DE19734051A1 - Brennstoffzellen-Stromerzeugungssystem und zugehöriges Betriebsverfahren - Google Patents
Brennstoffzellen-Stromerzeugungssystem und zugehöriges BetriebsverfahrenInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein
Stromerzeugungssystem, welches eine
Brennstoffzellenvorrichtung verwendet, und ein
zugehöriges Betriebsverfahren. Genauer gesagt betrifft
die vorliegende Erfindung eine Lehre, welche das
Kühlverfahren einer Brennstoffzellenvorrichtung
verbessert, wodurch ein Stromerzeugungssystem vereinfacht
wird, die Verläßlichkeit erhöht wird, und ein Betrieb mit
einer hohen Leistungsdichte ermöglicht wird.
Fig. 5 zeigt schematisch, in einem
Brennstoffzellenstromerzeugungssystem, welches in der
japanischen Veröffentlichung eines ungeprüften Patents
Nr. HO 4-79,166 beschrieben ist, den Aufbau einer
Brennstoffzellenvorrichtung und eines Peripheriegerätes
für die Temperaturregelung bei dieser
Brennstoffzellenvorrichtung. In Fig. 5 bezeichnet (1)
eine Brennstoffzellenvorrichtung, und (2) einen
Brennstoffzellenabschnitt mit Laminataufbau, der einen
Hauptabschnitt der Brennstoffzellenvorrichtung (1)
darstellt, die eine Brennstoffzelleneinheit (3) aufweist,
die mit einer Brenngaselektrode und einer
Oxidationsgaselektrode (nicht dargestellt) versehen ist,
einen Brenngaskanal (4) zum Zuführen eines Brenngases (A)
zur Brenngaselektrode, und einen Oxidationsgaskanal (5)
zum Liefern eines Oxidationsgases (B) an die
Oxidationsgaselektrode, als Hauptbestandteile. Weiterhin
ist in Fig. 5 (6) ein Reformierungsreaktionsabschnitt
bezeichnet, der thermisch mit dem
Brennstoffzellenabschnitt (2) so vereinigt ist, daß der
Reformierungsreaktionsabschnitt neben dem
Brennstoffzellenabschnitt (2) angeordnet ist. Bei einem
Beispiel ist die Brennstoffzellenvorrichtung (1) so
aufgebaut, daß Brennstoffzellenabschnitte (2) in Form
flacher Tafeln und Reformierungsreaktionsabschnitte (6)
in Form flacher Tafeln abwechselnd zusammenlaminiert
sind.
In Fig. 5 ist (7) eine Luftzufuhrvorrichtung bezeichnet,
welche Energie aus Abgas (C) zurückgewinnt, welches von
dem Brennstoffzellenstromerzeugungssystem ausgestoßen
wird, und Luft (D) von außen durch Druckerhöhung liefert,
und ist mit (8) ein Umlaufgebläse bezeichnet, welches das
reformierte Gas, welches einen Kohlenwasserstoff enthält,
zur Temperaturregelung der Brennstoffzellenvorrichtung
(1) im Umlauf hält. Weiterhin ist in dieser Figur mit (9)
eine Methanerzeugungsvorrichtung bezeichnet, die eine
Methanerzeugung mit Wasserstoff, Kohlenmonoxid und
Kohlendioxid durchführt, die in dem reformierten Gas
enthalten sind, welches durch das Umlaufgebläse (8) im
Umlauf gehalten wird.
Als nächstes wird nachstehend der Betrieb bei diesem
herkömmlichen Fall beschrieben. In Betrieb der
Brennstoffzellenvorrichtung (1) mit konstanter Last muß
die erzeugte Abwärme, die beispielsweise 30 bis 70% der
Ausgangsleistung entspricht, wirksam abgeführt werden.
Bei dem in Fig. 5 gezeigten konventionellen Fall wird der
Brennstoffzellenabschnitt (2) dadurch gekühlt, daß das
Reformierungsgas, welches einen Kohlenwasserstoff oder
einen Alkohol und Dampf enthält, in den
Reformierungsreaktionsabschnitt (6) eingebracht wird, in
dessen Inneren ein Reformierungskatalysator vorgesehen
ist, und eine Reformierungsreaktion hervorgerufen wird,
die eine endotherme Reaktion darstellt, in diesem
Reformierungsreaktionsabschnitt (6). Beim vorliegenden
Beispiel ist die Brennstoffzellenvorrichtung (1)
laminiert aufgebaut, wobei beispielsweise mehrere
Brennstoffzellenabschnitte (2), die mehrere
Brennstoffzellen in Form laminierter flacher Platten
aufweisen, und Reformierungsreaktionsabschnitte (6) in
Form flacher Platten abwechselnd zusammenlaminiert sind.
Wenn es sich bei der Brennstoffzelle um eine des Typs mit
geschmolzenem Karbonat handelt, gehen
Reformierungsreaktionen, die durch die folgenden Formeln
(1) bis (3) angegeben sind, zur rechten Seite hin vor,
bei einer Temperatur innerhalb eines
Temperaturbetriebsbereiches von 600 bis 700°C in den
Reformierungsreaktionsabschnitten (6)
CnHm + nH₂O → nCO + (2n + m)/2H₂ (1)
Alkohol + H₂O → CO, CO₂, H₂ (2)
CH₄ + H₂O → CO + 3H₂ (3)
Das reformierte Gas, welches Wasserstoff, Kohlenmonoxid
und Kohlendioxid enthält, und durch die
Reformierungsreaktionen erzeugt wird, die in den
voranstehenden Formeln (1) bis (3) angegeben sind, als
Hauptbestandteile, wird einer Methanerzeugungsvorrichtung
(9) durch die Wirkung eines Umlaufgebläses (8) zugeführt.
Die Methanerzeugungsvorrichtung (9) ist normalerweise ein
Reaktor des Wärmeaustauschertyps, in welchem ein
Methanerzeugungskatalysator vorgesehen ist, und der einen
reaktionsseitigen Raum aufweist, in welchem der
Methanerzeugungskatalysator in einem Zustand vorhanden
ist, in welchem er in Kontakt mit dem reformierten Gas
(F) gelangen kann, sowie einen kühlseitigen Raum, der in
einer Wärmeaustauschbeziehung mit dem reaktionsseitigen
Raum steht, und durch welchen ein Kühlmittel (G) fließt.
Bei diesem konventionellen Fall wird die
Methanerzeugungsvorrichtung (9) bei einer
Betriebstemperatur betrieben (beispielsweise etwa 250 bis
500°C), die niedriger ist als die Betriebstemperatur
(600 bis 700°C) des Reformierungsreaktionsabschnitts
(6).
Die durch die Formel (3) ausgedrückte
Reformierungsreaktion ist eine reversible Reaktion. Die
Methanerzeugungsreaktion nach links in Formel (3) wird
bevorzugt, wenn die Betriebstemperatur niedriger wird,
und führt gleichzeitig zur Abgabe von Reaktionswärme.
Genauer gesagt wird die Reaktionswärme, die bei der
Zellenreaktion in dem Brennstoffzellenabschnitt (2)
erzeugt wird, nach außerhalb der
Brennstoffzellenvorrichtung (1) durch den Fortgang der
Reformierungsreaktion (einer endothermen Reaktion) von
Kohlenwasserstoff (Methan) in dem Reaktionsgas durch die
Einwirkung des Reformierungsreaktionsabschnitts (6)
abgegeben. Die Abwärme der Brennstoffzelle, die nach
außen abgegeben wird, wird in das Kühlmittel (G)
abgegeben, welches an der Kühlseite der
Methanerzeugungsvorrichtung (9) fließt, entsprechend dem
Fortgang der Methanerzeugungsreaktion (einer exothermen
Reaktion) des Reaktionsgases (F) in der
Methanerzeugungsvorrichtung (9).
Wie voranstehend geschildert wird bei dem voranstehend
erwähnten, konventionellen Fall das reformierte Gas (F)
zum Umlauf zwischen dem Reformierungsreaktionsabschnitt
(6) und der Methanerzeugungsvorrichtung (9) veranlaßt.
Eine endotherme Reaktion geht in dem
Reformierungsreaktionsabschnitt (6) vor sich, und der
Brennstoffzellenabschnitt (2) wird dadurch gekühlt, daß
eine exotherme Reaktion in der
Methanerzeugungsvorrichtung (9) hervorgerufen wird.
Wenn ein Brennstoffzellenstapel des Typs mit
geschmolzenem Karbonat, der bei einer hohen Temperatur
der Größenordnung von 600 bis 700°C arbeitet, gekühlt
wird, so ist es schwierig, eine Flüssigkeitskühlung oder
eine Heißwasserkühlung einzusetzen, die wirksame
Kühlverfahren darstellen, und daher wurde allgemein in
der Praxis eine Gaskühlung eingesetzt, unter Verwendung
eines Reaktionsgases, beispielsweise eines oxidierenden
Gases. Bei der Gaskühlung sind jedoch Schwierigkeiten in
Bezug auf den Wirkungsgrad des Stromerzeugungssystems
aufgetreten, auf die Leistung der
Brennstoffzellenvorrichtung, und auf die Handhabbarkeit,
beispielsweise in Bezug auf eine große
Temperaturverteilung (beispielsweise etwa 100°C), die in
Flußrichtung des Kühlgases erzeugt wird, das Erfordernis,
ausreichend viel Hilfsleistung für den Umlauf des
Kühlgases zur Verfügung zu stellen, eine große Menge an
Oxidationsgas, die durch den Oxidationsgaskanal neben der
Oxidationsgaselektrode fließt, was zu hohem Druckverlust
führt, eine Erhöhung der Druckdifferenz zwischen der
Brenngasseite und dem Oxidationsgas in der
Brennstoffzelle, die zu einem höherem Risiko eines Lecks
in Querrichtung führt, und das Erfordernis, daß ein
Oxidationsgaskanal eine große Querschnittsfläche
aufweisen muß. Diese Nachteile waren dann besonders
ernst, wenn eine Brennstoffzelle kontinuierlich mit
höherer Leistungsdichte betrieben wurde, also die
Brennstoffzelle im Zustand hoher Stromdichte betrieben
wurde (beispielsweise bei einer Stromdichte von 200 bis
300 mA/cm²).
Der in Fig. 5 gezeigte, konventionelle Fall wurde dazu
entwickelt, die voranstehend geschilderten
Schwierigkeiten zu lösen. In folge des Kühlsystems auf
der Grundlage von Reformierungsreaktionswärme bei dem in
Fig. 5 gezeigten konventionellen Fall ist die abgeführte
Wärmemenge pro Einheitsmenge von Gas 100 bis 150 mal so
groß wie bei der einfachen Gaskühlung, und war es
möglich, den Stapel mit einer kleinen Kühlgasflußrate zu
kühlen. Da die Kühlung auf der Reaktionswärme
reformierten Gases beruht, anders als bei der Gaskühlung,
die auf der ungebundenen Wärme beruht, war es darüber
hinaus möglich, Kühlung bei gleichmäßiger Temperatur über
die Gesamtoberfläche der Brennstoffzelle zu erzielen,
jedenfalls im Prinzip, und selbst beim Betrieb mit hoher
Stromdichte einen stabilen Betrieb mit gleichförmiger
Temperaturverteilung sicherzustellen, ohne das Auftreten
derartiger Probleme wie die Erzeugung eines heißen
Punktes.
Bei dem konventionellen Stromerzeugungssystem mit dem
voranstehend geschilderten Aufbau ist es allerdings
erforderlich, einen Kreislauf des reformierten Gases
sicherzustellen, welches ein brennbares, feuchtes Gas auf
hoher Temperatur darstellt, über einen Umlaufkanal mit
Hilfe eines Umlaufgebläses (8), als Kühlmittel zum Kühlen
des Brennstoffzellenstapels. Daher ist es schwierig, eine
gute Gasabdichtung an der Antriebswelle des
Umlaufgebläses (8) zur Verfügung zu stellen, was in der
Praxis zu technischen Problemen führt, einschließlich dem
Erfordernis, ein teures Umlaufgebläse (8) einsetzen zu
müssen. Hilfsenergie ist immer noch für den Umlauf des
reformierten Gases erforderlich. Darüber hinaus ist eine
Rohrleitung für das reformierte Gas erforderlich, welches
zum Kühlen dient, zusätzlich zu den Rohrleitungen für das
Brenngas und das Oxidationsgas, die an den
Zellenreaktionen teilnehmen, als Auslaß von der
Brennstoffzelle. Dies führt zu einem anderen Problem,
nämlich der erhöhten Anzahl an Rohrsystemen, und dem
erhöhten Ausmaß an Strahlungswärme von den Rohren.
