DE19741974A1 - Sockelleiste - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Sockelleiste mit einem Wandschenkel.
Sockelleisten dieser Art sind vielfach bekannt. Typischerweise wird der
Wandschenkel an einer Wand befestigt, er erstreckt sich nach unten bis
auf einen Fußbodenbelag. Als Fußbodenbelag kommen beispielsweise Tep
pichböden, Parkett, Steinfußböden, Kunststoffußböden, Quarzkieselböden
usw. in Betracht.
Eine bekannte Sockelleiste nach dem Stand der Technik ist im Profil gese
hen flach, sie hat oben einen Vorsprung, unterhalb des Vorsprungs kann
ein Streifen Teppichboden aufgeklebt werden. In dieser Ausführung gibt es
auch Sockelleisten, die Hohlräume für Kabel ausbilden, also eine Kombina
tion eines Kabelkanals und einer Sockelleiste sind. Bei ihnen ist der
Wandschenkel relativ dick, da er die Kabelkanäle aufnehmen muß. Die
Vorderfläche des Wandschenkels hat daher eine relativ große Entfernung
von der Wand, beispielsweise mehr als 2 cm.
Unter Sockelleisten werden Abschlüsse im unteren Wandbereich von Räumen
aller Art verstanden. Sockelleisten werden häufig auch als Fußbodenlei
sten, Teppichleisten oder Fußleisten bezeichnet. Sie dienen dazu, den un
teren Bereich einer Wand, beispielsweise die ersten 5 cm, zu schützen und
gleichzeitig dekorativ auszugestalten. Sie schützen z. B. die Wand, wenn
der Boden gereinigt wird, also z. B. gefegt, gesaugt wird.
Die Erfindung hat sich mit dem Problem befaßt, Sockelleisten dieser Art
zu verbessern. Sie geht dabei von folgenden Überlegungen aus:
Fußböden werden heute zumeist auf schwimmendem Estrich verlegt. Schwimmender Estrich hat den Vorteil, daß eine Schallbrücke vom Fußbo den zu den Wänden hin, aber auch zum tragenden Untergrund hin unterbro chen ist. Zugleich ermöglicht er ein freieres Ausdehnen des Estrichkörpers, was beispielsweise bei Fußbodenheizungen wichtig ist. Zur Herstellung von schwimmendem Estrich wird üblicherweise ein Randstreifen aus Styro por oder ähnlichem Schaummaterial vor Ausgießen des Estrichs an der Wand befestigt. Er bewirkt einen gewissen Abstand des Estrichkörpers von der Wand. Dieser Abstand ist aber nicht immer genau einzuhalten bzw. vor gegeben, vielmehr stellt man fest, daß der Estrichkörper mehr oder weni ger von der eigentlichen Wand beabstandet ist. Die Abstandslinien sind oft auch nicht immer parallel zur Wand, sondern manchmal bogenförmig oder dergleichen. Ragt die Kante des Estrichkörpers zu weit in den Raum hin ein, hat sie also einen zu großen Abstand von der Wand, kommt es zu ein em mangelhaften Halt und zu einer mangelhaften Unterstützung für den Bodenbelag, beispielsweise für einen Teppichboden.
Fußböden werden heute zumeist auf schwimmendem Estrich verlegt. Schwimmender Estrich hat den Vorteil, daß eine Schallbrücke vom Fußbo den zu den Wänden hin, aber auch zum tragenden Untergrund hin unterbro chen ist. Zugleich ermöglicht er ein freieres Ausdehnen des Estrichkörpers, was beispielsweise bei Fußbodenheizungen wichtig ist. Zur Herstellung von schwimmendem Estrich wird üblicherweise ein Randstreifen aus Styro por oder ähnlichem Schaummaterial vor Ausgießen des Estrichs an der Wand befestigt. Er bewirkt einen gewissen Abstand des Estrichkörpers von der Wand. Dieser Abstand ist aber nicht immer genau einzuhalten bzw. vor gegeben, vielmehr stellt man fest, daß der Estrichkörper mehr oder weni ger von der eigentlichen Wand beabstandet ist. Die Abstandslinien sind oft auch nicht immer parallel zur Wand, sondern manchmal bogenförmig oder dergleichen. Ragt die Kante des Estrichkörpers zu weit in den Raum hin ein, hat sie also einen zu großen Abstand von der Wand, kommt es zu ein em mangelhaften Halt und zu einer mangelhaften Unterstützung für den Bodenbelag, beispielsweise für einen Teppichboden.
