DE19740013C1 - Schüttgutsichter - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft einen Schüttgutsichter, bestehend aus
einer zumindest im wesentlichen koaxialen Anordnung aus
einem im wesentlichen rotationssymmetrischen, vertikal
ausgerichteten Sichtermantel, der in seinem oberen Bereich
einen Austrittstutzen für Luft und leichte Schüttgutanteile
hat sowie einen verengten Abschnitt, gefolgt von einem sich
erweiternden Leittrichter, aufweist, sowie aus einem oben in
den Sichtermantel einmündenden, nach unten gerichteten und
im Bereich des verengten Abschnitts endenden Schüttgutzu
fuhrrohr, aus einem mit dem Schüttgutzufuhrrohr achsglei
chen, zumindest im Bereich des Leittrichters angeordneten
Verdrängerkörper mit nach oben weisender, kegelförmiger
Spitze, und aus einem zumindest den Leittrichter und den
Verdrängerkörper umgebenden Behälter mit einem Sichtluftein
trittstutzen.
Ein derartiger Sichter ist aus der DE 44 16 757 A1 bekannt.
Bei diesem Sichter wird in dem Ringraum zwischen dem Schütt
gutzufuhrrohr und dem weit in dieses hineinragenden Ver
drängerkörper eine über den Querschnitt konstante Luftge
schwindigkeit angestrebt. Hierzu sind die Innenwand des
zylindrischen Schüttgutzufuhrrohrs und der Mantel des zylin
drischen Verdrängerkörpers mit einer die Rauhigkeit erhöhen
den Oberflächenstruktur versehen. Bei dem bekannten Sichter
kommt es in dem langgestreckten Ringraum vergleichsweise
häufig zu einem Aufprall von Schüttgutpartikeln auf die
Innenwand des Schüttgutzufuhrrohrs und/oder den Mantel des
Verdrängerkörpers. Bei jedem solchen Aufprall werden jedoch
die betreffenden Schüttgutpartikel abgebremst. Dadurch kann
sog. Spritzkorn entstehen. Hierunter versteht man Schütt
gutpartikel, die wegen zu geringer Geschwindigkeit von der
Sichtluft mitgenommen werden, obwohl sie nicht zu den ab
zutrennenden Anteilen des Schüttguts gehören. Außerdem wird
durch Wandkontakte der Schüttgutpartikel meist die Entste
hung von staub- und fadenförmigem Abrieb begünstigt. Ferner
ist der Verbrauch an Sichtluft relativ hoch, weil ein Teil
letzterer ohne vorherigen intensiven Kontakt mit den Schütt
gutpartikeln nach oben in den Sichtermantel abströmt.
Aus der DD 225 351 A2 ist ein Schüttgutsichter bekannt,
bestehend aus einem vertikal ausgerichteten Sichtermantel,
der in seinem oberen Bereich einen Austrittstutzen für Luft
und leichte Schüttgutanteile hat, aus einem oben in den
Sichtermantel einmündenden, nach unten gerichteten Schüttgut
zufuhrrohr, aus einem mit dem Schüttgutzufuhrrohr achsglei
chen Verdrängerkörper mit einem nach oben weisenden, kugel
kappenförmigen Ende und aus einem Behälter, durch den eine
Sichtluftleitung führt, in deren konisch erweiterten Mün
dungsbereich das nach unten weisende Ende des Verdränger
körpers eintaucht. Das Schüttgutzufuhrrohr hat ebenfalls
einen konisch erweiterten Mündungsbereich und die nach oben
weisende, kugelkappenförmige Spitze des Verdrängerkörpers
taucht in diesen Mündungsbereich ein. Zwischen dem Verdrän
gerkörper und dem Sichtermantel ist ein mantelförmiges
Leitblech angeordnet. Der Verdrängerkörper weitet sowohl den
Sichtgutstrom als auch den Sichtluftstrom im Sichtungsbe
reich gegensinnig konisch auf. Durch den Aufprall von Sicht
gutpartikel an dem Leitblech entsteht Spritzkorn. Das
Schüttgutzufuhrrohr ist als Beschleunigungsrohr ausgebildet,
in dem das Schüttgut/Luft-Gemisch mittels eines zusätzlichen
Luftstroms beschleunigt wird. Dies führt zu einem sehr hohen
Luftverbrauch des Sichters.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Sichter der
einleitend angegebenen Gattung in Richtung auf eine ver
minderte Abriebbildung und vorzugsweise auch einen gerin
geren Sichtluftverbrauch zu verbessern.
