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DE19743630A1 - Fahrschein und Verfahren zur Erzeugung eines Fahrscheins - Google Patents

Fahrschein und Verfahren zur Erzeugung eines Fahrscheins

Info

Publication number
DE19743630A1
DE19743630A1 DE1997143630 DE19743630A DE19743630A1 DE 19743630 A1 DE19743630 A1 DE 19743630A1 DE 1997143630 DE1997143630 DE 1997143630 DE 19743630 A DE19743630 A DE 19743630A DE 19743630 A1 DE19743630 A1 DE 19743630A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ticket
user
data processing
data
server
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE1997143630
Other languages
English (en)
Inventor
Thomas Steffen
Wolfgang Herband
Gerhard Pidd
Markus Koch
Andreas Goebel
Torsten Goebel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
DORTMUNDER STADTWERKE AG
Original Assignee
DORTMUNDER STADTWERKE AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by DORTMUNDER STADTWERKE AG filed Critical DORTMUNDER STADTWERKE AG
Priority to DE29724859U priority Critical patent/DE29724859U1/de
Priority to DE1997143630 priority patent/DE19743630A1/de
Publication of DE19743630A1 publication Critical patent/DE19743630A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07BTICKET-ISSUING APPARATUS; FARE-REGISTERING APPARATUS; FRANKING APPARATUS
    • G07B1/00Machines for printing and issuing tickets
    • G07B1/02Machines for printing and issuing tickets employing selectable printing plates
    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07BTICKET-ISSUING APPARATUS; FARE-REGISTERING APPARATUS; FRANKING APPARATUS
    • G07B15/00Arrangements or apparatus for collecting fares, tolls or entrance fees at one or more control points

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Finance (AREA)
  • Devices For Checking Fares Or Tickets At Control Points (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Erzeugung eines Fahrscheins für öffentliche Verkehrsmittel oder dgl.
Benutzer von öffentlichen Verkehrsmitteln können bislang Fahrscheine an dafür vorgesehenen Fahrscheinautomaten oder Fahrscheinverkaufsstellen erwerben. Gleichzeitig ist es auch möglich, Fahrscheine, insbesondere Fahrscheinabonne­ ments, schriftlich bei dem Betreiber öffentlicher Verkehrs­ mittel zu bestellen.
Mit dem Aufkommen neuer Medien, insbesondere sogenannter On-line-Dienste, ist es möglich geworden, elektronische Waren, z. B. Software-Produkte, über das Internet, eine Int­ ranet oder ein anderes, öffentlich zugängliches oder für geschlossene Benutzergruppen zugängliches Datennetz bzw. Datenverarbeitungsnetz zu beziehen, das heißt auf den eige­ nen, heimischen Computer herunterzuladen ("down-loading").
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Lösung zu schaffen, mit der der Benutzer eines öffentlichen Verkehrs­ mittels oder dgl. einen Fahrschein erwerben kann, ohne eine Verkaufsstelle, einen Fahrscheinautomaten oder dgl. auf­ suchen oder ein Versandunternehmen, z. B. die Post, benutzen zu müssen.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß zunächst vom Benutzer an einer Datenverarbeitungsstation über das Internet, ein Intranet oder ein anderes öffentlich zugängliches Datennetz- bzw. Datenverarbeitungsnetz on-line seine persönlichen Daten, insbesondere Vor- und Zunamen, Anschrift und Geburtsdatum an eine Datenverarbeitungsanlage (Server) des Betreibers des öffentlichen Verkehrsmittels oder dgl. übermittelt werden, die Datenverarbeitungsanlage (Server) des Betreibers aus den übermittelten Daten und einer im Server hinterlegten Fahrscheinvorlage eine Grafik­ datei mit einer automatisch vergebenen Kunden- und/oder Fahrscheinnummer und den Daten des Benutzers erstellt und die komplette Grafikdatei über das Internet, Intranet oder ein anderes, öffentlich zugängliches Daten- bzw. Datenver­ arbeitungsnetz on-line an die Datenverarbeitungsstation des Benutzers zurückgesandt wird, an der sich der Benutzer den Fahrschein mit Datum der Ausgabe selbst ausdruckt.
