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DE19743025C1 - Blockschloß für Rundstahlketten - Google Patents

Blockschloß für Rundstahlketten

Info

Publication number
DE19743025C1
DE19743025C1 DE19743025A DE19743025A DE19743025C1 DE 19743025 C1 DE19743025 C1 DE 19743025C1 DE 19743025 A DE19743025 A DE 19743025A DE 19743025 A DE19743025 A DE 19743025A DE 19743025 C1 DE19743025 C1 DE 19743025C1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lock
block lock
pockets
face
halves
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE19743025A
Other languages
English (en)
Inventor
Eugeniusz Brodziak
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Thiele GmbH and Co KG
Original Assignee
Thiele GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Thiele GmbH and Co KG filed Critical Thiele GmbH and Co KG
Priority to DE19743025A priority Critical patent/DE19743025C1/de
Priority to AU85160/98A priority patent/AU729358B2/en
Priority to GB9820979A priority patent/GB2331794B/en
Priority to US09/162,417 priority patent/US6021634A/en
Application granted granted Critical
Publication of DE19743025C1 publication Critical patent/DE19743025C1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16GBELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
    • F16G15/00Chain couplings, Shackles; Chain joints; Chain links; Chain bushes
    • F16G15/02Chain couplings, Shackles; Chain joints; Chain links; Chain bushes for fastening more or less permanently

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Connection Of Plates (AREA)
  • Reinforcement Elements For Buildings (AREA)
  • Hooks, Suction Cups, And Attachment By Adhesive Means (AREA)

Description

Ein Blockschloss für Rundstahlketten zählt durch die DE- OS 23 54 028 zum Stand der Technik. Es weist zwei identi­ sche bügelartige Schlosshälften auf, die jeweils einen im wesentlichen rechteckigen Querschnitt mit einer vor­ sprungslos durchgehenden Rückenfläche, ebenen Seiten- und Stirnflächen sowie neben der Mittelquerebene liegenden, der mittleren Teilungsebene zwischen den Schlosshälften zugewandten Aufnahmen für Rundkettenglieder besitzen. Die Kupplung der beiden Schlosshälften erfolgt durch an einem Ende jeder Schlosshälfte vorgesehene im Querschnitt T- förmige Leisten, die im Abstand vor den benachbarten Stirnflächen enden sowie durch am anderen Ende der Schlosshälften befindliche, an die T-förmigen Leisten an­ gepasste T-förmige Nuten, die zur Mittelquerebene hin of­ fen sind und im Abstand vor den benachbarten Stirnflächen enden. Die Lagesicherung der gekuppelten Schlosshälften wird mit Hilfe eines Spannstifts durchgeführt, der an einem Ende des Blockschlosses dieses im Höhenbereich der hier befindlichen Nut und der darin eingeschobenen Leiste quer durchsetzt.
Aufgrund der vergleichsweise langen Leisten und der daran angepassten Nuten ist es beim Kuppeln der Schlosshälften erforderlich, diese mindestens um die Länge der Leisten in Längsrichtung zueinander zu versetzen, um dann die Leisten in die Nuten einschieben zu können. Derselbe Ver­ schiebeweg ist auch bei der Demontage eines Blockschlos­ ses erforderlich. Ein langer Verschiebeweg bedingt jedoch eine entsprechend große Kettenteilung, so dass Ketten mit kurzer Teilung mit dem bekannten Blockschloss nicht ver­ bunden werden können. Unter Ketten mit kurzer Teilung versteht man in der Praxis solche, bei denen die Teilung t kleiner als das Dreifache des Drahtdurchmessers ist.
Im Prinzip dieselben Eigenschaften weist auch das Block­ schloss gemäß der US 4,090,357 auf. Dort besitzen die Leisten und Nuten nur einen runden Querschnitt.
Um die vorerwähnten Mängel zu beheben, ist in der DE-PS ­ 26 38 443 vorgeschlagen worden, die Leisten und Nuten versetzt und schräg gestellt zur mittleren Teilungsebene zwischen den Schlosshälften eines Blockschlosses anzuord­ nen. Hiermit konnte eine gewisse Verbesserung erzielt werden. Bei kurzen Kettenteilungen kann aber auch dieses Blockschloss nicht eingesetzt werden, weil der Verschie­ beweg immer noch zu lang ist.
