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DE19735431C1 - Wäßriges Nachbehandlungsmittel für feuchten Beton, Verfahren zu seiner Herstellung und Verwendung des Mittels zum Herstellen eines wasser- und dampfdichten Überzuges - Google Patents

Wäßriges Nachbehandlungsmittel für feuchten Beton, Verfahren zu seiner Herstellung und Verwendung des Mittels zum Herstellen eines wasser- und dampfdichten Überzuges

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DE19735431C1
DE19735431C1 DE1997135431 DE19735431A DE19735431C1 DE 19735431 C1 DE19735431 C1 DE 19735431C1 DE 1997135431 DE1997135431 DE 1997135431 DE 19735431 A DE19735431 A DE 19735431A DE 19735431 C1 DE19735431 C1 DE 19735431C1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
water
concrete
agent
weight
aftertreatment
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE1997135431
Other languages
English (en)
Inventor
Johann Passut
Arnold Zoeller
Norbert Dr Simmleit
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
STRABAG STRASEN und TIEFBAU AG
Original Assignee
STRABAG STRASEN und TIEFBAU AG
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Filing date
Publication date
Application filed by STRABAG STRASEN und TIEFBAU AG filed Critical STRABAG STRASEN und TIEFBAU AG
Priority to DE1997135431 priority Critical patent/DE19735431C1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE19735431C1 publication Critical patent/DE19735431C1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B40/00Processes, in general, for influencing or modifying the properties of mortars, concrete or artificial stone compositions, e.g. their setting or hardening ability
    • C04B40/04Preventing evaporation of the mixing water
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09DCOATING COMPOSITIONS, e.g. PAINTS, VARNISHES OR LACQUERS; FILLING PASTES; CHEMICAL PAINT OR INK REMOVERS; INKS; CORRECTING FLUIDS; WOODSTAINS; PASTES OR SOLIDS FOR COLOURING OR PRINTING; USE OF MATERIALS THEREFOR
    • C09D133/00Coating compositions based on homopolymers or copolymers of compounds having one or more unsaturated aliphatic radicals, each having only one carbon-to-carbon double bond, and at least one being terminated by only one carboxyl radical, or of salts, anhydrides, esters, amides, imides, or nitriles thereof; Coating compositions based on derivatives of such polymers
    • C09D133/04Homopolymers or copolymers of esters
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08LCOMPOSITIONS OF MACROMOLECULAR COMPOUNDS
    • C08L23/00Compositions of homopolymers or copolymers of unsaturated aliphatic hydrocarbons having only one carbon-to-carbon double bond; Compositions of derivatives of such polymers
    • C08L23/02Compositions of homopolymers or copolymers of unsaturated aliphatic hydrocarbons having only one carbon-to-carbon double bond; Compositions of derivatives of such polymers not modified by chemical after-treatment
    • C08L23/04Homopolymers or copolymers of ethene
    • C08L23/06Polyethene
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08LCOMPOSITIONS OF MACROMOLECULAR COMPOUNDS
    • C08L83/00Compositions of macromolecular compounds obtained by reactions forming in the main chain of the macromolecule a linkage containing silicon with or without sulfur, nitrogen, oxygen or carbon only; Compositions of derivatives of such polymers
    • C08L83/02Polysilicates

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Description

Die Erfindung betrifft ein wäßriges Nachbehandlungsmittel für feuchten Beton, ein Verfahren zu seiner Herstellung und die Ver­ wendung des Mittels zum Herstellen eines wasser- und dampfdich­ ten Überzuges auf der Oberfläche von Frischbeton und auf der Oberfläche des grünen Betons von Betonbauteilen.
Um ein einwandfreies Abbinden und Erhärten von eingebauten Ze­ mentbeton-Mischungen zu gewährleisten, ist es erforderlich, den Frischbeton feucht zu halten und vor Austrocknung zu schützen. Zu diesem Zweck sind flüssige Nachbehandlungsmittel bekannt, die auf die Betonoberfläche aufgesprüht oder aufgegossen werden und die ein Verdunsten von Anmachwasser und die Bildung von Früh­ schwindrissen verhindern sollen (Strasse und Autobahn, 1985, S. 152-154). Diese bekannten Nachbehandlungsmittel sind in der Regel wäßrige Dispersionen auf Wachs- oder Kunststoffbasis, die nach ihrem Aufsprühen auf der Betonoberfläche eine zusammen­ hängende Schicht oder eine Folie bilden, die später wieder abge­ zogen werden kann.
