DE1973124U - Feuerhemmende bzw. -bestandige tur. - Google Patents
Feuerhemmende bzw. -bestandige tur.Info
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- E06—DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
- E06B—FIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
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- E06B3/32—Arrangements of wings characterised by the manner of movement; Arrangements of movable wings in openings; Features of wings or frames relating solely to the manner of movement of the wing
- E06B3/48—Wings connected at their edges, e.g. foldable wings
- E06B3/481—Wings foldable in a zig-zag manner or bi-fold wings
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- E06B3/70—Door leaves
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Special Wing (AREA)
Description
Patentanwalt
Mönchen 61. Cosimastrafje 81 · Telefon: (0811) 483820 · Telexi 05-24351
Mönchen 61. Cosimastrafje 81 · Telefon: (0811) 483820 · Telexi 05-24351
Firma L 8052A
Hörmann KG. ' r /q
Steinhagen/Westf. 24.8.67
Amshausen
PEUERHEMMENDE BZW. - BESTÄNDIGE TÜR
Die Erfindung bezieht sich auf eine feuerhemmende bzw. - beständige, Scharniere tragende Tür mit einem
zweiteiligen Blechmantel und mit von diesem und Profilen gehaltenen Füllmaterialien, wie Dämmplatten und dgl.,
bzw. Gipsplatten. Türen dieser Art sind bekannt, sie finden insbesondere Verwendung in Kellergeschossen
und hier wiederum vorzugsweise zum Abschließen solcher Räume, die aus feuerpolizeilichen Gründen abgesichert
sein müssen.
Nach einschlägigen DIN-Vorschriften müssen derartige
Türen einen aus fertigungstechnischen Gründen zweiteilig gehaltenen Blechmantel einer solchen Stärke aufweisen,
daß Temperaturen in der vorgeschriebenen Größenordnung Widerstand geboten wird, bei welchen Temperaturen noch
gewährleistet sein muß, daß sich die Türen einwandfrei
Dipl—Sng. Heinz Lesser, Pa£en£anwa!ii
Schreiben vom betr. L 8032 g| .. 2
öffnen lassen. Um die Türen niuht in zu schwerer Ausführung zu halten, sind nun im Stand der Technik
solche Türen bekannt geworden, bei welchen innerhalb des Blechmantels einer Stärke von etwa 0>-5 mm von
scharnierseitig angeordneten Profilen und Abstandshaltern gehaltene Gipsplatten, die unter dem Warennamen
Rigips vertrieben werden, vorgesehen wurden. Praktische Versuche haben diesbezüglich ergeben, daß
ohne eine materialaufwendige innere Versteifung der Tür beim Auftreten der erwähnten hohen Temperaturen ein
Verwerfen deshalb nicht vermieden werden kann, weil sich im Bereich der an die Tür angeschweißten
Bandlappen der Scharniere Wärmebrücken bilden können.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, nicht nur die Herstellung solcher Scharniere tragender
feuerhemmender bzw. -beständiger Türen wesentlich zu verbilligen, sondern auch gleichzeitig die vorgeschilderten
Nachteile bekannter Türen zu vermeiden, also insbesondere ein Verwerfen der Türen beim
Auftreten sehr hoher Temperaturen zu verhindern. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst,
daß bei einer Tür der eingangs erwähnten Arjt. die von
dem Blechmantel umhüllten Profile eine in sich geschlossene Rahmenkonstruktion mit in Höhe der
)ipS—ing. Heinz Lesser, Poienianwali
Ichreiben vom betr. ^ °0?2 B|att
.Scharniere verlaufenden Querstreben bilden, gegenüber
welchen je der Bandlappen eines Scharnieres durch Schweißung und dgl. festgelegt ist. In der Herstellung
der erfindungsgemäßen Türen wird also zunächst Vorzugsweise in Bandfertigung ein Rahmen hergestellt, dessen
Rahmenteile beispielsweise rechteckförmigen Querschnitt aufweisen können, jedoch sind auch andere Profilquerschnittformen
denkbar, und diesem Rahmen werden dann beidseitig Dämmplatten, insbesondere Gipsplatten zugeordnet.
Dieser Einheit aus Rahmen und Dämmplatten wird in einem weiteren Verfahrensschritt nach vorheriger
Festlegung der Bandlappen der Scharniere gegenüber den Querstreben des Rahmens durch Schweißung zunächst der
eine Blechmantelteil, der als Türdeckel bezeichnet wird, zugeordnet, dieser Türdeckel weist nach einem
weiteren Merkmal der Erfindung in Höhe der Scharniere
eine der Bandlappenstäske und - breite entsprechende Ausklinkung auf. In einem abschließenden Verfahrensgang
wird nun dieser Einheit- der andere Blechmantelteil, der als Türkasten bezeichnet wird, zugeordnet, und es ist
dann lediglich noch erforderlich, dem Türdeckel zugeordnete Lappen durch Falzen über dem Türkasten zur
Anlage mit diesem zu bringen. Es ist damit erkennbar, daß die erfindungsgemäß vorgeschlagene Tür in billiger
Dip!—Ing. Heinz Lesser, Paienlanwali '
Schreiben vom betr. Blatt .
