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DE19740513A1 - Lastenverladekran, insbesondere Containerverladekran - Google Patents

Lastenverladekran, insbesondere Containerverladekran

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Publication number
DE19740513A1
DE19740513A1 DE1997140513 DE19740513A DE19740513A1 DE 19740513 A1 DE19740513 A1 DE 19740513A1 DE 1997140513 DE1997140513 DE 1997140513 DE 19740513 A DE19740513 A DE 19740513A DE 19740513 A1 DE19740513 A1 DE 19740513A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
load
transport
transfer
lifting
loading
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE1997140513
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Tax
Dieter Bauer
Klaus Dr Hoesler
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Tax Ingenieurgesellschaft mbH
Original Assignee
Tax Ingenieurgesellschaft mbH
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Publication date
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Priority to AU11468/99A priority patent/AU1146899A/en
Publication of DE19740513A1 publication Critical patent/DE19740513A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C19/00Cranes comprising trolleys or crabs running on fixed or movable bridges or gantries
    • B66C19/002Container cranes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ship Loading And Unloading (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Lastenverladekran, insbesondere Containerver­ ladekran, zum Entladen eines Lastenträgers, beispielsweise eines Container­ schiffs, und Abstellen entladener Lasten in einem Lagerbereich, sowie zum Beladen des Lastenträgers mit aus dem Lagerbereich aufgenommenen Lasten, wobei der Lastenverladekran eine Kranbrücke mit einem lasten­ trägernahen Ende und einem lagerbereichsnahen Ende umfaßt, sowie wenig­ stens zwei Lastenverladeeinrichtungen umfaßt, welche jeweils dazu ausge­ bildet sind, Lasten von dem Lastenträger aufzunehmen, in Längsrichtung der Kranbrücke, im folgenden auch Transferrichtung genannt, zu transportieren und in dem Lagerbereich abzustellen bzw. die Lasten von dem Lagerbereich aufzunehmen, in Transferrichtung zu transportieren und auf dem Lasten­ träger abzustellen, wobei jede Lastenverladeeinrichtung wenigstens eine Hubeinheit mit zugeordnetem Lastaufnahmemittel umfaßt.
Ein derartiger Lastenverladekran wurde beispielsweise von Michael A. Jordan in seinem Vortrag auf der TOC '97 (Terminal Operation Conference), vorgestellt, die vom 3. bis zum 5. Juni 1997 in Barcelona stattfand. Bei diesem Lastenverladekran sind an der Kranbrücke zwei Lastenverladeeinrich­ tungen vorgesehen, jeweils in Form einer Hub-/Transfer-Einheit, welche auf einer gemeinsamen Transportbahn längs der Kranbrücke verfahrbar sind. Nur durch im wesentlichen simultanen Betrieb der beiden Lastenverlade­ einrichtungen, d. h. im wesentlichen simultanes Absenken bzw. Anheben der Lastaufnahmemittel (in der Fachsprache auch "Spreader" genannt) und im wesentlichen simultanes Verfahren der Lastenverladeeinrichtungen längs der Transportbahn können mit dem bekannten Lastenverladekran erheblich mehr Verladebewegungen (in der Fachsprache auch "Moves" genannt) durchge­ führt werden als bei einem Lastenverladekran mit lediglich einer Lastenver­ ladeeinrichtung, und dies nach Angaben von Jordan auch dann, wenn man den von ihm vorgeschlagenen Lastenverladekran, bei dem zwei Hub-/Trans­ fer-Einheiten eingesetzt werden, mit einem sog. "Drei-Katzen-Kran" ver­ gleicht, bei welchem eine lastenträgerseitige Hubeinheit, eine lagerbereich­ seitige Hubeinheit und eine für den Horizontaltransport zwischen diesen beiden Hubeinheiten verantwortliche Transfereinheit eingesetzt werden. Jegliches Außer-Takt-Kommen einer der beiden Hub-/Transfer-Einheiten führt zwangsläufig zu einer Störung des Verladebetriebs auch der jeweils anderen Hub-/Transfer-Einheiten und somit zu einer Reduzierung der Ver­ ladeleistung des gesamten Lastenverladekrans. Der von Jordan vorgeschla­ gene Kran hat darüber hinaus den weiteren Nachteil, daß dann, wenn eine der beiden Hub-/Transfer-Einheiten aus irgendeinem Grund einen Defekt hat und ausfällt, d. h. keine Lasten mehr zwischen Lastenträger und Lager­ bereich transportieren kann, durch diesen Ausfall auch der Betrieb der jeweils anderen Hub-/Transfer-Einheit blockiert wird, so daß der Ver­ ladebetrieb insgesamt stillsteht.
