DE19741425A1 - Walzenpresse - Google Patents
WalzenpresseInfo
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- D21F—PAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
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- D21—PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
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Description
Die Erfindung betrifft eine Walzenpresse einer Maschine wie insbesondere
einer Papiermaschine, mit einer eine Materialbahn wie insbesondere eine
Karton- oder Papierbahn von einem Sieb oder dergleichen übernehmenden
Saugpreßwalze mit zugeordnetem, um die Saugpreßwalze geführtem
Preßfilz sowie mit einer mit der Saugpreßwalze einen Preßspalt bildenden,
die Materialbahn von der Saugpreßwalze übernehmenden Abgabepreßwal
ze zur Abgabe der Materialbahn an einen sich anschließenden Teil der
Maschine. Eine solche Walzenpresse dient insbesondere der Entwässe
rung der betreffenden Materialbahn.
Die bisher bekannten Walzenpressen dieser Art besitzen häufig eine zu
geringe Preßkapazität. Problematisch ist zudem, daß es häufig zu einer
unerwünschten Zweiseitigkeit des Produktes kommen kann.
Ziel der Erfindung ist es, eine insbesondere auch für graphische Papiere
geeignete Walzenpresse der eingangs genannten Art zu schaffen, die bei
relativ geringem Platzbedarf und unter Vermeidung einer unerwünschten
Zweiseitigkeit des Produktes eine höhere Pressenleistung, d. h. eine höhere
Entwässerungsleistung sicherstellt.
Die Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß der Saugpreß
walze und/oder der Abgabepreßwalze wenigstens eine weitere Preßwalze
zugeordnet ist, um mit der Saugpreßwalze bzw. der Abgabepreßwalze we
nigstens einen weiteren Preßspalt zu bilden, wobei über jede weitere
Preßwalze wiederum ein Preßfilz geführt ist, daß vorzugsweise wenigstens
ein solcher weiterer Preßspalt ein in Bahnlaufrichtung verlängerter Preß
spalt ist, und daß der sich an diese wenigstens drei Walzen umfassende
Pressenkombination anschließende Teil der Maschine zumindest eine we
nigstens zwei zusätzliche Preßwalzen aufweisende zusätzliche Presse um
faßt, um zumindest einen zusätzlichen Preßspalt zu bilden.
Aufgrund dieser Ausbildung ergibt sich eine relativ kompakte Walzenpres
se hoher Preßleistung, mit der die Zweiseitigkeit der Produkte auf ein Mi
nimum herabgesetzt ist und die somit insbesondere auch für graphische
Papiere geeignet ist. Aufgrund der auf ein Minimum herabgesetzten Rück
befeuchtung läßt sich ein maximaler Trockengehalt erzielen. Ein besonde
rer Vorteil der Erfindung ist u. a. darin zu sehen, daß die relativ hohe
Preßleistung trotz einer äußerst kompakten Walzenanordnung erzielt
wird, was insbesondere auf den wenigstens einen verlängerten zusätzli
chen Preßspalt zurückzuführen ist.
Von besonderem Vorteil ist hierbei, wenn zumindest ein durch die zusätz
liche Presse gebildeter zusätzlicher Preßspalt ein verlängerter Preßspalt
ist.
Vorteilhafterweise ist zumindest eine der zusätzlichen Preßwalzen eine
Durchbiegungsausgleichswalze mit einem umlaufenden Walzenmantel,
einem den Walzenmantel durchsetzenden Joch und wenigstens einem hy
drostatischen und/oder hydrodynamischen Stützelement, durch das der
Walzenmantel am Joch abgestützt ist.
Bei einer bevorzugten Ausführungsvariante der Erfindung ist zumindest
eine der zusätzlichen Preßwalzen mit einem flexiblen Walzenmantel, einem
den flexiblen Walzenmantel durchsetzenden Joch und wenigstens einem
nicht konvexen hydrostatischen und/oder hydrodynamischen Stützele
ment ausgebildet, um mit der jeweiligen Gegenfläche einen in Bahnlauf
richtung verlängerten Preßspalt zu bilden.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform sind die zusätzlichen Preßwalzen
derart angeordnet und/oder gelagert, daß die Kräfte des zusätzlichen
Preßspaltes gegenseitig kurzgeschlossen sind und nicht vom Maschinen
fundament und/oder einer eventuell vorgesehenen Außenstuhlung aufge
nommen werden.
