DE19738990A1 - Einrichtung zum Schutz gegen Mißbrauch einer Chipkarte - Google Patents
Einrichtung zum Schutz gegen Mißbrauch einer ChipkarteInfo
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Description
Der Einsatz von Chipkarten insbesondere in Sicherheitsberei
chen nimmt stark zu, und die Funktionen, die diesen Karten
übertragen werden, sind immer mehr ein Risiko für den Betrei
ber. Mißbrauch kann großen Schaden anrichten und muß deshalb
möglichst ausgeschaltet werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, aufzuzeigen, wie
eine Chipkarte effektiv gegen Mißbrauch geschützt werden
kann.
Diese Aufgabe wird durch eine Einrichtung zum Schutz gegen
Mißbrauch einer Chipkarte gelöst, welche die im kennzeichnen
den Teil des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale aufweist, d. h.
- - einen auf der Karte vorgesehenen Chip, der von einer Abdec kung aus einem Dielektrikum gegen äußere Einflüsse geschützt ist,
- - eine in der Abdeckung ausgebildete Kapazitätsanordnung, die einen chipspezifischen Kapazitätswert aufweist, und
- - eine im Chip ausgebildete und an die Kapazitätsanordnung gekoppelte Schaltungseinrichtung zur wiederholbaren Abtastung des Kapazitätswertes der Kapazitätsanordnung und Erzeugung zumindest eines Signals zur Freigabe einer Funktion der Karte nur dann, wenn der abgetasteten Kapazitätswert mit dem chip spezifischen Kapazitätswert übereinstimmt.
Bei der erfindungsgemäßen Einrichtung wird ein Mißbrauch
durch Chipmanipulation durch eine sensible Kapazitätsabta
stung an der Kapazitätsanordnung in der den Chip abdeckenden
Abdeckung aus Dielektrikum ausgeschaltet.
Kapazitätsanordnung bedeutet bei der erfindungsgemäßen Ein
richtung jede elektrische Leiteranordnung, die eine Kapazität
mit einem bestimmten festen Kapazitätswert C = Q/U aufweist,
wobei Q die elektrische Ladungsmenge und U die elektrische
Spannung sind.
Die Kapazitätsanordnung weist vorzugs- und vorteilhafterweise
eine in der Abdeckung aus Dielektrikum ausgebildete und in
einem Abstand vom Chip angeordnete elektrisch leitende
Schicht auf (Anspruch 2), die sich vorzugsweise über den gan
zen Chip erstreckt (Anspruch 3).
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung der erfindungsgemäßen
Einrichtung weist die Kapazitätsanordnung zumindest eine in
der Abdeckung aus Dielektrikum ausgebildete weitere elek
trisch leitende Schicht auf, die in einem Abstand vom Chip
angeordnet und von der einen Schicht elektrisch isoliert ist
(Anspruch 4), und die sich vorzugsweise über den ganzen Chip
erstreckt (Anspruch 5). Diese Schichten bilden eine ganz in
der Abdeckung ausgebildete Kapazitätsanordnung, die in dem
Fall, daß sich die Schichten über den ganzen Chip erstrecken,
über den ganzen Chip verteilt ist. Bei einer einfachen Ausge
taltung der erfindungsgemäßen Einrichtung besteht die Kapazi
tätsanordnung, deren Kapazitätswert abzutasten ist, nur aus
solchen elektrisch leitenden Schichten in der Abdeckung aus
Dielektrikum.
Es ist im Hinblick auf eine Verstärkung des Schutzes gegen
Chipmanipulation günstig, wenn zumindest eine elektrisch lei
tende Schicht in der Abdeckung unregelmäßig strukturiert ist
(Anspruch 6), um eine unregelmäßige Kapazitätsanordnung in
der Abdeckung zu erzeugen.
Die erfindungsgemäße Einrichtung kann auch so ausgebildet
sein daß zumindest eine elektrisch leitende Schicht vorgese
hen ist, die auf einer von der Abdeckung abgedeckten Qberflä
che des Chips ausgebildet ist (Anspruch 7).
Eine bevorzugte und vorteilhafte Ausführungsform einer Ein
richtung nach Anspruch 7 ist so ausgebildet, daß auf der
Oberfläche des Chips eine Schichtanordnung aus zumindest zwei
elektrisch leitenden Schichten ausgebildet ist, zwischen de
nen sich ein Dielektrikum befindet (Anspruch 8). Die Schicht
anordnung bildet eine eigene Kapazitätsanordnung. Eine auf
der Oberläche des Chip ausgebildete elektrisch leitende
Schicht oder Schichtanordnung nach Anspruch 7 oder 8 kann von
der aus einer oder mehreren der elektrisch leitenden Schich
ten nach einem der Ansprüche 2 bis 6 bestehenden Kapazitäts
anordnung elektrisch isoliert sein, welche in diesem Fall die
einzige Kapazitätsanordnung ist deren Kapazitätswert abzuta
sten ist. Andererseits kann die Schichtanordnung die einzige
in der Abdeckung ausgebildete Kapazitätsanordnung der erfin
dungsgemäßen Einrichtung sein, deren Kapazitätswert abzuta
sten ist. Vorzugs- und vorteilhafterweise ist jedoch eine
elektrisch leitende Schicht oder Schichtanordnung nach An
spruch 7 oder 8 mit der oder den Schichten nach einem der An
sprüche 2 bis 6 zusammengeschaltet, so daß sie gemeinsam die
Kapazitätsanordnung bilden, deren Kapazitätswert abzuta
stenist. Jedenfalls ist es zweckmäßig, wenn die Kapazitätsan
ordnung, deren Kapazitätswert abzutasten ist, zumindest eine
auf der Oberfläche des Chips ausgebildete elektrisch leitende
Schicht aufweist (Anspruch 9).
Eine bevorzugte und vorteilhafte Ausgestaltung der Einrich
tung nach einem der Ansprüche 7 bis 9 ist derart ausgebildet,
daß eine auf der Oberfläche des Chips ausgebildete elektrisch
leitende Schicht unregelmäßig strukturiert ist und zumindest
einen Augangsanschluß der Schaltungseinrichtung zur Abgabe
eines Signals zur Freigabe einer Funktion der Karte abdeckt
(Anspruch 10). Dadurch ist vorteilhafterweise eine flächige
Abdeckung eines oder mehrerer Augangsanschlüsse der Schal
tungseinrichtung zur jeweiligen Abgabe eines Signals zur
Freigabe einer Funktion der Karte mit der unregelmäßig struk
turierten Schicht auf der Oberfläche des Chips und damit zur
Sicherung dieser Ausgangsanschlüsse ermöglicht.
Unregelmäßig strukturiert bedeutet generell unregelmäßige
Längs- und/oder Querababmessungen und/oder unregelmäßige Dic
ke der betreffenden Schicht.
Bei einer besonders bevorzugten und vorteilhaften erfindungs
gemäßen Einrichtung sind die Maßnahmen nach Anspruch 8, 9 und
10 mit einander derart kombiniert, daß die Schichtanordnung
zumindest zwei benachbarte elektrisch leitende Schichten auf
weist, die ineinandergreifend strukturiert sind, wobei die
Schichtanordnung zumindest einen Augangsanschluß der Schal
tungseinrichtung zur Abgabe eines Signals zur Freigabe einer
Funktion der Karte abdeckt (Anspruch 11).