Diese Aufgabe ist bei dem vorgeschlagenen Sichter erfin
dungsgemäß dadurch gelöst, daß das Schüttgutzufuhrrohr einen
konisch erweiterten Mündungsbereich hat, die kegelförmige
Spitze des Verdrängerkörpers zumindest teilweise in diesen
Mündungsbereich eintaucht und das Schüttgutzufuhrrohr als
Beschleunigungsrohr ausgebildet ist.
Die kegelförmige Spitze des Verdrängerkörpers erteilt der
Strömung in dem Schüttgutzufuhrrohr eine radiale Komponente.
Da sich das Schüttgutzufuhrrohr in diesem Bereich jedoch
konisch erweitert, vermindert sich dennoch die Zahl der
Wandkontakte der Schüttgutpartikel mit dem Schüttgutrohr.
Entsprechend vermindert sich der Abrieb. Gleichzeitig ver
bessert sich die Sichtungsgüte, u. a. weil nur noch wenig
Spritzkorn entsteht. Ein weiterer Effekt der konischen
Erweiterung des Mündungsbereiches des Schüttgutzufuhrrohrs
besteht darin, daß sich der Ringspalt zwischen der Mündung
des Schüttgutzufuhrrohrs und dem Sichtermantel verengt und
radial nach außen wandert. Dies führt sowohl (bei gleicher
Sichtluftmenge je Zeiteinheit) zu einer Beschleunigung der
Sichtluftströmung als auch zu einer Strömungshauptrichtung,
die die Hauptrichtung der Schüttgutzufuhr unter einem spit
zen Winkel schneidet. Beides senkt durch verbesserten Sich
tungseffekt den Sichtluftverbrauch. Ein weiterer Vorteil des
Vorschlages nach der Erfindung besteht schließlich darin,
daß ein geringer Fluchtungsfehler des Verdrängerkörpers in
Bezug auf die Achse des Schüttgutzufuhrrohrs sich nicht
nennenswert auf die Sichtungsgüte auswirkt, weil der Ver
drängerkörper nur mit seiner kegelförmigen Spitze und nur in
den Mündungsbereich des Schüttgutzufuhrrohrs eintaucht,
anders als bei dem Sichter nach dem Stand der Technik, bei
dem der Verdrängerkörper bis tief in das Schüttgutzufuhrrohr
hineinreicht.
Die Beschleunigung der Schüttgutströmung kann auf beliebige,
dem Fachmann bekannte Weise erreicht werden. Insbesondere
kann das Schüttgutzufuhrrohr in einem Endabschnitt vor dem
Mündungsbereich einen kleineren Querschnitt als auf der
Schüttguteintrittseite haben. Vor allem wenn die Sichtung
hauptsächlich bezweckt, an den Schüttgutpartikeln haftende,
staubförmige Anteile abzutrennen, ist eine hohe Geschwin
digkeit des zu sichtenden Schüttgutstromes zweckmäßig.
Eine für das Sichtungsergebnis besonders günstige Auslegung
erzielt man dann, wenn die Verlängerung der Erzeugenden des
konischen Mündungsbereiches des Schüttgutzufuhrrohrs im
freien Querschnitt zwischen dem Leittrichter und dem Ver
drängerkörper liegt (Anspruch 2). Hierdurch wird auch die
Zahl der auf die Innenwand des Sichtermantels aufprallenden
Schüttgutpartikel besonders gering gehalten.
Bevorzugt begrenzt die kegelförmige Spitze des Verdränger
körpers mit dem konischen Mündungsbereich des Schüttgutzu
fuhrrohrs einen sich konisch erweiternden Ringraum mit über
seine Länge etwa konstanter Spaltweite (Anspruch 3). Auf
diese Weise gelingt die Umformung des Schüttgutstroms in
eine sich kegelförmig erweiternde Strömung ohne örtliche
Schüttgutkonzentrationen am besten.
Die kegelförmige Spitze des Verdrängerkörpers sollte einen
Spitzenwinkel von 10° bis 30°, vorzugsweise von 20°, haben
(Anspruch 4). In diesem Bereich liegt ein günstiger Kompro
miß, denn zu kleine Werte vergrößern unter anderem die
Baulänge und verkleinern den Winkel, unter dem sich die
Schüttgutströmung und die Sichtluftströmung schneiden,
während zu große Winkel die Zahl der Wandstöße von Schütt
gutpartikeln erhöhen und die Strömungsgeschwindigkeit des
Schüttguts zu stark mindern. An beiden Grenzen verschlech
tert sich daher die Sichtungsgüte.
