DE19737298A1 - Anordnung zur Beleuchtung von Räumen und dergleichen Gebäudeteilen - Google Patents
Anordnung zur Beleuchtung von Räumen und dergleichen GebäudeteilenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur
Beleuchtung von Räumen oder dergleichen
Gebäudeteilen, bestehend aus einem mit einem
ortsfest verlegten Stromkabel verbindbaren
Deckenanschluß oder dergleichen Anschluß sowie einer
Vielzahl von mit dem Deckenanschluß verbindbaren
Leuchten.
Im Stand der Technik sind solche Anordnungen zur
Beleuchtung bekannt. Insbesondere sind Niedervolt
systeme bekannt, bei denen metallische Stangen oder
auch flexible metallische Leiter parallel zu einer
Installationsebene verlegt werden. An diese Stangen
oder Leiter können dann entsprechende Verbraucher,
insbesondere Leuchten angeschlossen werden.
Allerdings ist bei solchen Niedervoltsystemen
grundsätzlich die Anordnung eines Transformators
erforderlich, um die Netzspannung (üblicherweise
230 Volt) auf eine niedrige Spannung umzuformen,
beispielsweise auf 12 Volt.
Eine solche Anordnung ist insofern nachteilig, als
durch den notwendigen Transformator Elektrosmog
erzeugt wird und ein zusätzliches elektrisches
Risiko besteht. Auch ist der Installationsplatz
bedarf erheblich, wobei bei der Installation des
Transformators auch darauf geachtet werden muß, daß
dieser erhebliche Wärme erzeugt und die Wärme
schadlos abgeführt werden muß. Zudem sind solche
Systeme in ihrer Leistung auf die Leistung des
Transformators begrenzt.
Es sind auch Beleuchtungsanordnungen im
Hochvoltbereich bekannt. Unter Hochvoltbereich wird
dabei die normale Spannung von 230 Volt des
Wechselstromnetzes verstanden. Solche Beleuchtungen
können entweder individuell an der Raumdecke oder
dergleichen angebracht werden, wobei dann jeweils
ein Kabel zu der entsprechenden Anschlußstelle
verlegt werden muß. Es ist auch bekannt,
Stromschienen oder dergleichen an Decken oder
dergleichen zu verlegen, in die dann über Adapter
entsprechende Leuchtmittel oder dergleichen
eingesetzt werden können.
Bei der individuellen Anordnung von solchen Leuchten
ist ein erheblicher Verdrahtungsaufwand
erforderlich. Dies ist nachteilig und auch optisch
häufig unerwünscht. Die Anordnung von Stromschienen
oder dergleichen ist ebenfalls relativ aufwendig,
wobei zudem ein sehr technisches Erscheinungsbild
der Gesamtinstallation erzeugt wird, was häufig
nicht erwünscht ist.
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der
Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung zur
Beleuchtung gattungsgemäßer Art zu schaffen, die als
Hochvoltsystem ausgebildet ist, eine einfache
Installation ermöglicht und zudem ein optisch
ansprechendes Erscheinungsbild gewährleistet.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird vorgeschlagen, daß
der Deckenanschluß über ein orthogonal, insbesondere
vertikal, abragendes Rohrstück oder dergleichen
Hohlelement mit einem Steckadapter verbunden ist,
wobei der Steckadapter an gegenüberliegenden
Seitenflächen Anschlußbuchsenpaare aufweist, die
parallel zur Decke oder dergleichen abgehend
gerichtet sind und die mit einem durch das Rohrstück
oder dergleichen abgeführten Anschlußkabel
elektrisch verbunden sind, daß Anschlußelemente
vorgesehen sind, die aus einem Paar paralleler Rohre
oder rohrartiger Elemente, vorzugsweise starre oder
auch flexible rohrartige Elemente, bestehen, wobei
die Rohre oder rohrartige Elemente an ihrem einen
Ende durch ein Verbindungsjoch und an ihrem anderen
Ende durch ein Modulteil verbunden sind, an dem mit
dem Verbindungsjoch ausgestatteten Ende
Anschlußstecker ausgebildet sind, die in ein
Anschlußbuchsenpaar des Steckadapters oder in ein
Anschlußbuchsenpaar eines weiteren Anschlußelementes
einsteckbar sind, an dem mit dem Modulteil
ausgestatteten Ende auf der dem Anschluß der
rohrartigen Elemente am Modulteil gegenüberliegenden
Seite jeweils ein weiteres Anschlußbuchsenpaar
ausgebildet ist, in das die paarweise vorgesehenen
Anschlußstecker eines weiteren Anschlußelementes
einsteckbar sind, und daß in jedem rohrartigen
Element ein doppelt isolierter elektrischer Leiter
installiert ist, der mit dem Anschlußstecker und der
Anschlußbuchse an den Enden des rohrartigen
Elementes elektrisch verbunden ist, wobei
vorzugsweise an jedem Modulteil eines Anschluß
elementes eine elektrische Leuchte gehaltert ist,
die mit den elektrischen Leitern des
Anschlußelementes im Bereich des Modulteiles
elektrisch verbunden ist.
