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DE19740875C1 - Messer mit verschiebbarer Klinge - Google Patents

Messer mit verschiebbarer Klinge

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Publication number
DE19740875C1
DE19740875C1 DE1997140875 DE19740875A DE19740875C1 DE 19740875 C1 DE19740875 C1 DE 19740875C1 DE 1997140875 DE1997140875 DE 1997140875 DE 19740875 A DE19740875 A DE 19740875A DE 19740875 C1 DE19740875 C1 DE 19740875C1
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DE
Germany
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blade
handle
locking pin
slot
knife according
Prior art date
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Expired - Fee Related
Application number
DE1997140875
Other languages
English (en)
Inventor
Martin Winkler
Andreas Winkler
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE19740875C1 publication Critical patent/DE19740875C1/de
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Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26BHAND-HELD CUTTING TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B26B1/00Hand knives with adjustable blade; Pocket knives
    • B26B1/08Hand knives with adjustable blade; Pocket knives with sliding blade

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Knives (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Messer mit einer verschiebbaren Klinge nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Ein solches Messer ist aus der US 19 60 130 bekannt. Bei diesem Messer ist das hintere Ende der Klinge als Federzunge ausgebildet, an der in einem Durchbruch ein Arretierzapfen befestigt ist. Der Arretierzapfen ragt aus einem im Griff vorgesehenen Schlitz heraus und kann als Handhabe zum Verschieben der Klinge benutzt werden. Am vorderen Ende des Schlitzes ist eine Aussparung vorgesehen, in die der Arretierzapfen eingreifen kann. Die Federzunge belastet den Arretierzapfen in Richtung auf diese Aussparung, um eine selbsttätige Verrastung der Klinge in der ausgeschobenen Stellung zu gewährleisten. Nachteilig bei dieser Ausführung ist, daß an der Federzunge bei häufigem Gebrauch und unter hoher Belastung Ermü­ dungserscheinungen auftreten können und die Klinge dann nicht mehr zuverlässig verrastet werden kann.
Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Messer be­ reitzustellen, bei dem auch bei häufigem Gebrauch und unter hoher Belastung eine sichere Arretierung der Klinge in der ausgeschobe­ nen Stellung gewährleistet ist.
Diese Aufgabe wird durch die im Patentanspruch 1 angegebenen Merk­ male gelöst.
Ein solches Messer hat den Vorteil, daß das Feststellen der Klinge nicht von einem Federmechanismus abhängig ist und dadurch keine Ermüdungserscheinungen des Materials eintreten können.
Durch die im Patentanspruch 2 angegebene vorteilhafte Weiterbil­ dung wird erreicht, daß der hintere Teil der Klinge in ausgescho­ benem Zustand wesentlich weiter in den Griff hineinragt und da­ durch eine höhere Stabilität auch bei seitlicher Belastung er­ reicht wird.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen angegeben.
In der folgenden Beschreibung und den begleitenden Zeichnungen wird die Erfindung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Exposionsdarstellung des Messers;
Fig. 2 eine Seitenansicht und eine Draufsicht des Messers, wobei im linken Teil die Klinge im ausgeschobenen und im rech­ ten Teil im eingeschobenen Zustand dargestellt ist und
Fig. 3 eine Ansicht der Einzelteile des Messers.
Das in den Fig. 1 bis 3 dargestellte Messer umfaßt einen Griff, in dem eine Klinge 6 verschiebbar gelagert ist. In einem Durchbruch 5 der Klinge 6 ist ein Arretierzapfen 1, 2, 4 gelagert, der in einem auf einer Griffseite vorgesehenen Schlitz 8 geführt ist und der eine Handhabe bildet, mit deren Hilfe die Klinge 6 aus dem Griff aus- bzw. in der Griff eingeschoben werden kann. Die Klinge 6 ist über den Durchbruch 5 hinaus verlängert, so daß sie im ausgescho­ benen Zustand weiter in den Griff hineinragt, um ihr eine höhere Stabilität gegen seitliche Belastung zu geben. Im eingeschobenen Zustand ragt das verlängerte Ende der Klinge 6 nach hinten aus dem Griff heraus.
Der Arretierzapfen 1, 2, 4 ist dreiteilig ausgebildet und besteht aus einem oberen Teil 1, einem mittleren Teil 2 und einem unteren Teil 4. Der obere Teil 1 bildet die Handhabe, die beim Verschieben aus dem Schlitz 8 herausragt. Er ist scheibenförmig ausgebildet und in den mittleren Teil 2 eingeschraubt. Der mittlere Teil 2 ist seitlich abgeflacht und der untere Teil 4 ist ebenfalls scheiben­ förmig ausgebildet, aber etwas weniger hoch als die Klinge 6 im Bereich des Durchbruchs 5.
Der Durchbruch 5 in der Klinge 6 ist so gestaltet, daß ein erster, schlitzförmiger Bereich zur Aufnahme des mittleren Teils 2 und ein zweiter Bereich zur Aufnahme des unteren Teils 4 vorgesehen ist.
Der auf der einen Griffseite vorgesehene Schlitz 8 mündet in sei­ nem vorderen Bereich in eine Aussparung 9. In der anderen Griff­ seite ist achsgleich zu der Aussparung 9 eine Bohrung 10 vorgese­ hen.
In der eingeschobenen Stellung und beim Verschieben der Klinge 6 ragt der obere Teil 1 des Arretierzapfens 1, 2, 4 aus dem Schlitz 8 heraus, der mittlere Teil 2 greift in den Schlitz 8 ein und der untere Teil 4 befindet sich im Durchbruch 5.
Wenn die Klinge 6 vollständig ausgeschoben ist, liegt der Arre­ tierzapfen 1, 2, 4 achsgleich mit der Aussparung 9 und der Bohrung 10. Zum Feststellen der Klinge 6 kann nun der Arretierzapfen 1, 2, 4 durch manuellen Druck, z. B. mit dem Daumen, in seiner axialen Richtung verschoben werden. Dadurch verlagert sich der obere Teil 1 des Arretierzapfens 1, 2, 4 in die Aussparung 8, der mittlere Teil 2 bewegt sich in den Durchbruch 5 der Klinge 6 und der untere Teil 4 befindet sich dann in der Bohrung 10. Um den Arretierzapfen 1, 2, 4 in dieser Stellung sicher zu halten, ist auf der hinteren Seite des mittleren Teils 2 eine Spannfeder 3 vorgesehen.
Die beschriebene Ausgestaltung des Arretierzapfens 1, 2, 4 gewähr­ leistet auch, daß der Arretierzapfen 1, 2, 4 nicht herausfallen kann.
Im hinteren Bereich des Griffs ist eine Haltefeder 7 vorgesehen, die die Klinge 6 gegen unbeabsichtigtes Herausgleiten sichert.

