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DE19731622B4 - Abgasnachbehandlungsvorrichtung und Sekundärluftschaltventil für eine Brennkraftmaschine mit einem Sekundärluftzuführ-System - Google Patents

Abgasnachbehandlungsvorrichtung und Sekundärluftschaltventil für eine Brennkraftmaschine mit einem Sekundärluftzuführ-System Download PDF

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DE19731622B4 DE19731622A DE19731622A DE19731622B4 DE 19731622 B4 DE19731622 B4 DE 19731622B4 DE 19731622 A DE19731622 A DE 19731622A DE 19731622 A DE19731622 A DE 19731622A DE 19731622 B4 DE19731622 B4 DE 19731622B4
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Abstract

Abgasnachbehandlungsvorrichtung für eine Brennkraftmaschine mit einem Sekundärluftzuführ-System, welches über ein Sekundärluftschaltventil (10) mit einer Sekundärluftauslassöffnung (38) Sekundärluft (22) in einen Abgaskanal (28) einspeist sowie zwischen der Sekundärluftauslassöffnung (38) und dem Abgaskanal (28) ein zusätzliches Rückschlagventil (32) enthält, das hitzebeständig und hitzeabweisend ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Sekundärluftschaltventil (10) direkt an einem Gehäuse (24) angeordnet ist, in welchem wenigstens ein Abgaskanal (28) verläuft und in dem zwischen der Sekundärluftauslassöffnung (38) des Sekundärluftschaltventils (10) und dem Abgaskanal (28) ein Verbindungskanal (26) ausgebildet ist, in dem am ventilseitigen Ende, abgasseitigen Ende und/oder zwischen Abgaskanal (28) und Sekundärluftschaltventil (10) das zusätzliche Rückschlagventil (32) angeordnet ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Abgasnachbehandlungsvorrichtung für eine Brennkraftmaschine gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 sowie ein Sekundärluftschaltventil gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 13.
  • Zur Nachbehandlung von Abgasen einer Brennkraftmaschine ist es aus der DE 26 27 359 A1 bekannt, mittels eines Sekundärluftzuführ-Systems dem Abgas Sekundärluft zuzuführen, wodurch sich durch weitere exotherme Reaktionen im Abgassystem eine Reinigung des Abgases und ferner eine Aufheizung eines im Abgassystem ggf. vorhandenen Katalysators ergibt. Hierzu wird eine Sekundärluftpumpe verwendet, welche auslaßseitig über ein Sekundärluftschaltventil mit einem Abgaskanal verbunden ist. Dieses Sekundärluftschaltventil ist als Rückschlagventil ausgebildet und verhindert ein Eindringen von Abgas in den Sekundärluftkanal in Betriebsphasen, bei denen Sekundärluftpumpe nicht in Betrieb ist.
  • Derartige Sekundärluftschaltventile sind beispielsweise aus der DE 37 31 594 C1 und der DE 94 15 251 U1 bekannt, wobei die Schaltfunktion entweder durch einen Unterdruckanschluß oder durch den Überdruck der Sekundärluft selbst erfolgt.
  • Die Bauteile des Sekundärluftzuführ-Systems müssen vor den heißen Abgasen geschützt werden, da diese Bauteile ansonsten einen irreparablen Schaden erleiden und es ggf. durch Flammenrückschlag zu einem Motorbrand kommen kann. Hierzu ist es aus der DE 43 04 144 A1 bekannt, im Zuführkanal der Sekundärluft zwischen der Sekundärpumpe und einem den Zuführkanal der Sekundärluft abschließenden Rückschlagventil ein zusätzliches, von einem Temperatursensor gesteuertes Absperrventil vorzusehen, welches automatisch den Zuführkanal der Sekundärluft abschließt, falls das Rückschlagventil eine Fehlfunktion aufweist, beispielsweise weil es undicht ist oder zerstört wird.