Es ist auch ein wäßriges Nachbehandlungsmittel für feuchten Be­ ton auf der Basis einer Harzdispersion bekannt (DE-PS 16 96 226), die Polymerisationsprodukte von Erdölderivaten, insbeson­ dere Cumaronharz, selbsttrocknende Öle und ein flüchtiges Lö­ sungsmittel enthält. Mit dieser bekannten Dispersion läßt sich zwar auch ein Film herstellen, der den Beton vor Austrocknung schützt, diese Harzdispersion kann jedoch, wie alle anderen flüssigen Nachbehandlungsmittel auch, erst dann auf die Beton­ oberfläche aufgebracht werden, wenn die Hydratation bereits be­ gonnen hat und Wasserlachen auf der Betonoberfläche verschwunden sind, der Frischbeton also schon eine mattglänzende, aber nicht mehr nasse Oberfläche aufweist. In der Praxis, beispielsweise im Betonstraßenbau oder bei der Herstellung von Betonflugplätzen, ist es jedoch oft erforderlich, schon die noch nasse Betonober­ fläche abzudecken, um diese vor einem drohenden Schlagregen zu schützen, der das Bindemittel an der Betonoberfläche auszuwa­ schen droht und das Entstehen der erwünschten glatten Betonober­ fläche in Frage stellt.
Als Schutz vor Schlagregen gibt es zwar fertige Kunststoffolien, mit denen die Betonoberfläche abgedeckt werden kann, es ist jedoch schwierig, große Frischbetonoberflächen, wie Straßen­ decken oder Flugplatzlandebahnen mit solchen Folien voll­ kommen regendicht so abzudecken, daß die noch weiche Betonober­ fläche nicht beschädigt wird. Vor allem aber ist es sehr schwie­ rig, derartige Abdeckfolien, die sich tunlichst in einem gewis­ sen Abstand von der Betonoberfläche befinden müssen, außerhalb des Betonbauwerkes so zu verankern und zu befestigen, daß sie von den bei Regen oft gleichzeitig auftretenden Sturmböen nicht abgerissen werden.
Aufgabe der Erfindung ist es, diese Schwierigkeiten zu vermeiden und den flüssigen Nachbehandlungsmitteln für feuchten Beton ein weiteres an die Seite zu stellen, das keine gesundheitsschädli­ chen Stoffe enthält und unmittelbar auf die noch nasse und noch weiche Oberfläche von frischem Beton aufgebracht werden kann und dort innerhalb weniger Minuten einen zusammenhängenden, wasser­ dichten Überzug bildet, der nach kurzer Zeit fest auf der Frischbetonoberfläche haftet und diese vor Austrocknung und Be­ schädigung durch Schlagregen schützt, der aber nach Erhärtung des Betons leicht abgezogen oder auf andere Weise entfernt werden kann.
Diese Aufgabe wird mit der Erfindung durch bin Gemisch gelöst, das entweder aus
  • a) 10,0-30,0 Gew.-% wäßrige weichmacherfreie Butyl­ acrylat-Copolymer-Dispersion
  • b) 1,0-10,0 Gew.-% Wasserglaslösung
  • c) 0,1-2,0 Gew.-% Entschäumer
  • d) 0,2-4,0 Gew.-% Thixotropiermittel
  • e) 0,1-10,0 Gew.-% mikronisiertes Polyethylenwachs
  • f) 88,6-44,0 Gew.-% Wasser
oder
  • a) 10,0-30,0 Gew.-% wäßrige Methacrylat-Copolymer- Dispersion
  • b) 1,0-10,0 Gew.-% Wasserglaslösung
  • c) 0,1-2,0 Gew.-% Entschäumer
  • d) 0,2-4,0 Gew.-% Thixotropiermittel
  • e) 0,1-10,0 Gew.-% mikronisiertes Polyethylenwachs
  • f) 88,6-44,0 Gew.-% Wasser
besteht, wobei die vorstehenden Gewichtsprozente auf die Gesamt­ masse bezogen sind.
Beide Copolymer-Dispersionen haben die Eigenschaft, auch auf ei­ ner wassernassen Betonoberfläche sofort einen zusammenhängenden Film zu bilden, wobei diese Filmbildung auch bei niedrigen Tem­ peraturen sofort einsetzt.
Die Wasserglaslösung enthält zweckmäßig einen Silicatbeschleuni­ ger, dessen SiO2/Me2O-Verhältnis 1,3 bis 3,7 beträgt.
Der Entschäumer kann eine Emulsion aus modifizierten Organo-Po­ lysiloxanen und Polyglykol aufweisen. Das Thixotropiermittel ist zweckmäßig ein Organo-Schichtsilicat auf Bentonitbasis.
Durch die Mitverwendung eines Entschäumers wird eine Blasenbil­ dung beim Aufbringen des Nachbehandlungsmittels verhindert, und der Einsatz eines Thixotropiermittels ermöglicht das Aufbringen des Nachbehandlungsmittels nach der Erfindung auch auf geneigte oder senkrechte Betonflächen, die natürlich erst genügend stand­ fest und ausgeschalt sein müssen.
