DE19743025C1 - Blockschloß für Rundstahlketten - Google Patents
Blockschloß für RundstahlkettenInfo
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Description
Ein Blockschloss für Rundstahlketten zählt durch die DE-
OS 23 54 028 zum Stand der Technik. Es weist zwei identi
sche bügelartige Schlosshälften auf, die jeweils einen im
wesentlichen rechteckigen Querschnitt mit einer vor
sprungslos durchgehenden Rückenfläche, ebenen Seiten- und
Stirnflächen sowie neben der Mittelquerebene liegenden,
der mittleren Teilungsebene zwischen den Schlosshälften
zugewandten Aufnahmen für Rundkettenglieder besitzen. Die
Kupplung der beiden Schlosshälften erfolgt durch an einem
Ende jeder Schlosshälfte vorgesehene im Querschnitt T-
förmige Leisten, die im Abstand vor den benachbarten
Stirnflächen enden sowie durch am anderen Ende der
Schlosshälften befindliche, an die T-förmigen Leisten an
gepasste T-förmige Nuten, die zur Mittelquerebene hin of
fen sind und im Abstand vor den benachbarten Stirnflächen
enden. Die Lagesicherung der gekuppelten Schlosshälften
wird mit Hilfe eines Spannstifts durchgeführt, der an
einem Ende des Blockschlosses dieses im Höhenbereich der
hier befindlichen Nut und der darin eingeschobenen
Leiste quer durchsetzt.
Aufgrund der vergleichsweise langen Leisten und der daran
angepassten Nuten ist es beim Kuppeln der Schlosshälften
erforderlich, diese mindestens um die Länge der Leisten
in Längsrichtung zueinander zu versetzen, um dann die
Leisten in die Nuten einschieben zu können. Derselbe Ver
schiebeweg ist auch bei der Demontage eines Blockschlos
ses erforderlich. Ein langer Verschiebeweg bedingt jedoch
eine entsprechend große Kettenteilung, so dass Ketten mit
kurzer Teilung mit dem bekannten Blockschloss nicht ver
bunden werden können. Unter Ketten mit kurzer Teilung
versteht man in der Praxis solche, bei denen die Teilung
t kleiner als das Dreifache des Drahtdurchmessers ist.
Im Prinzip dieselben Eigenschaften weist auch das Block
schloss gemäß der US 4,090,357 auf. Dort besitzen die
Leisten und Nuten nur einen runden Querschnitt.
Um die vorerwähnten Mängel zu beheben, ist in der DE-PS
26 38 443 vorgeschlagen worden, die Leisten und Nuten
versetzt und schräg gestellt zur mittleren Teilungsebene
zwischen den Schlosshälften eines Blockschlosses anzuord
nen. Hiermit konnte eine gewisse Verbesserung erzielt
werden. Bei kurzen Kettenteilungen kann aber auch dieses
Blockschloss nicht eingesetzt werden, weil der Verschie
beweg immer noch zu lang ist.
Der Erfindung liegt, ausgehend vom Stand der Technik, die
Aufgabe zugrunde, ein Blockschloss zu schaffen, das auch
die Kupplung von Rundstahlketten mit Rundgliederketten
ermöglicht, die eine kurze Teilung aufweisen.
Die Lösung dieser Aufgabe besteht nach der Erfindung in
den Merkmalen des Anspruchs 1.