  • Alle diese bekannten System haben jedoch den Nachteil, daß das Sekundärluftschaltventil selbst nicht vor den heißen Abgasen geschützt ist und deshalb die Gefahr von Schäden mit entsprechenden Fehlfunktionen groß ist. Zur Verminderung der Gefahr von Beschädigungen des Sekundärluftschaltventils ist dieses in den Anordnungen gemäß DE 43 04 144 A1 und DE 26 27 359 A1 deshalb über ein Rohrsystem abgesetzt vom eigentlichen heißen Abgaskanal angeordnet.
  • Dieser Nachteil wird vermieden bei der Konstruktion nach der gattungsbildenden DE 23 37 051 A1 , bei der zwischen dem Ausgang des Sekundärluftschaltventils einerseits und dem Abgaskanal andererseits ein Rückschlagventil angeordnet ist, das sich durch eine hohe Hitzebeständigkeit auszeichnet. Auch die Lösung nach der US 4375746 zeigt ein derartiges Rückschlagventil. Gemeinsam ist beiden Konstruktionen eine örtlich getrennte Anordnung von Sekundärluftschaltventil, Rückschlagventil und Abgaskanal, indem zwischen den genannten Bauteilen relativ lange Leitungen vorgesehen sind. Die beiden Ventile sind in getrennten, von dem Abgaskanal entfernten Gehäusen vorgesehen.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine gattungsgemäße Abgasnachbehandlungsvorrichtung bzw. ein gattungsgemäßes Sekundärluftschaltventil zu schaffen, die bzw. das ohne Beeinträchtigung der Wirkungsweise einen kompakten Aufbau aufweisen.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Abgasnachbehandlungsvorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 mit den Merkmalen seines Kennzeichens bzw. durch ein Sekundärluftschaltventil gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 13 mit dessen kennzeichnenden Merkmalen gelöst.
  • Das zusätzliche Rückschlagventil schützt den Innenraum des Sekundärluftschaltventils vor hohen Temperaturen des heißen Abgases im Abgaskanal und somit vor Beschädigungen durch derartige hohe Temperaturen in Betriebsphasen, in denen keine Sekundärluft eingespeist wird. Zum Erzielen eines kleinen Bauraumes ist bei der Erfindung in vorteilhafter Weise das Sekundärluftschaltventil direkt an einem Gehäuse angeordnet, in welchem wenigstens ein Abgaskanal verläuft. Dabei ist im Gehäuse ein Verbindungskanal zwischen der Sekundärluftauslassöffnung des Sekundärluftschaltventils und dem Abgaskanal ausgebildet, wobei zwecks weiterer Bauraumverringerung das eine gute thermische Entkopplung zwischen Abgaskanal und Sekundärluftschaltventil bewirkende zusätzliche Rückschlagventil im Verbindungskanal am ventilseitigen Ende, am abgasseitigen Ende und/oder zwischen Abgaskanal und Sekundärluftschaltventil angeordnet ist.
  • In einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist das zusätzliche Rückschlagventil ein Ventilteller, der die Sekundärluftauslaßöffnung abgasseitig verschließt. Hierbei wirkt der Ventilteller in vorteilhafter Weise als Hitzeschild gegen die heißen Abgastemperaturen. Diese Anordnung erzielt ferner einen geringen Strömungswiderstand in eine Richtung und schließt funktionssicher in eine entgegengesetzte Richtung ab.
  • Dadurch, daß am Ventilteller ein Stößel befestigt ist, welcher von einer Zwischenstange des Sekundärluftschaltventil betätigt das Rückschlagventil wahlweise öffnet oder schließt, wird ein nur kleiner Berührungspunkt zwischen dem Ventilteller als Hitzeschild und dem Sekundärluftschaltventil erzielt. Dies führt zu einer verminderter Wärmeleitung vom Abgaskanal zum Ventilsitz des Sekundärluftschaltventils.
  • Ein einfacher und kostengünstiger Aufbau und Montage ergibt sich dadurch, daß der Stößel einstückig mit dem Ventilteller bzw. der Stößel einstückig mit der Zwischenstange ausgebildet ist.
