DE19741118A1 - Modifizierter Schließzylinder - Google Patents
Modifizierter SchließzylinderInfo
- Publication number
- DE19741118A1 DE19741118A1 DE1997141118 DE19741118A DE19741118A1 DE 19741118 A1 DE19741118 A1 DE 19741118A1 DE 1997141118 DE1997141118 DE 1997141118 DE 19741118 A DE19741118 A DE 19741118A DE 19741118 A1 DE19741118 A1 DE 19741118A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- core
- key
- locking
- pins
- core pins
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B47/00—Operating or controlling locks or other fastening devices by electric or magnetic means
- E05B47/0038—Operating or controlling locks or other fastening devices by electric or magnetic means using permanent magnets
- E05B47/0044—Cylinder locks with magnetic tumblers
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B27/00—Cylinder locks or other locks with tumbler pins or balls that are set by pushing the key in
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B27/00—Cylinder locks or other locks with tumbler pins or balls that are set by pushing the key in
- E05B27/0082—Side bar locking
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B17/00—Accessories in connection with locks
- E05B17/002—Weather or dirt protection
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B27/00—Cylinder locks or other locks with tumbler pins or balls that are set by pushing the key in
- E05B27/0003—Details
- E05B27/0017—Tumblers or pins
Landscapes
- Lock And Its Accessories (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen hinsichtlich seiner Gebrauchseigen
schaften entsprechend modifizierten Schließzylinder, der sowohl für
das Wendeschlüssel- als auch für das Normalschlüsselprinzip geeignet
ist. Das uneingeschränkt für Schließanlagen einsetzbare Zylinder
schloß weist gegenüber den bekannten Konstruktionen durch eine extrem
verschleißarme Funktion, welche gleichzeitig mit zusätzlichen Sonder
einrichtungen gegen Aufsperrversuche kombiniert werden kann, eine
wesentliche Gebrauchswerterhöhung auf.
Schließzylinder - gleich welcher Art - haben sich in den letzten
Jahrzehnten in steigendem Maße zu Präzisionserzeugnissen entwickelt.
Mit der zunehmenden Integration einbruchshemmender Elemente hat aber
auch deren Empfindlichkeit gegenüber äußeren Einflüssen, wie
Verschmutzung, Einfrieren etc. entsprechend zugenommen. Einen
wesentlichen Faktor stellen hierbei Verschleißerscheinungen dar,
welche in besonders hohem Maße am (in Einführrichtung des Schlüssels
gesehen) vorderen Zuhaltungselement auftreten. Dieses ist nicht nur
dem ersten Angriff von Schmutz, Wasser, Frost usw. ausgesetzt,
sondern muß auch beim Vorgang des Schlüsselein- bzw. -ausführens die
größte Anzahl von verschleißbehafteten Hubbewegungen ausführen.
Folglich ist bei Frühausfällen häufig die vorderste Einheit (insbe
sondere deren Kernstift) verschlissen. Wendeschlüssel-Schließzylinder
weisen neben einer Reihe anderer Vorzüge auf Grund der vergrößerten
tragenden Flächen zwischen Kernstiften und Schlüssel und der kürzeren
Hubwege insgesamt ein wesentlich günstigeres Verschleißverhalten auf.
Aber auch hier bleibt funktionsbedingt das erste Element dem relativ
höchsten Verschleiß ausgesetzt.
Aus der deutschen Patentschrift DE 43 37 201 ist ein Zylinder
flachschlüssel bekannt, bei welchem die Kerben zur Einstellung der
Stiftpaare in einem von 90° zur Schlüssellängsachse abweichenden
Winkel, und zwar vorwiegend in Winkeln von 45° oder 135° eingefräst
sind. Hierdurch wird bei der Schlüsseleinführung in bzw. bei der
Schlüsselausführung aus dem Zylinderkern eine Abrollbewegung der
Kernstifte erzielt, durch weiche die Kernstifte eine höhere Lebens
dauer erreichen und eine Flächenbildung an diesen vermieden wird. Es
bleiben aber auch bei dieser Maßnahme die vorderen Stiftpaare der
relativ höchsten Wechselbelastung sowie dem ersten Angriff von
Umwelteinflüssen ausgesetzt. Zudem ist mit diesem System die oben
erwähnte Ausnutzung der verschleißmindernden Funktion für eine
Kopplung mit Sondereinrichtungen zur Verhinderung von Aufsperrversu
chen nicht gegeben.
Ziel der Erfindung besteht darin, durch eine besondere, noch
näher zu beschreibende Vorrichtung den Verschleiß für sämtliche
Zuhaltungen auf ein gleichermaßen niedriges Maß herabzusetzen.
Gleichzeitig kann vermittels dieser Vorrichtung im Zusammenspiel mit
speziellen Sicherheitseinrichtungen die Widerstandsfähigkeit gegen
unbefugte Öffnungsversuche heraufgesetzt werden. Es werden hierbei
vorwiegend solche Sicherheitseinrichtungen vorgeschlagen, für die
sich ebenfalls nur ein minimaler Verschleiß einstellt.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß das gesamte
Zuhaltungssystem (nachstehend als Haupt-Zuhaltungssystem bezeichnet)
sowohl im verschlossenen Zustand als auch während eines beträcht
lichen Anteils der Ein- bzw. Ausführungsphase des Schlüssels in einer
gegen äußere Einflüsse weitestgehend geschützten Ruhestellung
verharrt und wobei es außerdem in dieser Ruhestellung nicht durch
Manipulationswerkzeuge (Pickingpistole u. ähnliches) betätigt werden
kann.
In weiterer Ausführung der Erfindung werden spezielle, zusätzlich
vom Schlüssel zu betätigende Sicherungselemente vorgeschlagen, welche
erst nach erfolgreicher Entriegelung durch einen am Schlüssel vorge
sehenen Zusatzcode das Haupt-Zuhaltungssystem aus seiner Ruhestellung
für eine Betätigung freigeben. Mit anderen Worten, bevor überhaupt
ein Angriff auf das Haupt-Zuhaltungssystem mit Aufsperrwerkzeugen
möglich wäre, müssen zuvor diese zusätzlichen Sicherungselemente
erfolgreich überwunden worden sein. Dies ist ein wesentlicher
Unterschied gegenüber zusätzlichen Sicherheitseinrichtungen, wie sie
entsprechend dem gegenwärtigen Stand der Technik hauptsächlich
bekannt sind. Diese sind häufig relativ leicht zu überwinden, weil
sie völlig unabhängig vom Haupt-Zuhaltungssystem sperrbar sind.
Die oben erwähnte, gegen äußere Einflüsse geschützte Ruhelage der
Stiftpaare des Haupt-Zuhaltungssystems wird gemäß der Erfindung
dadurch herbeigeführt, daß die einzelnen Stiftpaare im Gegensatz zur
bisher bekannten Technik nicht in ihrer Höchstlage, sondern in der
tiefstmöglichen Lage ihres vom Schlüssel steuerbaren Gesamthubberei
ches verweilen und in dieser durch eine noch näher zu beschreibende
Verriegelung gegen die Stiftfederkraft gehalten werden. Bei Zylinder
schlössern entsprechend dem Stand der Technik wird die Nullstellung
des Zylinderkerns (verschlossener Zustand) durch die Höchstlage der
Stiftpaare in deren unausgelenkten Position längs ihrer Hubachse
abgesichert. In dieser Stellung wird die Sperrung des im Gehäuse
drehbar gelagerten Zylinderkerns gegen dieses durch die teilweise mit
in die Kernstiftbohrungen eintretenden Gehäusestifte verursacht. Bei
der erfindungsgemäßen Lösung wird dagegen die Sperrung des Kerns
gegen das Gehäuse durch die bei Tiefstlage der Stiftpaare teilweise
mit in die Gehäusestiftbohrungen eintretenden Kernstifte bewirkt. In
dieser Tiefstlage schließen die der Stiftfeder abgewandten Kernstift
enden bündig mit der unteren Begrenzung des Schlüsselkanals ab, d. h.
daß sich im Schlüsselkanal keinerlei Zuhaltungsteile mehr befinden
und daß sich der Schlüssel völlig widerstandslos in diesen einführen
läßt. Indem die Stiftpaare während der Schlüsseleinführung gar nicht
bewegt werden müssen, ist es offensichtlich, daß dieser Vorgang
völlig verschleißfrei abläuft. Die oben erwähnte Verriegelung, welche
die Stiftpaare in ihrer Tiefstlage arretiert, wird vom Schlüssel
selbst erst kurz vor Beendigung von dessen Einführweg entsperrt. Dies
hat zur Folge, daß die freigegebenen Kernstifte durch die Kräfte der
Stiftfedern sofort in die ihnen zugeordneten Kerben bzw. Bohrmulden
des Schlüssels einrasten. Beim Schlüsselabzug nach erfolgtem Schließ
vorgang werden in bekannter Weise die Kernstifte bzw. die Stiftpaare
zunächst wieder aus den Kerbengründen bzw. Bohrmulden des Schlüssels
gehoben. Anschließend werden die Stiftpaare durch die Verriegelung
sofort wieder in ihrer Tiefstlage arretiert. Der restliche, weitaus
überwiegende Anteil des Schlüsselabzuges geht wiederum völlig wider
standsfrei und somit auch verschleißfrei vonstatten. Die noch näher
zu beschreibende Verriegelung führt nur sehr geringe Bewegungen aus,
so daß sie praktisch keinem Verschleiß unterliegt. Das einmalige Aus
heben der Kernstifte entgegen den Stiftfederkräften aus den Senkungen
des Schlüssels ist der einzige, noch verbleibende verschleißbehaftete
Bewegungsvorgang, die damit verknüpfte Restabnutzung aber praktisch
vernachlässigbar. Entscheidend für die Lebensdauer ist der Wegfall
der oszillierenden Bewegungsabläufe der vorderen Stiftpaare. Die im
Ruhezustand aus dem Schlüsselkanal versenkten Kernstifte sind weit
gehend gegen äußere Umwelteinflüsse geschützt. Zusätzlich sind sie in
dieser Tiefstlage für Aufsperrwerkzeuge (z. B. Picking) unangreifbar.