Daß zwei benachbarte aber elektrisch voneinander isolierte
Schichten aus elektrisch leitendem Material ineinandergrei
fend strukturiert sind bedeutet, daß jede dieser beiden
Schichten zumindest eine Einbuchtung aufweist, in die eine
Ausbuchtung der andern Schicht eingreift.
Eine elektrisch leitende Schicht in der Abdeckung und eine
einzelne elektrisch leitende Schicht auf der Oberfläche des
Chips bilden, wenn sich zwischen ihnen ein Dielektrikum be
findet, gemeinsam eine einzelne Kapazitätsanordnung, die zu
mindest Teil der Kapazitätsanordnung ist, deren Kapazität ab
zutasten ist. Wenn wie im Fall der Ansprüche 8 oder 11 auf
der Oberfläche des Chips zwei oder mehrere elektrisch leiten
de Schichten ausgebildet sind, bildet jede elektrisch leiten
de Schicht auf der Oberfläche des Substrats zusammen mit der
in der Abdeckung ausgebildeten und in einem Abstand vom Chip
angeordneten elektrisch leitenden Schicht je eine einzelnen
Kapazitätsanordnung. Diese zwei oder mehreren einzelnen Kapa
zitätsanordnungen sind seriell zusammengeschaltet und bilden
gemeinsam die Kapazitätsanordnung, deren Kapazitätswert abzu
tasten ist und sich aus den Kapazitätswerten der einzelnen
Kapazitätsanordnungen bestimmt.
Besonders vorteilhaft im Hinblick auf eine Verstärkung des
Schutzes gegen eine Chipmanipulation ist es, die elektrisch
leitenden Schichten nach einem der Ansprüche 4 bis 6 mit ei
ner oder mehreren elektrisch leitenden Schichten nach An
spruch 10 oder 11 zu kombinieren. Durch eine solche Kombina
tion ist vorteilhafterweise eine doppelte Absicherung des
Schutzes gegen mißbräuchlichen Chipzugang oder Chipmanipula
tion ermöglicht.
Bei dieser Ausgestaltung ist die Absicherung des Schutzes
einmal durch die Kapazitätsanordnung, deren Kapazitätawert
abzutasten ist, und zusätzlich durch die flächige Abdeckung
eines oder mehrerer Augangänge der Schaltungseinrichtung zur
jeweiligen Abgabe eines Signals zur Freigabe einer Funktion
der Karte mit der unregelmäßig strukturierten Schicht auf der
Oberfläche des Chips und damit doppelt gegeben.
Die Abdeckung aus Dielektrikum, die den Chip abdeckt, besteht
vorzugsweise aus Epoxidharz (Anspruch 12).
Gemäß einer bevorzugten und vorteilhaften Ausgestaltung der
erfindungsgemäßen Einrichtung weist die an die Kapazitätsan
ordnung gekoppelte Schaltungseinrichtung
- - eine an die Kapazitätsanordnung gekoppelte Signalerzeu gungseinrichtung zur wahlweisen Abtastung des Kapazitätswer tes der Kapazitätsanordnung und jeweiligen Erzeugung eines Signals mit einem Signalparameter, der einen für den abgeta steten Kapazitätswert charakteristischen Parameterwert auf weist,
- - eine Codierungseinrichtung zur Codierung des Parameterwer tes des Signalparameters jedes erzeugten Signals nach einem vorgebbaren Code und Erzeugung eines für diesen Parameterwert charakteristischen Codewortes,
- - eine Speichereinrichtung zur von außen unzugänglichen Spei cherung eines ausgewählten erzeugten Codewortes als Kennung des chipspezifischen Kapazitätswertes und
- - eine Komparatoreinrichtung zum Vergleichen eines nach der Speicherung des ausgewählten Codewortes durch Abtastung des Kapazitätswertes erneut erzeugten Codewortes mit dem gespei cherten ausgewählten Codewortes und Erzeugen eines Signals zur Freigabe einer Funktion der Karte nur dann, wenn das er neut erzeugte Codewort mit dem gespeicherten ausgewählten Codewort übereinstimmt, auf (Anspruch 13).
Daß der Parameterwert charakteristisch für den Kapazitätswert
und der Parameterwert charakteristisch für das Codewort ist
bedeutet, daß jedem Kapazitätswert genau ein Parameterwert
und jedem Parameterwert genau ein Codewort zugeordnet ist und
daß der Parameterwert für verschiedene Kapazitätswerte ver
schieden und das Codewort für verschiedene Parameterwerte
verschieden ist, so daß jeweils eine eindeutige umkehrbare
Zuordnung zwischen Parameterwert und Kapazitätswert und zwi
schen Codewort und Parameterwert gegeben ist.
Die Signalerzeugungseinrichtung besteht vorzugsweise aus ei
nem an die Kapazitätsanordnung angeschlossenen Oszillator,
der ein Signal einer den Signalparameter bildenden Frequenz
erzeugt, deren Wert für den abgetasteten Kapazitätswert cha
rakteristisch ist (Anspruch 14). Der Oszillator ist vorzugs
weise eine SC-Oszillatorschaltung (SC steht für Switched Ca
pacity).
Die Codierungseinrichtung weist vorzugsweise einen Frequenz
zähler fester Zählperiode auf, der bei jeder Abtastung des
Kapazitätswertes der Kapazitätsanordnung die Frequenz des vom
Oszillator erzeugten Signals die Dauer einer Zählperiode lang
zählt und nach Ablauf dieser Dauer als eine den Wert der Fre
quenz charakterisierende Zahl als Codewort zur Bildung des zu
erzeugenden Codewortes bereitstellt (Anspruch 15).
Vorzugsweise erzeugt die Codierungseinrichtung ein Codewort,
in welchem neben dem Parameterwert des Signalparameters jedes
erzeugten Signals ein personenspezifisches Codewort enthalten
ist (Anspruch 16). In Kombination mit der Maßnahme des An
spruchs 15 weist die Codierungseinrichtung nach Anspruch 16
vorzugsweise eine Verknüpfungseinrichtung auf, welche jede
vom Zähler bereitgestellte Zahl nach einem vorgebbaren Ver
knüpfungsalgorithmus mit einer das personenspezifische Code
wort bildenden Zahl verknüpft und die durch die jeweils mit
einander verknüpften Zahlen gebildete Zahl als das zu erzeu
gende Codewort bereitstellt (Anspruch 17).
Die Speichereinrichtung ist vorzugsweise mit der Speicherein
richtung durch eine Übertragungsleitung zur Übertragung des
von der Codiereinrichtung erzeugten ausgewählten Codewortes
in die Speichereinrichtung verbunden, und daß eine Einrich
tung zur irreversiblen Unterbrechung der Übertragungsleitung
von außen nach einer Speicherung des erzeugten ausgewählten
Codewortes als die Kennung des chipspezifischen Kapazitäts
wertes vorgesehen ist (Anspruch 18).
Vorzugsweise ist das Freigabesignal auf in verschiedenen
Freigabepunkten auf der Oberfläche des Chips angeordnete Aus
gänge des Chips verteilt (Anspruch 19).