Ein Kernpunkt der Erfindung bildet der Sachverhalt, dass
an jedem Ende einer Schlosshälfte eine aus einem Vater
teil und einem Mutterteil gebildete Verzapfung vorhanden
ist. An einem Ende besteht die Verzapfung aus einer Kon
sole und einer benachbarten Tasche und am anderen Ende
aus einem Zapfen und einer benachbarten Nische. Diese in
Längsrichtung der Schlosshälften hintereinander liegenden
Verzapfungen benötigen eine nur minimale Relativverlage
rung der Schlosshälften zueinander, um zwei Rundstahlket
ten miteinander koppeln oder entkoppeln zu können. Da
durch erweist sich das erfindungsgemäße Blockschloss als
besonders geeignet für Rundstahlketten mit kurzer Tei
lung. Alle Verzapfungen tragen zur Aufnahme der Längs
kräfte (Schubspannung) bei. Dadurch werden eine hohe
Bruchkraft und hohe Lastspielzahlen erreicht. Ein Abglei
ten der miteinander in Kontakt stehenden Flächen unter
Zugbelastung wird durch die Schrägstellung der Konsolen,
Nischen, Zapfen und Taschen relativ zur Mittelquerebene
der Schlosshälften vermieden. Dabei ist der Winkel zwi
schen den Haupterstreckungsachsen und der Mittelquerebene
so gering bemessen, dass die angestrebte geringe axiale
Relativverlagerung der Schlosshälften bei der Montage und
Demontage eines Blockschlosses nicht beeinträchtigt wird.
In diesem Zusammenhang erweist es sich als besonders vor
teilhaft, wenn gemäß Anspruch 2 die Haupterstreckungsach
sen der Konsolen, Nischen, Zapfen und Taschen unter einem
Winkel vom 3° bis 5°, vorzugsweise 4°, zur Mittelquer
ebene verlaufen.
Im Hinblick darauf, dass bei der Montage und Demontage
eines Blockschlosses eine Schrägstellung der in die
Schlosshälften eingehängten Kettenendglieder relativ zur
mittleren Teilungsebene zwischen den Schlosshälften bei
kurzen Kettenteilungen nicht mehr möglich ist, erweisen
sich die Merkmale des Anspruchs 3 als besonders zweck
mäßig. Auf diese Weise sind nämlich die in die Quer
bohrungen der Zapfen und Wandungen der Taschen eingetrie
benen Spannstifte einwandfrei zugänglich, weil sie nicht
von den Kettenendgliedern abgedeckt werden. Die Spann
stifte können folglich problemlos in die Querbohrungen
und auch aus diesen getrieben werden.
Eine erhöhte Steifigkeit des Blockschlosses wird durch
die Merkmale des Anspruchs 4 erzielt. Danach weisen die
Zapfen und die Taschen ovale Querschnitte auf. Deren
Längsachsen erstrecken sich in Längsrichtung der
Schlosshälften.
Eine andere vorteilhafte Ausführungsform sieht gemäß An
spruch 5 vor, dass die Zapfen und die Taschen runde Quer
schnitte aufweisen.
Der erleichterten Demontage eines Blockschlosses dienen
die Merkmale des Anspruchs 6. Danach sind die Taschen
durch Bohrungen mit den Rückenflächen verbunden. Über
diese Bohrungen kann dann ein Dorn eingeführt werden, bis
er auf die Stirnfläche eines Zapfens trifft. Durch Ham
merschlag kann dann eine Querbeanspruchung hervorgerufen
und hierdurch eine Trennung der Schlosshälften herbeige
führt werden.
Um auch bei sehr hohen Zugbelastungen das Einschnüren ei
nes Blockschlosses im mittleren Längenbereich zu vermei
den, sieht die Erfindung gemäß den Merkmalen des An
spruchs 7 vor, dass zwischen den Aufnahmen jeder
Schlosshälfte zur jeweils anderen Schlosshälfte vorste
hende, vor der Teilungsebene endende Stütznocken vorgese
hen sind. Bei der Montage zweier Schlosshälften zu einem
Blockschloss beträgt der Abstand der frontal voreinander
liegenden Stirnflächen der Stütznocken wenige zehntel
Millimeter. Dieses Spiel reicht auf der einen Seite aus,
um sicherzustellen, dass alle an der Verzapfung betei
ligten Oberflächenbereiche bei der Montage miteinander in
Kontakt gelangen und gewährleistet auf der anderen Seite,
dass bei Zugbelastungen die Stirnflächen der Stütznocken
sofort in Kontakt gelangen und damit das Einschnüren
zweifelsfrei verhindern.