  • In einer vorteilhafte Weiterbildung ergibt sich ein einfacher und funktionssicherer Betätigungsmechanismus für das zusätzliche Rückschlagventil ohne externe Betätigungsmittel und zusätzlich noch kleinerer Kontaktfläche zwischen Stößel und Zwischenstange, so daß noch weniger Wärmeübergang zum Sekundärluftschaltventil hin stattfindet, dadurch, daß am Stößel an einem vom Ventilteller abgewandten Ende ein erster relativ zum Sekundärluftschaltventil beweglicher Federteller, befestigt ist, welcher wiederum an einer Zwischenstange des Sekundärluftschaltventils anschlägt, wobei ferner an einem Gehäuseunterteil im Sekundärluftschaltventil ein zweiter, den Stößel verschiebbar umgebender Federteller befestigt ist und sich zwischen den Ventiltellern eine Feder abstützt.
  • Dadurch, daß das zusätzliche Rückschlagventil eine Platte ist, wobei abgasseitig eine Feder angeordnet ist, welche diese Platte dichtend auf die Sekundärluftauslaßöffnung drückt, ergibt sich in vorteilhafter Weise eine gute thermische Isolierung des Innenraumes des Sekundärluftschaltventils mit wenigen Bauteilen für das zusätzliche Rückschlagventil. Dabei stützt sich die Feder vorzugsweise an ihrer der Platte abgewandten Seite in einer Bohrung in einem Gehäuse des Abgaskanals ab.
  • In einer weiteren besonders bevorzugten Ausführungsform ist das zusätzliche Rückschlagventil eine Lamellendichtung, welche in vorteilhafter Weise in einem Verbindungskanal eines Gehäuses des Abgaskanals zwischen Abgaskanal und Sekundärluftschaltventil angeordnet ist. Dies erzielt einen geringen Strömungswiderstand in eine Richtung und schließt funktionssicher in eine entgegengesetzte Richtung ab.
  • Eine besonders kostengünstige und funktionssichere Ausführung ergibt sich dadurch, daß die Lamellendichtung in Strömungsrichtung der Sekundärluft gesehen folgendes aufweist, ein Stegelement, welches sich senkrecht zur Strömungsrichtung der Sekundärluft durch den Verbindungskanal erstreckt, und ein Lamellenelement, welches dichtend ineinandergreifende Lamellen aufweist, die sich entgegen der Strömungsrichtung der Sekundärluft am Stegelement abstützen. Das Stegelement weist dabei bevorzugt mittig eine Querschnittserweiterung auf und die Lamellenspitzen des Lamellenelementes stützen sich in vorteilhafter Weise an der Querschnittserweiterung des Stegelementes ab.
  • Weitere Merkmale, Vorteile und vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen, sowie aus der nachstehenden Beschreibung der Erfindung anhand der beigefügten Zeichnungen. Diese zeigen in
  • 1 eine erste bevorzugte Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Sekundär luftschaltventils in teilweise aufgeschnittener Seitenansicht,
  • 2 eine zweite bevorzugte Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Sekundärluftschaltventils in teilweise aufgeschnittener Seitenansicht,
  • 3 eine dritte bevorzugte Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Sekundärluftschaltventils in teilweise aufgeschnittener Seitenansicht,
  • 4 eine vierte bevorzugte Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Sekundärluftschaltventils in teilweise aufgeschnittener Seitenansicht,
  • 5 ein Lamellenelement einer Lamellendichtung,
  • 6 ein Stegelement einer Lamellendichtung und
  • 7 eine schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen Abgasnachbehandlungseinrichtung.
  • Die in 1 dargestellte erste bevorzugte Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Sekundärluftschaltventils 10 umfaßt ein Ventilgehäuse 12, einen Lufteinlaß 14 für Sekundärluft 22, eine Ventilkammer 16, einen Steueranschluß 18 und eine Zwischenstange 20 des nicht näher dargestellten Ventilmechanismus. Letzterer wird beispielsweise durch Unterdruck am Anschluß 18 betätigt und öffnet das Ventil 10, so daß Sekundärluft über den Lufteinlaß 14 in bzw. über das Sekundärluftschaltventil 10 strömen kann. Das Sekundärluftschaltventil 10 sitzt auf einem Gehäuse 24 eines Abgaskanals 28 auf, in dem Abgas 30 strömt. Über einen Verbindungskanal 26 im Gehäuse 24 ist der Ventilinnenraum 16 mit dem Abgaskanal 28 verbunden.
