DE19739327A1 - Vorrichtung zum Verschließen von Getränkebehältern mit Verschlußkappen - Google Patents
Vorrichtung zum Verschließen von Getränkebehältern mit VerschlußkappenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung der im Oberbegriff des Anspruches 1
genannten Art.
Gattungsgemäße Schließvorrichtungen dienen zum automatischen Verschließen
von Getränkebehältern in der Kellereiindustrie und müssen für hohe Leistungen
von z. B. 20 000 Flaschen pro Stunde ausgelegt sein.
Es sind dabei grundsätzlich zwei Bauarten bekannt. Bei der einen Bauart werden
die Kappen zunächst auf die Behälter gesetzt und dort beispielsweise leicht angedrückt
und sodann zur eigentlichen Verschließeinrichtung gebracht, die mit Verschließköpfen
je nach Bauweise der Kappe drehend oder verformend (z. B. bei
Kronkorken) den Schließvorgang durchführt. Bei der anderen Bauweise (pick and
place) ergreifen die Verschließköpfe die Kappen und transportieren sie auf die
Flaschen, um sie dort sofort zu verschließen.
Die Kappen werden der Verschließvorrichtung nach Sortierung und Lageüberprüfung
auf einem einspurigen Kappentransporteur zugeführt. Eine Übergabeeinrichtung
übernimmt die Kappen vom Kappentransporteur und bringt sie in Zielposition
zum Absetzen auf die Behälter. Bei Pick-and-Place-Maschinen dienen
dazu die Verschließköpfe selbst.
Bei bekannten gattungsgemäßen Vorrichtungen laufen die Behälter einspurig
durch die Verschließvorrichtung, die üblicherweise als Rundläufer ausgebildet
ist. Die Übergabeeinrichtung versorgt also alle Behälter nacheinander. Auch bei
bekannten Reihenfüllkonstruktionen, bei denen taktweise mehrere Flaschen in
einem Reihenfüller gleichzeitig befüllt und anschließend in einem Reihenverschließer
mit mehreren Verschließköpfen gleichzeitig verschlossen werden, ist
nach dem Stand der Technik ein einspuriger Flaschentransport vom Reihenfüller
zum Reihenverschließer vorgesehen, wobei auf dieser einspurigen Transportstrecke
die Kappen nacheinander auf die Flaschen abgesetzt werden. Da bei allen
bekannten gattungsgemäßen Vorrichtungen die Behälter nacheinander mit Kappen
versehen werden, muß die Übergabeeinrichtung sehr schnell arbeiten. Außerdem
beschränkt sich der Einsatz der bekannten Vorrichtungen auf einspurigen
Behältertransport.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine gattungsgemäße Vorrichtung zu schaffen, die
bei hohem Behälterdurchsatz langsamer arbeiten kann und nicht den Beschränkungen
hinsichtlich einspurigem Behältertransport unterliegt.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung werden in einem Übergabevorgang
der Übergabeeinrichtung alle Behälter einer Behälterreihe versorgt. Gegenüber
der bekannten einspurig arbeitenden Bauweise ergibt sich dadurch bei gleicher
Leistung mehr Zeit für die Arbeit der Übergabeeinrichtung, so daß diese relativ
langsam die Kappen aufnehmen und in die Zielpositionen bringen kann. Es ergeben
sich ferner Möglichkeiten zur Parallelisierung der Abläufe. Die erfindungsgemäße
Vorrichtung ist inbesondere auch geeignet, in Behälterbehandlungsmaschinen
mit parallelem Behältertransport eingesetzt zu werden, ohne daß dazu
eine der Anzahl paralleler Behältertransportspuren entsprechende Anzahl konventioneller
Übergabeeinrichtungen erforderlich wäre. Die erfindungsgemäße
Vorrichtung läßt sich zum Aufsetzen von Kappen, wie Schraubkappen, Kronkorken
oder sonstigen Verschlußkappen, auf Flaschen aller Art, wie z. B. Kunststoffflaschen,
aber auch zum Aufsetzen von Deckeln auf die üblichen Getränkedosen
verwenden. Die Behälter können für spezielle Anwendungsfälle leer sein. Üblicherweise
werden die Kappen aber auf gefüllte Behälter gesetzt, um diese zu verschließen.
Die von der Übergabeeinrichtung in Zielposition gebrachten Kappen können
nacheinander oder vorteilhaft gemäß Anspruch 2 gleichzeitig von den Kappenträgern
erfaßt und auf die Behälter abgesetzt werden, wobei sich durch das gleichzeitige
Arbeiten eine konstruktive Vereinfachung ergibt.
Die Kappen können beim Absetzen beispielsweise mit mitlaufenden Kappenträgern
auf bewegte Behälter gesetzt werden. Vorteilhaft sind jedoch die Merkmale
des Anspruches 3 vorgesehen. Dabei werden die Behälterreihen z. B. taktweise
transportiert und bei Stillstand unter den Zielpositionen versorgt.
Die Kappen können vom Kappentransporteur auf unterschiedliche Weise zu den
Zielpositionen gebracht werden, beispielsweise alle benötigten Kappen auf einmal
auf parallelen Spuren. Vorteilhaft sind jedoch die Merkmale des Anspruches
4 vorgesehen. Hierbei weist die Übergabeeinrichtung nur einen einspurigen Kappenförderer
auf, wodurch sich die Konstruktion vereinfacht.
Dabei sind vorteilhaft die Merkmale des Anspruches 5 vorgesehen. Ein solches
Transportband stellt eine sehr einfache Konstruktion dar.
Alternativ sind gemäß Anspruch 6 mehrere Mitnehmer vorgesehen, die sich gegenseitig
die Kappen übergeben und diese jeweils von Zielposition zu Zielposition
weiterreichen. Hierdurch ergibt sich eine sehr exakt arbeitende Konstruktion,
bei der durch Zwangstransport große Sicherheit im Erreichen der Zielpositionen
gegeben ist.
Vorteilhaft sind dabei die Merkmale des Anspruches 7 vorgesehen, wodurch mit
drehverschwenkten Mitnehmern sich eine sehr einfache Konstruktion ergibt.
Vorteilhaft sind die Merkmale des Anspruches 8 vorgesehen. Die Kappen werden
dabei auf einem Boden transportiert, der nach Erreichen der Zielpositionen wenigstens
dort, also unter den Kappen, oder auch als Ganzes entfernt wird. Vor
dem Entfernen des Bodens können die Kappenträger die Kappen erfassen und
nach Entfernen des Bodens nach unten auf die Behälter absetzen. Der Boden
bzw. die Bodenstücke können durch einen Antrieb zum Entfernen bewegt werden
oder beispielsweise auch federnd nachgebend ausgebildet sein, so daß die Kappenträger
mit den Kappen den Boden bei der Abwärtsbewegung der Kappen
wegdrücken. Durch diese Ausbildung ist es möglich, mit den Kappenträgern die
Kappen zu erfassen und in einer einfachen Abwärtsbewegung auf die Behälter
abzusetzen. Eine komplizierte Bewegung der Kappenträger, beispielsweise mit
Erfassen der Kappen, Seitenbewegung und anschließender Absetzbewegung,
wird vermieden.
Vorteilhaft sind die Merkmale des Anspruches 9 vorgesehen. Saugstößel können
die Kappen von oben saugend erfassen, absetzen und an den Behältern zur Sicherung
leicht andrücken.
Vorteilhaft sind die Merkmale des Anspruches 10 vorgesehen. Die Kappenträger
können selbst als Verschließköpfe ausgebildet sein, um im Pick-and-Place-
Verfahren die Kappen zu erfassen, auf die Behälter abzusetzen und dort sofort zu
verschließen, je nach Kappenform durch Aufschrauben oder im Falle beispielsweise
von Kronkorken oder Dosendeckeln durch Verformung.
In den Zeichnungen ist die Erfindung beispielsweise und schematisch dargestellt.
Es zeigen
Fig. 1 eine Draufsicht auf einen Flaschenförderer zum parallelen Flaschentransport
mit einem Kappentransporteur und einer schematisch
dargestellten Übergabeeinrichtung,
Fig. 2 in Ansicht in Flaschentransportrichtung eine Übergabeeinrichtung
mit einem umlaufenden Transportband,
Fig. 3a-3c in Draufsicht und
Fig. 3d in Ansicht in Flaschentransportrichtung eine Übergabeeinrichtung
mit Weitergabe der Kappen von Zielposition zu Zielposition,
Fig. 4 in Draufsicht eine Übergabeeinrichtung mit parallelem Transport
der Kappen vom Kappentransporteur zu den Zielpositionen und
Fig. 5 in Draufsicht eine Übergabeeinrichtung mit einem Übergabebalken,
der die auf Abstand gebrachten Kappen in Zielposition überbringt.
Fig. 1 zeigt einen Flaschenförderer 1, der zwischen in Pfeilrichtung
bewegten Ketten 2 Flaschenträger 3 trägt, in denen jeweils fünf Flaschen 4 mit
von Kappen 5 zu verschließenden Mündungen 6 gehalten sind. Gestrichelt sind
über dem Flaschenförderer 1 angeordnete Einrichtungen dargestellt, und zwar
eine Flaschenfülleinrichtung 7, eine Übergabeeinrichtung 8 und eine Flaschenverschließeinrichtung
9.
Mit dem Flaschenförderer 1 gelangen die Flaschen also zunächst unter die Flaschenfülleinrichtung
7, in der jeweils eine Reihe von im Ausführungsbeispiel
fünf Flaschen gleichzeitig befüllt werden. Diese kommen sodann unter die Übergabeeinrichtung
8, werden dort mit Kappen 5 versorgt und gelangen sodann zur
Flaschenverschließeinrichtung 9, wo die bereits auf die Flaschen aufgesetzten
Kappen 5 mit fünf parallelen Schließköpfen verschlossen werden, je nach Ausführungsform
der Kappen durch drehendes Verschrauben oder durch Verformung
(z. B. bei Kronkorken).
Die Kappen 5 werden der Übergabeeinrichtung 8 mit einem Kappentransporteur
10 einspurig zugeführt. Die Übergabeeinrichtung 8 muß also Kappen vom Kappentransporteur
10 aufnehmen, in Zielpositionen über den Flaschen einer parallelen
Reihe von im Ausführungsbeispiel fünf Flaschen bringen und dort auf die
Flaschen absetzen.
Fig. 2 zeigt eine Ausführungsform einer Übergabeeinrichtung 28 mit einem um
Endrollen umlaufenden Transportband 20, an dem im Abstand der Flaschen 4 in
den hier nicht dargestellten Flaschenträgern 3 Kappenträger 21 angeordnet sind.
Die Kappen 5 kommen im Kappentransporteur 10 der Fig. 1 an, werden bei in
Pfeilrichtung laufendem Transportband 20 nacheinander von den Kappenträgern
21 erfaßt und in die Zielpositionen über den Flaschen 4 gebracht. Dort werden
sie gleichzeitig durch Abwärtsbewegung eines Andrückers 22 nach unten auf die
Flaschen 4 abgesetzt.
Die Kappenträger 21 können die Kappen beispielsweise magnetisch halten oder
mit nicht dargestellten Klammern. Sie können aber auch in Rohrausführung als
Saugstößel ausgebildet sein, die durch das Transportband 20 mit Vakuum versorgt
werden können, welches seinerseits auf geeignete, nicht dargetellte Weise
an Vakuum angeschlossen sein kann.
In anderer Bauweise können die Kappenträger 21 auch in dem Transportband 20
gleitend gelagert sein, so daß sie von dem Andrücker 22 gegenüber dem höhenfest
bleibenden Transportband 20 nach unten verstellt werden können.
Die über den Flaschen 4 in Zielposition stehenden Kappenträger 21 können auch
nacheinander auf die Flaschen 4 abgesenkt werden, wozu der Andrücker 22 z. B.
über die Reihe von Flaschen 4 hinweg verfahrbar ausgebildet sein kann, um die
Kappenträger 21 nacheinander nach unten zu drücken.
In den Fig. 3a bis 3d ist eine zweite Ausführungsform einer Übergabeeinrichtung
38 dargestellt, die die Kappen 5 wiederum von dem Kappentransporteur 10 übernimmt.
Die Kappen 5 stehen auf einem langgestreckten bandförmigen Boden 30, der zunächst
gerade unter dem Kappentransporteur 10 und sodann in abwechselnd nach
linksk und rechts geschwungenen Halbkreisbögen verläuft und schließlich in einem
Betätigungsende 30' endet. In den Mittelpunkten der Halbkreisbögen sind
lotrechte Achsen 31 mit nicht dargestellten Lagern gelagert. An den Achsen sind
Mitnehmer 32 und ein erster etwas anders geformter Mitnehmer 32' befestigt. Die
Achsen 31 werden gegenläufig angetrieben, wie in Fig. 3a mit Pfeilen angedeutet.
