DE19741073A1 - Flüssigkeitsreibungskupplung - Google Patents
FlüssigkeitsreibungskupplungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Flüssigkeitsreibungskupplung mit
einer angetriebenen Primärscheibe, die in einer mit einer
Kupplungsflüssigkeit füllbaren Arbeitskammer eines als Sekun
därteil dienenden Gehäuses umläuft, wobei eine Vorratskammer
für die Kupplungsflüssigkeit vorgesehen ist und im radial äu
ßeren Bereich der Arbeitskammer ein Rückpumpsystem für die
Rückführung der Kupplungsflüssigkeit zur Vorratskammer und
eine den Durchfluß von der Vorratskammer zur Arbeitskammer
elektrisch steuernde Ventilanordnung vorgesehen ist.
Eine Flüssigkeitsreibungskupplung dieser Art ist aus der
DE 43 44 085 A1 bekannt. Bei dieser bekannten Bauart ist die
Vorratskammer auf der Seite des Kupplungsgehäuses innerhalb
eines Einsatzteiles vorgesehen, der dem Anschlußflansch der
Kupplung an die Motorwelle gegenüberliegt. In der Vorratskam
mer ist ein Elektromagnet angeordnet, der über ein Lager ge
genüber dem Kupplungsgehäuse abgestützt ist und während des
Betriebes unverdrehbar gehalten ist. Dieser Elektromagnet
wirkt auf einen Ventilhebel ein, der eine Durchflußöffnung
zwischen der Vorratskammer und einer hinter einer Trennwand
angeordneten Arbeitskammer freigibt. Die Arbeitskammer ist
dabei im äußeren Bereich mit einer Profilierung in der Form
von konzentrischen Ringvorsprüngen versehen, die zwischen
sich entsprechende Ringrippen der Primärscheibe aufnehmen, so
daß auf diese Weise die zwischen Primärscheibe und Kupplungs
gehäuse wirkenden und vom Füllungsgrad der Arbeitskammer mit
Kupplungsflüssigkeit abhängenden Scherkräfte vergrößert wer
den können. Die Arbeitskammer besitzt in ihrem radial äußer
sten Bereich eine in der Regel mit einem Staukörper zusammen
wirkende Rückführbohrung, die in einen radial in die Vorrats
kammer zurückführenden Rückführungskanal mündet. Durch dieses
Rückpumpsystem wird die Kupplungsflüssigkeit aus der Arbeits
kammer heraus und zurück zur Vorratskammer gefördert, so daß
durch den Elektromagneten und durch den von ihm gesteuerten
Ventilhebel der Füllungsgrad in der Arbeitskammer bestimmbar
ist. Die Primärscheibe selbst sitzt drehfest auf einem An
triebswellenstummel, der seinerseits unmittelbar mit der Mo
torwelle verbunden werden kann. Dem Kupplungsgehäuse sind üb
licherweise Lüfterschaufeln zugeordnet, die mit einem Kühler
für das Kühlmittel des Motors zusammenwirken. Die Drehzahl
des Lüfters läßt sich durch verschiedene Parameter über den
Elektromagneten steuern.
Die Funktion einer solchen Flüssigkeitsreibungskupplung ent
spricht dabei - mit Ausnahme der elektrischen Steuerungsmög
lichkeit von außen - der Wirkungsweise bekannter durch ein
Bimetall gesteuerter Viskolüfterkupplungen (DE 32 26 634 C1).
Das gesteuerte Ventil kontrolliert dabei die Befüllung des
Arbeitsraumes aus dem Vorratsraum und das notwendige Druckge
fälle resultiert aus der Fliehkraft infolge der Rotation des
mit dem Kupplungsgehäuse umlaufenden Vorratsraumes. Die Be
füllung der Arbeitskammer ist bei solchen Bauarten stark von
der Drehzahl des Kupplungsgehäuses, die der Lüfterdrehzahl
entspricht, abhängig, so daß bei kleinen Lüfterdrehzahlen,
wie sie entsprechend der Forderung nach niedriger Lüfterleer
laufdrehzahl (ca. 200 Umdrehungen/Minute) vorgesehen werden,
bis zu mehreren Minuten vergehen können, bis ein nennenswer
ter Anstieg der Lüfterdrehzahl aufgrund der Befüllung der Ar
beitskammer eintritt.