Demgegenüber ist es Aufgabe der Erfindung, einen gattungsgemäßen Lastenverladekran anzugeben, welcher ohne Einbußen an Verladeleistung eine reduzierte Störungsanfälligkeit aufweist.
Diese Aufgabe wird bei einem Lastenverladekran der eingangs genannten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß an der Kranbrücke wenigstens zwei in Transferrichtung verlaufende Transportbahnen vorgesehen sind, wobei jeder Lastenverladeeinrichtung eine eigene Transportbahn zugeordnet ist und jeder Transportbahn ein Transportfenster zugeordnet ist, innerhalb dessen während des Transports in Transferrichtung die Last und zumindest die diesen Transport in Transferrichtung bewerkstelligenden Teile der Lastenverladeeinrichtungen vollständig aufgenommen sind, und daß die Transportfenster einander nicht überlappen. Indem man jeder Lastenver­ ladeeinrichtung eine eigene Transportbahn zuordnet, schafft man die Grundvoraussetzung dafür, daß sich die Lastenverladeeinrichtungen bzw. deren für den Horizontaltransport längs der Kranbrücke verantwortliche Teile voneinander unabhängig längs der Kranbrücke bewegen können. Erfindungs­ gemäß ist zusätzlich jeder dieser Transportbahnen ein eigenes Transportfen­ ster zugeordnet, wobei die verschiedenen Transportbahnen zugeordneten Transportfenster einander nicht überlappen. Unter einem "Transportfenster" ist dabei eine abstrakte Fläche in einer orthogonal zur Längsachse der Kranbrücke genommenen Schnittebene zu verstehen, die dadurch charak­ terisiert ist, daß die Projektion der Umrisse der in Transferrichtung geförderten Last nebst Transfereinrichtung in Längsrichtung der Kranbrücke in die Schnittebene vollständig innerhalb dieser Fläche aufgenommen ist. Hierdurch ist gewährleistet, daß die beiden Lastenverladeeinrichtungen bzw. deren für den Horizontaltransport der Last längs der Kranbrücke zuständige Teile auch dann kollisionsfrei aneinander vorbeibewegt werden können, wenn beide eine Last längs der Kranbrücke transportieren. Somit sind die Lastenverladeeinrichtungen voneinander betriebsmäßig vollständig entkoppelt, so daß bei Ausfall einer der Lastenverladeeinrichtungen die jeweils anderen Lastenverladeeinrichtungen bzw. die jeweils andere Lastenverladeeinrichtung ungehindert weiterarbeiten können bzw. kann.
Grundsätzlich ist es möglich, die Transportbahnen an der Kranbrücke in einem Vertikalabstand voneinander vorzusehen, der so groß gewählt ist, daß die Überlappungsfreiheit der diesen Transportbahnen zugeordneten Transportfenster ohne weiteres gewährleistet werden kann. Im Hinblick auf einen möglichst einfachen Aufbau der Kranbrücke, die beispielsweise eine mittels einer Fachwerkkonstruktion stabilisierte Hauptträgeranordnung umfassen kann, wird jedoch vorgeschlagen, daß die den Lastenverlade­ einrichtungen zugeordneten Transportbahnen an einem Hauptträger der Kranbrücke in im wesentlichen der gleichen Höhe angeordnet sind. In diesem Fall kann die Überlappungsfreiheit der Transportfenster zweier benachbarter Transportbahnen beispielsweise dadurch sichergestellt werden, daß sich das Transportfenster einer ersten der benachbarten Transportbahnen im wesentlichen oberhalb dieser Transportbahnen er­ streckt, während sich das Transportfenster einer zweiten der beiden Transportbahnen im wesentlichen unterhalb dieser Transportbahnen er­ streckt.