In weiterer Ausbildung der Erfindung wird dieser Umstand dahinge
hend ausgenutzt, daß die Verriegelung nicht, wie oben erläutert, vom
Schlüssel direkt, sondern nur über zusätzliche Sondereinrichtungen
und eine auf diese abgestimmte Zusatzcodierung des Schlüssels aufge
hoben werden kann. Ohne damit den Erfindungsumfang einzuschränken,
werden drei besonders günstige und verschleißarme Lösungsbeispiele
vorgeschlagen:
- 1. Es werden zwei Verriegelungsmechanismen verwendet, die jeweils unterschiedliche, vom Schlüsselcode gleichzeitig einzustellende Lösestellungen besitzen.
- 2. Die Verriegelung bzw. deren Freigabe erfolgt in an sich bekannter Weise durch ein Magnetcode-System. Dieses weist gegenüber dem Stand der Technik eine völlig kräftefreie Einstellung der Sperrmagnete auf.
- 3. Die Entsperrung der Verriegelung erfolgt durch ein vom Zusatzcode
des Schlüssels gesteuertes und an sich bekanntes Aufhaltungssystem.
Durch den Einsatz von zweifach auslenkbaren Aufhaltungselementen wird eine gegenüber dem Stand der Technik weiter verbesserte Abtastsicher heit erzielt.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der folgenden Skizzen im
Detail erläutert. Es zeigen:
Fig. 1a den Querschnitt durch ein verschleißarmes Wendeschlüssel-
Zylinderschloß,
Fig. 1b den Schnitt A-A von Fig. 1a,
Fig. 1c den Rastschieber sowie dessen Verschlußstück in Drauf
sicht auf deren Einbaulage und in Seitenansicht von links,
Fig. 1d einen Kernstift mit Ringnut für die Rastung,
Fig. 1e einen Spezial-Verschlußstopfen für die Stiftpaare,
Fig. 2a den Querschnitt durch ein gleichartiges Normalschlüssel-
Zylinderschloß,
Fig. 2b die geänderte Geometrie eines Normalschlüssels,
Fig. 2c einen im Durchmesser abgesetzten Kernstift,
Fig. 3a ein Wendeschlüsselzylinderschloß mit 2 Rastschiebern,
Fig. 3b den Schnitt A-A von Fig. 3a,
Fig. 3c den Teilschnitt B-B von Fig. 3b,
Fig. 3d den Schnitt C-C von Fig. 3b,
Fig. 3e den Teilschnitt D-D von Fig. 3b,
Fig. 3f den Wendeschlüssel zum Zylinderschloß nach Fig. 3a bis 3e,
Fig. 3g die Vorderansicht eines analogen Normalschlüsselsystems,
Fig. 4a den Querschnitt eines Wendeschlüssel-Zylinderschlosses,
dessen Stiftpaare durch Magnetrotoren gesichert sind,
Fig. 4b den Schnitt A-A von Fig. 4a,
Fig. 4c den Rotoreingriff im Belastungsfall,
Fig. 4d den Rotoreingriff im Entlastungsfall,
Fig. 4e den Wendeschlüssel zum Zylinderschloß nach Fig. 4a bis 4d,
Fig. 5a den Querschnitt durch ein Wendeschlüssel-Zylinderschloß
mit aufhaltungsgesteuertem Rastschieber,
Fig. 5b den Schnitt A-A von Fig. 5a,
Fig. 5c die Einzelteile des Aufhaltungssystems dieses Zylinders,
Fig. 5d den Wendeschlüssel dieses Zylinders,
Fig. 5e einen zu Fig. 5a analogen Normalschlüsselzylinder.
Zunächst wird das Zylinderschloß allein hinsichtlich der
verschleißmindernden Funktion für das Haupt-Zuhaltungssystem
beschrieben. Vorerst wird das neue Prinzip am Wendeschließzylinder
erläutert, da sich hierbei am Schlüssel gegenüber der bisherigen
Technik nichts ändert. Fig. 1a zeigt das Zylinderschloß im Quer
schnitt (verschlossener Zustand bei abgezogenem Schlüssel). Das
Zylinderschloß weist für den gebräuchlichsten Fall ein durch fünf
Stiftpaare verkörpertes Zuhaltungssystem auf (siehe Fig. 1b als
Schnitt A-A von Fig. 1a), bestehend aus Stiftfedern 6, Gehäusestiften
7 und Kernstiften 8. Diese sind in den Gehäusebohrungen 4 und in den
Kernbohrungen 5 geführt. Zunächst fällt in Fig. 1a, 1b die im
verschlossenen Zustand gegenüber der herkömmlichen Technik veränderte
Art der Sperrung des Kerns 2 gegen das Gehäuse 1 auf. Während
üblicherweise im verschlossenen Zustand die Sperrung ausschließlich
durch die teilweise mit in die Kernbohrungen 5 eintretenden Gehäuse
stifte 7 erfolgt, liegt hier genau der umgekehrte Fall vor: Die in
ihre tiefste Endlage und somit völlig aus dem Schlüsselkanal 3
herausgedrückten Kernstifte 8 ragen entsprechend ihrer jeweiligen
Länge gleichfalls mehr oder weniger tief in die Gehäusebohrungen 4
und verursachen hierdurch die Sperrung. In dieser Tiefstlage
schließen sie mit ihren Kegelspitzen in den Kernbohrungen 5 bündig
mit der unteren Schlüsselkanalfläche ab und nehmen somit jene oben
erwähnte geschützte Lage ein. Es ist offensichtlich, daß sie in
dieser (fixierten) Hublage von Manipulationswerkzeugen nicht betätigt
werden können. Wie Fig. 1a, 1b zeigen, sind die Gehäusebohrungen 4
mit Spezialstöpseln 17 verschlossen. Wie aus Fig. 1e ersichtlich ist,
weisen diese zur Hubbegrenzung Federführungsdorne auf, deren Längen
maß m auf die jeweilige Tiefstlage des betreffenden Stiftepaares
abgestimmt ist. Hierdurch wird neben einer verbesserten Federführung
ein noch tieferes Eindrücken der Kernstifte 8 oder gar über die Kern
mantelfäche hinaus verhindert. Wie Fig. 1a, 1b und besonders Fig. 1d
erkennen lassen, weisen die Kernstifte 8 in einem geeigneten, aber
für sämtliche Kernstifte gleichen Abstand von ihrer Kegelspitze eine
nur wenige Zehntel mm tiefe, scharfkantige Ringnut 9 auf. Wie zusätz
lich aus Fig. 1a hervorgeht, werden sämtliche Kernbohrungen 5 von
einem rechteckigen Durchbruch 10 geschnitten. In diesem ist ein
Rastschieber 11 in Zylinderachsrichtung verschieblich geführt und
wird von einer auf seinem Zapfen 12 sitzenden Rastfeder 13 in Rich
tung Schlüsselloch beaufschlagt (siehe Fig. 1b, 1c). Nach der Montage
des Rastschiebers 11 wird der Durchbruch 10 durch Eindrücken des
Verschlußstückes 16 verschlossen. Wie Fig. 1c näher erkennen läßt,
weist der Rastschieber 11 im Teilungsabstand der Kernbohrungen 5
angeordnete Schneidensegmente 14 auf, welche im verschlossenen
Zustand bedingt durch die Kraft der Rastfeder 13 in die Ringnuten 9
der Kernstifte 8 eintreten und diese somit gegen die Kräfte der
Stiftfedern 6 in ihrer tiefsten Stellung arretieren. Dies ist
möglich, indem die Ringnuten 9 so angeordnet sind, daß sie in Tiefst
lage der Kernstifte 8 genau mit den Schneidensegmenten 14 des Rast
schiebers 11 fluchten. Aus der PS DD 196 10 182 ist ein derartiger
Rastschieber bereits bekannt. Wie Fig. 1b in Verbindung mit Fig. 1c
weiter zeigt, besitzt der hier verwendete Rastschieber 11 zusätzlich
am kupplungsseitigen Ende eine durch den Schlitz 18 in den Schlüssel
kanal 3 ragende Ausrastnase 15. Die Funktion dieses Schließzylinders
ist folgende: Das Zylinderschloß befinde sich in der oben erläuterten
Sperrstellung. Der zugehörige Wendeschlüssel (nicht dargestellt) läßt
sich zunächst völlig widerstandslos in den leeren Schlüsselkanal 3
einstecken. Sobald der Schlüssel so weit eingeführt ist, daß die
Bohrmulden des Schlüssels bis auf ein geringes Restwegstück den zuge
hörigen Kernstiften 8 gegenüberstehen, trifft das Schaftende des
Wendeschlüssels auf die in den Schlüsselkanal ragende Ausrastnase 15
des Rastschiebers 11. Mit restlichem Eindrücken des Schlüssels, bei
welchem nun die Kraft der Rastfeder 13 zu überwinden ist, wird der
Rastschieber 11 in Richtung Kupplung zurückgedrückt. Die Schneiden
segmente 14 treten aus den Ringnuten 9 der Kernstifte 8 und geben
diese somit frei. Die mittelbar von den Stiftfedern 6 beaufschlagten
Kernstifte 8 springen sofort in die ihnen zugeordneten Bohrmulden des
Schlüssels und geben den Kern (im Falle der richtigen Schlüsselco
dierung) für eine Schließbewegung frei. Diese Kernstiftbewegung ist
für sämtliche Zuhaltungen gleichartig und so gut wie verschleißfrei.