Bei den bekannten Bauarten wird durch den Staukörper kontinu
ierlich Kupplungsflüssigkeit aus der Arbeitskammer in die
Vorratskammer zurückgefördert und in allen stabilen Betriebs
punkten zwischen dem Lüfterleerlauf und der vollen Zuschal
tung des Lüfters entspricht die der Arbeitskammer zuströmende
Kupplungsflüssigkeitsmenge (die über das Ventil geregelt
wird) jeweils der zurückgeförderten Menge. Der von dem Stau
körper erzeugte Differenzdruck ist dabei aber, wie bereits
ausgeführt, abhängig von der Drehzahldifferenz zwischen der
angetriebenen Primärscheibe und dem mit den Lüfterschaufel
versehenen Kupplungsgehäuse, d. h. abhängig von der Schlupf
drehzahl. Soll die Lüfterdrehzahl abgesenkt werden, so wird
eine Verminderung des Pegels der Kupplungsflüssigkeit in der
Arbeitskammer vorgesehen. Dies geschieht in der Regel durch
eine stärkere Drosselung des Füllventils und damit durch ein
Überwiegen der abgepumpten Kupplungsmittelmenge gegenüber der
Befüllungsmenge. Bei sehr kleinen Schlupfdrehzahlwerten
(kleiner als 50 Umdrehungen/Minute, die der vollen Zuschal
tung bei mittleren Antriebsdrehzahlen entspricht) ist die
Wirkung der Staukörperpumpe sehr gering. Auch dadurch können
Zeitspannen in der Größenordnung von Minuten vergehen, bis
eine nennenswerte Absenkung der Lüfterdrehzahl eintritt.
Das dynamische Verhalten der bekannten Bauarten von Flüssig
keitsreibungskupplungen ist daher von Totzeiten geprägt. Der
vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Flüs
sigkeitsreibungskupplung der eingangs genannten Art ohne grö
ßeren Steuerungsaufwand so zu gestalten, daß ein schnelleres
Ansprechen des Lüfters ermöglicht werden kann.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird bei einer Flüssigkeitsrei
bungskupplung der eingangs genannten Art nach der Erfindung
vorgesehen, daß die Vorratskammer an der Primärscheibe ange
ordnet und über eine Verbindungsbohrung mit der Arbeitskammer
verbunden ist, und daß das Rückpumpsystem mit einer Rücklauf
leitung in Verbindung steht, in der die den Durchfluß steu
ernde Ventilanordnung eingesetzt ist. Durch diese Ausgestal
tung wird die in der Arbeitskammer vorzusehende Kupplungsmit
telmenge unabhängig von der Lüfterdrehzahl. Die Vorratskammer
ist jetzt in der mit der Antriebsdrehzahl rotierenden Primär
scheibe untergebracht und dadurch ist das Druckgefälle von
der Vorratskammer in die Arbeitskammer von dieser Antriebs
drehzahl bestimmt. Diese Antriebsdrehzahl bestimmt den Kupp
lungsmittelfluß von der Vorratskammer in die Arbeitskammer
über die zwangsläufig vorhandene Konstantdrossel in Form der
entsprechenden Verbindungsbohrung.
Von der Arbeitskammer zurück in die Vorratskammer gelangt das
Kupplungsmittel mit Hilfe des Rückpumpsystems, das auch aus
einer Staukörperpumpe bestehen kann.
In Weiterbildung der Erfindung kann dabei die Rücklaufleitung
in einem stationär gehaltenen Kupplungsteil angeordnet sein,
an dem auch der Staukörper angeordnet wird. Der Rückfluß der
Kupplungsflüssigkeit ist daher bestimmt von der Antriebsdreh
zahl, die, da die Kupplung in der Regel fest an der Motorwel
le angebracht ist, von der Motordrehzahl bestimmt wird und
ferner von der elektronisch oder elektrisch veränderbaren
Drosselwirkung der Ventilanordnung, die in Weiterbildung der
Erfindung ein Magnetventil sein kann. Bei geschlossenem Mag
netventil und damit bei einem Rückfluß gleich null ist nach
einer verhältnismäßig kurzen Zeit das Kupplungsmittel voll
ständig von der Vorratskammer in die Arbeitskammer gelangt
und es erfolgt die Übertragung des maximalen Drehmomentes.