Mit der erfindungsgemäßen Lösung kann sich der Benutzer den fertigen Fahrschein, insbesondere für ein öffentliches Ver­ kehrsmittel, selbst erstellen. Der Fahrschein muß nicht separat, etwa über einen Postdienst, geliefert werden, vielmehr hält der Benutzer den fertigen Fahrschein kurze Zeit nach Eingabe seiner persönlichen Daten physikalisch in Händen, und kann ihn sofort benutzen. Insbesondere kann er sich beispielsweise abends, wenn die Verkaufsstellen des Betreibers der öffentlichen Verkehrsmittel bereits ge­ schlossen sind, einen gültigen Fahrschein erstellen, und diesen noch am selben Abend benutzen.
Die Abrechnung erfolgt separat oder gleichzeitig und ist unabhängig vom vorgeschlagenen Verfahren. Dem Benutzer kann entweder eine separate Rechnung, bei mehrmaliger Anforde­ rung und Erstellung von Fahrscheinen auch eine wöchentliche oder monatliche Rechnung erstellt und übersandt werden, auch ist eine sofortige Bezahlung durch Abbuchung vom Konto des Benutzers (- bei entsprechender gleichzeitiger Übermitt­ lung der Bankverbindung des Benutzers an den Betreiber der öffentlichen Verkehrsmittel), durch Lastschrift, Einzugs­ ermächtigung, durch Abbuchung von einem Kreditkartenkonto oder dgl. möglich.
Zur Überprüfung des Benutzers ist vorgesehen, daß gleich­ zeitig mit der Übermittlung der Benutzerdatei eine e-mail an den Betreiber übermittelt und zur Überprüfung des Benut­ zers dessen e-mail-Adresse gespeichert wird.
Da e-mail-Adressen typischerweise, insbesondere im Inter­ net, schon aus technischen Gründen nur einmal vergeben wer­ den, ist eine Identifizierung des Benutzers über dessen e- mail Adresse ohne weiteres möglich.
Um die Ordnungsgemäßheit der e-mail-Adresse des Benutzers überprüfen zu können, und ggf. sogleich ein Formular für eine Bankeinzugs- und/oder Lastschriftermächtigung mitsen­ den zu können, ist auch vorgesehen, die komplette Grafikda­ tei als Anlage zu Re-Mail an die Datenverarbeitungsstation des Benutzers zu übermitteln.
Weiter ist vorgesehen, daß der Ausdruck des Fahrscheins ausschließlich über einen Browser erfolgt. Hiermit werden Manipulationsmöglichkeiten des Benutzers ebenfalls er­ schwert.
Zur Sicherung der Originalität des Fahrscheins sieht die Erfindung weiterhin vor, daß ein Ausdruck der Ursprungsa­ dresse, insbesondere der Kennung des Servers (URL/domain) erfolgt. Auch diese Kennzeichnungsmittel sind aus techni­ schen Gründen jeweils nur einmal im jeweiligen Daten- bzw. Datenverarbeitungsnetz, insbesondere im Internet, vergeben und lassen sich nicht oder nur mit sehr hohem Aufwand mani­ pulieren.
Aus demselben Grunde ist vorgesehen, daß das auszudruckende Ausgabedatum ausschließlich von der Datenverarbeitungsanla­ ge (Server) des Betreibers des öffentlichen Verkehrsmittels erstellt wird.
Als weiteres Sicherheitsmerkmal ist vorgesehen, daß zur Erstellung des Fahrscheins Sonderschriftarten benutzt wer­ den, die in üblichen Textverarbeitungs- und/oder Grafik­ programmen nicht enthalten sind. Hiermit wird die Erstel­ lung eines gefälschten Fahrscheines durch einen durch­ schnittlichen Benutzer ebenfalls erheblich erschwert.
Eine weitere Sicherheit der Originalität des Fahrscheins ergibt sich dadurch, daß zur Erzeugung des Fahrscheins ein Hintergrundsmuster und/oder Outlineschriften benutzt wer­ den. Derartige Hintergrundmuster werden bereits derzeit bei der Erstellung üblicher Fahrscheine, aber auch beim Druck von Banknoten, Eintrittskarten, Tickets und dgl. verwendet. In der Kombination mit Outline-Schriften ergibt sich ein zusätzliches Sicherheitsmerkmal, da das Hintergrundmuster durch die Schrift hindurchläuft und als solches bei einem Originalfahrschein zu erkennen ist.