Der Erfindung liegt, ausgehend vom Stand der Technik, die Aufgabe zugrunde, ein Blockschloss zu schaffen, das auch die Kupplung von Rundstahlketten mit Rundgliederketten ermöglicht, die eine kurze Teilung aufweisen.
Die Lösung dieser Aufgabe besteht nach der Erfindung in den Merkmalen des Anspruchs 1.
Ein Kernpunkt der Erfindung bildet der Sachverhalt, dass an jedem Ende einer Schlosshälfte eine aus einem Vater­ teil und einem Mutterteil gebildete Verzapfung vorhanden ist. An einem Ende besteht die Verzapfung aus einer Kon­ sole und einer benachbarten Tasche und am anderen Ende aus einem Zapfen und einer benachbarten Nische. Diese in Längsrichtung der Schlosshälften hintereinander liegenden Verzapfungen benötigen eine nur minimale Relativverlage­ rung der Schlosshälften zueinander, um zwei Rundstahlket­ ten miteinander koppeln oder entkoppeln zu können. Da­ durch erweist sich das erfindungsgemäße Blockschloss als besonders geeignet für Rundstahlketten mit kurzer Tei­ lung. Alle Verzapfungen tragen zur Aufnahme der Längs­ kräfte (Schubspannung) bei. Dadurch werden eine hohe Bruchkraft und hohe Lastspielzahlen erreicht. Ein Abglei­ ten der miteinander in Kontakt stehenden Flächen unter Zugbelastung wird durch die Schrägstellung der Konsolen, Nischen, Zapfen und Taschen relativ zur Mittelquerebene der Schlosshälften vermieden. Dabei ist der Winkel zwi­ schen den Haupterstreckungsachsen und der Mittelquerebene so gering bemessen, dass die angestrebte geringe axiale Relativverlagerung der Schlosshälften bei der Montage und Demontage eines Blockschlosses nicht beeinträchtigt wird.
In diesem Zusammenhang erweist es sich als besonders vor­ teilhaft, wenn gemäß Anspruch 2 die Haupterstreckungsach­ sen der Konsolen, Nischen, Zapfen und Taschen unter einem Winkel vom 3° bis 5°, vorzugsweise 4°, zur Mittelquer­ ebene verlaufen.
Im Hinblick darauf, dass bei der Montage und Demontage eines Blockschlosses eine Schrägstellung der in die Schlosshälften eingehängten Kettenendglieder relativ zur mittleren Teilungsebene zwischen den Schlosshälften bei kurzen Kettenteilungen nicht mehr möglich ist, erweisen sich die Merkmale des Anspruchs 3 als besonders zweck­ mäßig. Auf diese Weise sind nämlich die in die Quer­ bohrungen der Zapfen und Wandungen der Taschen eingetrie­ benen Spannstifte einwandfrei zugänglich, weil sie nicht von den Kettenendgliedern abgedeckt werden. Die Spann­ stifte können folglich problemlos in die Querbohrungen und auch aus diesen getrieben werden.
Eine erhöhte Steifigkeit des Blockschlosses wird durch die Merkmale des Anspruchs 4 erzielt. Danach weisen die Zapfen und die Taschen ovale Querschnitte auf. Deren Längsachsen erstrecken sich in Längsrichtung der Schlosshälften.
Eine andere vorteilhafte Ausführungsform sieht gemäß An­ spruch 5 vor, dass die Zapfen und die Taschen runde Quer­ schnitte aufweisen.
Der erleichterten Demontage eines Blockschlosses dienen die Merkmale des Anspruchs 6. Danach sind die Taschen durch Bohrungen mit den Rückenflächen verbunden. Über diese Bohrungen kann dann ein Dorn eingeführt werden, bis er auf die Stirnfläche eines Zapfens trifft. Durch Ham­ merschlag kann dann eine Querbeanspruchung hervorgerufen und hierdurch eine Trennung der Schlosshälften herbeige­ führt werden.