Claims (8)

1. Messer mit einer in einem Griff gelagerten, in Längsrichtung des Griffs verschiebbaren Klinge (6), wobei die Klinge (6) an ihrem hinteren Ende einen Durchbruch (5) aufweist, in dem ein in seiner Axialrichtung verschiebbarer, als Handhabe zum Ver­ schieben der Klinge (6) dienender Arretierzapfen (1, 2, 4) ge­ lagert ist, der in einem auf einer Griffseite vorgesehenen Schlitz (8) verschiebbar ist, wobei der Schlitz (6) an seinem vorderen Ende zu einer Aussparung (9) erweitert ist, in die der Arretierzapfen (1, 2, 4) zum Festsetzen der Klinge (6) in der ausgeschobenen Stellung eingreifen kann, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Arretierzapfen (1, 2, 4) dreiteilig ausge­ bildet ist und aus einem die Handhabe bildenden oberen Teil (1), einem mittleren Teil (2) und einem unteren Teil (4) be­ steht und daß der Arretierzapfen (1, 2, 4) zum Festsetzen der Klinge (6) in der ausgeschobenen Stellung durch manuellen Druck auf den oberen Teil (1) in seiner Axialrichtung so verlagerbar ist, daß der obere Teil (1) in die in der einen Griffseite an­ geordnete Aussparung (9) und der untere Teil (4) in eine in der anderen Griffseite vorgesehene Bohrung (10) eingreift.
2. Messer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der hintere Teil der Klinge (6) verlängert ist und im eingeschobe­ nen Zustand aus dem hinteren Teil des Griffs herausragt.
3. Messer nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, da­ durch gekennzeichnet, daß der obere Teil (1) des Arretier­ zapfens (1, 2, 4) scheibenförmig ausgebildet und in den mittle­ ren Teil (2) einschraubbar ist und daß der obere Teil (1) beim Schiebevorgang aus dem Schlitz (8) herausragt und sich im arre­ tierten Zustand in der Aussparung (9) befindet.
4. Messer nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, da­ durch gekennzeichnet, daß der mittlere Teil (2) des Arre­ tierzapfens (1, 2, 4) seitlich abgeflacht ist, sich beim Schie­ bevorgang im Schlitz (8) bewegt und sich im arretierten Zustand innerhalb des Durchbruchs (5) der Klinge (6) befindet.
5. Messer nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, da­ durch gekennzeichnet, daß der untere Teil (4) des Arre­ tierzapfens (1, 2, 4) scheibenförmig ausgebildet und schwächer dimensioniert ist als die Klinge (6) im Bereich des Durchbruchs (5) und daß der untere Teil (4) beim Schiebevorgang im Durch­ bruch (5) der Klinge (6) und im arretierten Zustand in der Boh­ rung (10) angeordnet ist.
6. Messer nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, da­ durch gekennzeichnet, daß der Durchbruch (5) in der Klinge (6) aus einem ersten, schlitzförmigen Bereich zur Aufnahme des mittleren Teils (2) und aus einem zweiten Bereich zur Aufnahme des unteren Teils (2) besteht.
7. Messer nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, da­ durch gekennzeichnet, daß an dem mittleren Teil (2) eine Spannfeder (3) angeordnet ist, die den Arretierzapfen (1, 2, 4) in seiner arretierten Stellung hält.
8. Messer nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, da­ durch gekennzeichnet, daß im hinteren Teil des Griffs eine Haltefeder (7) vorgesehen ist, die die Klinge (6) im eingescho­ benen Zustand sichert.
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