DE19741626A1 - Kugellager für Längsbewegungen - Google Patents
Kugellager für LängsbewegungenInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Kugellager für Längsbewegungen mit
mehreren am Umfang verteilten endlosen Kugelreihen, die jeweils aus zwei
längsverlaufenden Führungsbahnen für die belasteten bzw. unbelasteten Kugeln und
diese Führungsbahnen an den Enden paarweise miteinander verbindenden
halbkreisförmigen Umlenkbahnen bestehen, wobei die längsverlaufende
Führungsbahn für die belasteten Kugeln einen radial nach innen offenen Schlitz
zum Durchtritt der Kugeln in Richtung auf die Welle oder dgl. aufweist und die
längsverlaufende Führungsbahn für die unbelasteten Kugeln allseitig abgedeckt ist.
Bei den bekannten Ausführungen von Kugellagern dieser Art sind die
Rücklaufkanäle für die unbelasteten Kugeln meistens als Bohrungen mit
quadratischem oder kreisförmigem Querschnitt ausgebildet, wobei im Falle der
kreisförmigen Querschnitte der Bohrungsdurchmesser geringfügig größer als der
Durchmesser der unbelasteten Kugeln ausgebildet ist. Nachdem die unbelasteten
Kugeln in den Rücklaufbahnen nicht in Berührung mit der Welle sind, werden sie
nicht zwangsgeführt weiterbewegt, sondern von den aus den belasteten Zonen
austretenden Kugeln weitergeschoben. Beim Durchschieben der unbelasteten
Kugeln durch die Rücklaufkanäle können die unbelasteten Kugeln wegen des
größeren Durchmessers oder der Weite dieser Rücklaufkanäle nach allen Seiten
etwas ausweichen, so daß auf die Kugeln wirkende, versetzte Drehmomente
entstehen, die in den Kontaktstellen der einzelnen Kugeln miteinander Gleitreibung
entstehen lassen. Die Kugeln gleiten deshalb durch den Rücklaufkanal. Außerdem
bieten diese bekannten quadratischen oder kreisförmigen Rücklaufbahnen kaum
Raum, der für die Bevorratung von Schmiermittel für die Kugeln geeignet ist.
Es ist bei einem aus Außenhülse mit prismatischem Innenraum und Käfig
bestehenden Kugellager für Längsbewegungen bekannt geworden, die unbelasteten
Kugeln in einer Laufrinne, die in eine der Prismenflächen eingearbeitet ist und
tangential in die andere übergeht, laufen zu lassen (DE-PS 19 31 983). Auch bei
dieser bekannten Ausführung wird das Gleiten der unbelasteten Kugeln im
Rücklaufkanal nicht verhindert.
Die vorliegende Erfindung hat es sich zur Aufgabe gemacht, ein Kugellager für
Längsbewegungen zu schaffen, bei dem das Gleiten der unbelasteten Kugeln in den
Führungsbahnen verhindert und gleichzeitig ausreichend Raum für die Bevorratung
von Schmiermittel geschaffen wird.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird vorgeschlagen, die Wandung der
längsverlaufenden Führungsbahn für die unbelasteten Kugeln im Querschnitt mit
mindestens zwei im wesentlichen diametral gegenüberliegenden Abschnitten mit
kreisförmiger Kontur und in Umfangsrichtung versetzt dazu mit mindestens zwei
ebenfalls im wesentlichen diametral gegenüberliegenden Abschnitten mit gegenüber
der kreisförmigen Kontur zurückgesetztem Grund zu versehen.
Durch diese Maßnahmen wird erreicht, daß die unbelasteten Kugeln die Wandung
der Führungsbahn nur an in wesentlichen diametral gegenüberliegenden Punkten
der Abschnitte mit kreisförmiger Kontur berühren können. Dadurch wird ein
Abrollen der unbelasteten Kugeln in der Rückführungsbahn erreicht. Die anderen
Abschnitte sind zurückgesetzt, so daß einerseits die Kugeln nicht mit ihnen in
Berührung kommen können und andererseits Raum zur Aufnahme von
Schmiermittel geschaffen wird.
Nach weiteren Merkmalen der Erfindung können die Abschnitte mit kreisförmiger
Kontur einander radial oder unter einem Winkel β geneigt zum Radialstrahl durch
den Lagermittelpunkt und dem Mittelpunkt der unbelasteten Kugeln
gegenüberliegend angeordnet sein. Im letzteren Fall kann der Winkel 90° zum
Radialstrahl betragen.
