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DE19742752A1 - Abschirm- und/oder Schutzvorrichtung für Gebäudewandöffnungen - Google Patents

Abschirm- und/oder Schutzvorrichtung für Gebäudewandöffnungen

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DE19742752A1
DE19742752A1 DE1997142752 DE19742752A DE19742752A1 DE 19742752 A1 DE19742752 A1 DE 19742752A1 DE 1997142752 DE1997142752 DE 1997142752 DE 19742752 A DE19742752 A DE 19742752A DE 19742752 A1 DE19742752 A1 DE 19742752A1
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box
sliding
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DE1997142752
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Oskar Baier
Martin Endhardt
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    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B9/00Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
    • E06B9/02Shutters, movable grilles, or other safety closing devices, e.g. against burglary
    • E06B9/06Shutters, movable grilles, or other safety closing devices, e.g. against burglary collapsible or foldable, e.g. of the bellows or lazy-tongs type
    • E06B9/0607Shutters, movable grilles, or other safety closing devices, e.g. against burglary collapsible or foldable, e.g. of the bellows or lazy-tongs type comprising a plurality of similar rigid closing elements movable to a storage position
    • E06B9/0646Shutters, movable grilles, or other safety closing devices, e.g. against burglary collapsible or foldable, e.g. of the bellows or lazy-tongs type comprising a plurality of similar rigid closing elements movable to a storage position characterised by the relative arrangement of the closing elements in the stored position
    • E06B9/0676Shutters, movable grilles, or other safety closing devices, e.g. against burglary collapsible or foldable, e.g. of the bellows or lazy-tongs type comprising a plurality of similar rigid closing elements movable to a storage position characterised by the relative arrangement of the closing elements in the stored position stored in a stacked configuration
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E06B9/0615Shutters, movable grilles, or other safety closing devices, e.g. against burglary collapsible or foldable, e.g. of the bellows or lazy-tongs type comprising a plurality of similar rigid closing elements movable to a storage position characterised by the closing elements
    • E06B9/0638Slats or panels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Operating, Guiding And Securing Of Roll- Type Closing Members (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Abschirm- und/oder Schutzvorrichtung für Wandöffnungen von Gebäuden, insbesondere Fenster, mit innerhalb der Öffnung an seitlichen Führungsschienen gleitenden Abschlußelementen. Bekannt sind rollbare Abschlüsse aus miteinander verbundenen Stäben, welche an U-förmigen seitlichen Führungsschienen auf- und abrollbar geführt sind. Damit sich die Stäbe auf die Aufhängevorrichtung aufrollen lassen und andererseits dicht schließen, sind sie gewöhnlich durch Verbindungsmittel in einer veränderbaren Distanz voneinander angeordnet und gegebenenfalls mit ineinandergreifenden Formen ausgebildet. Die Verbindungsmittel und -formen sind kompliziert und daher verschleiß- und störanfällig. Infolge des erheblichen Produktionsaufwands sind derartige Läden auch verhältnismäßig teuer. Ferner ergibt sich durch die Vielzahl der Stäbe eine unzureichende Dichtigkeit, so daß Läden dieser Art zur Dämmung von Gebäuden, z. B. zwecks Energieeinsparung, kaum geeignet sind. Ebenso stößt der Ausbau eines Rolladens dieser Art als Schutzvorrichtung auf kaum überwindbare Schwierigkeiten. So müßten z. B. die einzelnen Stäbe in einer entsprechenden Dicke ausgeführt werden, so daß der ohnehin nur unvollkommen genutzte Speicherraum des Rolladenkastens in kaum verwendbaren Dimensionen ausgeführt werden müßte, ganz abgesehen von den Schwierigkeiten einer Verbindung der Stäbe miteinander.
Ausgehend hiervon besteht die Aufgabe der Erfindung darin, eine einfachere, weniger Einzelteile und Speicherraum benötigende und robustere Abschirmvorrichtung zu schaffen, welche die vielfältigen Funktionen einer Abschirmung insgesamt erfüllen kann.