Abgesehen davon, daß eine teure
Hochtemperaturumlaufeinrichtung und Hochtemperaturrohre
zum Aufbau eines Kühlsystems erforderlich sind, ist eine
Hilfsenergie erforderlich, und gibt es eine Erhöhung des
Ausmaßes der Strahlungswärme von den Rohren, was zu
Schwierigkeiten bezüglich der Kosten, dem
Stromerzeugungswirkungsgrad und der Verläßlichkeit des
Stromerzeugungssystems führt.
Die vorliegende Erfindung wurde zur Lösung dieser
voranstehend angegebenen Schwierigkeiten entwickelt, und
ihr Ziel besteht in der Bereitstellung eines
kostengünstigen Brennstoffzellenstromerzeugungssystems,
welches eine hohe Verläßlichkeit und einen hohen
Stromerzeugungswirkungsgrad aufweist, und hervorragend
handhabbar ist, wobei es nicht mehr erforderlich ist, ein
Brenngasumlaufgebläse oder eine übermäßige Anzahl an
Rohren für das Brenngas zum Kühlen vorzusehen.
Bei den Brennstoffzellenstromerzeugungssystem gemäß der
vorliegenden Erfindung sind zumindest zwei
Brennstoffzellenvorrichtungen mit interner Reformierung
in Reihe in Flußrichtung des Brenngases über eine
Methanerzeugungsvorrichtung geschaltet.
Bei den voranstehend geschilderten Aufbau, bei welchem
mehrere Brennstoffzellenvorrichtungen mit interner
Reformierung in Reihe in Flußrichtung des Brenngases
geschaltet sind, ist es möglich, das Brenngas, welches
als Reaktionsgas für die Brennstoffzelle und als Kühlgas
der Brennstoffzelle dient, in ausreichender Menge
zuzuführen, um mit den Anforderungen bezüglich der
wärmeabfuhr der Brennstoffzellenvorrichtungen fertig zu
werden. Die Methanerzeugungsvorrichtung, die zwischen den
Brennstoffzellenvorrichtungen angeordnet ist, führt eine
Methanerzeugung aus dem Brenngas nach der
Reformierungsreaktion durch, welches von der
stromaufwärtigen Brennstoffzellenvorrichtung abgegeben
wird, und regeneriert dieses als Brenngas, welches
Kühleigenschaften hat, und Methan enthält. Dies gestattet
eine wiederholte, wirksame Nutzung des Brenngases für die
Reaktion und ebenso zum Kühlen.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind
zumindest zwei Brennstoffzellenvorrichtungen mit interner
Reformierung in Reihe in Flußrichtung des Brenngases über
eine Methanerzeugungsvorrichtung geschaltet; die
voranstehende Brennstoffzellenvorrichtung mit interner
Reformierung weist einen Brennstoffzellenabschnitt auf,
der mehrere Brennstoffzellen enthält, und einen
Reformierungsreaktionsabschnitt, welcher thermisch
vereinigt mit dem voranstehenden
Brennstoffzellenabschnitt vorgesehen ist; und das
Brenngas, welches von außerhalb der
Brennstoffzellenvorrichtung zugeführt wird, wird nach
Liefern an den Reformierungsreaktionsabschnitt dem
Brenngas für den Brennstoffzellenabschnitt zugeführt.
Bei dem voranstehend geschilderten Aufbau sind mehrere
Brennstoffzellenvorrichtungen mit interner Reformierung
in Reihe in Flußrichtung des Brenngases über die
Methanerzeugungsvorrichtung geschaltet, und weist die
voranstehende Brennstoffzellenvorrichtung mit interner
Reformierung einen solchen Aufbau auf, daß der
Brennstoffzellenabschnitt und der
Reformierungsreaktionsabschnitt getrennt in der
Brennstoffzellenvorrichtung vorgesehen sind. Dieser
Aufbau und die Methanerzeugungsvorrichtung dienen daher
dazu, eine wiederholte, wirksame Nutzung des Brenngases
für die Reaktion und ebenso für die Kühlung zu gestatten.
Der Reformierungsreaktionsabschnitt dient dazu, eine
gleichförmige Betriebstemperatur zu erzielen, und die
Erzeugung eines heißen Punktes zu verhindern, als
Kühleinrichtung für den Brennstoffzellenabschnitt.
Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der
Erfindung ist die Methanerzeugungsvorrichtung getrennt
auf der stromaufwärtigen Seite der Brenngasseite der
Brennstoffzellenvorrichtung vorgesehen, die am weitesten
stromaufwärts in Flußrichtung des Brenngases angeordnet
ist.
Bei dem voranstehend geschildertem Aufbau ermöglicht es
die Methanerzeugungsvorrichtung, die getrennt auf der
stromaufwärtigen Seite der Brenngasseite der
Brennstoffzellenvorrichtung vorgesehen ist, die am
weitesten in Flußrichtung des Brenngases liegt, wie
erforderlich das Auftreten einer
Methanerzeugungsvorrichtung des Brenngases zu
veranlassen, und das Ausmaß der Kühlung in Folge der
Reformierungsreaktion in der Brennstoffzellenvorrichtung
stromaufwärts einzustellen. Insbesondere verringert die
Methanerzeugungsvorrichtung das Risiko eines
Kohlenstoffniederschlages, durch Vorreformierung eines
höheren Kohlenwasserstoffs in dem Rohbrennstoff, und
verringert das Risiko einer Schwefelvergiftung des
Reformierungskatalysators der Brennstoffzellenvorrichtung
mit interner Reformierung stromabwärts.
Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der
Erfindung ist hier, soweit erforderlich, ein Rohr
vorgesehen, durch welches ein Teil des Brenngases die
Brennstoffzelle umgeht.
Bei dem voranstehend geschildertem Aufbau kann infolge
des erwähnten Bypassrohres ein Teil des Brenngases,
soweit erforderlich, die Brennstoffzelle in einem Zustand
umgehen, in welchem die Flußrate eingestellt werden kann,
um so eine einfache Einstellung der Wärmemenge bei der
Reformierungsreaktion in der Brennstoffzellenvorrichtung
zu ermöglichen.
Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der
Erfindung sind zumindest zwei
Brennstoffzellenvorrichtungen in Reihe in Flußrichtung
des reformierten Gases über eine
Methanerzeugungsvorrichtung geschaltet, und wird das
reformierte Gas, welches von dem
Reformierungsreaktionsabschnitt abgegeben wird, der am
weitesten stromabwärts in Flußrichtung des reformierten
Gases liegt, als Brenngas dem Brennstoffzellenabschnitt
zugeführt.
Bei dem voranstehend geschilderten Aufbau dient die
Methanerzeugungsvorrichtung, die zwischen mehreren
Reformierungsreaktionsabschnitten vorgesehen ist, die in
Reihe geschaltet sind, dazu, eine wirksame Kühlung durch
eine Reformierungsreaktion zu erreichen, und stellt eine
wiederholte wirksame Nutzung des reformierten Gases als
Kühlgas in mehreren Brennstoffzellenvorrichtung sicher,
ohne daß ein Umlaufgebläse verwendet wird. Da das
reformierte Gas in dem erfindungsgemäßen System keine
Beziehung zur Zellenreaktion hat, bis die Rolle des
reformierten Gases als Kühlgas beendet ist, weist das
reformierte Gas in dem erfindungsgemäßen System keine
Änderung der Zusammensetzung bezüglich der Anzahl an
Atomen auf, und läßt sich die Kühlung der
Brennstoffzellenvorrichtung unter Verwendung des
reformierten Gases einfach mit hoher Verläßlichkeit
konstruieren. Darüber hinaus wird das reformierte Gas,
welches aus dem Reformierungsreaktionsabschnitt am
weitesten stromabwärts ausgestoßen wird, dem
Brennstoffzellenabschnitt zugeführt, und kann das
reformierte Gas für die Kühlung wirksam als Brenngas
verwendet werden.
Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der
Erfindung ist die Brennstoffzellenvorrichtung als
Laminataufbau ausgebildet, der durch abwechselndes
Laminieren von Reformierungsreaktionsabschnitten in Form
flacher Platten und von Brennstoffzellenabschnitten in
Form flacher Platten ausgebildet wird. Die mehreren
Reformierungsreaktionsabschnitte sind gruppenweise
stromaufwärts/stromabwärts in Flußrichtung des
reformierten Gases vorgesehen, und sind so laminiert
aufgebaut, daß zwei benachbarte
Reformierungsreaktionsabschnitte mit einem dazwischen
angeordneten Brennstoffzellenabschnitt zu
unterschiedlichen Gruppen gehören, wodurch zwei oder mehr
Brennstoffzellenvorrichtungen zu einer vereinigten
Brennstoffzellenvorrichtung ausgebildet werden.
Bei dem voranstehend geschilderten Aufbau führt die
vereinigt aufgebaut Brennstoffzellenvorrichtung dazu, daß
die erforderliche Länge für Hochtemperaturgasrohre
verringert wird, und so das Ausmaß an Strahlungswärme
verringert wird. Weiterhin gibt es bei den
Brennstoffzellenvorrichtungen keinen Unterschied
bezüglich der stromaufwärtigen und der stromabwärtigen
Seiten, und wird die Betriebssteuerung vereinfacht.
Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der
Erfindung ist eine Methanerzeugungsvorrichtung getrennt
stromaufwärts des Reformierungsreaktionsabschnitts der
Brennstoffzellenvorrichtung vorgesehen, und zwar am
weitesten stromaufwärts in Flußrichtung des reformierten
Gases.
Bei dem voranstehend geschilderten Aufbau ermöglicht es
die Methanerzeugungsvorrichtung, die weiter stromaufwärts
der Brenngasseite der Brennstoffzellenvorrichtung
vorgesehen ist, die am weitesten stromaufwärts in
Flußrichtung des Brenngases angeordnet ist, wie
erforderlich die Methanerzeugungsreaktion des
reformierten Gases zu veranlassen, und das Ausmaß der
Kühlung durch die Reformierungsreaktion in der
Brennstoffzellenvorrichtung stromaufwärts einzustellen.
Insbesondere vermindert eine Vorreformierung höherer
Kohlenwasserstoffe in dem Rohbrennstoff das Risiko eines
Kohlenstoffniederschlages, und verringert das Risiko
einer Schwefelvergiftung des Reformierungskatalysators
des Reformierungsreaktionsabschnitts stromabwärts.
Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der
Erfindung ist die Methanerzeugungsvorrichtung ein
Wärmeaustauschreaktor, und wird die sich bei der
Methanerzeugungsreaktion ergebende Wärme wirksam in dem
Brennstoffzellenstromerzeugungssystem verwendet.
Bei dem voranstehend geschilderten Aufbau verbessert die
Methanerzeugungsvorrichtung des Wärmeaustauschertyps den
Rückgewinnungswirkungsgrad für Wärme, die bei der
Methanerzeugungsreaktion erzeugt wird, in einem Raum auf
der Kühlseite der Methanerzeugungsvorrichtung, und
gestattet eine wirksame Nutzung der erzeugten Wärme
innerhalb des Brennstoffzellenstromerzeugungssystems
Bei einer weiteren bevorzugten Form der Erfindung ist je nach Erfordernis ein Rohr für einen Teil des reformierten Gases zum Umgehen des Reformierungsreaktionsabschnitts oder des Reformierungsreaktionsabschnitts und des folgenden Methanerzeugungsabschnitts vorgesehen.
Bei einer weiteren bevorzugten Form der Erfindung ist je nach Erfordernis ein Rohr für einen Teil des reformierten Gases zum Umgehen des Reformierungsreaktionsabschnitts oder des Reformierungsreaktionsabschnitts und des folgenden Methanerzeugungsabschnitts vorgesehen.
