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DE19736237A1 - Medizinisches oder dentalmedizinisches Werkzeug zur spanabhebenden oder abrasiven Bearbeitung von vorzugsweise Körpergewebe, insbesondere zur Aufbereitung eines Wurzelkanals - Google Patents

Medizinisches oder dentalmedizinisches Werkzeug zur spanabhebenden oder abrasiven Bearbeitung von vorzugsweise Körpergewebe, insbesondere zur Aufbereitung eines Wurzelkanals

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Publication number
DE19736237A1
DE19736237A1 DE19736237A DE19736237A DE19736237A1 DE 19736237 A1 DE19736237 A1 DE 19736237A1 DE 19736237 A DE19736237 A DE 19736237A DE 19736237 A DE19736237 A DE 19736237A DE 19736237 A1 DE19736237 A1 DE 19736237A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tool
handpiece
shaft
shank
damping
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19736237A
Other languages
English (en)
Inventor
Burkhard Hugo
Walter Moessle
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kaltenbach and Voigt GmbH
Original Assignee
Kaltenbach and Voigt GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kaltenbach and Voigt GmbH filed Critical Kaltenbach and Voigt GmbH
Priority to DE19736237A priority Critical patent/DE19736237A1/de
Priority to JP53365398A priority patent/JP2001510373A/ja
Priority to EP98906875A priority patent/EP0959800A1/de
Priority to PCT/EP1998/000189 priority patent/WO1998031295A1/de
Publication of DE19736237A1 publication Critical patent/DE19736237A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • A61C3/005Brushes for applying dental compositions
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B17/00Surgical instruments, devices or methods
    • A61B17/16Instruments for performing osteoclasis; Drills or chisels for bones; Trepans
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    • A61B17/1615Drill bits, i.e. rotating tools extending from a handpiece to contact the worked material
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    • A61C1/08Machine parts specially adapted for dentistry
    • A61C1/14Tool-holders, i.e. operating tool holders, e.g. burr holders
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    • A61C3/00Dental tools or instruments
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    • A61C3/03Instruments operated by vibration

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Werkzeug nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 oder 2.
Ein Werkzeug dieser Arten ist in der WO 96/14024 beschrieben. Es handelt sich um ein Werkzeug, dessen abrasiver Bearbeitungsabschnitt seitlich und stirnseitig wirksam und geeignet ist, bei oszillierendem Antrieb im Sinne einer Vibration, die dem Werkzeug durch ein dentales Handstück übertragen wird, eine seitliche Kavität im Zahn auszuarbeiten. Bei dieser bekannten Ausgestaltung ist der Bearbeitungsabschnitt ein Bearbeitungskopf, der bezüglich des Werkzeugschaftes verdickt ist und dessen Querschnittsform zu seinem freien Ende hin konvergiert. Auf der dem seitlichen Bearbeitungsabschnitt gegenüberliegenden Seite weist das Werkzeug eine glatte Fläche auf. Hierdurch ist das bekannte Werkzeug geeignet, eine Kavität im approximalen Bereich des Zahns einzuarbeiten. Bei diesem Einarbeitungsvorgang wird der Bearbeitungsabschnitt vorzugsweise von okklusal nach zervikal eingesenkt. Dabei kann die Kavität durch ein Rotationswerkzeug bereits vorgearbeitet sein, oder sie kann auch mit dem Bearbeitungsabschnitt ohne Vorarbeitung ausgearbeitet werden. Hierbei bleibt der benachbarte Zahn unbeeinträchtigt, da die dem Bearbeitungsabschnitt gegenüberliegende glatte Fläche den benachbarten Zahn nicht beschädigt. Die Abrasivität der wirksamen Arbeitsflächen des Bearbeitungsabschnitts wird durch einen Besatz von aneinanderliegenden kleinen Körnern aus hartem Material, vorzugsweise aus Diamant, geschaffen. Im Funktionsbetrieb erweisen sich die kleinen harten Körner als eine Vielzahl von Schneiden, wobei die jeweils vorhandenen Arbeitsflächen im wesentlichen ganzflächig wirksam sind.
Die Amplituden der Oszillationsbewegungen des Bearbeitungsabschnitts im Funktionsbetrieb können durch räumliche kreisförmige oder ellipsenförmige Bewegungen im Sinne der Vibration ausgeführt werden. Um beim Herausziehen des Werkzeugs aus der Kavität ein Klemmen zu vermeiden, weist der Bearbeitungsabschnitt eine zu seinem freien Ende hin konvergente Querschnittsform auf.
Ein Werkzeug oder Handstück der vorbeschriebenen Arten unterscheidet sich von bekannten dentalen Feilen und zugehörigen Handstücken in mehrerer Hinsicht. Zum einen sind die bekannten Feilen oder Handstücke für eine spanabhebende Bearbeitung bei einer parallel zur Feilenfläche gerichteten Bewegung und somit für eine Oberflächenbearbeitung eingerichtet. Außerdem sind die bekannten Feilen oder Handstücke für eine Hubgröße ihrer hin- und hergehenden Bewegung eingerichtet, die verhältnismäßig groß ist und einige Millimeter betragen kann.
Zum anderen weisen das Werkzeug gemäß WO 96/14024 und das erfindungsgemäße Werkzeug quer zueinander gerichtete Arbeitsflächen auf, z. B. wenigstens eine sich in seine Längsrichtung erstreckende Arbeitsfläche und eine sich quer dazu erstreckende Stirnfläche, und sie sind aufgrund eines Antriebs mit räumlichen Amplituden dazu eingerichtet, nicht nur Oberflächen zu bearbeiten, wie es bei Feilen üblich ist, sondern auch Löcher bzw. Kavitäten, insbesondere Sacklöcher einzuarbeiten.
Desweiteren sind zur Aufbereitung von Wurzelkanälen von Zähnen sog. Wurzelfeilen entwickelt worden, die einen dünnen und elastisch biegbaren Bearbeitungsabschnitt und einen am einen Ende angeordneten Schaft aufweisen der für einen Einsatz im Zahn manuell ergriffen oder mit einem Antriebselement eines Handstücks verbunden wird zum Zweck eines Antriebs in Form einer hin- und hergehenden Bewegung, bei der der Wurzelkanal gereinigt und die Wandung des Wurzelkanals spanabhebend bearbeitet werden.
Den bekannten Werkzeugen und Handstücken ist das Problem gemeinsam, daß dann, wenn das Werkzeug daran gehindert wird, seine Oszillationsbewegung auszuführen, es aufgrund eines Stoßeffektes überbelastet und beschädigt werden oder abbrechen kann. Dies gilt insbesondere für solche Werkzeuge, die einen kleinen Querschnitt aufweisen und leicht abbrechen können. Die vorgenannte Schwierigkeit gilt insbesondere für Wurzelkanalfeilen, die aufgrund ihres kleinen Durchmessers bruchempfindlich sind. Dies gilt insbesondere dann, wenn eine Wurzelkanalfeile im gebogenen Zustand, in dem sie sich z. B. dem gebogenen Wurzelkanal anpaßt, überlastet wird. Ein vorbeschriebener Stoßeffekt ist bei einer Wurzelkanalfeile auch dann gegeben, wenn die Feilenspitze in der Außenkrümmungswandung des Wurzelkanals eine Vertiefung im Sinne einer Stufe einarbeitet und diese Stufe die Wurzelkanalfeile daran hindert, weiter in den Wurzelkanal einzudringen. Insbesondere dann, wenn die Wurzelkanalfeile mit ihrer Spitze auf einer solchen Stufe aufsteht, besteht für sie die Gefahr, bei einer Be- oder Überlastung besonders leicht abzubrechen. Eine vergleichbare Gefahr besteht auch dann, wenn insbesondere apikale Anteile der Wurzelkanalfeile im Wurzelkanal festsitzen und Versuche angestellt werden, die Wurzelkanalfeile durch Bewegung in verschiedene Richtungen herauszuziehen. Es können bei einer Wurzelkanalfeile auch durch vorbeschriebene Überlastungen hervorgerufene Schwächungen entstehen, die bei einem späteren Einsatz zum Bruch führen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Werkzeug oder ein Handstück der eingangs angegebenen Arten so auszugestalten, daß die aus dem Antrieb resultierenden, insbesondere stoßförmigen Belastungen auf das Werkzeug vermindert sind.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale der Ansprüche 1 oder 2 gelöst.