Die Aufgabe der Erfindung wird durch die kennzeichnenden Merkmale die Ansprüche 1 und 2 gelöst.
Vorteilhaft ist die universelle Anwendbarkeit der erfindungsgemäßen Abschirmvorrichtung.
Weitere Vorteile bestehen in folgendem:
  • - Erfüllt die Auflagen der Wärmeschutzverordnung;
  • - Gute Dämmung bei überraschend gutem k-Wert;
  • - Keine Beeinträchtigung der Wanddämmung und Gebäudedichtigkeit;
  • - Schutz gegen Einbruch;
  • - Feuerfestigkeit;
  • - Vielseitige Anpaßbarkeit der Gestalt des Kastens an die gebäudlichen Gegebenheiten;
  • - Geringe Störanfälligkeit und geringer Verschleiß;
  • - Kleineres Kastenvolumen;
  • - Geräuscharmer Betrieb und
  • - günstiges Kosten-Nutzen-Verhältnis.
Beschreibung
Im folgenden wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels und mit Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen näher erläutert und beschrieben.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Vorderansicht der Abschirmvorrichtung,
Fig. 2 eine Seitenansicht der Abschirmvorrichtung gemäß Fig. 1,
Fig. 3 eine schematische Seitenansicht der Abschirmvorrichtung,
Fig. 4 eine Seitenhälfte einer Platte mit Halteteil,
Fig. 5 das Schnittbild A-A durch die Platte gemäß Fig. 4,
Fig. 6 das Schnittbild C-C durch die Führungsschiene gemäß Fig. 3,
Fig. 7 das Schnittbild D-D gemäß Fig. 3,
Fig. 8 das Schnittbild E-E gemäß Fig. 3,
Fig. 9 Funktionsschema des Platteneintritts am Führungspunkt V in Fig. 3,
Fig. 10 ein Ausschnitt einer Kastenseite mit dem Antrieb und einer Führungsvorrichtung,
Fig. 11 ein Ausschnitt der Führungsschiene mit der Seitenansicht zweier Platten,
Fig. 12 eine Labyrinthdichtung,
Fig. 13 eine schematische Darstellung der zweiten Ausführungsart.
Es bedeuten:
Bezugszeichenliste
1
Führungsschiene
1
a Führungsschiene Steg
1
b Führungsschiene Schenkel
1
c Führungsschiene einen Mittelspalt freilassende Wände
A Führungsschiene erster äußerer Gleitabschnitt
B Führungsschiene zweiter mittlerer Gleitabschnitt
C Führungsschiene dritter innerer Gleitabschnitt
2
Kasten
2
a Kastenboden
2
b Kastenseitenwand
3
Gurttrommeln
4
Platten, Abschlußfläche
4
a Platten, Abschlußfläche Steg, oben
4
b Platten, Abschlußfläche Steg, unten
4
c Platteninnenschicht
5
Gurte
6
Bolzen
7
Gleitelement, Kugel
8
Schienen, Katzenführung
9
Zugband
10
Laufkatzen
11
Leiste
12
Rolle
13
Schraubenfeder
14
Randgleitschutz
15
Nocken
15
a Nocken Führungsfläche
15
b Nocken Führungsfläche
16
Bürstenbander, Röllchenbänder
17
Nut Labyrinthdichtung
18
Feder Labyrinthdichtung
19
Schale Labyrinthdichtung
20
Antriebswelle
21
Mittelmotor
22
Gurtleiste
23
Bügel
In der Zeichnung ist eine erfindungsgemäße Abschirmung an einem Fenster gezeigt. In den Fig. 1 bis 3 ist der Aufbau derselben ersichtlich. Die in Fig. 1 in der geschlossenen Stellung ersichtlichen Abschirmelemente bestehen aus einzeln in den Führungsschienen 1 geführten Platten 4. An der untersten Platte ist eine Gurtleiste 22 angeordnet, an welcher eine oben im Kasten 2 befindliche Antriebsvorrichtung 3, 20, 21 mit Gurten 5 angreift.