Die erfindungsgemäße Einrichtung ist vorteilhaft bei Hochsi
cherheitssystemen einsetzbar.
Die Erfindung wird in der nachfolgenden Beschreibung anhand
der Figuren beispielhaft näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Querschnitt durch eine Chipkarte mit einem
ersten Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen
Einrichtung;
Fig. 2 das Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 in vereinfach
ter Darstellung;
Fig. 3 einen Querschnitt durch eine Chipkarte mit einem
zweiten Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen
Einrichtung;
Fig. 4 das zweite Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 in ver
einfachter Darstellung;
Fig. 5 in vereinfachter Darstellung eine auf dem zweiten
Ausführungsbeispiel basierende beispielhafte erfin
dungsgemäße Einrichtung mit einer Anordnung aus
zwei benachbarten aber elektrisch voneinander iso
lierten ineinandergreifenden elektrisch leitenden
Schichten auf der Oberfläche des Chips;
Fig. 6 in vereinfachte Darstellung eine andere Anordnung
aus fünfbenachbarten aber elektrisch voneinander
isolierten ineinandergreifenden elektrisch leiten
den Schichten auf der Oberfläche des Chips, die an
stelle der Anordnung nach Fig. 5 verwendet werden
kann; und
Fig. 7 ein Blockschaltbild eines Ausführungsbeispiels ei
ner Schaltungseinrichtung zur wiederholbaren Abta
stung des Kapazitätswertes der Kapazitätsanordnung
und Erzeugung zumindest eines Signals zur Freigabe
einer Funktion der Karte der erfindungsgemäßen Ein
richtung.
Bei den Ausführungsbeispielen nach den Fig. 1 und 3 ist
auf einer flachseitigen Oberfläche 10 einer ausschnitthaft
dargestellten Chipkarte 1 ein Chip 2 mit einer von der Ober
fläche 10 der Karte 1 abgekehrten Oberfläche 20 angeordnet.
Beispielsweise kann die Oberfläche 10 der Boden einer auf ei
ner Flachseite der Chipkarte 1 ausgebildeten Aussparung sein,
die nicht bis zu der von der einen Flachseite abgekehrten an
deren Flachseite der Karte 1 in die Tiefe reicht.
Der Chip 2 ist durch eine Abdeckung 3 aus einem Dielektrikum,
beispielsweise Epoxidharz, zum Schutz gegen äußere Einflüsse
auf den Chip 2 abgedeckt, die auf den gebondeten Chip 2 auf
gebracht ist. Die Abdeckung 3 weist eine von der Oberfläche
10 der Karte 1 und Oberfläche 20 des Chips 2 abgekehrte, kon
vex gewölbte Oberfläche 30 auf, die den ganzen Chip 2 über
spannt und an der Oberfläche 10 der Karte 1 endete. Eine der
artige Abdeckung 3 wird auch "Globe-Top" genannt.
In der Abdeckung 3 ist eine elektrisch leitende, beispiels
weise metallene Schicht 40 in einem Abstand d vom Chip 2 aus
gebildet, welche den Chip 2 ähnlich wie die Oberfläche 30 der
Abdeckung 3 überspannt und an der Oberfläche 10 der Karte 1
endet.
Beim Beispiel nach Fig. 1 kann die Schicht 40 beispielsweise
so hergestellt werden, daß zunächst der Chip 2 mit einer Ab
deckung 31 aus Dielektrikum abgedeckt wird, welche eine der
Oberfläche 30 ähnliche konvex gewölbte Oberfläche 30' auf
weist. Auf diese Oberfläche 30' wird die elektrisch leitende,
beispielsweise metallene Schicht 40 aufgebracht, z. B. durch
Bedampfen. Danach wird auf die elektrisch leitende Schicht 40
eine zusätzliche Schicht 32 aus Dielektikum aufgebracht, die
zusammen mit der bisherigen Abdeckung und der elektrisch lei
tenden Schicht 40 die Abdeckung 3 bildet. Die von der Ober
fläche 10 der Karte 1, von der Oberfläche 20 des Chips 2 und
der elektrisch leitenden Schicht 40 abgekehrte Oberfläche der
zusätzlichen Schicht 32 aus Dielektrikum bildet die Oberflä
che 30 der Abdeckung 3.
Auf der Oberfläche 20 des Chips 2 sind beim Beispiel nach Fig.
1 voneinander isolierte elektrisch leitende, beispiels
weise metallene Schichten 20 1 ausgebildet, die durch Bond
drähte 22 mit auf der Karte 1 ausgebildeten elektrischen Lei
tungen 11, beispielsweise Schichten aus Metall, verbunden
sind.
Die Schichten 20 1 bilden Gegenelektroden zur Schicht 40 in
der Abdeckung 3 und die Schicht 40 und die Schichten 20 1 bil
den gemeinsam die in der Abdeckung 3 ausgebildete Kapazitäts
anordnung 4, die einen chipspezifischen Kapazitätswert C auf
weist.
Speziell besteht beim Beispiel nach Fig. 1 die Kapazitätsan
ordnung 4 aus mehreren, beispielsweise zwei in Serie geschal
teten einzelnen Kapazitätsanordnungen, deren jede aus der
Schicht 40 und jeweils einer der mehreren Schichten 20 1 be
steht und jeweils einen durch die Dielektrizitätskonstante
εr1 des Dielektrikums der Abdeckung 3 mitbestimmten Kapazi
tätswert C1 aufweist, der von Schicht 20 1 zu Schicht 20 1
gleich oder verschieden sein kann. Der abzutastende Kapazi
tätswert C der Kapazitätsanordnung 4 bestimmt sich in bekann
ter Weise aus den Kapazitätswerten C1 aller einzelnen Kapazi
tätsanordnungen.
In der Fig. 2 ist das Wesentliche des Aufbaus nach Fig. 1
bezüglich der Kapazitätsanordnung 4 vereinfacht dargestellt.
Vorzugsweise bilden oder sind die Schichten 20 1 mit Eingängen
50' und 50'' einer im Chip 2 ausgebildeten und an die Kapazi
tätsanordnung 4 gekoppelten Schaltungseinrichtung 5 zur wie
derholbaren Abtastung des Kapazitätswertes C der Kapazitäts
anordnung 4 und Erzeugung zumindest eines Signals S zur Frei
gabe einer Funktion der Karte 1 nur dann, wenn der abgetaste
te Kapazitätswert C der Kapazitätsanordnung 4 mit einem chip
spezifischen Kapazitätswert Cref übereinstimmt, verbunden.
Beim Beispiel nach den Fig. 1 und 2 liegen zwei oder meh
rere in Serie geschaltete Kapazitätsanordnungen mit jeweils
einem Kapazitätswert C1 und jeweils einem direktem Abgriff an
den elektrisch leitenden Schichten 20 1 am Chip 2 vor. Für
diesen Abgriff ist kein zusätzliches Bonden nötig, jedoch
kann die benötigte Fläche für die Schichten 20 1 Chip 2 unter
Umständen groß sein.
