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DE19740321A1 - Thekensteller mit schräger Auflagefläche - Google Patents

Thekensteller mit schräger Auflagefläche

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Publication number
DE19740321A1
DE19740321A1 DE1997140321 DE19740321A DE19740321A1 DE 19740321 A1 DE19740321 A1 DE 19740321A1 DE 1997140321 DE1997140321 DE 1997140321 DE 19740321 A DE19740321 A DE 19740321A DE 19740321 A1 DE19740321 A1 DE 19740321A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
counter plate
edges
folded
tabs
plate according
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE1997140321
Other languages
English (en)
Inventor
Helmut Sachse
Michael Sippel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
EFKADRUCK GmbH
Original Assignee
EFKADRUCK GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by EFKADRUCK GmbH filed Critical EFKADRUCK GmbH
Priority to DE1997140321 priority Critical patent/DE19740321A1/de
Publication of DE19740321A1 publication Critical patent/DE19740321A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D5/00Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper
    • B65D5/42Details of containers or of foldable or erectable container blanks
    • B65D5/44Integral, inserted or attached portions forming internal or external fittings
    • B65D5/52External stands or display elements for contents
    • B65D5/5273Containers provided with an inclined surface on which the contents are located
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47FSPECIAL FURNITURE, FITTINGS, OR ACCESSORIES FOR SHOPS, STOREHOUSES, BARS, RESTAURANTS OR THE LIKE; PAYING COUNTERS
    • A47F5/00Show stands, hangers, or shelves characterised by their constructional features
    • A47F5/10Adjustable or foldable or dismountable display stands
    • A47F5/11Adjustable or foldable or dismountable display stands made of cardboard, paper or the like
    • A47F5/112Adjustable or foldable or dismountable display stands made of cardboard, paper or the like hand-folded from sheet material
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D5/00Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper
    • B65D5/42Details of containers or of foldable or erectable container blanks
    • B65D5/4212Information or decoration elements, e.g. content indicators, or for mailing
    • B65D5/4216Cards, coupons or the like formed integrally with, or printed directly on, the container or lid
    • B65D5/4225Cards, coupons or the like formed integrally with, or printed directly on, the container or lid as an extra panel or panels projecting out of the plane of the container

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cartons (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Thekensteller in Form einer Faltschachtel, insbesondere aus Karton oder einem ähnlich faltbaren Material, gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Ein derartiger Thekensteller dient dem Transport der Ware in den Handel und gleichzeitig der anschließenden Darbietung der Ware beispielsweise auf der Verkaufstheke. Für bestimmte flache Produkte, wie z. B. flache Beutel, Blisterverpackungen o. ä., weisen derartige Thekensteller vorzugsweise eine Vorrichtung auf, mittels derer die Produkte leicht nach hinten gekippt im Thekensteller liegen. Dadurch ist eine bessere Sicht auf das erste Produkt und somit eine bessere Warenpräsentation möglich.
Üblicherweise wird eine derartige Schrägstellung entweder durch einen zusätzlichen Einsatz oder anhängende Einsätze im Thekensteller erzielt.
Zusätzliche Einsätze haben den Nachteil, daß die Verpackungseinheit somit aus zwei oder mehr Teilen besteht, die vor dem Befüllen des Thekenstellers erst, auf eine meist aufwendige Art und Weise, zusammengefügt werden müssen. Der Einsatz wird meist aus einem flach liegenden Zustand mehr oder weniger aufwendig gefaltet und im Thekensteller arretiert. Dadurch ist bei dieser Ausführungsform ein erheblicher Mehraufwand an Material und Handarbeit notwendig.
Bei weiteren bekannten Ausführungen hängt der Einsatz an einer der Umfangswände des Thekenstellers an und wird zur Erzielung der gewünschten schrägen Auflagefläche nach innen gefaltet. Der Einsatz kann beispielsweise an der Vorderwand oder der Rückwand an hängen. Auch diese Ausführungen bedingen einen erheblichen Mehraufwand an Material.