Die Führungsschiene besitzt wenigstens zwei Gleitabschnitte A und B. In den Fig. 6 und 12 sind Ausführungen mit einem dritten Gleitabschnitt C dargestellt. Dieser ist gemäß Fig. 12 z. B. für eine Labyrinthdichtung 17-18 und/oder für die Führungsschiene abdichtenden und zugleich ein Klappern verhindernden, an den Schenkeln 1b der Führungsschiene 1 angeordneten Bürstenbänder 16 - Fig. 4 - genutzt. Anstelle der Bürstenbänder können hier auch Röllchenbahnen vorgesehen sein.
Wie in Fig. 3 zu sehen, werden die Platten 4 in dem Kasten 2 bei beiden Ausführungsarten aufrecht stehend in einer kompakten raumsparenden Weise aneinander gestapelt. Durch die Stapelung auf dem eine schiefe Ebene darstellenden Kastenboden 2a, der in einem Bereich von etwa 10 bis 90° zur Horizontalen geneigt sein kann, ist es möglich, die geometrische Gestalt des Kastens den jeweiligen Bedürfnissen anzupassen. Bei der Ausführungsart gemäß Fig. 12 wird der übrige Bereich von der waagerechten Anordnung bis 10° abgedeckt. Der Kasten kann sowohl an der Gebäudeaußenseite als auch im Gebäudeinnern angeordnet werden. Bevorzugt wird im Hinblick auf eine Wärmedämmung die Anbringung an der Gebäudeaußenseite. Hier kann sie auch als Wetter- bzw. Sonnenschutz und dgl. an den Wandöffnungen ausgebildet sein.
Für die Platten (4) sind für die allgemein an eine Abschirmung gestellten Anforderungen eines Sicht- und Sonnenschutzes, einer Wärmedämmung, einer Einbruchsicherung und eines Brandschutzes nahezu alle einschlägigen Werkstoffe verwendbar. Geeignet sind neben massiven Platten aus Holz, Metallen, Panzerglas und dgl. z. B. auch Leichtbauplatten aus Hartschaum, Steinwolle, Steinholz, Glasschaum, Holzwolle, Holz-Styropor-Holz, Styropor und Polyurethan. Letztere können zur Einbruchsicherung außen mit einer Metallschicht versehen oder von außen teilweise mit einer Schale (19), beispielsweise aus Edelstahl umhüllt sein. Hiermit wird neben einem Einbruchsschutz eine den Dämmzweck herabsetzende Wärmebrücke vermieden. Bei einer für die Wärmedämmung bevorzugten feuerfesten Ausführung ist in eine Metallschale ein Agglomerat bestehend aus vorwiegend hochporösen keramischen Werkstoffen eingepreßt. Dieses kann aus einem Gemisch aus 60 Gew.-% pyrogen erzeugten Aluminiumoxid und/oder Kieselsäure (SiO2), 35 Gew.-% Ilmenit und 5 Gew.-% Aluminiumsilikatfasern und ggf. einer Aufschichtung aus Vermiculit bestehen. Für das Trübungsmittel wird ein Absorptionsmaximum im Infrarotbereich zwischen 1,5 und 10 µ bevorzugt. Zum Schutz der Dämmschicht kann diese innen auch mit einer Kunststoffplatte abgedeckt sein, welche durch herumgebogene Vorsprünge der Schale gehalten ist. Gedacht ist auch an eine verschiedene Plattenschichten umgreifenden Umhüllung aus einem schrumpffähigen Kunststoff wie Polyäthylen.