Um die längs der ersten Transportbahn zu transportierende Last ausreichend anheben zu können, wird vorgeschlagen, daß der Vertikalabstand der Auf­ hängung des Lastaufnahmemittels der Hubeinheit der Lastenverladeeinrich­ tung, der diese erste Transportbahn zugeordnet ist, von dieser ersten Transportbahn größer ist als die Höhe einer Last samt daran angekoppeltem Lastaufnahmemittel. Hierzu kann die Hubeinheit beispielsweise als "Galgen­ katze" oder als "Portalkatze" ausgeführt sein.
Unter einer "Galgenkatze" wird dabei eine Hubeinheit verstanden, bei welcher von einem das Fahrwerk umfassenden Basisteil der Hubeinheit in ausreichendem Abstand oberhalb des Fahrwerks ein sich in Längsrichtung der Kranbrücke erstreckender Träger, der Galgen, ausgeht, an welchem das Lastaufnahmemittel der Hubeinheit aufgehängt ist. Die Ausbildung der Hubeinheit als Galgenkatze ist vor allem dann bevorzugt, wenn das der Hubeinheit zugeordnete Hubwerk, d. h. insbesondere die Seiltrommel nebst Trommelantrieb, auf der Hubeinheit selbst angeordnet ist, nämlich vor­ zugsweise in dem Basisteil der Hubeinheit.
Im Gegensatz hierzu wird unter einer "Portalkatze" eine Hubeinheit verstanden, bei welcher das Basisteil der Hubeinheit im wesentlichen "umgekehrt U"-förmig ausgebildet ist, wobei die Teile des Fahrwerks jeweils an den freien Enden der Vertikalschenkel der U-Form angeordnet sind und das Lastaufnahmemittel an dem oberhalb dieser freien Enden angeordneten Basisschenkel der U-Form aufgehängt ist. Die Ausbildung der Hubeinheit als Portalkatze wird vorzugsweise dann gewählt, wenn das dem Lastaufnahme­ mittel zugeordnete Hubwerk nicht an der Hubeinheit selbst, sondern an der Kranbrücke angeordnet ist und die Seile durch die Hubeinheit "durch­ geschleift" sind.
Wie vorstehend bereits angesprochen, können die Lastenverladeeinrichtun­ gen, wie bei dem Lastenverladekran nach Jordan, jeweils von einer Hub- /Transfer-Einheit gebildet sein, welche sowohl den Hubtransport von bzw. zu dem Lastenträger und von bzw. zu dem Lagerbereich übernimmt als auch den Horizontaltransport längs der Kranbrücke. Die Lastenverladeeinrichtun­ gen können aber auch von Drei-Katzen-Anordnungen gebildet sein, bei welchen eine lastenträgerseitige Hubeinheit den Hubtransport von und zu dem Lastenträger übernimmt, eine lagerbereichsseitige Hubeinheit den Hubtransport von und zu dem Lagerbereich übernimmt und eine längs der Kranbrücke verfahrbare Transfereinheit den Horizontaltransport der Lasten übernimmt.
Grundsätzlich ist es möglich, daß sowohl die lastenträgerseitige Hubeinheit als auch die lagerbereichsseitige Hubeinheit als auch die Transfereinheit einer einzigen Transportbahn zugeordnet sind. Es ist jedoch auch möglich, daß die Transportbahn wenigstens zwei Partial-Transportbahnen umfaßt, wobei vorzugsweise eine erste Partial-Transportbahn der lastenträgerseiti­ gen Hubeinheit und der lagerbereichsseitigen Hubeinheit zugeordnet ist, während eine zweite Partial-Transportbahn der Transfereinheit zugeordnet ist. Letztere Ausführungsform hat den Vorteil, daß beispielsweise das Fahrwerk der Transfereinheit relativ lang bemessen sein kann, so daß die Transfereinheit aufgrund dieser großen Stützbasis auf der der Transfer­ einheit zugeordneten Partial-Transportbahn relativ unanfällig gegen Pendelbewegungen ist.
Während eines Rendezvous der Transfereinheit mit einer der Hubeinheiten kann sich die Transfereinheit zumindest zeitweise an der Hubeinheit abstützen, um so für die Übergabe einer Last von der Transfereinheit an die Hubeinheit bzw. von der Hubeinheit an die Transfereinheit reproduzierbare Bedingungen schaffen zu können.
Diese Lastenübergabe kann dann besonders schnell vorgenommen werden, wenn die Transfereinheit wenigstens einen Lastaufnahmebereich mit zugeordneter Lastaufnahmefläche aufweist, wobei dem Lastaufnahmebe­ reich eine Bedienvorrichtung zugeordnet ist, mittels derer die Lastaufnahme­ fläche zum Lastenaustausch mit der lastenträgerseitigen Hubeinheit zwischen einer Transferstellung und einer lastenträgerseitigen Bedien­ stellung verstellbar ist und zum Lastenaustausch mit einer lagerbereichs­ seitigen Hubeinheit zwischen der Transferstellung und einer lagerbereichs­ seitigen Bedienstellung verstellbar ist.
Die Erfindung wird im folgenden an einem Ausführungsbeispiel anhand der beigefügten Zeichnungen näher erläutert werden. Es stellt dar:
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Containerverladekrans;
Fig. 2 einen Teil eines Schnitts längs der Linie II-II in Fig. 1.
In Fig. 1 ist ein erfindungsgemäßer Containerverladekran allgemein mit 10 bezeichnet. Der Containerverladekran 10 umfaßt einen Rahmen 12, der auf dem Kai 14 einer Hafenanlage parallel zur Kaimauer 14a verfahrbar ist, wie in Fig. 1 bei 16 angedeutet ist. An dem Rahmen 12 ist eine Kranbrücke 18 aufgehängt, die sich bis über ein im Hafenbecken 20 schwimmendes Containerschiff 22 erstreckt.
An der Kranbrücke 18 sind eine obere Transportbahn 24 und eine untere Transportbahn 26 vorgesehen, welche sich beide in der in Fig. 1 durch den Doppelpfeil L angedeuteten Längsrichtung der Kranbrücke 18 im wesentli­ chen über deren gesamte Länge erstrecken. Der oberen Transportbahn 24 ist eine obere Verladeeinrichtung 28 zugeordnet. Der unteren Transportbahn 26 ist eine untere Verladeeinrichtung 36 zugeordnet.
Die Verladeeinrichtung 28 umfaßt eine wasserseitige Hubkatze 30, eine landseitige Hubkatze 32 und eine Transfereinheit 34. Die wasserseitige Hubkatze 30 nimmt beim Entladen des Containerschiffs 22 die Container C vom Containerschiff 22 auf und hebt sie bis in den Bereich eines oberen Transportfensters Fo an (Pfeil How). Dort werden sie von der Transfereinheit 34 übernommen und in Transferrichtung L zur landseitigen Hubkatze 32 transportiert (Pfeil To), welche sie schließlich auf dem Kai 14 abstellt (Pfeil Hol) Beim Beladen des Containerschiffs 22 arbeiten die Hubkatzen 30 und 32 und die Transfereinheit 34 in analoger Weise zusammen. Sowohl die beiden Hubeinheiten 30 und 32 als auch die Transfereinheit 34 sind auf der oberen Transportbahn 24 in Längsrichtung L der Kranbrücke 18 verfahrbar. Wie sich aus Vorstehendem ergibt, wird der Transport der Container C in Längsrichtung der Kranbrücke 18 jedoch praktisch ausschließlich von der Transfereinheit 34 übernommen, während die beiden Hubkatzen 30 und 32 allenfalls Versatzfahrten vornehmen, beispielsweise um zu einem gewünsch­ ten Stapel S von Containern C im Containerschiff 22 zu gelangen.
