DE1973111U - Wandstein. - Google Patents
Wandstein.Info
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- DE1973111U DE1973111U DE1967Z0011418 DEZ0011418U DE1973111U DE 1973111 U DE1973111 U DE 1973111U DE 1967Z0011418 DE1967Z0011418 DE 1967Z0011418 DE Z0011418 U DEZ0011418 U DE Z0011418U DE 1973111 U DE1973111 U DE 1973111U
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Landscapes
- Building Environments (AREA)
- Finishing Walls (AREA)
Description
Wandstein
Die Neuerung "bezieht sich, auf einen Wandstein mit Durchbrüchen,
insbesondere zur Verwendung als SchalIschiuckstein und/oder als
dem
Lüftungsstein, bei/eine durchbrochene Frontplatte mit nach hinten verlaufenden Seitenwänden versehen ist.
Lüftungsstein, bei/eine durchbrochene Frontplatte mit nach hinten verlaufenden Seitenwänden versehen ist.
Derartige Steine waden an den Wänden von Räumen angebracht, deren Schallpegel aus verschiedenen Gründen herabgesetzt werden
soll. Beispielsweise sind dies Kirchen, Schulräume, Turnhallen, Arbeitsräume oder dergleichen. Des weiteren ist bei Anbringung
solcher Steine eine Be- und Entlüftung durch die Steine möglieh.
Bekannte Schall schluckst eine: bestehen aus einfachen durchlöcherten
Mauersteinen und werden in der Regel mit Abstand vor einer festen Wand angebracht, wobei zur Erhöhung des Schallschluckvermögens
eine schalldämmende Matte in den Hohlraum zwischen der vorgesetzten und der festen Wand angebracht wird.
Diese Art des Wandaufbaus erfordert eine Verankerung oder sonstige
Armierung der vorgesetzten Wand, was einen beträchtlichen Arbeitsaufwand und hohe Kosten zur folge hat. Das gleiche gilt,
wenn diese Steine zur Belüftung des Raumes, beispielsweise bei einer Raumluftheizung, verwendet werden.
Andere bekannte Schall schlucksteine sind als Kasten ausgebildet, welcher an der Frontseite Durchbräche aufweist und in seinem
Inneren mit einem schallschluckenden Material gefüllt ist, das
durch die abnehmbare hintere Wand bzw. offene hintere Seite eingebracht wird. Bei anderen Steinen dieser Art wird das schalldämmende
Material durch eine offene Seite in den Stein seitlich eingeschoben.
Die Herstellung dieser Schall schlucksteine ist sehr aufwendig. Außerdem haben sie den Hachteil, daß der Grad des Schallschluckvermögens
nicht mehr regulierbar und die Tiefe der Schall schluckwand
vom Format der Steine abhängig ist. Eine diesbezügliche Anpassung an die baulichen Verhältnisse ist nur durch eine kostspielige
Änderung der Herstellvorrichtungen für diese Steine möglich. Als nachteilig muß außerdem angesehen werden, daß sich
das schallschluckende Material dabei jeweils in geschlossenen
Hohlräumen befindet^ eine Trocknung des beispielsweise infolge hoher Luftfeuchtigkeit feucht gewordenen SchallSchluckmaterials
ist nicht möglich. Außerdem können diese Steine als Iiüftungssteine
nicht verwendet werden.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, den aufgezeigten Mängeln abzuhelfen.
Diese Aufgabe wird neuerungsgemäß bei einem eingangs beschriebenen
Wandstein dadurch gelöst, daß die Seitenwände die Form eines selbständ-igen Rahmens aufweisen und Frontplatte und
Rahmen als Strangpreßteile ausgebildet und miteinander verklebt sind, wobei die äußeren Umfangskanten des Rahmens gegenüber den
entsprechenden Umfangskanten der Frontplatte, vorzugsweise sämtlich
um das gleiche Maß, nach innen versetzt sind.
Der Aufbau des Steines ist sinnvoll, da eine getrennte Herstellung
von Frontplatte und Rahmen vorteilhaft ist. Die einzelnen Teile des Steines können nämlich dabei im Strangpreßverfahren
hergestellt werden, wodurch die Fertigungskosten sehr gering
gehalten werden können. Außerdem kann dabei auf einfache Weise durch Variation der Tiefe des Rahmens die Tiefe der Wandsteine
verändert und damit den unterschiedlichen baulichen und akustische Verhältnissen angepaßt werden. Infolge der vorteilhaften äußeren
Umfangsform des Steines, wobei sozusagen die Mörtelfuge nach hinten erweitert ist, ergibt sich eine gute gegenseitige
Verankerung mehrerer Steine in einem Mauerverband und dadurch wiederum eine gute Standfestigkeit der Wand, obwohl die Wanddicke des Rahmens verhältnismäßig dünn gehalten werden kann.