Der Krümmungsradius der Abschnitte mit kreisförmiger Kontur kann nach weiteren
Merkmalen der Erfindung gleich, größer oder kleiner als der Krümmungsradius der
Kugeln sein. Im ersteren Fall ist eine 100%ige Schmiegung zwischen Kugel und
Führungsbahn erreicht, bei größerem Radius ein 2-Punkt- und bei kleinerem Radius
ein 4-Punkt-Kontakt.
Um die in die Rückführungsbahnen einlaufenden Kugeln mit Sicherheit
gleichmäßig zu verteilen, wird nach einem weiteren Merkmal der Erfindung der
Zentriwinkel α der die Enden der Führungsbahnen miteinander verbindenden
Umlenkbahnen größer als 180° ausgebildet. Dadurch wird erreicht, daß die Kugeln
am Ende der Umlenkbahn abwechselnd an die einander gegenüberliegenden
Abschnitte mit kreisförmiger Kontur der Führungsbahn gedrückt werden.
Schließlich ist es nach weiteren Merkmalen der Erfindung möglich, die Abschnitte
mit kreisförmiger Kontur mit einem großen Reibungskoeffizienten auszubilden, z. B.
dadurch daß diese Abschnitte aufgerauht sind. Auch ist es möglich, diese Bereiche
aus weicheren Werkstoffen, wie z. B. einem Elastomer oder Gummi, herzustellen
oder Einsätze aus solchen Werkstoffen in diese Bereiche einzusetzen.
Die Erfindung soll nachstehend anhand einiger Ausführungsbeispiele näher
beschrieben werden.
Es zeigen:
Fig. 1 den Längsschnitt,
Fig. 2 den Querschnitt und
Fig. 3 den vergrößerten Teilquerschnitt durch eine Kugelführung eines
bekannten Kugellagers für Längsbewegungen,
Fig. 4 den Teilquerschnitt im Bereich einer Rückführbahn mit übertrieben
dargestellter Taschenluft durch ein erfindungsgemäßes Kugellager für
Längsbewegungen,
Fig. 5 den Teilquerschnitt im Bereich einer Rückführbahn eines anderen
Ausführungsbeispiels und
Fig. 6 die Ansicht A nach Fig. 5,
Fig. 7 eine Draufsicht auf einen Teil einer endlosen Kugelreihe eines
erfindungsgemäßen Kugellagers für Längsbewegungen sowie
Fig. 8 einen Teilquerschnitt durch eine abgewandelte Form eines Kugellagers
nach der Erfindung.
Das bekannte Kugellager nach Fig. 1 bis 3 besitzt eine mehrteilige Käfighülse 1,
welche in einem (in Fig. 2 angedeuteten) Gehäuse eingesetzt ist und eine
zylindrische Welle 2 (siehe strichpunktierte Darstellung in Fig. 1) umgibt. Im
vorliegenden Fall besteht die Käfighülse 1 aus einem Mittelabschnitt und zwei
Endkappen, die aus einem elastischen Kunststoff im Spritzgießverfahren hergestellt
sind. Am Umfang der Käfighülse 1 verteilt sind mehrere Kugelführungen 3
eingeformt, in denen jeweils eine endlose Kugelreihe 4 eingebaut ist.
Jede Kugelführung 3 besteht aus zwei am Umfang nebeneinander angeordneten,
längsverlaufenden Führungsbahnen 5, 6, die im Mittelabschnitt der Käfighülse 1
eingearbeitet sind, sowie zwei halbkreisförmig verlaufenden Umlenkbahnen 7 in
den Endkappen, die die längsverlaufenden Führungsbahnen 5, 6 an den Enden
miteinander verbinden. Die belasteten Kugeln 8 jeder Kugelreihe 4 laufen in der
Führungsbahn 5 und die unbelasteten Kugeln 9 in den beiden Umlenkbahnen 7 und
in der anschließenden rückführenden Führungsbahn 6 in der Käfighülse 1. Die
Kugeln 8, 9 sind aus Wälzlagerstahl gefertigt.
Jede Führungsbahn 5 für die belasteten Kugeln 8 ist durch eine lastaufnehmende
Laufbahnplatte 10 aus hartem Stahl, die in einer entsprechenden Öffnung 11 im
Mittelabschnitt in der Käfighülse 1 eingesetzt ist und sich in einer Bohrung des
Gehäuses abstützt, radial von außen abgedeckt. Die Laufbahnplatte 10 ist ausgehend
von Rohlingen, die von einem Stangenmaterial abgelängt worden sind, hergestellt.
