DE19733226C2 - Vorverdampfender und vorvermischender Brenner für flüssige Brennstoffe - Google Patents
Vorverdampfender und vorvermischender Brenner für flüssige BrennstoffeInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen vorverdampfenden und vorver
mischenden Brenner für flüssige Brennstoffe nach Anspruch 3
der DE 196 06 560.
Aus der DE 31 34 818 A1 ist ein Vergaser für Brenn- und
Kraftstoffe bekannt geworden. Bei diesem Vergaser wird der
Brennstoff in einem Whiskerkörper erwärmt, wobei die Flamme
der Verbrennung keinen Beitrag zur Erwärmung des Brennstoffes
leistet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Brenner
bereitzustellen, der zum Einen klein baut, zum Anderen mit
einer möglichst geringen Energiezufuhr für die Brennstoff
vorwärmung auskommt.
Diese Aufgabe wird mit einem Brenner gelöst, der die Merkmale
des Anspruchs 1 aufweist.
Ein derartiger Brenner weist den Vorteil auf, dass sich, je
nach Grad der Luftvorwärmung, nach der Brennstoffzerstäubung
eine kolloiddisperse oder molekulardisperse Brennstoffver
teilung einstellt. Aufgrund der Stabilität des kolloiddispers
bzw. molekulardispers verteilten Brennstoffes ist es möglich,
die Reaktanten bereits vor der Flamme in einem großvolumigen
Bereich zu mischen ohne dass
sich die Brennstofftröpfchen an den Mischkammerwänden nieder
schlagen. Die Mischung der Reaktanten ist daher vollständig
räumlich entkoppelt von der Verbrennungsreaktion möglich und
nicht wie bei herkömmlichen
emissionsreduzierten Ölbrennern (sogenannten Blaubrennern)
nur innerhalb einer sehr kleinen, der Flamme vorgelagerten
Vergasungszone, die über Rauchgaszirkulation in direktem
konvektiven Wärmeaustausch mit der Flamme steht. Die
niedrige Temperatur des quasi-homogenen Gemisches des
erfindungsgemäßen Brenners erlaubt eine intensive Mischung
in einer großvolumigen Mischzone ohne die Gefahr der
Selbstzündung. Die Mischung von Brennstoff und
Verbrennungsluft ist nun nicht mehr auf die, in der Flamme
vorgelagerte Vergasungszone beschränkt. Insbesondere durch
den Einsatz einer Rücklaufdüse in Verbindung mit einer
extremen Brennstoffvorheizung bei unter Druck stehendem
Brennstoff sind kleine Feuerungsleistungen betriebssicher
realisierbar. Außerdem wird der große Vorteil erzielt, dass
Ablagerungen aus Crackprodukten vermieden werden, da die
Brennstoffverdampfung in freier Atmosphäre stattfindet und
nicht wie bei Filmverdampfungsbrennern an einer heißen
Oberfläche in Anwesenheit von Sauerstoff.
Ein besonderer Vorteil wird darin gesehen, dass der
eingangs genannte vorverdampfende und vorvermischende
Brenner für flüssige Brennstoffe gemäß der DE 196 06 560
eine Zuführleitung für den Brennstoff, eine Mischzone, in
welcher der Brennstoff mit der Verbrennungsluft gemischt
wird, ein mit der Zuführleitung verbundenes und in die
Mischzone ausmündendes Brennstoffventil sowie eine mit dem
Brennstoffventil verbundene Rücklaufleitung aufweist, wobei
die Zuführleitung mit einer Heizzone versehen ist, in
welcher der zugeführte Brennstoff von einem Reaktionskörper
erwärmt wird. Je nach Konstruktion des Brennstoffventils
kommt der Rücklaufleitung folgende Bedeutung zu: Bei einer
Rücklaufleitung, in der ein großer Teil des zum
Brennstoffventils geförderten Ölmassenstrom zur Pumpe oder
in den Tank gefördert wird, sind besondere Kühlmaßnahmen
wie z. B. ein Luftkühler notwendig. Bei einer
Rücklaufleitung, die lediglich als Leckageleitung dient,
sind keine besondere Maßnahme zur Abkühlung des sehr
geringen Ölmassenstroms notwendig. Beispielsweise reicht
bei koaxialer Kombination der Ölzuführleitung und
Ölrückführleitung die Kühlwirkung des zugeführten
Ölmassenstroms aus. Schließlich sind auch Ausführungsformen
bekannt, bei denen eine Rücklaufleitung nicht benötigt
wird.