In Fig. 4 sind weiterhin an den Plattenseiten angeordnete Führungs- und Gleitmittel zu sehen. Diese können mittels Beschlägen an den Platten befestigt sein. Diese bestehen zum einen aus einem oben und unten daran seitlich angebrachten, bis in den Gleitabschnitt B der Führungsschiene hineinragenden Nocken 15 und zum anderen aus einem an einem Bolzen 6 befestigten, im Gleitabschnitt A geführten Gleitkörper 7. Bei empfindlichen Platten ist vorgesehen, diese an den Seitenteilen mit einem Randgleitschutz 14 zu versehen. Hier sind dann, wie in Fig. 4 zu sehen, an diesem die Führungs- und Gleitmittel 6, 7, 15 angeordnet. Beim hier dargestellten Ausführungsbeispiel besteht die Platteninnenschicht 4c nämlich aus einer in eine Schale 19 eingeklebten Polyurethanplatte. Diese besitzt zwar einen hohen Dämmwert, ist jedoch nicht abriebfest. Der die Platten an der Außenseite umhüllende Randgleitschutz kann aus Metall oder Kunststoff bestehen. Fig. 5 ist ein Schnittbild A-A gemäß Fig. 4, welches die Schale 19 mit der Platteninnenschicht 4c zeigt. Der obere und der untere Rand der Schale stellt, wie aus den Fig. 9 und 11 ersichtlich, einen die Platteninnenschicht schützenden Sitz für die darauf ruhende obere und darunter befindliche Platte dar. Beim Speichern kann sich, wie in Fig. 9 angedeutet, die jeweils obere Platte von dem Rand der unteren gleitend abheben. Die stufenförmig ineinandergreifenden dichtenden Stege 4a und 4b der Polyurethanplatte sind dabei nicht belastet. Die Platteninnenschichten können daher auch aus in die Schalen eingeschäumten Kunstoffen bestehen und beliebig weit nach innen vorstehen. Bei dieser Ausführung sind die Stege dann an der Schale vorgesehen. Derartig zusammengesetzte Platten können nach einem Gedanken der Erfindung in eine taschenartige Hülle, z. B. aus Schrumpfkunststoff, eingeschlossen sein. Wie bei dem geschlossenen Laden in Fig. 1 zu sehen, stehen die Platten dicht übereinander. Der durch die Stege 4a-4b verwinkelte Spalt verhindert im geschlossenen Zustand eine Hinterströmung.
Die Führungsschiene weist mindestens zwei Gleitabschnitte auf. In der Zeichnung sind in den Fig. 4, 6 und 7 drei Gleitabschnitte A-B-C dargestellt. Die Abschnitte sind durch je zwei parallel zu dem Steg 1a angeordnete und einen Spalt D für den Bolzen 6 und den Platten- bzw. Randgleitschutz 14 freilassende Wände 1c bzw. 1cc unterteilt. In Fig. 4 ist der Eingriff der beschriebenen Führungs- und Gleitteile in die Führungsschiene 1 veranschaulicht. In den Gleitabschnitt A derselben befindet sich neben dem Gurt 5 das aus einer Kugel 7 bestehende Gleitelement, während in den Gleitabschnitt B die Nocken 15 hineinragen. In dem Gleitabschnitt C sieht man ein an den Schenkeln 1b befestigtes, hier den Rand des Randgleitschutzes 14 beidseitig einklemmendes und somit ein Klappern der gleitenden Teile verhinderndes Bürstenband 16. Durch diese Ausbildung der Führungsschiene, wie auch in optimaler Weise durch die bereits erwähnte Labyrinthdichtung gemäß Fig. 12 ist auch hier ein Schutz gegen Hinterströmung gewährleistet.
Den in den in den schrägen Gleitabschnitt A am Kastenboden 2a gelangten Platten 4, vgl. Fig. 3, sind oben als Führung zum Stapeln aneinander an beiden Kastenseitenteilen 2b eine an Schienen 8 gleitende und an einem unter Federwirkung einer Schraubenfeder (13) stehenden Zugband 9 gehaltene Laufkatzen 10 zugeordnet. Diese können zwecks Synchronlauf durch eine Leiste 11 miteinander verbunden sein.
In Fig. 12 ist eine abgewandelte Ausführung der Erfindung dargestellt. Bei dieser verläuft der Kastenboden 2a waagrecht. Hier werden die Platten 4 in etwa der gleichen Weise gestapelt. Dazu dient hier zusätzlich eine unteres Laufkatzenpaar 10. Die Leisten 11 sind hier durch einen Bügel 23 miteinander verbunden.