Bei ihrem Einbau werden die Laufbahnplatten 10 radial von außen nach innen in
jeweils eine Öffnung 11 des Mittelabschnitts der Käfighülse 1 eingedrückt, so daß
seitliche Vorsprünge 12 der Laufbahnplatte 10 in jeweils eine Hinterschneidung 13
der gegenüberliegenden Wandung der Öffnung 11 hineinschnappen und die
Laufbahnplatte 10 in der Öffnung 11 unverlierbar festhalten (Fig. 3).
Auf ihrer radial nach innen weisenden Seite hat jede Laufbahnplatte 10 eine
längsverlaufende Laufbahnrille 14, deren Querschnitt der kreisförmigen Kontur der
Kugeln 8, 9 angepaßt ist. Zwischen der Welle 2 und der Laufbahnrille 14 der
Laufbahnplatte 10 rollen die belasteten Kugeln 8 der betreffenden Kugelreihe 4
(Fig. 2).
An jedem der beiden längsseitigen Enden der Laufbahnrille 14 schließt sich eine in
die Endkappe der Käfighülse 1 eingearbeitete Umlenkbahn 7 an, die jeweils in die
im Mittelabschnitt der Käfighülse 1 eingearbeitete Führungsbahn 6 für die
unbelasteten Kugeln 9 münden.
Wie insbesondere aus Fig. 3 zu ersehen, ist bei dieser bekannten Ausführung die
Führungsbahn 6 als runde Bohrung, d. h. die Wandung 15 im Querschnitt
kreisförmig mit einem Krümmungsradius rF ausgebildet, wobei der
Krümmungsradius rF geringfügig größer als der Krümmungsradius rW der Kugeln 9
gehalten ist.
Bei dieser bekannten Ausführung mit der allseitig geschlossenen Wandung 15 der
Führungsbahn 6 können sich die Kugeln 9 an jeder beliebigen Stelle der Wandung
15 anlegen. Dadurch rollen die Kugeln in der Führungsbahn 6 nicht ordentlich ab,
sondern werden gleitend hindurchgeschoben.
Im Gegensatz dazu ist beim Gegenstand der vorliegenden Erfindung nach Fig. 4
die Wandung 15 der längsverlaufenden Führungsbahn 6 für die unbelasteten Kugeln 9
in der Käfighülse 1 im Querschnitt mit zwei diametral gegenüberliegenden
Abschnitten 16 und 17 mit kreisförmiger Kontur 18 und (in Umfangsrichtung
versetzt) mit zwei ebenfalls diametral gegenüberliegenden Abschnitten 19 und 20
mit gegenüber der kreisförmigen Kontur 18 zurückgesetztem (geradlinig
ausgebildetem) Grund 21 ausgebildet. Der Krümmungsradius rF der kreisförmigen
Kontur 18 ist gleich dem Radius rW der Kugeln 9.
Im Gegensatz zu der Ausführung nach Fig. 4 mit seitlicher Führung der Kugeln
9 - die Abschnitte 16 und 17 liegen diametral zum Radialstrahl R durch den
Lagermittelpunkt und dem Mittelpunkt der unbelasteten Kugeln 9 - sind beim
Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 die Abschnitte 16 und 17 in der Käfighülse 1
oben und unten vorgesehen, d. h. sie liegen einander auf dem Radialstrahl R
gegenüber.
Durch diese beschriebenen Maßnahmen können die Kugeln 9 nur noch definiert an
den Abschnitten 16 und 17 der Wandung 15 der Führungsbahn 6 anliegen (siehe
Fig. 6) und werden unter Abwälzen durch die Führungsbahn 6 in der Käfighülse
geleitet.
Die zurückgesetzten Abschnitte 19 und 20 kommen mit den Kugeln 9 nicht mehr in
Berührung. Sie bilden Freiräume 22 und 23, die zur Aufnahme von Schmiermittel
dienen können.
Beim in Fig. 7 dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Umlenkbahn 7 für die
Kugeln 9 nicht - wie üblich - nur über einen Zentriwinkel von 180° ausgebildet (d. h.
die Mittellinien der Umlenkbahnen schließen tangential an den Mittellinien der
parallel verlaufenden Führungsbahnen an), sondern über einen Zentriwinkel α von
ca. 200°. Das hat zur Folge, daß die über den überstehenden Abschnitt 7' der
Umlenkbahn 7 in die Rückführbahn 6 einlaufenden Kugeln 9 abwechselnd gegen
einen der beiden mit einer kreisförmigen Kontur 18 ausgebildeten
Seitenwand-Abschnitte 16 und 17 gedrückt werden.