Zur Kapazitätsanordnung 4 beitragende elektrisch leitende
Schichten 20 1 auf dem Chip 2 sind beim Ausführungsbeispiel
nach Fig. 3 nicht erforderlich. Bei diesem Ausführungsbei
spiel ist die Kapazitätsanordnung 4 aus der in der Abdeckung
3 und in einem Abstand d vom Chip 2 ausgebildete elektrisch
leitenden Schicht 40 und einer ebenfalls in dieser Abdeckung
3 und in einem Abstand d' vom Chip 2 ausgebildeten weiteren
elektrisch leitenden, beispielsweise metallenen Schicht 40'
gebildet, die von der einen Schicht 40 durch ein Dielektrikum
getrennt ist. In diesem Fall ist die Kapazitätsanordnung 4,
deren Kapazitätswert C abzutasten ist, vollständig in den
"Globe-Top" verlegt.
Die Schicht 40' kann ähnlich wie die Schicht 40 beim Beispiel
nach den Fig. 1 und 2 hergestellt werden. Auf die von der
Oberfläche 10 der Karte 1, von der Oberfläche 20 des Chips 2
und von der elektrisch leitenden Schicht 40 abgekehrte Ober
fläche 30'' der zusätzlichen Schicht 32 aus Dielektrikum wird
die weitere elektrisch leitende Schicht 40' aufgebracht. Da
nach wird auf die weitere Schicht 40' eine zusätzliche weite
re Schicht 33 aus Dielektikum aufgebracht, die zusammen mit
der bisherigen Abdeckung 31, der elektrisch leitenden Schicht
40, der zusätzlichen Schicht 32 aus Dielektrikum und der wei
teren elektrisch leitenden Schicht 40' die Abdeckung 3 bil
det. Die von der Oberfläche 10 der Karte 1, von der Oberflä
che 20 des Chips 2, der elektrisch leitenden Schicht 40 und
der weiteren elektrisch leitenden Schicht 40' abgekehrte
Oberfläche der zusätzlichen weiteren Schicht 33 aus Dielek
trikum bildet die Oberfläche 30 der Abdeckung 3.
Zumindest eine der beiden elektrisch leitenden Schichten 40
und 40' kann auch unregelmäßig struktiert sein, um eine unre
gelmäßige Kapazitätsanordnung 4 zu erzeugen. Dies gilt auch
für die eine elektrisch leitende Schicht 40 des Beispiels
nach den Fig. 1 und 2.
Beim Beispiel nach Fig. 3 können die elektrisch leitenden
Schichten 40 und 40' vertauscht sein.
Die elektrisch leitende Schicht 40 und ebenso die elektrisch
leitende Schicht 40' wölben sich ähnlich konvex wie die Ober
fläche 30 der Abdeckung 3 über den Chip 2 und überspannen
diesen.
Beim Beispiel nach Fig. 3 sind die elektrisch leitenden
Schichten 40 und 40' über spezielle Anschlußpads 23 bzw. 23'
an der einen Chipträger bildenden Karte 1 kontaktiert und mit
dem Chip 2 über zwei Bonddrähte 22' bzw. 22'' verbunden die
vorteilhafterweise im gleichen Arbeitsgang mit anderen Pads
gebondet werden können. Eine elektrisch leitende Schicht,
beispielsweise die Schicht 40, ist mit einem Eingang, bei
spielsweise dem Eingang 50' der Schaltungseinrichtung 5 ver
bunden, während die andere Schicht, im Beispiel die Schicht
40' mit dem anderen Eingang, im Beispiel dem Eingang 50'' der
im Chip 2 ausgebildeten und an die Kapazitätsanordnung 4 ge
koppelten Schaltungseinrichtung 5 verbunden ist, die zur wie
derholten Abtastung des Kapazitätswertes C der Kapazitätsan
ordnung 4 und Erzeugung zumindest eines Signals S zur Freiga
be einer Funktion der Karte 1 nur dann, wenn der abgetasteten
Kapazitätswert C der Kapazitätsanordnung 4 mit dem chipspezi
fischen Kapazitätswert Cref übereinstimmt, dient.
In der Fig. 4 ist das Wesentliche des Aufbaus nach Fig. 3
bezüglich der Kapazitätsanordnung 4 vereinfacht dargestellt.
Wird bei den beschriebenen Ausführungsbeispielen an der Ober
fläche 30 der Abdeckung 3 manipuliert, beispielsweise um den
Chip 2 freizulegen, so wird der Kapazitätswert C der Kapazi
tätsanordnung 4 verändert oder die Kapazitätsanordnung 4 zer
stört, wobei sich eine Veränderung des abgetasteten Kapazi
tätswerts C ergibt, d. h. der nach einer solchen Manipulation
abgetastete Kapazitätswert C stimmt nicht mehr mit einem
chipspezifischen ursprünglichen Kapazitätswert Cref überein.
Die Beispiele nach den Fig. 1 und 2 und nach den Fig. 3
und 4 können miteinander kombiniert werden. Der Kapazitäts
wert C der Kapazitätsanordnung 4 ist in diesem Fall aus dem
Kapazitätswert der aus den elektrisch leitenden Schichten 40
und 40' gebildeten Kapazitätsanordnung und den Kapazitätswer
ten der aus der Schicht 40 und den Schichten 20 1 auf dem Chip
2 gebildeten Kapazitätsanordnungen gebildet. Sind zwei oder
mehrere Schichten 20 1 auf der Oberfläche 10 des Chips 2 in
einer Schichtanordnung angeordnet, die selbst eine Kapazi
tätsanordnung mit einem Kapazitätswert bildet, so trägt die
ser Kapazitätswert mit allen übrigen Kapazitätswerten zu dem
abzutastenden Kapazitätswert C der Kapazitätsanordnung 4 bei.
In der Fig. 5 ist ein speziell auf dem Beispiel nach den Fig.
3 und 4 basierendes Ausführungsbeispiel dargestellt,
bei dem zusätzlich zu der aus den Schichten 40 und 40' in der
Abdeckung 3 ausgebildeten sichernden Kapazitätsanordnung eine
weitere Schutzstruktur in Form einer auf der Oberfläche 20
des Chips 2 ausgebildeten Kapazitätsanordnung realisiert ist.
Die aus den Schichten 40 und 40' bestehende Kapazitätsanord
nung ist mit 4' bezeichnet und entspricht der Kapazitätsan
ordnung 4 des Beispiels nach den Fig. 3 und 4 und ist wie
in der Fig. 4 vereinfacht dargestellt. Die auf der Oberflä
che 20 des Chips 2 ausgebildete Kapazitätsanordnung ist mit
4'' bezeichnet und besteht aus einer Schichtanordnung 21 aus
zumindest zwei elektrisch voneinander isolierten Schichten
201.
Beide Kapazitätsanordnungen 4' und 4'' sind zusammengeschal
tet und bilden gemeinsam die Kapazitätsanordnung 4, deren Ka
pazitätswert C abzutasten ist und sich bei gegebener Zusam
menschaltung in bekannter Weise aus dem Kapazitätswert C3 der
Kapazitätsanordnung 4' und dem Kapazitätswert C2 der Kapazi
tätsanordnung 4'' bestimmt.
