DE19733241C1 - Entsorgungsvorrichtung für Kanülen von Injektonsspritzen - Google Patents
Entsorgungsvorrichtung für Kanülen von InjektonsspritzenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Entsorgungsvorrichtung nach dem
Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Bei einer bekannten Entsorgungsvorrichtung dieser Art
(JP 5-269 174 A1) sind die radial verfahrbaren Klemmelemente um
horizontale Achsen verschwenkbare Klemmhebel, deren Anlage
an die Verschraubungsbereiche der Kanülen über Steuerkurven
und Federn gesteuert wird. Hierzu ist eine aufwendige
Steuerungsmechanik erforderlich.
Bei einer weiteren bekannten Entsorgungsvorrichtung nach
dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 (DE 296 08 141 U1)
ist ein Greifer vorgesehen, der vier in einer Ebene ange
ordnete Segmente aufweist, die im Nichtgebrauchszustand ei
ne zentrale Aufnahmeöffnung für die Kanüle bilden. Die Seg
mente des Greifers werden von einem in Achsrichtung des Be
hälters verschieblichen Aufnahmeteil für das untere Sprit
zenende betätigt, das eine zentrale Durchgangsöffnung auf
weist. An der Unterseite des Aufnahmeteils weist dieses ei
nen zur Mittelachse konischen Ringbereich auf, der beim
Einschieben des Aufnahmeteils in Richtung auf den Kanülen
behälter zur Anlage an die konischen Gegenflächen der Grei
fersegmente kommt und diese in Achsrichtung so weit zusam
mendrückt, daß sie sich an einen in der entsprechenden Höhe
befindlichen Bereich der Kanüle klemmend anlegen. Beim Her
abdrücken des Aufnahmeteils wird ein Antriebsmotor in Gang
gesetzt, der den Greifer dreht und damit die Kanüle vom un
teren Spritzenende abdreht. Das Aufnahmeteil wird durch
axial wirkende Federn in seine Ausgangsposition zurückge
schoben. Die Greifersegmente werden durch zwischen den ein
zelnen Greifern vorgesehene Distanzfedern in ihre Ausgangs
position zurückgedrückt. Bei der bekannten Lösung besteht
ein wesentliches Problem bereits darin, daß ein Zusammen
drücken der Greiferbacken über konische, aneinander schlei
fende Flächen erfolgen muß. Hierdurch entstehen hohe Rei
bungsverluste im Antrieb. Ein weiterer wesentlicher Nach
teil liegt darin, daß die Rückführung der Greiferbacken in
ihre ungespannte Ausgangsposition nicht immer sicher ist,
weil sie ausschließlich durch Federn verursacht wird, die
unter Umständen die zu überwindenden Reibungskräfte nicht
in allen Situationen sicher überwinden.
Schließlich ist auch eine weitere Entsorgungsvorrichtung
zur Entfernung gebrauchter Kanülen von Injektionsspritzen
bekannt (EP 0 313 212 A1), bei der der Greifmechanismus ei
ne um eine parallel zur Kanülenachse ortsfeste Achse dreh
bar gelagerte Scheibe aufweist. Die abzudrehende Kanüle
wird über einen verschwenkbaren Andruckmechanismus mit zwei
Andruckrollen gegen den Umfang der angetriebenen Scheibe
gedrückt. Wenn die Kanüle abgedreht ist, werden die auf ei
nem Schwenkhebel gelagerten Andruckrollen wieder von dem
Umfang der angetriebenen Scheibe weg verschwenkt, so daß
die Kanüle in den Aufnahmebehälter fallen kann. Diese be
kannte Vorrichtung weist den Nachteil auf, daß ihre Funkti
on von der Geschicklichkeit der Bedienungsperson abhängt.
Es wird nämlich die Andruckkraft der am Kanülenumfang an
greifenden Rollen durch die Bedienungsperson erzeugt.
Ausgehend von dem bekannten Stand der Technik liegt der Er
findung die Aufgabe zugrunde, eine Entsorgungsvorrichtung
der als bekannt vorausgesetzten Art so auszubilden, daß sie
vergleichsweise einfach aufgebaut ist und aus vergleichs
weise wenigen funktionssicheren Bauelementen besteht.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt mit einer Entsorgungsvor
richtung gemäß Patentanspruch 1.
Bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Un
teransprüchen beschrieben.