In analoger Weise ist der unteren Transportbahn 26 eine untere Ver­ ladeeinrichtung 36 zugeordnet, welche eine wasserseitige Hubkatze 38, eine landseitige Hubkatze 40 und eine Transfereinheit 42 umfaßt. Die Hubeinheiten 38 und 40 dienen dazu, Lasten aus dem Containerschiff 22 bzw. vom Kai 14 aufzunehmen (Pfeile Huw und Hul) und in den Bereich eines unteren Transportfensters Fu anzuheben bzw. aus diesem Bereich zu dem Containerschiff 22 bzw. dem Kai 14 abzusenken. Den Transfer der Container C zwischen den beiden Hubkatzen 38 und 40 übernimmt die Transfereinheit 42 (Pfeil Tu), obgleich auch die Hubkatzen 38 und 40 längs der unteren Transportbahn 26 verfahrbar sind.
Wie in Fig. 2 dargestellt ist, sind die Transportbahnen 24 und 26 an einem Längsträger 18a der Kranbrücke 18 angeordnet, der durch eine Fachwerk­ konstruktion 18b versteift ist. Gemäß Fig. 2 sind die oberen Hubkatzen 30 und 32 (in Fig. 2 ist lediglich die obere Hubkatze 32 gestrichelt dargestellt) und die obere Transfereinheit 34 auf einer einzigen Transportbahn 24 in Längsrichtung der Kranbrücke 18 verfahrbar. Im Gegensatz hierzu umfaßt die untere Transportbahn 26 zwei Partial-Transportbahnen 26a und 26b, wobei die Hubeinheiten 38 und 40 auf der Partial-Transportbahn 26b in Längsrichtung der Kranbrücke verfahrbar sind, während die Transfereinheit auf der Partial-Transportbahn 26a in Längsrichtung der Kranbrücke verfahrbar ist.
Es versteht sich, daß die Frage, ob sämtliche Hub- und Transfereinheiten ein und derselben Transportbahn zugeordnet oder ob mehrere Partial-Trans­ portbahnen vorgesehen werden, in Abhängigkeit des jeweiligen Einsatzfalles zu entscheiden ist. So ist es grundsätzlich denkbar, auch die obere Transportbahn 24 in zwei Partial-Transportbahnen für die Hubeinheiten einerseits und die Transfereinheit andererseits aufzuteilen.
Erfindungsgemäß kann der oberen Verladeeinrichtung 28 ein oberes Transportfenster Fo zugeordnet werden, und der unteren Verladeeinrichtung 36 kann ein unteres Transportfenster Fu zugeordnet werden, und zwar derart, daß die Transportfenster Fo und Fu einander nicht überlappen. Die Transportfenster Fo bzw. Fu sind dabei so zu wählen, daß die Projektion zumindest des Umrisses der jeweiligen Transfereinheit 34 bzw. 42 einschließlich eines von dieser transportierten Containers C in Längsrichtung L der Kranbrücke in eine orthogonal zu dieser Längsrichtung L verlaufende Schnittebene E (siehe Fig. 1) vollständig innerhalb dieses Transportfensters Fo bzw. Fu aufgenommen ist. Durch diese Wahl der Konstruktion kann gewährleistet werden, daß die oberen und unteren Transfereinheiten 34 und 42 bei ihren Transferfahrten in Längsrichtung L der Kranbrücke 18 auch dann kollisionsfrei aneinander vorbeibewegt werden können, wenn beide Transfereinheiten 34 und 42 mit Containern C beladen sind.
Damit die obere Transfereinheit 34 auch an den unteren Hubeinheiten 38 und 40 kollisionsfrei vorbeibewegt werden kann, müssen auch die Umrißprojektionen dieser Hubeinheiten sowohl im mit einem Container C beladenen Zustand als auch im unbeladenen Zustand vollständig außerhalb des der oberen Transfereinheit 34 zugeordneten Transportfensters Fo angeordnet sein.