Die Mitnehmer 32 und 32' sind, wie in den Fig. 3a bis 3c ersichtlich, mit Mitnahmetaschen
ausgebildet, um die Kappen 5 zu erfassen und jeweils über die
halbkreisförmigen Bahnen über den Boden 30 bei Drehbewegung der Mitnehmer
zu transportieren. Die halbkreisförmigen Bahnen sind jeweils außen durch halbkreisförmige
Geländer 33 gesichert, um eine saubere Führung für die Kappen am
Geländer 33 einerseits und in einer Tasche des jeweiligen Mitnehmers 32, 32' zu
gewährleisten.
Über Fig. 3a sind Positionen dargestellt. Der erste Mitnehmer 32' übernimmt
bei jeweils einer 180°-Drehung eine Kappe vom Endpunkt E des Kappentransporteurs
10 und übergibt sie zu ersten Zielposition Z1. Dort wird die Kappe, wie
Fig. 3a zeigt, von der Tasche des nächsten Mitnehmers 32 erfaßt und von diesem
zur Zielposition Z2 übergehen. Auf diese Weise werden Kappen nacheinander
von Zielposition zu Zielposition weiterbefördert und jeweils von Mitnehmer zu
Mitnehmer übergeben, bis alle Zielpositionen versorgt sind. Die Mitnehmer werden
dann in Position gemäß Fig. 3b gesteuert, so daß die Kappen 5 exakt in Zielposition
in einer Reihe über den in Fig. 3d in Seitenansicht dargestellten Flaschen
4 stehen. Nun wird der Boden 30 unter der bogenförmigen, durch die Geländer
33 gesicherten Führungsbahn in Richtung des Betätigungsendes 30' bewegt, aus
seiner Position gemäß Fig. 3b in seine Position gemäß Fig. 3c. Die Kappen 5 in
den Zielpositionen Z1 und Z5 sind nun nach unten frei.
Vor der Seitwärtsbewegung des Bodens 30 aus Position gemäß Fig. 3b in Position
gemäß Fig. 3c ergreifen in Fig. 3d dargestellte Kappenträger 36, beispielsweise
wiederum in Ausführung als Saugstößel, die Kappen 5 und halten sie, während
der Boden 30 zur Seite bewegt wird. Nun können durch Abwärtsbewegung eines
alle Kappenträger 36 haltenden Balkens 37 alle Kappen 5 gleichzeitig auf die
Flaschen 4 abgesetzt werden.
Fig. 4 zeigt eine andere Ausführungsform einer Übergabeeinrichtung 48, die die
Kappen 5 vom Kappentransporteur 10 über die Flaschen 4 in einem der in Fig. 1
dargestellten Flaschenträger 3 bringt.
Seitlich vom Kappentransporteur 10 in dessen Endbereich gehen mehrere Transportbahnen
40 ab, die in den Zielpositionen über den Flaschen 4 enden. Die
Transportbahnen 40 sind beispielsweise selbstfördernd ausgebildet. Sie können
rinnenförmig zur Führung der Kappen 5 ausgebildet sein und mit Luftdüsen zum
Transport der Kappen auf der jeweiligen Transportbahn 40. Der Boden jeder
Transportbahn 40 ist in der Zielposition als Klappe 41 ausgebildet.
Der Kappentransporteur 10 bringt die benötigte Anzahl von im Ausführungsbeispiel
fünf Kappen vor die Anfänge der Transportbahnen 40. Über diese gelangen
die Kappen in Zielposition auf die Klappen 41. Nicht dargestellte Kappenträger,
z. B. Saugstößel, ergreifen die auf den Klappen 41 stehenden Kappen 5 und halten
sie. Nun werden die Klappen 41 weggeklappt oder geben federnd nach unten
nach, und die Kappenträger können die Kappen 5 nach unten auf die Flaschen 4
absetzen.
Die Transportbahnen 40 können in weitgehend beliebiger Bogenführung, wie
dargestellt, oder flächerartig schräg zwischen ihren jeweiligen Enden verlaufend
angeordnet sein.