Nun möchte man einerseits durchaus den Spalt zwischen Estrichkörper und
eigentlicher Wand groß machen, denn beispielsweise bei im Estrich verleg
ten Fußbodenheizungen ist man bestrebt, einen möglichst großen Spiel
raum für die durch Wärmedehnung bewirkte Änderung der Größe des Es
trichkörpers zu haben. Man möchte aber anderseits und insbesondere aus
Gründen der Optik Spalten oder unschöne Bereiche im Übergang zwischen
Fußbodenbelag und Sockelleiste vermeiden.
Hiervon ausgehend hat es sich die Erfindung zur Aufgabe gemacht, die
vorbekannten Sockelleisten der eingangs genannten Art so weiterzubilden,
daß auch problemlos größere Fugen zwischen Estrichkörper und Wand
verkraftet werden können, ohne daß ein flexibler Fußbodenbelag, wie
beispielsweise ein Teppichböden, seinen Halt verliert oder ein gegossener
Fußboden, wie z. B. ein kunststoffgebundener Fußboden, zu weit in den
Schlitz hineinrutscht bzw. fließt und damit möglicherweise wieder eine
Brücke bildet.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch eine Sockelleiste mit
einem Wandschenkel und einem flachen, unter einem Fußbodenbelag anzu
ordnenden und auf einem Untergrund, wie z. B. auf einem Estrich zu befe
stigenden Bodenschenkel.
Der Bodenschenkel ist ausgesprochen flach, er kann dadurch unter einem
Bodenbelag angeordnet werden, ohne daß dies in irgendeiner Form zu ein
em Absatz im Bodenbelag führt. Typische Dicken des Bodenschenkels liegen
bei 1 mm, z. B. 0,8 mm. Aber selbst bei Dicken von 2 mm würde ein Absatz
nicht bemerkbar sein. Der Bodenschenkel kann zudem zu seinem freien Ende
hin verjüngt auslaufen, was eine sichtbare Stufe an seinem freien Ende
noch besser unterdrückt.
Durch die erfindungsgemäße Sockelleiste wird der Eckenbereich zwischen
Wand und Boden sehr sauber abgedeckt und gestaltet, und zwar bereits
schon vor Auftragen des eigentlichen Fußbodens. Der Bodenschenkel wird
auf dem Untergrund, zumeist dem Estrich, befestigt. Dies kann durch Kle
ben, Schrauben oder dergleichen erfolgen. Der Wandschenkel wird vorzugs
weise überhaupt nicht befestigt, er hält dadurch, daß der mit ihm ver
bundene Bodenschenkel fixiert ist. Das Profil der Sockelleiste wird bei der
Montage so gegen die Wand gedrückt, daß der Wandschenkel federnd an
der Wand anliegt. Hierzu kann beispielsweise der Winkel zwischen Boden
schenkel und Wandschenkel etwas größer als 90° sein und während der
Montage beim Andrücken verkleinert werden auf beispielsweise 90°.
Aufgrund des relativ breiten Bodenschenkels können alle Unsauberheiten
des Estrichs ausgeglichen werden. Die anschließende Verlegung des eigent
lichen Fußbodens wird dadurch erheblich vereinfacht. Es können aber
auch unter dem Bodenschenkel und gegebenenfalls hinter dem Wandschen
kel irgendwelche Installationen durchgeführt werden, beispielsweise elek
trische Leitungen, Wasserleitungen z. B. einer nachträglich installierten
Zentralheizung usw. verlegt werden. Die erfindungsgemäße Sockelleiste
ermöglicht es, daß ein relativ breiter Spalt zwischen Estrichkörper und
eigentlicher Wand bleibt, in den Installationsleitungen eingefügt werden
können.
In einer besonders bevorzugten Ausführung der Erfindung hat der Boden
schenkel eine (quer zur Wand gemessene) Länge von mindestens 20 mm, vor
zugsweise von mindestens 40 mm. Entsprechende Spalte zwischen dem Es
trichkörper und der Wand können überbrückt werden.