In bestimmten Fällen ist es von Vorteil, wenn der Walzenmantel wenig
stens einer der zusätzlichen Preßwalzen mit Ausnehmungen zur Aufnah
me von Preßwasser im betreffenden Preßspalt versehen ist.
Bei einer vorteilhaften praktischen Ausführungsform ist vorgesehen, daß
zumindest eine der zusätzlichen Preßwalzen eine Durchbiegungsaus
gleichswalze ist, die mit einer einen flexiblen Walzenmantel aufweisenden
Preßwalze zusammenwirkt, und daß die hydraulisch betätigten hydrosta
tischen und/oder hydrodynamischen Stützelemente der beiden Walzen
hydraulisch miteinander gekoppelt sind.
Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform ist vorgesehen, daß
die zusätzlichen Preßwalzen jeweils durch eine Preßwalze mit einem flexi
blen Walzenmantel gebildet sind und daß die Stützelemente dieser zusätz
lichen Preßwalzen auf ihrer dem betreffenden Walzenmantel zugewandten
Seite zumindest im wesentlichen eben ausgebildet sind, um einen zumin
dest im wesentlichen ebenen Preßspalt zu bilden.
In bestimmten Fällen kann es zweckmäßig sein, wenigstens eine der Wal
zen als Durchbiegungsausgleichswalze mit einem radial verschiebbaren
Walzenmantel auszubilden. In diesem Fall ist der betreffende Walzen
mantel vorzugsweise starr.
Grundsätzlich ist es jedoch auch hier möglich, einen flexiblen Walzen
mantel zu verwenden.
Zur Erzielung möglichst definierter Verhältnisse ist es zweckmäßig, wenn
der zwischen den zusätzlichen Preßwalzen gebildete Preßspalt während
des Betriebs durch eine entsprechende Positionsregelung fest auf einer
bestimmten räumlichen Position gehalten ist.
Die Saugpreßwalze kann eine Hohlwalze mit einem um einen Kern, bei
spielsweise ein Kernrohr, umlaufenden innenseitig abgestützten Walzen
mantel sein.
In bestimmten Fällen ist es zweckmäßig, wenn die Saugpreßwalze mit ei
nem äußeren Saugkasten versehen ist, durch den ein im Walzeninneren
gelegener Bereich abgesaugt wird.
In den Unteransprüchen sind weitere vorteilhafte Ausführungsvarianten
der erfindungsgemäßen Walzenpresse angegeben.
Der Erfindung wird im folgenden anhand eines Ausführungsbeispiels un
ter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert. In dieser zeigt die ein
zige Figur eine vereinfachte schematische Teildarstellung einer Ausfüh
rungsform einer Walzenpresse einer Papiermaschine.
Die Walzenpresse umfaßt eine eine Materialbahn wie insbesondere eine
Karton- oder Papierbahn A von einem Sieb 1 übernehmende Saugpreß
walze 4 mit zugeordnetem, um die Saugpreßwalze 4 geführtem Preßfilz 6
sowie eine mit der Saugpreßwalze 4 einen Preßspalt B bildende, die Kar
ton- oder Papierbahn A von der Saugpreßwalze 4 übernehmende Abgabe
preßwalze 7 zur Abgabe der Karton- oder Papierbahn A einen sich an
schließenden Maschinenteil.
Wie anhand der Zeichnung deutlich zu erkennen ist, liegt die Saugpreß
walze 4 über den zugeordneten Preßfilz 6 am Sieb 1 so an, daß sie die
Materialbahn A unmittelbar übernimmt.
Beim vorliegenden Ausführungsbeispiel ist sowohl der Saugpreßwalze 4
als auch der Abgabepreßwalze 7 jeweils eine weitere Preßwalze 14 bzw. 24
zugeordnet, um mit der Saugpreßwalze 4 bzw. der Abgabepreßwalze 7 je
weils einen weiteren Preßspalt R, S zu bilden. Hierbei ist über jede weitere
Preßwalze 14, 24 wiederum ein Preßfilz 15, 25 geführt. Der erste Preßspalt
R oder der dritte Preßspalt S kann grundsätzlich auch entfallen.
In der Zeichnung sind ferner zwei Siebwalzen 2, 3 einer Siebpartie der Pa
piermaschine zu erkennen, um die das Sieb 1 geführt ist. Die Saugpreß
walze 4 liegt über den zugeordneten Preßfilz 6 in dem zwischen den beiden
Siebwalzen 2, 3 geführten Bereich am Sieb 1 an.