Insbesondere wird bei den vorderen Stiftpaaren die mehrfache oszil
lierende Hubbewegung vermieden. Der Rastschieber 11 wird durch die
nun am vollen Kernstiftdurchmesser anliegenden Schneidensegmente 14
entgegen der Kraft der Rastfeder 13 in der einmal angenommenen Offen
stellung gehalten. Nach erfolgter Schließung ist beim Schlüsselabzug
zunächst völlig analog zum konventionellen System ein gewisser Kraft
aufwand erforderlich, um sämtliche Kernstifte 8 wieder entgegen den
Stiftfederkräften aus den Bohrmulden des Wendeschlüssels zu heben. Im
Allgemeinen sind beim Wendeschlüssel wegen des relativ niedrigen
Gesamthubes zwischen den einzelnen Bohrmulden stets Gebiete mit der
vollen Schaftdicke (Maximalhublinie) vorhanden; d. h. egal wie tief
diese jeweils sein mögen, so gelangt der Wendeschlüssel stets in eine
Stellung, bei welcher gleichzeitig sämtliche Kernstifte 8 aus den
Bohrmulden heraus und in ihren Kernbohrungen 5 in die Tiefstlage
zurückgedrückt worden sind. Hierbei gelangen sämtliche Ringnuten 9
wieder in Fluchtlage zu den Schneidensegmenten 14 des Rastschiebers
11. Dieser bewegt sich unter der Krafteinwirkung der Rastfeder 13
wieder nach vorn, so daß die Schneidensegmente 14 in die Ringnuten 9
eintreten und sämtliche Zuhaltungen wieder in deren Tiefstlage arre
tieren. Der Schlüssel kann nun wieder kräftefrei aus dem Schlüssel
kanal gezogen werden. Das einmalige Ausheben der Kernstifte aus den
Bohrmulden des Schlüssels ist die einzige, noch verbleibende
verschleißbehaftete Bewegung. Diese ist für sämtliche Zuhaltungen
gleichartig und vom Restverschleiß her praktisch vernachlässigbar.
Entscheidend ist, daß hierbei für die vorderen Zuhaltungen ebenfalls
eine oszillierende Hubbewegung entfällt. Der Rastschieber selbst
führt nur geringe Hubbewegungen aus und ist völlig gekapselt. So
tritt auch für ihn so gut wie kein Verschleiß auf.
Nur am Rande sei erwähnt, daß bei entsprechender Gestaltung der
Ausrastnase und deren zentraler Lage im Kern 2 bei einer entspre
chenden Vergrößerung des Rastschieberhubes über diese gleichzeitig
die Schließbartkupplung angesteuert werden kann.
In nahezu ähnlicher Weise läßt sich das Prinzip auch bei für
Normalschlüssel vorgesehenen Schließzylindern einsetzen:
Fig. 2a zeigt das entsprechende Zylinderschloß im Querschnitt. Ledig lich bei der Schlüsselgeometrie treten im Gegensatz zum bisher gebräuchlichen Normalschlüssel Unterschiede auf, wie Fig. 2b erkennen läßt. Während beim Wendeschlüsselprinzip der Vorgang des Schlüssel abzuges automatisch ein Ausheben sämtlicher Stiftpaare in ihre Tiefstlage und somit das Einrasten des Rastschiebers bewirkt, ist dies beim geläufigen Normalschlüssel in der Regel nicht der Fall, da sich die Kerbenflanken unterhalb der Maximalhublinie schneiden. Wie Fig. 2b zeigt, sind die Kerbenflanken jeweils bis zur Maximalhublinie auszubilden, um eine gleichermaßen automatische Aushebung aller Stiftpaare in ihre Tiefstlage beim Schlüsselabzug zu gewährleisten. Dies ist aber, wie aus Fig. 2b ebenfalls ersichtlich, nur in Abzugs richtung erforderlich. Die reidenseitigen Kerbenflanken müssen jeweils nur höchstens bis zum halben Stiftdurchmesser ausgebildet werden. Die verschleißarme Betätigung gestattet es ohne weiteres, den halben Kerbenwinkel auf 45° zu begrenzen. Hiermit erhält der Normal schlüssel die in Fig. 2b gezeigte Geometrie. Schließlich gestattet es der verschleißarme Betrieb ohne Nachteile, Kernstifte 8.1 gemäß Fig. 2a und 2c mit im Profilbereich abgesetztem Durchmesser einzusetzen und entsprechende Stufenbohrungen im Kern vorzusehen. Diese an sich bekannte Maßnahme dient der Erhöhung der Stufen- und somit der Schließungszahl. Zusätzlich stellen sich die folgenden, an sich bekannten Vorteile ein, nämlich:
Fig. 2a zeigt das entsprechende Zylinderschloß im Querschnitt. Ledig lich bei der Schlüsselgeometrie treten im Gegensatz zum bisher gebräuchlichen Normalschlüssel Unterschiede auf, wie Fig. 2b erkennen läßt. Während beim Wendeschlüsselprinzip der Vorgang des Schlüssel abzuges automatisch ein Ausheben sämtlicher Stiftpaare in ihre Tiefstlage und somit das Einrasten des Rastschiebers bewirkt, ist dies beim geläufigen Normalschlüssel in der Regel nicht der Fall, da sich die Kerbenflanken unterhalb der Maximalhublinie schneiden. Wie Fig. 2b zeigt, sind die Kerbenflanken jeweils bis zur Maximalhublinie auszubilden, um eine gleichermaßen automatische Aushebung aller Stiftpaare in ihre Tiefstlage beim Schlüsselabzug zu gewährleisten. Dies ist aber, wie aus Fig. 2b ebenfalls ersichtlich, nur in Abzugs richtung erforderlich. Die reidenseitigen Kerbenflanken müssen jeweils nur höchstens bis zum halben Stiftdurchmesser ausgebildet werden. Die verschleißarme Betätigung gestattet es ohne weiteres, den halben Kerbenwinkel auf 45° zu begrenzen. Hiermit erhält der Normal schlüssel die in Fig. 2b gezeigte Geometrie. Schließlich gestattet es der verschleißarme Betrieb ohne Nachteile, Kernstifte 8.1 gemäß Fig. 2a und 2c mit im Profilbereich abgesetztem Durchmesser einzusetzen und entsprechende Stufenbohrungen im Kern vorzusehen. Diese an sich bekannte Maßnahme dient der Erhöhung der Stufen- und somit der Schließungszahl. Zusätzlich stellen sich die folgenden, an sich bekannten Vorteile ein, nämlich:
- - geringere Angriffsflächen für Manipulationswerkzeuge
- - Die Profilgebung kann ohne Rücksicht auf die Stiftauflage vorgenom men werden.
Wie Fig. 2a erkennen läßt, kann der Durchmesserabsatz dieser Kern
stifte 8.1 gleichzeitig für den Eingriff des Rastschiebers ausgenutzt
werden, so daß eine spezielle Ringnut 9 entfällt. Sämtliche weiteren
Details entsprechen den bereits beim Wendeschlüssel-Zylindersystem
beschriebenen.
Die bisherigen Ausführungen beziehen sich auf Schließzylinder, die
in untergeordneten Sicherheitszonen eingesetzt werden und für die
lediglich der Vorzug des verminderten Verschleißes relevant ist. In
weiterer Ausbildung der Erfindung werden Zylinderschlösser vorge
stellt, für die weitere Einrichtungen gegen Aufsperrversuche von
Interesse sind. Erfindungsgemäß wird diese zusätzliche Aufgabe
dadurch gelöst, indem hierzu die für Aufsperrwerkzeuge unzugängliche
Lage der Kernstifte in deren Tiefststellung ausgenutzt wird, derart,
daß zu deren Freigabe die Ausrastung nicht mehr direkt erfolgen kann.