Um auch bei sehr hohen Zugbelastungen das Einschnüren ei­ nes Blockschlosses im mittleren Längenbereich zu vermei­ den, sieht die Erfindung gemäß den Merkmalen des An­ spruchs 7 vor, dass zwischen den Aufnahmen jeder Schlosshälfte zur jeweils anderen Schlosshälfte vorste­ hende, vor der Teilungsebene endende Stütznocken vorgese­ hen sind. Bei der Montage zweier Schlosshälften zu einem Blockschloss beträgt der Abstand der frontal voreinander liegenden Stirnflächen der Stütznocken wenige zehntel Millimeter. Dieses Spiel reicht auf der einen Seite aus, um sicherzustellen, dass alle an der Verzapfung betei­ ligten Oberflächenbereiche bei der Montage miteinander in Kontakt gelangen und gewährleistet auf der anderen Seite, dass bei Zugbelastungen die Stirnflächen der Stütznocken sofort in Kontakt gelangen und damit das Einschnüren zweifelsfrei verhindern.
Auch die Merkmale des Anspruchs 8, wonach die Stütznocken seitlich gestuft sind, erlauben ein erleichtertes Trennen der beiden Schlosshälften voneinander. Mit Hilfe eines schräggestellten Dorns können die Stufen kontaktiert und damit trennende Beanspruchungen auf die Schlosshälften ausgeübt werden.
Die Erfindung ist nachfolgend anhand eines in den Zeich­ nungen dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläu­ tert. Es zeigen:
Fig. 1 ein zwei Rundstahlketten koppelndes Block­ schloss im montierten Zustand;
Fig. 2 die Darstellung der Fig. 1 während der Mon­ tage;
Fig. 3 in verkleinertem Maßstab eine Ansicht auf die Kupplungsseite einer Schlosshälfte gemäß dem Pfeil III der Fig. 2;
Fig. 4 einen vertikalen Querschnitt durch die Dar­ stellung der Fig. 3 entlang der Linie IV-IV;
Fig. 5 einen vertikalen Querschnitt durch die Dar­ stellung der Fig. 3 entlang der Linie V-V;
Fig. 6 einen vertikalen Querschnitt durch die Dar­ stellung der Fig. 3 entlang der Linie VI-VI;
Fig. 7 in verkleinertem Maßstab eine Ansicht auf die Kupplungsseite einer Schlosshälfte gemäß dem Pfeil III der Fig. 2 entsprechend einer wei­ teren Ausführungsform;
Fig. 8 einen vertikalen Querschnitt durch die Dar­ stellung der Fig. 7 entlang der Linie VIII- VIII;
Fig. 9 einen vertikalen Querschnitt durch die Dar­ stellung der Fig. 7 entlang der Linie IX-IX und
Fig. 10 einen vertikalen Querschnitt durch die Dar­ stellung der Fig. 7 entlang der Linie X-X.
In der Fig. 1 ist mit 1 ein Blockschloss bezeichnet, das der Verbindung von zwei Rundstahlketten 2, 3 mit Rundket­ tengliedern 4 dient. Die Rundkettenglieder 4 haben eine Teilung t von < 3 × d, wobei d der Drahtdurchmesser ist.
Das Blockschloss 1 umfasst zwei identische, bügelartige Schlosshälften 5, 6 (s. auch Fig. 2 bis 6), die je­ weils einen im wesentlichen rechteckigen Querschnitt mit einer vorsprungslos durchgehenden Rückenfläche 7, 8, ebe­ nen Seitenflächen 9, 10 konvex gekrümmten Stirnflächen 11, 12; 13, 14 und neben den Mittelquerebenen MQE liegen­ den, der mittleren Teilungsebene TE zwischen den Schlosshälften 5, 6 zugewandten Aufnahmen 15, 16; 17, 18 für die bogenförmigen Endbereiche 19 der endseitigen Rundkettenglieder 4 aufweist.