Die Erfindung sieht ebenfalls vor, daß vor Absendung der kompletten Grafikdatei vom Rechner des Betreibers (Server) an die Datenverarbeitungsstation des Benutzers eine Plausi­ bilitätskontrolle der vom Benutzer übermittelten Daten er­ folgt.
Dies kann anhand von Melderegisterunterlagen, oder anderen, dem Betreiber des öffentlichen Verkehrsmittels zur Verfü­ gung stehenden Daten, nach verschiedenen Kriterien erfol­ gen.
Ebenso ist vorgesehen, daß eine Überprüfung des Geburts­ datums und/oder weiterer überprüfbarer Kennziffern erfolgt.
Daneben ist auch noch vorgesehen, daß die automatisch ver­ gebene Fahrscheinnummer aus einer Reihe speziell für die Erstellung von on-line erstellten Fahrausweisen reservier­ ten Fahrscheinnummern entnommen wird.
Hiermit wird erreicht, daß bei einer späteren Kontrolle des Fahrscheins in Fahrzeugen des öffentlichen Personennahver­ kehrs durch entsprechend geschulte Kontrolleure manipulier­ te Fahrscheine anhand der Fahrscheinnummer erkannt werden können, soweit diese nicht derart speziell für die Erstel­ lung von on-line erstellten Fahrausweisen reservierten Fahrscheinnummern entspricht.
Auch kann die automatisch vergebene Fahrscheinnummer eine interne, verschlüsselte Prüfziffer enthalten. Mit deren Hilfe läßt sich bei einer Kontrolle der Tickets beispiels­ weise das Ausgabedatum und die Gültigkeitsdauer sofort überprüfen.
In spezieller Ausgestaltung sieht die Erfindung auch vor, daß der on-line erstellte Fahrschein nur eine begrenzte Gültigkeitsdauer aufweist. Neben Einmal-Fahrscheinen können durch das erfindungsgemäße Verfahren auch Mehrfahrtenkar­ ten, Tagesfahrausweise, Wochen- und Monatskarten erstellt werden. Insbesondere bei Wochen- und Monatskarten kann es nützlich sein, die Gültigkeitsdauer zu begrenzen, um im Fall der Nichtbezahlung des Fahrscheins durch den Kunden den Schaden für den Betreiber des öffentlichen Verkehrs­ mittels möglichst gering zu halten.
In diesem Zusammenhang ist auch vorgesehen, daß der nach dem erfindungsgemäßen Verfahren erstellte Fahrschein nur als Vorfahrschein gilt, der für eine begrenzte Zeitdauer Gültigkeit hat, und anschließend gegen einen auf herkömm­ liche Art und Weise hergestellten Dauerfahrschein ausge­ tauscht wird, sobald der Benutzer die Bezahlung vorgenommen hat.
Insoweit sieht die Erfindung auch vor, daß bei Nichtaus­ tausch des Vorfahrscheines gegen den Dauerfahrschein eine elektronische Sperre und Abrechnung des Vorfahrscheines vorgenommen wird.
Die Erfindung ist nachstehend anhand der Zeichnung näher erläutert. Diese zeigt in
Fig. 1 eine schematische Übersicht über eine Datenverarbei­ tungsstation des Benutzers, ein öffentliches Daten­ netz und einen Server des Betreibers.
Fig. 2 einen erfindungsgemäßen Fahrschein.
Zur Ausübung des erfindungsgemäßen Verfahrens zur Erzeugung eines Fahrscheins für öffentliche Verkehrsmittel ist auf Seiten des Benutzers eine Datenverarbeitungsstation 2 vor­ gesehen, diese kommuniziert über ein Datennetz 3 on-line mit einer Datenverarbeitungsanlage (Server) 4 des Betrei­ bers eines öffentlichen Verkehrsmittels.
Die Datenverarbeitungsstation 2 des Benutzers umfaßt weiter eine Dateneingabe (Tastatur) 6 und eine Datenausgabe, z. B. Drucker 5. Der Benutzer gibt auf der Dateneingabe (Tasta­ tur) 6 in eine entsprechend vorbereitete Maske seine per­ sönlichen Daten, insbesondere seinen Vor- und Zunamen, sei­ ne Anschrift, sein Geburtsdatum und seine Personalausweis­ nummer ein. Über das Datennetz 3 werden die so eingegebenen Daten vom Kunden-Computer 2 an den Server 4 des Betreibers übermittelt, der die so verschickten Daten empfängt und speichert. Der Server legt die erhaltenen Informationen in einer Datenbank ab und erstellt aus diesen Daten und einer Fahrscheinvorlage eine komplette Grafikdatei mit einer Kun­ den- und Fahrscheinnummer. Diese Grafikdatei wird über das Datennetz 3 zu der Datenverarbeitungsstation 2 des Benut­ zers zurückgeschickt. Von dort kann der Benutzer über den Drucker 5 den Fahrschein ausdrucken.