Beispielsweise sind die Kapazitätsanordnungen 4' und 4'' so
zusammengeschaltet, daß eine Schicht der Kapazitätsanordnung
4', beispielsweise die Schicht 40, und eine Schicht 20i der
Kapazitätsanordnung 4'' mit einem Eingang, beispielsweise dem
Eingang 50' der Schaltungseinrichtung 5 verbunden ist, und
die andere Schicht der Kapazitätsanordnung 4', im Beispiel
die Schicht 40', und die andere Schicht 20 1 der Kapazitätsan
ordnung 4'' mit dem anderen Eingang, im Beispiel dem Eingang
50'' der Schaltungseinrichtung 5 verbunden ist.
Die Kapazitätsanordnung 4 nach Fig. 5 könnte auch so ausge
bildet sein, daß anstelle der beiden Schichten 40 und 40' wie
beim Beispiel nach den Fig. 1 und 2 in der Abdeckung 3 nur
eine Schicht, beispielsweise die Schicht 40 vorgesehen ist.
Im übrigen bildet die auf der Oberfläche 20 des Chips 2 aus
gebildete Kapazitätsanordnung 4'' nach Fig. 5 für sich al
lein bereits einen gewissen Schutz gegen Chipmanipulation,
doch wird diese Kapazitätsanordnung 4'' vorzugsweise nicht
allein, sondern mit einer anderen Schutzmaßnahme in Form ei
ner zusätzlichen Kapazitätsanordnung wie beispielsweise der
Anordnung 4' nach Fig. 5 verwendet.
Die auf der Oberfläche 20 des Chips 2 ausgebildeten elek
trisch leitenden Schichten 20 1 sind beispielsweise jeweils
unregelmäßig strukturiert und decken zumindest einen Ausgang
50 der Schaltungseinrichtung 5 zur Abgabe eines Signals S zur
Freigabe einer Funktion der Karte 1 ab.
Insbesondere weist beim Beispiel nach Fig. 5 die Schicht
anordnung 21 zwei benachbarte elektrisch leitende Schichten
20 1 auf, die auf der Oberfläche 20 des Chips 2 ausgebildet,
voneinander isoliert und ineinandergreifend strukturiert
sind, wobei die Schichtanordnung 21 den zumindest einen
Ausgangsanschluß 50 der Schaltungseinrichtung 5 zur Abgabe ei
nes Signals S zur Freigabe einer Funktion der Karte 1 ab
deckt.
Jede der beiden Schichten 201 1 weist beispielsweise jeweils
mehrere Einbuchtungen 201 auf, in deren jede je eine bei
spielsweise fingerartige Ausbuchtung 202 der anderen Schicht
20 1 eingreift, so daß eine Interdigitalstruktur gegeben ist.
Die Schichtanordnung 21 kann auch mehr als zwei elektrisch
voneinander isolierte benachbarte Schichten 20 1 aufweisen,
deren jede jeweils mehrere Einbuchtungen 201 aufweist, in de
ren jede je eine Ausbuchtung 202 einer benachbarten Schicht
20 1 eingreift. In der Fig. 6 ist ein Ausführungsbeispiel ei
ner derartigen Schichtanordnung 21 mit fünf benachbarten
Schichten 20 1 mit jeweiligen Anschlüssen, die der Reihe nach
mit I, II, III, IV und V bezeichnet sind, dargestellt. Jedes
Paar benachbarter Schichten 20 1 bildet je eine einzelne Kapa
zitätsanordnung je eines Kapazitätswertes, wobei insgesamt
vier solche einzelne Kapazitätsanordnungen 41 bis 44 gegeben
sind, die in der Fig. 6 rechts neben der Schichtanordnung 21
noch einmal vereinfacht dargestellt sind und gemeinsam die
Kapazitätsanordnung 4'' mit dem Kapazitätswert C2 bilden, der
sich aus den Kapazitätswerten der Kapazitätsanordnungen 41
bis 45 bestimmt.
Die Schichtanordnung 21 nach Fig. 6 definiert vorteilhafter
weise eine unterbrechungssensitive Kapazitätsanordnung 4''
mit Mäanderstruktur, wobei Unterbrechungen einer Schicht 20 1
zu empfindlich detektierbaren Schwankungen des Kapazitätswer
tes C2 führen können oder die Kapazitätsanordnung sogar zer
störten. Es besteht hier auch noch die Möglichkeit, die ver
schiedenen Schichten 20 1 über eine Schalteranordnung anzu
schließen und so eine Diversifizierung der Kapazitätsanord
nung herbeizuführen.
Die Schichtanordnung 21 nach Fig. 6 kann sehr groß ausge
führt werden und eine willkürliche Unterbrechung einiger
Schichten 20 1 kann zu unterschiedlichen Kapazitätswertver
hältnissen führen.
Bei den Beispielen nach den Fig. 5 und 6 wird der Schutz
gegen Chipmanipulation doppelt abgesichert, einmal mit der
verteilten Kapazitätsanordnung 4' im "Globe-Top" und zusätz
lich mit der Flächenabdeckung eines oder mehrerer Ausgänge 50
der Schaltungseinrichtung 5 oder eines oder mehrerer Freiga
bepunkte 6 (siehe Fig. 5) durch die Schichtanordnung 21. Es
ist somit eine große Sicherheit für den Chip 2 gewährleistet,
wenn diese verteilten Kapazitätsanordnungen 4' und 4'' die
kritischen Stellen am Chip 2 vor unbefugter Manipulation,
bzw. den Chip 2 selbst vor dem zerstörungsfreien Freilegen
schützen. Die ungestörten Kapazitätswertverhältnisse bilden
eine chipspezifische Identifikation, die nicht manipulierbar
ist, da Kapazitätswerte in der Größenordnung von einigen 100
fF, wie sie bei den erfindungsgemäßen Kapazitätsanordnungen
vorliegen, nicht von außen anschließbar sind, ohne schon
durch die Verdrahtung veränderte Verhältnisse zu schaffen.
Die im Chip 2 ausgebildete und an die Kapazitätsanordnung 4
einer erfindungsgemäßen Einrichtung gekoppelte Schaltungsein
richtung 5 hat die Funktion, den Kapazitätswert C der Kapazi
tätsanordnung 4 wiederholt, beispielsweise bei jeder Benut
zung der Karte 1 abzutasten und zumindest ein Signal S zur
Freigabe einer Funktion der Karte 1 nur dann zu erzeugen,
wenn der abgetasteten Kapazitätswert C mit einem vorher abge
tasteten Kapazitätswert der Kapazitätsanordnung 4, der als
chipspezifischer Kapazitätswert Cref festgelegt wird, überein
stimmt, und die Funktion der Karte 1 nicht freizugeben, wenn
der abgetastete Kapazitätswert C nicht mit dem chipspezifi
schen Kapazitätswert Cref übereinstimmt.
In der Fig. 7 ist ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der
Schaltungseinrichtung 5 blockschaltbildmäßig dargestellt. Sie
weist einen an die Kapazitätsanordnung 4 angeschlossenen Os
zillator 51 auf, der ein Signal f einer Frequenz ω erzeugt,
deren Wert ωc für den abgetasteten Kapazitätswert C charakte
ristisch und speziell proportional zu diesem Kapazitätswert C
ist. Der Oszillator 51 besteht vorzugsweise aus einer SC-Os
zillatorschaltung und bildet speziell die an die Kapazi
tätsanordnung 4 gekoppelte Signalerzeugungseinrichtung zur
wahlweisen Abtastung des Kapazitätswertes der Kapazitätsan
ordnung 4 und jeweiligen Erzeugung des Signals mit einem Si
gnalparameter, der einen für den abgetasteten Kapazitätswert
charakteristischen Parameterwert aufweist, wobei das Signal f
das Signal der Signalerzeugungseinrichtung und die Frequenz
ω den Signalparameter dieses Signals bildet.
Als Signalparameter können auch andere Signalgrößen als eine
Frequenz, beispielsweise eine an der Kapazitätsanordnung 4
abgegriffene elektrische Spannung verwendet werden, wenn ge
währleistet ist, daß diese andere Signalgröße charakteri
stisch für den Kapazitätswert C der Kapazitätsanordnung 4
ist. Entsprechend ist dann auch die Signalerzeugungseinrich
tung 51 auszuführen.
Beim Beispiel nach Fig. 7 mit dem Oszillators 51 zählt ein
Frequenzzähler 521 die Frequenz ω des Signals f und erzeugt
eine Zahl Ac, die für den Wert ωc der Frequenz ω genauso cha
rakteristisch ist, wie der Wert ωc der Frequenz ω für den Ka
pazitätswert C der Kapazitätsanordnung 4. Dazu ist der Fre
quenzzähler 521 beispielsweise so ausgebildet, daß er eine
feste Zählperiode aufweist und bei jeder Abtastung des Kapa
zitätswertes C der Kapazitätsanordnung 4 die Frequenz ω des
vom Oszillator 51 erzeugten Signals f die Dauer T einer Zähl
periode lang zählt und nach Ablauf dieser Dauer T als die für
den Wert ωc der Frequenz ω charakteristische Zahl Ac bereit
stellt.
Beträgt Dauer T jeder Zählperiode beispielsweise m aufeinan
derfolgende Bits, wobei m eine vorgebbare natürliche Zahl
ist, so sind 2m+2 binär codierte Zahlen Ac mit je einem Wert
zwischen 0 und 2m möglich, die entsprechend viele Werte ωc
der Frequenz ω umkehrbar eindeutig charakterisieren und un
ter denen sich der für den chipspezifischen Kapazitätswert
Cref charakteristische Wert ωref der Frequenz ω befinden muß.
Die dem Wert ωref zugeordnete Zahl Aref unter den Zahlen Ac ist
wie der Wert ωref für den chipspezifischen Kapazitätswert Cref
charakteristisch.
Eine Verknüpfungseinrichtung 522 verknüpft jede vom Zähler
521 bereitgestellte Zahl Ac nach einem frei wählbaren Ver
knüpfungsalgorithmus (*) mit einer personenspezifischen fe
sten Zahl B und stellt eine durch die jeweils miteinander
verknüpften Zahlen Ac und B gebildete Zahl X = Ac(*)B bereit,
die für den Kapazitätswert C genauso charakteristisch ist,
wie die Zahl Ac oder der Wert ωc. Die Zahl B ist vorzugsweise
wie die Zahl Ac eine binär codierte Zahl einer Breite von m'
Bits, und für die Zahlen X = Ac(*)B steht eine Breite von n
Bits zur Verfügung, wobei m' und n jeweils natürliche Zahlen
sind und n größer als m ist, beispielsweise gleich m + m',
wenn der Verknüpfungsalgorithmus (*) eine einfache arithmeti
sche Addition ist der Zahlen Ac und B ist.
Der Frequenzzähler 521 und die Verknüpfungseinrichtung 522
bilden gemeinsam eine Codierungseinrichtung 52 zur Codierung
des Wertes ωc der Frequenz ω jedes erzeugten Signals f nach
einem vorgebbaren Code und Erzeugung eines für diesen Wert ωc
der Frequenz ω charakteristischen Codewortes X.
Prinzipiell kann die Codierungseinrichtung 52 aus dem Fre
quenzzähler 521 allein bestehen, so daß die Zahl Ac selbst
das zu erzeugende Codewort X bildet, doch ist die Verknüpfung
der Zahl Ac mit einer personenspezifischen Zahl B ein weite
rer unabhängiger Schutz der Chipkarte 1, der in jedem Fall
vorteilhaft ist und auf den nicht verzichtet werden sollte.
Bevor die Chipkarte 1 zur Benutzung freigegeben wird, wird
der Kapazitätswert C der Kapazitätsanordnung 4 abgetastet und
das für diesen Kapazitätswert C charakteristische Codewort
X = Ac(*)B erzeugt. Dieser Kapazitätswert C wird als der chip
spezifische Kapazitätswert Cref und dieses Codewort X als das
die Kennung dieses chipspezifischen Kapazitätswerts Cref bil
dende ausgewählte Codewort Xref = Aref(*)B genommen.
Für das ausgewählte Codewort Xref, das als einzigartige Iden
tifikation der Chipkarte 1 anzusehen ist, darf es keine Mög
lichkeit einer nachträglichen Veränderung durch Manipulation
geben. Um dies sicherzustellen ist eine Speichereinrichtung
53 zur von außen unzugänglichen Speicherung des die Kennung
des chipspezifischen Kapazitätswertes Cref bildenden ausge
wählten erzeugten Codewortes Xref vorgesehen.
Die von außen unzugängliche Speicherung des ausgewählten
Codewortes Xref in der Speichereinrichtung 53 wird vorzugswei
se dadurch erreicht, daß die Codierungseinrichtung 52 durch
eine Übertragungsleitung 530 mit der Speichereinrichtung 53,
die vorzugsweise ein EPROM ist, verbunden ist. Über diese
Übertragungsleitung wird das ausgewählte Codewort Xref =
Aref(*)B zur Eingangsseite der Speichereinrichtung 53 übertra
gen und in die Speichereinrichtung 53 eingelesen. Das einge
lesene Codewort Xref wird bleibend in der Speichereinrichtung
53 gespeichert. Das gespeicherte Codewort Xref ist auf der
Ausgangsseite der Speichereinrichtung 53 auslesbar, wobei auf
dieser Ausgangsseite keinerlei Möglichkeit zu einer Verände
rung des gespeicherten Codeworts Xref von außen besteht.
Damit auch keinerlei Möglichkeit zu einer Veränderung des ge
speicherten Codeworts Xref besteht, ist eine Einrichtung 531
zur irreversiblen Unterbrechung der Übertragungsleitung 530
von außen nach einer Speicherung des erzeugten ausgewählten
Codewortes Xref vorgesehen. Diese Einrichtung kann darin be
stehen, daß die von der Codierungseinrichtung 52 zur Spei
chereinrichtung 53 führende Übertragungsleitung 530 durch An
legen einer definierten elektrischen Spannung an einen von
außen zugänglichen Kontakt mittels eines "Fuse-Blow" durchge
schmolzen wird.
Nach der Speicherung des ausgewählten Codewortes Xref kann die
Karte 1 zur Benutzung freigegeben werden, und bei jeder Be
nutzung der Karte 1 wird der Kapazitätswert C der Kapazität
seinrichtung 4 jeweils erneut abgetastet und jeweils das für
diesen abgetasteten Kapazitätswert C charakteristische Code
word X erzeugt.
Jedes erneut abgetastete Codewort X wird nicht in der Spei
chereinrichtung 53 gespeichert und kann auch wegen der unter
brochenen Übertragungsleitung 530 nicht in der Speicherein
richtung 53 gespeichert werden, sondern wird einer Kompara
toreinrichtung 54 mit dem in der Speichereinrichtung 53 ge
speicherten und ausgewählten Codewort Xref verglichen, das zu
diesem Vergleich aus der Speichereinrichtung 53 ausgelesen
wird, aber weiter unverändert in der Speichereinung 53 ge
speichert bleibt.
Die Komparatoreinrichtung 54 erzeugt in Abhängigkeit vom Er
gebnis des Vergleichs zumindest ein Signal S zur Freigabe ei
ner Funktion der Karte 1 nur dann, wenn das erneut erzeugte
Codewort X mit dem gespeicherten ausgewählten Codewort Xref
übereinstimmt, so daß die Funktion der Karte 1 jeweils nur
dann freigegeben wird wenn das erneut erzeugte Codewort X mit
dem gespeicherten ausgewählten Codewort Xref übereinstimmt und
nicht, wenn eine solche Übereinstimmung nicht besteht.
Das Freigabesignal S wird an einem Ausgang 50 der Kompara
toreinrichtung 54 abgegeben, der zugleich den Ausgang der
Schaltungseinrichtung 5 bilden kann und vorzugsweise von ei
ner unregelmäßig strukturierten Schicht 20 1 oder Schicht
anordnung 21 aus solchen Schichten 20 1 auf der Oberfläche 20
des Chips 2 abgedeckt ist.
Aus dem Freigabesignal S wird vorzugsweise ein Freigabesignal
S' erzeugt, das auf in verschiedenen Freigabepunkten 6 auf
der Oberfläche 20 des Chips 2 angeordnete Ausgänge verteilt
ist. Das verteilte Freigabesignal S' entspricht einem Signal,
das in die Logik der Kartenfunktion eingebaut ist und eine
Freigabe der Karte 1 bewirkt. Die Verteilung der Freigabe
punkte 6 ist ein wesentlicher Beitrag zum Schutz der Karten
funktion, da sie nicht sofort lokalisiert werden können und
nicht nur als ein Punkt existieren, den es bei einer Manipu
lation zu verändern gilt.
Es ist sinnvoll, wenigstens einen dieser Freigabepunkte 6 von
einer unregelmäßig strukturierten Schicht 20 1 oder Schicht
anordnung 21 aus solchen Schichten 20 1 auf der Oberfläche 20
des Chips 2 abzudecken, um ihn zu schützen. In der Fig. 5
sind beispielsweise drei Freigabepunkte 6 schematisch darge
stellt, von denen einer außerhalb der Schichtanordnung 21 an
geordnet und nicht von dieser abgedeckt ist, die anderen bei
den dagegen im Bereich der Schichtanordnung 21 liegt und von
dieser abgedeckt sind. Vorzugsweise liegt ein von der
Schichtanordnung 21 abgedeckter Freigabepunkt 6 nicht wie in
der Fig. 5 aus Gründen der Sichtbarmachung dargestellt neben
den Schichten 20 1, sondern unter einer Schicht 20 1.
Bei der erfindungsgemäßen Einrichtung ist vorteilhafterweise
das für den chipspezifischen Kapazitätswert Cref charakteri
stische ausgewählte Codewort Xref auch im Fall einer Dekodie
rung dieses Wortes Xref nicht verwendbar, da für die Inbe
triebnahme bzw. Benutzung der Karte 1 immer eine Abtastung
des Kapazitätswertes C der Kapazitätsanordnung 4 vorausge
setzt wird und mit dem gespeicherten ausgewählten Codewort
Xref verglichen wird. Die Möglichkeit durch Übertragen eines
geknackten ausgewählten Codewortes Xref einer Karte 1 auf eine
andere Karte ein Duplikat der einen Karte 1 zu haben ist
vollkommen ausgeschlossen, da die vom Prozeß willkürlich ab
geleiteten Kapazitätsverhältnisse nicht reproduzierbar sind
und die Abtastung des Kapazitätswertes C der Kapazitätsanord
nung 4 der anderen Karte ein wesentlicher Bestandteil zur Ge
winnung der individuellen chipspezifischen Kennung ist.
In Zusammenfassung wird bei der erfindungsgemäßen Einrichtung
ein Mißbrauch der Chipkarte 1 durch Chipmanipulation durch
die Abtastung des Kapazitätswertes C einer sensiblen Kapazi
tätsanordnung 4 ausgeschaltet, die in der den Chip 2 abdec
kenden Abdeckung 3 und/oder der von der Abdeckung 3 abgedeck
ten Oberfläche 20 des Chips 2 ausgebildet ist. Speziell wird
der Kapazitätswert C der Kapazitätsanordnung 4 mit einer SC-Os
zillatorschaltung 51 abgetastet, die aus dem abgetasteten
Kapazitätswert C eine Frequenz ω mit einem zu diesem Kapazi
tätswert C proportionalen Frequenzwert ωc erzeugt. Dieser
Frequenzwert ωc wird in eine für diesen Wert ωc charakteri
stische binär codierte Zahl Ac umgewandelt und mit einer per
sonenspezifischen Zahl B zu einem Codewort X verknüpft. Ein
erzeugtes solches Codewort X wird als ein Codewort Xref ausge
wählt, das als chipspezifische Kennung verwendet wird. Diese
Kennung wird, beispielsweise durch einen einmaligen Initiali
sierungsvorgang, auf der Karte 1 gespeichert. Bei der Verwen
dung der Karte 1 wird wiederum der Kapazitätswert C abgeta
stet und das Codewort X generiert. Falls dieses mit dem ge
speicherten Codewort X beispielsweise in einem einmaligen In
itialisierungsvorgang übereinstimmt, wird die Kartenfunktion
über verteilte Freigabepunkte 6 freigegeben. Diese Freigabe
punkte 6 werden durch eine Schichtanordnung 21 mit ineinan
dergreifenden elektrisch leitenden Schichten 20 1 geschützt
und der gesamte Chip 2 ist durch die Kapazitätsanordnung 4
vor unbefugtem Zugriff geschützt. Eine Veränderung der Kapa
zitätsanordnung 4 und damit deren Kapazitätswertes C von au
ßen hat nach der Speicherung der chipspezifischen Kennung zur
Folge, daß die Funktionen am Chip 2 nicht mehr freigegeben
werden und somit die Chipkarte 1 unbrauchbar wird. Die chip
spezifische Kennung selbst ist nicht reproduzierbar und nicht
übertragbar und selbst bei einer Entschlüsselung für einen
Mißbrauch nicht verwendbar.
Claims (19)
1. Einrichtung zum Schutz gegen Mißbrauch einer Chipkarte
(1), gekennzeichnet durch
- - einen auf der Karte (1) vorgesehenen Chip (2), der von ei ner Abdeckung (3) aus einem Dielektrikum gegen äußere Ein flüsse geschützt ist,
- - eine in der Abdeckung (3) ausgebildete Kapazitätsanordnung (4), die einen chipspezifischen Kapazitätswert (Cref) auf weist, und
- - eine im Chip (2) ausgebildete und an die Kapazitätsanord nung (4) gekoppelte Schaltungseinrichtung (5) zur wiederhol baren Abtastung des Kapazitätswertes (C) der Kapazitätsanord nung (4) und Erzeugung zumindest eines Signals (S, S') zur Freigabe einer Funktion der Karte (1) nur dann, wenn der ab getasteten Kapazitätswert (C) mit dem chipspezifischen Kapa zitätswert (Cref) übereinstimmt.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß die Kapazitätsanordnung (4) eine in der Abdeckung
(3) aus Dielektrikum ausgebildete und in einem Abstand (d)
vom Chip (2) angeordnete elektrisch leitende Schicht (40,
40') aufweist.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeich
net, daß sich die elektrisch leitende Schicht (40, 40')
über den ganzen Chip (2) erstreckt.
4. Einrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Kapazitätsanordnung (4) eine in der
Abdeckung (3) aus Dielektrikum ausgebildete weitere elek
trisch leitende Schicht (40', 40) aufweist, die in einem Ab
stand (d') vom Chip (2) angeordnet und von der einen Schicht
(40, 40') durch ein Dielektrikum getrennt ist.
5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeich
net, daß sich die weitere elektrisch leitende Schicht
(40', 40) über den ganzen Chip (2) erstreckt.
6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß zumindest eine elektrisch leitende
Schicht (40, 40') unregelmäßig strukturiert ist.
7. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß auf einer von der Abdec
kung (3) abgedeckten Oberfläche (20) des Chips (2) zumindest
eine elektrisch leitende Schicht (20 1) ausgebildet ist.
8. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeich
net, daß auf der Oberfläche (20) des Chips (2) eine
Schichtanordnung (21) aus zumindest zwei elektrisch leitenden
Schichten (20 1) ausgebildet ist, zwischen denen sich ein Die
lektrikum befindet.
9. Einrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Kapazitätsanordnung (4) zumindest eine
auf der Oberfläche (20) des Chips (2) ausgebildete elektrisch
leitende Schicht (20 1) aufweist.
10. Einrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß eine auf der Oberfläche (20) des
Chips (2) ausgebildete elektrisch leitende Schicht (20 1) un
regelmäßig strukturiert ist und zumindest einen Ausgang (50)
der Schaltungseinrichtung (5) zur Abgabe eines Signals (S,
S') zur Freigabe einer Funktion der Karte (1) abdeckt.
11. Einrichtung nach Anspruch 8, 9 und 10, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Schichtanordnung (21) zumindest
zwei benachbarte elektrisch leitende Schichten (20 1) auf
weist, die ineinandergreifend strukturiert sind, wobei die
Schichtanordnung (21) zumindest einen Ausgang (50) der Schal
tungseinrichtung (5) zur Abgabe eines Signals (S, S') zur
Freigabe einer Funktion der Karte (1) abdeckt.
12. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckung (3) aus
Epoxidharz besteht.
13. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die an die Kapazitäts
anordnung (4) gekoppelte Schaltungseinrichtung (5)
- - eine an die Kapazitätsanordnung (4) gekoppelte Signalerzeu gungseinrichtung (51) zur wahlweisen Abtastung des Kapazi tätswertes (C) der Kapazitätsanordnung (4) und jeweiligen Er zeugung eines Signals (f) mit einem Signalparameter (ω), der einen für den abgetasteten Kapazitätswert (C) charakteristi schen Parameterwert (ωc) aufweist,
- - eine Codierungseinrichtung (52) zur Codierung des Parame terwertes (ωc, ωref) des Signalparameters (ω) jedes erzeugten Signals (f) nach einem vorgebbaren Code und Erzeugung eines für diesen Parameterwert (ωc, ωref) charakteristischen Code wortes (X, Xref),
- - eine Speichereinrichtung (53) zur von außen unzugänglichen Speicherung eines ausgewählten erzeugten Codewortes (Xref) als Kennung des chipspezifischen Kapazitätswertes (Cref) und
- - eine Komparatoreinrichtung (54) zum Vergleichen eines nach der Speicherung des ausgewählten Codewortes (Xref) durch Abta stung des Kapazitätswertes (C) erneut erzeugten Codewortes (X) mit dem gespeicherten ausgewählten Codewortes (Xref) und Erzeugen eines Signals (S) zur Freigabe einer Funktion der Karte (1) nur dann, wenn das erneut erzeugte Codewort (X) mit dem gespeicherten ausgewählten Codewort (Xref) übereinstimmt, aufweist.
14. Einrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Signalerzeugungseinrichtung (51) aus
einem an die Kapazitätsanordnung (4) angeschlossenen Oszilla
tor besteht, der ein Signal (f) einer den Signalparameter
bildenden Frequenz (ω) erzeugt, deren Wert (ωc, ωref) für den
abgetasteten Kapazitätswert (C, Cref) charakteristisch ist.
15. Einrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Codierungseinrichtung (52) einen Fre
quenzzähler (521) fester Zählperiode aufweist, der bei jeder
Abtastung des Kapazitätswertes (C, Cref) der Kapazitätsanord
nung (4) die Frequenz (ω) des vom Oszillator (51) erzeugten
Signals (f) die Dauer (T) einer Zählperiode lang zählt und
nach Ablauf dieser Dauer (T) als eine den Wert (ωc, ωref) der
Frequenz (ω) charakterisierende Zahl als Codewort (Ac, Aref)
zur Bildung des zu erzeugenden Codewortes (X, Xref) bereit
stellt.
16. Einrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 15, da
durch gekennzeichnet, daß die Codierungseinrichtung
(52) ein Codewort (X, Xref) erzeugt, in welchem neben dem Pa
rameterwert (ωc, ωref) des Signalparameters (ω) jedes erzeug
ten Signals (f) ein personenspezifisches Codewort (B) enthal
ten ist.
17. Einrichtung nach Anspruch 15 und 16, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Codierungseinrichtung (52) eine
Verknüpfungseinrichtung (522) aufweist, welche jede vom Zäh
ler (521) bereitgestellte Zahl (Ac, Aref) nach einem vorgebba
ren Verknüpfungsalgorithmus ((*)) mit einer das personenspe
zifische Codewort (B) bildenden Zahl verknüpft und die durch
die jeweils miteinander verknüpften Zahlen (Ac, B; Aref, B)
gebildete Zahl (Ac(*)B, Aref(*)B) als das zu erzeugende Code
wort (X, Xref) bereitstellt.
18. Einrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 17, da
durch gekennzeichnet, daß die Codiereinrichtung
(52) mit der Speichereinrichtung (53) durch eine Übertra
gungsleitung (530) zur Übertragung des von der Codiereinrich
tung (52) erzeugten ausgewählten Codewortes (Xref) in die
Speichereinrichtung (53) verbunden ist, und daß eine Einrich
tung (531) zur irreversiblen Unterbrechung der Übertragungs
leitung (530) von außen nach einer Speicherung des erzeugten
ausgewählten Codewortes (Xref) als die Kennung des chipspezi
fischen Kapazitätswertes (Cref) vorgesehen ist.
19. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das Freigabesignal (S')
auf in verschiedenen Freigabepunkten (6) auf der Oberfläche
(20) des Chips (2) angeordnete Ausgänge (50) des Chips (2)
verteilt ist.
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