Zur Erhöhung der Sichtluftgeschwindigkeit kann sich der
Übergang zwischen dem Verdrängerkörper und dessen kegelför
miger Spitze etwa in Höhe des kleinsten Durchmessers des
Leittrichters befinden (Anspruch 5).
Weiter kann der größte Durchmesser der kegelförmigen Spitze
des Verdrängerkörpers größer als dessen Durchmesser sein
(Anspruch 6). Der Verdrängerkörper weist also, in Richtung
des Schüttgutstroms gesehen, im Anschluß an die kegelförmige
Spitze eine Hinterschneidung auf. Hierdurch wird die Zahl
der Schüttgutpartikel, die nach Durchlaufen des Sichtungs
bereiches auf die Wand des Verdrängerkörpers auftreffen,
besonders gering gehalten. Zusätzlich wirkt die Hinter
schneidung, in Richtung der Sichtluftströmung gesehen, als
Hindernis, an dem Turbulenzen entstehen, die die Umströmung
der Schüttgutpartikel und damit den Sichtungseffekt verbes
sern können.
Der Verdrängerkörper kann vertikal verschiebbar angeordnet
sein (Anspruch 7). Durch Verschiebung des Verdrängerkörpers
kann dann die Spaltweite des sich konisch erweiternden
Ringraums zwischen dem konischen Mündungsbereich des Schütt
gutzufuhrrohrs und der kegelförmigen Spitze des Verdränger
körpers bequem verändert werden, z. B. um das Sichtergebnis
zu optimieren. Daher eignet sich diese Ausführungsform vor
allem auch für Sichter, in denen Schüttgüter unterschiedli
cher Art gesichtet werden sollen.
Die kegelförmige Spitze des Verdrängerkörpers kann zumindest
bereichsweise einen sternförmigen Querschnitt haben (An
spruch 8). Es hat sich gezeigt, daß durch diese Ausbildung
die Abtrennung von fadenförmigen Anteilen (sog. Engelshaar)
aus dem Schüttgutstrom begünstigt wird.
In der Zeichnung ist der Sichter nach der Erfindung in
mehreren, beispielhaft gewählten Ausführungsformen schema
tisch vereinfacht dargestellt. Es zeigt:
Fig. 1 eine erste Ausführungsform im Längsschnitt,
Fig. 2 den Sichtraum des Sichters in Fig. 1 in vergrö
ßerter Darstellung,
Fig. 3 den Sichtraum einer zweiten Ausführungsform des
Sichters,
Fig. 4 den Sichtraum einer dritten Ausführungsform des
Sichters, und
Fig. 5 einen Teilquerschnitt entsprechend der Linie A-A
in Fig. 4.
Der in Fig. 1 dargestellte Schüttgutsichter umfaßt einen
Sichtermantel 1 mit einem oberen, zylindrischen Bereich 11,
der mit einem seitlichen Austrittstutzen 12 für Luft und
leichte Schüttgutanteile versehen ist. An den zylindrischen
Bereich 11 schließt sich ein sich kegelförmig verengender
Abschnitt 13 an, auf den wiederum ein sich erweiternder
Leittrichter 14 folgt.
In den Sichtermantel 1 mündet zentral von oben ein Schütt
gutzufuhrrohr 2, das an ein Schüttgutförderrohr 4 über einen
Umlenkflansch 3 mit einer Prallplatte 31 zur Vergleichmäßi
gung der Umlenkung des Schüttgutstroms angeschlossen ist.
Das Schüttgutzufuhrrohr 2 ist als Beschleunigungsrohr ausge
bildet und hat hierzu einen ersten Abschnitt 21, dessen
Querschnitt kleiner als derjenige des Förderrohrs 4 ist, so
wie einen zweiten Abschnitt 22, dessen Querschnitt wiederum
kleiner als derjenige des ersten Abschnittes 21 ist. Der
zweite Abschnitt 22 geht in einen sich konisch erweiternden
Mündungsbereich 23 des Schüttgutzufuhrrohrs 2 über. Der
Mündungsquerschnitt und damit der größte Durchmesser des
Mündungsbereichs 23 liegt etwa auf halber Höhe des sich
verengenden Abschnitts 13 des Sichtermantels 1.