An einem Ende jeder Schlosshälfte 5, 6 ist ein über die mittlere Teilungsebene TE ragender Vorsprung 20 mit einer zur benachbarten Stirnfläche 12, 14 mit Abstand vorste­ henden konvexen Konsole 21 vorgesehen. Die Konsole 21 liegt mithin auf beiden Seiten der Teilungsebene TE. Die Haupterstreckungsachsen 22 der Konsolen 21 verlaufen in einem Winkel α von 4° zu einer Ebene, die sich parallel zur Mittelquerebene MQE erstreckt. Folglich verlaufen auch alle den Stirnflächen 12, 14 zugewandten Oberflä­ chenbereiche der Konsolen 21 unter diesem Winkel α. Die Konsolen 21 sind schmaler als die Schlosshälften 5, 6 be­ messen. Die über eine bestimmte Länge parallel zueinander verlaufenden Seitenflächen 23 münden über bogenförmige Endabschnitte 24 in die Seitenflächen 9, 10 der Schlosshälften 5, 6 (Fig. 3).
An den anderen Enden der Schlosshälften 5, 6 ist eben­ falls ein über die mittlere Teilungsebene TE ragender Vorsprung 25 vorgesehen. Dieser Vorsprung 25 weist eine zur Mittelquerebene MQE offene, an die gegenüberliegende Konsole 21 angepasste und im Abstand zur benachbarten Stirnfläche 11, 13 angeordnete konkave Nische 26 auf. Auch die Haupterstreckungsachsen 27 der Nischen 26 ver­ laufen unter einem Winkel α von 4° zu einer Ebene, die sich parallel zur Mittelquerebene MQE erstreckt.
Aus den Zeichnungen ist ferner ersichtlich, dass von den Vorsprüngen 25 mit den Nischen 26 im Bereich zwischen den Nischen 26 und den benachbarten Stirnflächen 11, 13 Zap­ fen 28 mit Querbohrungen 29 vorkragen. Die Zapfen 28 ha­ ben einen ovalen Querschnitt, wobei die Längsachsen sich in Längsrichtung der Schlosshälften 5, 6 erstrecken. Die Zapfen 28 sind schmaler als die Schlosshälften 5, 6 be­ messen. Die Haupterstreckungsachsen 30 der Zapfen 28 ver­ laufen ebenfalls unter einem Winkel α von 4° zu einer Ebene, die sich parallel zur Mittelquerebene MQE er­ streckt. Die Querbohrungen 29 sind so in den Zapfen 28 vorgesehen, dass sie auf den den Rückenflächen 7, 8 zuge­ wandten Seiten von die Böden der Aufnahmen 15-18 für die Rundkettenglieder 4 schneidenden, parallel zur Teilungs­ ebene TE verlaufenden Ebenen E, E1 liegen (Fig. 1), das heißt, dass die die Querbohrungen 29 durchsetzenden Spannstifte 37 außerhalb der Konturen der eingehängten Rundkettenglieder 4 angeordnet sind.
Neben den die Konsolen 21 tragenden Vorsprüngen 20 sind in die Enden der Schlosshälften 5, 6 zwischen den Konso­ len 21 und den benachbarten Stirnflächen 12, 14 im Quer­ schnitt ovale, an die Zapfen 28 angepasste Taschen 31 ge­ senkgeschmiedet. Die Haupterstreckungsachsen 32 der Ta­ schen 31 erstrecken sich unter einem Winkel α von 4° zu einer Ebene, die parallel zur Mittelquerebene MQE ver­ läuft. Die die Taschen 31 seitlich begrenzenden Wandungen 33 (Fig. 3 und 6) sind mit Querbohrungen 34 versehen, welche ebenfalls auf den den Rückenflächen 7, 8 zugewand­ ten Seiten der die Böden der Aufnahmen 15-18 schneiden­ den, parallel zur Teilungsebene TE verlaufenden Ebenen E, E1 liegen (Fig. 2), das heißt, dass auch hier die die Querbohrungen 34 durchsetzenden Spannstifte 37 außerhalb der Konturen der eingehängten Kettenglieder 4 angeordnet sind.