Weiterhin ist eine Lösung bekannt, bei der der Einsatz durch den Deckel des Thekenstellers gebildet wird. Dies bringt zwar keinen oder nur einen geringen Mehraufwand an Material mit sich, jedoch muß die Ware vor der Präsentation im Handel ausgepackt, der Deckel zur Erzielung der schrägen Auflagefläche nach innen gefaltet und anschließend wieder mit der Ware bestückt werden. Außerdem wird der Deckel üblicherweise bei der Warenpräsentation einmal umgefaltet, hinter die Ware eingesteckt und dient somit als zusätzliche Werbe- und Informationsfläche bei der Präsentation.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, für einen Thekensteller der im Oberbegriff des Anspruchs 1 genannten Art eine Vorrichtung zur Schrägstellung des Inhalts zu bilden, die ohne Mehraufwand an Material gegenüber einer vergleichbaren Konstruktion ohne diese Vorrichtung auskommt.
Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Die Vorrichtung zur Schrägstellung der Produkte wird nach einem ersten Merkmal der Erfindung aus dem Material der Seitenwand heraus gewonnen. Dadurch wird kein zusätzliches Material benötigt. Auch das Fertigungsverfahren ist nicht aufwendiger.
Beim Aufrichten der Verpackung können die beiden aus der Seitenwand gebildeten Laschen mit zwei schnellen Handgriffen nach innen geklappt werden. Ein aufwendiges Einsetzen eines Einsatzes entfällt daher.
Weitere Merkmale sind Gegenstand der Unteransprüche.
Der erfindungsgemäße Thekensteller besteht im wesentlichen aus einer Vorderwand, einer Rückwand, zwei Seitenwandteilen sowie einem Boden und einem Deckel. Der Boden kann in bekannter Weise als Faltklebeboden, Steckboden oder Einsteckboden mit Verschlußsicherung ausgebildet sein. Der Deckel ist im allgemeinen ein Einsteckdeckel. Üblicherweise ist der Deckel an der Rückwand des Thekenstellers angelenkt. Ebenso ist denkbar, daß der Deckel an einer der Seitenwände angelenkt ist. Die gewünschte schräge Auflagefläche für die Produkte wird nun durch zwei Laschen erzielt, die aus den Seitenwandteilen herausgebildet sind. Diese Laschen sind jeweils über eine Faltkante mit den Seitenwandteilen verbunden und nach innen verschwenkbar.
In einer bevorzugten Ausführungsform weisen die Laschen die Form eines Parallelogramms auf. Die Längen der Laschenkanten sind, abhängig von der gewünschten Schräglage und dem damit verbundenen Winkel zwischen Rückwand und Auflagefläche, so bemessen, daß die von den Kanten gebildeten unteren Spitzen der Laschen beim Verschwenken der Laschen, um 90° nach innen, am Boden aufstoßen. Die beiden nach innen geklappten Seitenlaschen überlappen in diesem Zustand und bilden somit eine schräge Rückwand zur Auflage der Produkte.
Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß ein Teil des Thekenstellers zur besseren Präsentation der Ware abgetrennt werden kann. In der Praxis wird meist eine möglichst freie Sicht auf die zu präsentierenden Produkte gewünscht. Hierzu kann der obere Teil des geöffneten Thekenstellers mittels eines Grifflochs und vorhandener Perforationen abgetrennt werden.
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung wird der Deckel an einer dafür vorgesehenen Faltkante um 180° nach unten geklappt und mit der Stecklasche in eine durch Stanzung gebildete Einsteckvorrichtung in der Rückwand eingesteckt. Dadurch entsteht eine Fläche, die für Werbe- und Informationsaussagen genutzt werden kann.
In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist der Thekensteller mit einer modifizierten Ausführung des Faltbodens vorgesehen. Gegenüber dem herkömmlichen Faltboden ist in diesem Fall eine Bodenlasche größer ausgebildet. Diese Bodenlasche liegt bei dem Faltboden des aufgerichteten Thekenstellers obenauf, sofern man von oben in den geöffneten Thekensteller blickt. In die Bodenlasche sind in dieser Ausführungsform Ausstanzungen eingearbeitet, die sozusagen als Rutschbremse dienen und verhindern, daß die Produkte nach vorne rutschen, sobald die ersten Produkte entnommen werden. Insbesondere bei Produkten, die an der Unterseite eine gute Kante haben, reicht diese Ausstanzung aus, um ein Weg rutschen der Produkte nach vorne zu vermeiden.
In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform können die Laschen jede beliebige Form aufweisen, insbesondere können die Laschen, z. B. aus gestalterischen Gründen, auch geschwungene oder gebogene Formen aufweisen.
In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weisen die Laschen eine oder mehrere Faltkanten auf und werden durch ein oder mehrfaches Umlegen zu einer Hohlkammer gefaltet, die an der Rückwand des Thekenstellers anstößt und somit für den notwendigen Abstand der schrägen Auflagefläche zur Rückwand sorgt.