Es sind hierzu vorerst weitere, von einer zugehörigen Sondercodierung
des Schlüssels auszulösende Sicherheitselemente zu betätigen. Im
Interesse der erstrangigen Aufgabenstellung werden auch hier
möglichst verschleißarme Lösungsvarianten vorgeschlagen:
Fig. 3a zeigt in Analogie zu Fig. 1a den Querschnitt durch ein Wendeschlüsselsystem mit zwei gegenüberliegenden, die Zuhaltungsreihe jeweils tangierenden Rastschiebern 11.1 und 11.2. Diese gleiten als stiftförmige Körper in vom kupplungsseitigen Kernende her eingebrach ten Sackbohrungen 10.1, 10.2. Die Schneiden 14.1, 14.2 können z. B. gemäß Fig. 3c als Leiste in den einseitig abgefrästen stiftförmigen Schieber eingebracht sein. Fig. 3b zeigt als Schnitt A-A die Lage der Rastschieber im verschlossenen Zustand. Wie ersichtlich, sind die Schneiden 14.1, 14.2 im Teilungsabstand der Zuhaltungsstiftpaare durch kreisbogenförmige Segmente unterbrochen. Deren Radius ent spricht dem Stiftradius, vergrößert um ein gewisses Spiel (Größen ordnung 0,1 mm). Somit werden die Kernstifte 8 nur in dem Falle frei gegeben, wenn beide Rastschieber 11.1 und 11.2 mit diesen Kreisbogen segmenten den Kernstiften 8 genau gegenüberstehen. Dieses System kann je nach Wahl des erwähnten Spieles recht empfindlich ausgelegt werden, so daß nur geringe Fehlhübe von nur einem der beiden Rast schieber zu einer Sperrung sämtlicher Zuhaltungspaare führen. Beide Rastschieber werden von der Kupplungsseite in die Sackbohrungen 10.1, 10.2 eingeführt. Die beiden Ausrastnasen 15.1, 15.2 treten über den beide Sackbohrungen kreuzenden Querschlitz 19 in den gemeinsamen, den Schlüsselkanal 3 kreuzenden Schlitz 18 (siehe hierzu Fig. 3d). Nach Montage der Rastfedern 13.1, 13.2 werden die Verschlußstöpsel 16.1, 16.2 eingepreßt. Wie Fig. 3b weiter zeigt, sind die Sperrhübe beider Rastschieber unterschiedlich. Die beiden Ausrastnasen 15.1 und 15.2 ragen gemäß Fig. 3e nur zu einem geringen Teil (Größenordnung Maß w ≈ 1 mm) durch den Schlitz 18 in den Schlüsselkanal 3. Dies ist erforderlich, um die entsprechenden Ausfräsungen für die Steuernuten 20.1, 20.2 auf beiden Seiten des Wendeschlüssels unterzubringen (Fig. 3f zeigt eine der beiden Wendeflächen des Schlüsselschaftes). Andererseits ist dies erwünscht, um möglichst wenig Angriffsfläche für Aufsperrwerkzeuge zu bieten. Beide Ausrastnasen liegen, bedingt durch die Kräfte der Rastfedern 13.1, 13.2 am Grund des Schlitzes 18 an. Die Steuernuten 20.1, 20.2 sind längenmäßig auf die jeweiligen Sperrhübe der beiden Rastschieber abzustimmen, d. h. die kürzere Nut entspricht dem längeren Sperrhub, nimmt also den Rastschieber dement sprechend früher mit bzw. umgekehrt. Hier ergibt sich durch zahl reiche Variationen der Sperrhübe eine Vervielfachung des ursprüng lichen Schließungsvorrates. Die Bemaßung ist natürlich derart abzu stimmen, daß die Freigabe der Zuhaltungen erst dann erfolgt, wenn die Bohrmulden des Schlüssels mit den ihnen zugeordneten Kernstiften 8 fluchten. Die Funktion dieses Schlosses ist bereits aus dem obigen Text ableitbar:
Die Einführung des Schlüssels geschieht wiederum größtenteils kräfte frei. Schließlich nehmen dessen beiden Steuernuten 20.1, 20.2 die beiden Rastschieber so weit mit, daß sie am Ende des Schlüsselein führweges das Haupt-Zuhaltungssystem freigeben, wobei gleichzeitig sämtliche Bohrmulden des Schlüssels ihren zugeordneten Kernstiften gegenüberstehen. Sämtliche weiteren Vorgänge sind den oben bereits geschilderten gleich. Wird beispielsweise durch einen Falschschlüssel mit vom Original abweichenden Steuernuten 20.1, 20.2 nur einer der beiden Rastschieber zu gering oder zu weit ausgelenkt, so kann eine Schließung nicht erfolgen, weil das Hauptzuhaltungssystem verriegelt bleibt. Dieses zusätzliche Sicherheitssystem unterliegt ebenfalls so gut wie keinem Verschleiß. Durch folgende konstruktive Maßnahmen wird ein Angriff mit Sonderwerkzeugen noch erschwert: Wie aus Fig. 3b ersichtlich, liegen beide Ausrastnasen unmittelbar nebeneinander. Dies erschwert deren voneinander getrennte Betätigung (Schließungs variationen mit gleichlangen Sperrhüben beider Rastschieber sollten nicht verwendet werden). Schließlich ist es günstig, die Angriffs flächen der beiden Ausrastnasen 15.1, 15.2 in Achsrichtung gemäß Fig. 3e abzuschrägen und abzurunden, so daß Aufsperrwerkzeuge an diesen Schrägen abgleiten. Besonders durch die zweite, der Abrundung folgen de Schräge wird auch die Fixierung eines gewissen Schieberhubes durch Zwischenklemmen von Fremdkörpern stark erschwert. Die beiden Steuer nuten 20.1, 20.2 des Schlüssels erhalten am Ende die zur oberen Schräge passende Komplementärneigung. Hierdurch wird der Wende schlüssel in höchstem Maße kopiergeschützt. Denn bereits geringe Abweichungen von Neigungsbeginn und Neigungswinkel des Nutengrundes am Schlüssel verursachen eine versetzte Mitnahme der Ausrastnasen, wodurch eine Freigabe des Hauptsystems vereitelt wird. Dieser Schutz effekt ist umso wirkungsvoller, je kleiner der Neigungswinkel gehal ten wird. Das oben beschriebene Prinzip zweier Rastschieber unter schiedlichen Sperrhubes läßt sich auch am Normalschlüsselzylinder einsetzen. Fig. 3g zeigt zwei unterschiedliche Möglichkeiten für die Plazierung der Ausrastnasen als 15.11 und 15.21 bzw. als 15.12 und 15.22: Die Anordnung 15.11/15.21 ermöglicht wiederum deren unmittelbar aneinander angrenzende Lage am unteren Profilgrund und bei Lage der entsprechenden Ausfräsungen auf der unteren Schmalfläche des Schlüs selschaftes. Die Anordnung 15.12/15.22, gegenüberliegend zu beiden Seiten des Profils mit Ausfräsung der Steuernuten auf beiden Breit flächen des Schlüsselschaftes, bietet andererseits den Vorteil einer zusätzlichen Erhöhung der Variationen, indem beide Ausrastnasen (wie in Fig. 3g angedeutet) auf unterschiedliche Profilhöhen gelegt werden können. Dieser Effekt kann auch noch für Schließanlagen genutzt werden, indem der übergeordnete Schlüssel je nach Unterschied der Höhenlagen bei den untergeordneten Schlössern entweder eine gemein same, entsprechend verbreiterte Steuernut oder zwei getrennte Steuer nuten (bezogen auf jeweils eine Profilseite) erhält.
