DE19740322C1 - Verfahren zum Herstellen von Nockenwellen mit Nocken für die Ventilsteuerung von Verbrennungskraftmaschinen, insbesondere Kraftfahrzeugmotoren, sowie entsprechend hergestellte Nockenwelle - Google Patents
Verfahren zum Herstellen von Nockenwellen mit Nocken für die Ventilsteuerung von Verbrennungskraftmaschinen, insbesondere Kraftfahrzeugmotoren, sowie entsprechend hergestellte NockenwelleInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen von
Nockenwellen mit Nocken für die Ventilsteuerung von
Verbrennungskraftmaschinen, insbesondere Kraftfahrzeug
motoren, wonach die Nocken im Wege einer Innenhoch
druckumformung aus einer Hohlwelle geformt werden, und
wonach Nockenwellenabschnitte aus Hohlwellenabschnitten mit
einem oder mehreren Nocken erzeugt und dann die hohlen
Nockenwellenabschnitte mit den hohlen Nocken im Wege einer
Adhäsiv-Verbindung axial gefügt werden, sowie eine entsprechend herge
stellte Nockenwelle.
Bei einem Verfahren der eingangs beschriebenen Ausbildung
wird regelmäßig so vorgegangen, daß die einzelnen Nocken
wellenabschnitte bzw. Hohlwellenabschnitte mittels Preß
sitzen miteinander verbunden werden. Zwar wird hier auch
die Innenausformung von Einzelfunktionsprofilen ange
sprochen, wie jedoch einer Materialverdünnung insbesondere
im Bereich der Nockenspitzen entgegenzuwirken ist, bleibt
offen (vgl. DE 196 06 732 A1).
Darüber hinaus ist ein Verfahren zur Herstellung von hohlen
Nockenwellen mittels eines zweistufigen Innenhochdruck
umformverfahrens bekannt. Dabei sollen in der ersten Stufe
durch Innenhochdruckumformung mit Längsstauchung Material
anhäufungen in etwa an den Stellen entstehen, an denen
Nocken erzeugt werden sollen. In einer zweiten Stufe wird
ebenfalls durch Innenhochdruckumformen die Zwischenprodukt
vorform in eine der endgültigen Nockenwelle entsprechenden
Form umgeformt. Hierdurch soll eine besonders wirtschaft
liche Herstellung hohler Nockenwellen gewährleistet sein
(vgl. DE 44 27 201 C1).
Darüber hinaus ist eine gebaute Nockenwelle bekannt, welche
aus wenigstens zwei vorgefertigten halbschalenförmigen
Blechformlingen besteht. Diese werden in einer achs
parallelen und die Nockenwellenachse einschließenden Füge
ebene miteinander verbunden. Hierdurch will man mit
geringem Fertigungsaufwand eine Nockenwelle minimierter
Eigenmasse herstellen (vgl. DE 44 37 396 A1).
Darüber hinaus ist ein Verfahren bekannt, wonach die
einzelnen Nocken in einem Formwerkzeug mit mehreren winkel
versetzten Nockengravuren nacheinander erzeugt werden und
dazu die einzelnen Nockengravuren sequentiell durchwandern.
Dies ist in anlagentechnischer und fertigungstechnischer
Hinsicht aufwendig (vgl. US 2 892 254). Außerdem muß auch
nach dem bekannten Verfahren im Bereich der Nockenspitzen
eine Materialverdünnung und folglich Verschleißanfälligkeit
in Kauf genommen werden.
Schließlich kennt man Nockenwellen, die aus einer Hohlwelle
sowie Nockenringen und Lagerringen aufgebaut sind. Die
Nocken- und Lagerringe sind in diesem Fall aus entsprechend
geformten Rohrabschnitten mit im wesentlichen gleicher
Wandstärke hergestellt. Sie werden lagegerecht auf die
Hohlwelle geschoben und in einem Gesenk in ihren vorge
gebenen Positionen eingespannt. Dann wird in die Hohlwelle
ein dem Innendurchmesser der Hohlwelle entsprechender
Gummistab eingeschoben und derart zusammengepreßt, daß sich
die Hohlwelle aufweitet, bis die Nocken- und Lagerringe in
ihren Positionen auf der Hohlwelle befestigt sind. Das kann
auch im Wege einer hydraulischen Aufweitung gelingen (vgl.
DE 25 46 802 A1). In diesem Fall ist eine Vorfertigung der
Nocken und Lagerringe in Abstimmung auf die Hohlwelle und
die endgültige Positionierung erforderlich.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren
anzugeben, wonach sich Nockenwellen aus einer Hohlwelle im
Wege einer Innenhochdruckumformung einfach, rationell,
funktionsgerecht und preiswert herstellen lassen. Außerdem
soll eine entsprechende Nockenwelle geschaffen werden.
Diese Aufgabe löst die Erfindung bei einem gattungsgemäßen
Verfahren dadurch, daß zumindest eine Metallplatte mit in
einem oder mehreren vorgegebenen Bereichen vorgesehenen
Querschnittsverdickungen zu der Hohlwelle mit demzufolge
unterschiedlicher Wanddicke gebogen wird, wobei einzelne
Hohlwellenabschnitte eine oder mehrere Wandverdickungen
aufweisen, und wobei die Nocken im Bereich der jeweiligen
Wandverdickung ausgeformt werden. Nach einer bevorzugten
Ausführungsform der Erfindung werden hohle Nockenwellen
abschnitte mit lediglich zwei Nocken erzeugt. Die Verbin
dung der einzelnen Nockenwellenabschnitte kann mit herkömm
lichen Schweiß- oder Lötverfahren erfolgen. Bei Schweiß
verfahren werden solche bevorzugt, die nur wenig Wärme in
das Werkstück einbringen, wie z. B. Laserschweißen,
Kondensatorentladungsschweißen und dergleichen. Lötver
fahren können dann vorteilhaft sein, wenn die Tempera
turführung mit der der Oberflächenhärtung übereinstimmt. Im
Rahmen der Erfindung können jederzeit mehrere Nocken
wellenabschnitte in einem einzigen Arbeitsgang im Wege der
Innenhochdruckumformung erzeugt werden, so daß z. B. vier
oder mehr Nockenwellenabschnitte für eine vollständige
Nockenwelle in einem einzigen Arbeitshub gepreßt werden.
Unter Berücksichtigung der Tatsache, daß nach Lehre der
Erfindung vorzugsweise Nockenwellenabschnitte mit nur zwei
Nocken erzeugt werden, kann im Zuge des Innenhoch
druckumformens jeweils von einer Seite aus Material in die
Nocken nachgepreßt werden. Auf die Weise läßt sich eine
Wandverdünnung im Bereich der Nockenspitzen verhindern oder
zumindest stark reduzieren. Darüber hinaus kommt man bei
dem erfindungsgemäßen Verfahren mit verhältnismäßig
einfachen Formwerkzeugen aus. Bei der Herstellung von
Nockenwellenabschnitten mit maximal zwei Nocken genügt der
Einsatz eines zweiteiligen Formwerkzeuges, welches wenig
störanfällig ist und verhältnismäßig verschleißarm ist.
Durch die Verwendung einer Hohlwelle mit unterschiedlicher
Wanddicke kann die Nockenspitze mit der gleichen oder einer
größeren Wanddicke als die übrige Hohlwelle gefertigt
werden. Dazu wird die Hohlwelle bzw. das hohle Rohr mit der
entsprechenden Wandverdickung in Richtung der zu er
zeugenden Nockenspitze in das Formwerkzeug eingebracht.
Weiterhin besteht die Möglichkeit, den Materialfluß und die
Wandstärken so zu optimieren, daß die Umformstößel
zentrisch belastet werden und folglich verhindert wird, daß
Material in den Hohlwellenbereichen, welche den Nocken
entgegengesetzt sind, blockiert und dadurch die Umform
stößel verkanten oder erhöhtem Verschleiß unterliegen.
