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DE19735614A1 - Verfahren zum Nachweis der Aktivität von Insulin-like Growth Factor Binding Protein-Proteasen (IGFBP-Proteasen). - Google Patents

Verfahren zum Nachweis der Aktivität von Insulin-like Growth Factor Binding Protein-Proteasen (IGFBP-Proteasen).

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DE19735614A1
DE19735614A1 DE19735614A DE19735614A DE19735614A1 DE 19735614 A1 DE19735614 A1 DE 19735614A1 DE 19735614 A DE19735614 A DE 19735614A DE 19735614 A DE19735614 A DE 19735614A DE 19735614 A1 DE19735614 A1 DE 19735614A1
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DE
Germany
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igfbp
insulin
growth factor
igf
factor binding
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DE19735614A
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English (en)
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Lothar Dr Seik
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Individual
Original Assignee
Individual
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12QMEASURING OR TESTING PROCESSES INVOLVING ENZYMES, NUCLEIC ACIDS OR MICROORGANISMS; COMPOSITIONS OR TEST PAPERS THEREFOR; PROCESSES OF PREPARING SUCH COMPOSITIONS; CONDITION-RESPONSIVE CONTROL IN MICROBIOLOGICAL OR ENZYMOLOGICAL PROCESSES
    • C12Q1/00Measuring or testing processes involving enzymes, nucleic acids or microorganisms; Compositions therefor; Processes of preparing such compositions
    • C12Q1/34Measuring or testing processes involving enzymes, nucleic acids or microorganisms; Compositions therefor; Processes of preparing such compositions involving hydrolase
    • C12Q1/37Measuring or testing processes involving enzymes, nucleic acids or microorganisms; Compositions therefor; Processes of preparing such compositions involving hydrolase involving peptidase or proteinase

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  • Wood Science & Technology (AREA)
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Description

Es handelt sich hierbei um eine Erfindung aus dem Gebiet der Biochemie. IGFBP-Proteasen (auch als IGFBP-Proteinasen bezeichnet) sind Enzyme, die die proteolytische Spaltung von Insulin-like Growth Factor Binding Proteinen katalysieren. Insulin-like Growth Factor Binding Proteine sind eine Familie von bisher sieben bekannten Proteinen (IGFBP-1 bis -7), die spezifisch und mit hoher Affinität zwei Peptidhormone, Insulin-Like Growth Factor-I (IGF-I, früher als Somatomedin C bezeichnet) und Insulin-Like Growth Factor-II (IGF-II = Somatomedin A) binden. Durch diese Bindung werden vermutlich die Aktivitäten der beiden Peptidhormone reguliert. Eine Funktion der IGFBP's als Transportprotein oder auch als "Depotform" der IGF's wird ebenfalls diskutiert. Die Affinität der IGFBP's zu IGF-I und IGF-II kann durch posttranslationale Modifikationen, wie z. B.: Phosphorylierungen verändert werden. Ein weiterer Mechanismus ist die proteolytische Spaltung der IGFBP's durch Proteasen. Durch die proteolytische Spaltung wird die Affinität der IGFBP's zu den IGF's abgeschwächt, die Präferenz der Bindung für IGF-I oder IGF-II geändert, oder Fragmente erzeugt, die die Bindungsfähigkeit verloren haben.
Der Nachweis der Proteaseaktivität erfolgt gegenwärtig im wesentlichen durch drei Techniken:
  • 1. Radioaktiv markiertes IGFBP wird proteolytisch gespalten, die Fragmente beispielweise durch Gelelektrophorese aufgetrennt und durch Autoradigraphie ein Abbild des Gels erzeugt. Nachteile dieser Methode sind: Umgang mit radioaktiven Materialien und teilweise mehrtägige Expositionszeiten.
  • 2. Unmarkiertes IGFBP wird mit eine Probe z. B. Serum inkubiert, die eine Protease enthält, proteolytisch gespalten und die Bruchstücke durch Western-Immunoblot nachgewiesen. Diese Methode hat den Nachteil daß es unmöglich ist zwischen den IGFBP's aus der Probe und dem zugegebenen IGFBP zu unterscheiden. Deshalb muß stets eine Kontrolle mitgeführt werden, der kein IGFBP zugesetzt wird. Nur über einen Vergleich der Intensität der Dicke der Banden im Immunoblot ist eine halbquantitative Aussage möglich.
  • 3. Unmarkiertes IGFBP wird proteolytisch gespalten und die Bruchstücke durch Western-Ligand Blot nachgewiesen. Dabei wird markiertes IGF-I oder IGF-II zum Nachweis eingesetzt. Nachteil ist, daß nur Bruchstücke, die noch IGF-I oder IGF-II binden können, nachgewiesen werden können. Die vorliegende Erfindung beruht auf der Beobachtung, daß es möglich ist, IGFBP's nichtradioaktiv zu markieren, beispielsweise mit Biotin, ohne daß die Zugänglichkeit für die Spaltung durch Proteasen verloren geht. Außerdem ist die Synthese markierter Teilsequenzen der IGFBP's möglich, die der natürlichen Spaltstelle entsprechen. Außerdem besteht die Möglichkeit, synthetische Substrate herzustellen, die die Spaltstelle imitieren und bei der Spaltung durch die Protease beispielsweise ein farbiges oder fluoreszierendes Substrat freisetzen.
Die nichtradioaktiv markierten IGFBP's oder die nichtradioaktiv markierten Teilsequenzen können beispielsweise in folgenden Anwendungen eingesetzt werden:
  • 1. Western Blot: Das markierte IGFBP (oder eine Teilsequenz) wird mit einer Probe, die eine Protease enthält, inkubiert, durch Gelelektrophorese aufgetrennt und auf eine Membran übertragen. Durch die nichtradioaktive Markierung kann das zugesetzte IGFBP selektiv nachgewiesen werden. IGFBP's aus der Probe stören dabei nicht. Die Anfärbung des Western Blots ist in wenigen Stunden durchführbar, radioaktive Materialien werden nicht benötigt.
  • 2. Immunoassay mit markiertem IGFBP:
    Das markierte IGFBP wird in einem Reaktionsgefäß inkubiert, daß mit einen spezifischen Antikörper beschichtet ist und so an das Reaktionsgefäß gebunden. Die Markierung wird selektiv so durchgeführt, beispielsweise an der N-terminalen Aminogruppe, daß durch die Proteasewirkung der markierte Teil abgespalten wird. Nach Inkubation mit der Protease werden die abgespaltenen markierten Fragmente durch Waschen entfernt und die nichtabgespaltenen Markierungsgruppen quantitativ nachgewiesen. Auf diese Weise ist ein quantitativer Nachweis der Proteaseaktivität möglich.
  • 3. Immunoassay mit doppelt markierten Teilsequenzen, die die Spaltstelle enthalten:
    Peptide können mit molekularbiologischen Methoden sowohl C-terminal als auch N-terminal mit unterschiedlichen Markierungen versehen werden. Die markierten Peptide werden in einem Reaktionsgefäß inkubiert, das mit Antikörpern beispielsweise gegen die N-terminale Markierung beschichtet ist und so an das Reaktionsgefäß gebunden. Durch Inkubation mit einer Protease wird das Peptid gespalten und damit die C-terminale Markierung entfernt. Die Fragmente werden durch Waschen entfernt und das verbliebene, intakte Peptid quantitativ bestimmt. Auf diese Weise ist ein quantitativer Nachweis der Proteaseaktivität möglich.
  • 4. Enzymtest mit markierten Substraten, die die Spaltstelle imitieren.
    Synthetische Peptide werden C-terminal oder N-terminal oder mit einer Markierungsgruppe versehen, die durch die Protease abgespalten wird. Die Markierungsgruppe ist so beschaffen, daß sie an das Peptid gebunden farblos ist. Durch die Abspaltung entsteht ein farbiges Molekül. Ein Beispiel für eine solche Markierung ist die Dinitrophenylgruppe, die gebunden an das Peptid farblos ist, aber nach Abspaltung gelb gefärbt ist. Andere Markierungen sind Verbindungen, die nach der Abspaltung fluoreszieren, bzw. deren Fluoreszenz nach der Abspaltung unterdrückt ("gequencht") wird (Beispiel Methoxycoumarin-derivate von Peptiden). Gemeinsam ist diesen Markierungen, daß durch die Abspaltung ein Signal (z. B.: Farbe, Fluoreszenz, Licht) erzeugt oder unterdrückt wird, das direkt gemessen werden kann. Dadurch ist eine quantitative Messung der Aktivität der Proteasen möglich.
Zusammenfassend liegen die Vorteile der Erfindung darin, daß kein Umgang mit radioaktiven Markierungen erforderlich ist. Die Haltbarkeit der nichtradioaktiven Verbindungen ist deutlich höher. Eine quantitative Bestimmung der Proteaseaktivität ist in wenigen Stunden möglich. Die Möglichkeit der Automatisierung ist ebenfalls gegeben. Dadurch eignen sich diese Nachweismethoden für den Einsatz in der klinischen Forschung und auch im Routinelabor, wodurch Testpackungen, die alle Testreagentien enthalten, kommerziell verwertbar sind
Ausführungsbeispiel Westernblot mit biotinyliertem IGFBP-3
IGFBP-3 ist im humanem Serum das IGFBP mit der höchsten Konzentration. Im Serum von Schwangeren ist jedoch die Aktivität einer spezifischen Protease stark erhöht, der Anteil an intaktem IGFBP-3 nimmt stark ab und ist abhängig vom Schwangerschaftsstadium. Andere Quellen für IGFBP-3 Proteasen sind beispielweise Peritonealflüssigkeit, Seminalplasma, Thymuszellen, oder Überständen von Fibroblasten- oder Prostatazellkarzinomkulturen.
Zur Markierung des IGFBP-3 wird Biotin verwendet. Biotin bindet mit hoher Affinität an ein Protein aus Hühnereiweiß, Avidin oder ein nahe verwandtes Protein aus Streptomyces avidinii, das Streptavidin. Avidin oder Streptavidin lassen sich sehr leicht an Enzyme koppeln. Enzymkonjugate sind kommerziell erhältlich und werden Zum Nachweis biotinylierter Moleküle verwendet. Reagentien zur Biotinylierung sind kommerziell erhältlich. Bewährt haben sich N-hydroxysuccinimidester des Biotins. Um eine bessere Zugänglichkeit für Avidin oder Streptavidin zu gewährleisten, wird oft ein sogenannter "Spacer" zwischen das markierte Molekül und den Biotinrest eingefügt. Für IGFBP-3 wurde 6-Aminohexansäure als Spacer verwendet. Überschüssiges Biotinylierungsreagenz kann durch Größenausschlußchromatographie entfernt werden. Das biotinylierte IGFBP-3 wird mit einer Probe inkubiert, die Proteasen enthält, beispielsweise mit Serum von Schwangeren. Die Inkubationszeiten liegen im Bereich von 30 Minuten bis mehrere Stunden. Nach der Inkubation wird das Serum in Probepuffer erhitzt, dabei wird die Reaktion gestoppt. Die SDS-Polyacrylamidgelelektrophorese (oder eine andere Elektrophoresmethode) wird nach Herstellervorschrift durchgeführt. Für den Transfer auf die Nitrocellulosemembran (den sogenannten "Blot") können alle gängigen Blotting-Techniken verwendet werden, wie Elektroblot, Semi-Dry Blot etc., aber auch ein einfacher Kapillarblot ist gut geeignet.
Nach dem Transfer werden die freien Bindungsstellen auf der Membran blockiert, dies geschieht durch Inkubation (1 h bei Raumtemperatur) auf einem Schüttler mit einer Protein-haltigen Lösung, beispielweise mit einer 1% Gelatinelösung in TRIS-gepufferter Kochsalzlösung pH 7,4 mit 0,05% Tween-20. Nach der Blockierung wird die Membran mit einem Streptavidin-Peroxidasekonjugat inkubiert. Dieses bindet nur an das biotinylierte IGFBP-3 bzw. die biotinylierten Fragmente, die durch die proteolytische Spaltung entstanden sind, nicht aber an IGFBP-3, das in der Probe vorhanden war. Überschüssiges Streptavidin-Peroxidase­ konjugat wird durch Waschen entfernt. Danach wird der Blot mit einem lumineszierenden Substrat inkubiert. Dabei wird an den Stellen an denen das Streptavidin-Peroxidasekonjugat gebunden hat, Licht erzeugt. Durch Exposition mit einem Film kann eine Abbildung erzeugt werden. Die Auswertung kann durch Denistometrie erfolgen.
Alternativ kann ein colorimetrisches Substrat verwendet werden, dann entstehen gefärbte Banden direkt auf der Membran. Ein colorimetrische Nachweis ist auch im Anschluß an eine Detektion mit einem lumineszierenden Substrat möglich. Die Membran wird lediglich einige Minuten gewaschen und anschließend mit dem colorimetrischen Substrat inkubiert.
Literaturstellen
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20. Besnard, N. et al. (1996): Proteolytic Activity Is Involved in Changes on Intrafollicular Insulin-Like Growth Faxtor binding Protein Levels During Growth and Atresia of Ovine Ovarian Follicles. Endocrinology Vol. 137, No. 5, S. 1599-1607.
21. Durham, S. K. et al. (1995): Alterations in Insulin-Like Growth Factor (IGF)-Dependent IGF-Binding Protein-4 Proteolysis in Transformed Osteoblastic Cells. Endocrinology Vol. 136, No. 4, S. 1374-1380.

Claims (1)

  1. Verfahren zum Nachweis der Aktivität von Proteasen für Insulin-like Growth Factor Binding Proteine (IGFBP-Proteasen), gekennzeichnet dadurch, daß als Substrat für die Proteasen nichtradioaktiv markierte Insulin-like Growth Factor Binding Proteine oder Teilsequenzen von Insulin-like Growth Factor Binding Proteinen, die der Spaltstelle der Proteasen entsprechen, oder synthetische Substrate, die die Spaltstelle der Proteasen imitieren, verwendet werden.
DE19735614A 1997-08-16 1997-08-16 Verfahren zum Nachweis der Aktivität von Insulin-like Growth Factor Binding Protein-Proteasen (IGFBP-Proteasen). Ceased DE19735614A1 (de)

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