Der Kupplungsflüssigkeitskreislauf muß allerdings so ausge
legt sein, daß bei permanent geöffnetem Magnetventil das über
die Zuströmöffnung in die Arbeitskammer eintretende Kupp
lungsmittel auch vollständig wieder in die Vorratskammer zu
rückgefördert werden kann. Dies kann in Weiterbildung der Er
findung dadurch erreicht werden, daß die Zuflußöffnung der
Bohrung zwischen Vorratskammer und Arbeitskammer mit einem
fliehkraftabhängigen Ventil versehen wird, das beispielsweise
als eine Blattfeder ausgeführt sein kann, welche mit steigen
der Drehzahl die Abflußbohrung aus dem Vorratsraum zunehmend
verschließt.
In Weiterbildung der Erfindung kann die Primärscheibe in ih
rem radial äußeren Bereich mit einer nach der von dem statio
när gehaltenen Kupplungsteil abgewandten Seite ragenden Pro
filierung versehen sein, die in eine korrespondierende Profi
lierung der Arbeitskammer eingreift. Durch die erfindungsge
mäße Ausgestaltung liegt dabei die Profilierung der Primär
scheibe auf der Seite des Kupplungsgehäuses, auf der die Ar
beitskammer liegt. Der entsprechende Gehäuseteil, der die Ar
beitskammer umfaßt und der beispielsweise ein Deckel sein
kann, wird zweckmäßig auf seiner Außenseite mit Kühlrippen
ausgerüstet, so daß, da auf dieser Seite das Kupplungsgehäuse
dem Kühler zugewandt ist und von einem Luftstrom beaufschlagt
wird, die in der Kupplung durch die Flüssigkeitsreibung ent
stehende Wärme unmittelbar an ihrem Entstehungsort abgeführt
werden kann.
In Weiterbildung der Erfindung ist der stationär gehaltene
Kupplungsteil mit Lagern zur drehbaren Anordnung der An
triebswelle mit der Primärscheibe und zur Lagerung des Kupp
lungsgehäuses versehen. In Weiterbildung der Erfindung kann
in konstruktiv einfacher Weise die Primärscheibe in ihrem
zentralen Bereich mit einer ringförmigen Vorratskammer verse
hen sein, die mit mindestens einer in den radial äußeren Be
reich der Primärscheibe führenden Bohrung versehen ist. In
konstruktiv einfacher Weise kann bei dieser Ausführungsform
das Magnetventil in einem nach außen ragenden Kragen des
Kupplungsteiles angeordnet und dort mit den elektrischen An
schlüssen versehen sein. Die Vorratskammer kann als ein zur
Drehachse hin offener Ring ausgebildet sein, wobei der Rück
laufleitungsteil hinter dem Magnetventil radial innerhalb
dieses offenen Ringes verläuft und mit seiner Mündung vor der
offenen Seite des Ringes angeordnet ist.
Die Erfindung ist anhand eines Ausführungsbeispieles in der
Zeichnung dargestellt und wird im folgenden erläutert. Es
zeigen:
Fig. 1 einen schematischen Längsschnitt durch eine Flüs
sigkeitsreibungskupplung nach der Erfindung,
Fig. 2 eine vergrößerte Darstellung eines in der Flüssig
keitsreibungskupplung der Fig. 1 vorgesehenen
Fliehkraftventils und
Fig. 3 das Funktionsprinzip der Fliehkraftreibungskupplung
der Fig. 1 in einer Art Blockdarstellung.