Gemäß Fig. 2 sind die Transportbahnen 24 und 26 im wesentlichen auf gleicher Höhe angeordnet, nämlich auf dem Hauptträger 18a der Kranbrücke 18. Um dennoch die Container C bis in den Bereich des oberen Trans­ portfensters Fo anheben zu können, sind die Hubeinheiten 30 und 32 als sogenannte "Galgenkatzen" ausgeführt, deren Aufbau nachfolgend am Beispiel der Hubeinheit 30 näher erläutert werden soll. Die Galgenkatze 30 umfaßt ein Basisteil 30a mit daran angeordnetem Fahrwerk 30b, welches mit der Transportbahn 24 in Eingriff ist. Vom oberen Ende des Basisteils 30a geht ein Träger 30c, der Galgen, aus, an welchem der Spreader 30d mittels Seilen aufgehängt ist. Der Spreader 30d dient zum Ergreifen eines Containers C und kann durch Verlängern bzw. Verkürzen der Seile abgesenkt bzw. angehoben werden. Das nicht dargestellte Hubwerk nebst Seiltrommel und Trommelantrieb kann in dem Basisteil 30a aufgenommen sein. Der Vertikalabstand des Galgens 30c von der Transportbahn 24 ist größer als die Höhe des Containers C mit daran angekoppeltem Spreader 30d. Auch die Hubeinheit 32 weist einen Spreader 32a auf.
Eine Besonderheit der unteren Beladevorrichtung 36 ist darin zu sehen, daß die Transfereinheit 42 zwei Lastaufnahmebereiche 42a umfaßt, in denen jeweils ein Container C abgestellt werden kann. Jeder Lastaufnahmebereich 42a verfügt über eine Bedienvorrichtung 42b, beispielsweise in Form von Teleskopgabeln, welche zum Lastenaustausch mit der wasserseitigen Hub­ katze 38 wasserseitig ausgefahren werden kann und zum Lastenaustausch mit der landseitigen Hubkatze 40 landseitig ausgefahren werden kann. Derartige Transfereinheiten mit einer Mehrzahl von Lastaufnahmebereichen und diesen Lastaufnahmebereichen zugeordneten Bedienvorrichtungen sind beispielsweise aus der DE 43 07 254 A1 bekannt, auf die hiermit vollinhaltlich Bezug genommen wird. In dieser Druckschrift ist darüber hinaus beschrieben, wie das Containerschiff 22 mit Hilfe einer derartigen Transfereinheit und zwei Hubeinheiten gleichzeitig be- und entladen werden kann. Die Spreader der Hubeinheiten 38 und 40 sind in Fig. 1 mit 38a bzw. 40a bezeichnet.
Nachzutragen ist noch, daß der Lagerbereich lediglich der Zwischenlagerung der Container C dient, bis diese mittels einer geeigneten Transportvor­ richtung weitertransportiert werden können. Der Lagerbereich kann beispielsweise unmittelbar von der Oberfläche des Kais 14 oder von einem am Rahmen 12 des Krans 10 vorgesehenen Zwischenlagerbereich gebildet sein. Auch ist es möglich, die Container unmittelbar an die Transportvor­ richtung zu übergeben, die in diesem Fall selbst den Lagerbereich bildet.

Claims (12)

1. Lastenverladekran (10), insbesondere Containerverladekran, zum Entladen eines Lastenträgers (22), beispielsweise eines Container­ schiffs, und Abstellen entladener Lasten (C) in einem Lagerbereich (14), sowie zum Beladen des Lastenträgers (22) mit aus dem Lager­ bereich (14) aufgenommenen Lasten (C), umfassend:
  • - eine Kranbrücke (18) mit einem lastenträgernahen Ende und einem lagerbereichsnahen Ende, und
  • - wenigstens zwei Lastenverladeeinrichtungen (28, 36), welche jeweils dazu ausgebildet sind, Lasten (C) von dem Lastenträger (22) aufzunehmen, in Längsrichtung (L) der Kranbrücke (18), im folgenden auch Transferrichtung genannt, zu transportieren und in dem Lagerbereich (14) abzustellen bzw. die Lasten (C) von dem Lagerbereich (14) aufzunehmen, in Transferrichtung (L) zu transportieren und auf dem Lastenträger (22) abzustel­ len, wobei jede Lastenverladeeinrichtung (28, 36) wenigstens eine Hubeinheit (30, 32, 38, 40) mit zugeordnetem Lastauf­ nahmemittel (30d, 32a, 38a, 40a) umfaßt,
dadurch gekennzeichnet, daß an der Kranbrücke (18) wenigstens zwei in Transferrichtung (L) verlaufende Transportbahnen (24, 26) vorgesehen sind, wobei jeder Lastenverladeeinrichtung (28, 36) eine eigene Transportbahn (24 bzw. 26) zugeordnet ist und jeder Trans­ portbahn (24, 26) ein Transportfenster (Fo, Fu) zugeordnet ist, innerhalb dessen während des Transports in Transferrichtung (L) die Last (C) und zumindest die diesen Transport in Transferrichtung bewerkstelligenden Teile (34, 42) der Lastenverladeeinrichtungen (28, 36) vollständig aufgenommen sind, und daß die Transportfenster (Fo, Fu) einander nicht überlappen.
