DE19735651C1 - Verfahren zur berührungslosen Energie- und Signalübertragung an Textilmaschinen, insbesondere Zwirnmaschinen sowie Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents
Verfahren zur berührungslosen Energie- und Signalübertragung an Textilmaschinen, insbesondere Zwirnmaschinen sowie Einrichtung zur Durchführung des VerfahrensInfo
- Publication number
- DE19735651C1 DE19735651C1 DE19735651A DE19735651A DE19735651C1 DE 19735651 C1 DE19735651 C1 DE 19735651C1 DE 19735651 A DE19735651 A DE 19735651A DE 19735651 A DE19735651 A DE 19735651A DE 19735651 C1 DE19735651 C1 DE 19735651C1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- air gap
- transformer
- carrier signal
- frequency
- component
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Fee Related
Links
- 230000008054 signal transmission Effects 0.000 title claims description 12
- 239000004753 textile Substances 0.000 title claims description 8
- 238000004804 winding Methods 0.000 claims description 31
- 238000000034 method Methods 0.000 claims description 29
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 claims description 25
- 238000011156 evaluation Methods 0.000 claims description 11
- 229910000859 α-Fe Inorganic materials 0.000 claims description 6
- 230000001939 inductive effect Effects 0.000 claims description 3
- 239000012811 non-conductive material Substances 0.000 claims description 3
- 238000007383 open-end spinning Methods 0.000 claims description 3
- 238000001514 detection method Methods 0.000 claims description 2
- 235000008694 Humulus lupulus Nutrition 0.000 claims 4
- 230000001960 triggered effect Effects 0.000 claims 2
- 108090000623 proteins and genes Proteins 0.000 claims 1
- 238000009987 spinning Methods 0.000 description 6
- 238000012546 transfer Methods 0.000 description 5
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 4
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 3
- 238000001816 cooling Methods 0.000 description 3
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 description 3
- 238000013461 design Methods 0.000 description 3
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 3
- 230000005291 magnetic effect Effects 0.000 description 3
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 230000002457 bidirectional effect Effects 0.000 description 2
- 230000008878 coupling Effects 0.000 description 2
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 description 2
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 description 2
- 238000011161 development Methods 0.000 description 2
- 230000018109 developmental process Effects 0.000 description 2
- 239000000463 material Substances 0.000 description 2
- 238000012935 Averaging Methods 0.000 description 1
- 239000000969 carrier Substances 0.000 description 1
- 238000005266 casting Methods 0.000 description 1
- 238000005336 cracking Methods 0.000 description 1
- 238000002474 experimental method Methods 0.000 description 1
- 239000003302 ferromagnetic material Substances 0.000 description 1
- 239000002657 fibrous material Substances 0.000 description 1
- 230000036039 immunity Effects 0.000 description 1
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 1
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 239000003381 stabilizer Substances 0.000 description 1
- 230000002123 temporal effect Effects 0.000 description 1
- 238000012549 training Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01H—SPINNING OR TWISTING
- D01H1/00—Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously
- D01H1/14—Details
- D01H1/20—Driving or stopping arrangements
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01H—SPINNING OR TWISTING
- D01H7/00—Spinning or twisting arrangements
- D01H7/02—Spinning or twisting arrangements for imparting permanent twist
- D01H7/86—Multiple-twist arrangements, e.g. two-for-one twisting devices ; Threading of yarn; Devices in hollow spindles for imparting false twist
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)
- Arrangements For Transmission Of Measured Signals (AREA)
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur
berührungslosen Energie- und Signalübertragung an Textil
maschinen, insbesondere Zwirnmaschinen mit den Merkmalen
aus dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1, sowie eine
Einrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens mit den
Merkmalen aus dem Oberbegriff des Patentanspruchs 11.
Ein Verfahren sowie eine Einrichtung mit den dort aufge
führten Merkmalen ist bekannt und in DE-PS 15 10 854 für
eine Zwirnmaschine beschrieben. Bei der bekannten Einrich
tung erfolgt die Energieübertragung zwischen der stationär
angeordneten Primärseite und der gleichfalls stationär ange
ordneten Sekundärseite eines Transformators, wobei zwischen
den beiden Transformatorhälften der Fadenballon hindurch
läuft. Genauere Angaben zur Ausführung des Transformators
sind in dieser Druckschrift nicht angegeben. Die beschrie
benen Ausführungsbeispiele zeigen aber, daß der Transfor
mator ausschließlich zur Übertragung kleiner Leistungen
geeignet ist. Hierauf deutet schon die Verwendung von
Eisen-Spulenkernen bei Übertragungsfrequenzen von mehr
1000 Hz hin. Bei höheren Leistungen, also Leistungen ober
halb 50 W wären die aufgrund der hohen Ummagnetisierungs
verluste auftretenden Verlustleistungen ohne aufwendige
zusätzliche Kühlungsmaßnahmen nicht mehr abführbar. Ein
weiterer Nachteil der bekannten Anordnung besteht darin,
daß aufgrund der analogen Steuerung der beschriebenen
Funktionseinheiten (Veränderung der Primärspannung des
Transformators) mehrere Transformatoreinheiten erforderlich
sind, sobald mehrere Funktionseinheiten (z. B. Bremse und
Motor) gesteuert werden sollen. Ein weiterer, prinzipieller
Nachteil eines analogen Steuerverfahrens besteht darin,
daß hochpräzise Steuerungen z. B. genaue Drehzahlsteuerungen
von Motoren nicht realisierbar sind, da insbesondere bei
großem Luftspalt die Toleranzen von Wicklungsausführung
und Luftspalteinstellung mit vertretbarem Aufwand nicht
ausreichend genau eingehalten werden können und eine
Datenübertragung z. B. durch Sollwertvorgabe nicht möglich
ist.
Eine berührungslose Übertragung von Signalen und elek
trischer Energie ist auch in EP-0 525 495 A1 beschrieben.
Bei dieser bekannten Anordnung wird eine axiale Transfor
mator-Anordnung mit einer Primärwicklung und einer Sekun
därwicklung sowie einem Kern aus ferromagnetischem Material
verwendet, bei dem zur zusätzlichen, kontaktlosen Über
tragung von Wechselsignalen im unmittelbaren Bereich der
Primärwicklung und der Sekundärwicklung mindestens ein
Sender und mindestens ein Empfänger angeordnet sind, die
wechselweise an eine Sender- und an eine Empfangselektronik
anschließbar, als flächige Antennen ausgebildet und mit
der Primärwicklung, der Sekundärwicklung und/oder dem Kern
des Transformators zu einer Baueinheit zusammengefaßt sind.
Dabei können die Primärwicklung und die Sekundärwicklung
des Transformators relativ zueinander verdrehbar angeordnet
sein. Durch die Verwendung von zwei derartigen, als Axial
übertrager ausgebildeten, bekannten Transformatoren wäre
es prinzipiell möglich, bei einer Textilmaschine eine
Energie- und Signalübertragung von einem ersten stationären
Bauteil durch ein drehbares Bauteil hindurch zu einem
zweiten stationären Bauteil zu übertragen. Bei den bei
Textilmaschinen auftretenden zum Teil sehr hohen Drehzahlen
(< 10.000 Upm) läßt sich jedoch keine betriebssichere Kon
struktion erzielen. Experimente mit derartigen Anordnungen
zeigen immer wieder die technischen Grenzen bedingt durch
die mangelnde Fliehkraftfestigkeit des spröden und zur
Rißbildung neigenden Ferritmaterials. Dies gilt auch dann,
wenn der Transformator als Radialübertrager ausgebildet ist.
Weiterhin erfolgt bei diesen bekannten Anordnungen die
Signalübertragung parallel zur Energieübertragung auf ge
trennten Wegen über zusätzliche Wicklungen oder über, als
Antennen ausgebildete, zusätzliche induktive oder kapazi
tive Koppelelemente. Falls zusätzliche Wicklungen ver
wendet werden, führt dies zu unerwünscht großem Bauraum.
Bei Anordnung von Antennen werden zur Leistungs- und
Datenübertragung üblicherweise unterschiedliche Träger
frequenzen verwendet, daß heißt, die Energieübertragung
erfolgt üblicherweise im kHz-Bereich, während die Signal
übertragung im MHz-Bereich erfolgt. Der hierzu erforder
liche Aufwand an Bauelementen führt zu erhöhten Kosten,
die insbesondere bei im Textilmaschinenbau üblichen
Vielstellenmaschinen nicht zu vertreten sind.
Auch die DE 41 25 145 A1 betrifft eine Einrichtung zur
berührungslosen Übertragung von elektrischer Energie und
Wechselsignalen mit einer axialen Transformatoranordnung mit
Primär- und Sekundärwicklung und einem Kern aus ferromag
netischem Material, bei der im unmittelbaren Bereich der
Primärwicklung und der Sekundärwicklung mindestens ein
Sender und ein Empfänger angeordnet sind, die als flächige
Antennen ausgebildet sind, wobei Primärwicklung und Sekun
därwicklung zusammen mit den zugeordneten Antennen gegen
einander verschiebbar oder verdrehbar ausgebildet sein
können. Bezüglich der Verwendung einer derartigen Einrich
tung zur Energie- und Signalübertragung an einer Textil
maschine gilt das zur vorgenannten Druckschrift gesagte.
Aus der DE 195 45 220 A1 ist eine Anordnung zum kontakt
losen Übertragen von Signalen zwischen gegeneinander linear
bewegbaren Fahrzeugteilen bekannt, die insbesondere zur
Übertragung von Energie- und Steuersignalen zwischen der
Karosserie eines Fahrzeugs und dem Fahrer- oder Beifahrer
sitz gedacht ist. Die Anordnung weist einen Übertrager auf,
dessen Primär- und Sekundärwicklung in getrennten Schalen
kernen liegen, die als aneinander entlanggleitende Schienen
ausgebildet sind, welche solche Profile besitzen, daß sie
zusammen einen geschlossenen Kreis für den magnetischen
Fluß zwischen der Primär- und der Sekundärwicklung
bilden. Mit dieser Anordnung ist jedoch eine Energie- und
Signalübertragung an einer Textilmaschine durch ein dreh
bares Bauteil hindurch nicht möglich.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren der
im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angegebenen Art so
auszugestalten, daß über einen Luftspalt hinweg durch den
mindestens ein Bauteil bzw. ein Fadenballon bewegt wird,
vom ersten stationären Bauteil, z. B. dem Maschinengestell
einer Zwirnmaschine, zu dem zweiten stationären Bauteil, z. B.
einer Zwirnspindel, elektrische Energie und Signale derart
übertragen werden können, daß folgende Bedingungen erfüllt
sind:
- 1. Es können beliebig viele Funktionselemente des von dem bewegten Bauteil umschlossenen zweiten stationären Bauteils gesteuert werden;
- 2. das bewegte Bauteil kann mit hoher Drehzahl (z. B. mehr als 10.000 Upm) rotieren;
- 3. es ist eine Energieübertragung mit Leistungen < 50 W über einen relativ großen Luftspalt (< 1 mm) möglich;
- 4. es ist eine bevorzugt unidirektionale alternativ auch bidirektionale Datenübertragung ohne zu sätzliche, als Antennen ausgebildete induktive bzw. kapazitive Koppelelemente möglich.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß mit den
Merkmalen aus dem kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs
1. Vorteilhafte Weiterbildungen des Verfahrens sind in den
abhängigen Ansprüchen 2 bis 9 beschrieben. Eine Einrichtung
zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens ist Gegen
stand des Anspruchs 10. Vorteilhafte Weiterbildungen dieser
Einrichtung sind in den abhängigen Ansprüchen 11 bis 19
beschrieben.
Der Grundgedanke der Erfindung besteht darin, Energie und
Daten- bzw. Steuersignale mittels eines gemeinsamen Träger
signals zu übertragen, dem die zu übertragenden Signale als
Frequenzmodulation aufgeprägt werden, wobei die Auswertung
der auftretenden Frequenzsprünge zu einem bitseriellen
Datenstrom führt, die zu Datenbytes bzw. -worten zusammen
gefaßt werden und somit beliebig viele Steuerbefehle und/oder
Sollwertvorgaben für beliebig viele Funktionselemente
ermöglichen.
Als im zweiten stationären Bauteil angeordnete Funktions
elemente kommen außer Fadenbremsen, Zwirnflügelbremsen
und dergleichen auch Motoren in Frage, die beispielsweise
zum Antrieb von Spinnaggregaten dienen, welche in einer
Zwirnspindel innerhalb des vom Fadenballon definierten
Raumes angeordnet sind. Derartige Vorrichtungen dienen zur
Herstellung eines Zwirns in einem integrierten Spinn-Zwirn-
Prozeß und sind beispielsweise in DE 43 31 801 C1 beschrie
ben.
Die Einrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen
Verfahrens beruht auf der Erkenntnis, daß eine Übertragung
der geforderten Leistung nur möglich ist, wenn der ver
wendete Transformator in ganz besonderer Weise an die
vorausgesetzten Bedingungen angepaßt ist. Die Merkmale
des zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens
geeigneten Transformators sind in Anspruch 10 beschrieben,
wobei besonders vorteilhafte Ausführungsformen Gegenstand
der abhängigen Ansprüche 11 bis 17 sind. Mit einer derar
tigen Ausbildung und Anordnung von Primär- und Sekundärteil
des Transformators ist es möglich, höhere Leistungen bei
minimierter Scheinleistungsaufnahme und geringen
Ummagnetisierungsverlusten zu übertragen, ohne daß zusätz
liche Kühlmaßnahmen notwendig werden.
Im folgenden werden anhand der beigefügten Zeichnungen
Ausführungsbeispiele für das erfindungsgemäße Verfahren
sowie Einrichtungen zu dessen Durchführung näher erläutert.
In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 in einer stark schematisierten Schnittdarstellung
eine Zwirnspindel mit geführtem Fadenballon und
zwei innerhalb der Zwirnspindel angeordneten Spinn
aggregaten, zu denen aus dem Außenraum Energie und
Signale übertragen werden;
Fig. 2 in einer Darstellung analog Fig. 1, eine Zwirn
spindel mit freiem Fadenballon und zwei vom Außen
raum her mit Energie und Signalen versorgten Spinn
aggregaten;
Fig. 3 im Horizontalschnitt die Ausbildung des Transforma
tors zur Energie- und Signalübertragung bei den
Zwirnspindeln nach Fig. 1 und 2;
Fig. 4 in einem Prinzipschaltbild die elektrischen Bauele
mente der Einrichtung zur Energie- und Signalüber
tragung bei den Zwirnspindeln nach Fig. 1 oder 2;
Die Fig. 5A bis 5C erläutern in Zeitdiagrammen ein Aus
führungsbeispiel für ein bitserielles Übertragungs
verfahren von Signalen mittels Frequenzmodulation.
Fig. 1 zeigt in stark schematisierter Darstellung eine
Doppeldraht Zwirnspindel 1 der Bauart, wie sie beispiels
weise in DE 43 31 801 C1 dargestellt und beschrieben ist.
Die Spindel besitzt ein Außengehäuse 2, in dem eine Spin
delrotorscheibe 3 drehbar gelagert ist, die einen Faden
leitkanal 3.1 aufweist und über einen Wirtel 3.4 antreib
bar ist. Am Außenumfang der Spindelrotorscheibe 3 ist als
Fadenleitelement ein Ballonbegrenzer 3.2 befestigt. In das
innere Ende des Fadenleitkanals 3.1 mündet als ein Teil der
Spindelhohlachse ein an seinem unteren Ende abgebogenes
Fadenführungsrohr 3.3. Oberhalb der Spindelrotorscheibe 3
ist unter Zwischenschalten eines Lagers 8.1 eine Kammer 8
gegen Drehung gesichert gelagert, die vorzugsweise die Form
eines Zylinders hat, und einen Boden 8.2, eine Außenwand 8.3
und einen nicht dargestellten abnehmbaren Deckel umfaßt.
Innerhalb dieser Kammer 8 sind zwei Rotor-Spinnvorrichtungen
R1 und R2 untergebracht, deren Spinnrotoren jeweils von
Elektromotoren 4 und 5 angetrieben werden. Die Elektromo
toren 4 und 5 sind über Leitungen 4.1. bzw. 5.1 mit einer
elektronischen Baugruppe 7 verbunden, die auf dem Boden 8.2
der Kammer 8 angeordnet ist. Die elektronische Baugruppe 7
ist an den Sekundärteil 6.2 eines Transformators 6 ange
schlossen, dessen Primärteil 6.1 in der Wand des Außen
gehäuses 2 fest angeordnet ist.
Es wird darauf hingewiesen, daß in den Fig. 1 und 2
alle für die Speisung und Ansteuerung der Elektromotoren
4 und 5 unwesentlichen Teile der Zwirnspindel weggelassen
sind.
Im Betrieb wird den Rotor-Spinnvorrichtungen R1 und
R2 in nicht eigens dargestellter Weise aufgelöstes Faser
material von außen durch den Fadenballon hindurch zugeführt.
Die innerhalb der Spinnrotoren nach dem üblichen Open-End-
Verfahren hergestellten Spinnfäden werden aus den oben
offenen Spinnrotoren nach oben hin abgezogen und in nicht
eigens dargestellter Weise in einem Vereinigungspunkt zu
sammengeführt, von wo aus sie entsprechend dem Doppeldraht-
Prinzip zu einem Zwirn vereinigt werden, indem sie axial
durch die Doppeldraht-Zwirnspindel entlang der Spindelachse
abgezogen und nach dem Austritt aus dem radial verlaufenden
Fadenleitkanal 3.1 unter Bildung eines Fadenballons bis
zu einem in der Verlängerung der Spindelhohlachse liegenden,
nicht dargestellten Zentrierpunkt abgezogen und von da aus
üblicherweise zu einem Fadenaufwickelaggregat weitergeführt
werden.
Einzelheiten hierzu sind der DE 43 31 801 C1 zu ent
nehmen.
In Fig. 2 ist eine andere Ausführungsform einer Zwirn
spindel dargestellt, die sich von der Ausführungsform
nach Fig. 1 lediglich dadurch unterscheidet, daß hier
mit einem freien Fadenballon gearbeitet wird und somit
der mit der Spindelrotorscheibe verbundene Ballonbegrenzer
entfällt. In Fig. 2 sind die der Ausführungsform nach
Fig. 1 entsprechenden Bauteile mit den gleichen Bezugs
ziffern bezeichnet, die jeweils mit einem Apostroph-Strich
versehen sind. Bezüglich des Aufbaus der Spindel wird daher
auf die Beschreibung zur Fig. 1 verwiesen.
In beiden Ausführungsformen wird die elektrische Energie
zum Antrieb der Elektromotoren 4 und 5 bzw. 4' und 5' über
den Transformator 6 bzw. 6' zugeführt. Weiterhin werden
Signale zur Ansteuerung der beiden Elektromotoren ebenfalls
über den Transformator 6 bzw. 6' zugeführt. Dies wird weiter
unten näher erläutert.
In Fig. 3 ist in gegenüber den Fig. 1 und 2 leicht
vergrößerter Weise die Anordnung des Transformators 6 an
der Zwirnspindel, die hier nur gestrichelt angedeutet ist,
dargestellt. Der Primärteil des Transformators 6 ist in
der Wand 3.2 des stationären Außengehäuses angeordnet,
während der sekundäre Teil 6.2 in der ebenfalls stationären
Wand 8.3 der Kammer 8 angeordnet ist. Zwischen diesen
beiden stationären Wänden liegt ein Luftspalt 9, dessen
Breite so bemessen ist, daß der Fadenballon und bei der
Ausführungsform nach Fig. 1, auch der Ballonbegrenzer durch
ihn hindurchbewegt werden können.
Der Primärteil 6.1 des Transformators 6 besitzt eine Primär
wicklung 6.11, die auf einen Spulenkörper 6.13 aufgewickelt
ist, sowie einen vorzugsweise als U-Kern oder E-Kern ausge
bildeten Ferritkern. Der Sekundärteil besitzt eine Sekundär
wicklung 6.21, die auf einen Spulenträger 6.23 aufgewickelt
ist, sowie einen vorzugsweise als U-Kern oder als E-Kern
ausgebildeten Ferritkern 6.22. Die beiden Kerne sind
axial aufeinander ausgerichtet und im Abstand der Breite
des Luftspalts 9 voneinander angeordnet. Wie Fig. 3 zu ent
nehmen, sind die beiden Ferritkerne 6.12 und 6.22 im Hin
blick auf die Länge ihrer Schenkel und die Ausbildung der
Stirnflächen der Schenkel an die Kontur des Luftspalts 9
angepaßt und folgen dessen Krümmung. Der gegenseitige Ab
stand der äußeren Schenkel jedes der Kerne 6.12 und 6.22
ist um ein mehrfaches (vorzugsweise < 4) größer als die
Breite, vorzugsweise < 2 mm, des Luftspalts 9. Da die
zwischen Primär- und Sekundärseite des Transformators
6 rotierende Einheit aus einem elektrisch nicht leitenden
Material bestehen muß, besitzt bei der Ausführungsform nach
Fig. 1 der Ballonbegrenzer 3.2 in dem durch den Transfor
mator 6 hindurchlaufenden Abschnitt ein Fenster 3.21, daß
mit einem Kunststoffmaterial verschlossen ist.
Es ist weiterhin aus Fig. 3 ersichtlich, daß sowohl am
Primärteil 6.1 als auch am Sekundärteil 6.2 die Wicklungen
6.11 bzw. 6.21 so angeordnet sind, daß ihre an den Luft
spalt 9 angrenzenden Teile ebenfalls an die Kontur des
Luftspalts angepaßt sind und seiner Krümmung folgen. Auf
diese Weise sind die Wicklungen 6.11 und 6.22 bis auf den
geringst möglichen Abstand an den Luftspalt 9 herangeführt.
Darüberhinaus ist die Sekundärwicklung 6.21 noch so ausge
bildet, daß ihre vom Luftspalt 9 abgewandten Teile eben
falls an die Kontur des Luftspalts 9 angepaßt sind und im
wesentlichen seiner Krümmung folgen. Dies wird durch einen
mit Schrägflächen versehenen Teil 6.24 des Spulenträgers
erreicht.
Die Übertragung der elektrischen Energie erfolgt im mitt
leren Frequenzbereich (10 bis 30 kHz), um akzeptable Bau
größen realisieren zu können. Durch die Verwendung von
Ferritkernen wird erreicht, daß die Ummagnetisierungsver
luste gering sind, und auch bei höheren Leistungen keine
zusätzlichen Kühlmaßnahmen erforderlich sind. Es konnten
beispielsweise folgende Leistungsdaten erzielt werden:
Breite des Luftspalts: 4,5 mm
Wirkungsgrad: 93%
Übertragbare Leistung: ca. 400-500 W
Benötigte Scheinleistung: ca. 2.500 VA
Wirkungsgrad: 93%
Übertragbare Leistung: ca. 400-500 W
Benötigte Scheinleistung: ca. 2.500 VA
Selbstverständlich ist es möglich, bei der Ausbildung des
Transformators 6 auf den Spulenkörper als Wicklungsträger
zu verzichten, wobei eine vorgefertigte, fixierte Spule
unmittelbar durch Vergießen am Kern befestigt wird.
Da über den Transformator 6 außer der zum Antrieb der
Elektromotoren 4 und 5 benötigten elektrischen Energie
auch Daten zur Sollwertvorgabe des Motorbetriebes übertragen
werden sollen, wird im folgenden diese Datenübertragung
anhand der Fig. 4, sowie 5A bis 5C erläutert.
Fig. 4 zeigt in einem Prinzipschaltbild die Schaltung zur
Zuführung der elektrischen Energie, sowie der Signale aus
dem Außenraum über den Transformator 6 in den Innenraum der
Zwirnspindel 1 bzw. 1'.
Die einzige Wicklung des Primärteils 6.1 des Transformators
6 ist an den Ausgang einer Steuereinheit 10 angeschlossen,
der außer der Netzspannung in nicht näher dargestellter
Weise Steuersignale (z. B. Start, Stop, Solldrehzahl) zuge
führt werden. In dieser Steuereinheit 10 wird dem hier
generiertem Trägersignal, das eine Frequenz zwischen
10 und 30 kHz aufweisen kann und das zur Energieübertra
gung dient, zugeordnet zu den Steuersignalen eine steuer
signalspezifische Frequenzmodulation aufgeprägt. Das
entstandene frequenzmodulierte Signal wird vom Primärteil
6.1 des Transformators 6 auf den Sekundärteil 6.2 über
tragen. Es erfolgen also sowohl die Energieübertragung,
als auch die Datenübertragung über die gleiche Wicklung
des Primärteils und des Sekundärteils.
Der Sekundärteil 6.2 ist über eine Gleichrichterbrücke 11
und gegebenenfalls eine Spannungsstabilisierung 12 an die
Energieeingänge von Bauteilen angeschlossen, die in Fig.
4 als "Funktionselement 1" und "Funktionselement N" bezeich
net sind, und im vorliegenden Beispiel durch die beiden
Elektromotoren 4 und 5 repräsentiert sind. Selbstverständ
lich können hier auch noch weitere Funktionselemente der
Zwirnspindel angeschlossen sein. Weiterhin ist der Sekundär
teil 6.2 des Transformators 6 über einen als Spannungskom
parator geschalteten Verstärker 13 an die als "Auswerte
elektronik", bezeichnete elektronische Baugruppe 7 im Innern
der Kammer 8 der Zwirnspindel angeschlossen. Diese
elektronische Baugruppe, die z. B. einen Mikroprozessor
enthält, wertet auftretende Frequenzänderungen entsprechend
dem nachfolgend beschriebenen Verfahren aus.
Fig. 5A zeigt einen möglichen zeitlichen Spannungsverlauf
der durch die Steuereinheit 10 generierten frequenzmodu
lierten Primärspannung/Sekundärspannung. Diese Signale
sind im Ausführungsbeispiel als Rechtecksignale ausgebildet.
Sie kann jedoch sowohl sinus- als auch rechteckförmig sein.
Nach Durchlaufen des als Spannungskomparators geschalteten
Verstärkers 13 steht unabhängig von Rechteck- oder
Sinusform der eingespeister Spannung eine Rechteckspannung
am Eingang der Auswerteelektronik 7 an. Solange keine Daten
übertragen werden, liegt an der elektronischen Baueinheit 7
die Versorgungsspannung der Frequenz fB (Basisfrequenz)
an. Sobald Daten übertragen werden, wechselt die Frequenz
der Versorgungsspannung entsprechend dem zu übertragenden
Bitmuster zwischen der Basisfrequenz fB und einer
zweiten Frequenz fO (Offset-Frequenz). Diese durch die
elektronische Baueinheit detektierten Frequenzsprünge
sind in Fig. 5B dargestellt. In der elektronischen Bau
einheit 7 werden die Frequenzänderungen wie Pegeländerungen
bei asynchronen Übertragungsverfahren ausgewertet. Die
Interpretation der Signale in der Auswerteelektronik ist in
Fig. 5C dargestellt. Zur Übertragung eines High-Pegels
(Bit = 1) wird die Frequenz fB und zur Übertragung
eines Low-Pegels (Bit = 0) die Frequenz fO eingespeist.
Dabei kann die Frequenz fO wahlweise größer oder kleiner
als die Basis-Frequenz fB sein, wobei die
Frequenz/Pegelzuordnung natürlich bei Steuereinheit 10
und Auswerteeinheit 7 in gleicher Weise interpretiert bzw.
ausgewertet werden muß. Ein High-Low-Flankenwechsel wird
als Startbit interpretiert.
In den Fig. 5A bis 5C ist ein Verfahren dargestellt,
bei dem der Frequenzwechsel innerhalb einer Periodendauer
der eingespeisten Wechselspannung ausgewertet wird. Natür
lich können auch ganzzahlige Periodenanzahlen N zur Detek
tion des Frequenzwechsels vereinbart bzw. definiert werden,
um die Störsicherheit des Verfahrens z. B. durch Mittelwert
bildung zu erhöhen. In einer weiteren Variante kann auch
eine unterschiedliche ganzzahlige Anzahl aufeinanderfolgen
der Impulse gleicher Frequenz vereinbart bzw. definiert
werden, wobei die Anzahl N und M für die beiden Frequenzen
derart unterschiedlich gewählt sein kann, daß sich annähernd
gleiche Zeiten für die Übertragung von Low- und High-Pegeln
ergeben (dies kommt dem üblichen asynchronen Übertragungs
verfahren am nächsten). Aufgrund der unvermeidlichen Stör
signale einer derartigen Übertragungsstrecke ist es bei
allen vorgenannten Varianten sinnvoll, durch die Auswerte
elektronik Flankenwechsel ausschließlich in derartigen
Zeitfenstern auszuwerten, die den vereinbarten Perioden
dauern von Basis- und Offset-Frequenz entsprechen.
Bei dem in Fig. 5C dargestellten Auswerteverfahren wird
ein 10-Bit-Rahmen (ein Startbit, 8 Datenbits und ein
Stopbit) verwendet. Die übertragenen Bits werden durch
die Auswerteelektronik zu einem Datenwort (Byte) zusammen
gefaßt. Natürlich können die Bits auch zu Datenstrukturen
bestehend aus einer beliebigen Anzahl Datenbytes zusammen
gefaßt werden. Mit diesem Verfahren sind bei definierten
Datenstrukturen beliebig viele, unterschiedliche Sollwert
größen bzw. Steuerbefehle übertragbar. Ein übertragener
Datenblock kann in bekannter Weise durch Prüfsummenbildung
(z. B. CRC-Check) gesichert werden, so daß Übertragungsfehler
erkannt und durch die Auswerteelektronk berücksichtigt wer
den können. Übertragungsfehler führen hierbei zum Still
stand der angesteuerten Motoren. Dies kann wiederum durch
einfache Sensoren außerhalb der rotierenden Geräteeinheit
detektiert werden.
Alternativ kann die Auswerteelektronik eine Modulation der
Stromaufnahme hervorrufen, die durch Stromsensoren im Um
richter der primärseitigen Energieeinspeisung ausgewertet
wird. Die fehlerfreie Datenübertragung kann somit quittiert
werden.
Bei Einsatz derartiger Stromsensoren können in einer
weiteren Variante der Erfindung auch beliebige Datenblöcke
durch Strom-Modulation übertragen und detektiert werden,
so daß auch eine bidirektionale Datenübertragung möglich
wird.
Claims (19)
1. Verfahren zur berührungslosen Energie- und Signal
übertragung an Textilmaschinen, insbesondere Zwirn
maschinen von einem ersten stationären Bauteil über
einen Luftspalt vorgegebener Breite zu einem zweiten
stationären Bauteil, wobei durch den Luftspalt mind
destens ein Bauteil oder Gegenstand aus elektrisch nicht
leitendem Material bewegt wird, insbesondere vom Maschi
nengestell einer Zwirnmaschine zu einer Zwirnspindel,
durch den in einem Luftspalt rotierenden Fadenballon
hindurch, bei welchem ein Wechselspannungssignal mit
einer Frequenz von mindestens 10 kHz durch induktive
Übertragung über einen Transformator übertragen wird,
dessen Primärseite am ersten Bauteil und dessen Sekun
därseite am zweiten Bauteil angeordnet ist, wobei sich
zwischen Primärteil und Sekundärteil ein Luftspalt be
findet, dadurch gekennzeichnet, daß ein Transformator mit
nur einem Wicklungspaar verwendet wird, über welches
Energie und Signale mittels eines gemeinsamen Trägersig
nals übertragen werden, wobei das Trägersignal selbst
zur Energieübertragung dient, während die zu übertragen
den Signale im Trägersignal als Frequenzmodulation
derart aufgeprägt werden, daß das Trägersignal zwischen
zwei einen festen vorgegebenen Abstand aufweisenden
Frequenzwerten springt und Frequenzsprünge sekundär
seitig als bitserielle Signale ausgewertet werden, aus
denen Steuersignale erzeugt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Frequenzsprünge des Trägersignals innerhalb einer
Periodendauer des Trägersignals ausgewertet werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Frequenzsprünge dem Trägersignal mit einer vorge
gebenen Anzahl von Perioden aufgeprägt und innerhalb
der Dauer dieser Perioden ausgewertet werden.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Anzahl von Perioden, mit denen die Frequenzsprünge
dem Trägersignal aufgeprägt werden, für die beiden vor
gegebenen Frequenzwerte die gleiche ist.
5. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Anzahl von Perioden, mit denen die Frequenzsprünge
dem Trägersignal aufgeprägt werden, für die beiden vor
gegebenen Frequenzwerte unterschiedlich ist.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
die Anzahl von Perioden, mit denen die Frequenzsprünge
dem Trägersignal aufgeprägt werden, für die beiden vor
gegebenen Frequenzwerte derart unterschiedlich gewählt
wird, daß sich annähernd gleiche Zeiten für die Über
tragung der beiden Frequenzwerte ergeben.
7. Verfahren nach einem der Ansprüch 2 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die übertragenen Bits bei der
Auswertung zu Datenworten bzw. -blöcken zusammenge
faßt werden.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
die Datenworte bzw. -blöcke durch Prüfsummenbildung ge
sichert werden und beim Erkennen eines Übertragungs
fehlers Schaltvorgänge ausgelöst oder unterbunden
und/oder Alarmsignale ausgelöst werden.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
die Stromaufnahme der Energieeinspeisung überwacht und
Stromänderungen zur Erzeugung von Quittungssignalen aus
gewertet werden.
10. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem
der Ansprüche 1 bis 9 an einer Anlage mit mindestens
einem, im wesentlichen zylindrisch ausgebildeten ersten
stationären Bauteil, insbesondere dem Außengehäuse einer
Zwirnspindel und mindestens einem zweiten stationären
Bauteil, das mindestens einen Teil der Innenseite des
ersten Bauteils in einem vorgegebenen, einen Luftspalt
definierenden Abstand gegenüberliegt, insbesondere dem
Innengehäuse einer Zwirnspindel, wobei durch den Luft
spalt mindestens ein Gegenstand aus elektrisch nicht
leitendem Material, insbesondere ein Fadenballon beweg
bar ist, die einen Transformator aufweist, dessen Pri
märteil am ersten Bauteil angeordnet ist, und dessen
Sekundärteil am zweiten Bauteil angeordnet ist, wobei
Primärteil und Sekundärteil jeweils eine auf einem Kern
angeordnete Wicklung aufweisen und axial aufeinander
ausgerichtet, in radialer Richtung zum zweiten Bauteil
im Abtand der Breite des Luftspalts einander gegenüber
liegen, und der Primärteil an einen Wechselstromgenera
tor angeschlossen ist, während der Sekundärteil mit im
zweiten Bauteil angeordneten elektrischen Einrichtungen
verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden
Kerne (6.12, 6.22) des Transformators (6) an ihren
einander gegenüberliegenden Seiten, insbesondere den
einander gegenüberliegenden Stirnflächen ihrer Schenke
an die Kontur des Luftspalts (9), insbesondere an seinem
Krümmungsradius angepaßt sind, und der gegenseitige
Abstand der beiden Schenkel jeweils eines Kerns (6.12,
6.22) um ein mehrfaches größer ist, als die Breite des
Luftspalts (9).
11. Einrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß an jedem der beiden Kerne (6.12, 6.22) des
Transformators (6) die an den Luftspalt (9) angren
zenden Teile der Wicklung (6.11, 6.21) an die Kontur
des Luftspalts (9), insbesondere an seinem Krümmungs
radius angepaßt und auf der ganzen Breite des Kerns
bis auf den geringsmöglichen Abstand an den Luftspalt
herangeführt sind.
12. Einrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß die vom Luftspalt (9) abgewandten Teile von Kern
und Wicklung des Transformators (6) an die Kontur
des Luftspalts (9), insbesondere an seinem Krümmungs
radius angepaßt sind.
13. Einrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,
daß der Luftspalt < 2 mm beträgt.
14. Einrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kerne U- oder E-Form haben.
15. Einrichtung nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Schenkelabstand < 4 × Luftspalt ist.
16. Einrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet,
daß der Krümmungsradius zwischen 40-100 mm liegt.
17. Einrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Kerne (6.12, 6.22) des Transformators
(6) als Ferritkerne ausgebildet sind.
18. Einrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 17, gekenn
zeichnet durch eine an dem Sekundärteil (6.2) des Trans
formators (6) angeschlossene Auswerteelektronik (7) zur
Erzeugung der Steuersignale, die z. B. einen Mikropro
zessor enthält und an welche im zweiten stationären
Bauteil angeordnete Funktionselemente (4, 5) ange
schlossen sind.
19. Einrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet,
daß die Funktionselemente Elektromotoren (4, 5) sind,
die innerhalb einer Zwirnspindel angeordnete Rotor-
Spinnvorrichtungen (R1, R2) antreiben.
Priority Applications (6)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19735651A DE19735651C1 (de) | 1997-08-16 | 1997-08-16 | Verfahren zur berührungslosen Energie- und Signalübertragung an Textilmaschinen, insbesondere Zwirnmaschinen sowie Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens |
| EP98110384A EP0897999B1 (de) | 1997-08-16 | 1998-06-06 | Verfahren zur berührungslosen Energie- und Signalübertragung an Textilmaschinen, insbesondere Zwirnmaschinen sowie Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens |
| CN98118352A CN1214523A (zh) | 1997-08-16 | 1998-08-14 | 纺织机尤其捻线机能量与信号的传输方法及设备 |
| CZ982611A CZ261198A3 (cs) | 1997-08-16 | 1998-08-17 | Způsob bezdotykového přenosu energie a signálu na textilních strojích, zejména skacích strojích, a zařízení k provádění tohoto způsobu |
| JP10230638A JPH11176674A (ja) | 1997-08-16 | 1998-08-17 | 混線のないエネルギーおよび信号の送信方法および装置 |
| US09/135,476 US6047535A (en) | 1997-08-16 | 1998-08-17 | Method for contact-free energy and signal transmission on textile machines, especially twisting machines as well as device for performing the method |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19735651A DE19735651C1 (de) | 1997-08-16 | 1997-08-16 | Verfahren zur berührungslosen Energie- und Signalübertragung an Textilmaschinen, insbesondere Zwirnmaschinen sowie Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19735651C1 true DE19735651C1 (de) | 1998-08-20 |
Family
ID=7839236
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19735651A Expired - Fee Related DE19735651C1 (de) | 1997-08-16 | 1997-08-16 | Verfahren zur berührungslosen Energie- und Signalübertragung an Textilmaschinen, insbesondere Zwirnmaschinen sowie Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens |
Country Status (6)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US6047535A (de) |
| EP (1) | EP0897999B1 (de) |
| JP (1) | JPH11176674A (de) |
| CN (1) | CN1214523A (de) |
| CZ (1) | CZ261198A3 (de) |
| DE (1) | DE19735651C1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10049719C1 (de) * | 2000-10-07 | 2001-11-15 | Volkmann Gmbh | Vorrichtung zur Herstellung eines Zwirns in einem integrierten Spinn-Zwirnprozeß |
| DE10163200A1 (de) * | 2001-12-21 | 2003-07-10 | Bsh Bosch Siemens Hausgeraete | Wäschebehandlungsvorrichtung |
| DE10242144A1 (de) * | 2002-09-04 | 2004-03-18 | E.G.O. Control Systems Gmbh & Co. Kg | Wäschetrockner mit Sensoreinrichtung |
| DE102012022377A1 (de) * | 2012-11-15 | 2014-05-15 | Saurer Germany Gmbh & Co. Kg | Doppeldrahtspinnvorrichtung |
Families Citing this family (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| NZ528542A (en) | 2003-09-29 | 2006-09-29 | Auckland Uniservices Ltd | Inductively-powered power transfer system with one or more, independently controlled loads |
| DE10347612A1 (de) * | 2003-10-09 | 2005-05-25 | Fertigungstechnik Weissenfels Gmbh | Vorrichtung zum Positionieren eines Werkstückes |
| TR200301753A2 (tr) * | 2003-10-14 | 2005-05-23 | Ağteks Örme Teksti̇l Endüstri̇leri̇ Sanayi̇ Ve Ti̇caret Li̇mi̇ted | Ön hazırlıksız bobinlerden bobine direkt büküm yapabilen ve büküm sıklığı iğ hızından bağımsız ayarlanabilen büküm makinası ve metodu |
| JP5552662B2 (ja) * | 2012-06-06 | 2014-07-16 | 株式会社豊田自動織機 | 紡機の糸検出装置 |
| DE102014108871A1 (de) | 2014-06-25 | 2015-12-31 | Endress + Hauser Conducta Gesellschaft für Mess- und Regeltechnik mbH + Co. KG | Elektronische Schaltung, Feldgerät umfassend zumindest eine solche elektronische Schaltung und Verfahren |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0525495A1 (de) * | 1991-07-26 | 1993-02-03 | Siemens Aktiengesellschaft | Tiefsetzsteller |
| DE4125145A1 (de) * | 1991-07-30 | 1993-02-04 | Schwan Ulrich | Uebertragungseinrichtung |
| DE4331801C1 (de) * | 1993-09-18 | 1995-02-23 | Palitex Project Co Gmbh | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines Zwirns in einem integrierten Spinn-Zwirnprozeß |
| DE19545220A1 (de) * | 1995-12-05 | 1997-06-12 | Bosch Gmbh Robert | Anordnung zum kontaktlosen Übertragen von Signalen zwischen gegeneinander linear bewegbaren Fahrzeugteilen |
Family Cites Families (16)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1510854B1 (de) * | 1965-08-06 | 1970-07-09 | Palitex Project Co Gmbh | Mehrfachdrahtzwirn- oder -spinnspindel |
| GB1173849A (en) * | 1968-10-30 | 1969-12-10 | Land Pyrometers Ltd | Improvements in or relating to Sampling Devices for Liquid Metal |
| DE2203586A1 (de) * | 1972-01-26 | 1973-08-02 | Schubert & Salzer Maschinen | Lagerung eines ein spinnorgan direkt antreibenden elektromotors |
| GB1461259A (en) * | 1973-03-14 | 1977-01-13 | Platt Saco Lowell Ltd | Textile machines |
| CS201779B1 (en) * | 1978-09-06 | 1980-11-28 | Jiri Sloupensky | Method of and apparatus for controlling the operation of open-end spinning machines |
| DE3842576A1 (de) * | 1988-12-17 | 1990-06-21 | Vogt Electronic Ag | Monokernrotationstransformator |
| US5814900A (en) * | 1991-07-30 | 1998-09-29 | Ulrich Schwan | Device for combined transmission of energy and electric signals |
| US5161361A (en) * | 1991-08-30 | 1992-11-10 | Platt Saco Lowell Corporation | Motor-driven spindle assembly for ring spinning |
| US5637973A (en) * | 1992-06-18 | 1997-06-10 | Kabushiki Kaisha Yaskawa Denki | Noncontacting electric power transfer apparatus, noncontacting signal transfer apparatus, split-type mechanical apparatus employing these transfer apparatus and a control method for controlling same |
| US5629590A (en) * | 1993-10-19 | 1997-05-13 | Futaba Denshi Kogyo Kabushiki Kaisha | Rotational drive control device for variable speed drive motor |
| DE4427875C1 (de) * | 1994-08-06 | 1996-01-04 | Palitex Project Co Gmbh | Verfahren zur Herstellung eines Zwirns in einem integrierten Spinn-Zwirnprozess nach dem Doppeldrahtprinzip sowie Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens |
| DE4430917C1 (de) * | 1994-08-31 | 1995-09-28 | Palitex Project Co Gmbh | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines Zwirns |
| DE4431830C1 (de) * | 1994-09-07 | 1995-10-26 | Palitex Project Co Gmbh | Verfahren zum Anspinnen eines Fadens in einer Vorrichtung zur Herstellung eines Zwirns in einem integrierten Spinn-Zwirnprozeß sowie Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens |
| KR200153822Y1 (ko) * | 1995-02-15 | 1999-08-02 | 전주범 | 로터리 트랜스 |
| DE19526846A1 (de) * | 1995-07-22 | 1997-01-23 | Schlafhorst & Co W | Verfahren und Einrichtung zur Datenübermittlung an einer Textilmaschine |
| DE19543522A1 (de) * | 1995-11-22 | 1997-05-28 | Duerrwaechter E Dr Doduco | Einrichtung zur leitungsgebundenen, uni- oder bidirektionalen Übertragung von elektrischen Signalen zu einem Lenkrad eines Fahrzeuges |
-
1997
- 1997-08-16 DE DE19735651A patent/DE19735651C1/de not_active Expired - Fee Related
-
1998
- 1998-06-06 EP EP98110384A patent/EP0897999B1/de not_active Expired - Lifetime
- 1998-08-14 CN CN98118352A patent/CN1214523A/zh active Pending
- 1998-08-17 CZ CZ982611A patent/CZ261198A3/cs unknown
- 1998-08-17 JP JP10230638A patent/JPH11176674A/ja active Pending
- 1998-08-17 US US09/135,476 patent/US6047535A/en not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0525495A1 (de) * | 1991-07-26 | 1993-02-03 | Siemens Aktiengesellschaft | Tiefsetzsteller |
| DE4125145A1 (de) * | 1991-07-30 | 1993-02-04 | Schwan Ulrich | Uebertragungseinrichtung |
| DE4331801C1 (de) * | 1993-09-18 | 1995-02-23 | Palitex Project Co Gmbh | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines Zwirns in einem integrierten Spinn-Zwirnprozeß |
| DE19545220A1 (de) * | 1995-12-05 | 1997-06-12 | Bosch Gmbh Robert | Anordnung zum kontaktlosen Übertragen von Signalen zwischen gegeneinander linear bewegbaren Fahrzeugteilen |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10049719C1 (de) * | 2000-10-07 | 2001-11-15 | Volkmann Gmbh | Vorrichtung zur Herstellung eines Zwirns in einem integrierten Spinn-Zwirnprozeß |
| DE10163200A1 (de) * | 2001-12-21 | 2003-07-10 | Bsh Bosch Siemens Hausgeraete | Wäschebehandlungsvorrichtung |
| DE10242144A1 (de) * | 2002-09-04 | 2004-03-18 | E.G.O. Control Systems Gmbh & Co. Kg | Wäschetrockner mit Sensoreinrichtung |
| DE102012022377A1 (de) * | 2012-11-15 | 2014-05-15 | Saurer Germany Gmbh & Co. Kg | Doppeldrahtspinnvorrichtung |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CN1214523A (zh) | 1999-04-21 |
| EP0897999A2 (de) | 1999-02-24 |
| CZ261198A3 (cs) | 1999-02-17 |
| EP0897999B1 (de) | 2003-02-19 |
| EP0897999A3 (de) | 2000-05-03 |
| US6047535A (en) | 2000-04-11 |
| JPH11176674A (ja) | 1999-07-02 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3923525C2 (de) | Computertomographie-(CT)-Scanner | |
| DE2611506C2 (de) | Verfahren zur Herstellung eines zylinderförmigen Magnetkerns mit einer Magnetspulenanordnung | |
| EP2858204B1 (de) | Drehübertrager für Werkzeugmaschinen | |
| DE4208039C2 (de) | Topfspinnvorrichtung | |
| DE4336312C2 (de) | Vorrichtung zum Wickeln von Garnkörpern | |
| DE19735651C1 (de) | Verfahren zur berührungslosen Energie- und Signalübertragung an Textilmaschinen, insbesondere Zwirnmaschinen sowie Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens | |
| DE3841464A1 (de) | Textilmaschine mit aggregaten zur wartung und/oder bedienung der arbeitseinheiten | |
| WO2007147672A1 (de) | Fadenspanner sowie anordnung und verfahren zum betrieb eines spulengatters | |
| DE4121913C2 (de) | Kordierspindel | |
| DE19733261C2 (de) | Rotations-Kantendreher mit direkt elektromagnetischem Antrieb für Webmaschinen | |
| EP1149012A1 (de) | Vorrichtung zum erfassen der winkelstellung des lenkrades eines kraftfahrzeugs | |
| EP1897242A1 (de) | System zur berührungslosen energieübertragung | |
| DE60311955T2 (de) | Apparat und Verfahren zur Herstellung einer Mehrleiter-Wicklung | |
| EP3159439A1 (de) | Ringspinnmaschine mit einem sensor zur überwachung eines fadens und verfahren zum betreiben des sensors | |
| EP1314672B1 (de) | Changiereinrichtung mit Magnetkupplung | |
| DE102021212149A1 (de) | Drehtransformatorsystem | |
| EP1114503B1 (de) | Kommutatormotor | |
| EP0755360A1 (de) | Vorrichtung und verfahren zur herstellung von litzen | |
| EP0563422B1 (de) | Drahteinziehvorrichtung | |
| DE10153896A1 (de) | Direktwickelvorrichtung und -verfahren | |
| EP1797273A2 (de) | Rolloanordnung | |
| EP0675216A1 (de) | Einzelmotorischer Antrieb für einen OE-Spinnrotor | |
| EP2669228B1 (de) | Gewickelte Drahtspule sowie Vorrichtung und Verfahren zur Herstellung der Drahtspule | |
| EP1404911A1 (de) | Galette | |
| CH681988A5 (de) |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8100 | Publication of patent without earlier publication of application | ||
| D1 | Grant (no unexamined application published) patent law 81 | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |