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DE19736346C1 - Vorrichtung zur Übertragung von elektrischer Energie zwischen der Fahrzeugseite und der Lenkradseite eines Kraftfahrzeuges - Google Patents

Vorrichtung zur Übertragung von elektrischer Energie zwischen der Fahrzeugseite und der Lenkradseite eines Kraftfahrzeuges

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Publication number
DE19736346C1
DE19736346C1 DE1997136346 DE19736346A DE19736346C1 DE 19736346 C1 DE19736346 C1 DE 19736346C1 DE 1997136346 DE1997136346 DE 1997136346 DE 19736346 A DE19736346 A DE 19736346A DE 19736346 C1 DE19736346 C1 DE 19736346C1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
steering
angle
rotation
voltage
vehicle
Prior art date
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Application number
DE1997136346
Other languages
English (en)
Inventor
Frank Dipl Ing Blaesing
Detlef Dr Kerkmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Leopold Kostal GmbH and Co KG
Original Assignee
Leopold Kostal GmbH and Co KG
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Publication date
Application filed by Leopold Kostal GmbH and Co KG filed Critical Leopold Kostal GmbH and Co KG
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Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R16/00Electric or fluid circuits specially adapted for vehicles and not otherwise provided for; Arrangement of elements of electric or fluid circuits specially adapted for vehicles and not otherwise provided for
    • B60R16/02Electric or fluid circuits specially adapted for vehicles and not otherwise provided for; Arrangement of elements of electric or fluid circuits specially adapted for vehicles and not otherwise provided for electric constitutive elements
    • B60R16/023Electric or fluid circuits specially adapted for vehicles and not otherwise provided for; Arrangement of elements of electric or fluid circuits specially adapted for vehicles and not otherwise provided for electric constitutive elements for transmission of signals between vehicle parts or subsystems
    • B60R16/027Electric or fluid circuits specially adapted for vehicles and not otherwise provided for; Arrangement of elements of electric or fluid circuits specially adapted for vehicles and not otherwise provided for electric constitutive elements for transmission of signals between vehicle parts or subsystems between relatively movable parts of the vehicle, e.g. between steering wheel and column
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D15/00Steering not otherwise provided for
    • B62D15/02Steering position indicators ; Steering position determination; Steering aids
    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08CTRANSMISSION SYSTEMS FOR MEASURED VALUES, CONTROL OR SIMILAR SIGNALS
    • G08C19/00Electric signal transmission systems
    • G08C19/38Electric signal transmission systems using dynamo-electric devices
    • G08C19/46Electric signal transmission systems using dynamo-electric devices of which both rotor and stator carry windings
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F38/00Adaptations of transformers or inductances for specific applications or functions
    • H01F38/18Rotary transformers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Measurement Of Length, Angles, Or The Like Using Electric Or Magnetic Means (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Übertragung von elektrischer Energie zwischen der Fahrzeugseite und der Lenkradseite eines Kraft­ fahrzeuges mittels eines koaxial zur Lenkachse angeordneten Transfor­ mators. Derartige Vorrichtungen werden von der Automobilindustrie ge­ fordert als Schnittstelle Lenksäule-Lenkrad, welche die Energieübertra­ gung berührungslos und robust erfüllt.
Bekannt ist aus der DE 41 20 650 A1 eine Vorrichtung der eingangs ge­ nannten Art mit einem Transformator, der aus einer fahrzeugseitig statio­ nären Primärspule und einer lenkradseitig drehfesten mit der Lenkwelle verbundenen Sekundärspule besteht. Zusätzlich wird zur Übertragung von Daten ein Kondensator benutzt, der aus fahrzeugseitig stationären, die Lenksäule umgebenden Leiterbahnen und lenkradseitig gegenüberste­ henden, die Lenkwelle umgebenden, drehfest mit dieser verbundenen Leiterbahnen aufgebaut ist. Die Datenübertragung erfolgt dabei unabhän­ gig von der Energieübertragung über den zusätzlich angeordneten Kon­ densator, wobei die Kondensatoranordnung zusätzlichen Bauraum erfor­ dert, der jedoch in diesem Bereich zwischen Lenksäule und Lenkrad nur in beschränktem Maße zur Verfügung steht.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Vorrichtung zur Übertra­ gung von elektrischer Energie zwischen der Fahrzeugseite und der Lenk­ radseite eines Kraftfahrzeuges vorzuschlagen, welche einfach im Aufbau ist, relativ geringen Bauraum erfordert und die Kombination mit einer Lenkwinkelsensorik und gegebenenfalls einer Datenübertragung ermög­ licht.