Die erfindungsgemäßen Abschirmvorrichtungen funktionieren wie folgt:
In den Fig. 1 und 4 ist das Antriebssystem, bestehend aus einem üblichen Jalousie- Mittelmotor 21, welcher die beidseits an der Antriebswelle 20 angeordneten Gurttrommeln 3 antreibt und das Stapelsystem 8-9-10-13 in Fig. 9 zu sehen. In einfacher Weise kann der Antrieb auch aus einer Gurtbetätigungsvorrichtung mit Feststellvorrichtung bestehen. Gezeigt ist in den Fig. 3 und 9 die Endphase der Stapelung der Platten 4 im Kasten 2. Diese sind bis auf eine letzte Platte bereits eingeschoben und aneinander gestapelt. Wenn beim Öffnen der Abschirmung das Antriebssystem 3-5-12-31 die Gurte 5 auf die Gurtscheiben 3 aufwickelt, ziehen diese unten mit der Gurtleiste 22 die Platten 4 nach oben. In Fig. 3 und 10 ist mit V die Verzweigung der Führungsschiene 1 gekennzeichnet und in Fig. 10 vergrößert dargestellt. Die jeweils hier angekommene Platte drückt mit ihren nach der Stapelseite gerichteten Führungsfläche 15a - vgl. Fig. 11 - ihrer oberen Nocken 15 gegen die entgegengesetzte der unteren der über ihr befindlichen Platte. Da die Führungsflächen 15a der unten befindlichen Platte von der oben befindlichen Keilspitze nach unten und somit zur Kastenseite verlaufen und die der oberen Nocke umgekehrt, wird die oberer Platte von der unteren abgehoben und deren Gleitelemente 7 in den abgezweigten Gleitabschnitt A - vgl. Fig. 8, 9 - an dem Kastenboden geschoben und so die vorangehende Platte gespeichert. Wie zu sehen sind die Stege 4a am oberen Rand der Platten außen und die Stege 4b am unteren Rand innen angeordnet, so daß sich die vorangehende Platte beim Stapeln von der nachfolgenden abheben kann. Die angekommene Platte gelangt in die Gleitabschnitte B bzw. B-C des - vgl. Fig. 7 - des etwas über der Verzweigung befindlichen Teils der Führungsschienen 1, die mit einem Schenkel an den Seitenwänden 2b des Kastens befestigt sind. Am Einwärtsschwenken wird die oben angekommene Platte von der bereits gestapelten Platte gehindert. Durch die Laufkatzen 10 wird der Stapel in der etwa senkrechten Stellung gehalten. Die Laufkatzen sind von an den seitlichen Kastenwänden 2b angeordneten Schienen 8 geführt, welche oberhalb der Platten verlaufen und sind mittels Schraubenfedern 13 und Zugbändern 9 leicht gegen die Platten angespannt.
Wenn die erste zu stapelnde Platte von der Führungsschiene freigegeben ist, wird sie in der aufrechten Stellung von den Laufkatzen oben gehalten. Das Schließen der Abschirmvorrichtung geschieht durch Ablassen der zuletzt gestapelten Schlußplatte.
Bei der Ausführung gemäß Fig. 12 befördert jeweils die unten befindliche Platte 4 durch die Keilwirkung der aufeinandergleitenden Führungsflächen 15a der Nocken 15 mit etwas höherem Kraftaufwand die vorhergehende Platte in den waagrechten Gleitabschnitt A. Das Schließen bewirkt hier die Zugvorrichtung 8, 9, 13 im Zusammenwirken mit der Antriebsvorrichtung 3-5-21-22. Das Ablassen der Platten bewirkt das Antriebssystem.