  • Erfindungsgemäß umfaßt das Sekundärluftschaltventil 10 ein zusätzliches Rückschlagventil 32, welches in dieser Ausführungsform als Ventilteller 34 mit einem Stößel 36 ausgebildet ist und den Verbindungskanal 26 gegen den Ventilinnenraum 16 abschließt. Der Stößel 36 ist einstückig mit der Zwischenstange 20 verbunden, so daß bei Betätigen des Sekundärluftschaltventils 10 diese mit einer Auf- und Abbewegung die Abdichtung durch den Ventilteller 34 des zusätzlichen Rückschlagventils 32 wahlweise öffnet oder schließt.
  • Hierbei bewegt sich die Zwischenstange in der Figur nach unten, wenn das Sekundärluftschaltventil 10 geöffnet wird und schiebt somit den Ventilteller 34 nach unten, so daß eine Sekundärluftauslaßöffnung 38 vom Ventilteller 34 freigegeben wird. Dies ist in der 1 mit gestrichelten Linien angedeutet. In diesem Zustand strömt Sekundärluft 22 durch den Verbindungskanal 26 in den Abgaskanal 28 und führt stromab im Abgaskanal 28 zu den gewünschten Reaktionen im Abgas 30.
  • Eine bevorzugte Weiterbildung dieser Ausführungsform zeigt 2. Hier ist der Stößel 36 nicht einstückig mit der Zwischenstange 20 ausgebildet sondern trägt an einem Ende einen ersten Federteller 40. Am in der Figur unteren Teil des Ventilgehäuses 12 ist ein zweiter Federteller 42 befestigt, der den Stößel 36 derart umgibt, daß letzterer in dem zweiten Federteller 42 verschiebbar ist. Zwischen den beiden Federtellern 40 und 42 ist, wie in 2 dargestellt, eine Feder 44 angeordnet. In der dargestellten Ruhestellung des Sekundärluftschaltventils 10 liegt kein Unterdruck am Steueranschluß 18 an, die Zwischenstange 20 befindet sich in ihrer in der Figur obersten Position und die Feder 44 drückt den ersten Federteller 40 mit dem Stößel 36 in der Figur nach oben, so daß der Ventilteller 34 die Sekundärluftauslaßöffnung 38 verschließt.
  • 3 zeigt eine dritte bevorzugte Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Sekundärluftschaltventil 10. Hier ist eine Platte 50 in der Figur unterhalb der Sekundärluftauslaßöffnung 38 im Verbindungskanal 26 in einer erweiterten Bohrung angeordnet. Eine Feder 52 stützt sich am in der Figur unteren Ende der erweiterten Bohrung des Verbindungskanals 26 ab und drückt die Platte 50 in der Figur nach oben gegen die Sekundärluftauslaßöffnung 38 des Sekundärluftschaltventils 10. Die Öffnung des zusätzlichen Rückschlagventils wird allein durch den Überdruck der Sekundärluft 22 bewirkt. Ohne Zuführen von Sekundärluft 22 verschließt die Platte 50 unter der Federkraft die Sekundärluftauslaßöffnung 38 und schirmt den Ventilinnenraum 16 thermisch gegen den Abgaskanal 28 ab.
  • In einer in 4 dargestellten vierten bevorzugten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Sekundärluftschaltventils 10 ist innerhalb des Verbindungskanals 26 eine Lamellendichtung 60 angeordnet. Diese öffnet sich unter dem Überdruck von in den Abgaskanal 28 strömender Sekundärluft 22, wie mit gestrichelten Linien dargestellt. In der Gegenrichtung blockiert ein Aufliegen der Lamellen ein Öffnen und schirmt so den Ventilinnenraum 16 vom heißen Abgas 30 im Abgaskanal 28 ab.
