DE19740102A1 - Hohlkörper aus verschiedenen Materialien - Google Patents
Hohlkörper aus verschiedenen MaterialienInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Hohlkörper nach Anspruch 1 sowie ein Verfahren zur Herstellung
von Hohlkörpern nach Anspruch 7 und eine Verwendung der Hohlkörper nach Anspruch 8.
Zur Herstellung von hochfesten Bauteilen aus dünnwandigen Blechen findet insbesondere
im Fahrzeugbau im Karosseriebereich die sog. Innenhochdruckumformung (IHU) Anwen
dung, bei der z. B. zwei ineinander angeordnete und maßlich aufeinander abgestimmte Hohl
körper durch plastische Verformung z. B. des Innenkörpers miteinander untrennbar verbun
den werden und damit Festigkeitswerte erreichbar machen, die ansonsten nur durch z. B.
spanend geformte oder gepreßte Bauteile aus Vollmaterial erreichbar waren. Die plastische
Verformung erfolgt hierbei durch Einpressen von Hydraulikflüssigkeit mit hohem Druck z. B.
in den inneren, gegenüber seiner Umgebung abgedichteten Hohlkörper, der daraufhin pla
stisch geweitet wird und sich an die Innenwandung des äußeren Hohlkörpers anlegt. Hier
durch wird eine besonders innige, auch nach der Entlastung von dem Druck der Hydraulik
flüssigkeit bleibende Verbindung zwischen den beiden Teilen hergestellt. Gegebenenfalls muß
der äußere Hohlkörper gegenüber eigenen Verformungen aufgrund des von innen drücken
den Innenkörpers z. B. durch ein Gesenk abgestützt werden.
Aus der EP 0 780 284 A1 ist beispielsweise eine starre Verbindung zwischen Bauteilen bei
einem Kraftfahrzeug bekannt, wobei ein erstes Bauteil als länglicher Hohlkörper ausgebildet
ist und ein zweites Bauteil dieses umfänglich umschließt und wobei das erste Bauteil mittels
Innenhochdruckumformen plastisch aufgeweitet wird. Hierzu werden die beiden Bauteile
ineinander gesteckt und an axial beabstandet angeordneten radialen Querschnittsverengun
gen aneinander angelegt. Durch die Innenhochdruckumformung wird das eine größere De
formierbarkeit aufweisende innere Bauteil aufgeweitet und bildet in den Zwischenbereichen
zwischen den Querschnittsverengungen durch die Aufweitung eine formschlüssige Verbin
dung mit dem äußeren Bauteil. Hierdurch entsteht ein sehr festes und gleichzeitig leichtes
Werkstück.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, mit den Möglichkeiten der Innenhochdruck
umformung hergestellte Bauteile im Hinblick auf eine Gewichtsreduzierung von Werkstücken
weiter zu verbessern.
Die Lösung dieser Aufgabe ergibt sich hinsichtlich des Hohlkörpers aus den kennzeichnen
den Merkmalen des Anspruches 1, hinsichtlich des Verfahrens aus den Merkmalen des An
spruches 7 und hinsichtlich der Verwendung aus den Merkmalen des Anspruch es 8 jeweils
in Zusammenwirken mit den Merkmalen des jeweiligen Oberbegriffes. Die Unteransprüche
beschreiben bevorzugte Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Hohlkörper.
Die erfindungsgemäße Lösung nach Anspruch 1 geht von einem Hohlkörper aus, der ein
hohles Außenteil und ein hohles Innenteil umfaßt, bei denen die Außenmaße des Innenteils
und die Innenmaße des Außenteils derart aufeinander abgestimmt sind, daß das Innenteil
von dem Außenteil umfänglich umschlossen ist und Innenteil und Außenteil durch Aufweiten
des Innenteils mittels Innenhochdruckumformung miteinander verbunden sind. Das Verfah
ren der Innenhochdruckumformung ist hierbei aus dem Stand der Technik dem Fachmann
vertraut und soll daher hier nicht weiter erläutert werden. In erfindungsgemäßer Weise wird
nun das Außenteil im Verhältnis zum Innenteil aus einem Material gebildet ist, das hohe
Festigkeitswerte aufweist, wohingegen das Innenteil im Verhältnis zum Außenteil aus einem
Material gebildet ist, das gute Verformbarkeit und geringes spezifisches Materialgewicht
aufweist. Hierdurch entsteht nach der Innenhochdruckumformung ein Verbund von Innenteil
und Außenteil, der die Vorteile der beiden verwendeten Materialien in besonders vorteilhaf
ter Weise miteinander verbindet.