In Fig. 8 ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt, bei dem jede endlose Kugelreihe
durch jeweils eine in entsprechende Öffnungen in der Käfighülse 1 eingesetzte
Abdeckplatte 24, z. B. aus Kunststoff, abgedeckt ist, die jeweils eine Laufbahnplatte
10 trägt. Bei dieser Ausführung sind die mit kreisförmiger Kontur 18 ausgebildeten
Abschnitte 16 und 17 unter einem Winkel β schräg zur Radialen R - das ist die
Verbindungslinie zwischen dem Lagermittelpunkt und dem Mittelpunkt 25 der
Kugel 9 - geneigt angeordnet, und zwar der eine - 16 - in der Käfighülse 1 und der
andere - 17 - in der Abdeckplatte 24. Die zurückgesetzten Abschnitte 19, 20 bilden
hier die Vorratskammern 22, 23 für Schmiermittel.
Während vorstehend die Erfindung anhand von Kugellagern für Längsbewegungen
beschrieben wird, ist es ohne weiteres möglich, diese auch bei Kugelrückläufen in
Kugelgewinde-Muttern vorzusehen.
Claims (11)
1. Kugellager für Längsbewegungen mit mehreren am Umfang verteilten
endlosen Kugelreihen, die jeweils aus zwei längsverlaufenden
Führungsbahnen für die belasteten bzw. unbelasteten Kugeln und diese
Führungsbahnen an den Enden paarweise miteinander verbindenden
halbkreisförmigen Umlenkbahnen bestehen, wobei die längsverlaufende
Führungsbahn für die belasteten Kugeln einen radial nach innen offenen
Schlitz zum Durchtritt der Kugeln in Richtung auf die Welle oder dgl. aufweist
und die längsverlaufende Führungsbahn für die unbelasteten Kugeln allseitig
abgedeckt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandung (15) der
längsverlaufenden Führungsbahn (6) für die unbelasteten Kugeln (9) im
Querschnitt mindestens zwei im wesentlichen diametral gegenüberliegende
Abschnitte (16, 17) mit kreisförmiger Kontur (18) und in Umfangsrichtung
versetzt dazu mindestens zwei ebenfalls im wesentlichen diametral
gegenüberliegende Abschnitte (19, 20) mit gegenüber der kreisförmigen
Kontur (18) zurückgesetztem Grund (21) aufweist.
2. Kugellager für Längsbewegungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß zwei Abschnitte (16, 17) mit kreisförmiger Kontur (18) einander radial
gegenüberliegend angeordnet sind.
3. Kugellager für Längsbewegungen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß zwei Abschnitte (16, 17) mit kreisförmiger Kontur (18) einander unter
einem Winkel β geneigt zum Radialstrahl (R) durch den Lagermittelpunkt und
dem Mittelpunkt (25) der unbelasteten Kugeln (9) gegenüberliegend
angeordnet sind.
4. Kugellager für Längsbewegungen nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß zwei Abschnitte (16, 17) mit kreisförmiger Kontur (18) einander unter
einem Winkel von 90° zum Radialstrahl (R) gegenüberliegend angeordnet
sind.
5. Kugellager für Längsbewegungen nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß der Krümmungsradius (rF) der Abschnitte (16, 17) mit
kreisförmiger Kontur (18) dem Krümmungsradius (rW) der Kugeln (8, 9)
entspricht.
6. Kugellager für Längsbewegungen nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß der Krümmungsradius (rF) der Abschnitte (16, 17) mit
kreisförmiger Kontur (18) größer als der Krümmungsradius (rW) der Kugeln
(8, 9) ausgeführt ist.
7. Kugellager für Längsbewegungen nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß der Krümmungsradius (rF) der Abschnitte (16, 17) mit
kreisförmiger Kontur (18) kleiner als der Krümmungsradius (rW) der Kugeln
(8, 9) ausgeführt ist.
8. Kugellager für Längsbewegungen nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die die Enden der Führungsbahnen (5, 6) miteinander
verbindenden Umlenkbahnen (7) sich über einen Zentriwinkel α von größer
180° erstrecken.
9. Kugellager für Längsbewegungen nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß die Abschnitte (16, 17) mit kreisförmiger Kontur (18)
einen großen Reibungskoeffizienten aufweisen.
10. Kugellager für Längsbewegungen nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die Abschnitte (16, 17) mit kreisförmiger Kontur (18) aufgerauht sind.
11. Kugellager für Längsbewegungen nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die Abschnitte (16, 17) mit kreisförmiger Kontur (18) aus weicheren,
elastisch nachgiebigen Werkstoffen gefertigt sind.
Priority Applications (5)
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| DE19741626A DE19741626B4 (de) | 1997-09-20 | 1997-09-20 | Kugellager für Längsbewegungen |
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