Nach einem anderen Vorschlag der Erfindung ist vorgesehen,
daß die Hohlwellenabschnitte mit einer überdimensionierten
Wandstärke unter Berücksichtigung einer Bearbeitungszugabe
zur Erzeugung von hohlen Nockenwellenabschnitten mit
ausgeformten Nocken verwendet werden. In diesem Fall wird
davon ausgegangen, daß eine Bearbeitung der ausgeformten
Nocken zwingend erforderlich ist. Diese Nachbearbeitung
kann auch an der gefügten Nockenwelle geschehen. - Nach
einer anderen Ausführungsform sieht die Erfindung vor, daß
aus Stahlblechplatten Hohlwellenabschnitte gebogen und im
Bereich ihrer gestoßenen Längsnähte verschweißt werden, und
daß aus den längsnahtverschweißten Hohlwellenabschnitten
hohle Nockenwellenabschnitte mit im Bereich der Quer
schnittsverdickung bzw. -verdickungen ausgeformten Nocken
erzeugt werden. In diesem Zusammenhang besteht auch die
Möglichkeit, eine Hohlwelle aus einer Stahlblechplatte
herzustellen und in einzelne Hohlwellenabschnitte zu unter
teilen, z. B. zu sägen, um dann an den Hohlwellenab
schnitten im Wege der Innenhochdruckumformung Einzelnocken
auszuformen und diese Hohlwellenabschnitte dann zu einer
vollständigen Nockenwelle zu fügen.
Ferner besteht im Rahmen der Erfindung die Möglichkeit, daß
die Nockenwellenabschnitte zugleich mit ausgeformten Lager
bunden erzeugt werden. Tatsächlich läßt sich das Formen von
Lagerstellen und Nebenformelementen in den Umformprozeß
integrieren. Die axial gefügte Nockenwelle kann vorteil
hafter Weise auch genutet werden, um veränderte Winkel
stellungen der Nocken darzustellen. Die nach Lehre der
Erfindung erzeugten Nockenwellenabschnitte werden an
schließend auf Maß gelängt und zu einer Mehrzylinder
nockenwelle zusammengeschweißt. Die so entstandenen
Nockenwellenrohlinge werden anschließend nachbearbeitet und
gehärtet. Dazu stehen herkömmliche Bearbeitungsverfahren
zur Verfügung.
Im Ergebnis gelingt die einfache, rationelle, funktions
sichere und preiswerte Herstellung von Nockenwellen für die
Ventilsteuerung von Verbrennungskraftmaschinen und
insbesondere Kraftfahrzeugmotoren.
Für eine eventuelle Gebrauchsmusterabzweigung ist
Gegenstand der Erfindung auch eine Nockenwelle, die aus
einer Hohlwelle mit ausgeformten Nocken besteht, wobei die
Nockenwelle aus hohlen Nockenwellenabschnitten mit jeweils
einem oder mehreren ausgeformten hohlen Nocken aufgebaut
und axial gefügt ist. Diese Nockenwelle ist dadurch
gekennzeichnet, daß die Hohlwelle aus zumindest einer
gebogenen Metallplatte mit in einem oder mehreren Bereichen
vorgesehenen Querschnittsverdickungen mit demzufolge unter
schiedlicher Wanddicke hergestellt ist, wobei die Nocken
wellenabschnitte im Bereich der ausgeformten Nocken bzw.
Nockenspitzen eine gleiche oder verstärkte Wandausbildung
bzw. Wandverdickung aufweisen. Die Nockenwellenabschnitte
weisen vorzugsweise maximal zwei Nocken auf. Die
Nockenwelle kann ferner ausgeformte Lagerbunde besitzen.
Weiter sieht die Erfindung vor, daß die Hohlwelle in ihrem
Ausgangszustand einen kreisrunden Außendurchmesser und
einen exzentrischen Innendurchmesser oder einen kreisrunden
Innendurchmesser und einen exzentrischen Außendurchmesser
zur Erzielung einer größeren Wandstärke im Bereich der
auszuformenden Nocken aufweist. In diesem Zusammenhang
besteht aber auch die Möglichkeit, daß die Hohlwelle in
ihrem Ausgangszustand einen ovalen Außenquerschnitt und
einen kreisrunden Innenquerschnitt oder einen kreisrunden
Außenquerschnitt und einen ovalen Innenquerschnitt oder
aber einen ovalen Außenquerschnitt und einen ovalen
Innenquerschnitt aufweist, der zu dem Außenquerschnitt um
eine vorgegebene Winkelstellung versetzt angeordnet ist.