Bei dem voranstehenden Aufbau ermöglicht es das
voranstehend erwähnte Bypassrohr, daß ein Teil des
reformierten Gases je nach Erfordernis den
Reformierungsreaktionsabschnitt oder der
Reformierungsreaktionsabschnitt und die folgende
Methanerzeugungsvorrichtung umgeht, in einem Zustand, in
welchem die Flußrate eingestellt werden kann, um so eine
einfache Einstellung der Wärmeenergie für die Kühlung zu
gestatten, die durch die Reformierungsreaktion in dem
Reformierungsreaktionsabschnitt der
Brennstoffzellenvorrichtung hervorgerufen wird.
Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der
Erfindung wird bei einem
Brennstoffzellenstromerzeugungssystem, welches zumindest
zwei Brennstoffzellenvorrichtungen mit interner
Reformierung aufweist, die in Reihe in Flußrichtung des
Brenngases über eine Methanerzeugungsvorrichtung
geschaltet sind, das
Brennstoffzellenstromerzeugungssystem so betrieben, das
die Methanerzeugungsreaktionstemperatur am
Austrittsabschnitt des Brenngases der
Methanerzeugungsvorrichtung eingestellt wird, wodurch die
Betriebstemperatur der Brennstoffzellenvorrichtung
eingestellt wird.
Bei dem voranstehend geschilderten Betriebsverfahren ist
es möglich, die Methanflußrate in dem Brenngas am
Austritt der Methanerzeugungsvorrichtung in einem Zustand
einzustellen, der vorher ermittelt werden kann, durch
Einstellung der Methanerzeugungsreaktionstemperatur der
Methanerzeugungsvorrichtung, und ist es daher möglich,
die Flußrate des Methans einzustellen, welches den
Brennstoffzellenvorrichtungen zugeführt wird, die
stromabwärts des Brenngases angeordnet sind, und so das
Ausmaß der Wärmemenge für die Kühlung der
Brennstoffzellenvorrichtungen einzustellen, die durch die
Reformierungsreaktion von Methan hervorgerufen wird.
Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der
Erfindung wird in einem
Brennstoffzellenstromerzeugungssystem, welches zwei oder
mehr Brennstoffzellenvorrichtungen aufweist, die jeweils
mit Brennstoffzellenabschnitten und
Reformierungsreaktionsabschnitten versehen sind, die in
Reihe in Flußrichtung des reformierten Gases über eine
Methanerzeugungsvorrichtung geschaltet sind, das
Brennstoffzellenstromerzeugungssystem so betrieben, daß
die Betriebstemperatur der Brennstoffzellenvorrichtung
dadurch eingestellt wird, daß die
Methanerzeugungsreaktionstemperatur am Auslaßabschnitt
des reformierten Gases der Methanerzeugungsvorrichtung
eingestellt wird. Bei dem voranstehend geschilderten
Betriebsverfahren ist es möglich, die Flußrate von Methan
in dem reformierten Gas am Auslaß der
Methanerzeugungsvorrichtung dadurch einzustellen, daß die
Methanerzeugungsreaktionstemperatur der
Methanerzeugungsvorrichtung eingestellt wird, und ist es
daher möglich, die Flußrate von Methan einzustellen,
welches dem Reformierungsreaktor jener
Brennstoffzellenvorrichtungen zugeführt wird, die
stromabwärts des reformierten Gases angeordnet sind,
wodurch eine Einstellung der Wärmemenge für die Kühlung
der Brennstoffzellenvorrichtung ermöglicht wird, welche
durch die Methanreformierungsreaktion hervorgerufen wird.
Die Erfindung wird nachstehend anhand zeichnerisch
dargestellter Ausführungsbeispiele näher erläutert, aus
welchem weitere Vorteile und Merkmale hervorgehen. Es
zeigt:
Fig. 1 eine schematische Darstellung eines
Brennstoffzellenstromerzeugungssystems gemäß einer
Ausführungsform 1 der vorliegenden Erfindung;
Fig. 2 eine schematische Darstellung eines
Brennstoffzellenstromerzeugungssystems gemäß einer
Ausführungsform 2 der Erfindung;
Fig. 3 den Verbindungsaufbau von reformiertem Gas bzw.
Brenngas der Brennstoffzellenvorrichtung und deren
Peripheriegeräten in dem
Brennstoffzellenstromerzeugungssystem gemäß einer
Ausführungsform 3 der Erfindung;
Fig. 4 ein Diagramm, welches die Beziehung zwischen der
Methanerzeugungsreaktionstemperatur und der
Reformierungsumwandlung von Methan angibt, wobei diese
wesentliche Basisdaten zur Einstellung des
Betriebszustandes des
Brennstoffzellenstromerzeugungssystems gemäß der
Erfindung darstellen; und
Fig. 5 eine schematische Darstellung eines
konventionellen Brennstoffzellenstromerzeugungssystems
Fig. 1 zeigt schematisch ein
Brennstoffzellenstromerzeugungssystems gemäß
Ausführungsform 1 der vorliegenden Erfindung. In Fig. 1
sind zwei Brennstoffzellenvorrichtungen (1a) und (1b) mit
interner Reformierung in Reihe in Flußrichtung eines
Brenngases geschaltet, wodurch eine stromaufwärtige
Brennstoffzellenvorrichtung und eine stromabwärtige
Brennstoffzellenvorrichtung ausgebildet werden. Eine
Methanerzeugungsvorrichtung (9), die ähnlich wie eine
konventionelle Vorrichtung aufgebaut ist, weist einen
reaktionsseitigen Raum (9a) auf, in welchem ein
Katalysator für die Methanerzeugung vorgesehen ist, sowie
einen kühlseitigen Raum (9b), in welchem ein Kühlmittel
(G) fließen kann, um das Innere zu kühlen. Ein Brenner
(10) verbrennt brennbare Bestandteile, die nicht in den
Brennstoffzellenabschnitten verbraucht wurden, und aus
einem Brenngaskanal (4) der stromabwärtigen
Brennstoffzellenvorrichtung (1b) ausgestoßen werden. Ein
Wärmetauscher (11) stellt auf geeignete Weise ein
Reaktionsgas in diesem
Brennstoffzellenstromerzeugungssystem auf eine
vorbestimmte Temperatur ein. Die anderen Bezugszeichen,
welche die selben oder entsprechende Teile wie bei dem
voranstehend geschildertem konventionellen Fall
bezeichnen, werden hier nicht erneut beschrieben.
Nachstehend wird der Betrieb bei der Ausführungsform 1
geschildert. Bei dem
Brennstoffzellenstromerzeugungssystem gemäß der Erfindung
wird das Brenngas (ein Brenngas, weiches durch Mischung
von hauptsächlich einem Kohlenwasserstoff oder einem
Alkohol und Dampf gebildet wird), welches dem
Brenngaskanal (4) der Brennstoffzellenvorrichtung
zugeführt werden soll, zuerst einem
Reformierungsreaktionsabschnitt (6a) der stromaufwärtigen
Brennstoffzellenvorrichtung (1a) zugeführt. Zur
Vereinfachung beruht die nachstehende Beschreibung auf
einem Brenngas, welches eine Gasmischung nur aus Methan
und Dampf ist (der Hauptbestandteil von Erdgas, welches
am häufigsten als Brenngas verwendet wird, ist
normalerweise Methan). Methan in dem Brenngas reagiert
mit Dampf unter der Einwirkung des
Reformierungsreaktionsabschnitts (6a) und wird in
Wasserstoff, Kohlenmonoxid und Kohlendioxid über eine
Stromreformierungsreaktion zerlegt. Die
Reformierungsumwandlung von Methan kann mit ausreichender
Genauigkeit dadurch bestimmt werden, daß eine
Gleichgewichtsgaszusammensetzung unter
Reaktionsbedingungen (Temperatur, Druck und
Dampf/Methanverhältnis) des
Reformierungsreaktionsabschnitts (6) berechnet wird. Im
einzelnen wird beispielsweise die Berechnung so
durchgeführt, daß eine Korrekturtemperatur eingeführt
wird, die als die Annäherungstemperatur bekannt ist, und
die man durch Umwandeln der Differenz zwischen der
Gleichgewichtsgaszusammensetzung und der beobachteten
Gaszusammensetzung bezüglich der Temperatur erhält. Das
reformierte Reaktionsgas wird dem Brenngaskanal (4) eines
benachbarten Brennstoffzellenstapels (2) zugeführt, und
mit ihm wird eine Brennstoffzellenreaktion an einer
Brenngaselektrode durchgeführt, die in der Nähe des
Brenngaskanals (4) liegt. Verfügbare Arten von
Brennstoffzellenvorrichtungen (1) umfassen eine
fortgeschrittene Brennstoffzellenvorrichtung mit interner
Reformierung, bei welcher ein Reformierungskatalysator im
Inneren des Brenngaskanals (4) vorgesehen ist, und eine
indirekte Brennstoffzellenstromerzeugungsvorrichtung mit
interner Reformierung, bei welcher in dem Brenngaskanal
(4) kein Reformierungskatalysator vorgesehen ist. Die
vorliegende Erfindung ist bei allen dieser Arten
einsetzbar. Bei der fortgeschrittenen
Brennstoffzellenvorrichtung mit interner Reformierung
wird Wasserstoff in dem Brenngas verbraucht, und wird das
übrigbleibende Methan in dem Brenngas weiter in dem
Brenngaskanal (4) unter der Einwirkung von Dampf
zersetzt, der bei der Zellenreaktion entsteht, und unter
der Einwirkung des Reformierungskatalysators.
Das in der stromaufwärtigen Brennstoffzellenvorrichtung
(1a) verbrauchte Brenngas wird je nach Erfordernis auf
eine vorbestimmte Temperatur in einem Regenerativ-Wärmetauscher
(11a) gekühlt, und dann einer
Methanerzeugungsvorrichtung (9) zugeführt. Die
Methanerzeugungsvorrichtung (9) ist bei einer Temperatur
von etwa 250 bis 500°C betreibbar, wie in dem
voranstehend geschilderten konventionellen Fall;
Wasserstoff und Kohlenmonoxid oder Kohlendioxid in dem
Brenngas reagieren in dem reaktionsseitigem Raum (9a) zur
Erzeugung von Methan. Gleichzeitig wird die bei der
Methanerzeugungsreaktion entstehende Wärme in das
Kühlmittel (G) abgegeben, welches durch den kühlseitigen
Raum (9b) fließt. Das Kühlmittel ist beispielsweise
Wasser, und es wird Dampf mit hoher Temperatur und hohem
Druck durch den Wärmeaustausch innerhalb der
Methanerzeugungsvorrichtung (9) erzeugt. Der erzeugte
Dampf wird der stromaufwärtigen
Brennstoffzellenvorrichtung (1a) zugeführt, indem er
geeignet mit Erdgas (Methan) für derartige Zwecke wie die
Verwendung als Rohbrenngas (A0) gemischt wird, oder
innerhalb oder außerhalb des Stromerzeugungssystems als
Antriebsquelle beispielsweise für eine Dampfturbine
verwendet wird.
Das Brenngas, welches durch die Einwirkung der
Methanerzeugungsvorrichtung (9) einen erhöhten
Methangehalt aufweist, wird dann dem
Reformierungsreaktionsabschnitt (6b) der stromabwärtigen
Brennstoffzellenvorrichtung (1b) zugeführt, und dient
zuerst als Kühlgas für die stromabwärtige
Brennstoffzellenvorrichtung (1b). Das Brenngas, welches
einen durch die Reformierungsreaktionen erhöhten
Wasserstoffgehalt aufweist, wird dem Brenngaskanal (4) in
den Brennstoffzellenabschnitt (2) der stromabwärtigen
Brennstoffzellenvorrichtung (1b) zugeführt, und dort als
Brenngas für Brennstoffzellenreaktionen verwendet.
Das Brenngas, welches nach dem Einsatz in den
Brennstoffzellenvorrichtungen übrig bleibt, ist eine
Gasmischung, die hauptsächlich Kohlendioxid enthält,
gewöhnlich mit brennbaren restlichen Gasbestandteilen.