Fig. 3a zeigt in Analogie zu Fig. 1a den Querschnitt durch ein Wendeschlüsselsystem mit zwei gegenüberliegenden, die Zuhaltungsreihe jeweils tangierenden Rastschiebern 11.1 und 11.2. Diese gleiten als stiftförmige Körper in vom kupplungsseitigen Kernende her eingebrach ten Sackbohrungen 10.1, 10.2. Die Schneiden 14.1, 14.2 können z. B. gemäß Fig. 3c als Leiste in den einseitig abgefrästen stiftförmigen Schieber eingebracht sein. Fig. 3b zeigt als Schnitt A-A die Lage der Rastschieber im verschlossenen Zustand. Wie ersichtlich, sind die Schneiden 14.1, 14.2 im Teilungsabstand der Zuhaltungsstiftpaare durch kreisbogenförmige Segmente unterbrochen. Deren Radius ent spricht dem Stiftradius, vergrößert um ein gewisses Spiel (Größen ordnung 0,1 mm). Somit werden die Kernstifte 8 nur in dem Falle frei gegeben, wenn beide Rastschieber 11.1 und 11.2 mit diesen Kreisbogen segmenten den Kernstiften 8 genau gegenüberstehen. Dieses System kann je nach Wahl des erwähnten Spieles recht empfindlich ausgelegt werden, so daß nur geringe Fehlhübe von nur einem der beiden Rast schieber zu einer Sperrung sämtlicher Zuhaltungspaare führen. Beide Rastschieber werden von der Kupplungsseite in die Sackbohrungen 10.1, 10.2 eingeführt. Die beiden Ausrastnasen 15.1, 15.2 treten über den beide Sackbohrungen kreuzenden Querschlitz 19 in den gemeinsamen, den Schlüsselkanal 3 kreuzenden Schlitz 18 (siehe hierzu Fig. 3d). Nach Montage der Rastfedern 13.1, 13.2 werden die Verschlußstöpsel 16.1, 16.2 eingepreßt. Wie Fig. 3b weiter zeigt, sind die Sperrhübe beider Rastschieber unterschiedlich. Die beiden Ausrastnasen 15.1 und 15.2 ragen gemäß Fig. 3e nur zu einem geringen Teil (Größenordnung Maß w ≈ 1 mm) durch den Schlitz 18 in den Schlüsselkanal 3. Dies ist erforderlich, um die entsprechenden Ausfräsungen für die Steuernuten 20.1, 20.2 auf beiden Seiten des Wendeschlüssels unterzubringen (Fig. 3f zeigt eine der beiden Wendeflächen des Schlüsselschaftes). Andererseits ist dies erwünscht, um möglichst wenig Angriffsfläche für Aufsperrwerkzeuge zu bieten. Beide Ausrastnasen liegen, bedingt durch die Kräfte der Rastfedern 13.1, 13.2 am Grund des Schlitzes 18 an. Die Steuernuten 20.1, 20.2 sind längenmäßig auf die jeweiligen Sperrhübe der beiden Rastschieber abzustimmen, d. h. die kürzere Nut entspricht dem längeren Sperrhub, nimmt also den Rastschieber dement sprechend früher mit bzw. umgekehrt. Hier ergibt sich durch zahl reiche Variationen der Sperrhübe eine Vervielfachung des ursprüng lichen Schließungsvorrates. Die Bemaßung ist natürlich derart abzu stimmen, daß die Freigabe der Zuhaltungen erst dann erfolgt, wenn die Bohrmulden des Schlüssels mit den ihnen zugeordneten Kernstiften 8 fluchten. Die Funktion dieses Schlosses ist bereits aus dem obigen Text ableitbar:
Die Einführung des Schlüssels geschieht wiederum größtenteils kräfte frei. Schließlich nehmen dessen beiden Steuernuten 20.1, 20.2 die beiden Rastschieber so weit mit, daß sie am Ende des Schlüsselein führweges das Haupt-Zuhaltungssystem freigeben, wobei gleichzeitig sämtliche Bohrmulden des Schlüssels ihren zugeordneten Kernstiften gegenüberstehen. Sämtliche weiteren Vorgänge sind den oben bereits geschilderten gleich. Wird beispielsweise durch einen Falschschlüssel mit vom Original abweichenden Steuernuten 20.1, 20.2 nur einer der beiden Rastschieber zu gering oder zu weit ausgelenkt, so kann eine Schließung nicht erfolgen, weil das Hauptzuhaltungssystem verriegelt bleibt. Dieses zusätzliche Sicherheitssystem unterliegt ebenfalls so gut wie keinem Verschleiß. Durch folgende konstruktive Maßnahmen wird ein Angriff mit Sonderwerkzeugen noch erschwert: Wie aus Fig. 3b ersichtlich, liegen beide Ausrastnasen unmittelbar nebeneinander. Dies erschwert deren voneinander getrennte Betätigung (Schließungs variationen mit gleichlangen Sperrhüben beider Rastschieber sollten nicht verwendet werden). Schließlich ist es günstig, die Angriffs flächen der beiden Ausrastnasen 15.1, 15.2 in Achsrichtung gemäß Fig. 3e abzuschrägen und abzurunden, so daß Aufsperrwerkzeuge an diesen Schrägen abgleiten. Besonders durch die zweite, der Abrundung folgen de Schräge wird auch die Fixierung eines gewissen Schieberhubes durch Zwischenklemmen von Fremdkörpern stark erschwert. Die beiden Steuer nuten 20.1, 20.2 des Schlüssels erhalten am Ende die zur oberen Schräge passende Komplementärneigung. Hierdurch wird der Wende schlüssel in höchstem Maße kopiergeschützt. Denn bereits geringe Abweichungen von Neigungsbeginn und Neigungswinkel des Nutengrundes am Schlüssel verursachen eine versetzte Mitnahme der Ausrastnasen, wodurch eine Freigabe des Hauptsystems vereitelt wird. Dieser Schutz effekt ist umso wirkungsvoller, je kleiner der Neigungswinkel gehal ten wird. Das oben beschriebene Prinzip zweier Rastschieber unter schiedlichen Sperrhubes läßt sich auch am Normalschlüsselzylinder einsetzen. Fig. 3g zeigt zwei unterschiedliche Möglichkeiten für die Plazierung der Ausrastnasen als 15.11 und 15.21 bzw. als 15.12 und 15.22: Die Anordnung 15.11/15.21 ermöglicht wiederum deren unmittelbar aneinander angrenzende Lage am unteren Profilgrund und bei Lage der entsprechenden Ausfräsungen auf der unteren Schmalfläche des Schlüs selschaftes. Die Anordnung 15.12/15.22, gegenüberliegend zu beiden Seiten des Profils mit Ausfräsung der Steuernuten auf beiden Breit flächen des Schlüsselschaftes, bietet andererseits den Vorteil einer zusätzlichen Erhöhung der Variationen, indem beide Ausrastnasen (wie in Fig. 3g angedeutet) auf unterschiedliche Profilhöhen gelegt werden können. Dieser Effekt kann auch noch für Schließanlagen genutzt werden, indem der übergeordnete Schlüssel je nach Unterschied der Höhenlagen bei den untergeordneten Schlössern entweder eine gemein same, entsprechend verbreiterte Steuernut oder zwei getrennte Steuer nuten (bezogen auf jeweils eine Profilseite) erhält.
Eine völlig anders geartete, vorwiegend für Wendeschließzylinder
geeignete Lösung wird in Fig. 4 vorgestellt:
Wie Fig. 4a und insbesondere deren Schnittdarstellung A-A Fig. 4b zeigen, ist hier der sämtliche Stiftpaare beeinflussende Rastschieber durch mehrere, unabhängig voneinander jeweils zwei von fünf Stift paaren steuernde Magnetrotoren 14.31 bis 14.35 ersetzt. Fig. 4b zeigt die Anordnung in der Offenstellung, wobei aber die Stiftpaare noch in ihrer Tiefstlage geschnitten dargestellt sind. Die an sich bekannten Magnetrotoren sowie die entsprechend codierten Steuermagneten auf dem Schlüssel sind hierbei auf der Symmetrieachse des Schlüsselkanals angeordnet. Am Schlüssel befinden sich die Steuermagneten 21.1 bis 21.5 jeweils auf beiden Schaftseiten gemäß Fig. 4e gleichfalls auf dessen Symmetrieachse.
Wie Fig. 4a und insbesondere deren Schnittdarstellung A-A Fig. 4b zeigen, ist hier der sämtliche Stiftpaare beeinflussende Rastschieber durch mehrere, unabhängig voneinander jeweils zwei von fünf Stift paaren steuernde Magnetrotoren 14.31 bis 14.35 ersetzt. Fig. 4b zeigt die Anordnung in der Offenstellung, wobei aber die Stiftpaare noch in ihrer Tiefstlage geschnitten dargestellt sind. Die an sich bekannten Magnetrotoren sowie die entsprechend codierten Steuermagneten auf dem Schlüssel sind hierbei auf der Symmetrieachse des Schlüsselkanals angeordnet. Am Schlüssel befinden sich die Steuermagneten 21.1 bis 21.5 jeweils auf beiden Schaftseiten gemäß Fig. 4e gleichfalls auf dessen Symmetrieachse.
Schließzylinder mit zumindest einem gewissen durch Magnetrotoren
gesteuerten Teil ihres Sperrsystems sind hinlänglich bekannt. Ein
Hauptproblem stellt sich hierbei insofern, als von den über entspre
chende zugeordnete, im Schlüssel integrierte Magnete beeinflußten
Magnetrotoren nur sehr geringe Kräfte aufgenommen bzw. übertragen
werden können. Auf keinen Fall sind die Magnetrotoren in der Lage,
den auf einen gesperrten Zylinderkern durch mögliche äußere Bela
stungsmomente auftretenden Kräften unmittelbar zu widerstehen. Es
sind zwar auch derartige konstruktive Lösungsvorschläge bekannt. Aber
sie sind sämtlich an diesem Problem gescheitert. Aus der PS
DD 142 222 ist eine Steuereinrichtung für ein Zylinderschloß bekannt,
bei welchem eine gemeinsame, von den Magnetrotoren gesteuerte Sperr
leiste die von außen auf den Kern wirkenden Kräfte sicher aufnimmt.
Die Sperrleiste ist in eine Lösestellung verschiebbar, falls die
Magnetrotoren durch den passenden Schlüssel in eine dafür vorgesehene
Winkelstellung gedreht worden sind. Diese Verschiebekraft ist eine
wesentlich geringere. Sie wird vornehmlich durch die Federkraft einer
speziellen Kugelraste bestimmt. Nachteilig ist aber auch hier diese
noch verbleibende und einseitig wirkende unausgeglichene Radialkraft
auf die Rotoren. Insbesondere wirkt diese Federkraft nicht direkt,
sondern sie kann sich auf dem Übertragungsweg durch ungünstige
Reibungs- bzw. Gleitverhältnisse weiter erhöhen.
Beim erfindungsgemäßen System sind die Magnetrotoren zunächst
ebenfalls nur gering belastet, und zwar nur durch die Kräfte der
Stiftfedern 6, die aber hier relativ direkt einwirken. Um aber auch
diese noch während der Einordnungsphase auszuschalten und somit
sowohl am Schlüssel als auch im Kern 2 mit entsprechend kleinen und
flachen Magneten auszukommen, wird eine besondere, in Fig. 4c und
Fig. 4d gezeigte Art der Entlastung von Axialkräften vorgesehen.
Gemäß Fig. 4a wird vorgeschlagen, das Verschlußteil 16.3 gleichzeitig
als Käfig (evtl. in teilbarer Ausführung) für die Lagerung der
Magnetrotoren vorzusehen. Dabei kann, wie aus Fig. 4c, 4d ersicht
lich, die untere unbelastete Lagerstelle als Spitzenlager ausgeführt
sein. Fig. 4c zeigt für einen Rotor und einen Kernstift die Sperr
stellung bei abgezogenem Schlüssel. Die Ringnut 9 ist hierbei am
Kernstift 8 in einer solchen Lage angeordnet, daß der Kernstift mit
seiner Kegelspitze um das Spiel s (Größenordnung 0,2 bis 0,3 mm) noch
in den Schlüsselkanal 3 ragt (Dieser scheinbare Hubverlust ist durch
eine entsprechende Erweiterung des Schlüsselkanals kompensierbar).