Durch die Umkehrbarkeit der Antriebsrichtung des motori
schen Drehantriebs ist es ohne großen Aufwand möglich, die
Klemmelemente auf einfachen Führungsbahnen radial sowohl in
Richtung auf das Zentrum der Kanüle zu verfahren, also auch
für eine Freigabe der abgedrehten Kanüle radial auswärts.
Damit die Entsorgungsvorrichtung universell verwendbar ist
für die auf dem Markt befindlichen, unterschiedlich ausge
bildeten Kanülen, hat es sich als besonders zweckmäßig er
wiesen, daß am Umfang versetzt zu den Klemmschiebern minde
stens ein Anschlagschieber vorgesehen ist, der bis zur An
lage an einen oberen äußeren Mehrkantbereich benachbart zu
einem zur Injektionsspritze weisenden Flansch radial nach
innen verfahrbar ist sowie radial nach außen bis zu einer
Öffnungsweite, die größer ist als der Außendurchmesser des
Flansches.
Dabei ist es für eine einfache und sichere Funktion beson
ders zweckmäßig, daß an den Klemmschiebern Mitnehmer vorge
sehen sind, welche mit Gegenflächen an den Anschlagschie
bern derart zusammenwirken, daß die Anschlagschieber bei
einer radialen Auswärtsbewegung der Klemmschieber für eine
Freigabe der Kanülen ebenfalls zur Freigabe des Flansches
radial auswärts bewegt, jedoch anschließend für die erneute
Einnahme der Anschlagposition unter Einwirkung einer Feder
von den Gegenflächen der Klemmschieber freigegeben werden.
Die in der beschriebenen Weise zusammenwirkenden Klemm
schieber und Anschlagschieber stellen sicher, daß Kanülen
unterschiedlicher Ausbildung nur so weit in die Entsor
gungsvorrichtung eingeschoben werden können, daß vor dem
Abdrehen der Kanüle vom Spritzengewinde der Kanülenflansch
an den einander gegenüberliegenden Oberseiten der diametral
gegenüberliegenden Anschlagschieber anliegt.
Weiterhin wird eine automatische Freigabeposition erzielt,
die ein Durchfallen der Kanüle mit der Kanülenverschraubung
in den Aufnahmebehälter ermöglicht.
Nachstehend wird eine bevorzugte Ausführungsform der Erfin
dung anhand der Zeichnung im einzelnen beschrieben.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht einer Entsorgungsvorrich
tung in Teilansicht und teilweise geschnit
ten,
Fig. 2 einen Längsschnitt entlang Ebene II-II in
Fig. 6 durch die Abschraubvorrichtung,
Fig. 3 einen vertikalen Längsschnitt entlang Ebene
III-III gemäß Fig. 6,
Fig. 4 einen vertikalen Längsschnitt entlang Ebene
IV-IV gemäß Fig. 6,
Fig. 5 eine vereinfachte Ansicht von der Unterseite
gemäß Pfeil V in Fig. 3,
Fig. 6 eine Draufsicht in Richtung des Pfeils VI in
Fig. 3 bei entfernter oberer Abdeckung,
Fig. 7a eine Draufsicht auf den Klemm- und Anschlag
mechanismus,
Fig. 7b einen vertikalen Schnitt durch den Anschlag
mechanismus gemäß Fig. 7a,
Fig. 8a und 8b den Klemm- und Anschlagmechanismus in einer
zweiten Position,
Fig. 9a und 9b den Klemm- und Anschlagmechanismus in einer
dritten Position,
Fig. 10a und 10b den Klemm- und Anschlagmechanismus in einer
vierten Position.
Die Entsorgungsvorrichtung besteht im wesentlichen aus zwei
zusammenkuppelbaren Teilen, nämlich der Abschraubvorrich
tung, die insgesamt mit 2 bezeichnet ist und dem Aufnahme
behälter 1, in den die abgeschraubten Kanülen abgeworfen
werden.
Die Abschraubvorrichtung besitzt auf ihrer Unterseite Ele
mente, welche so ausgebildet sind, daß die Abschraubvor
richtung über einen Bajonettverschluß an die Oberseite des
Aufnahmebehälters 1 ansetzbar ist, und zwar an den zentra
len Bereich des konischen Flansches 1a.