In den Mündungsbereich 23 ragt ein Verdrängerkörper 5 mit
seiner kegelförmigen Spitze 51, die einen Spitzenwinkel von
etwa 20° hat. Der Verdrängerkörper 5 ist in einer schema
tisch dargestellten Halterung 54 vertikal verschiebbar in
einem Behälter 6 angeordnet, in den der Leittrichter 14 des
Sichtermantels 2 mündet und der einen Sichtlufteintrittstut
zen 61 hat. Durch Heben und Senken des Verdrängerkörpers 5
läßt sich somit die Spaltweite des sich konisch erweiternden
Ringraumes 25 zwischen der kegelförmigen Spitze 51 des Ver
drängerkörpers 5 und dem konischen Mündungsbereich 23 des
Schüttgutzufuhrrohrs 2 verändern.
Fig. 2 veranschaulicht stark schematisch die sich in dem
Sichtraum des Sichters gemäß Fig. 1 einstellenden Strömungs
verhältnisse. Die kegelförmige Spitze 51 des Verdrängerkör
pers 5 hat einen Spitzenwinkel α. Die Erzeugende des koni
schen Mündungsbereiches 23 des Schüttgutzufuhrrohrs 2
schließt mit der Lotrechten den Winkel α/2 ein. Die gestri
chelt gezeichnete Verlängerung 24 der Erzeugenden der inne
ren Mantelfläche des Mündungsbereiches 23 berührt nirgendwo
den Sichtermantel 1, weder im Bereich dessen sich verengen
den Abschnittes 13 noch im Bereich dessen sich erweiternden
Leittrichters 14, liegt also im freien Querschnitt zwischen
dem Leittrichter 14 und dem Verdrängerkörper 5. Der über das
Schüttgutzufuhrrohr 2 herangeführte Schüttgutstrom erfährt
in dem sich konisch erweiternden Ringraum 25 mit der kon
stanten Spaltweite s eine entsprechende Aufweitung. Beim
Austritt aus dem Mündungsquerschnitt entsteht eine zusätz
liche Aufweitung, unter anderem durch die Wirkung der etwa
den Pfeilen 70 folgenden Sichtluft. Um zu erreichen, daß
wenigstens der größte Teil der angedeuteten Schüttgutparti
kel in dem außenseitig durch die gestrichelte Linie 80 und
innenseitig durch die gestrichelte Linie 81 begrenzten
Volumen bleibt, ist der kleinste Durchmesser des Sichter
mantels 1 in Höhe des Übergangs dessen sich verengenden
Abschnitts 13 in den Leittrichter 14 so gewählt, daß die
Verlängerung 24 der Erzeugenden des konischen Mündungsberei
ches 23 des Schüttgutzufuhrrohrs 2 die engste Querschnitts
fläche etwa in deren äußeren Drittel schneidet.
Diese Geometrie führt dann dazu, daß die Hauptrichtung der
Sichtluft entsprechend den Pfeilen 70 die etwa der Verlänge
rung 24 der Erzeugenden des Mündungsbereiches 4 folgende
Hauptrichtung der Schüttgutströmung oberhalb des engsten
Querschnitts unter einem spitzen Winkel schneidet. Es hat
sich gezeigt, daß dadurch nicht nur die frei in dem Schütt
gutstrom mitgeführten staub- und fadenförmigen Anteile
sondern vor allem auch Staub, der unmittelbar an den Schütt
gutpartikeln (z. B. Granualatkörnern) haftet, besonders gut
abgeschieden werden.
In der in Fig. 3 dargestellten Ausführungsform wird dieser
Effekt noch dadurch unterstützt, daß der größte Durchmesser,
also die Basis der kegelförmigen Spitze 51 größer als der
Durchmesser des Verdrängerkörpers 5 ist. In Richtung der
Schüttgutströmung folgt also auf die kegelförmige Spitze 51
eine Hinterschneidung 52, so daß die Wahrscheinlichkeit von
Kontakten von Schüttgutpartikeln mit der Mantelfläche des
Verdrängerkörpers 5 sehr gering ist. Umgekehrt bewirkt die
Durchmesservergrößerung am Übergang des Verdrängerkörpers 5
in seine kegelförmige Spitze 51 eine zusätzliche Ablenkung
der Sichtluft. Diese zusätzliche Ablenkung kann kleine
örtliche Turbulenzen hervorrufen, die den Sichtvorgang noch
weiter verbessern.