Zwischen den Aufnahmen 15, 16; 17, 18 jeder Schlosshälfte 5, 6 ist ein zur jeweils anderen Schlosshälfte 5, 6 vor­ stehender Stütznocken 35 vorgesehen. Die Stirnflächen 36 der Stütznocken 35 liegen im montierten Zustand des Blockschlosses 1 gemäß Fig. 1 im Abstand voreinander. Der Abstand liegt im 1/10-Millimeter-Bereich.
Bei der Montage des Blockschlosses 1 gemäß Fig. 2 werden die endseitigen Rundkettenglieder 4 in die Aufnahmen 15 und 16 gelegt, wobei die Schlosshälften 5, 6 und die Rundkettenglieder 4 axial zu einander ausgerichtet sind. Nunmehr werden die Schlosshälften 5, 6 quer zusammenge­ fügt, wobei die Konsolen 21 in die Nischen 26 und die Zapfen 28 in die Taschen 31 gleiten. Aufgrund des Winkels α zwischen den Haupterstreckungsachsen 22, 27, 30 und 32 der Konsolen 21, Nischen 26, Zapfen 28 und Taschen 31 re­ lativ zu einer Ebene, die parallel zur Mittelquerebene MQE verläuft, ist bei der Montage nur eine geringfügige Relativverlagerung der Schlosshälften 5, 6 in Längsrich­ tung bis zum vollen gegenseitigen Kontakt erforderlich.
Nach dem Zusammenfügen werden Spannstifte 37 durch die Querbohrungen 29, 34 der Zapfen 28 und der die Taschen 31 begrenzenden Wandungen 33 getrieben und auf diese Art die Schlosshälften 5, 6 miteinander verriegelt.
In den Fig. 7 bis 10 ist eine Ausführungsform darge­ stellt, die im Prinzip derjenigen der Fig. 1 bis 6 entspricht. Insofern gelten auch sämtliche Bezugszeichen, so dass eine nochmalige Erläuterung nicht notwendig ist.
Geändert hat sich jedoch die Ausgestaltung der Taschen 31. Diese sind nunmehr, wie die Fig. 7 und 10 erkennen lassen, über Bohrungen 38 mit den Rückenflächen 7, 8 ver­ bunden.
Ferner besitzen die Stütznocken 35 seitliche Abstufungen 40 (Fig. 7 und 8).
Sowohl die Bohrungen 38 als auch die Abstufungen 40 die­ nen der erleichterten Demontage zweier Schlosshälften 5, 6, indem durch die Bohrungen 38 Dorne getrieben und in Kontakt mit den Stirnflächen 39 der Zapfen 28 gebracht werden. An den Abstufungen 40 können schräggestellte Dorne angesetzt und zum Auseinandertreiben zweier Schlosshälften 5, 6 verwandt werden.
Bezugszeichenliste
1
- Blockschloss
2
- Rundstahlketten
3
- Rundstahlketten
4
- Rundkettenglieder
5
- Schlosshälfte
6
- Schlosshälfte
7
- Rückenfläche von
5
8
- Rückenfläche von
6
9
- Seitenfläche von
5
,
6
10
- Seitenfläche von
5
,
6
11
- Stirnfläche von
5
12
- Stirnfläche von
5
13
- Stirnfläche von
6
14
- Stirnfläche von
6
15
- Aufnahme für
19
16
- Aufnahme für
19
17
- Aufnahme für
19
18
- Aufnahme für
19
19
- Endbereiche von
4
20
- Vorsprung an
5
,
6
21
- Konsole von
5
,
6
22
- Haupterstreckungsachsen von
21
23
- Seitenflächen von
21
24
- Endabschnitte von
23
25
- Vorsprung an
5
,
6
26
- Nischen von
5
,
6
27
- Haupterstreckungsachsen von
26
28
- Zapfen an
25
29
- Querbohrungen in
28
30
- Haupterstreckungsachsen von
28
31
- Taschen
32
- Haupterstreckungsachsen von
31
33
- Wandungen von
31
34
- Querbohrungen
35
- Stütznocken
36
- Stirnflächen von
35
37
- Spannstifte
38
- Bohrungen zw.
31
u.
7
,
8
39
- Stirnflächen v.