Claims (18)

1. Abschirm- und/oder Schutzvorrichtung für Wandöffnungen von Gebäuden, insbesondere Fenster die folgende Merkmale umfaßt: zwei beidseitig sich innerhalb der Wandöffnung parallel
  • a) zwei beidseitig sich innerhalb der Wandöffnung erstreckende Führungsschienen (1),
  • b) in den Führungsschienen gleitend angeordnete Abschlußelemente,
  • c) einen sich oberhalb der Führungsschienen (1) angeordneten Abschlußelementenkasten (2),
    dadurch gekennzeichnet daß,
  • e) die Abschlußelemente aus einzelnen Platten (4) bestehen,
  • f) im Plattenkasten beidseitig an einer Welle (22) Gurttrommeln mit einer Betätigungs- und ggf. Haltevorrichtung (21) angeordnet sind,
  • g) die Gurte (5) an einer Gurtleiste (22) der untersten Platte angreifen,
  • h) die Führungsschienen (1) durch wenigstens zwei von ihren Schenkeln (1b) parallel zu ihrem Steg (1a) abstehende, einen Durchtrittsspalt D freilassende, Wände (1c) in einen ersten äußeren Gleitabschnitt (A) und einen zweiten Gleitabschnitt (B) unterteilt sind,
  • i) die Platten beidseits am unteren Rand einen Nocken (15) sowie einen Bolzen (6) mit einem vorne an diesem befestigten Gleitelement (7) und beidseits am oberen Rand einen weiteren Nocken aufweisen und das Gleitelement in dem Gleitabschnitt A geführt ist und die Nocken in dem Gleitabschnitt B,
  • j) die einander gegenüber befindlichen Nocken (15) der Platten zwei keilförmige zur Kastenseite gegeneinander bewegliche keilförmige Führungsflächen von etwa 45°, aufweisen, an denen sie mit ihren Platten aufsitzen,
  • k) der untere Kastenboden (2a) als eine um etwa 10 bis 90° schräg ansteigende schiefe Ebene ausgebildet ist,
  • l) beidseits an dem Kastenboden (2a) der hintere Gleitabschnitt A der hier verzweigten Führungsschienen (1) angeordnet ist,
  • m) der Gleitabschnitt B, etwas oberhalb der Verzweigung V fortgesetzt ist,
  • n) den in den in den schrägen Gleitabschnitt gelangten Platten (4) oben als Führung zum Stapeln aneinander an beiden Kastenseitenteilen (2b) eine an Schienen (8) gleitende und an einem unter Federwirkung stehenden Zugband (9) gehaltene Laufkatzen (10) zugeordnet sind.
2. Abschirm- und/oder Schutzvorrichtung für Wandöffnungen von Gebäuden, insbesondere Fenster, die folgende Merkmale umfaßt:
  • a) zwei beidseitig sich innerhalb der Wandöffnung etwa vertikal erstreckende Führungsschienen (1),
  • b) in den Führungsschienen (1) gleitend angeordnete Abschlußelemente (4),
  • c) einen sich oberhalb der Führungsschienen (1) angeordneten Abschlußelementenkasten (2),
    dadurch gekennzeichnet daß,
  • d) die Abschlußelemente aus einzelnen Platten (4) bestehen,
  • e) im Abschlußelementenkasten (2) beidseitig an einer Welle (22) Gurttrommeln (3) mit einer Betätigungs- und ggf. Haltevorrichtung (20-21) angeordnet sind,
  • f) die Gurte (5) an einer Gurtleiste (22) der untersten Platte angreifen,
  • g) die Führungsschienen (1) durch wenigstens zwei von ihren Schenkeln (1b) parallel zu ihrem Steg (1a) abstehende, einen Durchtrittsspalt D freilassende, Wände (1c) in einen ersten äußeren Gleitabschnitt (A) und einen zweiten Gleitabschnitt (B) unterteilt sind,
  • h) die Platten beidseits am unteren Rand einen Nocken (15) sowie einen Bolzen (6) mit einem vorne an diesem befestigten Gleitelement (7) und beidseits am oberen Rand einen weiteren Nocken aufweisen und das Gleitelement in dem Gleitabschnitt A geführt ist und die Nocken in dem Gleitabschnitt B,
  • i) die einander gegenüber befindlichen Nocken (15) der Platten zwei keilförmige zur Kastenseite gegeneinander bewegliche keilförmige Führungsflächen von etwa 45°, aufweisen, an denen sie mit ihren Platten aufsitzen,
  • j) der untere Kastenboden (2a) etwa waagrecht verläuft,
  • k) beidseits an dem Kastenboden (2a) der äußere erste Gleitabschnitt A der Führungsschiene fortgesetzt ist,
  • l) den in den wagerechten Gleitabschnitt (1a) gelangten Platten (4) unten und oben als Führung zum Stapeln aneinander an beiden Kastenseitenteilen (2b) an Schienen (8) gleitende und an einem unter Federwirkung stehenden Zugband (9) gehaltene Laufkatzen (10) zugeordnet sind.
3. Abschirmvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsschiene mit einem inneren dritten Gleitabschnitt, durch weitere Wände 1c versehen ist, in dem eine Labyrinthdichtung.
4. Abschirmvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufkatzen (10) durch eine Leiste (11) miteinander verbunden sind.
5. Abschirmvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufkatzenpaare durch einen Bügel miteinander verbunden sind und an diesem ein unter der Federwirkung stehendes Zugband (10) angreift.
6. Abschirmvorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Rolle (12) des Zugbandes (9) als Schrauben- bzw. Torsionsfeder (13) ausgebildet ist.
7. Abschirmvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kasten (2) an der Gebäudeaußenseite als Schutzeinrichtung für die Abschlußöffnung ausgebildet ist.
8. Abschirmvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsschienen (1) so angeordnet sind, daß die Platten (4) etwa in einer Ebene mit der Gebäudeaußenfront verlaufen.
9. Abschirmvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Platten (4) aus massiven Werkstoffen wie Holz, Metallen, Panzerglas und dergleichen bestehen.
10. Abschirmvorrichtung nach Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß als Platten (4) Leichtbauplatten bzw. Verbundplatten bestehend aus Hartschaum, Steinwolle, Steinholz, Glasschaum, Holzwolle, Holz-Styropor-Holz oder Polyurethan eingesetzt sind.
11. Abschirmvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die äußere Plattenschicht aus einer Schicht oder Schale (19) aus Kunststoff oder Metall insbesondere aus Edelstahl besteht, in welche eine nach innen vorstehende Bauplatte, z. B. aus Polyurethan, eingeklebt oder eingeschoben ist.
12. Abschirmvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß in die Schale ein Agglomerat bestehend ans vorwiegend hochporösen keramischen Werkstoffen eingepreßt ist.
13. Abschirmvorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Agglomerat aus 60 Gew.-% pyrogen erzeugtes Aluminiumoxid oder Kieselsäure (SiO2) 35 Gew.-% Ilmenit und 5 Gew.-% Aluminiumsilikatfasern sowie einer Aufschichtung aus Vermiculit besteht.
14. Abschirmvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Trübungsmittel Ilmenit ein Absorptionsmaximum im Infrarotbereich zwischen 1,5 und 10 µ aufweist.
15. Abschirmvorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die eingepreßte Schicht durch eine Kunststoffplatte abgedeckt und mit herumgebogenen Vorsprüngen der Schale abgedeckt ist.
16. Abschirmvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Platten (4) an ihren obere und unteren und unteren Rändern (4a-4b) mit ineinandergreifenden Stegen versehen sind, wobei jeweils der obere Steg (4a) an der vom Kasten (2) abgewandten Seite und der untere (4b) an der Kastenseite angeordnet sind.
17. Abschirmvorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Stege (4a-4b) mit einem Stufensitz versehen sind.
8. Abschirmvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß aus mehreren Schichten bestehende Platten mit einer Hülle aus schrumpffähigem Kunststoff, z. B. Polyäthylen umhüllt sind, der bei 5. . .20 Mrad vernetzt ist.
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