Der Wandschenkel wird so ausgebildet, daß sich zwischen ihm und der
eigentlichen Wand eine Dehnfuge befindet. Hierzu kann der Wandschenkel
beispielsweise eine leichte Schrägung haben, er kann in seinem oberen
Endbereich U-förmig abgewinkelt sein oder aber auch einfach nur oben
eine quer zur Wand weisende Abwinkelung aufweisen. Dadurch bleibt aus
reichend Platz zwischen einerseits der Wand und andererseits dem Über
gangsbereich von Bodenschenkel und Wandschenkel für eine Dehnfuge.
In einer bevorzugten Weiterbildung ist die Sockelleiste ein L-förmiges Pro
fil. Dabei sind in einer vorteilhaften Weiterbildung beide L-Schenkel, also
Bodenschenkel und Wandschenkel, im wesentlichen gleich lang.
Es hat sich als bevorzugt herausgestellt, am Bodenschenkel in unmittelba
rer Nähe der Stelle, an der er mit dem Wandschenkel verbunden ist, einen
kurzen Schrägbereich vorzusehen. Dadurch kann man unsaubere Randausar
beitungen, beispielsweise ein leichtes Aufschüsseln des Unterbodens, auf
nehmen.
Bevorzugt ist eine Ausbildung, bei der die Unterfläche des Bodenschenkels
für eine Haftbrücke mit dem Estrich vorbereitet ist. Dies kann beispiels
weise durch ein Aufrauhen durch Löcher, durch einen Primer, der die
Haftvermittlung sichert usw. geschehen.
Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den übrigen
Ansprüchen sowie der nun folgenden Beschreibung von nicht einschränkend
zu verstehenden Ausführungsbeispielen, die unter Bezugnahme auf die
Zeichnungen näher erläutert werden. In dieser zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung eines kurzen Stücks Sockelleiste,
das mit seinem Wandschenkel an einer Wand anliegt und mit seinem Boden
schenkel auf einem Estrichstück befestigt ist, eingezeichnet ist strich
punktiert auch ein Bodenbelag,
Fig. 2 eine Draufsicht auf eine Sockelleiste in einer Ausbildung entspre
chend Fig. 1,
Fig. 3 eine Stirnansicht eines Sockelleistenprofils bestehend aus zwei
separaten Profilen, die miteinander steckbar verbindbar sind,
Fig. 4 eine Darstellung entsprechend Fig. 3 in einer anderen Ausführung
der Sockelleiste,
Fig. 5 einen Zuschnitt für die Herstellung einer Außenecke,
Fig. 6 eine Stirnansicht einer Außenecke,
Fig. 7 einen Zuschnitt für die Herstellung einer Innenecke,
Fig. 8 eine Stirnansicht einer fertiggestellten Innenecke und
Fig. 9 eine Stirnansicht einer Sockelleiste in Nähe einer Ecke mit aufge
setztem Eckenprofil.
Die Sockelleiste nach den Fig. 1 und 2 hat einen Wandschenkel 20 und
einen Bodenschenkel 22. Beide sind einstückig miteinander verbunden. Die
Sockelleiste ist aus einem flachen, rechteckförmigen Blechzuschnitt aus 0,8
mm Edelstahlblech durch mehrfaches Abkanten hergestellt. Beide Schenkel
20, 22 sind ca. 5-6 cm lang.
Der Wandschenkel 20 ist in seinem oberen Endbereich U-förmig abgebogen.
Dadurch entsteht eine im wesentlichen waagerechte Basisfläche 24, weiter
hin wird ein nach unten weisender freier Schenkel 26 gebildet. Letzterer
liegt mit elastischer Vorspannung an einer Wand 28 an.
Der Bodenschenkel 22 ist auf einem Estrichkörper 30 befestigt. Im gezeig
ten Ausführungsbeispiel ist er verklebt. Er kann aber auch verschraubt
und auf jede andere beliebige Art befestigt werden. Für die Befestigung
sind Lochungen 32 vorgesehen, aus Fig. 2 sind zwei parallele Lochreihen
zu erkennen. Die Löcher haben einen Durchmesser von etwa 12 mm. Sie sind
durch Stanzen hergestellt. Jede andere Art von Durchbrüchen ist ebenfalls
möglich. Aufgrund der Löcher wird die Verklebung besser, ist aber auch
eine Befestigung der Schrauben, Nägel und dergleichen möglich.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, ist der Estrichkörper 30 von der Wand 28
durch einen Schaumstreifen 34 separiert, beispielsweise aus Styropor. Fig.