Die Abschraubvorrichtung besitzt drei fest miteinander ver
bundene, als Kunststoffspritzgußteile ausgebildete Elemen
te, nämlich einen hutartigen Gehäusebereich 2a mit einem
Randbereich 2f und einer zentralen Einstecköffnung 2e. In
nerhalb des hutartigen Gehäusebereichs 2a ist ein topfarti
ger Gehäusebereich 2b vorgesehen. Unterhalb und teilweise
innerhalb des topfartigen Gehäusebereichs 2b ist wiederum
ein dritter Gehäusebereich 2c vorgesehen.
Die drei Gehäusebereiche 2a, 2b und 2c sind entlang der
Schraubachsen 15 (s. Fig. 4) über nicht dargestellte
Schrauben miteinander fest verschraubt.
Ein elektrischer Antriebsmotor 3 weist eine Abtriebswelle
3a auf, die eine Schnecke 3b trägt. Die Schnecke 3b kämmt
mit einer Verzahnung 4a eines insgesamt mit 4 bezeichneten
topfartigen Schneckenrads. Das topfartige Schneckenrad 4
ist um eine vertikale Achse frei drehbar und trägt an sei
nem oberen Rand eine Stirnverzahnung 5. Diese Stirnverzah
nung 5 kämmt mit der Außenverzahnung 6a eines scheibenför
migen, drehbar um die Mittelachse 12 gelagerten Elements 6.
Das Element 6 trägt auf seiner Oberseite zwei gegeneinander
versetzte, spiralförmig verlaufende Nuten 6b und 6c.
In diese spiralig angeordneten Nuten 6b und 6c greifen nach
unten weisende Zapfen 7c von Klemmschiebern 7 ein, deren
Gestaltung und Wirkungsweise anhand der Zeichnungsfiguren
7a bis 10b beschrieben wird:
Zwei einander gegenüberliegende, radial in einer horizonta len Ebene verschiebliche Klemmschieber 7 werden in ihrer Radialbewegung über die spiraligen Nuten 6b und 6c gesteu ert.
Zwei einander gegenüberliegende, radial in einer horizonta len Ebene verschiebliche Klemmschieber 7 werden in ihrer Radialbewegung über die spiraligen Nuten 6b und 6c gesteu ert.
Mit 9 ist eine Injektionsspritze bezeichnet, mit 10 eine
Kanüle, die einen Aufschraubbereich mit einem äußeren Mehr
kantbereich 10a und einen dazu benachbarten Flansch 10b
aufweist.
In Fig. 7a und 7b sind die beiden Klemmschieber 7 er
sichtlich, welche in ihrem Bewegungsablauf mit dem Bewe
gungsablauf von zwei Anschlagschiebern 8 gekoppelt sind:
In der Ausgangsstellung ragen die beiden über zwei Druckfe dern 11 in Richtung auf das Zentrum gedrückten Anschlag schieber in den Aufschraubbereich der Kanüle 10, und zwar so weit, daß sie am Mehrkantbereich 10a unterhalb des Flan sches 10b anliegen. Die in die Kanülenöffnung des Geräts hineinragenden Anschlagschieber 8 stellen sicher, daß die Kanüle 10 bzw. der Aufschraubbereich nicht weiter in die zentrale Kanülenöffnung eingeschoben werden kann als bis zur Auflage des Flansches 10b auf den Oberseiten der An schlagschieber 8.
In der Ausgangsstellung ragen die beiden über zwei Druckfe dern 11 in Richtung auf das Zentrum gedrückten Anschlag schieber in den Aufschraubbereich der Kanüle 10, und zwar so weit, daß sie am Mehrkantbereich 10a unterhalb des Flan sches 10b anliegen. Die in die Kanülenöffnung des Geräts hineinragenden Anschlagschieber 8 stellen sicher, daß die Kanüle 10 bzw. der Aufschraubbereich nicht weiter in die zentrale Kanülenöffnung eingeschoben werden kann als bis zur Auflage des Flansches 10b auf den Oberseiten der An schlagschieber 8.
An den beiden Klemmschiebern 7 befinden sich zwei Nasen mit
Schrägflächen 7b. Die Schrägflächen 7b (s. Fig. 7b) wirken
mit den Schrägflächen 8c der Klemmschieber 8 zusammen (s.
Fig. 7b).