Die Fig. 1 zeigt, daß auf eine Antriebswelle 1, die in nicht
näher gezeigter Weise über einen Flansch unmittelbar an die
Abtriebswelle eines Verbrennungsmotors angeflanscht werden
kann, die Primärscheibe 2 einer Flüssigkeitsreibungskupplung
3 drehfest aufgesetzt ist, was in bekannter Weise durch Auf
pressen oder Verkeilen geschehen kann. Die Primärscheibe 2
ist in ihrem radial außen liegenden Bereich mit einer Profi
lierung in der Form konzentrischer ringförmiger Rippen 4 ver
sehen, die zwischen ebenfalls konzentrisch zueinander ange
ordnete Ringrippen 5 des Deckels 6a eines Kupplungsgehäuses 6
hereinragen und mit diesen den äußeren Bereich einer Arbeits
kammer 7 bilden, die mit einer Kupplungsflüssigkeit füllbar
ist. Der Deckel 6a ist auf seiner Außenseite mit etwa radial
verlaufenden Kühlrippen 8 versehen und besitzt einen Naben
teil 9, mit dem er über ein Wälzlager 10 auf dem Endabsatz Ia
der Antriebswelle 1 gelagert ist.
Der Deckel 6a ist fest mit einem etwa glockenförmig ausgebil
deten Kupplungsgehäuse 6 verbunden, das Befestigungsbohrungen
11 zum Anbringen von Lüfterschaufeln und auf der vom Deckel
6a abgewandten Seite mit einem Nabenteil 12 versehen ist, der
über ein Wälzlager 13 auf einem Ansatz 14a eines Kupplungs
teiles 14 gelagert ist, der über eine Malterung 15 stationär
und damit nicht drehbar gehalten ist. Die Nabe 12 wird durch
etwa radial verlaufende Verstärkungsrippen 17, die im Betrieb
auch eine Kühlwirkung ausüben, am Kupplungsgehäuse 6 abge
stützt. Der Kupplungsteil 14 ist seinerseits über ein Wälzla
ger 16 auf einem Absatz 1b der Antriebswelle 1 gelagert.
Die Primärscheibe ist in ihrem zur Antriebswelle 1 gerichte
ten zentralen Bereich mit einer Ausnehmung 18 versehen, in
der ein zur Achse 19 hin offener Ring 20 angeordnet ist, der
über eine Zuführbohrung 21 mit dem radial äußersten Bereich
der Primärscheibe in Verbindung steht. An der Mündung 22 die
ser Zuführbohrung 21 ist dabei ein fliehkraftabhängiges Ven
til 23 angeordnet, das, wie Fig. 2 zeigt, aus einer Blattfe
der 24 besteht, die fliehkraftabhängig gegen die Öffnung 22
gedrückt wird, so daß diese bei höheren Drehzahlen geschlos
sen wird. Die Blattfeder 24 besitzt eine später im Bereich
der Öffnung 22 zu liegen kommende Bohrung 25. Die Ausnehmung
18 und der in ihr untergebrachte Ring 20 bilden die Vorrats
kammer für die Kupplungsflüssigkeit, die somit über die Zu
führbohrung 21 in die Arbeitskammer 7 gelangen kann.
Aus der Arbeitskammer 7 kann Kupplungsflüssigkeit über eine
Staukörperanordnung 26 in eine Rücklaufbohrung 27 gefördert
werden, die im Bereich des Schiebekolbens 28 eines Magnetven
tils 29 mündet und abhängig von der Stellung dieses Schiebe
kolbens 28 zu einer weiterführenden Rücklaufbohrung 30 hin
geöffnet oder geschlossen wird. Die Rücklaufbohrung 30 ver
läuft durch einen Ringansatz 31 des Kupplungskörpers 14, der
sich in die Ausnehmung 18 soweit herein erstreckt, daß die
Mündung des Rücklaufbohrungsteiles 30 radial innerhalb des
Ringes 20 liegt. Es wird deutlich, daß die Kupplungsflüssig
keit durch die Rücklaufbohrung 27 aufgrund der Pumpwirkung
der Staukörperanordnung 26 in Abhängigkeit von der Stellung
des Magnetventiles 29 in die Vorratskammer 32, d. h. in den
Bereich des Ringes 20 zurückgefördert werden kann. Das Mag
netventil 29 ist im übrigen mit einer elektrischen Steuerlei
tung 33 verbunden, über die abhängig von verschiedenen Para
metern elektronische Steuerungssignale zur Steuerung des Ma
gnetventils 29 und seines Schiebers 28 gegeben werden können.