Fließbandfertigung hergestellt werden kann, wobei in diesem Zusammhang noch darauf hingewiesen werden sollte,
daß gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung die scharnierseitige Dämmplatte der Tür in Höhe-'der Scharniere
um Bandlappenstärke und - breite ausgefräst ist.
Die Erfindung wird nachstehend anhand mehrerer in der Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele näher
erläutert. Es zeigt :
Figur 1 einen Querschnitt durch die erfindungsgemäße Tür in Höhe des Scharnieres,
Figur 2 einen der Figur 1 entsprechenden Querschnitt gemäß einer zweiten Ausführungsform,
Figur 3 einen der Figur 1 entsprechenden Querschnitt
gemäß einer dritten Ausführungsform,
Figur 4 in einer Aufsicht die Festlegung des Scharnier-Bandlappens
gegenüber dem erfindungsgemäßen Rahmen gemäß Fig. 1 und
Figur 5 eine Aufsicht auf den Türrahmen in seiner Gesamtheit.
Die feuerhemmende bzw. -beständige Tür weist erfindungsgemäß eine von einem zweiteiligen Blechmantel 2,3
umhüllte Rahmenkonstruktion 1 auf, deren Längsstreben mit
Dipt—Ing. Heinz Lesser, Patentanwalt
Schreiben vom betr. £, 8032 ß|att 5
den Bezugsziffern 4 und 5, und deren Querstreben mit den Bezugsziffern 6 und 7 bezeichnet sind. Diese
Rahmenkonstruktion, die aus Profilen nachstehend näher beschriebener Art gebildet ist, kann .-als ein in
sich geschlossener Rahmen angesehen werden, der in Höhe der Scharniere 8,9 zusätzliche Querstreben 10,11
aufweist. Der Bandlappen dieser Scharniere 8,9 ist mit der Bezugsziffer 12 bezeichnet, er ist durch Schweißnähte
13 gegenüber dem Rahmen festgelegt. Mit den Bezugsziffern 14 und I5 sind schließlich dann Platten,
wie Gipsplatten und dgl., bezeichnet, die dem Türdeckel 2 bzw. dem Türkasten 3 zugeordnet sind und
von diesen und dem R'ahmen gehalten werden.
Gemäß der Ausführungsform nach Figur 1 ist die scharnierseitige Längsstrebe 4 ein handelsübliches
U-Profil, auch die Längsstrebe 5 ist ein solches U-Profil. Gegenüber den Planschen dieser U-Profile
sind die Querstreben 6,7*10 und 11 durch Schweißung festgelegt, diese Querstreben sind gemäß dieser Ausführungsform
gekröpfte U-Profile, die der Abstützung der Gipsplatten 14,15 dienen und dem Rahmen die notwendige
Verbindungssteifigkeit geben können. Wie aus Figur 1 ■
nun weiterhin erkennbar ist, ist die scharnierseitige Dämmplatte 14 in Höhe der Scharniere 8,9 um Bandlappen-
Dip!—ing. Heinz Lesser, Patentanwalt
Schreiben vom betr. L ^0^2 . ' Blatt
stärke bzw. -breite bei 16 ausgefräst, so daß hier der Bandlappen 12 bei I3 mit dem Rahmen durch Schweißung
verbunden werden kann. Diese Schweißung sollte aus wärmetechnischen Gründen nicht an den Blechmantel 2,3
gelegt werden, um zu verhindern, daß die auftreffende Hitze nicht auf den der Feuerstelle abgewandten Türdeckel
bzw. Türkasten abgeleitet wird. Vermieden wird damit ein unerwünschtes Verwerfen des bandlappennahen Türteiles.
Nach der Ausführungsform gemäß Figur 2 sind die Längsstre*
ben 4 und 5 aus einem Z-Profil gebildet. Der Schenkel 4'
der Längsstrebe 4 dient der Festlegung des Bandlappens der Scharniere 8,9· Die Querstreben werden in dieser
Ausführungsform durch im Bereich ihres einen Flansches gekröpfte U-Profile mit über die Breite der Tür reichenden
Flanschen gebildet. Die Längsstrebe 5 kann auch rechteckförmigen
Querschnitt aufweisen ähnlich der scharnierseitigen Längsstrebe 4 nach der Ausführungsform gemäß
Figur 3· Die Ausführungsform gemäß Figur 2 bringt den
Vorteil, daß durch den in den Türfalz hineinragenden Schenkel des Z-Profils 4 eine größere Versteifung des
Rahmens ermöglicht wird.