Die brennbaren Gasbestandteile werden in dem Brenner (10)
verbrannt, unter Luftzufuhr durch eine getrennte
Luftzufuhrvorrichtung (7). Das Rauchgas (H), welches nach
der Verbrennung hauptsächlich Kohlendioxid enthält, wird
einem Oxidationsgaskanal (5) der
Brennstoffzellenvorrichtung (1) zusammen mit getrennt
zugeführter Luft zugeführt, und hiermit werden
Zellenreaktionen durchgeführt.
Auf der Grundlage des Aufbaus und der Grundsätze für den
Betrieb des voranstehend geschilderten
Stromerzeugungssystems sind bei der vorliegenden
Ausführungsform hauptsächlich folgende Merkmale
erhältlich:
- 1. Da das Brenngas sowohl für Brennstoffzellenreaktionen als auch für die Kühlung der Brennstoffzelle bei diesem Stromerzeugungssystem verwendet wird, ist es nicht erforderlich, teure Hochtemperaturrohrleitungen für die Kühlung vorzusehen, so daß sich eine einfache und kostengünstige Rohranordnung erreichen läßt, was zu einer Verringerung von Strahlungsverlusten von Hochtemperaturrohren führt.
- 2. Damit der Hauptanteil der Kühlung der Brennstoffzelle unter Verwendung der aufgenommenen Wärme über die Reformierungsreaktionen bei diesen Stromerzeugungssystem erzielt wird, sind die Brennstoffzellenvorrichtungen in Reihe in Zufuhrrichtung des Brenngases geschaltet, um so die Menge an zugeführtem Brenngas pro Brennstoffzellenvorrichtung zu erhöhen, und die erforderlichen Kohlenwasserstoffe (Methan) sicherzustellen. Daher ist es nicht erforderlich, ein Umlaufgebläse ((8) in Fig. 5) für ein Hochtemperaturbrenngas vorzusehen, welches bislang im konventionellen Fall erforderlich war. Wenn das Stromerzeugungssystem unter hohem Druck betrieben wird, ist dieser Vorteil unter Sicherheitsgesichtspunkten in Bezug auf Brenngaslecks wesentlich, an einem Gasabdichtungsabschnitt in der Nähe der Gebläsedrehwelle, und in Bezug auf Gebläsekosten. Auch beim vorliegenden System kann eine Druckerhöhungsvorrichtung dazu erforderlich sein, das Brenngas zu liefern, abhängig von den Zufuhrbedingungen des Rohbrenngases (Erdgases). Allerdings ist in diesem Fall auch bei dem in Fig. 5 gezeigten, konventionellen Fall eine Druckerhöhungsvorrichtung erforderlich. Das Druckerhöhungsgebläße im vorliegenden Fall kann ein kostengünstiges Gebläse sein, welches zum Arbeiten in Zimmertemperaturbereich ausgelegt ist, und bei einem derartigen Gebläse tritt keine Mischung mit Dampf auf, und gibt es keine Kondensationsprobleme.
Der Betriebsablauf der stromaufwärtigen und der
stromabwärtigen Brennstoffzellenvorrichtung (1a) und (1b)
unter typischen Betriebsbedingungen der in Fig. 1
gezeigten Systemanordnung wird nachstehend beschrieben.
Typische chemische Zusammensetzungen für Brenngase (A0),
(A1), (A2) und (A3) in Fig. 1, die durch Berechnungen
erhalten wurden, sind in Tabelle 1 angegeben. Die
Betriebsbedingungen umfassen einen Betriebsdruck von 5
Atmosphären, ein Dampf-Methanverhältnis von 3,5, eine
mittlere Stromdichte der Brennstoffzellenvorrichtung
(erste und zweite Stufe) von 240 mA/cm², und ein
Brenngasnutzungsverhältnis von 80%, bei einer typischen
Betriebstemperatur der Brennstoffzellenvorrichtung von
650°C, und einer Methanerzeugungstemperatur von 300°C
an dem Brenngasauslaß der Methanerzeugungsvorrichtung.
Das Brenngas (A2), welches der
Brennstoffzellenvorrichtung (1b) in der zweiten Stufe
zugeführt wird, die in Reihe geschaltet ist,
unterscheidet sich von dem Brenngas (A0), welches der
Brennstoffzellenvorrichtung (1a) der ersten Stufe
zugeführt wird, in Bezug auf das Verhältnis der Anzahl an
Atomen C/H/O entsprechend Mengen, die dem Brenngas
entsprechen, welches bei einer Brennstoffzellenreaktion
(auf der Brenngasseite: die nachstehende Formel (4)) in
dem Brennstoffzellenabschnitt der
Brennstoffzellenvorrichtung (1a) der ersten Stufe
verbraucht wird. Als Ergebnis des Verbrauchs von
Wasserstoff durch die Brennstoffzellenreaktion und die
sich daraus ergebende Erzeugung von Dampf (vgl. die
nachstehende Formel (4)), verschiebt sich das
Gleichgewicht der Reformierungsreaktion zur Seite der
Methanzerlegung hin, und selbst am Ausgang
Methanerzeugungsvorrichtung (9) beträgt das Verhältnis
des reformierten Methans 46,6% auf der Grundlage des
zugeführten Methans (in Abwesenheit einer Zellenreaktion
in der stromaufwärtigen Brennstoffzellenvorrichtung (1a)
wird ein Reformierungsverhältnis von 4,0% an der
Auslaßseite der Methanerzeugungsvorrichtung (9) unter den
selben Bedingungen erhalten, was im wesentlichen zu
selben Gaszusammensetzung für (A0) und (A2) führt):
H₂ + CO₃2- → H₂O + CO₂ + 2e⁻ (4)
Unter den hier betrachteten Bedingungen weist daher
Methan in dem Brenngas, welches der stromaufwärtigen
Brennstoffzellenvorrichtung (1a) zugeführt wird, eine
hohe Flußrate auf, und gibt es ein großes Ausmaß an
abgeführter Wärme, welches durch die interne
Reformierungsreaktion hervorgerufen wird. Bei der
vorliegenden Ausführungsform macht daher das Ausmaß der
Kühlung in Folge der Reformierungsreaktion in der
stromaufwärtigen Brennstoffzellenvorrichtung (1a) etwa
92% der durch die Zelle erzeugten Wärme aus, und bei der
stromabwärtigen Brennstoffzellenvorrichtung (1b) etwa
67%. Bei der Ausführungsform 1 ist es in der
stromaufwärtigen Brennstoffzellenvorrichtung (1a)
möglich, die Brennstoffzelle im wesentlichen allein durch
die Reformierungsreaktion zu kühlen, und eine
Minimalmenge zugeführten Oxidationsgases zu verwenden,
also soweit dieses für die Zellenreaktionen erforderlich
ist. Andererseits ist es bei der stromabwärtigen
Brennstoffzellenvorrichtung (1b) erforderlich, die
verbleibenden etwa 33% erzeugter Zellenwärme durch
Oxidationsgaskühlung abzukühlen. Dies ist ausreichend
kleiner als die Kühllast von 40 bis 50% mit einem
Oxidationsgas in dem konventionellen System, so daß eine
wirksame Kühlung hauptsächlich auf der Grundlage der
Reformierungsreaktionen erreicht wird.
Die Ausführungsform 1 wurde voranstehend in Bezug auf ein
System beschrieben, welches durch Einsatz der
vorliegenden Erfindung bei einer Brennstoffzelle des
fortgeschrittenen Typs mit interner Reformierung oder des
indirekten Typs mit interner Reformierung erreicht wird,
wobei Kühlreformierungsvorrichtungen in Form flacher
Platten (Reformierungsreaktionsabschnitte) in einen
Laminataufbau aus Brennstoffzelleneinheiten in Form
flacher Platten als Brennstoffzelle des Typs mit interner
Reformierung eingefügt sind. Bei der Brennstoffzelle mit
interner Reformierung, die mit
Reformierungsreaktionsabschnitten in Form flacher Platten
versehen ist, kann ein optimales thermisches
Gleichgewicht zwischen der Verteilung exothermer Wärme
der Brennstoffzellenabschnitte und der Verteilung
endothermer Wärme der Reformierungsreaktionsabschnitte
einfach dadurch erzielt werden, daß die
Reformierungsvorrichtung optimal in Bezug auf den Vorgang
der in ihr stattfindenden Reformierungsreaktion ausgelegt
wird. Dies führt zur Verbesserung der Zellenleistung der
Brennstoffzelle durch Erhöhung der mittleren
Betriebstemperatur der Brennstoffzellenabschnitte, und
zur Erzielung einer längeren Lebensdauer der Zellenteile
durch Ausschaltung von Abschnitten mit hoher Temperatur
(vergleiche The 4th Power/Energy Techn. Symposium
Proceedings, A29 (1994), oder 1995 IEEE/PES Winter
Meeting (New York, N.Y.) Nr. 95 WM 084-4 EC). Bei der
vorliegenden Ausführungsform werden die
Brennstoffzellenabschnitte hauptsächlich durch
Reformierungsreaktionskühlung gekühlt. Ein
Brennstoffzellenstromerzeugungssystem, welches eine
hervorragende Kühlung der Brennstoffzelle aufweist, und
eine hervorragende Systemkonstruktion hat, kann dadurch
erreicht werden, daß die Erfindung bei einem
Stromerzeugungssystem eingesetzt wird, welches
Brennstoffzellen des Typs mit interner Reformierung
verwendet, die Reformierungsreaktionsabschnitte
aufweisen, die unabhängig gegenüber den
Brennstoffzellenabschnitten abgeteilt sind. Bei einer
Brennstoffzelle mit direkter interner Reformierung, bei
welcher ein Reformierungskatalysator in dem Brenngaskanal
vorgesehen ist, ist es jedoch bekannt, daß ein zulässiger
wärmeausgleich zwischen der Wärmeerzeugung der
Brennstoffzellenreaktion und der Wärmeaufnahme der
Reformierungsreaktion beispielsweise durch Optimieren der
Brenngasflußanordnung erzielt werden kann (beispielsweise
Bereitstellung eines Rückwärtsflusses des Brenngases).
Daher ist die vorliegende Erfindung selbst bei einer
Brennstoffzelle des Typs mit direkter Reformierung
einsetzbar, bei welcher ein Reformierungskatalysator in
dem Brenngaskanal vorgesehen ist.
Fig. 2 zeigt schematisch ein
Brennstoffzellenstromerzeugungssystem gemäß einer
Ausführungsform 2 der vorliegenden Erfindung. Die
Ausführungsform 2 stellt ein
Brennstoffzellenstromerzeugungssystems dar, bei welchem
zwei Brennstoffzellenvorrichtungen (1a) und (1b) des Typs
mit interner Reformierung vorgesehen sind, welche
Reformierungsreaktionsabschnitte (6a) und (6b) aufweisen,
die räumlich getrennt von einer Brennstoffzelle (2)
vorgesehen sind, und in Reihe in Flußrichtung der
reformierten Gase (A1), (A2), (A3) und (A4) über eine
Methanerzeugungsvorrichtung (9) geschaltet sind. Bei der
Ausführungsform 2 ist eine getrennte
Eingangsseitenmethanerzeugungsvorrichtung (12)
stromaufwärts des Reformierungsreaktionsabschnitts (6a)
vorgesehen, welchem ein Rohbrenngas (A0) zugeführt wird,
nachdem dessen Temperatur geeignet eingestellt wurde. Das
reformierte Gase welches aus dem
Reformierungsreaktionsabschnitt (6b) der stromabwärtigen
Brennstoffzellenvorrichtung (1b) ausgestoßen wird, wird
daraufhin dem Brennstoffzellenabschnitt (2) zugeführt,
und dient als Brenngas für die Brennstoffzellenreaktion.
Der Betrieb bei den anderen Teilen ist ebenso wie bei der
in Fig. 1 gezeigten Ausführungsform (1).
Als nächstes wird der Betrieb der stromaufwärtigen und
der stromabwärtigen Brennstoffzellenvorrichtung (1a) bzw.
(1b) nachstehend unter typischen Betriebsbedingungen der
in Fig. 2 dargestellten Systemanordnung beschrieben.