Das Wachs wird in mikronisierter, d. h. feinpulverisierter Form verwendet und enthält zweckmäßig ein in Wasser dispergierbares, PTFE-modifiziertes Polyethylen-Polypropylen-Gemisch mit einer Dichte von weniger als 1,0 g/cm3.
Der Zusatz von Wachs erhöht nicht nur die wasserabweisende Wir­ kung, sondern setzt auch das Haftungsvermögen der gebildeten Fo­ lie nach Erhärtung des zu schützenden Betons herab, so daß sich die Beschichtungsmasse später ohne weiteres manuell rückstandlos wieder abziehen läßt.
Bei der Herstellung des wäßrigen Nachbehandlungsmittels nach der Erfindung wird so vorgegangen, daß die einzelnen Komponenten a) bis e) in der oben angegebenen Reihenfolge und in dem gewünsch­ ten Mengenverhältnis in Wasser angerührt werden. Hierbei wird das Wachs in mikronisierter Form der wäßrigen Basisdispersion aus den Komponenten a) bis d) und f) zugegeben.
Um einen wasser- und dampfdichten Überzug auf der Oberfläche von Frischbeton herzustellen, wird das Nachbehandlungsmittel unmit­ telbar nach dem Glätten der Oberfläche des Frischbetons in einer Dicke zwischen 20 und 200 µm auf die noch nasse Oberfläche auf­ getragen. Hierbei kann das Nachbehandlungsmittel in einem Ar­ beitsgang durch Überfluten aufgebracht werden, es ist aber auch möglich, das Nachbehandlungsmittel in mehreren Arbeitsgängen auf zusprühen.
Um die aufgetragene Nachbehandlungsmittelschicht bei niedrigen Temperaturen oder unmittelbar vor einem starken Schlagregen zu stabilisieren, kann unmittelbar nach dem Aufbringen mindestens einer Nachbehandlungsmittelschicht eine etwa 10 bis 300 µm dicke Folie aus Polyvinylchlorid, Polyethylen oder Polyurethan in die noch klebrige Nachbehandlungsmittelschicht eingebettet werden, wodurch deren Anfangsbeständigkeit gegen chemische und mechani­ sche Belastungen und gegen die Einwirkung von Wasser wirkungs­ voll verstärkt wird.
Um leicht kontrollieren zu können, ob die aufgesprühte oder auf­ gegossene Nachbehandlungsmittelschicht den Frischbeton auch vollständig bedeckt und keine Fehlstellen zurückgeblieben sind, kann dem Nachbehandlungsmittel auch ein weißer oder schwarzer Farbstoff zugefügt werden. Wird eine Kunststoffolie mitverarbei­ tet, ist es zweckmäßig, im Sommer eine weiße Folie und im Winter eine schwarze Folie zu verwenden.
Zum Herstellen eines wasser- und dampfdichten Überzuges auf der Oberfläche des abgebundenen, grünen Betons von Betonbauteilen wird ein Nachbehandlungsmittel der oben erläuterten Art unmittelbar nach dem Ausschalen der Betonbauteile auf die noch feuchten Betonoberflächen in einer oder in mehreren Lagen aufgespritzt.
Man erkennt, daß das aufgetragene Nachbehandlungsmittel aufgrund seiner Zusammensetzung keine gesundheitsschädlichen Stoffe auf­ weist und ohne besondere Schutzmaßnahmen verarbeitet werden kann. Vor allem aber ermöglicht es die Herstellung eines Schutz­ überzuges, welcher dem Einbringen des Frischbetons unmittelbar folgt und diesen auch bei einem plötzlich auftretenden Schlagre­ gen sofort schützt. Hierbei bedeckt der sich augenblicklich bil­ dende Film die nasse Betonoberfläche vollständig und haftet an dieser in so weit ausreichendem Maße, daß ein Abheben unter Windeinwirkung unmöglich ist. Andererseits bereitet es keine Schwierigkeiten, nach dem vollstandigen Erharten des abgedeckten Betons den Schutzfilm vollständig wieder abzuziehen oder ihn mit einer geeigneten Vorrichtung abzukehren, so daß die nackte Be­ tonoberfläche wieder freigelegt wird. Der sich bildende Film schützt nicht nur die nasse Oberfläche des Betons vor der schäd­ lichen Einwirkung von Regen und Sturm, sondern verhindert auch das Austrocknen des Betons an seiner Oberfläche während der Hy­ dratation.