Wie aus Fig. 1 und 3 erkennbar wird, kann Kupplungsflüssig
keit aus der Vorratskammer 32 durch die Fliehkraftwirkung
über die Zuführbohrung 21 in die Arbeitskammer 7 und dort
insbesondere in deren radialen Außenbereich gelangen. Die
Druckdifferenz ΔP zwischen Vorratskammer 32 und Arbeitskammer
7 ist dabei abhängig von der Drehzahl nA der Welle 1, d. h.
abhängig von der Antriebsdrehzahl
ΔP = f(nA).
Die so geförderte Kupplungsflüssigkeit unterliegt in der Zu
führbohrung 21 dabei einem konstanten Druckverlust, der vom
Bohrungsdurchmesser abhängig ist, oder, wenn das Fliehkraft
ventil 23 wirksam wird, ebenfalls von der Antriebsdrehzahl.
Der Druckverlust ΔP innerhalb der Zuführleitung 21 ist daher
ΔP = konstant oder ΔP = f(nA).
Entscheidend für die Funktion der Kupplung ist nun, daß das
in die Arbeitskammer 7 strömende Kupplungsmittel bei voll ge
öffnetem Magnetventil 29 über die Rücklaufleitungen 27 und 30
auch wieder vollständig aus der Arbeitskammer 7 heraus und in
die Vorratskammer gefördert werden kann. Dies geschieht durch
die Staukörperpumpanordnung 26, die in Abstimmung mit dem
Durchmesser der Rückführleitungen 27 und 30 so ausgelegt wer
den muß, daß das zufließende Kupplungsmittel auch wieder
vollständig abgeführt werden kann, so daß sich die Arbeits
kammer 7 nicht füllt und lediglich ein Umlauf von Kupplungs
flüssigkeit stattfindet. Wird aber durch das Magnetventil 29
der Widerstand innerhalb der Leitungen 27 und 30 verändert,
dann findet der Füllvorgang der Arbeitskammer 7 statt. Die
Druckdifferenz in den Rückführleitungen 27 und 30 wird daher
bestimmt von der elektronischen Ansteuerung des Magnetventils
29
ΔP = f(A),
wobei A die elektronische Ansteuerung bezeichnen soll.
Durch diese Ausgestaltung, bei der die Steuerung des Kupp
lungsmittelumlaufes durch die Steuerung des Rücklaufes er
folgt, kann ein wesentlich schnellerer Füllvorgang und Ent
leervorgang der Arbeitskammer 7 erreicht werden, so daß die
neue Flüssigkeitsreibungskupplung, die auch die Lüfterschau
feln aufnimmt, einen sehr viel schneller ansprechenden Lüfter
für einen Fahrzeugkühler zu verwirklichen erlaubt.
Claims (14)
1. Flüssigkeitsreibungskupplung mit einer auf einer An
triebswelle (1) sitzenden Primärscheibe (2), die in einer mit
Flüssigkeit füllbaren Arbeitskammer (7) eines als Sekundär
teil dienenden Gehäuses (6) umläuft, wobei eine Vorratskammer
(32) für die Kupplungsflüssigkeit vorgesehen ist und im radi
al äußeren Bereich der Arbeitskammer ein Rückpumpsystem (26)
für die Rückführung der Kupplungsflüssigkeit zur Vorratskam
mer und eine den Kupplungsmittelkreislauf zwischen der Vor
ratskammer und der Arbeitskammer elektrisch steuernde Venti
lanordnung (29) vorgesehen ist,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Vorratskammer (32) an der Primärscheibe (2) angeordnet und
über eine Verbindungsbohrung (21) mit der Arbeitskammer (7)
verbunden ist, und daß das Rückpumpsystem (26) mit einer
Rücklaufleitung (27) in Verbindung steht, in der die den
Kupplungsmittelkreislauf steuernde Ventilanordnung (29) ein
gesetzt ist.