Fig. 5 zeigt in weiterer Ausführungsform eine Übergabeeinrichtung 58, die von
dem Kappentransporteur 10 Kappen 5 mit Transportbahnen 50, die ähnlich wie
die Transportbahnen 40 der Ausführungsform der Fig. 4 ausgebildet sein können,
parallel übernimmt und an den Enden der Transportbahnen 50 in einer Reihe in
Zwischenpositionen bringt, an denen sie von Kappenträgern 56 erfaßt werden,
die an einem Balken 57 sitzen, der entsprechend dem Balken 37 der Fig. 3d ausgebildet
sein kann.
Nach Ergreifen aller Kappen an den Enden der Transportbahnen 50 wird der
Balken 57 in Richtung des Pfeiles 60 in die Bewegungsbahn eines Flaschenträgers
3 (entsprechend Fig. 1) gebracht. Der Flaschenträger 3 bewegt sich in
Richtung des Pfeiles 59 bis unter den Balken 57. Nun kann der Balken 57 mit
den Kappenträgern 56 abgesenkt werden und die Kappen auf die Mündungen 6
der Flaschen 4 absenken.
In den dargestellten Ausführungsbeispielen werden die dargestellten Behälter auf
ihrem Boden stehend transportiert. Sie können jedoch insbesondere im Falle von
Kunststoffflaschen mit Halskragen auch mit entsprechend ausgebildeten Flaschenförderern
hängend transportiert werden.
Claims (10)
1. Vorrichtung zum Verschließen von Getränkebehältern (4) mit Verschlußkappen
(5), mit einer Übergabeeinrichtung (8, 28, 38, 48, 58) zur Übergabe
der Kappen von einem einspurigen Kappentransporteur (10) auf die
Behälter, dadurch gekennzeichnet, daß ein Behälterförderer (Flaschenförderer
1) vorgesehen ist, auf dem die Behälter (4) mehrspurig in parallelen
Reihen transportiert werden, und daß die Übergabeeinrichtung (8,
28, 38, 48, 58) derart ausgebildet ist, daß sie jeweils zur Versorgung
einer Reihe (Flaschenträger 3) von Behältern benötigte Anzahl von Kappen
(5) am Kappentransporteur (10) aufnimmt, in Zielposition über den
Behältern (4) einer Reihe (Flaschenträger 3) bringt und in den Zielpositionen
(Z1, Z2, Z3, Z4, Z5) von oben mit Kappenträgern (21, 36, 56) erfaßt
und auf die Behälter (4) absetzt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß alle in Zielpositionen
stehenden Kappen (5) synchron erfaßt und abgesetzt werden.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß während des
Absetzens die Behälterreihe (Flaschenträger 3) und die Zielpositionen (Z1,
Z2, Z3, Z4, Z5) ortsfest stehen.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Übergabeeinrichtung
(28, 38) einen Kappenförderer aufweist, der in Richtung
parallel zu den Behälterreihen (Flaschenträger 3) die Kappen einspurig
vom Kappentransporteur (10) über die Behälter (4) transportiert.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Kappenförderer
als umlaufendes Transportband (20) mit daran im Abstand der
Behälter (4) in der Behälterreihe (Flaschenträger 3) befestigten Kappenträgern
(36) ausgebildet ist, die zur Aufnahme der Kappen (5) vom Kappentransporteur
(10) ausgebildet sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Kappenförderer
die Kappen auf einer Führungsbahn mit Mitnehmern (32, 32'),
zwischen denen die Kappen (5) übergeben werden, vom Kappentransporteur
(10) zur ersten Zielposition (Z1) und zwischen den Zielpositionen
(Z1, Z2, Z3, Z4, Z5) übergibt.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsbahn
zwischen den Zielpositionen (Z1, Z2, Z3, Z4, Z5) halbkreisförmig
zu abwechselnden Seiten verläuft, wobei die Mitnehmer (32, 32')
um die Halbkreismitten drehend gelagert sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kappen
(5) im Kappenförderer auf einem Boden (30, 40) laufen, der wenigstens an
den Zielpositionen (Z1, Z2, Z3, Z4, Z5) entfernbar ist, wobei über den
Zielpositionen Kappenträger (36) vertikal angetrieben angeordnet sind.
9. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kappenträger
(21, 36, 56) als Saugstößel ausgebildet sind.
10. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kappenträger
(21, 36, 56) als Verschließköpfe ausgebildet sind.
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