Eine weitere Variante der Erfindung sieht vor, daß die Faltkanten der Laschen in den Seitenwänden nicht in einem bestimmten Winkel, sondern parallel zur Rückwand verlaufen. Eine der Laschen in der Seitenwand weist eine weitere parallele Faltkante auf, deren Abstand vom Laschenende gleich dem Abstand der Faltkante von der Rückwand ist. Diese Lasche wird zuerst nach innen geklappt. Die zweite Lasche der anderen Seitenwand liegt dann auf dieser Lasche und der gebildeten Hohlkammer auf. In diese Hohlkammer können beispielsweise Prospekte o. ä. eingesteckt werden.
Ebenso ist es denkbar, daß beispielsweise die Abmessungen der Produkte so geartet sind, daß die beiden Seitenlaschen und beim Einklappen nach innen nicht mehr überlappen. In diesen Fällen kommt eine weitere Variante der Erfindung zum Tragen. Die Seitenlaschen werden dergestalt ausgestanzt, daß sie kleine "Nasen" bilden, die in entsprechende Ausstanzungen in der Rückwand eingerastet werden können.
Der Gegenstand der Erfindung und mehrere Ausführungsbeispiele sind nachstehend anhand der Zeichnungen näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 perspektivische Darstellung eines erfindungsgemäßen Thekenstellers, aufgerichtet und mit eingeklappten Laschen;
Fig. 2 flachliegender Zuschnitt zur Herstellung eines Thekenstellers gemäß Fig. 1;
Fig. 3 perspektivische Darstellung eines mit Produkten befüllten Thekenstellers mit abgetrenntem Oberteil und eingestecktem Deckel;
Fig. 4 perspektivische Darstellung eines Thekenstellers gem. Fig. 3, jedoch ohne Produkte;
Fig. 5 modifizierter Boden des Thekenstellers mit Ausstanzungen als Rutschbremse, dargestellt am offenen Zuschnitt;
Fig. 6 Zuschnitt mit modifizierten Seitenlaschen mit "Nasen" sowie Ausstanzungen in der Rückwand.
Der in Fig. 1 dargestellte Thekensteller 2 besteht im wesentlichen aus der Vorderwand 10, einem Seitenwandteil 20, einer Rückwand 30 und einem weiteren Seitenwandteil 40, einem Bodenteil 50 und einem Deckel 60. Der Boden 50 kann in bekannter Weise als Faltklebeboden ausgebildet sein. Der Deckel 60 ist im allgemeinen ein Einsteckdeckel mit inneren Deckellaschen 61 und einer äußeren, mit einer Stecklasche 63 versehenen Deckellasche 62.
In den Seitenwandteile 20 und 40 sind die Laschen 25 bzw. 45 ausgebildet. Diese sind an den Kanten 21, 22 und 23 bzw. 41, 42 und 43 ausgestanzt und sind mit der Faltkante 24 bzw. 44 noch mit den Seitenwandteilen 20 bzw. 40 verbunden und nach innen verschwenkbar.
Die Längen der Laschenkanten 21 und 23 bzw. 41 und 43 sind, abhängig von der gewünschten Schräglage und damit verbundenen Winkel α so bemessen, daß die von den Kanten 22 und 23 bzw. 42 und 43 gebildeten Spitzen der Laschen 26 bzw. 46 beim Verschwenken der Laschen 25 und 45 um 90° nach innen am Boden 50 aufstoßen. Die beiden nach innen geklappten Seitenlaschen 25 und 45 bilden in diesem Zustand eine schräge Rückwand zur Auflage der Produkte.
Der in Fig. 2 dargestellte flach liegende Zuschnitt des Thekenstellers dient zur Herstellung eines Thekenstellers gemäß Fig. 1. Alle in den beiden Figuren entsprechenden Teile sind deshalb mit gleichen Bezugszeichen versehen. Die Seitenwand 40, die Vorderwand 10, die Seitenwand 20 und die Rückwand 30 hängen über gemeinsame, als Faltkanten ausgebildete Längskanten 11, 12, 13 gelenkig zusammen. Die inneren Deckellaschen 61 a + b sind über Faltkanten 14 a + b mit den seitlichen Wandteilen 20 und 40 verbunden. Die äußere Deckellasche 62 ist über eine Faltkante 15 mit der Rückwand 30 verbunden und trägt ihrerseits über eine Faltkante 16 die Stecklasche 63.