2. Flüssigkeitsreibungskupplung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Rücklaufleitung (27) in einem statio
när gehaltenen Kupplungsteil (14) angeordnet ist.
3. Flüssigkeitsreibungskupplung nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Primärscheibe (2) in ihrem radial äu
ßeren Bereich mit einer nach der von dem stationär gehaltenen
Kupplungsteil (14) abgewandten Seite ragenden Profilierung
(4) versehen ist, die in eine korrespondierende Profilierung
(5) der Arbeitskammer (7) eingreift.
4. Flüssigkeitsreibungskupplung nach Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Arbeitskammer (7) in einem Gehäuse
teil (6a) angeordnet ist, der auf der Außenseite mit Kühlrip
pen (8) ausgerüstet ist.
5. Flüssigkeitsreibungskupplung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Ventilanordnung aus einem Elektromag
netventil (29) besteht.
6. Flüssigkeitsreibungskupplung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der stationär gehaltene Kupplungsteil
(14) mit einem Lager (16) zur drehbaren Anordnung der An
triebswelle (1) und mit einem Lager (13) zur drehbaren Anord
nung des Kupplungsgehäuses (6) versehen ist.
7. Flüssigkeitsreibungskupplung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Antriebswelle (1) mit einem Flansch
an die Motorwelle angeschlossen ist.
8. Flüssigkeitsreibungskupplung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Primärscheibe (2) in einem zentralen
Bereich mit einer ringförmigen Vorratskammer (32) in der Form
einer Ausnehmung (18) versehen ist.
9. Flüssigkeitsreibungskupplung nach Anspruch 8, dadurch
gekennzeichnet, daß die Vorratskammer (32) mit einer in den
radial äußeren Bereich der Primärscheibe führenden Bohrung
(21) versehen ist.
10. Flüssigkeitsreibungskupplung nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß das Magnetventil in einem nach außen ra
genden Kragen (14a) des stationär gehaltenen Kupplungsteiles
(14) angeordnet und dort mit den elektrischen Anschlüssen
(33) versehen ist.
11. Flüssigkeitsreibungskupplung nach Anspruch 8, dadurch
gekennzeichnet, daß die Vorratskammer (32) als ein zur Dreh
achse hin offener Ring (20) ausgebildet ist und der Rücklauf
leitungsteil (30) hinter dem Magnetventil (29) radial inner
halb dieses offenen Ringes (20) verläuft und mit seiner Mün
dung vor der offenen Seite des Ringes (20) angeordnet ist.
12. Flüssigkeitsreibungskupplung nach Anspruch 9, dadurch
gekennzeichnet, daß die Eintrittsöffnung (22) der Bohrung
(21) mit einem fliehkraftabhängig wirkenden Ventil (23) ver
sehen ist.
13. Flüssigkeitsreibungskupplung nach Anspruch 12, dadurch
gekennzeichnet, daß als fliehkraftabhängiges Ventil eine
Blattfeder (24) vorgesehen ist.
14. Flüssigkeitsreibungskupplung nach Anspruch 13, dadurch
gekennzeichnet, daß die Blattfeder (24) vor der Zuflußöffnung
(22) angeordnet und mit einer Drosselbohrung (25) versehen
ist, die so bemessen ist, daß auch bei hohen Drehzahlen ein
Kupplungsmitteldurchfluß vorhanden ist, dennoch bei geöffne
tem Magnetventil (29) die zulaufende Menge von Kupplungsflüs
sigkeit auch wieder aus der Arbeitskammer (7) abführbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19741073A DE19741073A1 (de) | 1997-09-18 | 1997-09-18 | Flüssigkeitsreibungskupplung |
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| DE19741073A DE19741073A1 (de) | 1997-09-18 | 1997-09-18 | Flüssigkeitsreibungskupplung |
Publications (1)
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| DE19741073A1 true DE19741073A1 (de) | 1999-03-25 |
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ID=7842751
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| DE19741073A Withdrawn DE19741073A1 (de) | 1997-09-18 | 1997-09-18 | Flüssigkeitsreibungskupplung |
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| Country | Link |
|---|---|
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