Typische chemische Zusammensetzungen der reformierten
Gase (A0), (A1), (A2), (A3) und (A4) sowie des Brenngases
(A5) in Fig. 2 auf der Grundlage von Berechnungen sind in
Tabelle 2 angegeben. Die Betriebsbedingungen umfassen
einen Betriebsdruck von 5 Atmosphären (506, 625 Pa), ein
Dampf/Methanverhältnis von 3,5, eine mittlere Stromdichte
der Brennstoffzellenvorrichtungen von 240 mA/cm², und ein
Brenngasnutzungsverhältnis von 80%, wobei die typische
Betriebstemperatur der Brennstoffzellenvorrichtung 650°C
beträgt, und die Methanerzeugungsreaktionstemperatur an
dem Auslaß des reformierten Gases der
Methanerzeugungsvorrichtung 300°C beträgt.
Bei der in Fig. 2 gezeigten Ausführungsform 2 fließt das
reformierte Gas durch die beiden
Reformierungsreaktionsabschnitte (6a) und (6b), die über
die Methanerzeugungsvorrichtung (9) in Flußrichtung des
reformierten Gases in Reihe geschaltet sind, ohne daß es
an der Brennstoffzellenreaktion teilnimmt. Dies führt
dazu, daß das C/H/O-Atomzahlverhältnis ständig konstant
gehalten wird, während das Gas durch die
Reformierungsreaktionsabschnitte (6a) und (6b) fließt.
Das Ausmaß der Reformierungsreaktion, also das Ausmaß der
Wärme für die Kühlung, welches durch die
Reformierungsreaktionen hervorgerufen wird, in den
Reformierungsreaktionsabschnitten (6a) und (6b) ist daher
im wesentlichen konstant, unabhängig von der
Anordnungsposition stromaufwärts oder stromabwärts der
Brennstoffzellenvorrichtung. Bei dieser Ausbildung des
Systems kann daher praktisch die gleiche Kühlkonstruktion
bei sämtlichen Stapeln eingesetzt werden, was eine
Vereinfachung der Konstruktion im Hinblick auf thermische
Belange ermöglicht, sowie eine Vereinfachung des
Betriebsregelverfahrens. Einzelheiten sind nachstehend
angegeben.
Das in Fig. 2 gezeigte Berechnungsbeispiel beruht auf
einer Brennstoffzellenvorrichtung des fortgeschrittenen
Typs mit interner Reformierung, bei welcher ein
Reformierungskatalysator nicht nur in dem
Reformierungsreaktionsabschnitt vorgesehen ist, sondern
auch in dem Brenngaskanal des Brennstoffzellenabschnitts.
Bei diesem Stromerzeugungssystem weisen beide
Reformierungsreaktionsabschnitte (6a) und (6b) jeweils
eine Methanerzeugungsvorrichtung (12) bzw. (9) auf, die
beinahe unter den selben Bedingungen arbeiten, so daß
reformierte Gase mit praktisch derselben Zusammensetzung
beiden Reformierungsreaktionsabschnitten zugeführt
werden. Die einzelnen Brennstoffzellenvorrichtungen (1a)
und (1b) geben daher dieselbe Kühlwirkungsmenge ab,
welche durch die Reformierungsreaktionen erzeugt wird
(Summe der Ausmaße der Reformierungsreaktionen in dem
Reformierungsreaktionsabschnitt und dem Brenngaskanal).
Wie voranstehend beschrieben ist es bei diesem
Stromerzeugungssystem möglich, beide
Brennstoffzellenvorrichtungen unter identischen
Kühlbedingungen zu betreiben, wodurch eine Vereinfachung
der Handhabbarkeit und der Steuer- oder Regelbarkeit
erzielt wird.
Das Wärmegleichgewicht in Abwesenheit einer
Methanerzeugungsvorrichtung (12) an der Eingangsseite ist
andererseits folgendermaßen. Das Ausmaß der Kühlung,
welches durch die Reformierungsreaktion hervorgerufen
wird, beträgt etwa 91% des Ausmaßes der durch die Zelle
erzeugten Wärme in der stromaufwärtigen
Brennstoffzellenvorrichtung (1a), und etwa 87% bei der
stromaufwärtigen Brennstoffzellenvorrichtung (1b). Dieser
Unterschied zwischen stromaufwärts und stromabwärts wird
durch den Unterschied des Reformierungsverhältnisses
zwischen dem Rohbrennstoff (reformiertes Gas (A0)) und
dem reformierten Gas (A1) hervorgerufen. Wenn der
Unterschied im Ausmaß der Kühlung in dieser Größenordnung
liegt, so ist es möglich, den Unterschied des Ausmaßes
der aufgenommenen Wärme zwischen dem stromaufwärtigen und
dem stromabwärtigen Reformierungsreaktionsabschnitt
dadurch einzustellen, daß die Kühlbedingungen des
Oxidationsgases geeignet eingestellt werden. Genauer
gesagt ist eine Kühlung von etwa 20% der durch die Zelle
erzeugten Wärme auch mit Hilfe des Oxidationsgases
möglich, von welchem eine bestimmte minimale Menge für
die Zellenreaktion ohnehin erforderlich ist. Der
Unterschied im Ausmaß der aufgenommenen Wärme zwischen
dem stromaufwärtigen und dem stromabwärtigen
Reformierungsreaktionsabschnitt kann gut durch geeignete
Feineinstellung eines Kühlzustandes eines Oxidationsgases
eingestellt werden, beispielsweise durch Einstellung der
Oxidationsgas-Einlaßtemperatur oder
Oxidationsgas-Flußrate.
Zusätzliche Vorteile der Methanerzeugungsvorrichtung (12)
an der Eingangsseite sind jedoch insbesondere die beiden
nachfolgend angegebenen. Erstens führt die
Methanerzeugungsvorrichtung (12) eine Vorreformierung
höherer Kohlenwasserstoffe (Ethan, Propan, Butan usw.)
durch, die in einem Anteil von etwa 5 bis 20% in Erdgas
bei einer niedrigen Temperatur innerhalb des Bereichs von
etwa 300 bis 400°C vorhanden sind, also eine
Vorreformierung in eine Gasmischung aus Methan,
Wasserstoff, CO und CO₂. Die Methanerzeugungsvorrichtung
(12) vermindert daher das Risiko eines
Kohlenstoffniederschlages infolge einer Pyrolyse höherer
Kohlenwasserstoffe in den nachfolgenden
Hochtemperaturrohren oder in dem Reformierungsabschnitt.
Infolge des Zustands des Niedertemperaturbetriebs der
Methanerzeugungsvorrichtung (12) ist es zweitens möglich,
Schwefel praktisch vollständig einzufangen, selbst wenn
Schwefel eine Entschwefelungsvorrichtung (nicht gezeigt)
überwindet. Die stromaufwärtige
Brennstoffzellenvorrichtung ist daher gegen Vergiftung
durch Schwefel geschützt. Der Reformierungskatalysator in
der Brennstoffzellenvorrichtung ist empfindlich auf
Schwefelvergiftung, und ein Austausch des Katalysators
ist praktisch unmöglich. Der Schutz des
Reformierungskatalysators gegen Schwefelvergiftung stellt
daher eine äußerst wesentliche Aufgabe zur Erzielung
eines Langzeitbetriebs dieses Stromerzeugungssystems dar.
Der Methanerzeugungskatalysator, der in der
Methanerzeugungsvorrichtung (12) verwendet wird, ist
kostengünstig, und die Methanerzeugungsvorrichtung (12)
ist so aufgebaut, daß der Methanerzeugungskatalysator
einfach ausgetauscht werden kann. In dieser Hinsicht
sorgt die Methanerzeugungsvorrichtung (12) an der
Eingangsseite für den wesentlichen Vorteil, daß sie als
Schutz gegen Schwefel dient.
Die Methanerzeugungsvorrichtung (12) an der Einlaßseite
kann den Aufbau eines Wärmetauscherreaktors aufweisen,
wie voranstehend beschrieben, ebenso wie die
Methanerzeugungsvorrichtung (9). In diesem Fall kann
jedoch eine noch einfachere Anordnung eines Reaktors
eingesetzt werden. Wenn das reformierte Gas (A0) auf eine
Temperatur vorerwärmt wird, beispielsweise innerhalb
eines Bereichs von etwa 400 bis 500°C mit Hilfe eine
Wärmetauschers (11) oder dergleichen, kann eine Zerlegung
und Methanerzeugung höherer Kohlenwasserstoffe in dem
reformierten Gas durch die eigene ungebundene Wärme
erzielt werden, und zwar durch Einsatz eines
adiabatischen Reaktors als Methanerzeugungsvorrichtung
(12). In dem Reaktor ist es ausreichend, einen im Handel
erhältlichen Methanerzeugungskatalysator einzuführen,
oder einen Katalysator für einleitende
Reformierungsreaktionen bei niedrigen Temperaturen (diese
Katalysatoren können aus Nickel oder einem Edelmetall
bestehen, welches in einem keramischen Träger wie
beispielsweise Aluminiumoxid oder Magnesiumoxid gehalten
ist).
Bei der in Fig. 2 gezeigten Ausführungsform 2 wird, wie
voranstehend erwähnt, das reformierte Gas daran
gehindert, durch den Brennstoffzellenabschnitt zu
fließen, während das reformierte Gas durch den
Reformierungsreaktionsabschnitt fließt. Ein ausreichendes
Ausmaß an Reformierungsreaktion, im wesentlichem gleich
jenem in dem stromaufwärtigen
Reformierungsreaktionsabschnitt (1a), ist daher selbst in
dem stromabwärtigen Reformierungsreaktionsabschnitt (1b)
verfügbar, was es ermöglicht, die
Brennstoffzellenvorrichtungen hauptsächlich mit Hilfe der
Reformierungsreaktionen zu kühlen. Daher kann beinahe die
gleiche Kühlkonstruktion eingesetzt werden, unabhängig
von der Stapelanordnung, so daß ein einfacheres System
zur Verfügung gestellt wird, sowohl bezüglich der
Konstruktion als auch im Hinblick auf die Steuerung oder
Regelung.
Bei den voranstehend geschilderten Ausführungsformen 1
und 2 wurden Stromerzeugungssysteme vorgestellt, die so
aufgebaut sind, daß voneinander unabhängige
Brennstoffzellenvorrichtungen mit Laminataufbau in Reihe
in Flußrichtung des Brenngases oder des reformierten
Gases über die Methanerzeugungsvorrichtung geschaltet
sind. Bei den mehreren Brennstoffzellenvorrichtungen ist
es nicht unbedingt erforderlich, daß sie voneinander
unabhängig sind.