Beiden erfindungsgemäßen Ausgestaltungen ist ein Dämpfungsmittel gemeinsam, das in der Antriebsverbindung des Handstücks oder in das Werkzeug oberhalb seines Bearbeitungsabschnitts integriert ist. Dabei ist es im Rahmen der Erfindung möglich, das Dämpfungselement in der im Handstück oder am Werkzeug vorhandenen Kette von Antriebsverbindungsgliedern als loses Teil oder als Verbindungsmedium oder Verbindungsteil anzuordnen, das die benachbarten Teile der Antriebsverbindung miteinander verbindet und somit sowohl durch Anstoß als auch durch Zug schwingend anzuregen vermag. Das Dämpfungsmittel überträgt die Antriebskraft unverändert, jedoch erfolgt die Kraftübertragung nachgiebig, so daß dann, wenn das Werkzeug daran gehindert ist, seine Oszillationsbewegung auszuführen, z. B. dann, wenn es an einer sich jeweils quer zur Bewegungsamplitude erstreckenden Wand anliegt, die Antriebskraftspitzen abgedämpft werden. Bei einem vorliegenden Werkzeug ist zu berücksichtigen, daß es aus hartem Material besteht und gerade plötzlich auftretende Belastungsspitzen besonders geeignet sind, das Werkzeug zu brechen. Da bei der erfindungsgemäßen Ausgestaltung die Kraftübertragung nachgiebig ist und die Belastungsspitzen abgedämpft werden, wird das Werkzeug auch nachgiebiger belastet, so daß ein Werkzeugbruch wesentlich seltener vorkommt oder vermieden wird.
Das Dämpfungsmittel kann je nach Ausgestaltung Belastungskraftrichtung dämpfen, die radial bzw. lateral und/oder axial und/oder in Umfangsrichtung gerichtet sind und auch durch eine Kipp- oder Biegebewegung hervorgerufen werden.
Wenn das Dämpfungsmittel in der Antriebsverbindung des Handstücks angeordnet ist, braucht es nur einmal angeordnet zu werden, wobei es für alle Werkzeuge gilt. Wenn dagegen das Dämpfungsmittel in das Werkzeug integriert ist, bedarf es einer solchen Dämpfungsmittel-Integration für jedes Werkzeug. Letzteres ist deshalb von Vorteil, weil eine Integration in den beengten Raum des Kopfbereichs des Handstücks schwierig und aufwendig ist. Die Anordnung des Dämpfungsmittels im Bereich des Schaftes des Werkzeugs läßt sich im Zuge dessen Herstellung einfach und kostengünstig ausbilden.
Dabei ist zu berücksichtigen, daß die Ausbildung des Dämpfungsmittels im Schaftbereich des Werkzeugs zwar ebenfalls in einem beengten Raum zu integrieren ist, jedoch das Werkzeug während seiner Herstellung ein leicht zugängliches Einzelteil ist, das bei der Ausbildung und Anordnung des Dämpfungsmittels einfach und bequem gehandhabt werden kann.
Bei einer Anordnung des Dämpfungsmittels im Bereich des Handstücks kann das Dämpfungsmittel ein Zwischenglied zwischen dem Bearbeitungsabschnitt und dem Werkzeugschaft oder zwischen zwei Werkzeugschaftteilen sein. Es ist auch möglich, das Dämpfungsmittel als ein den Werkzeugschaft umgebendes Zwischenglied, insbesondere in Form einer Hülse gebildet sein, die als elastisch verformbares Element von einer zusätzlichen Außenhülse umgeben sein kann und die einen manuellen Griff bilden kann oder die als Verbindungsmittel mit dem Handstück bzw. dessen Handstückschaft dienen kann. Im Rahmen der Erfindung ist es außerdem möglich, das Dämpfungsmittel an einem separaten Zusatzteil anzuordnen, das mit dem Werkzeugschaft verbindbar ist und als Zwischenglied zur Verbindung mit dem Handstück bzw. dem Handstückschaft dienen kann.
In den Unteransprüchen sind Merkmale enthalten, die einfache, kleine und kostengünstige Bauweisen ermöglichen, eine sichere Befestigung und ein handhabungsfreundliches Befestigen und Lösen des Werkzeugs gewährleisten und die Zuführung eines insbesondere flüssigen Behandlungsmittels zur Behandlungsstelle ermöglichen.
Nachfolgend werden die Erfindung und weitere durch sie erzielbare Vorteile anhand von bevorzugten Ausführungsbeispielen und Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 ein erfindungsgemäßes Handstück mit einem erfindungsgemäßen Werkzeug in der Seitenansicht und im teilweisen inversen Wert im vertikalen Längsschnitt;
Fig. 2 das Werkzeug in vergrößerter Seitenansicht;
Fig. 3 den vorderen Endbereich des Handstücks in weiter abgewandelter Ausgestaltung im axialen Längsschnitt;
Fig. 4 den vorderen Endbereich des Handstücks in weiter abgewandelter Ausgestal­ tung im axialen Längsschnitt;
Fig. 5 den vorderen Endbereich des Handstücks nach Fig. 4 in weiter abgewandelter Ausgestaltung im axialen Schnitt;
Fig. 6 den vorderen Endbereich des Handstücks in weiter abgewandelter Ausgestaltung im axialen Schritt;
Fig. 7 die Einzelteile der Ausgestaltung nach Fig. 6 in einer sogenannten Explo­ sionsdarstellung;
Fig. 8 den vorderen Endbereich des Handstücks in weiter abgewandelter Ausgestal­ tung in der Seitenansicht;
Fig. 9 den vorderen Endbereich des Handstücks in weiter abgewandelter Ausgestal­ tung in der Draufsicht;
Fig. 10 ein erfindungsgemäßes Werkzeug in Form einer Wurzelkanalfeile in abgewandelter Ausgestaltung und vergrößerter Darstellung;
Fig. 11 das Werkzeug nach Fig. 9 in weiter abgewandelter Ausgestaltung;
Fig. 12 den vorderen Endbereich eines erfindungsgemäßen dentalen Handstücks in weiter abgewandelter Ausgestaltung;
Fig. 13 ein Werkzeug am vorderen Ende eines Handstücks in abgewandelter Ausge­ staltung;
Fig. 14 ein Werkzeug am vorderen Ende eines Handstücks in weiter abgewandelter Ausgestaltung;
Fig. 15 ein Werkzeug am vorderen Ende eines Handstücks in weiter abgewandelter Ausgestaltung.
Das Handstück besteht aus einem länglichen Griffstück oder einer runden Griffhülse 1, in der ein elektrischer Schwingungserzeuger 2 oder Vibrator angeordnet ist, der in der Griffhülse 1 auf einer Innenhülse 3 positioniert ist, die das vordere Ende der Griffhülse 1 überragt und damit einen Schaft 4 bildet, der an seinem vorderen Ende ein längliches Werkzeug 5 trägt. Nach dem Einschalten des Schwingungserzeugers 2 mittels eines Hand- oder Fußschalters werden die Innenhülse 3 und somit auch der Schaft 4 und das Werkzeug 5 in Schwingungen versetzt.
Die Hauptrichtung der verhältnismäßig kleinen Amplituden ist quer zum Schaft und längs zum Werkzeug 5 gerichtet. Es können auch in ihrer Richtung wechselnde, d. h. räumliche, Amplituden erzeugt werden.
In der Griffhülse 1 verlaufen zwei sich von hinten nach vorne erstreckende Mediumleitungen 6a, 6b (Kühl- oder Behandlungsmittel oder Energieleitung), die durch Anschlußleitungen 7 eines am Werkzeug fernen Ende der Griffhülse 1 angeordneten Anschlußstückes 8 an jeweils eine zu einer nicht dargestellten Mediumquelle führende Versorgungsleitung 9 angeschlossen, die sich in einem flexiblen Versorgungsschlauch 11 erstrecken, mit dem das Anschlußstück 8 verbunden ist. Zwischen dem Anschlußstück 8 und der Griffhülse 1 ist eine Schraubkupplung oder eine frei drehbare, schnell lösbare und schnell zusammenfügbare Schnellkupplung in Form einer Dreh-/Steckkupplung 12 angeordnet, die bei der vorliegenden Ausgestaltung durch eine hohlzylindrische Kupplungsausnehmung 12a im hinteren Endbereich der Griffhülse 1 und einen darin mit Bewegungsspiel einsteckbaren zylindrischen Kupplungszapfen 12b gebildet ist, der vom Anschlußstück 8 vorragt. Die Kupplungsausnehmung 12a und der Kupplungszapfen 12b können mit einer nach vorne verjüngten Querschnittsstufe ausgebildet sein. Die Anschlußleitungen 7 durchsetzen die hohlzylindrische Teilungsfuge 13 zwischen den Kupplungszapfen 12b und der Kupplungsausnehmung 12a Z-förmig radial von innen nach außen, und sie sind dann als die Mediumleitungen 6a, 6b weitergeführt, was vereinfacht dargestellt ist. An den Stellen, an denen die radialen Abschnitte 7a der Anschlußleitungen 7 die Teilungsfuge radial durchsetzen, ist jeweils eine Ringnut 14 in der Außenmantelfläche des Kupplungszapfens 12b oder in der Innenmantelfläche der Kupplungsausnehmung 12a angeordnet. Hierdurch ist bei allen möglichen Drehstellungen die Griffhülse 1 relativ zum Anschlußstück 8 der Flüssigkeitsdurchgang gewährleistet. Zur Abdichtung sind zu beiden Seiten der Ringnuten 14 Dichtungsringe 15 vorgesehen, die in Aufnahmenuten in der Wandfläche des Kupplungszapfens 12b oder in der Innenmantelfläche der Kupplungsausnehmung 12a sitzen. Zur axialen Sicherung der Kupplungsstellung ist eine Verrastungsvorrichtung 16 mit einem radial nachgiebig angeordneten Verrastungselement z. B. in Form einer Kugel oder eines Verrastungsringes vorgesehen, die bzw. der in der Kupplungsstellung eines Verrastungskante elastisch hintergreift, die durch eine Ringnut gebildet ist. Der Verrastungsring ist in einer Ringnut im jeweils anderen Teil angeordnet. Zum Lösen der Dreh-/Steckkupplung 12 läßt sich die Verrastungsvorrichtung 16 handhabungsfreundlich überdrücken.