  • 5 und 6 veranschaulichen einen beispielhaften Aufbau der Lamellendichtung 60. Diese besteht aus zwei Teilen, einem Lamellenelement 62 (5) mit Lamellen 64 und einem Stegelement 66 (6) mit einem Steg 68. In Strömungsrichtung der Sekundärluft 22 gesehen ist im Verbindungskanal 26 zuerst das Stegelement 66 und dann das Lamellenelement 62 angeordnet, wie aus 4 ersichtlich. Bei einem Überdruck von in der 4 von unten, d.h. bei Überdruck vom Abgas 30 und ohne Sekundärlufteinspeisung, werden die Lamellen 64 mit ihren Spitzen gegen ein erweitertes Mittelteil 70 des Steges 68 gedrückt und die Sekundärluftauslaßöffnung 38 ist verschlossen und der Ventilinnenraum 16 ist gegen das Abgas 30 bzw. gegen die hohen Temperaturen des Abgases 30 abgeschirmt. Wenn umgekehrt Sekundärluft 22 mit Überdruck durch das Sekundärluftschaltventil 10 gefördert wird, so öffnen sich die Lamellen 64 frei in der 4 nach unten und die Sekundärluftauslaßöffnung 38 ist offen.
  • 7 zeigt in schematischer Darstellung einen Teil einer erfindungsgemäßen Abgasnachbehandlungsvorrichtung. In einem Zylinderkopf 72 sind Abgaskanalflansche 74 mit einem Abgaskanal 28 verbunden. Der Abgaskanal 28 verläuft durch den Zylinderkopf 72 in ein Gehäuse 24, wo einmal ein Vorrichtung 76 zur Abgasrückführung, beispielsweise ein AGR-Ventil 76 (Abgasrückführ-Ventil), und ferner ein erfindungsgemäßes Sekundärluftschaltventil 10 angeordnet und mit dem Abgaskanal 28 verbunden ist. Die Vorrichtung 76 führt Abgas 30 zu einem nicht dargestellten Luftansaugort der Brennkraftmaschine zurück, während das Sekundärluftschaltventil 10 über einen Lufteinlaß 14 Sekundärluft 22 zuführt. Das Sekundärluftschaltventil 10 ist mit einem zusätzlichen Rückschlagventil 32 an der Sekundärluftauslaßöffnung 38 mit dem Abgaskanal 28 verbunden. Lediglich aus Gründen der Übersichtlichkeit ist in 7 das Sekundärluftschaltventil 10 übertrieben weit entfernt vom Gehäuse 24 dargestellt. Das Gehäuse 24 ist beispielsweise ein Kombihalter für das AGR-Ventil 76 und das Sekundärluftschaltventil 10 und am Zylinderkopf 72 beispielsweise angeschraubt. Diese Anordnung gewährleistet eine entsprechende thermische Abschirmung des Sekundärluftschaltventils 10 gegen die hohen Temperaturen des heißen Abgases 30, welches im Bereich der Abgaskanalflansche 74 beispielsweise ein Temperatur von 350 Grad Celsius aufweist.