Auch dadurch lassen sich Wandverstärkungen im Bereich der
auszuformenden Nocken verwirklichen.
Im folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein
Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung näher er
läutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen nach dem erfindungsgemäßen Verfahren herge
stellten Nockenwellenabschnitt mit zwei um 90° ver
setzten Nocken im Längsschnitt,
Fig. 2 einen Vertikalschnitt A-A durch den Gegenstand nach
Fig. 1 mit einer Wandverdickung im Bereich der
Nockenspitze,
Fig. 3 eine Nockenwelle mit mehreren aneinander gefügten
Nockenwellenabschnitten im Längsschnitt,
Fig. 4 eine Hohlwelle im Querschnitt mit Wandverdickung,
Fig. 5 eine abgewandelte Ausführungsform des Gegenstandes
nach Fig. 4,
Fig. 6 eine Stahlblechplatte mit Querschnittsverdickung
als Ausgangsmaterial,
Fig. 7 einen aus der Stahlblechplatte gebogenen Hohl
wellenabschnitt mit Längsschweißnaht und
Fig. 8 den Gegenstand nach Fig. 7 mit einem ausgeformten
Nocken und angedeuteter Bearbeitungszugabe.
In den Figuren ist eine Nockenwelle 1 für die
Ventilsteuerung von Verbrennungskraftmaschinen, insbe
sondere Kraftfahrzeugmotoren, dargestellt, die aus einer
Hohlwelle 2 mit ausgeformten Nocken 3 besteht. Die
Nockenwelle 1 ist aus hohlen Nockenwellenabschnitten 4
mit jeweils einem oder mehreren Nocken 3 aufgebaut und
axial gefügt. Nach dem Ausführungsbeispiel weist jeder
Nockenwellenabschnitt 4 lediglich zwei Nocken 3 auf. Die
Nockenwellenabschnitte 4 weisen im Bereich der ausge
formten Nocken 3 und insbesondere Nockenspitzen eine
Wandverdickung 5 auf. Außerdem können die Nockenwellen
abschnitte 4 bzw. die daraus hergestellte Nockenwelle 1
auch ausgeformte Lagerbunde 6 aufweisen. Die Hohlwelle 2
bzw. die daraus hergestellten Nockenwellenabschnitte 4
weisen nach einem Ausführungsbeispiel einen kreisrunden
Außendurchmesser und einen exzentrischen Innendurch
messer zur Erzeugung einer Wandverdickung 7 im Bereich
der zu erzeugenden Nocke 3 auf, während nach einem
anderem Ausführungsbeispiel ein oval er Innenquerschnitt
verwirklicht ist.
Nach einem anderen Ausführungsbeispiel findet als
Ausgangsmaterial für einen Hohlwellenabschnitt 8 eine
Stahlblechplatte 9 Verwendung, die in einem vorgegebenen
Bereich eine Querschnittsverdickung 10 aufweist und zu
einer Hohlwelle gebogen ist. Diese Hohlwelle ist im
Bereich ihrer gestoßenen Längsnaht verschweißt worden,
weist also eine entsprechende Schweißnaht 11 auf.
Anschließend ist die Hohlwelle im Wege des Sägens in
Hohlwellenabschnitte 8 geteilt worden. Dann sind an den
einzelnen Hohlwellenabschnitten 8 im Wege der Innen
hochdruckumformung Nocken 3 ausgeformt worden. Diese
Hohlwellenabschnitte 8, von denen nur einer dargestellt
ist, werden unter Bildung der Nockenwelle 1 axial
gefügt. Anschließend erfolgt eine Nachbearbeitung der
Nocken 3. Die dafür erforderliche Bearbeitungszugabe 12
ist angedeutet worden.
Im Rahmen der Erfindung besteht auch die Möglichkeit,
die Hohlwellenabschnitte 8 mit Wandverdickungen 10 im
Zuge eines Fließpressens bzw. Strangpressens herzu
stellen.