Fig. 8a und 8b zeigen, wie die Klemmschieber 7 auf ihrem
Weg zum Zentrum, also in die Klemmstellung, über die Schrä
gen 8c und 7b die federnden Bereiche 8a der Anschlagschie
ber 8 zum Ausweichen bringen, ohne daß dabei die Anschlag
schieber 8 ihre unverändert beibehaltene Anschlagposition
verlassen.
Fig. 9a und 9b zeigen, daß bei dem weiteren Weg der
Klemmschieber 7 bis zur Anlage an den äußeren Mehrkantbe
reich 10a des Aufschraubbereichs der Kanüle 10 die federn
den Bereiche 8a wieder in ihre ebene Ausgangsstellung
schnappen, wobei in dieser Position nun die Schrägflächen
8b und 7a einander gegenüberliegen.
Wenn in dieser Stellung die Klemmkraft aufrecht erhalten
bleibt, kann die Spritze mit der Ampulle nach oben abgezo
gen werden.
Fig. 10a und 10b zeigen, wie die Klemmschieber auf ihrem
Weg in die Ausgangsstellung die Anschlagschieber 8 über die
Schrägen 8b und 7a kurzzeitig aus dem Anschlagbereich her
ausgezogen und damit den Weg freigemacht haben für ein Her
unterfallen der Kanüle in das Innere des Aufnahmebehälters
1. Wenn die Klemmschieber bei ihrer weiteren Auswärtsbewe
gung wieder ihre Ausgangsstellung erreichen, schnappen die
Anschlagschieber 8 wieder in ihre Ausgangsstellung gemäß
Fig. 7a und 7b und die Einrichtung ist bereit zum Abdre
hen der nächsten Kanüle.
Die Klemmschieber und Anschlagschieber werden radial ver
schieblich in einem um die zentrale Achse 12 drehbar gela
gerten Topf 16 geführt. Der Topf 16 ist nach oben offen und
wird an der Oberseite von einer Reibscheibe 17 abgedeckt,
die mittels Schrauben 18 mit dem Topf 16 verschraubt ist.
Die Reibscheibe weist eine zentralen Durchgangsöffnung auf
und liegt mit ihrem zur Durchgangsöffnung benachbarten
Randbereich an der Unterseite des inneren zentralen Randbe
reichs des Gehäusebereichs 2a an. Die Scheibe 17 erstreckt
sich über den Rand des Topfes 16 radial weiter nach außen
und liegt von oben auf einem oberen Rand eines ortsfesten
Flanschbereichs 2g auf, der einen Teilbereich des topfarti
gen Gehäusebereichs 2b bildet.
Das scheibenförmige Element 6 wird über seine Außenverzah
nung 6a angetrieben. Dabei führt der zwischen der Scheibe
17 und den gehäusefesten Teilen entstehende Reibschluß da
zu, daß das Topfelement 16 zunächst nicht mitgedreht wird,
sondern daß zunächst die Zapfen 7c der Klemmschieber 7 in
den spiraligen Nuten 6b und 6c laufen und die Klemmschieber
einwärts oder auswärts bewegen.
Wenn die Zapfen 7c bei der Auswärtsbewegung am Ende der
Spiralnuten angekommen sind, führt eine weitere Verdrehung
des Elements 6 zum Überwinden des Reibschlusses und zum
Mitdrehen des Topfes 16. Bei dieser Drehbewegung wird der
Aufschraubbereich der Kanüle 10 abgeschraubt.
Bei der Einwärtsbewegung der Zapfen 7c wird die Klemmkraft
der Scheibe 17 überwunden, sobald die einwärts ragenden An
lageflächen der Klemmschieber 7 fest an der Außenfläche des
Aufschraubbereiches der Kanüle 10 anliegen. Bei einer Fort
setzung der Drehbewegung wird der Aufschraubbereich der Ka
nüle 10 dann dadurch abgeschraubt, daß der Topf 16 zusammen
mit den Klemmschiebern 7 gedreht wird.
Mit 13 ist ein Wippschalter für den Antriebsmotor bezeich
net, mit dem sowohl das Ein- und Ausschalten des Antriebs
motors bewirkt als auch dessen Drehrichtung gewählt werden
kann.