In der Ausführungsform nach den Fig. 4 und 5 ist die
kegelförmige Spitze 51 des Verdrängerkörpers 5 mit in Axial
ebenen liegenden Stegen 53 versehen, deren dem Schüttgut
strom zugewandte, schmale Stirnflächen abgeschrägt sind.
Diese Stege 53 brauchen nicht notwendigerweise in Höhe des
Mündungsquerschnittes des Mündungsbereichs 23 des Schütt
gutzufuhrrohrs 2 zu liegen. Die Stege 53 bewirken eine
Vororientierung von in dem zu sichtenden Schüttgut etwa
enthaltenen, fadenförmigen Beimengungen. Es hat sich ge
zeigt, daß dadurch die Abtrennung dieser fadenförmigen
Beimengungen vereinfacht wird.
Claims (8)
1. Schüttgutsichter, bestehend aus einer zumindest im
wesentlichen koaxialen Anordnung aus
- 1. einem im wesentlichen rotationssymmetrischen, vertikal ausgerichteten Sichtermantel (1), der in seinem oberen Bereich (11) einen Austrittstutzen (12) für Luft und leichte Schüttgutanteile hat sowie einen sich verengenden Abschnitt (15), ge folgt von einem sich erweiternden Leittrichter (14), aufweist,
- 2. einem oben in den Sichtermantel (1) einmündenden, nach unten gerichteten und im Bereich des sich verengenden Abschnitts (13) endenden Schüttgutzu fuhrrohr (2),
- 3. einem mit dem Schüttgutzufuhrrohr (2) achsglei chen, zumindest im Bereich des Leittrichters (14) angeordneten Verdrängerkörper (5) mit nach oben weisender, kegelförmiger Spitze (51),
- 4. einem zumindest den Leittrichter (14) und den
Verdrängerkörper (5) umgebenden Behälter (6) mit
einem Sichtlufteintrittstutzen (61),
dadurch gekennzeichnet, daß - 5. das Schüttgutzufuhrrohr (2) einen konisch erwei terten Mündungsbereich (23) hat,
- 6. die kegelförmige Spitze (51) des Verdrängerkör pers (5) zumindest teilweise in diesen Mündungs bereich (23) eintaucht
- 7. und das Schüttgutzufuhrrohr (2) als Beschleuni gungsrohr (21, 22) ausgebildet ist.
2. Sichter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Verlängerung (24) der Erzeugenden des konischen
Mündungsbereiches (23) des Schüttgutzufuhrrohrs (2) im
freien Querschnitt zwischen dem Leittrichter (13) und
dem Verdrängerkörper (5) liegt.
3. Sichter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich
net, daß die kegelförmige Spitze (51) des Verdränger
körpers (5) mit dem konischen Mündungsbereich (23) des
Schüttgutzufuhrrohrs (2) einen sich konisch erweitern
den Ringraum (25) mit über seine Länge etwa konstanter
Spaltweite (s) begrenzt.
4. Sichter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch ge
kennzeichnet, daß die kegelförmige Spitze (51) des
Verdrängerkörpers (5) einen Spitzenwinkel von 10° bis
30°, vorzugsweise von 20°, hat.
5. Sichter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch ge
kennzeichnet, daß sich der Übergang zwischen dem Ver
drängerkörper (5) und dessen kegelförmiger Spitze (51)
etwa in Höhe des kleinsten Durchmessers des Leit
trichters (14) befindet.
6. Sichter nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch ge
kennzeichnet, daß der größte Durchmesser der kegelför
migen Spitze (51) des Verdrängerkörpers (5) größer als
dessen Durchmesser ist.
7. Sichter nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Verdrängerkörper (5) vertikal
verschiebbar angeordnet ist.
8. Sichter nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch ge
kennzeichnet, daß die kegelförmige Spitze (51) des
Verdrängerkörpers (5) zumindest bereichsweise einen
sternförmigen Querschnitt hat.
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| EP1591171A1 (de) * | 2004-04-23 | 2005-11-02 | Coperion Waeschle GmbH & Co. KG | Schüttgut-Sichter |
| DE102004020379A1 (de) * | 2004-04-23 | 2005-11-10 | Coperion Waeschle Gmbh & Co. Kg | Schüttgut-Sichter |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US6032803A (en) | 2000-03-07 |
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