Dabei wird der Kernstift bzw. das Stiftpaar vom Magnetrotor gegen die
Kraft der zugehörigen Stiftfeder arretiert. Die Federkraft wird hier
bei vom Rotor bzw. von dessen oberem Lager aufgenommen. Der Magnet
rotor ist in dieser belasteten Sperrstellung zumindest gegen Magnet
kräfte gleicher Größenordnung blockiert. Wird gemäß Fig. 4d ein
Wendeschlüssel eingeführt, so drückt dessen volle Schaftdicke (Maxi
malhublinie) die Zuhaltungspaare um das Spielmaß s zurück, wodurch
die Magnetrotoren völlig entlastet werden. Sie können sich deshalb
ungehindert auf die Steuermagneten des Wendeschlüssels einstellen.
Die Arbeitsweise dieses Zylinderschlosses wird anhand von Fig. 4b und
den obigen Erläuterungen verständlich: Wie aus Fig. 4b hervorgeht,
weisen die Magnetrotoren 14.31 bis 14.35 jeweils zwei kreisbogenför
mige Ausfräsungen zur Freigabe der ihnen zugeordneten benachbarten
Kernstifte auf. Wenn der Wendeschlüssel eingeführt wird, so erfolgt
zunächst durch das völlige Eindrücken der Kernstifte um das Spiel s
die mechanische Entlastung der Magnetrotoren. Diese können sich auf
die Magnetfelder der ihnen jeweils zugeordneten Steuermagneten 21.1
bis 21.5 einstellen. Wenn deren Orientierung entsprechend dem Origi
nalcode ausgelegt ist, so nehmen die Magnetrotoren die in Fig. 4b
gezeigte Freigabestellung ein. Die Stiftpaare führen bei der Schlüs
seleinführung zwar eine geringe Hubbewegung um das Spiel s aus. Eine
vorzeitige Freigabe kann aber nicht erfolgen, weil die Magnetrotoren
während der Einführungsphase falsch orientiert werden. Selbst wenn
kurzzeitig die Ausnehmung eines Rotors in die Freigabestellung kommen
sollte, wird die betreffende Stiftzuhaltung nicht freigegeben, weil
sie zusätzlich vom benachbarten Rotor blockiert wird (dessen gleich
zeitige Freigabe wäre ein außergewöhnlicher Zufall, dessen Schließung
dann aber ausgeschlossen werden kann - für die letzte, nur einfach
abgesicherte Zuhaltung tritt dieser Effekt ohnehin nicht auf). Ist
der Schlüssel vollständig eingeführt, so stehen dessen Steuermagnete
sämtlich den zugeordneten Magnetrotoren gegenüber, und gleichzeitig
fluchten dessen Bohrmulden mit den zugeordneten Kernstiften. Diese
gleiten wiederum verschleißarm in die Bohrsenkungen. Nach erfolgter
Schließung sind beim Schlüsselabzug zunächst wiederum die Stiftfeder
kräfte zu überwinden, um die Kernstifte aus ihren Bohrmulden zu
heben. Der weitere Schlüsselabzug erfolgt wiederum kräftefrei, weil
die Magnetrotoren sofort wieder in Fehlstellungen orientiert werden,
in denen sie die Stiftpaare sperren. Es verbleibt wiederum als
wesentliche verschleißbehaftete Bewegung das einmalige Ausheben der
Kernstifte aus den Bohrmulden. Die Bewegung der Stiftepaare um das
Spiel s ist derart gering, so daß hier ebenfalls kein nennenswerter
Verschleiß zu erwarten ist.
Es sei hierbei noch erwähnt, daß ein Abtasten oder Stethoskopieren
der Magnetrotoren durch die jeweils doppelte Absicherung der Kern
stifte äußerst erschwert ist. Es sind zusätzlich zum Manipuliermag
neten noch Werkzeuge bzw. Fremdkörper einzuführen, um mindestens zwei
benachbarte Stiftepaare zunächst um das Spiel s nach unten zu
drücken. Dann ist aber die Stellung der Rotoren nicht mehr abfühlbar
bzw. stethoskopierbar. Schließlich können sich die kreisbogenförmigen
Ausfräsungen der Rotoren dabei auch noch als Abtastfallen auswirken,
nämlich für solche Stellungen, wo jeweils nur eine der beiden Ausfrä
sungen die Freigabe herbeiführt. Wie man sich anhand von Fig. 4b
leicht überzeugen kann, existieren für jeden Rotor zwei derartige
Blindstellungen. Selbst wenn man am hintersten, nur einfach abgesi
cherten Stiftpaar beginnt und dessen Freigabe erzielt hat, ist nicht
feststellbar, ob es sich um die richtige Freigabestellung des Rotors
14.35 oder um die eine seiner beiden möglichen Blindstellungen
handelt; denn der benachbarte Kernstift reagiert in keinem Falle, da
er bereits vom Rotor 14.34 mit arretiert wird. Diese doppelte Absi
cherung setzt sich kettenförmig bis zur vordersten Zuhaltung fort, so
daß man gezwungen ist, das gesamte System abzutasten. Wo es die
Platzverhältnisse zulassen, kann auch dem hinteren Stiftpaar noch ein
sechster Rotor 14.36 zugeordnet werden. Man hat dann neben dessen
zweifacher Absicherung noch den Vorteil, daß der gesamte Schließungs
vorrat nicht mit der 5. sondern mit der 6. Potenz der Anzahl der
gestuften Winkelstellungen eines Rotors zunimmt.
Die in Fig. 5 für beide Zylinderschloßtypen gezeigte Lösung
mittels aus der PS DD 260 105 bekannter Aufhaltungen zur Sicherung
des Haupt-Zuhaltungssystems bietet auf Grund von deren grundsätz
licher Nichtabtastbarkeit einen besonders hochgradigen Schutz vor
Manipulationen jeglicher Art. Das Aufhaltungsprinzip erweist sich für
obige Aufgabenstellung wegen des geringen Öffnungsweges des Rast
schiebers von nur ca. 0,5 mm als besonders geeignet. Der in Fig. 5
gezeigte Vorschlag eines zwangsgesteuerten Systems vereinfacht die
Konstruktion infolge Wegfalls jeglicher Federn. Neu gegenüber der o.
g. PS ist der Einsatz eines zweifach auslenkbaren Aufhaltungselemen
tes. Neben der Einsparung weiterer Bauteile gewährt dieses Element
einen noch höheren Abtastschutz als zwei einfach auslenkbare Aufhal
tungselemente. Die höhere Abtastsicherheit derartiger zweifach
auslenkbarer Elemente resultiert aus der Tatsache, daß es niemals
gelingt, eine Seite zu betätigen, ohne daß dabei die andere Seite
ihre Lage mit ändert. Geringfügige Lageänderungen führen aber bei
Aufhaltungen sofort zu einem Zusammenbruch der Öffnungskraft.
Fig. 5a gibt einen Querschnitt eines derartigen Wendeschlüssel-
Zylinders. Das Aufhaltungssystem ist unmittelbar über dem Schlüssel
kanal 3 angeordnet. In dem gemeinsamen Querschlitz 24 sind drei
Führungskörper (25.1 als variables Festlager, 25.2 und 25.3 für das
zweifach auslenkbare Element 28) horizontal verschiebbar geführt. Für
deren Ansteuerung durch den Wendeschlüssel besitzen die Führungskör
per Steuerbolzen 26.1 . . . 26.3, welche durch Querschlitze 23.1
23.3 in den Schlüsselkanal 3 ragen. Fig. 5d zeigt eine der Steuer
flächen des Wendeschlüssels. Der besseren Übersicht wegen wurde hier
auf die gestrichelte Barstellung der gegenüberliegenden Steuerfläche
verzichtet. Es genügt eine Einstichtiefe der Steuernut bzw. eine
Eintauchtiefe der Steuerbolzen um 0,5 mm. Hierdurch ist in jedem
Falle abgesichert, daß für die Bohrmulden der Gegenfläche noch eine
ausreichende Schaftdicke zur Verfügung steht. Die Eingangsbreite der
schnabelförmig erweiterten Fangnut 33 entspricht der Länge der Quer
schlitze 23.X. Die Steuernut wurde trotz des bei Aufhaltungen gerin
gen erforderlichen Steuerhubs gegenüber dem Teilungsmaß der Stift
bohrungen hinsichtlich der 3 Steuerpunkte gestreckt. Dies und der
federkraftfreie Betrieb garantieren eine hohe Lebensdauer des
Aufhaltungssystems. Dennoch wurde nicht die gesamte Schlüsselschaft
länge benötigt. Es können deshalb evtl. auch zwei zweifach auslenk
bare Aufhaltungen, also insgesamt 5 Steuerpunkte vorgesehen werden.
Fig. 5b zeigt das Aufhaltungssystem im Schnitt A-A von Fig. 5a. Das
zweifach auslenkbare Element 28 wird über die zwei mit den Führungs
körpern 25.2 bzw. 25.3 fest verbundenen Führungsbolzen 27.1 bzw.