28
40
- Stufen an
35
α- Winkel zwischen Ebene parallel zu MQE und
22
,
27
,
30
,
32
d- Drahtdurchmesser v.
4
E- Ebene parallel zu TE
E1- Ebene parallel zu TE
MQE- Mittelquerebene
t- Teilung von
4
TE- mittlere Teilungsebene v.
1

Claims (8)

1. Blockschloss für Rundstahlketten (2, 3) mit zwei identischen bügelartigen Schlosshälften (5, 6), die jeweils einen im wesentlichen rechteckigen Quer­ schnitt mit einer vorsprungslos durchgehenden Rücken­ fläche (7, 8), ebenen Seitenflächen (9, 10), konvex gekrümmten Stirnflächen (11, 12; 13, 14) und neben den Mittelquerebenen (MQE) liegenden, der mittleren Teilungsebene (TE) zwischen den Schlosshälften (5, 6) zugewandten Aufnahmen (15, 16; 17, 18) für Rundket­ tenglieder (4) aufweisen, bei welchem an einem Ende jeder Schlosshälfte (5, 6) zwischen einer Aufnahme (16, 18) und der benachbarten Stirnfläche (12, 14) ein über die mittlere Teilungsebene (TE) ragender Vorsprung (20) mit einer zur benachbarten Stirnfläche (12, 14) mit Abstand vorstehenden konvexen Konsole (21) und am anderen Ende zwischen der anderen Auf­ nahme (15, 17) und der dieser benachbarten Stirnflä­ che (11, 13) ein ebenfalls über die mittlere Tei­ lungsebene (TE) ragender Vorsprung (25) mit einer zur Mittelquerebene (MQE) offenen, an die Konsole (21) angepassten und im Abstand zur benachbarten Stirnflä­ che (11, 13) angeordneten konkaven Nische (26) vorge­ sehen sind, wobei vom Vorsprung (25) mit der Nische (26) im Bereich zwischen der Nische (26) und der be­ nachbarten Stirnfläche (11, 13) ein Zapfen (28) mit einer Querbohrung (29) für einen Spannstift (37) vor­ kragt, der einer Tasche (31) neben dem Vorsprung (20) mit der Konsole (21) formschlüssig angepasst ist, welche im Bereich zwischen der Konsole (21) und der dieser benachbarten Stirnfläche (12, 14) vorgesehen ist sowie wandseitig Querbohrungen (34) für den Spannstift (37) aufweist, und dass die Haupter­ streckungsachsen (22, 27, 30, 32) der Konsolen (21), der Nischen (26), der Zapfen (28) und der Taschen (31) alle in dieselbe Richtung und unter demselben Winkel (α) relativ zur Mittelquerebene (MQE) geneigt verlaufen.
2. Blockschloss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Haupter­ streckungsachsen (22, 27, 30, 32) der Konsolen (21), Nischen (26), Zapfen (28) und Taschen (31) unter einem Winkel (α) von 3°-5°, vorzugsweise 4°, zur Mit­ telquerebene (MQE) verlaufen.
3. Blockschloss nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die die Querbohrun­ gen (29, 34) in den Zapfen (28) und in den die Ta­ schen (31) begrenzenden Wandungen (33) durchsetzenden Spannstifte (37) außerhalb der Konturen der einge­ hängten Rundkettenglieder (4) liegen.
4. Blockschloss nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Zapfen (28) und die Taschen (31) ovale Querschnitte aufweisen, deren Längsachsen sich in Längsrichtung der Schlosshäften (5, 6) erstrecken.
5. Blockschloss nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Zapfen (28) und die Taschen (31) kreisrunde Quer­ schnitte aufweisen.
6. Blockschloss nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Taschen (31) durch Bohrungen (38) mit den Rückenflä­ chen (7, 8) verbunden sind.
7. Blockschloss nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass zwi­ schen den Aufnahmen (15, 16; 17, 18) jeder Schlosshäfte (5, 6) zur jeweils anderen Schlosshälfte (5, 6) vorstehende, vor der Teilungsebene (TE) en­ dende Stütznocken (35) vorgesehen sind.
8. Blockschloss nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Stütznocken (35) seitlich gestuft sind.
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