Nachstehend werden in einer Tabelle zwei besonders bevorzugte Ausführungsformen des Nachbehandlungsmittels nach der Erfindung angegeben. Beide Mischungen werden jeweils unmittelbar auf die Oberfläche des noch nassen Frischbetons aufgesprüht. Auf die Nachbehandlungsmasse nach Beispiel 2 wird dann noch unmittelbar nach dem Aufsprühen eine Kunststoffolie aufgelegt, die mit der Nachbehandlungsmasse verklebt.
Die Erfindung ist nicht auf die angegebenen Ausführungsbeispiele beschränkt, sondern es sind auch andere Zusammensetzungen im Rahmen der nachstehenden Patentansprüche möglich, mit denen ebenfalls befriedigende Ergebnisse erzielt werden können.

Claims (14)

1. Wäßriges Nachbehandlungsmittel für feuchten Beton, gekenn­ zeichnet durch ein Gemisch aus
  • a) 10,0-30,0 Gew.-% wäßrige weichmacherfreie Butyl­ acrylat-Copolymer-Dispersion
  • b) 1,0-10,0 Gew.-% Wasserglaslösung
  • c) 0,1-2,0 Gew.-% Entschäumer
  • d) 0,2-4,0 Gew.-% Thixotropiermittel
  • e) 0,1-10,0 Gew.-% mikronisiertes Polyethylenwachs
  • f) 88,6-44,0 Gew.-% Wasser
wobei die vorstehenden Gew.-% auf die Gesamtmasse bezogen sind.
2. Wäßriges Nachbehandlungsmittel für feuchten Beton, gekenn­ zeichnet durch ein Gemisch aus:
  • a) 10,0-30,0 Gew.-% wäßrige Methacrylat-Copolymer- Dispersion
  • b) 1,0-10,0 Gew.-% Wasserglaslösung
  • c) 0,1-2,0 Gew.-% Entschäumer
  • d) 0,2-4,0 Gew.-% Thixotropiermittel
  • e) 0,1-10,0 Gew.-% mikronisiertes Polyethylenwachs
  • f) 88,6-44,0 Gew.-% Wasser
3. Mittel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich­ net, daß die Wasserglaslösung einen Silicatbeschleuniger ent­ hält, dessen SiO2/Me2O-Verhältnis 1,3 bis 3,7 beträgt.
4. Mittel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch ge­ kennzeichnet, daß der Entschäumer eine Emulsion aus modi­ fiziertem Organopolysiloxanen und Polyglykol aufweist.
5. Mittel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch ge­ kennzeichnet, daß das Thixotropiermittel ein Organo- Schichtsilikat auf Bentonit-Basis aufweist.
6. Mittel nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch ge­ kennzeichnet, daß das Thixotropiermittel ein syntheti­ sches Magnesiumsilicat enthält.
7. Mittel nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch ge­ kennzeichnet, daß das Wachs ein wasserdispergierbares Po­ lyethylen-Polypropylen-Gemisch mit einer Dichte von kleiner als 1,0 g/cm3 enthält.
8. Verfahren zum Herstellen eines wäßrigen Nachbehandlungsmit­ tels nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die einzelnen Komponenten a-e in der in An­ spruch 1 angegebenen Reihenfolge und in dem gewünschten Mengen­ verhältnis in Wasser angerührt werden.
9. Verwendung eines Nachbehandlungsmittels nach einem der An­ sprüche 1 bis 8 zum Herstellen eines wasser- und dampfdichten Überzuges auf der Oberfläche von Frischbeton, wobei das Nachbe­ handlungsmittel unmittelbar nach dem Glätten der Oberfläche des Frischbetons in einer Dicke zwischen 20 und 200 µm auf die noch nasse Oberfläche aufgetragen wird.
10. Verwendung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Nachbehandlungsmittel in einem Arbeitsgang durch Über­ fluten aufgebracht wird.
11. Verwendung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Nachbehandlungsmittel in mehreren Arbeitsgängen durch Aufsprühen aufgetragen wird.
12. Verwendung nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch ge­ kennzeichnet, daß unmittelbar nach dem Aufbringen min­ destens einer Nachbehandlungsmittelschicht eine etwa 10-300 µm dicke Folie aus Polyvinylchlorid, Polyethylen oder Polyurethan in die noch klebrige Nachbehandlungsmittelschicht eingebettet wird.
13. Verwendung nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch ge­ kennzeichnet, daß im Sommer eine weiße Folie und im Win­ ter eine schwarze Folie verwendet wird.
14. Verwendung eines Nachbehandlungsmittels nach einem der Ansprüche 1 bis 7 zum Herstellen eines wasser- und dampfdichten Überzuges auf der Oberfläche des abgebundenen, grünen Betons von Betonbauteilen, wobei das Nachbehandlungsmittel unmittelbar nach dem Ausschalen der Betonbauteile auf die noch feuchten Beton­ oberflächen in einer oder in mehreren Lagen aufgespritzt wird.
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