Der hintere Endbereich der Innenhülse 3 ist im Bereich einer Resonanzvorrichtung 17 mit einer divergenten Lagerhülse 18 verbunden, die an der Innenwandung der Griffhülse 1 gelagert ist. Im vorderen Endbereich der Griffhülse 1 ist die Innenhülse spielfrei oder kippbar oder mit geringem radialem Bewegungsspiel in einem Lagerring 19 gelagert, der im vorderen Endbereich der Griffhülse 1 an letzterer befestigt ist und durch einen Ring aus elastischem Material gebildet sein kann, der in einer Innennut sitzt.
Die Kühl- oder Behandlungsmittelleitung 6a erstreckt sich mittels eines Leitungsrohrs 22 von hinten nach vorne in die Innenhülse 3 bis in den vorderen Endbereich der Griffhülse 1, wo das Leitungsrohr 22 mittels einer Distanzhülse 23 in der Innenhülse 3 gelagert bzw. gehalten ist.
Das Werkzeug 5 weist einen Schaft 25 auf, der mittels einer lösbaren Befestigungsvorrichtung 26 in einem Querloch 27 des Schaftes 4 am vorderen Ende des Handstückschaftes 4 befestigt ist. Die Befestigungsvorrichtung 26 ist durch eine Feststellschraube 28 gebildet, die bezüglich des Querlochs 27 radial in den Schaft 4 eingeschraubt ist, hier von vorne in ein etwa koaxiales Gewindeloch 29, und ein Dreh- Angriffselement aufweist. Der Werkzeugschaft 25 ist mit geringem Bewegungsspiel in das entsprechend groß bemessene Querloch 27 einsteckbar und durch ein Anziehen der Feststellschraube 28 sicherbar. Vorzugsweise weist der Werkzeugschaft 25 eine Kerbe 31 oder Taille auf, in die die Feststellschraube 28 einzufassen vermag. Vorzugsweise ist die Kerbe 31 durch eine Ringnut im Werkzeugschaft 25 gebildet, in deren Bereich ein Zuführungskanal 4a im Werkzeugschaft 25 mündet. Bei dieser Ausgestaltung ist eine wahlweise Drehstellung oderstufenlose Einstellung und Feststellung des Werkzeugs 5 durch ein wahlweises Verdrehen und Feststellen mittels der Feststellschraube 28 gewährleistet.
Im Werkzeugschaft 25 kann ein Winkelkanal mit einem radialen Kanalabschnitt 32a angeordnet sein, der von einem im Schaft 25 längs verlaufenden Zuführungskanal 4a für ein Kühl- oder Behandlungsmittel ausgeht, vorzugsweise von der Kerbe 31. Der axiale Kanalabschnitt 32b kann sich bis in das Werkzeug 5 erstrecken und an dessen Mantel- Arbeitsfläche ausmünden, die einen Bearbeitungsabschnitt bildet. Der axiale Kanalabschnitt 32b kann auch gegebenenfalls mit mehreren seitlichen Kanalzweigen im Übergangsbereich zwischen dem Schaft 25 und dem Bearbeitungsabschnitt ausmünden. Der Bearbeitungsabschnitt weist eine Mantel-Arbeitsfläche auf, die mit einer Vielzahl abrasiver Schneiden, z. B. in Form von aufgetragenen Körnern, besetzt ist. Hierbei kann es sich um eine an sich bekannte Diamantierung handeln.
Zwecks Verdeutlichung der Arbeitsposition ist in Fig. 2 ein Zahn 35 andeutungsweise dargestellt, in dem das Werkzeug 5 von okklusal her in den Wurzelkanal 35a des Zahns 35 eingeführt ist. Der Bearbeitungsabschnitt ist an die konvergente Abmessung des Wurzelkanals 35a angepaßt, wobei er aufgrund seiner Flexibilität einer Krümmung des Wurzelkanals 35 zu folgen vermag.
Es ist vorteilhaft, im Bereich der Befestigungsvorrichtung 26 bzw. des Querlochs 27 eine vorzugsweise ringförmige Materialverdickung 4b am Handstückschaft 4 anzuordnen, um die Befestigungsstelle zu stabilisieren. Hierdurch ist es möglich, den Handstückschaft 4 im übrigen, sich bis zur Griffhülse 1 erstreckenden Bereich dünner auszubilden, wodurch die Sicht auf die Behandlungsstelle verbessert wird.
Bei der Ausgestaltung nach Fig. 3 ist die Befestigungsvorrichtung 26 ebenfalls durch eine Schraubverbindung gebildet, jedoch in abgewandelter Ausgestaltung. Hier ist das Querloch 27 im Fußbereich eines das freie Ende des Schaftes 4 bildenden Gewindebolzens 41 angeordnet, der bei der vorliegenden Ausgestaltung koaxial nach vorne vorragt und auf dem eine Gewindemutter 42 aufgeschraubt ist, die gegen die zu beiden Seiten des Gewindebolzens 41 abstehenden Abschnitte des Werkzeugschaftes 25 spannbar ist.
Bei der Ausgestaltung nach Fig. 3 ist außerdem eine abgewandelte Ausbildung des Zuführungskanals für das flüssige Kühl- Spül- oder Behandlungsmedium vorgesehen. Hier ist in der Wandung des Querlochs 27 auf der der Gewindemutter 42 abgewandten Seite eine Querrinne 32a1 vorhanden, die sich vom Zuführungskanal 4a nach außen erstreckt, und durch die das Medium an der Außenseite des Werkzeugs 5 zum Bearbeitungsabschnitt fließt.
Bei der Ausgestaltung gemäß Fig. 4 weist die Befestigungsvorrichtung 26 eine Schnellschlußverbindung 45 auf. Sie wird durch ein Druckglied gebildet, daß durch die Kraft einer Feder gegen den Werkzeugschaft 25 gespannt wird und ihn dadurch axial und gegen ein Verdrehen sichern kann. Die Wirksamkeit des Druckgliedes 46 kann dadurch vergrößert werden, daß es in eine Kerbe oder Abflachung am Werkzeugschaft 25 einfaßt. Die Federkraft ist vorzugsweise nur so groß bemessen, daß das Druckglied manuell gegen die Federkraft vom Werkzeugschaft 25 zurückgezogen und dadurch die Verbindung gelöst werden kann. Bei der Ausgestaltung gemäß Fig. 8 ist das Druckglied durch eine auf dem Handstückschaft 4 mit Bewegungsspiel verschiebbare Hülse 47 gebildet, die mittels einer sich an einer rückseitigen Schulterfläche 47 einer Schaftverdickung 4c abstützende Druckfeder 48, hier eine Wendelfeder, gegen den Werkzeugschaft 25 beaufschlagt ist. Im Bereich der Ringwandung der Hülse 46 weist der Werkzeugschaft 25 zwei gleich tiefe Abflachungen 49 auf, an denen die ebene Stirnfläche der Hülse anliegt. Die inneren radialen Begrenzungsflächen der Abflachungen 49 bilden Schulterflächen 49a, die die Hülse übergreift. Hierdurch ist der Werkzeugschaft 25 axial formschlüssig arretiert, während die vorhandene Drehsicherung durch den formschlüssigen und zugleich kraftschlüssigen Eingriff der Hülse 47 in den Abflachungen 49 gebildet ist.
Auch bei den Ausgestaltungen gemäß Fig. 3 und 4 kann die Querschnittsform des Querlochs 27 und des Werkzeugschaftes 25 kreisrund oder mehreckig sein. Bei der Ausgestaltung gemäß Fig. 4 ist jedoch darauf zu achten, daß bei einer mehreckigen Ausführung die Abflachungen 49 in der jeweiligen Stellung des Werkzeugschaftes 25 sich parallel zu der ihnen zugewandten Stirnfläche der Hülse 46 erstrecken. In dem Fall, in dem die Drehsicherung durch eine vorbeschriebene Mehrkantform gebildet ist, braucht das Druckglied 46 keine Drehsicherung, sondern nur eine axiale Sicherung auszuüben. Es ist deshalb möglich, anstelle von Abflachungen 49 Ringvertiefungen im Werkzeugschaft 25 vorzusehen, an deren Mantelflächen die Hülse 47 anliegt und dabei die ebenfalls gebildeten Schulterflächen 49a übergreift.
Die vorbeschriebene Schnellschlußverbindung 45 läßt sich sehr handhabungsfreundlich und schnell bedienen.
Mit einem Werkzeug 5 kann wegen des einen verhältnismäßig langen Hebelarm bildenden Handstücks 1 ein beträchtliches Drehmoment auf die Behandlungsstelle bzw. einen Zahn 35 ausgeübt werden. Für ein solches Drehmoment sind in zweierlei Hinsicht Grenzen vorgegeben. Zum einen darf das Drehmoment nicht so groß sein, daß die Behandlungsstelle bzw. der Zahn 35 überlastet wird, z. B. so stark belastet wird, daß ein Teil davon abbrechen könnte oder die Zahnwurzel überlastet wird. Zum anderen gilt die Vermeidung einer Überlastung auch für das Werkzeug 5, das insbesondere dann, wenn es sich um ein kleines bzw. dünnes Werkzeug handelt, vor Überlastungen und einem Bruch zu schützen ist.
Es ist deshalb vorteilhaft, der Werkzeughalterung eine Überlastsicherungs-Kupplung 55 zuzuordnen, die selbsttätig öffnet und somit die Verbindung zwischen dem Werkzeugschaft 25 und dem Schaft 4 freigibt, wenn eine bestimmte Kraftübertragung bzw. ein Moment überschritten wird. Die Schnellschlußverbindung 45 gemäß Fig. 4 ist ein Ausführungsbeispiel einer solchen Überlastsicherungs-Kupplung 55, die beim vorliegenden Ausführungsbeispiel bei einer Bewegung des Handstücks 1 um die Mittelachse des Werkzeugs 5 wirksam ist. Wenn bei der Ausgestaltung gemäß Fig. 4 das Handstück 1 bei einem festsitzenden Werkzeug 5 um dessen Längsmittelachse geschwenkt wird und dabei ein durch die Kraft der Feder 48 bestimmtes Drehmoment überschritten wird, wird das durch die Hülse 46 gebildete Druckglied gegen die Kraft der Feder 48 zurückgedrängt, wodurch die Verbindung aufgehoben wird und der Schaft 4 ohne den Werkzeugschaft 25 auf letzterem gedreht werden kann.
Ein anderes Problem besteht darin, daß die Schnellschlußverbindung 45 aufgrund der erforderlichen Spannung der Feder 48 und nur mit einem beträchtlichen Kraftaufwand gelöst werden kann, wodurch die Handhabungsfreundlichkeit beeinträchtigt ist. Bei der Ausgestaltung nach Fig. 4 ist es z. B. dann schwierig, die Hülse 46 gegen die Kraft der Feder 48 zurückzuziehen, wenn die Kraft der Feder eine bestimmte Größe übersteigt.
Beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 5 ist dem vorhandenen Öffnungsmechanismus der Drehmitnahmeverbindung zwischen dem Schaft 4 und dem Werkzeugschaft 25 ein Untersetzungsgetriebe 56 so zugeordnet, daß die Verbindung bzw. die Überlastsicherungs- Kupplung 55 mit einem geringeren manuellen Kraftaufwand gelöst werden kann. Bei dieser Ausgestaltung weist das Untersetzungsgetriebe 56 eine schiefe Ebene bzw. ein Keilgetriebe auf, mit wenigstens einer Schräg- oder Kurvenfläche 57, die bei einer Drehung der Hülse 46 zwischen ihr und dem Schaft 4 wirksam ist, vorzugsweise an einem Vorsprung 58 insbesondere an der Mantelfläche des Schaftes 4 Bei der vorliegenden Ausgestaltung ist an der der Feder 48 abgewandten Ringstirnfläche der Hülse 46 wenigstens ein keilförmiger, vorzugsweise sägezahnförmiger Ansatz 59 vorgesehen, dessen Schräg- oder Kurvenfläche 57 so angeordnet und ausgebildet ist, daß in der Spannstellung der Hülse 46 der Vorsprung 58 sich im Fußbereich der Schräg- oder Kurvenfläche 57 befindet und einen axialen Abstand davon aufweist und in der Spannstellung der Hülse 46 der Vorsprung 59 sich nahen dem Kopfbereich der Schräg- oder Kurvenfläche 57 befindet. Vorzugsweise sind zwei Ansätze 59 einander diametral gegenüberliegend und in Umfangsrichtung gleichwirkend an der Hülse 46 angeordnet.
Bei der Ausgestaltung gemäß Fig. 6 und 7, bei denen gleiche oder ähnliche Teile ebenfalls mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet sind, ist die Befestigungsvorrichtung 26 und Schnellschlußverbindung 45 für das Werkzeug 5 durch eine sogenannte Spannzange 61 gebildet, mit einem im freien Endbereich des Schaftes 4 angeordneten Außengewinde 62 auf das eine Spannmutter 63 in Form einer Überwurfmutter aufschraubbar ist. Das Ende des Schaftes 4 ist durch mehrere einander diametral gegenüberliegende axiale Schlitze 64 in Segmente 65 unterteilt, deren Außenflächen Kegelabschnittsflächen 66 sind, gegen die beim Aufschrauben der Spannmutter 63 eine in deren freien Endbereich angeordnete Kegelinnenfläche 67d rückt und die Segmente 65 gegen den zwischen den Segmenten 64 eingesteckten Werkzeugschaft 25 klemmt. Die Innenflächen der Segmente 65 sind Abschnittsflächen eines Hohlzylinders, der an die Abmessung des zylindrischen Werkzeugschaftes 25 angepaßt ist. Zur zusätzlichen Drehsicherung des Werkzeugschaftes 25 in dieser Schnellschlußverbindung 45 kann am freien Ende des Werkzeugschaftes 25 ein Mehrkant 68a, z. B. ein Vierkant, Sechskant oder Achtkant vorgesehen sein, das in eine entsprechend mehrkantige Steckausnehmung 68b im Schaft 4 einfaßt. Hierdurch ist eine Drehpostition-Einstellvorrichtung 69 geschaffen, die es ermöglicht, den Werkzeugschaft 25 in unterschiedlichen Drehpostitionen formschlüssig am Schaft 4 zu sichern.
Bei dieser Ausgestaltung ist die Mittelachse der Spannzange 61 quer zur Längsmittelachse des Handstückschaftes 4 angeordnet, wobei dazwischen ein im wesentlichen rechter oder spitzer oder stumpfer Winkel, vorzugsweise ein Winkel W1 von etwa 90° bis 105° vorhanden sein kann. Die Spannzange 61 kann aber auch axial zur Längsmittelachse des Handstückschaftes 4 angeordnet sein. Bei der vorliegenden Winkelform ist das freie Ende des Handstückschaftes 4 entsprechend des Winkels W1 gebogen ausgeführt. Der Kanalabschnitt 32 erstreckt sich axial durchgehend im Werkzeugschaft 25, so daß auch bei dieser Ausgestaltung Behandlungs- oder Kühlflüssigkeit vom Hohlraum 4a durch den Kanalabschnitt 32 zu einer oder mehreren Austrittsöffnungen 32c in der oder den abrasiven Arbeitsflächen des Werkzeugs 5 strömen kann.
Bei der Ausgestaltung gemäß Fig. 8, bei der gleiche oder vergleichbare Teile ebenfalls mit gleichen Bezugszeichen versehen sind, ist der Handstückschaft 4 an einer Trennstelle 71 in zwei Handstückschaftteile 4b, 4c unterteilt, die durch eine Schraubkupplung 72 miteinander verbindbar sind. Die Trennstelle 71 befindet sich in der Nähe der Griffhülse 1 des Handstücks 1. Die Schraubkupplung 72 weist ein Gewindeloch 73 am einen Schaftteil auf, in das ein Gewindezapfen 74 am anderen Schaftteil einschraubbar ist und gegen eine Schulterfläche 75 festziehbar ist. Bei der vorliegenden Ausgestaltung ist das Gewindeloch 73 in dem in der Griffhülse 1 des Handstücks gelagerten Schaftteil 4b angeordnet. Der Gewindezapfen 74 ist am vorderen Schaftteil 4c ausgebildet und zwar in Form eines verjüngten passenden Gewindezapfens 74. Die sich ergebende Stufenfläche am Fuß des Gewindezapfens 74 bildet die an der Stirnfläche des Schaftteils 4b anliegende Schulterfläche 75. Am Fuß des Gewindezapfens 74 und am Rand des Gewindelochs 73 können zueinander passende Konusflächen 75a angeordnet sein. Außerdem weist der vordere Schaftteil 4c ein Drehangriffselement zum Ein- und Ausschrauben auf, hier zwei Schlüsselflächen SF. Diese Ausgestaltung ermöglicht es, dem Handstück 1 mehrere unterschiedliche Schaftteile 4c zuzuordnen und wahlweise am Handstück 1 anzukuppeln. Diese Schaftteile 4c können sich voneinander z. B. durch den Winkel W oder durch eine unterschiedliche Befestigungsvorrichtung 26 unterscheiden. Es ist somit möglich, eine gewünschte Befestigungsvorrichtung gegebenenfalls mit einem bevorzugten Werkzeug 5 und/oder unterschiedliche Formen des vorderen Endes des Handstückschaftes 1 durch Umrüsten des Handstücks wahlweise zu realisieren.
Vorzugsweise ist diese Schraubkupplung 72 entsprechend einer Schraubkupplung an einem sich bereits auf dem Markt befindlichen Zahnsteinentfernungsgerät der Anmelderin ausgebildet, das z. B. in der Druckschrift DE 33 28 605 C2 beschrieben ist. Diese Ausgestaltung ermöglicht es, das oder die Handstückschaftteile 4c an auf dem Markt befindliche Handstücke zu montieren oder die bekannten Zahnsteinentfernungs-Werkzeuge bzw. -Spitzen am vorliegenden Handstück 1 zu montieren und somit die bekannten Handstücke und das vorliegende Handstück 1 wahlweise mit Zahnsteinentfernungs-Spitzen oder vorliegenden Schaftteilen 4c zu bestücken und somit sowohl zum Entfernen von Zahnstein als auch zur vorliegenden abrasiven Behandlung zu gebrauchen.
Bei der Ausgestaltung gemäß Fig. 9, bei der ebenfalls gleiche oder vergleichbare Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen sind, ist ein Schaft 4 vorgesehen, der in seinem aus der Griffhülse 1 des Handstücks herausragenden Bereich eine seitliche Anschlußvorrichtung 81 für einen Zuführungsschlauch 82 aufweist, der wenigstens im vorderen Bereich der Griffhülse 1 sich außerhalb dieser erstreckt, wobei das hintere Ende des Schlauches 82 in geeigneter Weise mit der zugehörigen Medienleitung 6a, 6b oder 7 oder 9 verbunden ist. Bei der vorliegenden Ausgestaltung weist der Handstückschaft 4 einen seitlichen Anschluß- Rohrstutzen 83 auf, in den oder auf den der Schlauch 82 ein- bzw. aufsteckbar ist. Von diesem Rohrstutzen 83 verläuft axial ein Hohlraumabschnitt 4a entsprechend den vorbeschriebenen Ausgestaltungen zur Befestigungsvorrichtung 26 und das Werkzeug 5.
Der Handstückschaft 4, das Werkzeug 5 mit dem Werkzeugschaft 25 und die Teile der Befestigungsvorrichtung 26 bzw. Schnellschlußverbindung 45 bestehen vorzugsweise aus korrosionsfestem Kunststoff oder Metall, z. B. aus legiertem Stahl.
Das längliche Werkzeug 1 gemäß Fig. 10 besteht aus einem stabförmigen Werkzeugschaft 25 und einem sich koaxial daran anschließenden Bearbeitungsabschnitt 5a in Form eines nadelförmigen Fortsatzes, auf dessen Mantelfläche eine Vielzahl nebeneinander angeordneter Schneiden angeordnet sind oder dessen Mantelfläche mit nebeneinander liegenden Körnern aus hartem Material, insbesondere Diamant, besetzt ist. Der im Querschnitt vorzugsweise runde Bearbeitungsabschnitt 5a ist in seiner Querschnittsgröße an die Querschnittsgröße von Zahn-Wurzelkanälen 35a so angepaßt, daß er mit geringem Bewegungsspiel in einen andeutungsweise dargestellten Wurzelkanal 35a einführbar ist. Außerdem besteht der Bearbeitungsabschnitt 5a aus einem elastisch biegsamen Material, insbesondere Stahl, so daß er durch Biegung der gekrümmten Form üblicher Wurzelkanäle zu folgen vermag.
Der Werkzeugschaft 25 und der Bearbeitungsabschnitt 5a können einteilig hergestellt sein oder aus zwei Teilen bestehen, die fest und unlösbar miteinander verbunden sind. Dabei kann das Werkzeug 5 die Form einer handelsüblichen Wurzelkanalfeile aufweisen, dessen Werkzeugschaft 25 aus Kunststoff besteht und an seiner Mantelfläche jeweils wenigstens eine Umfangsrille oder eine Umfangstaille aufweist, zwecks Vergrößerung der Griffestigkeit bei einer manuellen Handhabung.
Bei den Ausgestaltungen nach Fig. 12 bis 15 weist das Werkzeug 5 im Bereich seines Werkzeugschaftes 25 oder das Handstück im Bereich seiner Antriebsverbindung ein Dämpfungsmittel 91 auf, das die aus dem Oszillationsantrieb resultierenden Belastungsspitzen dämpft und andere Belastungskräfte und dadurch das Werkzeug 5 vor insbesondere stoßweisen Überlastungen schützt, wodurch die Gefahr eines Bruchs des Werkzeugs 5 vermieden oder wesentlich reduziert wird. Das Dämpfungsmittel 91 ermöglicht eine Relativbewegung jeweils zwischen zwei die Antriebskette zwischen dem Antrieb im Handstück und dem Bearbeitungsabschnitt 5a bildenden Teilen. Die Relativbewegung kann aufgrund einer elastischen Nachgiebigkeit oder Flexibilität des Dämpfungsmittels 91 beruhen. Dabei kann das Dämpfungsmittel 91 zwischen zwei Gliedern der kettenförmig miteinander in Antriebsverbindung stehenden Teile angeordnet sein oder die Glieder können mit dem Dämpfungsmittel 91 im Sinne eines Verbindungsmittels unlösbar zu einem Bauteil verbunden sein. In beiden Fällen ergibt sich eine nachgiebige bzw. schwimmende Lagerung des Werkzeugs 5 oder seines Bearbeitungskörpers 14, wodurch die vorbeschriebene Dämpfungswirkung gewährleistet ist.
Das Dämpfungsmittel 91 ist bei allen vor- und nachbeschriebenen Ausführungsbeispielen des Handstücks und des Werkzeugs 5 realisierbar.
Bei einer Integration des Dämpfungsmittels 91 in das Werkzeug 5 ist es vorteilhaft, das Dämpfungsmittel 91 zwischen dem Werkzeugschaft 25 und dem Bearbeitungsabschnitt 5a anzuordnen. Dabei kann gemäß Fig. 10 und 11 das Dämpfungsmittel 91 zwischen einer äußeren Schaftschale 92 und einem Schaftkern 93 angeordnet sein. Der Schaftkern 93 kann zylindrisch oder zwecks formschlüssigen Eingriffs mit dem Dämpfungselement 91 unrund und/oder in seiner Längsrichtung eine von einer zylindrischen Form abweichende, also eine ungleich dicke Form, aufweisen, wodurch sich eine formschlüssige Verbindung mit dem Dämpfungselement 91 ergibt. Dies ist auch zwischen dem Dämpfungselement 91 und der äußeren Schaftschale 92 möglich. Bei der vorliegenden Ausgestaltung ist das Dämpfungsmittel 91 ein den Hohlraum zwischen dem Schaftkern 93 und der Schaftschale 92 ausfüllendes und somit eingebettetes elastisches Füllmaterial, z. B. Gummi oder Kunststoff, das eine elastisch nachgiebige oder schwimmende Lagerung des Schaftkerns 93 im Schaft 25 gewährleistet, und zwar radial, axial und in Umfangsrichtung. Beim Vorhandensein von erfindungsgemäßen Erhebungen und sie aufnehmenden Vertiefungen zwischen der Schaftschale 92 und dem Schaftkern 93, z. B. einer Ringnut in der Mantelfläche des Schaftes 25 oder einer Taillierung der Schaftschale 92 und/oder des Schaftkerns 93 ist die formschlüssige Verbindung zwischen dem Dämpfungsmittel 91 und der Schaftschale 92 einerseits und dem Schaftkern 93 andererseits gegeben, so daß es keiner weiteren Verbindung bedarf. Es ist jedoch möglich, das Dämpfungsmittel 91 mit der Innenumfangsfläche der Schaftschale 92 und der Außenumfangsfläche des Schaftkerns 93 auf andere Weise fest zu verbinden, z. B. zu verkleben. Es ist möglich, das elastisch verformbare Material des Dämpfungsmittels 91 zwischen den Schaftkern 93 und die Schaftschale 92 in flüssigem oder teigigem Zustand einzuspritzen, wodurch eine besonders einfache und schnelle Herstellung gewährleistet ist. Im Rahmen der Erfindung ist es weiter möglich, daß die Schaftschale 92 den Schaftkern 93 auch an der dem Bearbeitungskörper 14 zugewandten und/oder abgewandten Stirnseite überdeckt und an der jeweiligen Stirnseite zwischen der Schaftschale 92 und dem Schaftkern 93 das Dämpfungsmittel 91 angeordnet ist. Es ist jedoch auch möglich, daß die Schaftschale 92, das Dämpfungsmittel 91 und der Schaftkern 93 an dieser Stirnseite miteinander abschließen, und eine gemeinsame Stirnseite bilden. Bei dieser Ausgestaltung weist das Dämpfungsmittel 91 die Form einer Hülse oder Buchse auf. Die Schaftschale 92 kann eine Hülse oder Kappe aus Metall sein, wodurch der Schaft 25 außen stabilisiert ist. Die von den vorbeschriebenen Befestigungselementen 28, 42, 46 ausgehenden Beanspruchungen können somit vom Werkzeugschaft 25 bei langer Lebensdauer aufgenommen werden. Beim Vorhandensein einer Ringnut 31 kann die Schraube 28 eine formschlüssige und sonst kraftschlüssige Befestigungswirkung auf den Werkzeugschaft 25 ausüben. Die Querschnittsabmessung der Schaftschale 92 ist mit einem geringen Bewegungsspiel an die Querschnittsabmessung des Querlochs 27 oder der Steckausnehmung 68b der Spannzange 61 angepaßt, so daß ein handhabungsfreundliches Einsetzen und Entfernen des Werkzeugs 5 möglich ist.
Im Rahmen der Erfindung ist es möglich und aus Vereinfachungsgründen auch vorteilhaft, den Werkzeugschaft 25 nur mit dem Schaftkern 93 und dem Dämpfungselement 91 in Form einer elastischen Hülse auszuführen, d. h., die Schaftschale 92 wegzulassen. Auch eine solche Ausgestaltung ist funktionsfähig. Ein solcher Werkzeugschaft 25 weist das hohlzylindrische Dämpfungselement 91 als festes, z. B. angeklebtes, Anbauteil auf und kann mit einem geringen Bewegungsspiel und einer axialen Sicherung oder mit geringem Querschnitts-Übermaß hergestellt wird und somit in das Schaft-Aufnahmeloch elastisch einpreßbar sein, wodurch aufgrund der elastisch radialen Spannkräfte ein fester Sitz und gegebenenfalls eine axiale Sicherung gewährleistet ist. Auch bei der Verwendung einer Spannzange 61 kann auf eine Schaftschale 92 verzichtet werden.
Es ist im Rahmen der Erfindung vorteilhaft, bei einer Feinbearbeitung mit einer größeren Dämpfungswirkung (große Elastizität) und bei einer Grobbearbeitung mit einer geringeren Dämpfungswirkung (kleine Elastizität) zu arbeiten. Hierzu können Werkzeuge oder Handstücke unterschiedlich großer Dämpfung ausgebildet und bereitgestellt werden. Es ist auch vorteilhaft, das Dämpfungsmittel durch eine Einstellvorrichtung 105 so einstellbar auszugestalten, das es zwischen einer größeren und kleineren Dämpfung einstellbar ist.
Bei der Ausgestaltung nach Fig. 11, bei der gleiche oder vergleichbare Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen sind, ist die Schaftschale 92 bezüglich ihrer Querschnittsgröße im Sinne einer Manschette oder Bandage veränderlich, wodurch die Elastizität des Dämpfungselements 91 veränderlich und einstellbar ist. Der Verstellmechanismus zum Verändern und Einstellen des in Fig. 11 mit 92a bezeichneten Schaftbandes ist nicht dargestellt. Es kann sich dabei um einen Verstellmechanismus handeln, wie er bei Schlauchklemmen üblich ist.
Bei der Ausgestaltung gemäß Fig. 12 ist das Dämpfungselement 91 nicht ein Teil des Werkzeugs 5 sondern des Handstücks, hier des Handstückschaftes 4 und somit Teil der Antriebsverbindung für das Werkzeug 5. Bei der vorliegenden Ausgestaltung ist das Dämpfungselement 91 eine Aufnahmehülse 94 aus elastischem Material wie Gummi oder Kunststoff, die in ein entsprechend bemessenes Querloch 95 im Schaft 4 eingesetzt und darin befestigt ist, z. B. durch Kleben oder durch die gegen die Aufnahmehülse 94 drückende oder in sie teilweise einfassende Schraube 28. Das Querloch 27 ist bei dieser Ausgestaltung in der Aufnahmehülse 94 angeordnet, wobei es so groß bemessen sein kann, daß der Werkzeugschaft 25 mit einem geringen Bewegungsspiel oder mit einem geringen Übermaß und mit einer elastischen Preßspannung darin einsteckbar ist. Im ersten Fall und auch im zweiten Fall kann die Schraube 28 die Funktion der axialen Sicherung des Werkzeugschaftes 5 dadurch übernehmen, daß sie radial nach innen gegen die Aufnahmehülse 94 drückt und diese verformt und dadurch eine kraftschlüssige oder bei einer Verformung in die Kerbe 31 oder Ringnut eine formschlüssige Sicherung des Werkzeugschaftes 5 gegen ein axiales Verschieben bewirkt.
In den Fig. 12 und 13 sind weitere Ausführungsbeispiele für eine Zuführung des Kühl-, Spül- oder Behandlungsmediums zum Werkzeug 5 beschrieben, die ebenfalls bei allen vorbeschriebenen Ausgestaltungen realisierbar sind. Bei der Ausgestaltung nach Fig. 12 befindet sich das Werkzeug nach Fig. 10 oder 11 im Aufnahmeloch 27, wobei die Schraube 28 in die Kerbe 31 oder Ringnut einfaßt und eine axiale Sicherungsvorrichtung 100 für das Werkzeug 5 bildet. Außerdem erstreckt sich der axiale Kanalabschnitt 32b bis in den Bereich wenigstens einer Bearbeitungsfläche am Bearbeitungsabschnitt 5a oder zum dem Bearbeitungsabschnitt 5a abgewandten Stirnende des Werkzeugschaftes 25, wobei an diesem Austrittsende ein lösbarer Leitungsanschluß 96 für eine außenseitig neben dem Handstückschaft 4 verlaufende Zuführungsleitung 4e für das Kühl-, Spül- oder Behandlungsmedium vorgesehen ist. Das dem Bearbeitungsabschnitt 5d zugewandte Ende kann mit einem oder mehreren radialen oder schrägen Kanalzweigen 32c im Übergangsbereich zum Bearbeitungsabschnitt 5d oder in wenigstens einer Bearbeitungsfläche ausmünden, wie es bereits beschrieben worden ist.
Bei der Ausgestaltung gemäß Fig. 12 ist eine oder sind mehrere Mündungsöffnungen 97 der Zuführungsleitung um das Querloch 27 oder 95 verteilt angeordnet, die durch einen Umgehungskanal mit dem Schafthohlraum oder Zuführkanal 4a in Verbindung stehen, der sich axial längs durch den Handstückschaft 4 gemäß Fig. 1 erstrecken kann oder durch einen radialen Kanalzweig 4g und einem lösbaren Leitungsanschluß 96 mit der seitlich neben dem Schaft 4 verlaufenden Zuführungsleitung verbunden sein kann.
Es ist im Rahmen der Erfindung auch möglich, die Aufnahmehülse 94 in Verbindung mit der Kerbe 31 oder Ringnut im Werkzeugschaft 25 als axiale Sicherungsvorrichtung 100 und Verrastungsvorrichtung 101 auszubilden, wobei der Werkzeugschaft 25 mit geringem Bewegungsspiel in das Aufnahmeloch 27 einsteckbar ist und der Kerbe 31 oder Ringnut gegenüberliegend eine elastisch nachgiebige Verrastungsnase 102 vorgesehen ist, die in die Kerbe 31 oder Ringnut einfaßt und beim Ein- und Herausschieben des Werkzeugschaftes 25 manuell überdrückbar ist und beim Einschieben selbsttätig in die Kerbe 31 oder Ringnut expandiert.
Es ist im Rahmen der Erfindung möglich, die Verrastungsnase 102 als Vorsprung oder als Ring an die Innenwandung der Aufnahmehülse 94 anzuformen oder durch einen mit der Schraube 28 auf die Aufnahmehülse 94 erzeugten, radial einwärts gerichteten Druck nach innen auszubeulen. Die Festigkeit der Verrastungsvorrichtung 101 ist durch ein mehr oder weniger weites Einschrauben der Schraube 28 einstellbar.
Mittels der Schraube 28 läßt sich auch die Elastizität des Dämpfungselements 91 verändern und einstellen. Die größte Elastizität ist dann gegeben, wenn die Schraube 28 oder die Verrastungsnase 102 nur geringfügig gegen die Aufnahmehülse 94 oder den Schaft 25 drückt. Je mehr die Schraube 28 eingeschraubt wird und je größer der Anpreßdruck wird, desto geringer wird die Elastizität des Dämpfungselements 91 und umgekehrt. Deshalb bildet die Schraube 28 in Verbindung der Aufnahme des Schaftes 28 in der Aufnahmehülse 94 auch eine Einstellvorrichtung 105 zur Einstellung der Elastizität des Dämpfungselements 91.
Es läßt sich auch eine freie Drehbarkeit des Werkzeugs 5 um seine Längsmittelachse 10 in der Werkzeughalterung verwirklichen. Ein solches Drehgelenk 106 ist dann vorhanden, wenn der Werkzeugschaft 25 mit geringem radialem Bewegungsspiel im Aufnahmekanal 27 des Handstückschaftes 4 oder in der Aufnahmehülse 94 aufgenommen ist, so daß er darin frei drehbar ist und eine axiale Fixiervorrichtung vorhanden ist, die den Werkzeugschaft zwar axial fixiert, jedoch nicht radial einwärts gegen ihn drückt. Dies vermag die als Vorsprung oder als Ring ausgebildete Verrastungsnase 102 durch ein Einfassen in die Ringnut 31 mit Bewegungsspiel zu erfüllen. Es ist möglich, die Verrastungsnase 102 innen anzuformen oder mittels der Schraube 28 soweit aus dem elastischen Material der Aufnahmehülse 94 herauszudrücken, daß sie die vorgenannten Merkmale erfüllt.
Es ist im weiteren möglich, daß die Schraube 28 die Aufnahmehülse 94 in einem Loch durchfaßt und mit ihrem freien, vorzugsweise gerundeten Ende in die Ringnut 31 einfaßt.
Eine freie oder etwas gebremste Drehbarkeit des Werkzeugs 5 hat den Vorteil, daß mit dem Handstück und mit dem Werkzeug 5 beim Drehen um die Längsmittelachse 10 kein schädliches Drehmoment auf den Zahn oder auf die Behandlungsstelle ausgeübt werden kann, da das Werkzeug 5 durchdreht. Hierdurch wird einerseits der Zahn oder das Zahnfleisch oder der Kieferknochen oder die Behandlungsstelle und andererseits das Werkzeug 5 selbst vor Überlastungen und Beschädigungen geschützt. Dies ist nicht nur bei solchen Werkzeugen 5 von Vorteil, deren Bearbeitungsabschnitt 5d oder Bearbeitungskörper 14 eine unrunde Querschnittsform aufweisen, mit der das Drehmoment besonders markant auf die Behandlungsstelle ausgeübt werden kann, sondern auch eine runde Querschnittsform aufweisen, insbesondere wenn es sich um einen dünnen Bearbeitungsabschnitt handelt, der zum Brechen oder Verbiegen neigt, wie es insbesondere bei Wurzelkanalfeilen der Fall ist, wie sie in den Fig. 10 und 15 beispielhaft dargestellt sind. Solche Werkzeuge 5 sind insbesondere dann gefährdet, wenn sie in der auszuarbeitenden Kavität oder im Wurzelkanal festsitzen. Es eignen sich jedoch alle übrigen Ausführungsbeispiele der Haltevorrichtung 26 für Wurzelkanalfeilen.
Die erfindungsgemäße Drehbarkeit des Werkzeugs 5 um seine Längsmittelachse 10 in Verbindung mit der Schraube 28 bildet somit auch eine Überlast-Sicherungsvorrichtung 111, die aufgrund der einstellbaren Spannung eines vorzugsweise elastischen, radial einwärts gegen das Werkzeug 5 oder gegen den Werkzeugschaft 25 wirksamen Einstellelements, hier die Verrastungsnase 102, an das jeweils vorliegende, insbesondere durch die Festigkeit des Werkzeugs 5 vorgegebene Erfordernis anpaßbar ist.
Desweiteren bildet die Schraube 28 eine Drehpositon-Feststellvorrichtung 115 für das Werkzeug 5, die es ermöglicht das Werkzeug 5 in bestimmten Drehpositionen einzustellen, und die durch das Ein- und Ausschrauben der Schraube 28 in und außer Funktion bringbar ist.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 14, bei dem gleiche oder vergleichbare Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen sind, sind die axiale Sicherungsvorrichtung 100 und die Verrastungsvorrichtung 101 und ein Dämpfungselement 91 mit einer abgewandelten Einstellvorrichtung 105 für die Elastizität dem Handstück bzw. dem Handstückschaft 4 zugeordnet. Bei dieser Ausgestaltung ist die elastische Aufnahmehülse 94 zwischen einem Widerlager, hier in Form einer Stufenfläche 95a des Aufnahmelochs 95 und einem Einstellelement 105a axial komprimierbar und somit mehr oder weniger expandierbar, so das die Innenwandung des Aufnahmelochs 27 gegen den Werkzeugschaft 25 mehr oder weniger elastisch drückt und dadurch zum einen die Elastizität des Dämpfungsmittels 91 und zum anderen die Größe des Drehmomentes bestimmt, bei dem die ebenfalls integrierte Überlast-Sicherungsvorrichtung 111 in Funktion tritt und der Werkzeugschaft durchdrehen kann. Das Einstellelement kann durch eine in das Aufnahmeloch 95 eingeschraubte Handmutter mit Griffrillen gebildet sein. Die Verrastungsvorrichtung 101 ist durch eine innere elastische Verrastungsnase 102 in Form eines Vorsprungs oder Rings gebildet, der in vorbeschriebener Weise beim Ein- und Ausschieben des Werkzeugschaftes 25 überdrückbar ist.
Es ist auch vorteilhaft, die Werkzeughalterung mit einem Schwenkgelenk 118 auszubilden, in dem das Werkzeug 5 um eine im Bereich des Werkzeugschaftes 25 koaxial oder axparallel oder quer zum Handstückschaft 4 und quer zum Werkzeugschaft 25 verlaufende Schwenkachse gegen eine elastische Rückstellkraft schwenkbar ist. Anstelle einer Schwenkachse kann das Schwenkgelenk 118 auch um einen Schwenkpunkt 118a räumlich schwenkbar sein. In beiden Fällen ist das Schwenkgelenk 118 aufgrund der elastischen Rückstellkraft der Aufnahmehülse 94 jeweils mittenzentriert. Bei dieser Ausgestaltung vermag das Werkzeug 5 seitlich auszuweichen, wodurch es weniger bruchgefährdet ist. Diese Ausgestaltung eignet sich sehr vorteilhaft für Bearbeitungen im seitlichen Bereich des Zahns und Zahnhalses, wie es bei seitlichen Kavitäten oder Kronenpräparationen der Fall ist. Bei den vorliegenden Ausführungsbeispielen wird das Schwenkgelenk 118 durch die elastische Aufnahmehülse 94 gebildet, die ein Schwenken gegen ihre elastische Rückstellkraft ermöglicht. Dabei läßt sich durch ein mehr oder weniger weites Einschrauben der Schraube 28 oder des Einstellelements 105a die Rückstellkraft des Gelenks 118 verringern oder vergrößern.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 15, bei dem gleiche oder vergleichbare Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen sind, ist dem Werkzeughalter mit einem Drehgelenk 106 eine Feststellvorrichtung 121 zugeordnet, die die freie Drehbarkeit aufhebt, wenn die seitliche Belastung auf das Werkzeug 5 eine vorbestimmte Kraft übersteigt. Diese Ausgestaltung ist ebenfalls insbesondere bei Bearbeitungen im seitlichen Zahnbereich einschließlich Zwischenzahnbereich von Vorteil, wie es auch bei einer Kronenpräparation der Fall ist. Soll z. B. das Werkzeug 5 nicht durch Drehen ausweichen können, dann läßt sich durch Einschaltung der Feststellvorrichtung 121 das Drehgelenk 106 verstarren, so daß das Werkzeug 5 nicht ausweichen kann und in der jeweiligen Drehstellung spanabhebende Arbeiten verrichten kann. Bei der Ausgestaltung nach Fig. 15 wird dies dadurch erreicht, daß in einem radialen Abstand c um das Werkzeug 5 herum ein erster Feststellring 122 am Werkzeughalter, hier am Handstückschaft 4, angeordnet ist, der bei einer seitlichen Schwenkung des Werkzeugs 5 mit einem gegenüberliegenden zweiten Peststellring 123 des Werkzeugs 5, hier an seinem Schaft 25, kraftschlüssig aufgrund von Reibung oder formschlüssig aufgrund eines Zahneingriffs in Eingriff kommt und dadurch las Werkzeug 5 am Drehen hindert.
Es ist im Rahmen der Erfindung möglich und je nach Form und Zweck des Werkzeugs 5 vorteilhaft, die Feststellvorrichtung 121 so auszugestalten, daß die Drehbarkeit bei einer bestimmten axialen Werkzeugbelastung blockiert bzw. aufgehoben wird. In diesem Falle ist dem Feststellring 123 auf seiner dem Bearbeitungskörper 114 abgewandten Seite, auf der er ebenfalls kraft- oder formschlüssig als Feststellring 123a ausgebildet ist, im axialen Abstand d ein Feststellring 122a angeordnet mit dem er bei einer axialen Verschiebung sperrend zusammenwirkt.
Die Ausgestaltung nach Fig. 14 unterscheidet sich bezgl. der Ausbildung des Dämpfungselements 91 vom vorbeschriebenen Ausführungsbeispiel dahingehend, daß die Aufnahmehülse 94 aus elastischem Material Teil des Werkzeugs 5 ist und fest auf dessen Schaft 25 sitzt, z. B. anvulkanisiert ist oder angeklebt ist. Es bildet somit einen festen Bestandteil des Werkzeugs 5. Mit dieser Aufnahmehülse 94 ist der Werkzeugschaft 25 in das Aufnahmeloch 95 im Handstückschaft 4 mit Bewegungsspiel oder leichtgängig einsteckbar und axial sicherbar, bei der vorliegenden Ausgestaltung mittels der Schraube 28, die in eine Kerbe 31 oder vorzugsweise einer Ringnut in der Mantelfläche der Aufnahmehülse 94 einfaßt. Auch bei diesem Ausführungsbeispiel ist eine axiale Sicherungsvorrichtung 100 in Form einer Verrastungsvorrichtung 101, eine Einstellvorrichtung zur Einstellung der Elastizität des Dämpfungselements 91, eine Überlast- Sicherungsvorrichtung 111, eine Drehposition- Feststellvorrichtung 115 und ein Schwenkgelenk 118 vorhanden, wie es bereits vorbeschrieben ist.
Das Werkzeug 5 nicht nur nach den Ausführungsbeispielen gemäß Fig. 1 bis 9 sondern auch nach den Ausführungsbeispielen gemäß Fig. 10 bis 16 eignet sich zur Ausarbeitung einer Kavität im seitlichen oder approximalen Bereich des Zahns, wobei die dem Zahn abgewandte Seitenfläche des Werkzeugs 5 glatt ausgebildet ist, um bei der Verwendung des Werkzeugs 1 im approximalen Bereich den Nachbarzahn nicht zu verletzten. Dieses Werkzeug 5 ist dazu eingerichtet, im approximalen Bereich von oklusal her und im übrigen Seitenbereich des Zahns 35 von der Seite her in den Zahn eingearbeitet zu werden. Die zugehörigen seitlichen Arbeitsflächen des Bearbeitungsabschnitts 5d sind in der jeweiligen Einarbeitungsrichtung konvergent ausgebildet, um den Bearbeitungsabschnitt 5 aus der eingearbeiteten Kavität leicht herausziehen zu können.
Im Rahmen der Erfindung ist es möglich und vorteilhaft, als Behandlungsmittel eine Flüssigkeit zu verwenden, in der sich eine Suspension mit kleinen harten und abrasiven Partikeln befindet zwecks Leistungssteigerung der spanabhebenden bzw. abrasiven Bearbeitung.
Auch bei den Ausgestaltungen nach Fig. 3 und folgende kann das Werkzeug 5 den Winkelkanal 32a, 32b oder der Schaft 25 den Kanal 32a1 für das Kühl-, Spül- oder Behandlungsmedium aufweisen.
Der Abstand a des Werkzeugs 5 vom Scheitel 51 der Abwinkelung kann kleiner oder größer als der Abstand b zwischen der Abwinkelung und der Griffhülse 1 sein. Vorzugsweise beträgt der Abstand a etwa 1 bis 3 cm, insbesondere etwa 1 bis 2 cm.
Der Schwingungserzeuger 2 erzeugt kurzhubige Schwingungen im Sinne einer Vibration mit einer vorzugsweise im Schall- oder Ultraschallbereich liegenden Frequenz, wobei die Schwingungen bzw. Amplituden quer oder längs linear oder auch räumlich gerichtet sein könne. Epsilonförmige oder kreisförmige räumliche Schwingungen haben sich ebenfalls als vorteilhaft erwiesen. Bei der vorliegenden Ausgestaltung kann je nach Arbeitsrichtung quer oder längs des Handstücks die Hauptrichtung solcher Schwingungen quer oder längs des Schaftes 4 verlaufen.
Es ist außerdem vorteilhaft, das Handstück mit einem Schwingungserzeuger 2 auszurüsten, dessen Leistung und/oder Frequenz einstellbar ist, um beim Einsatz unterschiedlicher Werkzeuge 5 und/oder Schaftteile 4c ein günstiges Verhältnis zwischen den Schwingungen und der jeweiligen Masse zu erreichen. Dabei kann die Einstellbarkeit stufenlos oder in Stufen vorgesehen sein. Zur Einstellbarkeit kann ein manuell zu betätigendes Betätigungsglied am Handstück, insbesondere an der Griffhülse 1, vorgesehen sein.
Die Erfindung und die vorbeschriebenen Ausgestaltungen sind auch für ein sogenanntes Labor-Handstück zum Bearbeiten von Prothesen oder Muster von Teilen des menschlichen oder tierischen Körpers in einem medizinischen oder dentalmedizinischen Labor vorteilhaft.

Claims (19)

1. Medizinisches oder dentalmedizinisches Werkzeug (5) zur spanabhebenden oder abrasiven Bearbeitung von vorzugsweise Körpergewebe, insbesondere zur Aufbereitung eines Kanals oder Wurzelkanals (35a) eines Zahns (35), bestehend aus einem Bearbeitungsabschnitt (5a), von dessen einem Ende sich ein Werkzeugschaft (25) erstreckt, mit dem das Werkzeug (5) mit einem Halter eines Handstücks verbindbar ist, in dem ein Schwingungsantrieb angeordnet ist, mit dem der Halter mit dem darin gehaltenen Werkzeug (5) oszillierend antreibbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Bearbeitungsabschnitt (5a) und dem Werkzeugschaft (25) ein Dämpfungsmittel (91) angeordnet ist.
2. Medizinisches oder dentalmedizinisches Handstück zur spanabhebenden oder abrasiven Bearbeitung vorzugsweise von Körpergewebe, mit einer Befestigungsvorrichtung (26) zum Befestigen eines Werkzeugs (5) am Handstück, und mit einem Antrieb (2) für eine oszillierende Bewegung des Werkzeugs (5), dadurch gekennzeichnet, daß in der Antriebsverbindung für das Werkzeug (5) ein Dämpfungsmittel (91) angeordnet ist.
3. Werkzeug oder Handstück nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Dämpfungsmittel (91) aus elastisch verformbarem Material besteht, insbesondere Kunststoff oder Gummi.
4. Werkzeug oder Handstück nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Werkzeug (5) oder die Antriebsverbindung zweiteilig ausgebildet ist und die beiden Teile (92, 93; 4, 94) durch das Dämpfungsmittel (91) miteinander verbunden sind.
5. Werkzeug nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Dämpfungsmittel (91) im Bereich des Werkzeugschaftes (25) angeordnet ist.
6. Werkzeug nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Werkzeugschaft (25) aus einem Schaftkern (93) und dem den Schaftkern (93) umgebenden und mit dem Schaftkern (93) z. B. fest oder formschlüssig oder kraftschlüssig verbundenen Dämpfungselement (91) gebildet ist.
7. Werkzeug nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaftkern (9) die Form eines Stiftes und das Dämpfungselement (91) die Form einer darauf sitzenden, gegebenenfalls stirnseitig geschlossenen Hülse aufweist.
8. Werkzeug nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Dämpfungselement (91) eine Schaftschale (92) aus einem härteren Material aufweist als das Dämpfungselement (91).
9. Werkzeug nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaftschale (92) aus Metall besteht.
10. Werkzeug nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Werkzeugschaft (25) an seiner Mantelfläche eine Ausnehmung (31) aufweist, die vorzugsweise Ringform hat.
11. Handstück nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß es einen vorragenden Schaft (4) aufweist, und die Befestigungsvorrichtung im vorderen Endbereich des Schaftes (4) angeordnet ist.
12. Handstück nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Dämpfungselement (91) durch eine Buchse (94) gebildet ist, in die der Werkzeugschaft (25) einsteckbar und fixierbar ist.
13. Handstück nach Anspruch 12, gekennzeichnet durch, ein quer zur Buchse (94) gerichtetes Fixier- oder Klemm- oder Schraubelement zur Fixierung des Werkzeugschaftes (25) in der Buchse (94).
14. Handstück nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsvorrichtung (26) durch eine Schnellschlußverbindung (45) gebildet ist.
15. Handstück nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß am Handstückschaft (4) ein Druckglied (46) längs verschiebbar gelagert ist, das durch eine manuell oder mittels eines Untersetzungsgetriebes (56) überdrückbare Federkraft gegen den Werkzeugschaft (25) gespannt ist.
16. Handstück nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckglied (46) durch eine Hülse (46a) gebildet ist, die auf dem Handstückschaft (4) verschiebbar gelagert ist.
17. Handstück nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß im Werkzeugschaft (25) eine Vertiefung für den Eingriff des Druckgliedes (46) vorgesehen ist.
18. Handstück nach einem der Ansprüche 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen einem Befestigungselement, insbesondere dem Druckglied (46), und dem Werkzeugschaft (25) eine Formschlußverbindung vorgesehen ist zur axialen Fixierung des Werkzeugschafts (25) am Befestigungselement.
19. Handstück nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Befestigungsvorrichtung (26) eine Überlastsicherungs-Kupplung (55) zugeordnet ist, die den Werkzeugschaft (25) bei Überlastung freigibt.
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