Claims (14)
1. Entsorgungsvorrichtung zur Entfernung gebrauchter Kanü
len von Injektionsspritzen, mit einem Aufnahmebehälter
(1) für die Kanülen (10) und einer einen motorischen
Drehantrieb (3, 3a, 3b, 4, 4a, 5, 6a, 6) aufweisenden
Abschraubvorrichtung, welche radial verfahrbare Klemme
lemente aufweist, die zur Anlage an den Umfang eines Bereichs ei
ner Kanüle (10) und zur Freigabe der Kanüle für deren
Abwerfen in den Aufnahmebehälter (1) ausgebildet sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Antriebsrichtung des motorischen Drehantriebs
umkehrbar ist.
2. Entsorgungsvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Klemmelemente zwei in einer quer zur Drehachse
(12) verlaufenden Ebene verfahrbare, einander diametral
gegenüberliegende Klemmschieber (7) sind.
3. Entsorgungsvorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß am Umfang versetzt zu den Klemmschiebern (7) minde
stens ein Anschlagschieber (8) vorgesehen ist, der bis
zur Anlage an einen oberen äußeren Mehrkantbereich (10a)
benachbart zu einem zur Injektionsspritze (9) weisenden
Flansch (10b) radial nach innen verfahrbar ist sowie ra
dial nach außen bis zu einer Öffnungsweite, die größer
ist als der Außendurchmesser des Flansches.
4. Entsorgungsvorrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens ein Anschlagschieber (8) unter Vorspan
nung einer Feder (11) bis zur Anlage an den äußeren
Mehrkantbereich (10a) der Kanüle (10) gedrückt oder ge
zogen wird.
5. Entsorgungsvorrichtung nach Anspruch 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß diametral gegenüberliegend jeweils zwei Klemmschie
ber (7) und zwei Anschlagschieber (8) vorgesehen sind.
6. Entsorgungsvorrichtung nach Anspruch 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß an den Klemmschiebern (7) Mitnehmer vorgesehen sind,
welche mit Gegenflächen an den Anschlagschiebern (8)
derart zusammenwirken, daß die Anschlagschieber (8) bei
einer radialen Auswärtsbewegung der Klemmschieber für
eine Freigabe der Kanülen (19) ebenfalls zur Freigabe
des Flansches (10b) radial auswärts bewegt, jedoch an
schließend für die erneute Einnahme der Anschlagpositi
on unter Einwirkung der Feder (2) von den Gegenflächen
der Klemmschieber freigegeben werden.
7. Entsorgungsvorrichtung nach einem der An
sprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein Schalter (13) für die Umkehrung der Drehrich
tung des Drehantriebs unterhalb eines außenliegenden
Schutzrandes (2f) einer Abdeckung (2a) liegt, welche
eine zentrale Einschuböffnung (2e) für die Kanüle (19)
aufweist.
8. Entsorgungsvorrichtung nach einem der An
sprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Drehrichtungsumkehr des Drehantriebs fernsteu
erbar ist.
9. Entsorgungsvorrichtung nach einem der An
sprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Abschraubvorrichtung (2) und der Aufnahmebehäl
ter (1) über Schraubgewinde miteinander verbunden sind.
10. Entsorgungsvorrichtung nach einem der An
sprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Abschraubvorrichtung (2) und der Aufnahmebehäl
ter (1) über einen Bajonettverschluß miteinander ver
bunden sind.
11. Entsorgungsvorrichtung nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß die zueinander komplementären Teile des Bajonett
verschlusses einerseits auf der Oberseite des Aufnahme
behälters (1) und andererseits auf der Unterseite der
Abschraubvorrichtung vorgesehen sind.
12. Entsorgungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 7 oder
9 bis 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Schalter (13) für die Drehrichtungsumkehr ein
Wippschalter ist.
13. Entsorgungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis
12,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein die Klemmschieber (7) und die Anschlagschieber
(8) umschließendes Topfelement (16) von einer Reib
scheibe (17) abgedeckt ist, die reibschlüssig an orts
festen Gehäusebereichen (2g; 2l) anliegt.
14. Entsorgungsvorrichtung nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Reibscheibe (17) fest, jedoch lösbar mit dem
Topf (16) verbunden ist und benachbart zur zentralen
Einstecköffnung (2e) an einem unteren Randbereich (2l)
des Gehäuses anliegt, sowie mit einem über den Rand des
Topfes (16) vorkragenden Randbereich auf einem den Topf
(16) umgebenden gehäusefesten Flansch (2g) aufliegt.
Priority Applications (2)
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| WO1999006090A1 (de) | 1999-02-11 |
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