1 läßt erkennen, daß oberhalb dieses Schaumstreifens 34 ein Freiraum 36
bleibt. Dieser Freiraum befindet sich zwischen der Wand 28 und dem Über
gangsbereich der beiden Schenkel 20, 22. Zwar ist auch im Bereich der U-
förmigen Abwinkelung ein Hohlraum vorhanden, dieser ist aber für den
Ausgleich von thermischen Spannungen nicht entscheidend. Entscheidend
ist, daß der Wandschenkel 20 einen unterschiedlichen Winkel zum fixierten
Bodenschenkel 22 einnehmen kann.
Auf dem Bodenschenkel 22 ist strichpunktiert ein Fußbodenbelag, bei
spielsweise ein Quarzkieselboden oder aber auch ein Teppichboden, ange
ordnet, er erstreckt sich über die gesamte Oberfläche des Estrichskörpers
30. Es soll hier nur verdeutlicht werden, daß sich der Bodenschenkel 22
unterhalb dieses Fußbodenbelags 38 befindet. Der Fußbodenbelag 38
stößt bis an den Wandschenkel 20.
Es ist grundsätzlich nicht notwendig, den Wandschenkel 20 irgendwie an
der Wand zu fixieren. Es ist allerdings möglich, den Wandschenkel 20 in
seinem oberen Bereich, beispielsweise im Bereich seines freien Schenkels
26, an der Wand festzulegen. Dies kann auf herkömmliche Weisen geschehen,
beispielsweise durch Festkleben, aber auch durch Halteklammern, durch ein
Halteprofil oder dergleichen, die den freien Schenkel 26 von unten ergrei
fen und ihn zwischen sich und der Wand 28 festlegen. Dies ist insbesonde
re bei nicht vollständig geraden Wänden von Vorteil.
Der Bodenschenkel 22 hat in unmittelbarer Nähe seines Übergangs zum
Wandschenkel 20 einen Schrägbereich 40. Er ist relativ kurz, beträgt bei
spielsweise nur etwa 10% der Gesamtlänge des Bodenschenkels 22. Er ver
läuft im Winkel von etwa 30° zum Bodenschenkel 22.
Grundsätzlich kann die Sockelleiste aus beliebigem Material hergestellt
werden. Sie kann beispielsweise auch aus Kunststoff, einem beliebigen
Metall, z. B. auch Aluminium hergestellt sein. Vorzugsweise ist sie aus ein
em flachen Material hergestellt, damit der Bodenschenkel 22 nicht zu dick
wird. Typische Dicken des Bodenschenkels liegen unter 1 mm, er kann aber
auch 2, 3 mm usw. dick sein.
Die Dicke des Wandschenkels 20 ist dagegen weitgehend unkritisch. Es
muß nur sichergestellt sein, daß der Wandschenkel sich in unterschiedli
chen Winkeln zum Bodenschenkel 22 einstellen kann.
Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 ist ebenso wie im Ausführungsbeispiel
nach Fig. 4 die Sockelleiste zweiteilig. Sie besteht jeweils aus einem Bo
denschenkel, der eine nach oben weisende, schlitzförmige Aufnahme 42 für
den Wandschenkel 20 ausbildet. Der Wandschenkel ist im wesentlichen ein
flaches Teil, er hat jedoch die Abwinkelung in seinem oberen Endbereich.
Anstelle der Abwinkelung kann hier auch eine Abrundung, eine Umbörte
lung oder dergleichen vorgesehen sein. Es ist auch möglich, auf den freien
Schenkel 26 zu verzichten.
Im zusammengesteckten Zustand ergeben die Anordnungen nach den Fig.
3 und 4 jeweils eine komplette Sockelleiste entsprechend der Erfindung.
Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 sind die beiden Teile aus Blech gefer
tigt. Nach Fixieren des Bodenschenkels 22 auf einem Untergrund wird der
Wandschenkel 20 eingesteckt. Es ist aber auch möglich, das Einstecken
vorher durchzuführen.
Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 zeigt eine zweiteilige Sockelleiste aus
Aluminium. Hierbei ist es möglich, Profilverzweigungen usw. zu erstellen,
da die Profile im Strangpressverfahren erhalten werden. Auf diese Weise
ist beispielsweise auch eine obere Kante im Bereich der U-förmigen Abwin
kelung möglich, beispielsweise zur Befestigung von Teppichboden oder der
gleichen.
Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 läuft der Bodenschenkel 22 an seinem
rechten Endbereich spitz aus. Dadurch werden Stufen vermieden, die mögli
cherweise in einem Bodenbelag, wie beispielsweise einem Teppichboden,
sichtbar sein könnten.
In den Ausführungsbeispielen nach den Fig. 5-8 werden Winkel darge
stellt, wie sie für Ecken eingesetzt werden. Das Ausführungsbeispiel nach
den Fig. 5 und 6 zeigt einen Winkel für einen Außenecke. Fig. 5 zeigt
den Zuschnitt 44, Fig. 6 die fertiggestellte Außenecke, den Außenwinkel
46.
Entsprechend zeigt Fig. 7 einen Zuschnitt 44 für eine Innenecke, Fig. 8 den
entsprechenden, fertiggestellten Körper (Innenwinkel 48). Beide Ausfüh
rungsbeispiele nach den Fig. 5-8 sind für 90°-Ecken vorgesehen. Bei
anderen Eckwinkeln ändern sich die Winkelausschnitte in den Zuschnitten.
Fig. 9 zeigt, wie derartige Außenecken bzw. Innenecken eingesetzt werden.
Sie verkleiden außen im Bereich der Ecken den Wandschenkel 20 und ha
ben keine Erstreckung im Bereich des Bodenschenkels 22. Auf diese Weise
wird die Ecke sorgfältig ausgebildet. Die Verbindung zwischen dem Eckkör
per und der eigentlichen Sockelleiste kann über beliebige Verbindungsver
fahren erfolgen, beispielsweise durch Kleben.
In den Fig. 5 und 7 sind die gestrichelten Linien Biegelinien 50.
Claims (10)
1. Sockelleiste mit einem Wandschenkel (20) und einem flachen, unter ein
em Fußbodenbelag (38) anzuordnenden und auf einem Untergrund, wie z. B.
auf einem Estrich zu befestigenden Bodenschenkel (22).
2. Sockelleiste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden
schenkel (22) in Querschnittsrichtung der Sockelleiste mindestens 20
mm, vorzugsweise mindestens 40 mm gegenüber dem Wandschenkel (20)
vorspringt.
3. Sockelleiste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie ein im
wesentlichen L-förmigen Profil ist.
4. Sockelleiste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden
schenkel (22) in unmittelbarer Nähe des Wandschenkels (20) einen kur
zen Schrägbereich (40) aufweist.
5. Sockelleiste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Wand
schenkel (20) in seinem oberen Bereich abgewinkelt, insbesondere U-
förmig mit nach unten weisenden freien Schenkel abgewinkelt ist.
6. Sockelleiste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden
schenkel (22) an seiner Unterfläche ein Mittel zur Haftvermittlung ge
genüber dem Untergrund, beispielsweise eine Aufrauhung, Lochungen
(32), einen Primer usw. aufweist.
7. Sockelleiste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus
einem dünnen Edelstahlblech, insbesondere einem 0,6 bis 1 mm dicken
Edelstahlblechs, durch Abkanten hergestellt ist.
8. Sockelleiste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für die
Herstellung von Eckbereichen überlappende Eckformteile (46, 48) vorge
sehen sind, die den Wandschenkel (20) übergreifen, aber sich nicht in
Richtung des Bodenschenkels (22) erstrecken.
9. Sockelleiste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie zweitei
lig ist, daß der Bodenschenkel (22) eine schlitzförmige Aufnahme (42)
für den Wandschenkel (20) ausbildet und daß der untere Bereich des
Wandschenkels (20) entsprechend dieser Aufnahme (42) geformt ist.
10. Sockelleiste nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Eckteile für die
Herstellung von Ecken.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19741974A DE19741974A1 (de) | 1997-09-23 | 1997-09-23 | Sockelleiste |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19741974A DE19741974A1 (de) | 1997-09-23 | 1997-09-23 | Sockelleiste |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19741974A1 true DE19741974A1 (de) | 1999-03-25 |
Family
ID=7843359
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19741974A Withdrawn DE19741974A1 (de) | 1997-09-23 | 1997-09-23 | Sockelleiste |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19741974A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB2477836A (en) * | 2009-12-21 | 2011-08-17 | David William Beddoes | Hollow pivotable skirting board |
-
1997
- 1997-09-23 DE DE19741974A patent/DE19741974A1/de not_active Withdrawn
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB2477836A (en) * | 2009-12-21 | 2011-08-17 | David William Beddoes | Hollow pivotable skirting board |
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8141 | Disposal/no request for examination |