2. Lastenverladekran nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die den Lastenverladeeinrichtungen (28, 36) zugeordneten Transportbahnen (24, 26) an einem Haupt­ träger (18a) der Kranbrücke (18) in im wesentlichen der gleichen Höhe angeordnet sind.
3. Lastenverladekran nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich das Transportfenster (Fo) einer ersten zweier benachbarter Transportbahnen im wesentlichen ober­ halb dieser ersten Transportbahn (24) erstreckt, während sich das Transportfenster (Fu) einer zweiten der beiden benachbarten Trans­ portbahnen im wesentlichen unterhalb dieser zweiten Transportbahn (26) erstreckt.
4. Lastenverladekran nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Vertikalabstand der Aufhängung (30c) des Lastaufnahmemittels (30d) der Hubeinheit (30) der Lasten­ verladeeinrichtung (28), der die erste Transportbahn (24) zugeordnet ist, von dieser ersten Transportbahn (24) größer ist als die Höhe einer Last (C) samt daran angekoppeltem Lastaufnahmemittel (30d).
5. Lastenverladekran nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß von einem Basisteil (30a) der Hubein­ heit (30) oberhalb der Transportbahn (24) ein sich in Längsrichtung (L) der Kranbrücke (18) erstreckender Träger (30c) ausgeht, an wel­ chem das Lastaufnahmemittel (30d) der Hubeinheit (30) aufgehängt ist.
6. Lastenverladekran nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein Basisteil der Hubeinheit im wesentlichen "umgekehrt U"-förmig ausgebildet ist, wobei die freien Enden der Vertikalschenkel der U-Form der Transportbahn zugewandt sind und das Lastaufnahmemittel an dem oberhalb dieser freien Enden angeordneten Basisschenkel der U-Form aufgehängt ist.
7. Lastenverladekran nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine der Lastenverladeein­ richtungen (28, 36) eine lastenträgerseitige Hubeinheit (30, 38), eine lagerbereichsseitige Hubeinheit (32, 40) und eine längs der Kran­ brücke (18) verfahrbare Transfereinheit (34, 42) aufweist.
8. Lastenverladekran nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Hubeinheiten (30, 32) als auch die Transfereinheit (34) einer einzigen Transportbahn (24) zugeordnet sind.
9. Lastenverladekran nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Transportbahn (26) wenigstens zwei Partial-Transportbahnen (26a, 26b) umfaßt.
10. Lastenverladekran nach den Ansprüchen 7 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß eine erste Partial-Transportbahn (26b) den Hubeinheiten (38, 40) zugeordnet ist, während eine zweite Partial-Transportbahn (26a) der Transfereinheit (42) zugeordnet ist.
11. Lastenverladekran nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Transfereinheit während eines Rendezvous mit einer der Hubeinheiten zumindest zeitweise an der jeweiligen Hubeinheit abstützt.
12. Lastenverladekran nach einem der Ansprüche 7 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Transfereinheit (42) wenigstens einen Lastaufnahmebereich (42a) mit zugeordneter Lastaufnahmeflä­ che aufweist, wobei dem Lastaufnahmebereich (42a) eine Bedienvor­ richtung (42b) zugeordnet ist, mittels derer die Lastaufnahmefläche zum Lastenaustausch mit der lastenträgerseitigen Hubeinheit (38) zwischen einer Transferstellung und einer lastenträgerseitigen Bedienstellung verstellbar ist und zum Lastenaustausch mit einer lagerbereichsseitigen Hubeinheit (40) zwischen der Transferstellung und einer lagerbereichsseitigen Bedienstellung verstellbar ist.
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