Dabei befindet sich die Heizzone in unmittelbarer
Nachbarschaft zum Reaktionskörper, ist jedoch von ihm
beabstandet. Bei einem anderen Ausführungsbeispiel ist die
Heizzone direkt mit dem Reaktionskörper verbunden. Durch
diese Ausgestaltung wird der Brennstoff, wenn er die
Heizzone passiert, vom Reaktionskörper, der in der Regel
während des Betriebes glüht, erwärmt. Während des Betriebes
ist die über eine gesonderte Heizeinrichtung zugeführte
Energie daher geringer oder nicht erforderlich. Dabei kann
die Erwärmung durch Strahlungsenergie, durch Konvektion
oder bei direkter Berührung durch Wärmeübergang erfolgen.
Bei einem besonders bevorzugten Ausführungsbeispiel ist die
Heizzone als Ringkanal ausgebildet. Auf diese Weise wird
eine relativ große Oberfläche für den zuströmenden
Brennstoff geschaffen, so dass dieser relativ rasch z. B.
durch Strahlung erwärmt werden kann. Insbesondere bei einem
den Ringkanal umgebenden hülsenförmigen Reaktionskörper
steht eine sehr große Fläche für die Erwärmung zur
Verfügung.
Bei einer anderen Ausführungsform ist vorgesehen, dass die
Heizzone als Rohrwendel ausbildet ist. In diese Rohrwendel
wird der zu erwärmende Brennstoff geführt, wobei die
Rohrwendel direkt vom Reaktionskörper angestrahlt wird.
In der Vorwärmphase vor dem Start des Brenners wird der
Brennstoff dadurch aufgewärmt, dass eine elektrische
Heizpatrone vorgesehen ist, die mit der Heizzone in
Verbindung steht. Insbesondere liegt die Heizzone direkt an
der Heizpatrone an, so dass die Wärme der Heizpatrone durch
Wärmeleitung auf die Heizzone und von dort auf den
Brennstoff übertragen wird. Dabei kann die Heizpatrone als
Heizstab oder als Heizwendel ausgebildet sein.
Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist die
Heizpatrone abschnittsweise mit einem das Brennstoff-Luft-
Gemisch führenden Bereich in Verbindung, wobei in Richtung
der Gemischaufbereitung eine Flammenrückschlagsicherung
vorgesehen ist. Die Heizpatrone dient bei diesem
Ausführungsbeispiel zusätzlich als Zündeinrichtung, wobei
das Brennstoff-Luft-Gemisch sich an der in der Regel
glühenden Mantelfläche des Heizelements entzündet. Separate
Zündeinrichtungen sind daher überflüssig.
Um zum einen die Verbrennungsluft vorzuwärmen, zum anderen
den Brennstoff vor der Zurückführung in den Tank oder die
Ölpumpe abzukühlen, ist die Rücklaufleitung im Bereich der
Zuführleitung für die Verbrennungsluft vorgesehen.
Weitere Merkmale, Vorteile und Einzelheiten der Erfindung
ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung, in der
unter Bezugnahme auf die Zeichnung mehrere bevorzugte
Ausführungsbeispiele im Einzelnen vorgesehen sind. Dabei
können die in der Zeichnung dargestellten und in den
Ansprüchen sowie in der Beschreibung erwähnten Merkmale
jeweils einzeln für sich oder in beliebiger Kombination
erfindungswesentlich sein. In der Zeichnung zeigen die
Fig. 1 bis 5 Längsschnitte durch Ausführungsformen des
erfindungsgemäßen Brenners und die Fig. 2a, 3a und 5a
Querschnitte durch die Ausführungsformen gemäß der Fig.
2, 3 und 5.
In der Fig. 1 ist ein insgesamt mit 1 bezeichneter Brenner
dargestellt, der den nachfolgend beschriebenen Aufbau
aufweist. Innerhalb eines rotationssymmetrischen
Reaktionskörpers 2 befindet sich ein Wärmetauscherelement
3, in welchem der Brennstoff vorgewärmt wird. Dieser wird
z. B. von einem Vorratstank über eine Zuführleitung 4 dem
Wärmetauscherelement 3 zugeführt und gelangt in einen
Ringkanal 5, der von zwei konzentrischen Hülsen 6 und 7
gebildet wird. In den Ringkanal 5 wird der Brennstoff über
eine Verbindungsleitung 8 eingeführt bzw. aus dem Ringkanal
5 über eine Leitung 9 herausgeführt. Leitung 9 mündet in
eine Rücklaufdüse 10, die ab einem bestimmten, in der
Leitung 9 herrschenden Druck öffnet und den Brennstoff in
eine innere Mischkammer 11 zerstäubt. In diese Mischkammer
11 münden außerdem Luftkanäle 12, über welche die
Verbrennungsluft zugeführt wird. Diese Verbrennungsluft
durchströmt das Wärmetauscherelement 3 über eine Leitung 13
sowie einen Ringkanal 14.