Claims (14)
1. Verfahren zum Herstellen von Nockenwellen (1) mit Nocken
(3) für die Ventilsteuerung von Verbrennungskraftmaschinen,
insbesondere Kraftfahrzeugmotoren, wonach die Nocken (3) im
Wege einer Innenhochdruckumformung aus einer Hohlwelle (2)
geformt werden, und wonach Nockenwellenabschnitte (4) aus
Hohlwellenabschnitten (8) mit einem oder mehreren Nocken
(3) erzeugt und dann die hohlen Nockenwellenabschnitte (4)
mit den hohlen Nocken (3) im Wege einer Adhäsiv-Verbindung
axial gefügt werden, dadurch gekenn
zeichnet, daß
- - zumindest eine Metallplatte mit in einem oder mehreren vorgegebenen Bereichen vorgesehenen Querschnittsverdickungen (10) zu der Hohlwelle (2) mit demzufolge unterschiedlicher Wanddicke gebogen wird, wobei
- - einzelne Hohlwellenabschnitte (8) eine oder mehrere Wandverdickungen (5, 7) aufweisen, und wobei
- - die Nocken (3) im Bereich der jeweiligen Wandverdickung (5, 7) ausgeformt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
hohle Nockenwellenabschnitte (4) mit maximal zwei Nocken
(3) erzeugt werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß Hohlwellenabschnitte (8) mit einer über
dimensionierten Wandstärke unter Berücksichtigung einer
Bearbeitungszugabe zur Erzeugung von hohlen Nockenwellen
abschnitten (4) mit ausgeformten Nocken (3) verwendet
werden.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß aus einer Stahlblechplatte die Hohl
welle (2) gebogen und im Bereich ihrer gestoßenen Längsnaht
verschweißt wird, daß die Hohlwelle (2) in Hohlwellenab
schnitte (8) geteilt, z. B. gesägt wird, und daß an den
Hohlwellenabschnitten (8) im Wege der Innenhochdruckumfor
mung Nocken (3) ausgeformt und diese Hohlwellenabschnitte
(8) unter Bildung der Nockenwelle (1) gefügt werden.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß aus Stahlblechplatten Hohlwellen
abschnitte (8) gebogen und im Bereich ihrer gestoßenen
Längsnähte verschweißt werden, und daß aus den längsnaht
verschweißten Hohlwellenabschnitten (8) hohle Nockenwellen
abschnitte (4) mit im Bereich der Querschnittsver
dickung(en) ausgeformten Nocken (3) erzeugt werden.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Nockenwellenabschnitte (4) mit ange
formten Lagerbunden (6) erzeugt werden.
7. Nockenwelle (1) für die Ventilsteuerung von Verbren
nungskraftmaschinen, insbesondere Kraftfahrzeugmotoren,
bestehend aus einer Hohlwelle (2) mit ausgeformten Nocken
(3), wobei die Nockenwelle (1) aus hohlen Nocken
wellenabschnitten (4) mit jeweils einem oder mehreren
ausgeformten Nocken (3) aufgebaut und axial gefügt ist,
dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlwelle (2) aus zumindest
einer gebogenen Metallplatte mit in einem oder mehreren
Bereichen vorgesehenen Querschnittsverdickungen (10) mit
demzufolge unterschiedlicher Wanddicke hergestellt ist,
wobei die Nockenwellenabschnitte (4) im Bereich der
ausgeformten Nocken (3) bzw. Nockenspitzen eine gleiche
oder verstärkte Wandausbildung bzw. Wandverdickung (7)
aufweisen.
8. Nockenwelle nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
die Nockenwellenabschnitte (4) maximal zwei Nocken (3)
aufweisen.
9. Nockenwelle nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Nockenwellenabschnitte (4) von
Hohlwellenabschnitten (8) mit einer überdimensionierten
Wandstärke unter Berücksichtigung einer Bearbeitungszugabe
(12) und ausgeformten Nocken gebildet sind.