An der freien Seitenkante der Seitenwand 40 ist über eine Faltkante 17 eine Überlappungsklebelasche 70 gelenkig angeordnet. Diese Klebelasche 70 wird bei der Klebevorgang mit der Rückwand 30 verklebt.
An den unteren Kanten des Seitenwandteils 40, der Vorderwand 10, des Seitenwandteils 20 und der Rückwand 30 sind über die gelenkigen Faltkanten 31, 32, 33 und 34 jeweils Bodenlaschen 51, 52, 53 und 54 angeordnet. Diese Bodenlaschen sind so gestaltet, daß sie einen Faltklebeboden bilden können.
Zur besseren Warenpräsentation kann der obere Teil des aufgerichteten, geöffneten Thekenstellers, beginnend am Griffloch 72, an den Perforationen 18, 19, 71, 29, 28, 49 und 48 abgetrennt werden. Der geöffnete Deckel wird an der Faltkante 64 um 180° nach unten geklappt und mit der Stecklasche 63 in die Einsteckvorrichtung 35 der Rückwand eingesteckt.
Fig. 3 zeigt einen befüllten Thekensteller in einer bevorzugten Ausführungsform mit abgetrenntem Oberteil und eingestecktem Deckel. In der Praxis wird meist eine möglichst freie Sicht auf die zu präsentierenden Produkte gewünscht. Um dies zu erreichen, kann bei der Präsentation der Ware zusätzlich zur Schräglage noch ein Teil des Thekenstellers wie oben beschrieben abgetrennt werden. Durch das Aufstellen und Einstecken des Deckels hinter den Produkten entsteht eine Fläche, die für Werbe- und Informationsaussagen genutzt werden kann.
Fig. 4 zeigt den Thekensteller aus Fig. 3, jedoch ohne Produkte. Hier ist besonders gut zu sehen, wie die Rückwand durch die beiden übereinander liegenden Klappen gebildet wird.
In Fig. 5 ist ein, gegenüber dem Thekenstellerzuschnitt gemäß Fig. 2, abgewandelter Zuschnitt dargestellt, wobei sich die Modifikation auf die Ausführung des Faltbodens bezieht. Gegenüber dem herkömmlichen Faltboden, wie er in Fig. 2 dargestellt ist, ist in diesem Fall die Bodenlasche 51 größer ausgebildet. Diese Bodenlasche 51 liegt bei dem Faltboden des aufgerichteten Thekenstellers obenauf, sofern man von oben in den geöffneten Thekensteller blickt, wie in Fig. 5 dargestellt. In die Bodenlasche 51 sind in dieser Ausführungsform Ausstanzungen 55 eingearbeitet. Diese Ausstanzungen sollen sozusagen als Rutschbremse dienen und verhindern, daß die Produkte nach vorne rutschen, sobald von vorne die ersten Produkte entnommen werden. Insbesondere bei Produkten, die an der Unterseite eine gute Kante haben, reicht diese Ausstanzung aus, um ein Weg rutschen der Produkte nach vorne zu vermeiden.
Der Zuschnitt, wie er in Fig. 6 schließlich dargestellt ist, ist gegenüber der Ausführung in Fig. 2 ebenfalls leicht modifiziert. Die Modifikation bezieht sich auf die Ausgestaltung der Seitenlaschen 25 und 45. Diese sind dergestalt abgewandelt, daß sie eine Kante 27 bzw. 47 aufweisen, die jeweils eine "Nase" 25b bzw. 45b bilden. Dadurch entstehen kleine Abfallteile 25a und 45a. Die Seitenlaschen 25 und 45 werden beim Aufrichten des Thekenstellers um mehr als 90° nach innen gebogen und zwar so weit, bis die "Nasen" in dafür vorgesehene Ausstanzungen 36 in der Rückwand einrasten. Bei dieser Ausführungsform bildet sich zwar keine ebene Auflagefläche, jedoch reicht die entstehende Vorrichtung als Auflage für die Produkte aus.
Bezugszeichenliste
α Winkel
1
Zuschnitt
2
Thekensteller
10
Vorderwand
11
Faltkante
12
Faltkante
13
Faltkante
14
a Faltkante
14
b Faltkante
15
Faltkante
16
Faltkante
17
Faltkante
18
Perforation
19
Perforation
20
Seitenwandteil
21
Kante
22
Kante
23
Kante
24
Klappkante
25
Lasche im Seitenteil
25
a Abfall
25
b Nase
26
Laschenspitze
27
Kante
28
Perforation
29
Perforation
30
Rückwand
31
Faltkante
32
Faltkante
33
Faltkante
34
Faltkante
35
Einsteckvorrichtung
36
Ausstanzung
40
Seitenwandteil
41
Kante
42
Kante
43
Kante
44
Klappkante
45
Lasche im Seitenteil
45
a Abfall
45
b Nase
46
Laschenspitze
47
Kante
48
Perforation
49
Perforation
50
Boden
51
Bodenlasche
52
Bodenlasche
53
Bodenlasche
54
Bodenlasche
55
Ausstanzungen
60
Deckel
61
a innere Deckellasche
61
b innere Deckellasche
62
äußere Deckellasche
63
Stecklasche
64
Faltkante
70
Überlappungsklebelasche
71
Perforation
72
Griffloch

Claims (11)

1. Aus einem einstückigen Zuschnitt hergestellter Thekensteller mit einem aus vier Umfangswänden bestehenden Mantel, dessen vier Umfangswände (10, 20, 30, 40) in vier Längskanten (11, 12, 13, 17) unter Verwendung einer Überlappungsklebung an einer der Längskanten (17) mittels einer Überlappungsklebelasche 70 gelenkig verbunden sind, mit einem Boden und einem Deckel, wobei der Boden in einer der bekannten Form ausgestaltet ist und der Deckel wahlweise an einer der vier Umfangswände mittels einer Faltkante angelenkt ist, dadurch gekennzeichnet, daß aus den Seitenwandteilen 20 und 40 Laschen 25 und 45 ausgestanzt und über die Faltkanten 24 bzw. 44 mit den Seitenwandteilen verbunden sind, so daß die Laschen 25 bzw. 45 nach innen geklappt werden können.
2. Thekensteller nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Faltkanten 24 bzw. 44 einen bestimmten Winkel α zu den längsstehenden Faltkanten 13 bzw. 17 aufweisen.
3. Thekensteller nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Laschen 25 bzw. 45 die Form eines Parallelogramms aufweisen, wobei die Kanten 22 und 42 parallel zu den Faltkanten 24 bzw. 44 und die Kanten 21 und 23 bzw. 41 und 43 parallel zu den Faltkanten 33 bzw. 31 verlaufen.
4. Thekensteller nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der Laschenkanten 23 bzw. 43 so bemessen sind, daß die Laschenspitzen 26 bzw. 46 bei einer Biegung der Laschen 25 bzw. 45 um 90° nach innen am Boden 50 aufstoßen und die Laschen somit eine schräge Auflagefläche bilden.
5. Thekensteller nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil des Thekenstellers beginnend am Griffloch 72 und der Perforation 71 über die Perforationen 18, 29, 28 bzw. 19, 49, 48 abgetrennt werden kann.
6. Thekensteller nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel 60 an der Faltkante 64 um 180° nach unten gefaltet und mit der Stecklasche 63 in der ausgestanzten Einsteckvorrichtung 35 der Rückwand eingesteckt wird.
7. Thekensteller nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Thekensteller mit einem modifizierten Faltklebeboden in der Art gestaltet ist, daß die Bodenlasche 51 größer als üblich gestaltet ist und eine oder mehrere Ausstanzungen 55 aufweist.
8. Thekensteller nach einem Ansprüche 1, 2, 4, 5, 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Laschen eine beliebige, auch gebogene, Form aufweisen.
9. Thekensteller nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine der Laschen eine oder mehrere Faltkanten aufweisen, mittels derer durch Umlegen eine Hohlkammer gebildet werden kann.
10. Thekensteller nach einem der Ansprüche 1, 3, 4, 5, 6, 7, 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Faltkanten 24 bzw. 44 parallel zu den senkrechten Faltkanten 13 bzw. 17 verlaufen.
11. Thekensteller nach einem der Ansprüche 1, 2, 5, 6, 7, 8 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenlaschen 25 bzw. 45 eine Kante 27 bzw. 47 aufweisen, mittels derer eine "Nase" 25b bzw. 45b gebildet wird und daß in der Rückwand entsprechende Ausstanzungen 36 zum Einrasten dieser "Nasen" vorhanden sind.
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DE20200809U1 (de) * 2002-01-18 2002-11-28 Zitzmann, Volker, Dipl.-Ing. (FH), 83022 Rosenheim Halter für Mobiltelefone

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Date Code Title Description
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