Auch die Merkmale des Anspruchs 8, wonach die Stütznocken
seitlich gestuft sind, erlauben ein erleichtertes Trennen
der beiden Schlosshälften voneinander. Mit Hilfe eines
schräggestellten Dorns können die Stufen kontaktiert und
damit trennende Beanspruchungen auf die Schlosshälften
ausgeübt werden.
Die Erfindung ist nachfolgend anhand eines in den Zeich
nungen dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläu
tert. Es zeigen:
Fig. 1 ein zwei Rundstahlketten koppelndes Block
schloss im montierten Zustand;
Fig. 2 die Darstellung der Fig. 1 während der Mon
tage;
Fig. 3 in verkleinertem Maßstab eine Ansicht auf die
Kupplungsseite einer Schlosshälfte gemäß dem
Pfeil III der Fig. 2;
Fig. 4 einen vertikalen Querschnitt durch die Dar
stellung der Fig. 3 entlang der Linie IV-IV;
Fig. 5 einen vertikalen Querschnitt durch die Dar
stellung der Fig. 3 entlang der Linie V-V;
Fig. 6 einen vertikalen Querschnitt durch die Dar
stellung der Fig. 3 entlang der Linie VI-VI;
Fig. 7 in verkleinertem Maßstab eine Ansicht auf die
Kupplungsseite einer Schlosshälfte gemäß dem
Pfeil III der Fig. 2 entsprechend einer wei
teren Ausführungsform;
Fig. 8 einen vertikalen Querschnitt durch die Dar
stellung der Fig. 7 entlang der Linie VIII-
VIII;
Fig. 9 einen vertikalen Querschnitt durch die Dar
stellung der Fig. 7 entlang der Linie IX-IX
und
Fig. 10 einen vertikalen Querschnitt durch die Dar
stellung der Fig. 7 entlang der Linie X-X.
In der Fig. 1 ist mit 1 ein Blockschloss bezeichnet, das
der Verbindung von zwei Rundstahlketten 2, 3 mit Rundket
tengliedern 4 dient. Die Rundkettenglieder 4 haben eine
Teilung t von < 3 × d, wobei d der Drahtdurchmesser ist.
Das Blockschloss 1 umfasst zwei identische, bügelartige
Schlosshälften 5, 6 (s. auch Fig. 2 bis 6), die je
weils einen im wesentlichen rechteckigen Querschnitt mit
einer vorsprungslos durchgehenden Rückenfläche 7, 8, ebe
nen Seitenflächen 9, 10 konvex gekrümmten Stirnflächen
11, 12; 13, 14 und neben den Mittelquerebenen MQE liegen
den, der mittleren Teilungsebene TE zwischen den
Schlosshälften 5, 6 zugewandten Aufnahmen 15, 16; 17, 18
für die bogenförmigen Endbereiche 19 der endseitigen
Rundkettenglieder 4 aufweist.
An einem Ende jeder Schlosshälfte 5, 6 ist ein über die
mittlere Teilungsebene TE ragender Vorsprung 20 mit einer
zur benachbarten Stirnfläche 12, 14 mit Abstand vorste
henden konvexen Konsole 21 vorgesehen. Die Konsole 21
liegt mithin auf beiden Seiten der Teilungsebene TE. Die
Haupterstreckungsachsen 22 der Konsolen 21 verlaufen in
einem Winkel α von 4° zu einer Ebene, die sich parallel
zur Mittelquerebene MQE erstreckt. Folglich verlaufen
auch alle den Stirnflächen 12, 14 zugewandten Oberflä
chenbereiche der Konsolen 21 unter diesem Winkel α. Die
Konsolen 21 sind schmaler als die Schlosshälften 5, 6 be
messen. Die über eine bestimmte Länge parallel zueinander
verlaufenden Seitenflächen 23 münden über bogenförmige
Endabschnitte 24 in die Seitenflächen 9, 10 der
Schlosshälften 5, 6 (Fig. 3).
An den anderen Enden der Schlosshälften 5, 6 ist eben
falls ein über die mittlere Teilungsebene TE ragender
Vorsprung 25 vorgesehen. Dieser Vorsprung 25 weist eine
zur Mittelquerebene MQE offene, an die gegenüberliegende
Konsole 21 angepasste und im Abstand zur benachbarten
Stirnfläche 11, 13 angeordnete konkave Nische 26 auf.
Auch die Haupterstreckungsachsen 27 der Nischen 26 ver
laufen unter einem Winkel α von 4° zu einer Ebene, die
sich parallel zur Mittelquerebene MQE erstreckt.
Aus den Zeichnungen ist ferner ersichtlich, dass von den
Vorsprüngen 25 mit den Nischen 26 im Bereich zwischen den
Nischen 26 und den benachbarten Stirnflächen 11, 13 Zap
fen 28 mit Querbohrungen 29 vorkragen. Die Zapfen 28 ha
ben einen ovalen Querschnitt, wobei die Längsachsen sich
in Längsrichtung der Schlosshälften 5, 6 erstrecken. Die
Zapfen 28 sind schmaler als die Schlosshälften 5, 6 be
messen. Die Haupterstreckungsachsen 30 der Zapfen 28 ver
laufen ebenfalls unter einem Winkel α von 4° zu einer
Ebene, die sich parallel zur Mittelquerebene MQE er
streckt. Die Querbohrungen 29 sind so in den Zapfen 28
vorgesehen, dass sie auf den den Rückenflächen 7, 8 zuge
wandten Seiten von die Böden der Aufnahmen 15-18 für die
Rundkettenglieder 4 schneidenden, parallel zur Teilungs
ebene TE verlaufenden Ebenen E, E1 liegen (Fig. 1), das
heißt, dass die die Querbohrungen 29 durchsetzenden
Spannstifte 37 außerhalb der Konturen der eingehängten
Rundkettenglieder 4 angeordnet sind.
Neben den die Konsolen 21 tragenden Vorsprüngen 20 sind
in die Enden der Schlosshälften 5, 6 zwischen den Konso
len 21 und den benachbarten Stirnflächen 12, 14 im Quer
schnitt ovale, an die Zapfen 28 angepasste Taschen 31 ge
senkgeschmiedet. Die Haupterstreckungsachsen 32 der Ta
schen 31 erstrecken sich unter einem Winkel α von 4° zu
einer Ebene, die parallel zur Mittelquerebene MQE ver
läuft. Die die Taschen 31 seitlich begrenzenden Wandungen
33 (Fig. 3 und 6) sind mit Querbohrungen 34 versehen,
welche ebenfalls auf den den Rückenflächen 7, 8 zugewand
ten Seiten der die Böden der Aufnahmen 15-18 schneiden
den, parallel zur Teilungsebene TE verlaufenden Ebenen E,
E1 liegen (Fig. 2), das heißt, dass auch hier die die
Querbohrungen 34 durchsetzenden Spannstifte 37 außerhalb
der Konturen der eingehängten Kettenglieder 4 angeordnet
sind.
Zwischen den Aufnahmen 15, 16; 17, 18 jeder Schlosshälfte
5, 6 ist ein zur jeweils anderen Schlosshälfte 5, 6 vor
stehender Stütznocken 35 vorgesehen. Die Stirnflächen 36
der Stütznocken 35 liegen im montierten Zustand des
Blockschlosses 1 gemäß Fig. 1 im Abstand voreinander.
Der Abstand liegt im 1/10-Millimeter-Bereich.
Bei der Montage des Blockschlosses 1 gemäß Fig. 2 werden
die endseitigen Rundkettenglieder 4 in die Aufnahmen 15
und 16 gelegt, wobei die Schlosshälften 5, 6 und die
Rundkettenglieder 4 axial zu einander ausgerichtet sind.
Nunmehr werden die Schlosshälften 5, 6 quer zusammenge
fügt, wobei die Konsolen 21 in die Nischen 26 und die
Zapfen 28 in die Taschen 31 gleiten. Aufgrund des Winkels
α zwischen den Haupterstreckungsachsen 22, 27, 30 und 32
der Konsolen 21, Nischen 26, Zapfen 28 und Taschen 31 re
lativ zu einer Ebene, die parallel zur Mittelquerebene
MQE verläuft, ist bei der Montage nur eine geringfügige
Relativverlagerung der Schlosshälften 5, 6 in Längsrich
tung bis zum vollen gegenseitigen Kontakt erforderlich.
Nach dem Zusammenfügen werden Spannstifte 37 durch die
Querbohrungen 29, 34 der Zapfen 28 und der die Taschen 31
begrenzenden Wandungen 33 getrieben und auf diese Art die
Schlosshälften 5, 6 miteinander verriegelt.
In den Fig. 7 bis 10 ist eine Ausführungsform darge
stellt, die im Prinzip derjenigen der Fig. 1 bis 6
entspricht. Insofern gelten auch sämtliche Bezugszeichen,
so dass eine nochmalige Erläuterung nicht notwendig ist.
Geändert hat sich jedoch die Ausgestaltung der Taschen
31. Diese sind nunmehr, wie die Fig. 7 und 10 erkennen
lassen, über Bohrungen 38 mit den Rückenflächen 7, 8 ver
bunden.
Ferner besitzen die Stütznocken 35 seitliche Abstufungen
40 (Fig. 7 und 8).
Sowohl die Bohrungen 38 als auch die Abstufungen 40 die
nen der erleichterten Demontage zweier Schlosshälften 5,
6, indem durch die Bohrungen 38 Dorne getrieben und in
Kontakt mit den Stirnflächen 39 der Zapfen 28 gebracht
werden. An den Abstufungen 40 können schräggestellte
Dorne angesetzt und zum Auseinandertreiben zweier
Schlosshälften 5, 6 verwandt werden.
1
- Blockschloss
2
- Rundstahlketten
3
- Rundstahlketten
4
- Rundkettenglieder
5
- Schlosshälfte
6
- Schlosshälfte
7
- Rückenfläche von
5
8
- Rückenfläche von
6
9
- Seitenfläche von
5
,
6
10
- Seitenfläche von
5
,
6
11
- Stirnfläche von
5
12
- Stirnfläche von
5
13
- Stirnfläche von
6
14
- Stirnfläche von
6
15
- Aufnahme für
19
16
- Aufnahme für
19
17
- Aufnahme für
19
18
- Aufnahme für
19
19
- Endbereiche von
4
20
- Vorsprung an
5
,
6
21
- Konsole von
5
,
6
22
- Haupterstreckungsachsen von
21
23
- Seitenflächen von
21
24
- Endabschnitte von
23
25
- Vorsprung an
5
,
6
26
- Nischen von
5
,
6
27
- Haupterstreckungsachsen von
26
28
- Zapfen an
25
29
- Querbohrungen in
28
30
- Haupterstreckungsachsen von
28
31
- Taschen
32
- Haupterstreckungsachsen von
31
33
- Wandungen von
31
34
- Querbohrungen
35
- Stütznocken
36
- Stirnflächen von
35
37
- Spannstifte
38
- Bohrungen zw.
31
u.
7
,
8
39
- Stirnflächen v.
28
40
- Stufen an
35
α- Winkel zwischen Ebene parallel zu MQE
und
22
,
27
,
30
,
32
d- Drahtdurchmesser v.
4
E- Ebene parallel zu TE
E1- Ebene parallel zu TE
MQE- Mittelquerebene
t- Teilung von
E1- Ebene parallel zu TE
MQE- Mittelquerebene
t- Teilung von
4
TE- mittlere Teilungsebene v.
1
Claims (8)
1. Blockschloss für Rundstahlketten (2, 3) mit zwei
identischen bügelartigen Schlosshälften (5, 6), die
jeweils einen im wesentlichen rechteckigen Quer
schnitt mit einer vorsprungslos durchgehenden Rücken
fläche (7, 8), ebenen Seitenflächen (9, 10), konvex
gekrümmten Stirnflächen (11, 12; 13, 14) und neben
den Mittelquerebenen (MQE) liegenden, der mittleren
Teilungsebene (TE) zwischen den Schlosshälften (5, 6)
zugewandten Aufnahmen (15, 16; 17, 18) für Rundket
tenglieder (4) aufweisen, bei welchem an einem Ende
jeder Schlosshälfte (5, 6) zwischen einer Aufnahme
(16, 18) und der benachbarten Stirnfläche (12, 14)
ein über die mittlere Teilungsebene (TE) ragender
Vorsprung (20) mit einer zur benachbarten Stirnfläche
(12, 14) mit Abstand vorstehenden konvexen Konsole
(21) und am anderen Ende zwischen der anderen Auf
nahme (15, 17) und der dieser benachbarten Stirnflä
che (11, 13) ein ebenfalls über die mittlere Tei
lungsebene (TE) ragender Vorsprung (25) mit einer zur
Mittelquerebene (MQE) offenen, an die Konsole (21)
angepassten und im Abstand zur benachbarten Stirnflä
che (11, 13) angeordneten konkaven Nische (26) vorge
sehen sind, wobei vom Vorsprung (25) mit der Nische
(26) im Bereich zwischen der Nische (26) und der be
nachbarten Stirnfläche (11, 13) ein Zapfen (28) mit
einer Querbohrung (29) für einen Spannstift (37) vor
kragt, der einer Tasche (31) neben dem Vorsprung (20)
mit der Konsole (21) formschlüssig angepasst ist,
welche im Bereich zwischen der Konsole (21) und der
dieser benachbarten Stirnfläche (12, 14) vorgesehen
ist sowie wandseitig Querbohrungen (34) für den
Spannstift (37) aufweist, und dass die Haupter
streckungsachsen (22, 27, 30, 32) der Konsolen (21),
der Nischen (26), der Zapfen (28) und der Taschen
(31) alle in dieselbe Richtung und unter demselben
Winkel (α) relativ zur Mittelquerebene (MQE) geneigt
verlaufen.
2. Blockschloss nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, dass die Haupter
streckungsachsen (22, 27, 30, 32) der Konsolen (21),
Nischen (26), Zapfen (28) und Taschen (31) unter
einem Winkel (α) von 3°-5°, vorzugsweise 4°, zur Mit
telquerebene (MQE) verlaufen.
3. Blockschloss nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, dass die die Querbohrun
gen (29, 34) in den Zapfen (28) und in den die Ta
schen (31) begrenzenden Wandungen (33) durchsetzenden
Spannstifte (37) außerhalb der Konturen der einge
hängten Rundkettenglieder (4) liegen.
4. Blockschloss nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass die
Zapfen (28) und die Taschen (31) ovale Querschnitte
aufweisen, deren Längsachsen sich in Längsrichtung
der Schlosshäften (5, 6) erstrecken.
5. Blockschloss nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass die
Zapfen (28) und die Taschen (31) kreisrunde Quer
schnitte aufweisen.
6. Blockschloss nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass die
Taschen (31) durch Bohrungen (38) mit den Rückenflä
chen (7, 8) verbunden sind.
7. Blockschloss nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, dass zwi
schen den Aufnahmen (15, 16; 17, 18) jeder
Schlosshäfte (5, 6) zur jeweils anderen Schlosshälfte
(5, 6) vorstehende, vor der Teilungsebene (TE) en
dende Stütznocken (35) vorgesehen sind.
8. Blockschloss nach Anspruch 7, dadurch
gekennzeichnet, dass die Stütznocken
(35) seitlich gestuft sind.
Priority Applications (4)
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