Fig. 3 zeigt eine Ausführungsform 3 der Erfindung; in
Fig. 3 ist schematisch der Gasverbindungsaufbau und der
Gasfluß (reformiertes Gas, Brenngas) einer
Brennstoffzellenvorrichtung gezeigt, die so aufgebaut
ist, daß ein stromaufwärtiger
Reformierungsreaktionsabschnitt (6a) und ein
stromabwärtiger Reformierungsreaktionsabschnitt (6b) zu
einer Brennstoffzellenvorrichtung vereinigt sind, welche
eine vereinigte Anordnung bildet. In Fig. 3 ist mit (13a)
und (13b) eine Brenngasumkehrrohrverzweigung und eine
Brenngasausgangsrohrverzweigung bezeichnet, die als
Durchlässe in einer Brennstoffzellenvorrichtung (1)
vorgesehen sind. In Fig. 3 geben die durchgezogenen
Pfeile den Fluß des reformierten Gases bzw. Brenngases
an, und die gestrichelten Pfeile den Fluß des Brenngases
in beiden Gasrohrverzweigungen. Ein Rohbrennstoff
(reformiertes Gas (A0)), welches von außen zugeführt
wird, wird dem stromaufwärtigen
Reformierungsreaktionsabschnitt (6a) zugeführt, der in
der Brennstoffzellenvorrichtung (1) vorgesehen ist, und
während Reformierungsreaktionen in diesem
Reformierungsreaktionsabschnitt (6a) durchgeführt werden,
führt das Gas eine Kühlung des benachbarten
Brennstoffzellenabschnitts (2) mit Hilfe der Absorption
der von dort stammenden Wärme durch. Reformiertes Gas
(A1) nach der Reformierung wird einem reaktionsseitigem
Raum (9a) der Methanerzeugungsvorrichtung (9) zugeführt,
wo es in ein reformiertes Gas (A2) umgewandelt wird,
welches hauptsächlich Methan enthält, und dann erneut dem
stromaufwärtigen Reformierungsreaktionsabschnitt (6b) der
Brennstoffzellenvorrichtung (1) zugeführt wird. Auch in
dem stromabwärtigen Reformierungsreaktionsabschnitt (6b)
werden mit dem Gas Reformierungsreaktionen durchgeführt,
und kühlt es den benachbarten Brennstoffzellenabschnitt
(2) durch Absorption der dort auftretenden Wärme. Bei der
Brennstoffzellenvorrichtung (1) gemäß dieser
Ausführungsform (3) sind der stromaufwärtige
Reformierungsreaktionsabschnitt (6a) und der
stromabwärtige Reformierungsreaktionsabschnitt (6b)
alternierend über dem Brennstoffzellenabschnitt (2)
angeordnet. Zufuhr- und Ausstoßeinrichtungen für
oxidierendes Gas, eine Anordnung zur Stapelverdichtung,
ein Endaufbau und andere allgemeine Aufbauten, die zur
Ausbildung einer Brennstoffzellenvorrichtung erforderlich
sind, sind in Fig. 3 weggelassen. Durch eine
Zellenreaktion in dem Brennstoffzellenabschnitt (2)
erzeugte Wärme wird hauptsächlich durch die benachbarten
Reformierungsreaktionsabschnitte (6a) und (6b) abgekühlt.
Der stromabwärtige Reformierungsreaktionsabschnitt (6b)
weist eine Auslaßöffnung auf, die mit der
Brenngasumkehrrohrverzweigung (13a) in Verbindung steht.
Das reformierte Gas (A3) wird von dem stromabwärtigen
Reformierungsabschnitt (6b) durch die
Brenngasumkehrgasrohrverzweigung (13a) einem
Brenngaskanal (4) der Brennstoffzelleneinheit (3)
zugeführt, welche den Brennstoffzellenabschnitt (2)
bildet. Der Brennstoffzellenabschnitt (2) wird so
ausgebildet, daß mehrere (beispielsweise vier bis zehn)
Brennstoffzelleneinheiten (3) in Form einer flachen
Platte zusammenlaminiert werden, und mit dem benachbarten
Brenngaskanal (4) und dem Oxidationsgaskanal (5). Das
Brenngas (A3), welches dem Brenngaskanal (4) zugeführt
wird, führt eine Brennstoffzellenreaktion an einer
Brenngaselektrode der benachbarten
Brennstoffzelleneinheit (3) durch, wodurch Energie
erzeugt wird. Ein Reformierungskatalysator wird je nach
Erfordernis in dem Brenngaskanal (4) gehalten. Methan,
welches in den Reformierungsreaktionsabschnitten (6a) und
(6b) nicht reagiert hat, wird weiter zerlegt, und in
Wasserstoff umgewandelt (im Falle einer fortgeschrittenen
Brennstoffzellenvorrichtung mit interner Reformierung).
Das Brenngas (A4) nach der Zellenreaktion wird in der
Brenngasauslaßgasrohrverzweigung (13b) gesammelt und nach
außerhalb der Brennstoffzellenvorrichtung abgegeben. Die
übrigen Flüsse des Gases und der oxidierenden Gase von
der Brennstoffzellenvorrichtung (1) sind ebenso wie bei
den in den Fig. 1 und 2 gezeigten Ausführungsformen 1 und
2.
Die Anordnung der Geräte der in Fig. 3 gezeigten
Ausführungsform 3 ist grundsätzlich ebenso wie in Fig. 2.
Allerdings werden zusätzliche Vorteile dadurch erzielt,
daß die stromaufwärtigen und die stromabwärtigen
Brennstoffzellenvorrichtungen als vereinigte Anordnung
ausgebildet sind. Bei der in Fig. 3 gezeigten
Ausführungsform 3 ist ein Gasrohr für das reformierte Gas
(A3) nicht erforderlich, was eine Vereinfachung des
Systems gestattet, und eine Verringerung des Ausmaßes der
Strahlungswärme. Bei der Ausführungsform 3 sind die
stromaufwärtigen und die stromabwärtigen
Reformierungsreaktionsabschnitte zu einer vereinigten
Brennstoffzellenvorrichtung vereinigt, wodurch es unnötig
ist, eine komplizierte Einstellung von
Betriebsbedingungen zum Kühlen der einzelnen
Brennstoffzellenvorrichtungen durchzuführen, auf der
Grundlage des Unterschieds des Ausmaßes von
Reformierungsreaktionen zwischen den stromaufwärtigen und
den stromabwärtigen Brennstoffzellenvorrichtungen, was
bezüglich der Betriebssteuerung eine weitere
Vereinfachung ermöglicht. Insbesondere erfordert die
Ausführungsform 3 keine Unterscheidung der
Brennstoffzellenvorrichtungen in der Hinsicht, ob sie
stromaufwärts oder stromabwärts angeordnet sind, und ist
daher für Anwendungen bei einem
Brennstoffzellenstromerzeugungssystem mit relativ kleiner
Kapazität geeignet.
Es ist auch eine weitere Ausführungsform möglich, bei
welcher die stromaufwärtige und die stromabwärtige
Brennstoffzellenvorrichtung als vereinigte Anordnung
ausgebildet sind, wobei beispielsweise die
stromaufwärtige und die stromabwärtige
Brennstoffzellenvorrichtung so zusammenlaminiert sein
können, daß die eine auf der anderen liegt, um eine
vereinigte laminierte Anordnung auszubilden, und es
können die Brenngasumkehrgasrohrverzweigung und die
Brenngasauslaßgasrohrverzweigung so angeordnet sein, daß
sie durch den oberen und den unteren Abschnitt der
Brennstoffzellenvorrichtungen gehen, um eine vereinigte
Anordnung auszubilden.
Als nächstes wird das Betriebsverfahren des Energie- oder
Stromerzeugungssystems gemäß der Erfindung anhand der
Wärmesteuerung oder Wärmeregelung der
Brennstoffzellenvorrichtung beschrieben. Bei der
Erfindung wird, wie voranstehend erläutert wurde, in der
Brennstoffzellenvorrichtung erzeugte Wärme durch
Wärmeabsorption gekühlt, welche bei den
Reformierungsreaktionen in dem
Reformierungsreaktionsabschnitt auftritt. Wenn sich die
Menge an erzeugter Wärme ändert, in Folge eines
Teillastbetriebs der Brennstoffzellenvorrichtung oder
einer Änderung der Zelleneigenschaften im Verlauf der
Zeit, so ist es erforderlich, das Ausmaß der
Wärmeabsorption in dem Reformierungsreaktionsabschnitt
einzustellen, also das Ausmaß der
Reformierungsreaktionen, in Reaktion auf die Menge
erzeugter Wärme.
Die Zusammensetzung des reformierten Gases am
Auslaßabschnitt der Methanerzeugungsvorrichtung liegt
normalerweise in der Nähe der
Gleichgewichtsgaszusammensetzung, abhängig von den
Betriebsbedingungen. Darüberhinaus hängt, wie in Fig. 4
gezeigt, das Methanreformierungsverhältnis in der
Gleichgewichtsgaszusammensetzung stark von der
Methanerzeugungsreaktionstemperatur am Auslaßabschnitt
für das reformierte Gas ab. Es ist daher möglich, die
Methanerzeugungsreaktionstemperatur am Auslaßabschnitt
für das reformierte Gas zu kontrollieren, und das
Reformierungsverhältnis des reformierten Gases
entsprechend einzustellen, welches dem
Reformierungsreaktionsabschnitt zugeführt wird, durch
Einstellung der Betriebsbedingungen (beispielsweise der
Menge an zugeführtem Kühlmittel, und der Temperatur) des
kühlungsseitigen Raums der Methanerzeugungsvorrichtung.
Das Reformierungsverhältnis am Auslaß des
Reformierungsreaktionsabschnitts wird auf der Grundlage
der Betriebsbedingungen bei der Konstruktion der Anlage
berechnet: Der Unterschied des Reformierungsverhältnisses
zwischen Einlaß und Auslaß des
Reformierungsreaktionsabschnitts ist bekannt, auf der
Grundlage von Informationen der
Methanerzeugungsreaktionstemperatur, wodurch die
Einstellung und Anpassung der Wärmemenge für die Kühlung
in dem Reformierungsreaktionsabschnitt ermöglicht werden.
Als weiteres Betriebsverfahren ist es möglich, das Ausmaß
der Kühlung in dem Reformierungsreaktionsabschnitt
dadurch einzustellen, daß getrennt eine Bypassleitung für
einen Teil des reformierten Gases vorgesehen wird, um den
Reformierungsreaktionsabschnitt zu umgehen, und die
Flußrate des reformierten Gases eingestellt wird, welches
durch diese Bypassleitung hindurchgeht (oder dem
Reformierungsreaktionsabschnitt zugeführt wird).
Bei den voranstehenden Ausführungsformen 1 und 2 wurden
Beispiele dargestellt, bei welchen zwei
Brennstoffzellenvorrichtungen in Flußrichtung des
Brenngases oder des reformierten Gases in Reihe
geschaltet waren. Allerdings ist die Erfindung nicht auf
dies Ausführungsformen 1 und 2 beschränkt, sondern es
können auch drei oder noch mehr
Brennstoffzellenvorrichtungen in Reihe geschaltet sein.
In diesem Fall gibt es eine ansteigende Anzahl an
Brennstoffzellenvorrichtungen, die in Reihe geschaltet
sind, und gibt es eine erhöhte Flußrate des Brenngases,
welches pro Brennstoffzellenvorrichtung zugeführt werden
kann. In diesem Fall ist es nicht erforderlich, Methan im
Überschuß den Brennstoffzellenvorrichtungen zuzuführen,
angesichts des Wärmeausgleichs in jeder der
Brennstoffzellenvorrichtungen, sondern ist es im
Gegensatz hierzu sogar erforderlich, die Methanflußrate
so zu begrenzen oder einzuschränken, daß das
Wärmegleichgewicht erfüllt ist. Genauer gesagt ist es
möglich, die Methanerzeugungsreaktionstemperatur in den
einzelnen Methanerzeugungsvorrichtungen auf einen höheren
Wert einzustellen als in einem Fall, in welchem zwei
Stufen in Reihe geschaltet sind, was zu einem höheren
Temperaturniveau von Abwärme führt, die von der
Methanerzeugungsvorrichtung abgegeben wird. Daher kann
der Energieerzeugungswirkungsgrad des
Brennstoffzellenenergieerzeugungssystems verbessert
werden. Da jedoch das Energie- oder Stromerzeugungssystem
bezüglich der Anordnung von Geräten und der Steuerung
oder Regelung komplizierter wird, ist in diesem
Zusammenhang eine geeignete Auswahl erforderlich.
Bei den in den Fig. 1 und 2 gezeigten Ausführungsformen 1
und 2 weist die vorliegende Anordnung die stromaufwärtige
und die stromabwärtige Brennstoffzellenvorrichtung auf,
die jeweils eine Brennstoffzellenvorrichtung enthalten.
Eine einzelne Brennstoffzellenvorrichtung erzeugt eine
Ausgangsleistung von etwa 0,5 bis 1,0 MW. Wenn ein
Stromerzeugungswerk mit höherer Kapazität gebaut wird,
kann jeder der stromaufwärtigen und der stromabwärtigen
Brennstoffzellenvorrichtungen als Gruppe aus mehreren
Brennstoffzellenvorrichtungen ausgebildet sein, wobei
diese Gruppen von Brennstoffzellenvorrichtungen in Reihe
in Flußrichtung des Gases geschaltet sind.