Mit der Bezugsziffer sind schließlich Lappen des Türdeckels 2 bezeichnet, die nach Bildung der aus
>ipl—!ng. Heinz Lesser, Patentanwalt
Jireibert vom betr. Blatt
Rahmen, Gipsplätten und Blechmantel bestehenden Einheit über den Türkasten j5, diesen festlegend,
gefalzt werden. Diese Lappen 17 befinden sich also jeweils beidseits des Bandlappens 12 der Scharniere 8,9*
Es versteht sich von alleine, daß die aufgezeichneten und beschriebenen Ausführungsformen zur Läsung der
erfindungsgemäßen Aufgabe im Rahmen des offenbarten Erfindungsgedankens nicht erschöpfend sind,' es sind
in diesem Zusammenhang vielerlei Profilformen denkbar, die in ihrer Gesamtheit dazu geeignet sind, den Rahmen
der erfindungsgemäßen Tür zu bilden. Wichtig ist lediglich dabei, darauf zu achten, daß der Bandlappen
der Scharniere gegenüber dieser Rahmenkonstruktion festgelegt wird, um einen Wärmefluß zu vermeiden.
Claims (9)
1) Feuerhemmende bzw. beständige, Scharniere tragende
Tür mit einem zweiteiligen Blechmantel und mit von diesem und Profilen gehaltenen Füllmaterialien, wie
Dämmplatten und dgl., vorzugsweise Gipsplatten, dadurch gekennzeichnet, daß die
von dem Blechmantel (2,3) umhüllten Profile eine in sich geschlossene Rahmenkonstruktion (4,5,6,7) mit in
Höhe der Scharniere (8,9) verlaufenden Querstreben (10,11] bilden, gegenüber welchen je der Bandlappen (12) der
Scharniere durch Schweißung und dgl. festgelegt ist.
2) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Rahmen (4,5,6,7,10,H) im Querschnitt rechteckförmig ist.
J5) Tür nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß jede Querstrebe (10,11) des Rahmens mit einem über deren scharniernahe Endfläche vorstehenden
Schenkel versehen ist.
4) Tür nach Anspruch 1, dadurch geke n-n zeich·
net, daß die Längsstreben (4,5) des Rahmens handelsübliche
U-Profile sind, gegenüber deren Flanschen die Querverbindung bildende U-Profile durch Schweißung
festgelegt sind. ■ ■ .-■
Dip!—Ing. IHeinz Lesser, Paienianwali
Schreiben vom betr. L 8 °32 Blatt
5) Tür nach Anspruch 1, dadurch gekenn-
z ei c h η e, t, daß die Längsstreben (4,5) Z-Profil
und die Querstreben (10,11) des Rahmens U-Prof11 ■ aufweisen. »
6) Tür mindestens nach Anspruch:1,rd a d u r c h
gekennzeichnet, daß die scharnierseitige Dämmplatte (14) um Bandlappenstärke und -breite in
Höhe der Scharniere (8,9) ausgefräst ist.
7) Tür mindestens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Türdeckel (2) in
Höhe der Scharniere (8,9) um Bandlappenstärke und -breite ausgeklinkt ist.
8) Tür insbesondere nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Türdeekel (2) und
Türkasten (j>) durch Randfalze gegeneinander festgelegt
sind.
9) Tür nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-9* dadurch gekennzeichnet, daß die
scharnierferne LMngsstrebe (5) des Rahmens zur Aufnahme des Türschlosses entsprechend dessen Formgebung
ausgeformt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH59990U DE1973124U (de) | 1967-08-24 | 1967-08-24 | Feuerhemmende bzw. -bestandige tur. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH59990U DE1973124U (de) | 1967-08-24 | 1967-08-24 | Feuerhemmende bzw. -bestandige tur. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1973124U true DE1973124U (de) | 1967-11-23 |
Family
ID=33345212
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH59990U Expired DE1973124U (de) | 1967-08-24 | 1967-08-24 | Feuerhemmende bzw. -bestandige tur. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1973124U (de) |
Cited By (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1954555A1 (de) * | 1969-10-30 | 1971-05-06 | Schwarze Ag Metalltueren | Feuerschutztor,bestehend aus vorzugsweise einem Metallgehaeuse und in diesem angeordnete Feuerschutzplatten |
| DE2512840A1 (de) * | 1975-03-22 | 1976-09-30 | Schwarze Ag Metalltueren | Feuerschutztuer und verfahren zur herstellung der tuer |
| DE2528245A1 (de) * | 1975-06-25 | 1977-02-24 | Kaeuferle | Feuerschutztuere oder schiebetor |
| DE2713240A1 (de) * | 1977-03-25 | 1978-09-28 | Theo Schroeders | Feuerschutztuer |
| DE2560436C2 (de) * | 1975-06-25 | 1985-09-19 | Josef 8890 Aichach Gail | Scharnier für eine Feuerschutztüre |
| DE9316321U1 (de) * | 1993-10-12 | 1994-03-10 | Kohlert, Jens, 10551 Berlin | Kamm-/Bürstenaufsatz für Spraydosen |
| DE9319321U1 (de) | 1993-12-16 | 1995-04-20 | Dr. Hahn GmbH & Co. KG., 41189 Mönchengladbach | Bandanordnung für feuerhemmende Türen |
| EP4517039A1 (de) * | 2023-08-29 | 2025-03-05 | Auroport GmbH / Srl | Torsegment zum bilden eines ein- oder mehrteiligen tors |
-
1967
- 1967-08-24 DE DEH59990U patent/DE1973124U/de not_active Expired
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