Besonders vorteilhaft wird dabei das Innenteil im Verhältnis zum Außenteil dickwandiger
ausgebildet sein und/oder es wird aus Magnesium oder Aluminium oder aus Verbindungen
mit diesen Werkstoffen bestehen. Kombiniert wird ein derartiges Innenteil bevorzugt mit ei
nem Außenteil aus einem Werkstoff mit hoher Streckgrenze, vorzugsweise aus Stahl, das
außerdem bevorzugt im Verhältnis zum Innenteil dünnwandiger ausgebildet ist. Hierdurch
wird die besonders gute plastische Umformbarkeit eines derartigen Innenmaterials mit der
hohen Festigkeit des Außenmaterials kombiniert. In einer besonders bevorzugten Weiterbil
dung der Erfindung kann durch die unterschiedlichen Materialdicken bei hohen Steifigkeiten
des Materials des Außenteiles eine hohe Formstabilität des Gesamtkörpers trotz geringen
Gesamtgewichts erreicht werden. Es läßt sich somit im Vergleich zu reinen Stahlbauteilen,
die durch Innenhochdruckumformung hergestellt werden, Gewicht einsparen und im Ver
hältnis zu reinen Magnesium- oder Aluminiumbauteilen, die ebenfalls innenhochdruckumge
formt werden, eine höhere Zug- und Druckfestigkeit und damit eine größere Steifigkeit des
resultierenden Bauteiles erreichen.
Besonders einfach und für viele Einsatzfälle von besonderer Bedeutung ist es, wenn der
Hohlkörper eine im wesentlichen längliche Form aufweist, so daß Innenteil und Außenteil vor
der Innenhochdruckumformung entlang der Längserstreckung in Form einer Steckverbin
dung ineinandersteckbar sind. Derartige längliche Bauteile können als tragende Konstruktio
nen, als Halbzeuge zur weiteren Verarbeitung (auch z. B. durch weitere anschließende In
nenhochdruckumformung) oder als Ersatz für Rohre, Versteifungen und dgl. Anwendung
finden, in denen bisher mit schweren Vollmaterialien die entsprechende Stabilität erreicht
werden mußte.
In einer vorteilhaften Weiterbildung wird der Hohlkörper derart gestaltet, daß gezielt vor der
Innenhochdruckumformung eingebrachte Oberflächenrauhigkeiten und/oder Formelemente
an Innenteil und/oder Außenteil nach dem Aufweiten aufgrund der Innenhochdruckumfor
mung eine schubsteife Verbindung zwischen Innenteil und Außenteil herstellen. Hierdurch
wird die Haftung in den plastisch verformten Bereichen des Innenteiles mit den zugeordne
ten Bereichen des Außenteiles verbessert, wodurch beispielsweise Belastungen eines der
beiden Fügepartner direkt und ohne Relativbewegungen auf den anderen Fügepartner
übertragen werden.
Weiterhin beschreibt die Erfindung ein Verfahren zur Herstellung von Hohlkörpern aus einem
hohlen Innenteil und einem hohlen Außenteil, bei denen aufgrund der Maße von Innenteil
und Außenteil das Innenteil in das Außenteil eingebracht wird und das Außenteil im Verhält
nis zum Innenteil aus einem Material mit hohen Festigkeitswerten und das Innenteil aus ei
nem im Verhältnis zum Außenteil Material guter Verformbarkeit und geringem spezifischen
Materialgewicht durch Aufweiten des Innenteils mittels Innenhochdruckumformen miteinan
der verbunden werden.
Darüber hinaus wird eine Verwendung der Hohlkörper im Fahrzeugbau angegeben, insbe
sondere für Karosserieteile, vorzugsweise zur Herstellung von Rahmenbauteilen und Anbau
teilen. Beispielsweise können derartige Bauteile im Karosseriebau zur Herstellung von Dach
relings, Montageträgern oder Hilfsrahmen Anwendung finden.
Eine besonders vorteilhafte Ausbildung des Hohlkörpers zeigt die Zeichnung.
Es zeigt
Fig. 1 einen Querschnitt durch die Fügepartner eines als Rohr ausgestalteten
Hohlkörpers, dargestellt als Stadienplan in Einzelteilen vor und nach dem
Innenhochdruckumformen.
In der Fig. 1 ist ein Hohlkörper 3 dargestellt, der aus einem Außenteil 1 aus einem dünn
wandigen Stahlrohr und aus einem Innenteil 2 aus einem im Verhältnis zu dem Stahlrohr 1
dickwandigeren Magnesiumrohr aufgebaut ist. Die beiden Rohre 1 und 2 sind maßlich so
gestaltet, daß das Innenteil 2 entlang der Rohrachse des Außenteiles 1 in das Stahlrohr 1
eingeschoben werden kann, ohne hierzu größere Kräfte zu benötigen. Andererseits sollte
wegen der begrenzten Verformbarkeit des Innenteiles 2 bevorzugt nur relativ geringes Spiel
zwischen dem Außendurchmeser des Innenteiles 2 und dem Innendurchmesser des Außen
teiles 1 herrschen.