Bei geschlossener oder geöffneter Rücklaufdüse 10 wird der
über die Leitung 9 zugeführte Brennstoff über eine
Rücklaufleitung 15 in den Tank zurückgeführt. Diese
Rücklaufleitung 15 befindet sich in der Nähe der Leitung
13, so dass über die die Leitung 13 durchströmende Luft der
in der Rücklaufleitung 15 sich befindende Brennstoff
gekühlt bzw. über diesen Brennstoff die Luft erwärmt wird.
Bei hohen rückgeförderten Brennstoffmengen ist ein
besonderer Ölkühler vorgesehen, der entweder von der
zugeführten Verbrennsluft oder vom Ölmassenstrom oder
beidem durchgeströmt wird.
Das Wärmetauscherelement 3 weist eine Umfangsnut 16 auf, in
welche ein Heizelement 17 in Form einer Heizwendel 18
eingelegt ist. Über diese Heizwendel 18 wird in der
Startphase die innere Hülse 6 und über diese der im
Ringkanal 5 sich befindende Brennstoff vorgewärmt. Dabei
steht der Brennstoff im Ringkanal 5 unter Druck. Die innere
Hülse 6 ist auf die Heizwendel 18 aufgepreßt und an ihren
Stirnseiten verschweißt, wodurch die Heizwendel 18 fixiert
und geschützt wird. Die Heizwendel 18 kann zusätzlich mit
einem (nicht dargestellten) Thermoelement ausgestattet
sein.
Die Rücklaufdüse 10 befindet sich in einer Überwurfmutter
19, so dass sie bei Bedarf, z. B. zu Reparatur- oder
Wartungszwecken, schnell ausgebaut werden kann. An der
Rückseite der Düse 10 ist der Ventilstößel 20 erkennbar,
der über eine Druckfeder 21 vorgespannt ist. Das
Brennstoffventil kann auch als konstruktive Einheit die
Feder enthalten.
Auf die Überwurfmutter 19 ist das innere Mischkammergehäuse
22 aufgesetzt, welches vom äußeren Mischkammergehäuse 23
übergriffen ist. Zwischen dem inneren und dem äußeren
Mischkammergehäuse befindet sich also eine weitere
Mischkammer 24, die zur weiteren Homogenisierung des
Brennstoff-Luft-Gemisches dient. Aus dieser äußeren
Mischkammer 24 wird das Gemisch dem Reaktionskörper 2
zugeführt und durchströmt diesen radial nach außen. Nach
dem Entzünden brennt das Gemisch außerhalb des
Reaktionskörpers 2 ab, wobei der Reaktionskörper 2 während
des Betriebes glüht. Bei einem Porenbrenner kann das
Gemisch auch teilweise oder vollständig innerhalb des
Reaktionskörpers 2 abbrennen. Die Strahlungswärme des
Reaktionskörpers 2 wird radial nach innen sowohl auf das
zwischen dem Reaktionskörper 2 und dem Wärmetauscherelement
3 sich befindenden Brennstoff-Luft-Gemisch als auch auf die
äußere Hülse 7 übertragen, wodurch das Gemisch und der im
Ringkanal 5 sich befindende Brennstoff erwärmt werden.
Während des Betriebes ist das Heizelement 17, welchem über
die elektrischen Leitungen 25 Energie zugeführt wird,
abgeschaltet oder zwecks Aufrechterhaltung einer bestimmten
Temperatur z. B. über einen Regler taktend betrieben.
Die Flammenüberwachung an der Außenseite des
Reaktionskörpers 2 erfolgt über einen in den Feuerraum oder
in den Vormischbereich blickenden Flackerdetektor 26, der
von unten durch den Reaktionskörper 2 hindurchsieht. Eine
Flammenüberwachung mittels Ionisationselektrode, die
oberhalb des Reaktionskörpers angeordnet ist oder in diesen
hineinragt, ist ebenfalls möglich.