Vorgeschlagen wird eine Vorrichtung zur Lösung dieser Aufgabe mit den Merkmalen des Anspruchs 1.
Der prinzipielle Aufbau solcher Vorrichtungen ist in den Fig. 1 und 2 dargestellt. Die mit den Angaben L1 und L2 bzw. L2' und L1' bezeichne­ ten Primärspulen, die orthogonal zueinander fahrzeugseitig befestigt sind, bilden die Statorwicklungen. Die mit der Lenkwelle drehfest gekoppelte Rotorwicklung bildet die Sekundärspule L3.
Zur Erfassung des Drehwinkels einer Lenkwinkelsensorik wird ein Verfah­ ren gemäß Anspruch 2 vorgeschlagen. Legt man an die beiden Stator­ wicklungen L1 und L2 die Spannungen
uL1 = U . sin(ωt) + RP (ωt)
uL2 = U . sin(ωt - π/2) + RP(ωt - π/2)
so wird in der Rotorwicklung L3 die vom Verdrehwinkel θ abhängige Spannung
uL3 = kU . sin(ωt - θ) + RS(ωt - θ)
induziert, wobei k das Wicklungsverhältnis zwischen Primär- und Sekundärseite und θ den Drehwinkel des Lenkrades gegenüber der Lenkachse darstellen, dieser Drehwinkel durch Phasenvergleich zwischen einer Primärspannung und der Sekundärspannung er­ mittelbar ist und wobei RP(ωt) RS(ωt) Restterme darstellen, welche aus Harmonischen der Grundfrequenz zusammengesetzt sind und so ausgebildet sein müssen, daß sie gegenüber dem Basisterm vernachlässigbar sind.
Der Drehwinkel θ geht also direkt in die Phase der Sekundärspannung ein und kann somit durch einen einfachen Phasenvergleich zwischen einer Primär und der Sekundärspannung ermittelt werden. Dieser Phasenver­ gleich kann dabei vorteilhaft durch einen flankengetriggerten start/stop- Zähler realisiert werden, welcher mit einem n-fachen der Primärspan­ nungsfrequenz getaktet wird. Die Winkelauflösung des Verfahrens beträgt dann
Neben der Lenkwinkelsensorik wird die Anordnung auch zur induktiven Energieübertragung eingesetzt. Als besonders vorteilhaft erweist sich hierbei die Tatsache, daß der Drehwinkel θ lediglich in die Phase, nicht aber in den Scheitelwert der Sekundärspannung eingeht.
Es ist daher, unter der Voraussetzung, daß die Ableitung des Drehwinkels dθ/dt klein ist gegen die Kreisfrequenz ω der induzierten Spannung
uL3 = kU . sin(ωt - θ) + RS(ωt - θ)
ein konstanter Energiefluß unabhängig vom Drehwinkel θ möglich.
Die Fig. 3 zeigt ein Blockschaltbild des erfindungsgemäßen Gesamtsy­ stemes Lenksäule-Lenkrad unter Verwendung der bekannten induktiven Energie­ übertragung und der zugehörigen Lenkwinkelsensorik, die durch eine ge­ eignete bidirektionale Datenübertragung Vorrichtung ergänzt werden kann. Mit E und S ist eine Drehtransformatoranordnung nach dem bereits genannten Stand der Technik bezeichnet.
Über das Verfahren nach Anspruch 4 mit einer Vorrichtung nach An­ spruch 1 ist eine überlagerte Datenübertragung auf induktivem Wege für verschiedene elektrische bzw. elektronische Einrichtungen im Bereich des Lenkrades bzw. der Lenksäule möglich. Für eine solche Datenübertra­ gung auf induktivem Wege über einen für die Energieübertragung vorge­ sehenen Drehtransformator mit einer Lenkwinkelsensorik ist es notwen­ dig, diese Sensorik in einem Zeitmultiplexbetrieb zu betreiben, da an­ dernfalls eine gegenseitige Beeinflussung nicht ausgeschlossen werden kann. Der Zeitmultiplex wird dadurch ermöglicht, daß der Drehtransfor­ mator mit einer derartig hohen Frequenz angesteuert wird, daß neben der für die Lenkwinkelsensorik geforderten Anzahl von Messungen (ca. 100 Messungen/sek.) noch hinreichend Zeit für die Datenübertragung zur Verfügung steht. Die Daten werden dabei in geeigneter Weise der für die Energieübertragung und Lenkwinkelsensorik zur Verfügung stehenden Trägerfrequenz aufmoduliert. Hierzu eignen sich Codemodulationsverfah­ ren, welche ein gleichanteilfreies, spektral - aber nicht amplitudenmodu­ liertes Signal erzeugen.
Beispielsweise ist hierfür in besonderer Weise geeignet die Codierung der Daten im Biphase-Mark-Code genannt, welcher einer Pulsweitenmodula­ tion mit zwei diskreten Pulsweiten, also zwei spektralen Anteilen unab­ hängig von der zu codierenden Bitfolge entspricht. Hierbei werden aufein­ anderfolgende "Nullen" als im Grundtakt abwechselnde Folge von High- und Low-Werten gebildet, während bei einer "Eins" ein zusätzlicher Wechsel innerhalb einer Periode des Grundtaktes erfolgt. Hierdurch ent­ steht auch bei langen Null- oder Einsfolgen ein zur induktiven Übertra­ gung und Taktrückgewinnung besonders geeignetes alternierendes Si­ gnal. Schematisch ist in Fig. 4 eine solche Codierung angegeben.
Außerdem muß aus der Sicht der Datenübertragung lediglich jedes n-te- Datenwort aus einer Nullfolge bestehen, um eine zeitlich in den Datenfluß eingebettete Lenkwinkelsensorik zu ermöglichen. Beispielshaft wird eine solche Datenwortfolge in Fig. 5 angegeben.

Claims (4)

1. Vorrichtung zur Übertragung von elektrischer Energie zwischen der Fahrzeugseite und der Lenkradseite eines Kraftfahrzeuges ge­ kennzeichnet durch mindestens zwei fahrzeugseitig in einer Ebene senkrecht zur Lenkachse zueinander orthogonal angeordnete, die Primärspulen bildende Statorwicklun­ gen (L1, L2) und eine mit der Lenkwelle drehfest gekoppelte, je­ doch nicht zur Lenkwelle rotationssymmetrische Rotorwicklung (L3) als Sekundärspule, an der zumindest eine weitere der induzierten Spannung aufgeprägte physikalische Größe abgreifbar ist.
2. Verfahren zur Betreibung einer Vorrichtung nach Anspruch 1, da­ durch gekennzeichnet, daß zur Erfassung des Drehwinkels einer Lenkwinkelsensorik an den Statorwicklungen (L1, L2) folgende Spannungen anzulegen sind:
uL1 = U . sin(ωt) + RP (ωt)
uL2 = U . sin(ωt - π/2) + RP(ωt - π/2)
derart, daß in der Rotorwicklung (L3) eine Spannung
uL3 = kU . sin(ωt - θ) + RS(ωt - θ)
induziert wird, wobei k das Wicklungsverhältnis zwischen Primär und Sekundärseite und θ den Drehwinkel des Lenkrades gegen­ über der Lenkachse darstellen, dieser Drehwinkel durch Phasen­ vergleich zwischen einer Primärspannung und der Sekundärspan­ nung ermittelbar ist und wobei RP(ωt) RS(ωt) Restterme darstellen, welche aus Harmonischen der Grundfrequenz zusammengesetzt sind und so ausgebildet sein müssen, daß sie gegenüber dem Ba­ sisterm vernachlässigbar sind.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Phasenvergleich durch einen flankengetriggerten start/stop-Zähler erfolgt, welcher mit einem n-fachen der Primärspannungsfrequenz getaktet wird.
4. Verfahren zur Datenübertragung mit einer Vorrichtung nach An­ spruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in Verbindung mit den Verfahren zur Erfassung des Drehwinkels einer Lenkwinkelsensorik nach Anspruch 2 oder 3 die Spulen im Zeitmultiplexbetrieb mit ho­ her Frequenz angesteuert werden, wobei die zu übertragenden Daten der Trägerfrequenz aufmoduliert werden.
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