzündungszählers 25 überschreitet, was dem vierten Ent
scheidungswert entspricht. Wenn dies weiterhin dahinge
hend versagt, den Verbrennungszustand zu verbessern, dann
wird durch Durchführung des Schritts 617 allmählich die
Abgasrückführmenge vermindert, wenn der Zählerwert des
Fehlzündungszählers 50 überschreitet, was dem zweiten
Entscheidungswert entspricht.
Bei der zuvor beschriebenen Ausführungsform wurden
die Parameter in der Reihenfolge Soll-Luft-Kraftstoff-Ver
hältnis, Zündzeitpunkt und Abgasrückführmenge geändert.
Die Durchführung der Änderung ist jedoch nicht auf diese
Reihenfolge beschränkt. Sie kann in irgendeiner Weise ver
tauscht oder sonstig festgelegt werden.
Bei der ersten Ausführungsform wurden viele Parameter
verändert. Alternativ hierzu kann jedoch auch nur einer der
Parameter anstatt der vielen Parameter geändert werden.
Des weiteren wird bei der ersten Ausführungsform, wenn
der Verbrennungszustand durch Veränderung der Parameter
nicht verbessert wurde, der Einspritzmodus vom Verdich
tungshub-Einspritzmodus zum Ansaughub-Einspritzmodus
geändert. Es ist jedoch alternativ hierzu auch möglich, den
Einspritzmodus vom Verdichtungshub-Einspritzmodus zum
Ansaughub-Einspritzmodus umzuschalten, in dem Moment,
wenn eine Verschlechterung in der Verbrennung detektiert
wird.
Selbstverständlich ist es möglich, die Erfindung auch in
anderer Weise ohne aus dem Schutzbereich der Erfindung
herauszugelangen, zu ändern.
Claims (6)
1. Steuervorrichtung für einen Verbrennungsmotor mit Direkt-
Kraftstoffeinspritzung umfassend:
einen Ansaugsensor (2) zum Erfassen der in einen Verbrennungsmotor (1) angesaugten Luftmenge oder hiermit zusammenhängender Parameter;
einen Kurbelwinkelgeber (5) zum Erfassen des Kurbelwinkels des Verbrennungsmotors (1),
ein Kraftstoffsteuermittel zum Berechnen der Kraftstoffmenge, die in den Verbrennungsmotor (1) zugeführt werden muß, gemäß der ermittelten Ergebnisse von zumindest dem Ansaugsensor (2) und dem Kurbelwinkelgeber (5), um so ein Luft- Kraftstoff-Verhältnis zur mageren Verbrennung einzustellen und auch zur direkten Zuführung der berechneten Kraftstoffmenge in einen Zylinder des Verbrennungsmotors (1), wenn der Verbrennungsmotor (1) im Verdichtungstakt ist,
ein Abgasrückführsteuermittel zum Rückführen von Abgas zu einem Ansaugtrakt des Verbrennungsmotors (1),
ein Verbrennungszustandsdetektormittel zum Detektieren der Verschlechterung der Verbrennung im Verbrennungsmotor (1), unter Verwendung der Signale eines Zylinderidentifizierungssensors (16) und des Kurbelwinkelgebers (5), und
ein Verhinderungsmittel zum allmählichen Verändern zumindest eines Parameters, unter anderem der Abgasrückführmenge, des Zündzeitpunktes und des Luft-Kraftstoff-Verhältnisses, um so die Verschlechterung der Verbrennung im Verbrennungsmotor (1) einzudämmen, wenn das Verbrennungszustandsdetektormittel die Verbrennungs verschlechterung des Verbrennungsmotors (1) detektiert hat.
einen Ansaugsensor (2) zum Erfassen der in einen Verbrennungsmotor (1) angesaugten Luftmenge oder hiermit zusammenhängender Parameter;
einen Kurbelwinkelgeber (5) zum Erfassen des Kurbelwinkels des Verbrennungsmotors (1),
ein Kraftstoffsteuermittel zum Berechnen der Kraftstoffmenge, die in den Verbrennungsmotor (1) zugeführt werden muß, gemäß der ermittelten Ergebnisse von zumindest dem Ansaugsensor (2) und dem Kurbelwinkelgeber (5), um so ein Luft- Kraftstoff-Verhältnis zur mageren Verbrennung einzustellen und auch zur direkten Zuführung der berechneten Kraftstoffmenge in einen Zylinder des Verbrennungsmotors (1), wenn der Verbrennungsmotor (1) im Verdichtungstakt ist,
ein Abgasrückführsteuermittel zum Rückführen von Abgas zu einem Ansaugtrakt des Verbrennungsmotors (1),
ein Verbrennungszustandsdetektormittel zum Detektieren der Verschlechterung der Verbrennung im Verbrennungsmotor (1), unter Verwendung der Signale eines Zylinderidentifizierungssensors (16) und des Kurbelwinkelgebers (5), und
ein Verhinderungsmittel zum allmählichen Verändern zumindest eines Parameters, unter anderem der Abgasrückführmenge, des Zündzeitpunktes und des Luft-Kraftstoff-Verhältnisses, um so die Verschlechterung der Verbrennung im Verbrennungsmotor (1) einzudämmen, wenn das Verbrennungszustandsdetektormittel die Verbrennungs verschlechterung des Verbrennungsmotors (1) detektiert hat.
2. Steuervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Verhinderungsmittel zumindest
den Zündzeitpunkt oder das Kraftstoff-Luft-Verhältnis
steuert und auch die Abgasrückführmenge reduziert,
wenn die Verbrennungsverschlechterung nicht verbes
sert ist.
3. Steuervorrichtung nach Anspruch 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Verhinderungsmittel der Steuer
vorrichtung für den Verbrennungsmotor mit Direkt-
Kraftstoffeinspritzung den Kraftstoffeinspritzzeitpunkt
vom Verdichtungstakt zum Ansaugtakt ändert, wenn
die Reduzierung der Abgasrückführmenge versagt hat,
die Verbrennungsverschlechterung zu verbessern oder
zumindest zu stoppen.
4. Steuervorrichtung nach Anspruch 3, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Verhinderungsmittel das Luft-
Kraftstoff-Verhältnis im Bereich eines stöchiometri
schen Luft-Kraftstoff-Verhältnisses einstellt, um das
Gemisch anzureichern, wenn die Änderung des Kraft
stoffeinspritzzeitpunkts darin versagt hat, die Verbren
nungsverschlechterung zu verbessern oder zumindest
zu stoppen.
5. Steuervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Verhinderungsmittel die Ver
brennungsverschlechterung für jeden Zylinder steuert,
in welchem sich die Verbrennung verschlechtert hat.
6. Steuervorrichtung für einen Verbrennungsmotor mit Direkt-
Kraftstoffeinspritzung umfassend:
einen Ansaugsensor (2) zum Erfassen der in einen Verbrennungsmotor (1) angesaugten Luftmenge oder hiermit zusammenhängender Parameter;
einen Kurbelwinkelgeber (5) zum Erfassen des Kurbelwinkels des Verbrennungsmotors (1),
ein Kraftstoffsteuermittel zum Berechnen der Kraftstoffmenge, die in den Verbrennungsmotor (1) zugeführt werden muß, gemäß der ermittelten Ergebnisse von zumindest dem Ansaugsensor (2) und dem Kurbelwinkelgeber (5), um so ein Luft- Kraftstoff-Verhältnis zur mageren Verbrennung einzustellen und auch zur direkten Zuführung der berechneten Kraftstoffmenge in einen Zylinder des Verbrennungsmotors (1), wenn der Verbrennungsmotor (1) im Verdichtungstakt ist,
ein Abgasrückführsteuermittel zum Rückführen von Abgas zu einem Ansaugtrakt des Verbrennungsmotors (1),
ein Verbrennungszustandsdetektormittel zum Detektieren der Verschlechterung der Verbrennung im Verbrennungsmotor (1), unter Verwendung der Signale eines Zylinderidentifizierungssensors (16) und des Kurbelwinkelgebers (5), und
ein Verhinderungsmittel zum Verändern des Zeitpunktes zur Zuführung des Kraftstoffes vom Verdichtungstakt zum Ansaugtakt, zur Eindämmung der Verschlechterung der Verbrennung, wenn das Verbrennungszustandsdetektormittel die Verbrennungs verschlechterung des Verbrennungsmotors (1) detektiert hat.
einen Ansaugsensor (2) zum Erfassen der in einen Verbrennungsmotor (1) angesaugten Luftmenge oder hiermit zusammenhängender Parameter;
einen Kurbelwinkelgeber (5) zum Erfassen des Kurbelwinkels des Verbrennungsmotors (1),
ein Kraftstoffsteuermittel zum Berechnen der Kraftstoffmenge, die in den Verbrennungsmotor (1) zugeführt werden muß, gemäß der ermittelten Ergebnisse von zumindest dem Ansaugsensor (2) und dem Kurbelwinkelgeber (5), um so ein Luft- Kraftstoff-Verhältnis zur mageren Verbrennung einzustellen und auch zur direkten Zuführung der berechneten Kraftstoffmenge in einen Zylinder des Verbrennungsmotors (1), wenn der Verbrennungsmotor (1) im Verdichtungstakt ist,
ein Abgasrückführsteuermittel zum Rückführen von Abgas zu einem Ansaugtrakt des Verbrennungsmotors (1),
ein Verbrennungszustandsdetektormittel zum Detektieren der Verschlechterung der Verbrennung im Verbrennungsmotor (1), unter Verwendung der Signale eines Zylinderidentifizierungssensors (16) und des Kurbelwinkelgebers (5), und
ein Verhinderungsmittel zum Verändern des Zeitpunktes zur Zuführung des Kraftstoffes vom Verdichtungstakt zum Ansaugtakt, zur Eindämmung der Verschlechterung der Verbrennung, wenn das Verbrennungszustandsdetektormittel die Verbrennungs verschlechterung des Verbrennungsmotors (1) detektiert hat.
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