Bei den Ausführungsformen 1 und 2 gemäß Fig. 1 und 2
wurde als Verfahren zum Zuführen des oxidierenden Gases
für die beiden Brennstoffzellenvorrichtungen eine
parallele Anordnung der beiden Oxidationsgaskanäle
vorgeschlagen. Allerdings ist die Erfindung nicht hierauf
beschränkt, sondern es kann ein Verfahren zum Liefern von
oxidierendem Gas ausgewählt werden, bei welchem eine
maximale elektrische Ausgangsleistung beider
Zellenvorrichtungen erzielt wird, während das
Wärmegleichgewicht für die einzelnen
Brennstoffzellenvorrichtungen beibehalten wird. Es ist
beispielsweise möglich, das gesamte oder einen Teil des
oxidierenden Gases hintereinander zu liefern.
Wie aus den voranstehenden Anmerkungen deutlich wird,
sind bei der vorliegenden Erfindung folgende,
hervorragende Vorteile erzielbar.
Bei dem Brennstoffzellenstromerzeugungssystem gemäß der
Erfindung, bei welchem mehrere
Brennstoffzellenvorrichtungen mit interner Reformierung
in Reihe in Flußrichtung des Brenngases geschaltet sind,
ist es möglich, das Brenngas, welches als Reaktionsgas
für die Brennstoffzelle dient, und als Kühlgas für die
Brennstoffzelle, in einer Menge zu liefern, welche dazu
ausreicht, mit den Anforderungen bezüglich des Abführens
von Wärme der Brennstoffzellenvorrichtungen fertig zu
werden. Die Methanerzeugungsvorrichtung, die zwischen den
Brennstoffzellenvorrichtungen vorgesehen ist, führt eine
Methanerzeugung bei dem Brenngas nach den
Reformierungsreaktionen durch, welches von der
stromaufwärtigen Brennstoffzellenvorrichtung abgegeben
wird, und regeneriert dieses als Brenngas, welches
Kühleigenschaften hat und Methan enthält. Dies gestattet,
eine wiederholte, wirksame Nutzung des Brenngases sowohl
für die Reaktion als auch zum Kühlen, ohne ein
Umlaufgebläse zu verwenden, welches hohen Temperaturen
standhält. Da das Brenngas für die
Brennstoffzellenreaktion und zum Kühlen der
Brennstoffzellen verwendet wird, sind darüberhinaus
spezielle Rohre für die Kühlung nicht erforderlich,
wodurch ein Stromerzeugungssystem mit hohem Wirkungsgrad
zur Verfügung gestellt wird, welches eine einfache
Rohranordnung aufweist, mit begrenzten
Strahlungswärmeverlusten.
Bei einer Ausführungsform sind mehrere
Brennstoffzellenvorrichtung mit interner Reformierung in
Reihe in Flußrichtung des Brenngases über die
Methanerzeugungsvorrichtung geschaltet, und weist die
genannte Brennstoffzellenvorrichtung mit interner
Reformierung einen Aufbau auf, bei welchem der
Brennstoffzellenabschnitt und der
Reformierungsreaktionsabschnitt getrennt in der
Brennstoffzellenvorrichtung vorgesehen sind. Daher wird
ein Brennstoffzellenstromerzeugungssystem mit hohem
Wirkungsgrad mit einfachem Aufbau zur Verfügung gestellt,
und ist es möglich, eine optimale Konstruktion des
Reformierungsreaktionsabschnitts als Kühleinrichtung zu
erzielen, wodurch ein
Brennstoffzellenstromerzeugungssystem erreicht wird,
welches ein hervorragendes Kühlvermögen für
Brennstoffzellen aufweist, und hervorragende
Zelleneigenschaften aufweist.
Bei einer weiteren Ausführungsform ermöglicht es die
Methanerzeugungsvorrichtung, die getrennt an der
stromaufwärtigen Seite der Brenngasseite der
Brennstoffzellenvorrichtung vorgesehen ist, die am
weitesten stromaufwärts in Flußrichtung des Brenngases
angeordnet ist, je nach Erfordernis den Fortgang der
Methanerzeugungsreaktion des Brenngases zu veranlassen,
und das Ausmaß der Kühlung einzustellen, die sich aus der
Reformierungsreaktion in der stromaufwärtigen
Brennstoffzellenvorrichtung ergibt. Insbesondere
vermindert die Methanerzeugungsvorrichtung das Risiko
eines Kohlenstoffniederschlags durch Vorreformierung
höherer Kohlenwasserstoffe in dem Rohbrennstoff, und
verringert das Risiko einer Schwefelvergiftung des
Reformierungskatalysators der Brennstoffzellenvorrichtung
mit interner Reformierung stromabwärts.
Bei einer weiteren Ausführungsform gestattet es das
Bypassrohr, daß ein Teil des Brenngases je nach
Erfordernis die Brennstoffzelle in einem Zustand umgeht,
in welchem die Flußrate eingestellt werden kann, um eine
einfache Einstellung der Wärmemenge bei der
Reformierungsreaktion in der Brennstoffzellenvorrichtung
zu ermöglichen, wodurch ein
Brennstoffzellenstromerzeugungssystem zur Verfügung
gestellt wird, bei welchem die Wärme in einem weiten
Bereich von Betriebsbedingungen gut gesteuert werden
kann.
Bei einer weiteren Ausführungsform dient die
Methanerzeugungsvorrichtung, die zwischen mehreren
Reformierungsreaktionsabschnitten vorgesehen ist, die in
Reihe geschaltet sind, dazu, eine wirksame Kühlung durch
Reformierungsreaktionen zu gestatten, und sichert eine
wiederholte wirksame Nutzung des reformierten Gases als
Kühlgas in mehreren Brennstoffzellenvorrichtungen ohne
Verwendung eines Umlaufgebläses. Da das reformierte Gas
in dem erfindungsgemäßen System keine Beziehung zur
Zellenreaktion aufweist, bis die Rolle des reformierten
Gases als Kühlgas beendet ist, weist das reformierte Gas
in dem erfindungsgemäßen System keine Änderung der
Zusammensetzung auf dem Niveau der Anzahl an Atomen auf,
und kann die Kühlung der Brennstoffzellenvorrichtung
unter Verwendung des reformierten Gases einfach mit hoher
Verläßlichkeit erzielt werden. Weiterhin wird das
reformierte Gas, welches aus dem
Reformierungsreaktionsabschnitt am weitesten stromabwärts
abgegeben wird, dem Brennstoffzellenabschnitt zugeführt,
und kann das reformierte Gas für die Kühlung wirksam als
Brenngas genutzt werden, so daß es nicht erforderlich
ist, überschüssiges Gas als reformiertes Gas zum Kühlen
einzulassen, und daher wird ein
Brennstoffzellenstromerzeugungssystem zur Verfügung
gestellt, welches einen hohen Systemwirkungsgrad
sicherstellt, und eine Kühlung mit hoher Leistung.
Bei einer weiteren Ausführungsform ermöglicht es die
Anordnung mehrerer Brennstoffzellenvorrichtungen in einer
vereinigten Anordnung, die stromaufwärtigen und die
stromabwärtigen Brennstoffzellenvorrichtungen als
einzelne Brennstoffzellenvorrichtung zu betreiben,
wodurch die Betriebssteuerung vereinfacht wird, und die
Anzahl an Hochtemperaturrohrsystemen verringert wird,
wodurch wiederum die Strahlungswärme abnimmt.
Bei einer weiteren Ausführungsform ermöglicht es die
Methanerzeugungsvorrichtung, die weiter stromaufwärts an
der Brenngasseite der Brennstoffzellenvorrichtung
vorgesehen ist, die am weitesten stromaufwärts in
Flußrichtung des Brenngases liegt, je nach Erfordernis
den Fortgang der Reformierungsreaktion des reformierten
Gases voranzutreiben, und das Ausmaß der Kühlung durch
die Reformierungsreaktion in der
Brennstoffzellenvorrichtung stromaufwärts einzustellen.
Insbesondere vermindert eine Vorreformierung höherer
Kohlenwasserstoffe in dem Rohbrennstoff das Risiko eines
Kohlenstoffniederschlags, und verringert das Risiko einer
Schwefelvergiftung des Reformierungskatalysators in dem
stromaufwärtigen Reformierungsreaktionsabschnitt.
Bei einer weiteren Ausführungsform wird die
Reaktionswärme, die bei Methanerzeugungsreaktionen
erzeugt wird, wirksam innerhalb des
Brennstoffzellenstromerzeugungssystems mit Hilfe der
Wärmetauscher-Methanerzeugungsvorrichtung genutzt,
wodurch der Stromerzeugungswirkungsgrad verbessert werden
kann.
Bei einer weiteren Ausführungsform ermöglicht es das
Bypassrohr, daß ein Teil des reformierten Gases je nach
Erfordernis den Reformierungsreaktionsabschnitt oder den
Reformierungsreaktionsabschnitt und die folgende
Methanerzeugungsvorrichtung umgeht, in einem Zustand, im
welchem die Flußrate eingestellt werden kann, um so eine
einfache Einstellung der Wärmemenge für die Kühlung zu
gestatten, die durch die Reformierungsreaktion in dem
Reformierungsreaktionsabschnitt der
Brennstoffzellenvorrichtung erzeugt wird, wodurch ein
Brennstoffzellenstromerzeugungssystem zur Verfügung
gestellt wird, welches in einem weiten Bereich von
Betriebsbedingungen eine hervorragende
Wärmesteuerfähigkeit aufweist.
Bei einer weiteren Ausführungsform ist es möglich, die
Methanflußrate in dem Brenngas am Auslaß der
Methanerzeugungsvorrichtung in einem Zustand
einzustellen, der voraussehbar ist, durch eine
Einstellung der Methanerzeugungsreaktionstemperatur der
Methanerzeugungsvorrichtung, und ist es daher möglich,
die Flußrate des Methans einzustellen, welches der
Brennstoffzellenvorrichtung zugeführt wird, die
stromaufwärts des Brenngases angeordnet ist, und daher
möglich, die Wärmemenge für die Kühlung der
Brennstoffzellenvorrichtung einzustellen, welche durch
die Reformierungsreaktion des Methans erzeugt wird, so
daß eine wirksame Einstellung der Betriebstemperatur der
Brennstoffzellenvorrichtung ermöglicht wird.
Bei einer weiteren Ausführungsform kann die
Methanflußrate in dem reformierten Gas am Auslaß der
Methanerzeugungsvorrichtung dadurch vorbestimmt und
eingestellt werden, daß die
Methanerzeugungsreaktionstemperatur in der
Methanerzeugungsvorrichtung eingestellt wird, und ist es
daher möglich, die Flußrate des Methans einzustellen,
welches dem Reformierungsreaktionsabschnitt der
Brennstoffzellenvorrichtung zugeführt wird, die
stromaufwärts des reformierten Gases angeordnet ist, so
daß eine ordnungsgemäße Einstellung der Wärmemenge für
die Kühlung der Brennstoffzellenvorrichtung erfolgen
kann, die durch die Reformierungsreaktion des Methans
erzeugt wird, wodurch die Betriebstemperatur der
Brennstoffzellenvorrichtung wirksam eingestellt werden
kann.
Claims (11)
1. Brennstoffzellenstromerzeugungssystem, welches ein
Brenngas verwendet, welches einen Kohlenwasserstoff oder
einen Alkohol sowie Dampf enthält, und eine
Brennstoffzellenvorrichtung mit interner Reformierung
verwendet, die mit einem zugeführten oxidierenden Gas
arbeitet, wobei
zumindest zwei derartige Brennstoffzellenvorrichtungen
(1a, 1b) in Reihe in Flußrichtung des Brenngases über
einen Methanerzeugungsreaktor (9) geschaltet sind.