Nach dem an sich bekannten Vorgang der Innenhochdruckumformung ist das Innenteil 2
plastisch geweitet worden und hat sich in diesem Falle vollflächig mit seiner Außenwand an
die Innenwand des Stahlrohres 1 angelegt. Hierdurch ist eine besonders schub- bzw. torsi
onsbelastbare Verbindung zwischen Innenteil 2 und Außenteil 1 hergestellt worden.
In der Fig. 1 nicht genauer dargestellt ist, daß auf dem Außenumfang des Innenteiles 2
und/oder auf der Innenfläche des Außenteiles 1 gezielt (z. B. durch Sandstrahlen) einge
brachte Oberflächenrauhigkeiten und/oder Formelemente wie z. B. Sicken, Rändelungen
oder sonstige Erhebungen bzw. Vertiefungen eingebracht werden können, die eine beson
ders innige Verbindung zwischen Innenteil 2 und Außenteil 1 nach dem Innenhochdruckum
formen erlauben.
Es versteht sich von selbst, daß die Erfindung sich auf jegliche Bauteilform und Quer
schnittsform direkt anwenden läßt, bei der Innenteil und Außenteil einander umschließend
zugeordnet werden können. Insbesondere Hohlkörper im Bereich der Automobilfertigung
sind von der Erfindung umschlossen.
Claims (8)
1. Hohlkörper (3) umfassend ein hohles Außenteil (1) und ein hohles Innenteil (2), bei denen
Außenmaße des Innenteils (2) und Innenmaße des Außenteils (1) derart aufeinander ab
gestimmt sind, daß das Innenteil (2) von dem Außenteil (1) umfänglich umschlossen ist
und Innenteil (2) und Außenteil (1) durch Aufweiten des Innenteils (2) mittels Innenhoch
druckumformung miteinander verbunden sind,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Außenteil (1) im Verhältnis zum Innenteil (2) aus einem Material gebildet ist, das ho
he Festigkeitswerte aufweist, und das Innenteil (2) im Verhältnis zum Außenteil (1) aus
einem Material gebildet ist, das gute Verformbarkeit und geringes spezifisches Material
gewicht aufweist.
2. Hohlkörper (3) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Außenteil (1) im
Verhältnis zum Innenteil (2) zumindest im wesentlichen dünnwandiger ausgebildet ist.
3. Hohlkörper (3) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Innenteil (2)
aus Magnesium oder Aluminium oder aus Verbindungen mit diesen Werkstoffen besteht.
4. Hohlkörper (3) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
das Außenteil (1) aus Stahl besteht.
5. Hohlkörper (3) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
der Hohlkörper (3) eine im wesentlichen längliche Form aufweist, so daß Innenteil (2) und
Außenteil (1) vor der Innenhochdruckumformung entlang der Längserstreckung in Form
einer Steckverbindung ineinandersteckbar sind.
6. Hohlkörper (3) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
gezielt vor der Innenhochdruckumformung eingebrachte Oberflächenrauhigkeiten
und/oder Formelemente an Innenteil (2) und/oder Außenteil (1) nach der Innenhochdruck
umformung eine schubsteife Verbindung zwischen Innenteil (2) und Außenteil (1) her
stellen.
7. Verfahren zur Herstellung von Hohlkörpern (3) nach Anspruch 1 aus einem hohlen Innen
teil (2) und einem hohlen Außenteil (1), bei denen aufgrund der Maße von Innenteil (2)
und Außenteil (1) das Innenteil (2) in das Außenteil (1) eingebracht wird und das Außen
teil (1) im Verhältnis zum Innenteil (2) aus einem Material mit hohen Festigkeitswerten
und das Innenteil (2) aus einem im Verhältnis zum Außenteil (1) Material guter Verform
barkeit und geringem spezifischen Materialgewicht durch Aufweiten des Innenteils (2)
mittels Innenhochdruckumformen miteinander verbunden werden.
8. Verwendung der Hohlkörper (3) nach Anspruch 1 im Fahrzeugbau, insbesondere für Ka
rosserieteile, vorzugsweise zur Herstellung von Rahmenbauteilen und Anbauten.
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| DE1997140102 DE19740102B4 (de) | 1997-09-12 | 1997-09-12 | Hohlkörper aus verschiedenen Materialien |
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Publications (2)
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