Die auf dem Sieb 1 gebildete Karton- oder Papierbahn A wird durch den
Preßfilz 6 und die Saugpreßwalze 4 vom Sieb 1 abgenommen und dann
nacheinander zunächst durch die drei Preßspalte R, B und S geführt. Da
bei erfolgt im ersten Preßspalt R zwischen der Saugpreßwalze 4 und der
zugeordneten weiteren Preßwalze 14 eine zweiseitige Entwässerung auf
grund der Preßwirkung der Saugpreßwalze 4 bzw. des der weiteren Preß
walze 14 zugeordneten Preßfilzes 15. Dagegen erfolgt im zwischen der
Saugpreßwalze 4 und der Abgabepreßwalze 7 gebildeten Preßspalt B le
diglich eine einseitige Entwässerung aufgrund der Saugwirkung der Saug
preßwalze 4. Im zwischen der Abgabepreßwalze 7 und der dieser zugeord
neten weiteren Preßwalze 24 gebildeten Preßspalt S tritt ebenfalls wieder
eine einseitige Entwässerung auf, was durch den der weiteren Preßwalze
24 zugeordneten Preßfilz 25 erreicht wird.
Beim vorliegenden Ausführungsbeispiel ist die Saugpreßwalze 4 als Hohl
walze mit einem starren Walzenmantel 30 ausgebildet, der auf seiner In
nenseite abgestützt sein kann und sich um einen Kern 32 dreht.
Hierbei ist die Saugpreßwalze 4 mit einem äußeren Saugkasten 34 verse
hen, durch den ein im Walzeninneren gelegener Bereich 36 abgesaugt
wird.
Im vorliegenden Fall ist sowohl der weitere Preßspalt R als auch der weite
re Preßspalt S in Laufrichtung der Materialbahn A jeweils verlängert. Das
selbe gilt auch für den Preßspalt B zwischen der Saugpreßwalze 4 und der
Abgabepreßwalze 7.
Hierzu sind sowohl die beiden weiteren Preßwalzen 14, 24 als auch die
Abgabepreßwalze 7 jeweils als Schuhpreßwalze mit einem umlaufenden
flexiblen Walzenmantel 17, 26, 38, einem den Walzenmantel durchsetzen
den Joch 16 und wenigstens einem hydrostatischen und/oder hydrody
namischen Stützelement 18, 27, 40 ausgebildet, durch das der betreffende
Walzenmantel 17, 26, 38 im jeweiligen Spaltbereich am Joch 16 abge
stützt ist. Grundsätzlich kann wenigstens eine der beiden weiteren Preß
walzen 14, 24 und/oder die Abgabepreßwalze 7 jedoch auch als Durch
biegungsausgleichswalze mit starrem Walzenmantel ausgebildet sein. Der
Walzenmantel 38 der Abgabepreßwalze 7 ist somit nicht nur im Bereich
des Preßspaltes S, sondern über das wenigstens eine hydrostatische
und/oder hydrodynamische Stützelement 40 auch im Bereich des mit der
Saugpreßwalze 4 gebildeten Preßspaltes B abgestützt.
Der Walzenmantel 26 der der Abgabepreßwalze 7 zugeordneten, im vorlie
genden Fall durch eine Schuhpreßwalze gebildeten weiteren Preßwalze 24
ist flexibel. Das dieser weiteren Preßwalze 24 zugeordnete hydrostatische
und/oder hydrodynamische Stützelement 27 ist auf seiner dem Walzen
mantel 26 zugeordneten Seite nicht konvex, im vorliegenden Fall eben
ausgebildet. Dasselbe gilt auch für das der gegenüberliegenden Abgabe
preßwalze 7 zugeordnete hydrostatische und/oder hydrodynamische Stüt
zelement 27, das den im vorliegenden Fall ebenfalls flexiblen Walzenman
tel 38 der Abgabepreßwalze 7 abstützt. Damit ergibt sich ein in Laufrich
tung der Karton- oder Papierbahn A verlängerter ebener Preßspalt S.
Dagegen ist das auf der gegenüberliegenden Seite des Jochs 16 der Abga
bepreßwalze 7 angeordnete Stützelement 40 mit einer konkaven Anpreß
fläche versehen, durch die der flexible Walzenmantel 38 gegen den starren
Walzenmantel 30 der Saugpreßwalze 4 gepreßt wird. Auch hier wird je
doch ein in Laufrichtung der Karton- oder Papierbahn A verlängerter
Preßspalt B gebildet.
Auch die der Saugpreßwalze 4 zugeordnete weitere Preßwalze 14 ist beim
dargestellten Ausführungsbeispiel wieder als Schuhpreßwalze mit flexi
blem Walzenmantel 17, einem den flexiblen Walzenmantel 17 durchset
zenden Joch 16 und wenigstens einem nicht konvexen hydrostatischen
und/oder hydrodynamischen Stützelement 18 ausgebildet. Im vorliegen
den Fall besitzt dieses Stützelement 18 eine konkave Anpreßfläche. Diese
erstreckt sich über einen größeren Teil des Umfangs der Saugpreßwalze 4
als die konkave Anpreßfläche des Stützelements 40. Zwischen der Saug
preßwalze 4 und der dieser zugeordneten weiteren Preßwalze 4 wird somit
ein in Laufrichtung der Karton- oder Papierbahn A verlängerter Preßspalt
R gebildet.
Insbesondere die der Abgabepreßwalze 7 zugeordnete zusätzliche Preßwal
ze 24 kann auch mit einem Walzenmantel versehen sein, der Ausneh
mungen zur Aufnahme von Preßwasser besitzt. Diese Ausnehmungen
können beispielsweise in Form von Umfangsrillen und/oder Sackbohrun
gen vorgesehen sein.
Die Joche 16 der Schuhpreßwalzen sind zumindest während des Betriebs
feststehend.
Die Saugpreßwalze 4, die Abgabepreßwalze 7 sowie die dieser zugeordnete
weitere Preßwalze 24 liegen auf einer Geraden, die mit der Vertikalen ei
nen Winkel einschließt, der im vorliegenden Fall beispielsweise etwa 45°
beträgt. Die der Saugpreßwalze 4 zugeordnete weitere Anpreßwalze 14 ist
rechts unterhalb der Saugpreßwalze 4 angeordnet. Die durch die Achsen
dieser beiden Walzen verlaufende Gerade bildet mit der durch die Saug
preßwalze 4, die Abgabepreßwalze 7 und die dieser zugeordnete weitere
Preßwalze 24 verlaufenden Geraden einen rechten Winkel.
An die zuvor beschriebene Pressenkombination 4, 14, 7, 24 schließt sich
eine zusätzliche Presse 64 an, die im vorliegenden Fall zwei zusätzliche,
übereinander angeordnete Preßwalzen 58, 69 umfaßt, zwischen denen ein
zusätzlicher, in Bahnlaufrichtung verlängerter Preßspalt T gebildet ist.
Beim dargestellten Ausführungsbeispiel ist die untere Preßwalze 60 als
Schuhpreßwalze mit einem durch wenigstens ein hydrostatisches
und/oder hydrodynamisches Stützelement 66 an einem Joch abgestützten
flexiblen Walzenmantel ausgebildet. Die obere Preßwalze 58 ist im vorlie
genden Fall durch eine glatte Walze gebildet.
Wie anhand der Zeichnung zu erkennen ist, ist auch durch den in Bahn
laufrichtung verlängerten zusätzlichen Preßspalt T ein Preßfilz 62 geführt,
der die von der Abgabepreßwalze 7 abgenommene Papierbahn A im Be
reich zweier Umlenkwalzen 68, 70 übernimmt und dem zusätzlichen
Preßspalt T zuführt, um anschließend auf der Unterseite der Papierbahn A
durch den zusätzlichen Preßspalt T geführt zu werden.
Die im Anschluß an den zusätzlichen Preßspalt T von der oberen glatten
Preßwalze 58 übernommene Papierbahn A wird anschließend einer Troc
kenpartie zugeführt.
1
Sieb
2
Siebwalze
3
Siebwalze
4
Saugpreßwalze
6
Preßfilz
7
Abgabepreßwalze
14
Preßwalze
15
Preßfilz
16
Joch
17
Walzenmantel
18
Stützelement
24
Preßwalze
25
Preßfilz
26
Walzenmantel
27
Stützelement
30
Walzenmantel
32
Kern
34
Saugkasten
36
Bereich
38
Walzenmantel
40
Stützelement
58
zusätzliche Preßwalze
60
zusätzliche Preßwalze
62
Preßfilz
64
zusätzliche Presse
66
Stützelement
68
Umlenkwalze
70
Umlenkwalze
A Papierbahn
B Preßspalt
R Preßspalt
S Preßspalt
T zusätzlicher Preßspalt
B Preßspalt
R Preßspalt
S Preßspalt
T zusätzlicher Preßspalt
Claims (21)
1. Walzenpresse einer Maschine wie insbesondere einer Papiermaschi
ne, mit einer eine Materialbahn (A) wie insbesondere eine Karton-
oder Papierbahn von einem Sieb (1) oder dergleichen übernehmen
den Saugpreßwalze (4) mit zugeordnetem, um die Saugpreßwalze (4)
geführtem Preßfilz (6) sowie mit einer mit der Saugpreßwalze (4) ei
nen Preßspalt (B) bildenden, die Materialbahn (A) von der Saug
preßwalze (4) übernehmenden Abgabepreßwalze (7) zur Abgabe der
Materialbahn (A) an einen sich anschließenden Teil der Maschine,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Saugpreßwalze (4) und/oder der Abgabepreßwalze (7) we
nigstens eine weitere Preßwalze (14, 24) zugeordnet ist, um mit der
Saugpreßwalze (4) bzw. der Abgabepreßwalze (7) wenigstens einen
weiteren Preßspalt (R, S) zu bilden, wobei über jede weitere Preßwal
ze (14, 24) wiederum ein Preßfilz (15, 25) geführt ist, daß vorzugs
weise wenigstens ein solcher weiterer Preßspalt (R, S) ein in Bahn
laufrichtung verlängerter Preßspalt ist, und daß der sich an diese
wenigstens drei Walzen umfassende Pressenkombination anschlie
ßende Teil der Maschine zumindest eine wenigstens zwei zusätzliche
Preßwalzen (58, 60) aufweisende zusätzliche Presse (64) umfaßt, um
zumindest einen zusätzlichen Preßspalt (T) zu bilden.
2. Walzenpresse nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß zumindest ein durch die zusätzliche Presse (64) gebildeter zu
sätzlicher Preßspalt (T) ein verlängerter Preßspalt ist.
3. Walzenpresse nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß zumindest eine der zusätzlichen Preßwalzen (58, 60) eine
Durchbiegungsausgleichswalze mit einem umlaufenden Walzen
mantel, einem den Walzenmantel durchsetzenden Joch und wenig
stens einem hydrostatischen und/oder hydrodynamischen Stütze
lement ist, durch das der Walzenmantel am Joch abgestützt ist.
4. Walzenpresse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, insbe
sondere nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß zumindest eine der zusätzlichen Preßwalzen (58, 60) mit einem
flexiblen Walzenmantel, einem den flexiblen Walzenmantel durch
setzenden Joch und wenigstens einem nicht konvexen hydrostati
schen und/oder hydrodynamischen Stützelement (66) ausgebildet
ist, um mit der jeweiligen Gegenfläche einen in Bahnlaufrichtung
verlängerten Preßspalt (T) zu bilden.
5. Walzenpresse nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die zusätzlichen Preßwalzen (58, 60) derart angeordnet
und/oder gelagert sind, daß die Kräfte des zusätzlichen Preßspaltes
(T) gegenseitig kurzgeschlossen sind und nicht vom Maschinenfun
dament und/oder einer eventuell vorgesehenen Außenstuhlung auf
genommen werden.
6. Walzenpresse nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Walzenmantel wenigstens einer der zusätzlichen Preßwalzen
(58, 60) mit Ausnehmungen zur Aufnahme von Preßwasser im be
treffenden Preßspalt versehen ist.
7. Walzenpresse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, insbe
sondere nach den Ansprüchen 3 und 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß zumindest eine der zusätzlichen Preßwalzen (58, 60) eine
Durchbiegungsausgleichswalze ist, die mit einer einen flexiblen Wal
zenmantel aufweisenden Preßwalze zusammenwirkt, und daß die
hydraulisch betätigten hydrostatischen und/oder hydrodynami
schen Stützelemente der beiden Walzen hydraulisch miteinander
gekoppelt sind.
8. Walzenpresse nach einem der Ansprüche 1 bis 7, insbesondere nach
Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet
daß die zusätzlichen Preßwalzen (58, 60) jeweils durch eine Preß
walze mit einem flexiblen Walzenmantel gebildet sind und daß die
Stützelemente dieser zusätzlichen Preßwalzen (58, 60) auf ihrer dem
betreffenden Walzenmantel zugewandten Seite zumindest im we
sentlichen eben ausgebildet sind, um einen zumindest im wesentli
chen ebenen Preßspalt zu bilden.
9. Walzenpresse nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß wenigstens eine der zusätzlichen Preßwalzen (58, 60) als
Durchbiegungsausgleichswalze mit radial verschiebbarem Walzen
mantel ausgebildet ist.
10. Walzenpresse nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß der zwischen den zusätzlichen Preßwalzen (58, 60) gebildete
Preßspalt (T) während des Betriebs durch eine entsprechende Posi
tionsregelung fest auf einer bestimmten räumlichen Position gehal
ten ist.
11. Walzenpresse nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Saugpreßwalze (4) eine Hohlwalze mit einem um einen Kern
(32), beispielsweise ein Kernrohr, umlaufenden innenseitig abge
stützten Walzenmantel (30) ist.
12. Walzenpresse nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Saugpreßwalze (4) mit einem äußeren Saugkasten (34) ver
sehen ist, durch den ein im Walzeninneren gelegener Bereich (36)
abgesaugt wird.
13. Walzenpresse nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß auch um wenigstens eine der zusätzlichen Preßwalzen (58, 60)
ein Preßfilz (62) geführt ist und daß zum Auswechseln wenigstens
eines der Preßfilze (6, 15, 25, 62) eine jeweilige Filzwechseleinfahr
vorrichtung vorgesehen ist.
14. Walzenpresse nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet
daß zum Auswechseln des durch den zusätzlichen Preßspalt (T) ge
führten Preßfilzes (62) eine der zusätzlichen Preßwalzen (58, 60)
durch eine am jeweiligen Joch befestigbare Abstützvorrichtung an
hebbar ist, um die der Preßfilz (62) zuvor drapierbar ist.
15. Walzenpresse nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß sowohl der Saugpreßwalze (4) als auch der Abgabepreßwalze (7)
jeweils wenigstens eine weitere Preßwalze (14, 24) zugeordnet ist.
16. Walzenpresse nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet
daß durch den durch die zusätzliche Presse (64) gebildeten zusätzli
chen Preßspalt (T) zumindest ein endloser Entwässerungsfilz geführt
ist.
17. Walzenpresse nach Anspruch 16,
dadurch gekennzeichnet
daß der Entwässerungsfilz auf der Unterseite der Materialbahn (A)
durch den zusätzlichen Preßspalt (T) geführt ist.
18. Walzenpresse nach Anspruch 17,
dadurch gekennzeichnet,
daß der zusätzliche Preßspalt (T) in Bahnlaufrichtung verlängert
und zwischen einer oberen glatten Preßwalze und einer mit einem
flexiblen Preßband versehenen unteren Schuhpreßeinheit gebildet
ist.
19. Walzenpresse nach Anspruch 16,
dadurch gekennzeichnet
daß der Entwässerungsfilz auf der Oberseite der Materialbahn (A)
durch den zusätzlichen Preßspalt (T) geführt ist.
20. Walzenpresse nach Anspruch 19,
dadurch gekennzeichnet,
daß der zusätzliche Preßspalt (T) in Bahnlaufrichtung verlängert
und zwischen einer mit einem flexiblen Preßband versehenen oberen
Schuhpreßeinheit und einer unteren glatten Preßwalze (58) gebildet
ist.
21. Walzenpresse nach Anspruch 18 oder 20,
dadurch gekennzeichnet,
daß die jeweilige Schuhpreßeinheit eine Schuhpreßwalze und das
betreffende Preßband durch einen flexiblen Walzenmantel gebildet
ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1997141425 DE19741425B4 (de) | 1997-09-19 | 1997-09-19 | Walzenpresse |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1997141425 DE19741425B4 (de) | 1997-09-19 | 1997-09-19 | Walzenpresse |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19741425A1 true DE19741425A1 (de) | 1999-03-25 |
| DE19741425B4 DE19741425B4 (de) | 2007-04-19 |
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ID=7842972
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1997141425 Expired - Fee Related DE19741425B4 (de) | 1997-09-19 | 1997-09-19 | Walzenpresse |
Country Status (1)
| Country | Link |
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