2. Brennstoffzellenstromerzeugungssystem nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Brennstoffzellenvorrichtung mit interner Reformierung
aufweist:
einen Brennstoffzellenabschnitt (2), der mehrere Brennstoffzelleneinheiten (3) aufweist, die jeweils mit einer Brenngaselektrode versehen sind, die mit dem zugeführten Brenngas betrieben wird, und eine Elektrode für oxidierendes Gas aufweisen, die mit zugeführtem oxidierendem Gas arbeitet; und
einen Reformierungsreaktionsabschnitt (6), der in thermischer Verbindung mit dem Brennstoffzellenabschnitt angeordnet ist, und welcher das Brenngas, welches einen Kohlenwasserstoff enthält, in ein Brenngas umwandelt, welches hauptsächlich Wasserstoff enthält, über eine Reformierungsreaktion;
wobei das von außerhalb der Brennstoffzellenvorrichtung zugeführte Brenngas, nachdem es dem Reformierungsreaktionsabschnitt zugeführt wurde, der Brenngaselektrode des Brennstoffzellenabschnitts zugeführt wird.
einen Brennstoffzellenabschnitt (2), der mehrere Brennstoffzelleneinheiten (3) aufweist, die jeweils mit einer Brenngaselektrode versehen sind, die mit dem zugeführten Brenngas betrieben wird, und eine Elektrode für oxidierendes Gas aufweisen, die mit zugeführtem oxidierendem Gas arbeitet; und
einen Reformierungsreaktionsabschnitt (6), der in thermischer Verbindung mit dem Brennstoffzellenabschnitt angeordnet ist, und welcher das Brenngas, welches einen Kohlenwasserstoff enthält, in ein Brenngas umwandelt, welches hauptsächlich Wasserstoff enthält, über eine Reformierungsreaktion;
wobei das von außerhalb der Brennstoffzellenvorrichtung zugeführte Brenngas, nachdem es dem Reformierungsreaktionsabschnitt zugeführt wurde, der Brenngaselektrode des Brennstoffzellenabschnitts zugeführt wird.
3. Brennstoffzellenstromerzeugungssystem nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Rohgas, welches einen Kohlenwasserstoff oder einen
Alkohol und Dampf enthält, der
Brennstoffzellenvorrichtung (1a) zugeführt wird, die am
weitesten stromaufwärts in Flußrichtung des Brenngases
liegt, über einen Methanerzeugungsreaktor (9), der
getrennt vorgesehen ist.
4. Brennstoffzellenstromerzeugungssystem nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
eine Rohrleitung vorgesehen ist, durch welche ein Teil
des Brenngases die Brennstoffzellenvorrichtung umgeht.
5. Brennstoffzellenstromerzeugungssystem, welches mehrere
Brennstoffzellenvorrichtungen (1a, 1b) aufweist, die
jeweils einen Brennstoffzellenabschnitt (2) aufweisen,
der mehrere Brennstoffzelleneinheiten (3) aufweist, die
jeweils mit einer Brenngaselektrode versehen sind, die
mit einem zugeführten Brenngas arbeitet, und mit einer
Elektrode für oxidierendes Gas, die mit dem zugeführten
oxidierendem Gas arbeitet; und mit einem
Reformierungsreaktionsabschnitt (6), der so angeordnet
ist, daß er thermisch mit dem Brennstoffzellenabschnitt
vereinigt ist, und welcher das einen Kohlenwasserstoff
enthaltende Brenngas in ein Brenngas umwandelt, welches
hauptsächlich Wasserstoff enthält, über eine
Reformierungsreaktion;
wobei zumindest zwei der Brennstoffzellenvorrichtungen (1a, 1b) in Reihe in Flußrichtung des reformierten Gases über einen Methanerzeugungsreaktor (9) geschaltet sind, und das reformierte Gas, welches von dem Reformierungsreaktionsabschnitt abgegeben wird, der am weitesten stromabwärts in Flußrichtung des reformierten Gases liegt, als Brenngas der Brenngaselektrode des Brennstoffzellenabschnitts zugeführt wird.
wobei zumindest zwei der Brennstoffzellenvorrichtungen (1a, 1b) in Reihe in Flußrichtung des reformierten Gases über einen Methanerzeugungsreaktor (9) geschaltet sind, und das reformierte Gas, welches von dem Reformierungsreaktionsabschnitt abgegeben wird, der am weitesten stromabwärts in Flußrichtung des reformierten Gases liegt, als Brenngas der Brenngaselektrode des Brennstoffzellenabschnitts zugeführt wird.
6. Brennstoffzellenstromerzeugungssystem, welches eine
Brennstoffzellenvorrichtung aufweist, die eine Anordnung
enthält, die durch abwechselndes Zusammenlaminieren eines
Brennstoffzellenabschnitts (2), der mehrere
Brennstoffzelleneinheiten (3) in Form einer flachen
Platte enthält, die jeweils mit einer Brenngaselektrode
versehen sind, die mit einem zugeführten Brenngas
arbeitet, und mit einer Elektrode für oxidierendes Gas,
die mit einem zugeführten oxidierendem Gas arbeitet, und
eines Reformierungsreaktionsabschnitts (6) in Form einer
flachen Platte gebildet wird, der so angeordnet ist, daß
er thermisch mit dem Brennstoffzellenabschnitt vereinigt
ist, und welcher das Brenngas, welches einen
Kohlenwasserstoff enthält, in ein Brenngas umwandelt,
welches hauptsächlich Wasserstoff enthält, über eine
Reformierungsreaktion; und einen Methanerzeugungsreaktor
(9) aufweist;
wobei die Brennstoffzellenvorrichtung so ausgebildet ist, daß mehrere Reformierungsreaktionsabschnitte in zumindest zwei Gruppen von Anordnungen gruppiert werden, so daß das reformierte Gas, welches durch den Reformierungsreaktionsabschnitt einer Gruppe der Anordnung hindurch gegangen ist, durch die Methanerzeugungsvorrichtung fließt, die außen getrennt vorgesehen ist, und dann dem Reformierungsreaktionsabschnitt einer anderen Gruppe der Anordnung zugeführt wird, und das reformierte Gas, welches von dem Reformierungsreaktionsabschnitt einer Gruppe der Anordnung abgegeben wird, die am weitesten stromaufwärts in Flußrichtung des reformierten Gases angeordnet ist, als Brenngas der Brenngaselektrode des Brennstoffzellenabschnitts zugeführt wird; und
wobei die Reformierungsreaktionsabschnitte, die einander benachbart über den Brennstoffzellenabschnitt angeordnet sind, so ausgewählt sind, daß sie zu gegenseitig unterschiedlichen Gruppen von Anordnungen gehören.
wobei die Brennstoffzellenvorrichtung so ausgebildet ist, daß mehrere Reformierungsreaktionsabschnitte in zumindest zwei Gruppen von Anordnungen gruppiert werden, so daß das reformierte Gas, welches durch den Reformierungsreaktionsabschnitt einer Gruppe der Anordnung hindurch gegangen ist, durch die Methanerzeugungsvorrichtung fließt, die außen getrennt vorgesehen ist, und dann dem Reformierungsreaktionsabschnitt einer anderen Gruppe der Anordnung zugeführt wird, und das reformierte Gas, welches von dem Reformierungsreaktionsabschnitt einer Gruppe der Anordnung abgegeben wird, die am weitesten stromaufwärts in Flußrichtung des reformierten Gases angeordnet ist, als Brenngas der Brenngaselektrode des Brennstoffzellenabschnitts zugeführt wird; und
wobei die Reformierungsreaktionsabschnitte, die einander benachbart über den Brennstoffzellenabschnitt angeordnet sind, so ausgewählt sind, daß sie zu gegenseitig unterschiedlichen Gruppen von Anordnungen gehören.
7. Brennstoffzellenstromerzeugungssystem nach Anspruch 5
oder 6,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Rohgas, welches einen Kohlenwasserstoff oder einen
Alkohol und Dampf enthält, dem
Reformierungsreaktionsabschnitt (16) der
Brennstoffzellenvorrichtung (1a) zugeführt wird, die am
weitesten stromaufwärts in Flußrichtung des reformierten
Gases angeordnet ist, und zwar über einen getrennt
vorgesehenen Methanerzeugungsreaktor (9).
8. Brennstoffzellenstromerzeugungssystem nach Anspruch 1,
5 oder 6,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Methanerzeugungsvorrichtung ein Wärmetauscherreaktor (9) ist, in welchem ein Katalysator vorhanden ist, und welcher einen reaktionsseitigen Raum (9a) aufweist, in welchem die Methanerzeugungsreaktion in dem fließenden Gas vor sich geht, sowie einen kühlseitigen Raum (9b), der durch thermische Vereinigung mit dem reaktionsseitigen Raum gebildet wird, und in welchem ein Kühlmittel fließen kann; und
Reaktionswärme, die von der Methanerzeugungsreaktion herrührt, und in dem kühlseitigen Raum verfügbar ist, in dem Brennstoffzellenstromerzeugungssystem verwendet wird.
die Methanerzeugungsvorrichtung ein Wärmetauscherreaktor (9) ist, in welchem ein Katalysator vorhanden ist, und welcher einen reaktionsseitigen Raum (9a) aufweist, in welchem die Methanerzeugungsreaktion in dem fließenden Gas vor sich geht, sowie einen kühlseitigen Raum (9b), der durch thermische Vereinigung mit dem reaktionsseitigen Raum gebildet wird, und in welchem ein Kühlmittel fließen kann; und
Reaktionswärme, die von der Methanerzeugungsreaktion herrührt, und in dem kühlseitigen Raum verfügbar ist, in dem Brennstoffzellenstromerzeugungssystem verwendet wird.
9. Brennstoffzellenstromerzeugungssystem nach Anspruch 5
oder 6,
dadurch gekennzeichnet, daß
ein Rohr für einen Teil des reformierten Gases vorgesehen
ist, um den Reformierungsreaktionsabschnitt oder den
Reformierungsreaktionsabschnitt und die folgende
Methanerzeugungsvorrichtung zu umgehen.
10. Betriebsverfahren für ein
Brennstoffzellenstromerzeugungssystem (1), welches
zumindest zwei Brennstoffzellenvorrichtungen (1a, 1b) mit
interner Reformierung aufweist, die mit einem Brenngas
arbeiten, welches einen Kohlenwasserstoff oder einen
Alkohol und Dampf sowie ein oxidierendes Gas enthält, und
die in Reihe in Flußrichtung des Brenngases über einen
Methanerzeugungsreaktor (9) geschaltet sind, mit
folgendem Schritt:
Einstellung der Methanerzeugungsreaktionstemperatur am Auslaßabschnitt des Brenngases der Methanerzeugungsvorrichtung, wodurch die Betriebstemperatur der Brennstoffzellenvorrichtungen eingestellt wird.
Einstellung der Methanerzeugungsreaktionstemperatur am Auslaßabschnitt des Brenngases der Methanerzeugungsvorrichtung, wodurch die Betriebstemperatur der Brennstoffzellenvorrichtungen eingestellt wird.
11. Betriebsverfahren eines
Brennstoffzellenstromerzeugungssystems (1), welches
zumindest zwei Brennstoffzellenvorrichtungen (1a, 1b)
aufweist, die jeweils mit einem Brennstoffzellenabschnitt
(2) versehen sind, der mehrere Brennstoffzelleneinheiten
enthält, die jeweils mit einer Brenngaselektrode versehen
sind, die mit einem zugeführten Brenngas arbeitet, und
mit einer Elektrode für oxidierendes Gas, die mit einem
zugeführten oxidierenden Gas arbeitet, und welches einen
Reformierungsreaktionsabschnitt (6) aufweist, der durch
thermische Verbindung mit dem Brennstoffzellenabschnitt
gebildet wird, und ein Reformierungsgas, welches einen
Kohlenwasserstoff enthält, in ein reformiertes Gas
umwandelt, welches hauptsächlich Wasserstoff enthält,
über eine Reformierungsreaktion, wobei die beiden
Brennstoffzellenvorrichtungen in Reihe in Flußrichtung
des reformierten Gases über Methanerzeugungsreaktoren (9)
geschaltet sind, mit folgendem Schritt:
Einstellung der Methanerzeugungsreaktionstemperatur am Auslaßabschnitt für das Brenngas der Methanerzeugungsvorrichtung, wodurch die Betriebstemperatur der Brennstoffzellenvorrichtungen eingestellt wird.
Einstellung der Methanerzeugungsreaktionstemperatur am Auslaßabschnitt für das Brenngas der Methanerzeugungsvorrichtung, wodurch die Betriebstemperatur der Brennstoffzellenvorrichtungen eingestellt wird.
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