Die Dicke der sichtbaren Mörtelfuge wird äußerst gering gehalten. Das hat einerseits den Vorteil eines guten Aussehens der Schallschluckwand,
die ja natürlicherweise nicht verputzt wird, andererseits
wird der Umfang des wirksamen Lochanteils der Frontplatte dadurch vergrößert. Der Wandstein weist ein hohes Schallscltuokvermögen
auf, wobei diese Wirkung noch erhöht wird, wenn der durch Rahmen und Frontplatte gebildete Hohlraum mit einem schallschluckenden
Material gefüllt ist.
Der Rahmen kann mindestens einen seitlichen Durchbruch aufweisen. Durch derartige Durchbrüche stehen die Hohlräume sämtlicher
Steine miteinander in Verbindung und damit ist eine hintere Belüftung der Steine möglich, wodurch diese sowie auch in den
Hohlräumen zusätzlich eingelegtes schall dämmend es oder Filtermaterial
immer trocken gehalten werden können. Außerdem kann durch einen solchen Durchbruch bei lüftung des Raumes durch den
Wandstein hindurch die Luft seitlich in diesen hineintreten oder aus diesem heraustreten. Die Schallschluckwand kann also
auch bei zusätzlicher Verwendung als Lüftungswand direkt vor einer festen Wand angebracht werden.
Zweckmäßigerweise ist der seitliche Durchbruch an der Außenseite
des Rahmens wenigstens teilweise von einem Ansatz umgeben, dessen Länge das Maß zwischen der äußeren Umfangskante der Frontplatte
und der entsprechenden Umfangskante des Rahmens übersteigt. Einen
solchen Ansatz kann auch ein Einsatzstück aufweisen, welches in den seitlichen Durchbruch eingesetzt wird. Dadurch wird das Eindringen
von Mö'.rtel in den eeitlichen Durchbruch verhindert und eine gute Verbindung der Hohlräume der einzelnen Steine untereinander
gewährleistet.
Weitere Vorteile der feuerung ergeben sich aus der Zeichnung und der zugehörigen Beschreibung mehrerer Ausführungsbeispiele.
Es zeigens
Pig. 1 einen neuerungsgemäßen Wandstein im Schrägriß,
Fig. 2 einen Horizontal- oder Vertikal schnitt durch eine
Ausführungsform und
Pig. 3 einen Horizontal- oder Vertikalschnitt durch
weitere Ausführungsformen der Feuerung.
Der Wandstein besteht im wesentlichen aus einer durchbrochenen Frontplatte 1 und einem mit dieser verbundenen Rahmen 2, dessen
äußere Umfangskanten gegenüber den entsprechenden Umfangskanten
der Frontplatte 1 nach innen versetzt sind. Frontplatte 1 und Rahmen 2 sind miteinander verklebt. Die mit Durchbrüchen 3 versehene
Frontplatte 1 und der Rahmen 2 bilden zusammen einen nach hinten offenen Hohlraum, Der Rahmen 2 kann seitliche Durchbrüche
5 bzw. 6 aufweisen.
Es sind nun folgende Ausführungsformen für den neuerungsgemäßen
Yifandstein denkbarί
Erste Ausführungsform; Der Wandstein weist keine seitlichen
Durchbrüche auf (vgl. Fig. 2).
Er dient dann bei Anbringung vor einer festen \Yand als reiner
Schall schluckstein. Der Hohlraum kann leer bleiben oder zur Erhöhung
und Regulierung der Schallschluckwirkung mehr oder
weniger mit einem schalldämmenden Material 4 gefüllt werden.
Bei Anbringung in einer mit einem Durchbruch versehenen festen Wand kann jedoch der Wandstein "bei einem Hohlraum auch als Lüftungsstein,
beispielsweise zur B acfez immer entlüftung o.dgl.,
benutzt werden.
Zweite Ausführungsform; Der Wandstein weist seitliche Durchbrüche
auf (vgl. Fig.3)j die von Ansätzen/bzw,, 8 umgeben sind, deren
Länge jeweils der halben Mörtelfugenbreite an der betreffenden
Stelle entspricht. Durch die seitlichen Durchbrüche stehen die Hohlräume sämtlicher Wandsteine miteinander in Verbindung.
Verwendet man einen solchen Wandstein als einen Schall schluckstein, so kann der Hohlraum leer bleiben oder zur Erhöhung und
Regulierung der Schallschiuckwirkung mehr oder weniger mit einem
schalldämmenden Material gefüllt werden. Dabei bleibt jedoch
vorzugsweise der hintere Teil des Hohlraumes leer, damit eine hintere Belüftung der Steine durch die seitlichen Durchbrüche hindurch
gewährleistet ist.
Des weiteren kann der Wandstein auch als Lüftungsstein, beispielsweise
bei einer Raumluftheizung, Verwendung finden. Der Hohlraum bleibt dabei entweder leer oder in ihm wird zusätzlich
ein Filtermaterial 9 eingelegt. Wie in Fig. 3 durch die Pfeile
angedeutet, tritt dabei die Luft durch die seitlichen Durchbrüche 5 bzw. 6 in den Hohlraum ein und nimmt von dort ihren Yfeg durch
die Durchbrüche 3 in den zu lüftenden Raum oder umgekehrt » Auf
diese Weise ist eine sehr gleichmäßige Be- oder Entlüftung von Räumen möglich. Der Wandstan behält dabei natürlich seine
Schall Schluckeigenschaften bei.
nachstehend sei die Herstellung eines neuerungsgemäßen Wandsteines
kurz erläutert:
Ein Strang aus Ziegelton von der Querschnittsform der Frontplatte
1 wird in einer Strangpresse hergestellt, und in einzelne Schreiben
geschnitten, deren Dicke der gewünschten Tiefe der Frontplatte 1 entspricht. Die Scheiben werden anschließend gebrannt.-
Die Herstellung des Rahmens 2 erfolgt in ähnlicher Weise nach dem
Strai^preßverfahren.. Bei den Ausführungsforraen nach Pig. 3 kann
der so hergestellte Rahmen 2 in einer Einzel stückpresse nachgeformt werden, so wie auch das Einsatzstück 8 in einer solchen
Presse hergestellt werden kann. Anschließend wird der Rahmen 2 gebrannt und Frontplatte 1 und Rahmen 2 werden mittels eines
Keramikleimes miteinander verklebt.
Die Abmessungen des äußeren Umfangs des Wandsteins sind beliebig
wählbar, ebenso seine IOr1n, wobei jedoch praktisch nur eine
Form mit geraden Seiten, wie Quadrat, Rechteck, Dreieck, in Präge kommt.
Claims (4)
1. Wandstein mit Durchbrüchen, insbesondere zu Verwendung als
Schallschluckstein und/oder als Lüftungsstein, bei dem eine
durchbrochene Frontplatte mit nach hinten verlaufenden Seitenwänden versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände
die Form eines selbständigen Rahmens (2) aufweisen und Frontplatte (1) und Rahmen (2) als Strangpreßteile ausgeführt
und miteinander verklebt sind, wobei die äußeren Umfangskanten
des Rahmens (2) gegenüber den entsprechenden Umfangskanten der Prontplatte (1), vorzugsweise sämtlich um das gleiche Maß,
nach innen versetzt sind.
2. Wandstein nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß der
Rahmen (2) mindestens einen seitlichen Durchbruch (5 bzw. 6) aufweist.
3» Wendstein nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der
seitliche Durchbruch (5) an der Außenseite des Rahmens wenigstens teilweise von einem Ansatz (7) umgeben ist, dessen länge
das Maß zwischen der äußeren Umfangskante der Prontplatte (1)
und. der entsprechenden ITmfangskante des Rahmens (2) übersteigt
4. Wendstein nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in dem seitlichen Durchbruch (6) ein Einsatzstück (8) mit einem an
der Außenseite des Rahmens (2) nach außen verlaufenden Ansatz angeordnet ist, wobei der Ansatz über den Umfang der Prontplatte
(i) hinausragt.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1967Z0011418 DE1973111U (de) | 1967-08-17 | 1967-08-17 | Wandstein. |
| NL6808241A NL155618B (nl) | 1967-08-17 | 1968-06-12 | Wandsteen met geluidabsorberende eigenschappen. |
| FR1576243D FR1576243A (de) | 1967-08-17 | 1968-08-14 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1967Z0011418 DE1973111U (de) | 1967-08-17 | 1967-08-17 | Wandstein. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1973111U true DE1973111U (de) | 1967-11-23 |
Family
ID=33393586
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1967Z0011418 Expired DE1973111U (de) | 1967-08-17 | 1967-08-17 | Wandstein. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1973111U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2441164A1 (de) * | 1974-08-28 | 1976-03-11 | Loehlein Ziegelwerke Geb | Schallschluck-wandelement |
-
1967
- 1967-08-17 DE DE1967Z0011418 patent/DE1973111U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2441164A1 (de) * | 1974-08-28 | 1976-03-11 | Loehlein Ziegelwerke Geb | Schallschluck-wandelement |
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