Vorteilhafte Weiterbildungen sind in den
Unteransprüchen angegeben.
Die erfindungsgemäße Anordnung besteht aus einem
System von Bausteinen. Ein erster, wesentlicher
Baustein ist das Element, welches den Deckenan
schluß und den Steckadapter aufweist. Dieses Element
kann beispielsweise am bauseitig vorgesehenen
Deckenauslaß einer Elektroinstallation angeordnet
werden, wobei der Schutzleiter an Metallteile des
Deckenanschlusses angeschlossen wird und der
Phasenleiter sowie der Nulleiter an die
entsprechenden Anschlußkabel beziehungsweise
Anschlußleiter des Deckenanschlusses angeschlossen
wird. Der Deckenanschluß selbst kann über das als
Abstandhalter dienende Rohrstück oder dergleichen
Hohlelement an der Gebäudedecke fixiert werden.
Dieses Rohrstück oder dergleichen Hohlelement trägt
den Steckadapter, der an zwei gegenüberliegenden
Seitenflächen Anschlußbuchsenpaare aufweist, die
parallel zur Decke oder dergleichen abgehend
gerichtet sind. Der Steckadapter kann zusätzlich
unterseitig, also auf der den Deckenanschluß
abgewandten Seite eine Leuchte, beispielsweise eine
Spotleuchte tragen. Zur Erweiterung des Leuchten
systems können an den Steckadapter zwei
Anschlußelemente angeschlossen werden, die nach Art
eines Leuchtstangensystemes aus einem Paar
paralleler Rohre bestehen können. Um auch freie
Kurvenverläufe zu gewährleisten, können solche rohr
artige Elemente auch als flexible Schlauchelemente
ausgebildet sein. Es ist auch möglich, solche
Rohrelemente starr auszubilden und in entsprechenden
Radien oder Winkeln abzubiegen. Die rohrartigen
Elemente weisen an ihrem einen Ende ein
Verbindungsjoch auf, mittels dessen die Rohre exakt
zueinander positioniert gehalten sind. An ihrem
anderen Ende weisen die Anschlußelemente ein Modul
teil auf. Im Bereich des Verbindungsjoches ragen aus
den rohrartigen Elementen Anschlußstecker vor. Diese
Anschlußstecker sind in ein Anschlußbuchsenpaar des
Steckadapters einsteckbar, so daß die elektrische
Verbindung hergestellt ist. Im Bereich des
Modulteiles ist an dem Anschlußelement eine weitere
Leuchte, beispielsweise eine Spotleuchte,
installiert, die damit elektrisch im System
verbunden ist. Zur Erweiterung des Systemes kann an
das Modulteil wieder ein weiteres Anschlußelement
mit den entsprechenden Anschlußstecker eingesteckt
werden, da das Modulteil wiederum auf der Seite, die
den abgehenden rohrartigen Elementen gegenüberliegt,
ein Anschlußbuchsenpaar aufweist. Die Installation
ist auf diese Weise beliebig erweiterbar, wobei
durch die Anordnung von doppelt isolierten Leitern
innerhalb der rohrartigen Elemente die notwendige
elektrische Sicherheit gegeben ist. Die Anschluß
buchsen des Steckadapters und der Modulteile sind so
ausgebildet, daß eine elektrische Kontaktierung mit
den entsprechenden Anschlußsteckern erst bei aus
reichendem Einsteckweg erfolgt, so daß stromführende
Teile nicht berührbar sind, sobald die Steckver
bindung zu einer elektrischen Verbindung führt. Die
Modulteile können jeweils wieder über entsprechende,
als Abstandhalter dienende Rohrstücke an der
Installationsebene, beispielsweise Gebäudedecke,
befestigt werden, so daß das ganze System an vielen
Punkten in einfacher Weise befestigbar ist. Das
erfindungsgemäße Beleuchtungssystem ist im Hochvolt
bereich betreibbar, wobei in einfacher Weise eine
hohe Belastbarkeit des Systems zu realisieren ist.
Beispielsweise kann ein solches System bei
geeigneter Bemessung der elektrischen Leiter mit
10 Ampere belastet werden. Um eine verwechslungs
freie Anordnung sicherzustellen ist bevorzugt
vorgesehen, daß der Steckadapter und auch die Modul
teile die Form von flachen in der Draufsicht
quadratischen Quadern aufweisen. Die Anordnung der
Anschlußbuchsen ist jeweils mittig in der
entsprechenden Seitenfläche vorgesehen, während das
Verbindungsjoch mit den Anschlußsteckern so
ausgebildet ist, daß eine Steckverbindung nur dann
möglich ist, wenn das Verbindungsjoch samt Anschluß
steckern richtig zu dem entsprechenden Anschluß
buchsenpaar des Steckadapters oder des Modulteiles
ausgerichtet ist. Bei 180° um die Längsachse
gedrehten Verbindungsjoch ist eine solche Steck
verbindung nicht herstellbar, weil dann das Ver
bindungsjoch mit seiner Stirnseite gegen die mit den
Steckbuchsen ausgestatteten Seitenfläche des Steck
adapters oder Modulteiles anschlägt, so daß eine
Steckverbindung nicht vorgenommen werden kann.
Zudem kann das Verbindungsjoch mit einer Raste oder
dergleichen ausgestattet sein, so daß in der
richtigen Steckposition eine rastende Verbindung mit
dem entsprechenden Steckadapter oder Modulteil
hergestellt ist.
Durch die Ausbildung der U-förmigen Halt er zur
Fixierung der Modulteile an der Installationsebene
mit dem randoffenen Schlitz ist es möglich, diese
U-förmigen Halter zunächst vorzuinstallieren und
dann die Steckverbindung herzustellen, wobei beim
Einstecken der Stecker in die Anschlußbuchsen der
Abstandhalter in den randoffenen Schlitz des Halters
eingeschoben wird, so daß oberhalb und unterhalb des
Halterschenkels jeweils eine der Muttern angeordnet
ist. Die Muttern können dann auf der Gewindeaus
bildung des Rohrstückes entsprechend zur
Höhenjustierung und zur Fixierung verstellt und
angezogen werden. Ein Ausführungsbeispiel der
Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und im
folgenden näher beschrieben. Es zeigt:
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Anordnung
in Ansicht;
Fig. 2 Einzelheiten der Anordnung gemäß
Fig. 1 vor der Installation;
Fig. 3 eine weitere Einzelheit in
explosionsartiger Darstellung;
Fig. 4 eine weitere Einzelheit in der
Darstellung gemäß Fig. 3;
Fig. 5 bis Fig. 8 eine Einzelheit in unter
schiedlichen Ansichten.
In der Zeichnungsfigur 1 ist eine Anordnung zur
Beleuchtung von Räumen oder dergleichen Gebäude
teilen nach erfolgter Fertiginstallation gezeigt.
Die Anordnung besteht dabei aus den Grundelementen A
und B. Diese Grundelemente sind in der Fig. 2
schematisch vor der Installation gezeigt und als
Einzelheit nochmals in Fig. 3 (Systembaustein A)
und in Fig. 4 (Systembaustein B) dargestellt. Die
Anordnung zur Beleuchtung von Räumen oder
dergleichen Gebäudeteilen besteht aus einem mit
einem ortsfest verlegten Stromkabel verbindbaren
Deckenanschluß, der insbesondere in Fig. 3
verdeutlicht ist, sowie einer Vielzahl von mit dem
Deckenanschluß verbindbaren Leuchten 1. Der
Deckenanschluß ist über ein orthogonal, insbesondere
vertikal, von der Installationsebene 2 abragendes
Rohrstück 3 oder dergleichen Hohlelement mit einem
Steckadapter 4 verbunden. Der Steckadapter weist an
gegenüberliegenden Seitenflächen Anschlußbuchsen
paare 5 auf, die parallel zur Installationsebene 2
abgehend gerichtet sind. Sie sind mit einem durch
das Rohrstück 3 oder dergleichen abgeführten
Anschlußkabel 6 elektrisch verbunden. Ferner sind
Anschlußelemente 7 vorgesehen, die aus einem Paar
paralleler Rohre 8 bestehen. Diese Rohre 8 oder
rohrartigen Elemente sind vorzugsweise starr, können
aber auch zur Bildung von Ecken oder Kurven aus
biegbarem Material bestehen. Es kann sich dabei auch
um vorgeformte abgewinkelte Elemente handeln, wie
beispielsweise aus Fig. 2 ersichtlich ist. Diese
Rohre 8 oder rohrartigen Elemente sind an ihrem
einen Ende durch ein Verbindungsjoch 9 und an ihrem
anderen Ende durch ein Modulteil 10 mechanisch
miteinander verbunden. An dem mit dem Verbindungs
joch 9 ausgebildeten Ende sind Anschlußstecker 11
ausgebildet, die entweder in ein Anschlußbuchsenpaar
5 des Steckadapters 4 oder in ein Anschlußbuchsen
paar 15 eines weiteren Anschlußelementes 7
einsteckbar sind. An dem mit dem Modulteil 10 ausge
statteten Ende des Anschlußelementes 7 ist auf der
dem Anschluß der rohrartigen Elemente 8 am Modulteil
10 gegenüberliegenden Seite jeweils ein weiteres
Anschlußbuchsenpaar 15 ausgebildet, in das die paar
weise vorgesehenen Anschlußstecker 11 eines weiteren
Anschlußelementes 7 einsteckbar sind. In jedem rohr
artigen Element 8 ist ein doppelt isolierter
elektrischer Leiter installiert, der mit dem
Anschlußstecker 11 und der Anschlußbuchse 15 an den
Enden des rohrartigen Elementes 8 elektrisch
verbunden ist. Vorzugsweise ist an jedem Modulteil
10 eines Anschlußelementes 7 eine elektrische
Leuchte 1, vorzugsweise eine Spotleuchte, gehaltert.
Diese ist mit den elektrischen Leitern des Anschluß
elementes 7 im Bereich des Modulteiles 10 elektrisch
verbunden, wobei das Modulteil 10 die Abschirmung
nach außen vornimmt.
Die Teile 4 und 10 bestehen vorzugsweise aus
Kunststoff, ebenso wie das Teil 9. Die Rohre 8
bestehen vorzugsweise aus Metall.
Der Steckadapter 4 und das Modulteil 10 weisen
jeweils vorzugsweise die Form eines flachen Quaders
auf, wobei beim Steckadapter 4 von dessen Oberseite
das zum Deckenanschluß führende Rohrstück 3 abgeht
und vom Steckadapter 4 und sowie vom Modulteil 10 an
dessen Unterseite eine elektrische Leuchte 1
gehaltert ist. Der Steckadapter 4 weist an zwei
einander gegenüberliegenden schmalen Seitenflächen
die Anschlußbuchsenpaare 5 auf, während das Modul
teil 10 an der dem Anschluß der rohrartigen Elemente
8 gegenüberliegenden schmalen Seitenfläche das
Anschlußbuchsenpaar 15 aufweist.
Das mit den Anschlußsteckern 11 und dem Verbindungs
joch 9 ausgestattete Ende des Anschlußelementes 7
ist derart ausgebildet, daß das Verbindungsjoch 9 in
der richtigen Steckposition der Anschlußstecker 11
in die Anschlußbuchsenpaare 5 oder 15 die zur Steck
richtung parallelen Seitenflächen und die zur Steck
richtung parallele Oberseite des Steckadapters 4
beziehungsweise des Modulteiles 10 passend
übergreift, wobei der Übergriff in Steckrichtung
etwa der Länge der Anschlußstecker 11 entspricht.
Bei falscher Steckposition stößt das Verbindungsjoch
9 mit einer Randkante, beispielsweise der Randkante
12 gegen die mit den Steckbuchsen 5 oder 15 belegte
Fläche des Steckadapters 4 oder des Modulteiles 10,
so daß das kontaktierende Einstecken der Anschluß
stecker 11 in die Steckbuchsen ausgeschlossen ist.
Der Übergriff des Verbindungsjochs 9 ist in der
Sollposition (Steckverbindung) rastend mit dem
Steckadapter 4 oder dem Modulteil 10 verbunden.
Das Modulteil 10 weist auf seiner Oberseite einen
Abstandhalter 13 auf, der an der Installationsebene
2 fixierbar ist. Der Abstandhalter 13 besteht aus
einem Rohrstück 14, welches gewindemäßig mit einem
Ende am Modulteil 10 befestigbar ist und dessen
anderes Ende, welches ebenfalls Gewinde aufweist,
zwei Muttern 16, 17 prägt. An der
Installationsfläche 2 ist ein U-förmiger Halter 18
mit einem Schenkel 19 mittels einer Schraube 20
fixierbar, wobei der Schenkel 19 ein Langloch 21 zur
Ausrichtung aufweist. Der andere Schenkel 22 weist
eine parallel zur Einsteckrichtung 23 von Stecker 11
zur Buchse 15 randoffene Ausnehmung 24 zum
Einschieben des Rohrstückes 14 auf, wobei das in
Sollage eingeschobene Rohrstück 14 mittels der
Muttern 16,17 höhenausrichtbar und in Sollage
fixierbar ist. Dabei liegt in der Sollposition die
Mutter 16 oberhalb und die Mutter 17 unterhalb am
Schenkel 22 des Halters 18 an.
In Fig. 5 bis 8 ist das Verbindungsjoch 9 als
Einzelelement gezeigt. Es weist dabei an seinem den
Übergriff bildenden Mittelbereich 25 eine Raste 26
auf, mittels derer die rastende Verbindung in der
Montagesollposition mit dem Teil 4 oder 10 erreicht
wird. Die Durchbrüche 27 zum Einsatz der
Anschlußstecker 11 sind derart ausgerichtet, daß sie
zwar auf einer gemeinsamen Horizontalen liegen, wie
insbesondere aus Fig. 6 ersichtlich ist, wobei
allerdings der Abstand des Mittelpunktes 28 von dem
Mittelteil 25 größer ist (der Abstand ist mit 29 be
zeichnet) als der Abstand 30 von der Unterkante 31.
Hierdurch wird bei gleichzeitig zentrischer und
mittiger Anordnung der Anschlußbuchsen 5 beziehungs
weise 15 eine verwechslungsfreie Anordnung
ermöglicht, die die Steckverbindung nur dann zuläßt,
wenn die Teile lagerichtig einander zugeführt
werden.
Die Erfindung ist nicht auf das Ausführungsbeispiel
beschränkt, sondern im Rahmen der Offenbarung
vielfach variabel.
Alle neuen, in der Beschreibung und/oder Zeichnung
offenbarten Einzel- und Kombinationsmerkmale werden
als erfindungswesentlich angesehen.
Claims (6)
1. Anordnung zur Beleuchtung von Räumen oder
dergleichen Gebäudeteilen, bestehend aus einem mit
einem ortsfest verlegten Stromkabel verbindbaren
Deckenanschluß oder dergleichen Anschluß sowie einer
Vielzahl von mit dem Deckenanschluß verbindbaren
Leuchten, dadurch gekennzeichnet, daß der
Deckenanschluß über ein orthogonal, insbesondere
vertikal, abragendes Rohrstück (3) oder dergleichen
Hohlelement mit einem Steckadapter (4) verbunden
ist, wobei der Steckadapter (4) an gegenüber
liegenden Seitenflächen Anschlußbuchsenpaare (5)
aufweist, die parallel zur Decke (2) oder
dergleichen abgehend gerichtet sind und die mit
einem durch das Rohrstück (3) oder dergleichen
abgeführten Anschlußkabel (6) elektrisch verbunden
sind, daß Anschlußelemente (7) vorgesehen sind, die
aus einem Paar paralleler Rohre (8) oder rohrartiger
Elemente, vorzugsweise starre oder auch flexible
rohrartige Elemente, bestehen, wobei die Rohre (8)
oder rohrartige Elemente an ihrem einen Ende durch
ein Verbindungsjoch (9) und an ihrem anderen Ende
durch ein Modulteil (10) verbunden sind, an dem mit
dem Verbindungsjoch (9) ausgestatteten Ende
Anschlußstecker (11) ausgebildet sind, die in ein
Anschlußbuchsenpaar (5) des Steckadapters (4) oder
in ein Anschlußbuchsenpaar (15) eines weiteren
Anschlußelementes (7) einsteckbar sind, an dem mit
dem Modulteil (10) ausgestatteten Ende auf der dem
Anschluß der rohrartigen Elemente am Modulteil (10)
gegenüberliegenden Seite jeweils ein weiteres
Anschlußbuchsenpaar (15) ausgebildet ist, in das
die paarweise vorgesehenen Anschlußstecker (11)
eines weiteren Anschlußelementes (7) einsteckbar
sind, und daß in jedem rohrartigen Element (8) ein
doppelt isolierter elektrischer Leiter installiert
ist, der mit dem Anschlußstecker (11) und der
Anschlußbuchse (15) an den Enden des rohrartigen
Elementes elektrisch verbunden ist, wobei
vorzugsweise an jedem Modulteil (10) eines Anschluß
elementes (7) eine elektrische Leuchte (1) gehaltert
ist, die mit den elektrischen Leitern des
Anschlußelementes (7) im Bereich des Modulteiles
(10) elektrisch verbunden ist.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Steckadapter (4) und das Modul
teil (10) die Form eines flachen Quaders aufweist,
wobei beim Steckadapter (4) von dessen Oberseite das
zum Deckenanschluß führende Rohrstück (3) abgeht,
und wobei vom Steckadapter und/oder vom Modulteil
(10) an dessen Unterseite eine elektrische Leuchte
(1) gehaltert ist, und wobei der Steckadapter (4) an
zwei einander gegenüberliegenden schmalen
Seitenflächen die Anschlußbuchsenpaare (5) aufweist,
und das Modulteil (10) an der dem Anschluß der rohr
artigen Elemente gegenüberliegenden schmalen
Seitenfläche das Anschlußbuchsenpaar (15) aufweist.
3. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß das mit den Anschluß
steckern (11) und dem Verbindungsjoch (9) ausge
stattete Ende des Anschlußelementes (7) derart
ausgebildet ist, daß das Verbindungsjoch (9) in der
richtigen Steckposition der Anschlußstecker (11) in
die Anschlußbuchsenpaare (5, 15) des
Steckadapters (4) und/oder der Modulteile (10) die
zur Steckrichtung parallelen Seitenflächen und die
zur Steckrichtung parallele Oberseite des
Steckadapters (4) oder des Modulteils (10) passend
übergreift, wobei der Übergriff in Steckrichtung
etwa der Länge der Anschlußstecker (11) entspricht,
und wobei bei falscher Steckposition das
Verbindungsjoch (9) mit einer Randkante seiner den
Übergriff bildenden Schenkel gegen die mit den
Steckbuchsenpaaren (5, 15) belegte Fläche des
Steckadapters (4) oder des Modulteiles (10) anstößt
und das kontaktierende Einstecken der
Anschlußstecker (11) in die Steckbuchsen (5, 15)
ausschließt.
4. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß der Übergriff des Ver
bindungsjochs (9) in Sollposition rastend mit dem
Steckadapter (4) oder dem Modulteil (10) verbunden
ist.
5. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß das Modulteil (10) auf
seiner Oberseite einen Abstandhalter (13) aufweist,
der an der Installationsfläche (1) oder dergleichen
fixierbar ist.
6. Anordnung nach Anspruch 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Abstandhalter (13) ein Rohrstück
(14) ist, welches gewindemäßig mit einem Ende am
Modulteil (10) befestigbar ist und dessen anderes
Ende zwei Muttern (16, 17) trägt, wobei an der
Installationsfläche (8) (Decke oder dergleichen) ein
U-förmiger Halter (18) mit einem Schenkel (19)
fixierbar ist, dessen anderer Schenkel (22) eine
parallel zur Einsteckrichtung (23) von Stecker zu
Buchse randoffene Ausnehmung (24) zum Einschieben
des Rohrstückes (14) aufweist, wobei das in Sollage
eingeschobene Rohrstück (14) mittels der Muttern
(16, 17) höhenausrichtbar und in Sollage fixierbar
ist.
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|---|---|---|---|
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| DE19737298A DE19737298A1 (de) | 1997-01-18 | 1997-08-27 | Anordnung zur Beleuchtung von Räumen und dergleichen Gebäudeteilen |
Publications (1)
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|---|---|
| DE19737298A1 true DE19737298A1 (de) | 1998-07-30 |
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| DE19737298A Withdrawn DE19737298A1 (de) | 1997-01-18 | 1997-08-27 | Anordnung zur Beleuchtung von Räumen und dergleichen Gebäudeteilen |
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| DE29700831U Expired - Lifetime DE29700831U1 (de) | 1997-01-18 | 1997-01-18 | Anordnung zur Beleuchtung von Räumen u.dgl. Gebäudeteilen |
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-
1997
- 1997-01-18 DE DE29700831U patent/DE29700831U1/de not_active Expired - Lifetime
- 1997-08-27 DE DE19737298A patent/DE19737298A1/de not_active Withdrawn
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| Publication number | Publication date |
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| DE29700831U1 (de) | 1997-03-06 |
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