27.2, welche in das Langloch 29 ragen, angesteuert, derart, daß es in
einem ausreichend großen Bereich entsprechend schwenkbar und längs
verschieblich ist. Genau in Flucht mit der Öffnungslinie 31 liegt die
Spitze des mit dem Rastschieber 11 unmittelbar und starr verbundenen
Spreizlagersegmentes 30. Der Abstand g längs der Öffnungslinie 31
zwischen dieser Spitze und der Spitze des variablen Festlagers 25.1
muß um den Öffnungsweg des Rastschiebers 11 kleiner als das Spreizmaß
S des Elementes 28 sein. Die Nichtabtastbarkeit des Systems leuchtet
sofort ein, wenn man den nur wenige Zehntel mm großen Öffnungsweg des
Rastschiebers 11 bedenkt. Erst wenn alle drei Führungskörper nahezu
richtig ausgelenkt sind, wird die Öffnungskraft gegen die Rastfeder
13 spürbar. Fig. 5a entspricht hinsichtlich des Systems dem Schnitt
B-B von Fig. 5b. Wie Fig. 5a als Vorschlag weiter zeigt, kann die
Länge der Führungskörper so bemessen sein, daß diese in der richtigen
Einstellage an ihren Enden jeweils in an sich bekannter Weise (Bauart
Croning) mit dem Mantel des Kerns 2 bündig abschließen; und es können
im Gehäuse 1 entsprechende Sperrtaschen 22.1, 22.2 vorgesehen sein,
in welche diese Enden bei deren Fehleinstellung eintreten und so noch
zusätzlich eine Sperrung des Kerns 2 gegen das Gehäuse 1 verursachen.
Um aber die Nichtabtastbarkeit des Aufhaltungssystems nicht zu beein
trächtigen, muß die Weite w dieser Sperrtaschen größer sein als die
Dicke b der Führungskörper. Andererseits muß w kleiner als der Durch
messer der Kernstifte 8 sein, um deren Eindringen während des
Schließens zu verhindern. Wie Fig. 5a weiter zeigt, können noch
zusätzliche Sperrtaschen 22.3, 22.4 vorgesehen werden, in welche im
Falle manipulierter Schließungen, wo die Führungskörper nicht durch
die Steuernut 32 des Wendeschlüssels lagefixiert sind, diese schwer
kraftbedingt eintreten können und den Kern 2 sperren. Beim Schlüssel
abzug werden die Aufhaltungselemente sofort wieder aus ihrer Löse
stellung gebracht, wodurch die Rastfeder 13 den Rastschieber 11
wieder in Arretierstellung der versenkten Kernstifte 8 bringt. Der
geringe Rastschieberweg und die starre Verbindung zwischen Spreiz
lagersegment 31 und Rastschieber 11 ermöglichen im Verein mit der
federlosen Zwangssteuerung eine Zusammenlegung der nach o. g. Patent
normalerweise nacheinander ablaufenden drei Phasen "Einordnung",
"Offenhaltung" und "Betätigung des Verriegelungssystems". Fig. 5c
zeigt noch einmal die wenigen Einzelteile dieses Systems. Wie aus
Fig. 5e ersichtlich, läßt sich dieses System auch im Normalschlüssel-
Zylinder einsetzen. Die Schnittebene wurde hier zwischen den ersten
und den zweiten Führungskörper gelegt, so daß das Element 28 unge
schnitten dargestellt ist. Wegen der gegenüber Fig. 5a um 90° gedreh
ten Lage der Führungskörper sind für den oben genannten Zweck nur
zwei Sperrtaschen erforderlich. Um am Schlüssel eine Verträglichkeit
zwischen den Profilrippen und den Steuernuten 32, 33 zu erzielen,
sollten jene gemäß Fig. 5e in einen geradlinig verlaufenden bzw.
entsprechend flach verrippten Bereich gelegt werden. Die übrigen
Einzelheiten sind analog zu den bereits erläuterten.
1
Gehäuse
2
Kern
3
Schlüsselkanal
4
Gehäusebohrung
5
,
5.1
Kernbohrung
6
Stiftfeder
7
Gehäusestift
8
,
8.1
Kernstift
9
Ringnut des Kernstiftes
10
Durchbruch
10.1
,
10.2
Sackbohrung
11
,
11.1
,
11.2
Rastschieber
12
Zapfen
13
,
13.1
,
13.2
Rastfeder
14
Schneidensegment
14.1
,
14.2
Schneide
14.31
. . .
14.35
Magnetrotor
15
,
15.1
,
15.2
Ausrastnase
15.11
,
15.12
,
15.21
,
15.22
Ausrastnase
16
Verschlußstück
16.1
,
16.2
Verschlußstöpsel
16.3
Verschlußteil
17
Spezialstöpsel
18
Schlitz
19
Querschlitz
20.1
,
20.2
Steuernut am Schlüssel
21.1
. . .
21.5
Steuermagnet des Schlüssels
22.1
. . .
22.4
Sperrtasche
23.1
. . .
23.3
Querschlitz
24
Querschlitz
25.1
Führungskörper des variablen Festlagers
25.2
,
25.3
Führungskörper für das Element
28
26.1
. . .
26.3
Steuerbolzen
27.1
,
27.2
Führungsbolzen für das Element
28
28
zweifach auslenkbares Aufhaltungselement
29
Langloch
30
Spreizlagersegment
31
Öffnungslinie
32
Steuernut des Schlüssels
33
Fangnut des Schlüssels
Claims (6)
1. Modifizierter Schließzylinder, bestehend aus einem Gehäuse (1) mit
einem darin drehbar gelagerten Kern (2), enthaltend Kernbohrungen (5),
welche auf einer Seite mit einem parallel zur Kerndrehachse verlaufenden
Schlüsselkanal (3) in Verbindung stehen und auf ihrer Gegenseite in
Nullstellung des Kerndrehwinkels mit im Gehäuse (1) vorhandenen
gleichartigen Gehäusebohrungen (4) fluchten, wobei jeweils in jeder
Kernbohrung (5) und in ihrer zugehörigen Gehäusebohrung (4) aus Stift
federn (6), Gehäusestiften (7) und Kernstiften (8) bestehende und in
Richtung der Bohrungsachsen verschiebbare Stiftzuhaltungen vorgesehen sind
und wobei die Gehäusebohrungen (4) auf ihrer dem Kern (2) abgewandten und
die Stiftfeder (6) enthaltenden Seite durch spezielle, jeweils eine
mögliche Tiefstlage der Stiftzuhaltungen zulassende Spezialstöpsel (17)
verschlossen sind,
dadurch gekennzeichnete daß
im verschlossenen Zustand (Nullstellung des Kerndrehwinkels) sich
sämtliche Stiftzuhaltungen in dieser Tiefstlage befinden, bei welcher die
Kernstifte (8) völlig aus dem Schlüsselkanal (3) herausbewegt sind und mit
ihren Kegelspitzen bündig mit der untersten Begrenzung des Schlüsselkanals
(3) abschließen, wobei die Kernstifte (8) sämtlich zu gewissen Teilen
ihrer Gesamtlänge sowohl in den Kernbohrungen (5) als auch in den
Gehäusebohrungen (4) liegen und daß zusätzliche Mittel vorgesehen sind,
welche sämtliche Stiftzuhaltungen in dieser Tiefstlage fixieren.
2. Modifizierter Schließzylinder nach Anspruch 1, bei welchem in an sich
bekannter Weise im Kern (2) an geeigneter Stelle ein rechteckiger,
sämtliche Kernbohrungen (5) in Kernachsenrichtung miteinander verbindender
Durchbruch (10) vorhanden ist, in welchem ein gleichfalls bekannter
federbelasteter, axial verschiebbarer Rastschieber (11) vorhanden ist,
welcher im Teilungsabstand der Kernbohrungen (5) angeordnete und ständig
unter Federkraft an den Kernstiften (8) anliegende Schneidensegmente (14)
von an sich bekannter Art aufweist und daß andererseits die Kernstifte (8)
bzw. (8.1) mit zumindest an der stiftfederseitigen Kante scharfkantigen
Ringnuten (9) bzw. mit einem scharfkantigen Durchmesserabsatz versehen
sind,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Ringnuten (9) bzw. Durchmesserabsätze in Tiefstlage der Stift
zuhaltungen mit den Schneidensegmenten (14) fluchten, derart, daß der
Rastschieber (11) von der Kraft einer Rastfeder (13) mit seinen Schneiden
segmenten (14) in die Ringnuten (9) oder Durchmesserabsätze gedrückt wird,
wobei die Kernstifte bzw. die Stiftzuhaltungen in dieser Tiefstlage
fixiert sind.
3. Modifizierter Schließzylinder nach Anspruch 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Rastschieber (11) eine mit ihm fest verbundene und über einen Schlitz
(18) in den Schlüsselkanal (3) ragende Ausrastnase (15) aufweist, derart,
daß die Ausrastnase (15) vom fast vollständig eingeführten Schlüssel über
dessen restlichen Einführweg, der mindestens der Eingriffstiefe der
Schneidensegmente (14) in den Ringnuten (9) oder Durchmesserabsätzen
entsprechen muß, samt Rastschieber (11) mitgenommen wird, wobei die
Schneidensegmente (14) aus den Ringnuten (9) bzw. Durchmesserabsätzen
heraustreten.
4. Modifizierter Schließzylinder nach Anspruch 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
für eine kontrollierte Freigabe der Kernstifte (8) oder (8.1) bzw. der
gesamten Stiftzuhaltungen aus deren Tiefstlage zwei Rastschieber (11.1,
11.2) mit unterschiedlich langen Ausrastwegen vorgesehen sind, wobei
deren Schneiden (14.1, 14.2) die Ringnuten (9) der Kernstifte (8) bzw.
Durchmesserabsätze der Kernstifte (8.1) tangieren und für deren Freigabe
im Teilungsabstand der Kernstiftbohrungen angeordnete kreisbogenförmige
Ausfräsungen aufweisen und wobei die beiden Ausrastnasen (15.1, 15.2)
durch am Schlüssel ausgefräste und zugeordnete Steuernuten (20.1, 20.2)
betätigt werden.
5. Modifizierter Schließzylinder nach Anspruch 1 mit vorwiegender Eignung
für Wendeschlüsselsysteme, bei welchem zur Arretierung der Tiefstlage der
Kernstifte (8) über deren Ringnut (9) sowie zu deren kontrollierter
Freigabe im Kern (2) an sich bekannte Magnetrotoren (14.31 . . . 14.35)
sowie an beiden Steuerflächen des Wendeschlüssels in bekannter Weise den
Magnetrotoren zugeordnete Steuermagnete (21.1 . . . 21.5) vorgesehen sind,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Magnetrotoren (14.31 . . . 14.35) jeweils direkt zwei Kernstifte (8)
über deren Ringnuten (9) bezüglich Arretierung in bzw. Freigabe aus deren
Tiefstlage steuern, indem jeder Magnetrotor für die Freigabestellung der
zwei ihm benachbarten Kernstifte (8) zwei kreisbogenförmige Ausfräsungen
aufweist und wobei die Kernstifte (8) bei der Schlüsseleinführung um das
Entlastungsspiel s in eine Entlastungsstellung gebracht werden, bei
welcher die Magnetrotoren (14.31 . . . 14.35) von sämtlichen radialen und
axialen Kräften (abgesehen von der Schwerkraft) entlastet sind und wobei
zusätzlich für jeden Magnetrotor zwei Drehwinkelstellungen möglich sind,
in denen jeweils nur einer der zwei dem betreffenden Magnetrotor
unmittelbar benachbarten Kernstifte (8) durch die kreisbogenförmigen
Ausfräsungen freigegeben wird.
6. Modifizierter Schließzylinder nach Anspruch 1 und 2, bei welchem zur
kontrollierten Freigabe der in Tiefstlage durch den Rastschieber (11)
arretierten Kernstifte (8) bzw. (8.1) im Kern (2) ein vom Schlüssel über
Steuernuten (32, 33) federkraftlos betätigbares und an sich bekanntes
Aufhaltungssystem vorgesehen ist,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Rastschieber (11) ein mit ihm fest verbundenes und mit seiner
Spitze auf der Öffnungslinie (31) liegendes Spreizlagersegment (30)
aufweist und wobei das Aufhaltungssystem mindestens ein durch zwei
Führungskörper (25.2, 25.3) zweifach auslenkbares Aufhaltungselement (28)
enthält und wobei das Gehäuse (1) mit zusätzlichen Sperrtaschen (22.1 . . . 22.4)
versehen sein kann, in welche die in Länge und Dicke entsprechend
abgestimmten Führungskörper (25.1 . . . 25.3) im Falle ihrer Fehlauslenkung
als zusätzliche Sperrglieder eintreten.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1997141118 DE19741118A1 (de) | 1997-09-12 | 1997-09-12 | Modifizierter Schließzylinder |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1997141118 DE19741118A1 (de) | 1997-09-12 | 1997-09-12 | Modifizierter Schließzylinder |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19741118A1 true DE19741118A1 (de) | 1999-03-18 |
Family
ID=7842786
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1997141118 Withdrawn DE19741118A1 (de) | 1997-09-12 | 1997-09-12 | Modifizierter Schließzylinder |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19741118A1 (de) |
Cited By (9)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2003064795A1 (de) * | 2002-01-31 | 2003-08-07 | Dom Sicherheitstechnik Gmbh & Co. Kg | Schliesszylinder |
| DE10064403C2 (de) * | 2000-12-21 | 2003-10-09 | Armin Lahde | Mechanisch und elektronisch codierte Ver- und Entriegelungsvorrichtung |
| DE102004007569A1 (de) * | 2004-02-17 | 2005-09-01 | Aug. Winkhaus Gmbh & Co. Kg | Schließzylinder |
| WO2013044905A1 (de) * | 2011-09-30 | 2013-04-04 | Assa Abloy Sicherheitstechnik Gmbh | Schliesszylinder-schlüssel-system |
| EP2476824A3 (de) * | 2011-01-14 | 2013-07-24 | BKS GmbH | Schließvorrichtung |
| WO2014005568A1 (de) * | 2012-07-03 | 2014-01-09 | Assa Abloy Sicherheitstechnik Gmbh | Schliesszylinder-schlüssel-system |
| US11536047B1 (en) | 2022-08-22 | 2022-12-27 | Winloc Ag | Key plug, a cylinder lock, a cylinder lock and key combination and a method to manufacture a key plug |
| US11542724B1 (en) | 2022-08-22 | 2023-01-03 | Winloc Ag | Key blank, a key, and a cylinder lock and key combination |
| US11613909B1 (en) | 2022-08-22 | 2023-03-28 | Winloc Ag | Key blank, a coded key and a cylinder lock and key system with improved stop arrangement |
-
1997
- 1997-09-12 DE DE1997141118 patent/DE19741118A1/de not_active Withdrawn
Cited By (9)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10064403C2 (de) * | 2000-12-21 | 2003-10-09 | Armin Lahde | Mechanisch und elektronisch codierte Ver- und Entriegelungsvorrichtung |
| WO2003064795A1 (de) * | 2002-01-31 | 2003-08-07 | Dom Sicherheitstechnik Gmbh & Co. Kg | Schliesszylinder |
| DE102004007569A1 (de) * | 2004-02-17 | 2005-09-01 | Aug. Winkhaus Gmbh & Co. Kg | Schließzylinder |
| EP2476824A3 (de) * | 2011-01-14 | 2013-07-24 | BKS GmbH | Schließvorrichtung |
| WO2013044905A1 (de) * | 2011-09-30 | 2013-04-04 | Assa Abloy Sicherheitstechnik Gmbh | Schliesszylinder-schlüssel-system |
| WO2014005568A1 (de) * | 2012-07-03 | 2014-01-09 | Assa Abloy Sicherheitstechnik Gmbh | Schliesszylinder-schlüssel-system |
| US11536047B1 (en) | 2022-08-22 | 2022-12-27 | Winloc Ag | Key plug, a cylinder lock, a cylinder lock and key combination and a method to manufacture a key plug |
| US11542724B1 (en) | 2022-08-22 | 2023-01-03 | Winloc Ag | Key blank, a key, and a cylinder lock and key combination |
| US11613909B1 (en) | 2022-08-22 | 2023-03-28 | Winloc Ag | Key blank, a coded key and a cylinder lock and key system with improved stop arrangement |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP1055788B1 (de) | Flachschlüssel und Zylinderschloss | |
| EP0335069B1 (de) | Flachschlüssel für Zylinderschlösser sowie zugehöriges Zylinderschloss | |
| DE3014183A1 (de) | Schloss mit einem zylinderkern und einem zylindergehaeuse | |
| DE4035934C2 (de) | Aus Schlüssel und Schließzylinder bestehende Schließvorrichtung | |
| EP2603654B1 (de) | Schliessvorrichtung | |
| DE3203888A1 (de) | Zylinderschloss | |
| DE3831076A1 (de) | Schliess-system | |
| EP3155191B1 (de) | Zylinderschloss | |
| EP3045621B1 (de) | Schliesszylinder, schlüssel und schlüsselrohling | |
| EP2454429B1 (de) | Schliessvorrichtung | |
| DE102009030032A1 (de) | Plättchenzylinder mit sperrbaren Plättchenzuhaltungen | |
| DE102014119676A1 (de) | Schließzylinder | |
| DE19741118A1 (de) | Modifizierter Schließzylinder | |
| EP1251223B1 (de) | Schlüssel einer Hauptschlüsselanlage | |
| DE10220078B3 (de) | Schließzylinder | |
| AT411700B (de) | Zylinderschloss mit zylindergehäuse und darin verdrehbarem zylinderkern | |
| DE102013103790B4 (de) | Schließzylinder | |
| DE69508374T2 (de) | Schlüssel und Zylinderschlossanlage | |
| AT396501B (de) | Zylinderschloss mit sperrleisten, sowie flachschlüssel für das zylinderschloss | |
| DE3526173C2 (de) | ||
| DE2902578C2 (de) | Mittels Permanentmagnetschlüssel betätigbarer Schließzylinder | |
| DE4310107C1 (de) | Schließzylinder | |
| EP0756052B1 (de) | Schliesszylinder mit Stiftzuhaltungen sowie Schlüssel für einen Schliesszylinder mit Stiftzuhaltungen | |
| DE3014337A1 (de) | Schloss mit einem zylinderkern und einem zylindergehaeuse | |
| EP1057953B1 (de) | Schliesszylinder und/oder zugehöriger Schlüssel |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8122 | Nonbinding interest in granting licenses declared | ||
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |