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DE19743982A1 - Wandhängende Armatur und Wandanschluß für eine wandhängende Armatur - Google Patents

Wandhängende Armatur und Wandanschluß für eine wandhängende Armatur

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DE19743982A1
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wall
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coupling
quick coupling
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DE19743982A
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Albert Becker
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Ideal Standard GmbH
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03CDOMESTIC PLUMBING INSTALLATIONS FOR FRESH WATER OR WASTE WATER; SINKS
    • E03C1/00Domestic plumbing installations for fresh water or waste water; Sinks
    • E03C1/02Plumbing installations for fresh water
    • E03C1/04Water-basin installations specially adapted to wash-basins or baths
    • E03C1/0401Fixing a tap to the sanitary appliance or to an associated mounting surface, e.g. a countertop
    • E03C1/0402Fixing a tap to the sanitary appliance or to an associated mounting surface, e.g. a countertop with mounting from only one side
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E03C1/02Plumbing installations for fresh water
    • E03C1/04Water-basin installations specially adapted to wash-basins or baths
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Description

Die Erfindung betrifft gemäß der ersten Lehre der Erfindung eine wandhängende Ar­ matur mit mindestens einem Wasserzulauf, einem Armaturenkörper, mindestens einem Betätigungselement und mindestens einem Wasserablauf, wobei am Wasserzulauf ein Anschlußstück zur Verbindung mit einem Wandanschluß vorgesehen ist. Weiter be­ trifft die Erfindung gemäß einer zweiten Lehre der Erfindung einen Wandanschluß zum Anschluß einer wandhängenden Armatur an ein Wassernetz mit einem wandsei­ tigen Anschlußstück und einem armaturseitigen Anschlußstück.
Wandhängende Armaturen und Wandanschlüsse für wandhängende Armaturen, von denen die Erfindung ausgeht, sind in einer Vielzahl von Ausgestaltungen bekannt und werden im Sanitärbereich vor allem als Dusch- oder Badewannenarmaturen ein­ gesetzt. Bei diesen bekannten wandhängenden Armaturen und den zugehörigen Wandanschlüssen erfolgt die Verbindung zwischen der wandhängenden Armatur und dem Wandanschluß stets über eine Schraubverbindung. Regelmäßig weist hierzu der Wandanschluß ein Außengewinde auf, auf welches eine mit dem Anschlußstück des Wasserzulaufes der wandhängenden Armatur unverlierbar verbundene Über­ wurfmütter aufgeschraubt wird, vgl. z. B. die deutsche Gebrauchsmusterschrift 67 51 160. Eine platzsparende Alternative zu der beschriebenen Standardlösung ist in der nachveröffentlichten deutschen Offenlegungsschrift 196 51 313 beschrieben. Hier ist ein Gewindebohrungen aufweisender Flansch zur Verbindung des Wandanschlusses mit der wandhängenden Armatur über Befestigungsschrauben vorgesehen. Auch bei dieser Alternative der Verbindung erfolgt also die Verbindung von wandhängender Armatur und zugehörigem Wandanschluß über eine Schraubverbindung.
Für die beschriebenen, bekannten Ausführungsformen des Wandanschlusses ist es bekannt, das wandseitige Anschlußstück und das armaturseitige Anschlußstück des Wandanschlusses achsparallel exzentrisch versetzt zueinander anzuordnen. In der Praxis werden derartige Wandanschlüsse daher als "S-Anschlüsse" bezeichnet. Durch die exzentrische Anordnung des Eintritts- und des Austrittskanals können Ungenau­ igkeiten beim Abstand der Anschlüsse der in der Installationswand vorgesehenen Heiß- und Kaltwasserinstallationsleitungen bei der Montage der Armatur ausgegli­ chen werden. Durch Drehen der betreffenden Wandanschlußstücke ist es möglich, ei­ ne exakte Montage der Armatur auch dann durchzuführen, wenn der Abstand der Anschlüsse der Installationsleitungen vom Sollwert etwas abweicht. Das Zusammen­ wirken zwischen wandhängender Armatur und Wandanschluß ist also im Stand der Technik bereits in vielerlei Hinsicht optimiert.
Problematisch ist bei den bekannten wandhängenden Armaturen und den zugehöri­ gen Wandanschlüssen jedoch, daß die Montagezeiten aufgrund der eingesetzten Schraubverbindungen zwischen der wandhängenden Armatur und dem Wandan­ schluß relativ hoch sind. Gleichzeitig besteht bei Schraubverbindungen stets das Problem, daß die Gewinde beim Transport beschädigt werden können oder daß die Gewinde bei verkantetem Auf- oder Einschrauben beschädigt oder sogar zerstört werden. Schließlich müssen bei der Herstellung der Schraubverbindungen regelmäßig hohe Kräfte aufgebracht werden, wobei im Falle des Abrutschens des Werkzeugs die Gefahr besteht, die sichtbaren Oberflächen der wandhängenden Armatur zu beschä­ digen, was insbesondere im Hinblick auf die immer mehr im Vordergrund stehenden ästhetischen Anforderungen an wandhängende Armaturen in hohem Maße uner­ wünscht ist.
Der Erfindung liegt also die Aufgabe zugrunde, eine wandhängende Armatur bzw. ei­ nen Wandanschluß zum Anschluß einer wandhängenden Armatur an ein Wassernetz zur Verfügung zu stellen, die eine erleichterte Montage der wandhängenden Armatur gewährleisten.
Die zuvor hergeleitete und aufgezeigte Aufgabe ist gemäß der ersten Lehre der Erfin­ dung dadurch gelöst, daß das Anschlußstück zur Verbindung mit einem Wandan­ schluß als Kupplungsteil einer Schnellkupplung ausgebildet ist. Entsprechend ist die zuvor hergeleitete und aufgezeigte Aufgabe gemäß der zweiten Lehre der Erfindung dadurch gelöst, daß das armaturseitige Anschlußstück als Kupplungsteil einer Schnellkupplung ausgebildet ist. Die erfindungsgemäße Ausgestaltung der wand­ hängenden Armatur und des zugehörigen Wandanschlusses zum Anschluß einer wandhängenden Armatur an ein Wassernetz gewährleistet zum einen eine schnelle Montage der wandhängenden Armatur am Wandanschluß und zum anderen eine Montage ohne die Notwendigkeit des Einsatzes von hohen Kräften über ein Werk­ zeug. Entsprechend verkürzen sich die Montagezeiten und die Wahrscheinlichkeit, daß die wandhängende Armatur oder der Wandanschluß bei der Montage beschädigt werden. Bei der erfindungsgemäßen Ausgestaltung ist es darüber hinaus ohne wei­ teres denkbar, die Verbindungsstelle in der Installationswand versenkt anzuordnen, so daß die Verbindungsstelle aus ästhetischen Gründen für den Betrachter nicht sichtbar ist.
Ist bei einem gemäß der zweiten Lehre der Erfindung ausgestalteten Wandanschluß für eine wandhängende Armatur am Kupplungsteil ein den Wandanschluß bei gelö­ ster Schnellkupplung verschließendes Rückschlagventil vorgesehen, so ist gewährlei­ stet, daß eine gemäß der ersten Lehre der Erfindung ausgestaltete wandhängende Armatur auch installiert werden kann, wenn das Wassernetz unter Druck steht. Um­ gekehrt kann das Wassernetz ohne zusätzlichen Aufwand bereits bei noch nicht montierten Armaturen abgedrückt werden.
Als besonders vorteilhafte Ausgestaltung einer Schnellkupplung hat sich in anderen Bereichen der Technik die als Steckkupplung ausgebildete Schnellkupplung be­ währt. Die hydraulische Steckkupplung ist beispielsweise zur Verbindung von Gar­ tenschläuchen und zur Verbindung hydraulischer Systeme, beispielsweise bei land­ wirtschaftlichen Maschinen, bekannt (vgl. VDI Lexikon Maschinenbau, herausgege­ ben von Heinz M. Hiersig, VDI-Verlag, 1995, Seite 1165). Bei einer derartigen Steck­ kupplung kann der Anschlußnippel entweder das Kupplungsteil der wandhängen­ den Armatur oder das Kupplungsteil des Wandanschlusses zum Anschluß einer wandhängenden Armatur bilden. Insbesondere die als Steckkupplung ausgebildete Schnellkupplung eignet sich zur versenkten Anordnung in der Installationswand.
Eine kostengünstigere Ausbildung der Schnellkupplung der Gegenstände gemäß der ersten und zweiten Lehre der Erfindung ist dadurch gewährleistet, daß die Schnell­ kupplung einen Bajonettverschluß aufweist. Derartige Schnellkupplungen mit Bajo­ nettverschluß sind beispielsweise für Feuerwehrschläuche bekannt (vgl. VDI Lexikon Maschinenbau, aaO., Seiten 979, 980). Derartige Bajonettverschlüsse lassen sich selbstverständlich auch so ausgestalten, daß sie ästhetisch ansprechend sind.
Die bekannten Schnellkupplungen zum Verbinden hydraulischer Systeme ermögli­ chen nicht nur die schnelle Verbindung zweier Anschlußstücke, sondern auch das schnelle Lösen der Anschlußstücke voneinander. Das schnelle oder unbeabsichtigte Lösen einer wandhängenden Armatur von dem zugehörigen Wandanschluß ist je­ doch unerwünscht, da einerseits die wandhängenden Armaturen in öffentlichen Ge­ bäuden damit diebstahlsgefährdet wären und andererseits beim unbeabsichtigten Lö­ sen beispielsweise durch Kinder ein Verletzungsrisiko auftreten würde. Diese Risiken werden nach einer ersten Alternative für die Gegenstände gemäß der ersten und zweiten Lehre der Erfindung dadurch ausgeschlossen, daß die Schnellkupplung ein das Lösen der Schnellkupplung blockierendes, verdecktes Rastelement aufweist. Die­ ses Rastelement rastet bei der Montage der wandhängenden Armatur an dem zuge­ hörigen Wandanschluß ein und ist so verdeckt, daß es weder sichtbar noch einfach zugänglich ist, so daß ein Diebstahl ohne spezielle Kenntnisse und Werkzeuge nicht möglich ist und ein unbeabsichtigtes Lösen der Schnellkupplung ausgeschlossen ist. Gemäß einer zweiten Alternative sind die weiter oben aufgezeigten Risiken dadurch ausgeschlossen, daß die Schnellkupplung bei im Wassernetz anstehendem Wasser­ druck blockiert ist. Hierdurch ist gewährleistet, daß die wandhängende Armatur nur dann abgenommen werden kann, wenn ein Absperrhahn im Wassernetz geschlossen ist und der Wasserdruck durch Öffnen der Armatur abgebaut wird. Auch hierdurch ist der Diebstahl und die unbeabsichtigte Demontage der wandhängenden Armatur aus­ geschlossen.
Im einzelnen gibt es nun eine Vielzahl von Möglichkeiten, die erfindungsgemäße Ar­ matur und den erfindungsgemäßen Wandanschluß auszugestalten und weiterzubil­ den. Dazu wird verwiesen einerseits auf die den Patentansprüchen 1 und 2 nachge­ ordneten Patentansprüche, andererseits auf die Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels in Verbindung mit der Zeichnung. In der Zeichnung zeigt die einzige Figur ein Ausführungsbeispiel einer wandhängenden Armatur gemäß der er­ sten Lehre der Erfindung und ein Ausführungsbeispiel eines Wandanschlusses zum Anschluß einer wandhängenden Armatur an ein Wassernetz gemäß der zweiten Leh­ re der Erfindung.
In der einzigen Figur ist ein Ausführungsbeispiel einer wandhängenden Armatur 1 dargestellt, bei dem die erste Lehre der Erfindung verwirklicht ist. Das Ausführungs­ beispiel der wandhängenden Armatur 1 weist auf einen Heißwasserzulauf 2, einen Kaltwasserzulauf 3, einen Armaturenkörper 4, ein Betätigungselement 5 und einen nicht dargestellten Wasserablauf, der beispielsweise mit einem Duschschlauch ver­ bunden ist. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel der wandhängenden Armatur 1 gemäß der ersten Lehre der Erfindung ist sowohl am Heißwasserzulauf 2 als auch am Kaltwasserzulauf 3 jeweils ein Anschlußstück 6, 7 zur Verbindung mit einem je­ weiligen Wandanschluß 8, 9 vorgesehen. Erfindungsgemäß sind die Anschlußstücke 6, 7 zur Verbindung mit dem jeweiligen Wandanschluß 8, 9 als Kupplungsteil einer Schnellkupplung ausgebildet. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel handelt es sich um eine wandhängende Einhebelmischarmatur mit nur einem Betätigungsele­ ment 5.
Die in der einzigen Figur dargestellten Wandanschlüsse 8, 9 weisen jeweils ein wand­ seitiges Anschlußstück 10, 11 und ein armaturseitiges Anschlußstück 12, 13 auf. Bei den dargestellten Ausführungsbeispielen der Wandanschlüsse 8, 9 sind auf die arma­ turseitigen Anschlußstücke 12, 13 Abdeckrosetten 14, 15 geschoben. Gemäß der zweiten Lehre der Erfindung ist das armaturseitige Anschlußstück 12, 13 der darge­ stellten Ausführungsbeispiele der Wandanschlüsse 8, 9 als Kupplungsteil einer Schnellkupplung ausgebildet, wobei das Kupplungsteil des Wandanschlusses 8, 9 das Gegenstück zum Kupplungsteil des jeweiligen ebenfalls als Kupplungsteil ausge­ bildeten Anschlußstückes 6, 7 der Armatur 1 bildet.
Bei den in der einzigen Figur dargestellten Ausführungsbeispielen der wandhängen­ den Armatur 1 und der Wandanschlüsse 8, 9 ist die Schnellkupplung als Steckkupp­ lung ausgebildet, wobei die armaturseitigen Anschlußstücke 12, 13 der Wandan­ schlüsse 8, 9 die Anschlußnippel der Steckkupplung bilden. Entsprechend weisen die armaturseitigen Anschlußstücke mindestens jeweils eine Dichtungsfläche 16, 17 und eine Sicherungsnut 18, 19 auf. Korrespondierend weisen die Anschlußstücke 6, 7 der wandhängenden Armatur 1 jeweils einen Betätigungsring 20, 21 auf, der bei Zurück­ ziehen in Richtung auf die wandhängende Armatur 1 die Kupplungsverbindung löst.
Entsprechend einer besonderen Weiterbildung sind die Betätigungsringe 20, 21 nach der Montage der wandhängenden Armatur 1 gemäß der ersten Lehre der Erfindung an den Wandanschlüssen 8, 9 gemäß der zweiten Lehre der Erfindung durch ein ver­ decktes, nicht dargestelltes Rastelement blockiert. Zum Lösen des Rastelementes können beispielsweise in den Betätigungsringen 20, 21 nicht dargestellte Öffnungen vorgesehen sein, durch die das Rastelement beispielsweise mit einem Schraubenzie­ her gelöst werden kann.

Claims (7)

1. Wandhängende Armatur mit mindestens einem Wasserzulauf (2, 3), einem Armatu­ renkörper (4), mindestens einem Betätigungselement (5) und mindestens einem Was­ serablauf, wobei am Wasserzulauf (2, 3) ein Anschlußstück (6, 7) zur Verbindung mit einem Wandanschluß (8, 9) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß das An­ schlußstück (6, 7) zur Verbindung mit einem Wandanschluß (8, 9) als Kupplungsteil einer Schnellkupplung ausgebildet ist.
2. Wandanschluß zum Anschluß einer wandhängenden Armatur (1) an ein Wasser­ netz, mit einem wandseitigen Anschlußstück (10, 11) und einem armaturseitigen An­ schlußstück (12, 13), dadurch gekennzeichnet, daß das armaturseitige Anschlußstück (12, 13) als Kupplungsteil einer Schnellkupplung ausgebildet ist.
3. Wandanschluß nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß am Kupplungsteil ein den Wandanschluß (8, 9) bei gelöster Schnellkupplung verschließendes Rück­ schlagventil vorgesehen ist.
4. Wandhängende Armatur oder Wandanschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnellkupplung als Steckkupplung ausgebildet ist.
5. Wandhängende Armatur oder Wandanschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnellkupplung einen Bajonettverschluß aufweist.
6. Wandhängende Armatur oder Wandanschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnellkupplung ein das Lösen der Schnellkupp­ lung blockierendes, verdecktes Rastelement aufweist.
7. Wandhängende Armatur oder Wandanschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnellkupplung bei im Wassernetz anstehendem Wasserdruck blockiert ist.
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