Claims (13)

  1. Abgasnachbehandlungsvorrichtung für eine Brennkraftmaschine mit einem Sekundärluftzuführ-System, welches über ein Sekundärluftschaltventil (10) mit einer Sekundärluftauslassöffnung (38) Sekundärluft (22) in einen Abgaskanal (28) einspeist sowie zwischen der Sekundärluftauslassöffnung (38) und dem Abgaskanal (28) ein zusätzliches Rückschlagventil (32) enthält, das hitzebeständig und hitzeabweisend ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Sekundärluftschaltventil (10) direkt an einem Gehäuse (24) angeordnet ist, in welchem wenigstens ein Abgaskanal (28) verläuft und in dem zwischen der Sekundärluftauslassöffnung (38) des Sekundärluftschaltventils (10) und dem Abgaskanal (28) ein Verbindungskanal (26) ausgebildet ist, in dem am ventilseitigen Ende, abgasseitigen Ende und/oder zwischen Abgaskanal (28) und Sekundärluftschaltventil (10) das zusätzliche Rückschlagventil (32) angeordnet ist.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das zusätzliche Rückschlagventil (32) ein Ventilteller (34) ist, der die Sekundärluftauslassöffnung (38) abgasseitig verschließt.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass am Ventilteller (34) ein Stößel (36) befestigt ist, welcher von einer Zwischenstange (20) des Sekundärluftschaltventils (10) betätigt das Rückschlagventil (32) öffnet oder schließt.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Stößel (36) einstückig mit dem Ventilteller (34) ausgebildet ist.
  5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Stößel (36) einstückig mit der Zwischenstange (20) ausgebildet ist.
  6. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass am Stößel (36) an einem vom Ventilteller (34) abgewandten Ende ein erster relativ zum Sekundärluftschaltventil (10) beweglicher Federteller (40) befestigt ist, welcher wiederum an der Zwischenstange (20) des Sekundärluftschaltventils (10) anschlägt, wobei ferner an einem unteren Teil eines Ventilgehäüses (12) im Sekundärluftschaltventil (10) ein zweiter, den Stößel (36) verschiebbar umgebender Federteller (42) befestigt ist und sich zwischen den Federtellern (40, 42) eine Feder (44) abstützt.
  7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das zusätzliche Rückschlagventil (32) eine Platte (50) ist, wobei abgasseitig eine Feder (52) angeordnet ist, welche diese Platte (50) dichtend auf die Sekundärluftauslassöffnung (38) drückt.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Feder (52) in ihrer der Platte (50) abgewandten Seite in einer Bohrung in einem Gehäuse (24) des Abgaskanals (28) abstüzt.
  9. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das zusätzliche Rückschlagventil (32) eine, Lamellendichtung (60) ist.
  10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Lamellendichtung (60) in einem Verbindungskanal (26) eines Gehäuses (24) des Abgaskanals (28) zwischen Abgaskanal (28) und Sekundärluftschaltventil (10) angeordnet ist.
  11. Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Lamellendichtung (60) in Strömungsrichtung der Sekundärluft (22) gesehen folgendes aufweist: ein Stegelement (66, 68), welches sich senkrecht zur Strömungsrichtung der Sekundärluft (22) durch den Verbindungskanal (26) erstreckt, und ein Lamellenelement (62), welches dichtend ineinandergreifende Lamellen (64) aufweist die sich entgegen der Strömungsrichtung der Sekundärluft (22) am Stegelement (66, 68) abstützen.
  12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnt, dass das Stegelement (66, 68) mittig eine Querschnittserweiterung (70) aufweist und dass sich die Lamellenspitzen des Lamellenelementes (62) an der Querschnittserweiterung (70) des Stegelementes (66, 68) abstützen.
  13. Sekundärluftschaltventil (10) für ein Sekundärluftzuführ-System einer Brennkraftmaschine, bei dem Sekundärluft (22) über eine Sekundärluftauslassöffung (38) des Sekundärluftschaltventils (10) in einen Abgaskanal (28) einleitbar ist und zwischen der Sekundärluftauslassöffung (38) des Sekundärluftschaltventil (10) und dem Abgaskanal (28) ein zusätzliches Rückschlagventil (32) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnt, dass das Sekundärluftschaltventil (10) an einem Gehäuse (24) eines Abgaskanals (28) angeordnet und mit dem Abgaskanal (28) über eine Sekundärluftauslassöffung (38) des Sekundärluftschaltventils (10) und einen Verbindungskanal (26) im Gehäuse (24) verbunden ist, in dem das zusätzliche Rückschlagventil (32) im Verbindungskanal (26) am ventilseitigen Ende, am abgasseitigen Ende und/oder zwischen Abgaskanal (28) und Sekundärluftschaltventil (10) angeordnet ist.
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