Zusätzlich zur Übermittlung der Benutzerdaten kann vom Rechner 2 des Benutzers über das Datennetz 3 eine e-mail an den Server 4 des Betreibers übermittelt werden. Dabei wird die e-mail Adresse des Benutzers vom Server 4 gespeichert, der Benutzer kann auf diese Weise überprüft werden.
Ein erfindungsgemäßer Fahrschein ist in der Fig. 2 all­ gemein mit 1 bezeichnet. Er besteht aus einer Fahrschein­ vorlage 7 mit einer Maske 8, in die die persönlichen Daten des Benutzers, insbesondere der Vor- und Zuname 9, die An­ schrift 10 und das Geburtsdatum 11 eingegeben bzw. einge­ druckt werden. In der Maske findet sich überdies das Aus­ stellungsdatum 13 und die Gültigkeitsdauer 14. In dem vom Server 4 übermittelten Fahrschein wird durch den Browser- Ausdruck gleichzeitig das Datum des Ausdrucks 15 mitausge­ geben. Dieses muß mit dem in der Maske angegebenen Ausstel­ lungsdatum übereinstimmen.
Der Browser druckt außerdem automatisch die Ursprungsadres­ se 16 des Dokumentes aus. Hiermit wird die URL bzw. domain des Servers 4 identifiziert. Zwar läßt sich diese Option bei den handelsüblichen Browsern deaktivieren, jedoch wird die Option zur Gültigkeit des Fahrscheins gefordert.
Der Server 4 kann zusätzlich zur Übermittlung der komplet­ ten Grafikdatei über das Datennetz 3 an den Rechner 2 des Benutzers tägliche Kontroll-Listen über die täglich er­ stellten on-line-Fahrscheine ausdrucken, die den Kontrol­ leuren des Betreibers des öffentlichen Verkehrsmittels, entsprechend alphabetisch oder numerisch sortiert, die Mög­ lichkeit geben, etwaig gefälschte Fahrscheine zu erkennen.
Natürlich ist die Erfindung nicht auf das dargestellte Aus­ führungsbeispiel beschränkt. Weitere Ausgestaltungen sind möglich, ohne den Grundgedanken der Erfindung zu verlassen. So ist es beispielsweise auch möglich, nach dem erfindungs­ gemäßen Verfahren auch andere Tickets zu erzeugen, etwa Kino- und Theaterkarten, oder andere Berechtigungsausweise für vielfältige Zwecke.

Claims (19)

1. Verfahren zur Erzeugung eines Fahrscheins für öffentliche Verkehrsmittel, oder dgl., dadurch gekennzeichnet, daß zunächst vom Benutzer an einer Datenverarbeitungssta­ tion (2) über das Internet, ein Intranet oder ein anderes öffentlich zugängliches Datennetz- bzw. Datenverarbeitungs­ netz (3) on-line seine persönlichen Daten, insbesondere Vor- und Zuname (9), Anschrift (10), und Geburtsdatum (11), an eine Datenverarbeitungsanlage (Server) (4) des Betrei­ bers des öffentlichen Verkehrsmittels oder dgl. übermittelt werden, die Datenverarbeitungsanlage (Server) (4) des Be­ treibers aus den übermittelten Daten (9, 10, 11, 12) und einer im Server hinterlegten Fahrscheinvorlage (7) eine Grafikda­ tei mit einer automatisch vergebenen Kunden- und/oder Fahr­ scheinnummer und den Daten des Benutzers (9, 10, 11, 12) er­ stellt und die komplette Grafikdatei über das Internet, Intranet oder ein anderes, öffentlich zugängliches Daten bzw. Datenverarbeitungsnetz (3) on-line an die Datenver­ arbeitungsstation (2) des Benutzers zurückgesandt wird, an der sich der Benutzer den Fahrschein (1) mit Datum der Aus­ gabe (13, 15) selbst ausdruckt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß gleichzeitig mit der Übermittlung der Benutzerdatei eine e-mail an den Betreiber übermittelt und zur Überprü­ fung des Benutzers dessen e-mail Adresse gespeichert wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die komplette Grafikdatei als Anlage zu einer Re- Mail an die Datenverarbeitungsstation (2) des Benutzers zurückgesandt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausdruck des Fahrscheins (1) ausschließlich über einen Browser erfolgt.
5. Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Sicherung der Originalität des Fahrscheins (1) ein Ausdruck der Ursprungsadresse, insbesondere die Kennung des Servers (URL/domain) (16), erfolgt.
6. Verfahren nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß das auszudruckende Ausgabedatum (13, 15) ausschließlich von der Datenverarbeitungsanlage (Server) (4) des Betrei­ bers des öffentlichen Verkehrsmittels erstellt wird.
7. Verfahren nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erstellung des Fahrscheins (1) Sonderschriftarten benutzt werden, die in üblichen Textverarbeitungs- und/oder Grafikprogrammen nicht enthalten sind.
8. Verfahren nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzeugung des Fahrscheins (1) ein Hintergrundmuster und/oder Outline-Schriften benutzt werden.
9. Verfahren nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß vor Absendung der kompletten Grafikdatei vom Rechner des Betreibers (Server) (4) an die Datenverarbeitungssta­ tion des Benutzers (2) eine Plausibilitätskontrolle der vom Benutzer übermittelten Daten (9, 10, 11, 12) erfolgt.
10. Verfahren nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß eine Überprüfung des Geburtsdatums (11) und/oder weite­ rer überprüfbarer Kennziffern erfolgt.
11. Verfahren nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die automatisch vergebene Fahrscheinnummer aus einer Reihe speziell für die Erstellung von on-line erstellten Fahrausweisen (1) reservierten Fahrscheinnummern entnommen wird.
12. Verfahren nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die automatisch vergebene Fahrscheinnummer eine interne verschlüsselte Prüfziffer enthält.
13. Verfahren nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der on-line erstellte Fahrschein (1) nur eine begrenzte Gültigkeitsdauer aufweist.
14. Verfahren nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der nach dem erfindungsgemäßen Verfahren erstellte Fahrschein (1) nur ein Vorfahrschein ist, der für eine be­ grenzte Zeitdauer Gültigkeit hat, und anschließend gegen einen auf herkömmliche Art und Weise hergestellten Dauer­ fahrschein auszutauschen ist, sobald der Benutzer die Be­ zahlung vorgenommen hat.
15. Fahrschein für öffentliche Verkehrsmittel oder dgl., dadurch gekennzeichnet, daß dieser vom Benutzer an einer eigenen Datenverarbei­ tungsstation (2) unter Einsatz eines handelsüblichen Druc­ kers (5) nach vorheriger Übermittlung der persönlichen Da­ ten (9, 10, 11, 12) des Benutzers, insbesondere seines Vor- und Zunamens (9), seiner Anschrift (10) und seines Geburts­ datums (11), on-line über das Internet, ein Intranet oder ein anderes öffentlich zugängliches Datennetz bzw. Daten­ verarbeitungsnetz (3) an eine Datenverarbeitungsanlage (Server) (4) des Betreibers des öffentlichen Verkehrsmit­ tels, nach Erstellung einer Grafikdatei aus den übermittel­ ten Daten des Benutzers (9, 10, 11, 12) und einer im Server (4) hinterlegten Fahrscheinvorlage (7) sowie einer automa­ tisch vergebenen Kunden- und/oder Fahrscheinnummer und nach Rücksendung der kompletten Grafikdatei vom Server (4) an die Datenverarbeitungsstation (2) des Benutzers von diesem selbst an einem handelsüblichen Drucker (5) ausdruckbar ist.
16. Fahrschein für öffentliche Verkehrsmittel nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß dieser ausschließlich über einen Browser ausdruckbar ist.
17. Fahrschein nach Anspruch 14, 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Fahrschein (1) die Kennung des Servers (4) (URL/­ domain) des Betreibers des öffentlichen Verkehrsmittels enthält.
18. Fahrschein nach Anspruch 14 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Sonderschriftarten, ein Hintergrundmuster und/ oder Outline-Schriften enthält.
19. Fahrschein nach Anspruch 14 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der on-line erstellte Fahrschein nur eine begrenzte Gültigkeitsdauer aufweist.
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