Die in der Fig. 1 dargestellte Ausführungsform eines
Brenners hat den wesentlichen Vorteil, dass aufgrund des
geringen Abstandes des Ölfilmes im Ringkanal 5 zu der vom
Reaktionskörper 2 gebildeten Strahlungsquelle der
Brennstoff innerhalb kürzester Zeit, insbesondere in der
Startphase aufgeheizt wird. Die Wärme fließt dem Ölfilm
dabei radial von innen zu. Im Brennerbetrieb heizt die
Strahlungswärmeabgabe des Reaktionskörpers die äußere Hülse
des Ringkanals auf. Diese gibt die Wärme an den Ölfilm
weiter. Beim Brennerstart wird der Ölfilm dementsprechend
radial von innen aufgeheizt, im Brennerbetrieb erfolgt die
Beheizung durch die Wärmeabgabe (Strahlung, Leitung) des
Reaktionskörpers. Je nach Aufheizwirkung des
Reaktionskörpers wird das elektrische Heizelement im
Brennerbetrieb vollständig abgeschaltet oder zur Einhaltung
einer bestimmten Öltemperatur nur taktend betrieben.
Außerdem bietet der Ringkanal 5 eine große
Wärmetauscherfläche. Alternativ kann der
rotationssymmetrische Reaktionskörper 2 auch als flächiger
Körper ausgebildet sein, wobei unmittelbar unterhalb oder
oberhalb in der Nähe der Reaktionszone dieses flächigen
Körpers anstelle des Ringkanals 5 ebenfalls ein Flachkanal
für die Aufwärmung des Brennstoffs vorgesehen sein kann.
Beim Ausführungsbeispiel der Fig. 2 kontaktiert das
Wärmetauscherelement 3 direkt den Reaktionskörper 2,
wodurch der in der Verbindungsleitung 8 sich befindende
Brennstoff über Wärmeleitung aufgewärmt wird. Das
Heizelement 17 zur Erwärmung des Brennstoffes in der
Startphase ist als Heizstab 27 ausgebildet, der in eine
entsprechende Bohrung 28 (siehe Fig. 2a) des
Wärmetauscherelements 3 eingesetzt ist. Diese Bohrung 28
ist über einen Teil ihrer Länge segmentartig aufgebrochen,
so dass der Heizstab 27 in diesem Bereich 29 offen
zugänglich ist. Dieser Bereich 29 steht über einen Ausbruch
30 sowie eine Verbindungsleitung 31 mit einer Kammer 32 in
Verbindung, die ihrerseits über den Ringkanal 33 mit der
äußeren Mischkammer 24 verbunden ist. Auf diese Weise kann
sich am Ende der Startphase das Brennstoff-Luft-Gemisch,
welches über die Verbindungsleitung 31 in den Ausbruch 30
eintreten kann, am glühenden Heizstab 27 entzünden, so dass
die Flamme den Reaktionskörper 2 durchdringen kann, wodurch
der Brenner 1 in Gang gesetzt wird. Ein Zurückschlagen der
Flamme aus dem Ausbruch 30 in die Kammer 32 wird durch den
verhältnismäßig kleinen Querschnitt der Verbindungsleitung
31 sowie deren Länge erreicht, wodurch eine sichere
Flammenrückschlagsicherung geschaffen wird. Die hohe
Geschwindigkeit des Brennstoff-Gas-Gemisches und der
geringe Abstand der Flächen und die relativ große Länge der
Flächen (Löschabstand) der Verbindungsleitung 31 verhindern
ein Entzünden des Gemisches in der Kammer 32.
Beim Ausführungsbeispiel der Fig. 3 wird das
Wärmetauscherelement 3 ebenfalls von einem Heizstab 27
erwärmt, wobei der Brennstoff den Ringkanal 5 im Gegenstrom
durchströmt. Aus Fig. 3a, die einen Schnitt IIIa-IIIa
gemäß Fig. 3 zeigt, ist ersichtlich, wie die den
Brennstoff führenden Leitungen innerhalb des
Wärmetauscherelements 3 geführt sind.
Beim Ausführungsbeispiel der Fig. 4 ist das
Wärmetauscherelement 3 von einer Rohrwendel 34 umschlungen,
in welcher der Brennstoff geführt wird. Diese Rohrwendel 34
ist sowohl an die Verbindungsleitung 8 als auch an die
Leitung 9 angeschlossen, wobei auch die Rohrwendel 34 im
Gegenstrom durchströmt wird. Diese Rohrwendel 34 wird vom
glühenden Reaktionskörper 22 angestrahlt, wodurch der darin
fließende Brennstoff erwärmt wird.
Beim Ausführungsbeispiel der Fig. 5 ist, wie deutlich aus
dem Schnitt Va-Va, der in Fig. 5a dargestellt ist,
ersichtlich, dass das Wärmetauscherelement 3 im
Wesentlichen stegförmig ausgebildet ist, wodurch dessen
Masse auf ein Minimum reduziert ist. Dieses
Wärmetauscherelement 3 kann relativ schnell vom Heizstab 27
aufgeheizt werden und bietet nur einen geringen Widerstand
gegenüber der einströmenden Luft, die nunmehr in zwei
Leitungen 13 zugeführt wird. Die Verbindungsleitung 8 und
die Ausleitung 9 münden über radial in den Wärmetauscher 3
eingesetzte Büchsen in den Ringkanal 5 ein.
Claims (10)
1. Vorverdampfender und vorvermischender Brenner (1) für
flüssige Brennstoffe nach der Vorrichtung gemäß Anspruch 3 der DE 196 06 560,
wobei der Brenner (1) eine Zuführleitung (4) für den
Brennstoff, eine Mischzone (11, 24), in welcher der
Brennstoff mit der Verbrennungsluft gemischt wird und ein
mit der Zuführleitung (4) verbundenes und in die
Mischzone (11) ausmündendes Brennstoffventil (10)
aufweist, und die Zuführleitung (4) mit einer Heizzone
(5) versehen ist, in welcher der zugeführte Brennstoff
von einem Reaktionskörper (2) erwärmt wird, dadurch
gekennzeichnet, dass der Reaktionskörper (2) hülsenförmig
ausgebildet ist, dass die Mischzone (11) außerhalb des
Reaktionskörpers (2) und die Heizzone (5) innerhalb des
Reaktionskörpers (2) vorgesehen sind.
2. Vorverdampfender und vorvermischender Brenner nach
Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine mit dem
Brennstoffventil (10) verbundene Rücklaufleitung (15)
vorgesehen ist.
3. Vorverdampfender und vorvermischender Brenner nach
Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die
Heizzone (5) in unmittelbarer Nachbarschaft zum
Reaktionskörper (2) angeordnet ist, jedoch von ihm
beabstandet ist.
4. Vorverdampfender und vorvermischender Brenner nach einem
der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
die Heizzone (5) direkt mit dem Reaktionskörper (2)
verbunden ist.
5. Vorverdampfender und vorvermischender Brenner nach einem
der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die Heizzone (5) als Ringkanal (5) ausgebildet ist.
6. Vorverdampfender und vorvermischender Brenner nach einem
der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die
Heizzone als Rohrwendel (33) ausgebildet ist.
7. Vorverdampfender und vorvermischender Brenner nach einem
der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass ein elektrisches Heizelement (17) vorgesehen ist,
das mit der Heizzone in Verbindung steht.
8. Vorverdampfender und vorvermischender Brenner nach
Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Heizelement
als Heizstab (27) oder als Heizwendel (18) ausgebildet
ist.
9. Vorverdampfender und vorvermischender Brenner nach
Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass das
Heizelement (17) abschnittsweise mit einem das
Brennstoff-Luft-Gemisch führenden Bereich (30) in
Verbindung steht und in Richtung der Gemischaufbereitung
eine Flammenrückschlagsicherung (31) vorgesehen ist.
10. Vorverdampfender und vorvermischender Brenner nach einem
der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die Rücklaufleitung (15) im Bereich der
Zuführleitung (13) für die Verbrennungsluft vorgesehen
ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1997133226 DE19733226C2 (de) | 1996-02-22 | 1997-08-01 | Vorverdampfender und vorvermischender Brenner für flüssige Brennstoffe |
Applications Claiming Priority (2)
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| DE1997133226 DE19733226C2 (de) | 1996-02-22 | 1997-08-01 | Vorverdampfender und vorvermischender Brenner für flüssige Brennstoffe |
Publications (2)
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|---|---|
| DE19733226A1 DE19733226A1 (de) | 1999-02-04 |
| DE19733226C2 true DE19733226C2 (de) | 2002-05-16 |
Family
ID=26023122
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1997133226 Expired - Fee Related DE19733226C2 (de) | 1996-02-22 | 1997-08-01 | Vorverdampfender und vorvermischender Brenner für flüssige Brennstoffe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19733226C2 (de) |
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1997
- 1997-08-01 DE DE1997133226 patent/DE19733226C2/de not_active Expired - Fee Related
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| DE19733226A1 (de) | 1999-02-04 |
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