10. Nockenwelle nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß die Nockenwellenabschnitte (4) aus zu
Hohlwellenabschnitten (8) gebogenen Stahlblechplatten (9)
mit in einem oder mehreren vorgegebenen Bereichen vorge
sehenen Querschnittsverdickungen (10) gebildet und im
Bereich ihrer gestoßenen Längsnähte verschweißt sind, und
daß die Nockenwellenabschnitte (4) im Bereich der
Querschnittsverdickungen (10) ausgeformte Nocken (3) auf
weisen.
11. Nockenwelle nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, daß die Nockenwellenabschnitte (4) ausge
formte Lagerbunde (6) aufweisen.
12. Nockenwelle nach einem der Ansprüche 7 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, daß die Hohlwelle (2) zur Erzeugung der
Nockenwelle (1) in ihrem Ausgangszustand einen kreisrunden
Außendurchmesser und einen exzentrischen Innendurchmesser
oder einen kreisrunden Innendurchmesser und einen
exzentrischen Außendurchmesser aufweist.
13. Nockenwelle nach einem der Ansprüche 7 bis 12, dadurch
gekennzeichnet, daß die Hohlwelle (2) zur Erzeugung der
Nockenwelle (1) in ihrem Ausgangszustand einen ovalen
Außenquerschnitt und einen kreisrunden Innenquerschnitt
oder einen kreisrunden Außenquerschnitt und einen ovalen
Innenquerschnitt oder einen ovalen Außenquerschnitt und
einen ovalen Innenquerschnitt aufweist, der zu dem
Außenquerschnitt um eine vorgegebene Winkelstellung ver
setzt angeordnet ist.
14. Nockenwelle nach einem der Ansprüche 7 bis 13, dadurch
gekennzeichnet, daß die Hohlwelle (2) zur Erzeugung der
Nockenwelle (1) in ihrem Ausgangsquerschnitt eine über
dimensionierte Wandstärke unter Berücksichtigung einer
Bearbeitungszugabe zur Erzeugung von hohlen Nockenwellen
abschnitten (4) mit ausgeformten Nocken (3) aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1997140322 DE19740322C1 (de) | 1997-09-13 | 1997-09-13 | Verfahren zum Herstellen von Nockenwellen mit Nocken für die Ventilsteuerung von Verbrennungskraftmaschinen, insbesondere Kraftfahrzeugmotoren, sowie entsprechend hergestellte Nockenwelle |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1997140322 DE19740322C1 (de) | 1997-09-13 | 1997-09-13 | Verfahren zum Herstellen von Nockenwellen mit Nocken für die Ventilsteuerung von Verbrennungskraftmaschinen, insbesondere Kraftfahrzeugmotoren, sowie entsprechend hergestellte Nockenwelle |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19740322C1 true DE19740322C1 (de) | 1999-03-04 |
Family
ID=7842260
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1997140322 Expired - Fee Related DE19740322C1 (de) | 1997-09-13 | 1997-09-13 | Verfahren zum Herstellen von Nockenwellen mit Nocken für die Ventilsteuerung von Verbrennungskraftmaschinen, insbesondere Kraftfahrzeugmotoren, sowie entsprechend hergestellte Nockenwelle |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19740322C1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1239122A1 (de) * | 2001-02-28 | 2002-09-11 | BÖHLERIT G.m.b.H. & Co. KG | Hohlwelle mit verschleissfesten Teilbereichen und Verfahren zu dessen Herstellung |
| WO2006072289A1 (de) * | 2004-12-24 | 2006-07-13 | Thyssenkrupp Automotive Ag | Nocken für gebaute nockenwellen |
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| DE2546802A1 (de) * | 1975-10-18 | 1977-04-28 | Kloeckner Humboldt Deutz Ag | Nockenwelle fuer hubkolbenmaschinen |
| DE4437396A1 (de) * | 1994-10-19 | 1996-05-02 | Jansen Manfred Dr Ing | Gebaute Nockenwelle |
| DE19606732A1 (de) * | 1995-02-27 | 1996-09-05 | Emishaft Co | Gefügte Mehrlagenwellen |
-
1997
- 1997-09-13 DE DE1997140322 patent/DE19740322C1/de not_active Expired - Fee Related
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
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| D1 | Grant (no unexamined application published) patent law 81 | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
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