DE19730389C2 - Wärmetauscher - Google Patents
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Wärmetauscher.
Ein derartiger Wärmetauscher ist aus der EP 0 479 657 A1 bekannt. Dieser Wärme
tauscher ist aus einem Bündel erster Rohre, die auf Abstand zueinander mittels ei
ner Tragstruktur gehalten werden, aufgebaut. Die Tragstruktur besteht aus einzel
nen Platten. Durch die ersten Rohre wird ein erstes Fluid hindurchgeführt, das ge
kühlt werden soll. Die gesamte Tragstruktur ist von einem zweiten Rohr, d. h. einem
Hüllrohr, umgeben, das einen Zu- und Ablauf aufweist, über die ein zweites Fluid an
den ersten Rohren vorbeigeführt wird, um die von den ersten Rohren abgegebene
Wärme abzuführen. Die ersten Rohre sowie die Tragstruktur, die die ersten Rohre
fixiert, bestehen aus Siliciumcarbid. Um die Tragstruktur mit den ersten Rohren auf
zubauen, werden die Trageplatten zunächst als Grünkörper hergestellt mit
entsprechenden Bohrungen, in die die ersten Rohre aus Siliciumcarbid eingesteckt wer
den sollen. Danach erfolgt eine Sinterung bei Temperaturen zwischen 1900 bis 2500°C,
um die Trageplatten mit den ersten Rohren fest, d. h. unverrückbar, zu verbinden. Da
durch, dass die einzelnen ersten Rohre mit Abstand zueinander gehalten sind, können sie
gut von allen Seiten von dem zweiten Fluid umströmt werden, um die Wärme abzuführen.
Eine solche Anordnung bringt Probleme insbesondere dann mit sich, dass, falls ein einzel
nes der ersten Rohre defekt ist, der gesamte Wärmetauscher unbrauchbar wird, da eine
Trennung seiner einzelnen Bauteile praktisch nicht möglich ist.
Aus der GB 1,100,832 ist ein Wärmetauscher bekannt, der einzelne Rohre aufweist, die
zueinander beabstandet sind und innerhalb eines Mantels durch Träger getragen sind,
wobei die Träger an voneinander beabstandeten Stellen in dem Mantel angeordnet sind.
Jeder Träger weist einen Stapel dünner Metallplatten auf, die so mit Öffnungen versehen
sind, um die Rohre aufzunehmen. Darüberhinaus sind weitere Öffnungen vorgesehen, um
eine Strömung innerhalb der Ummantelung zu ermöglichen. Die einzelnen Platten sind
aus Metall gebildet.
Ausgehend von dem vorstehend angegebenen Stand der Technik liegt nun der vorliegen
den Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Wärmetauscher aus einem korrosions- und
oxidationsbeständigen Werkstoff zu schaffen, der eine hohe mechanische Festigkeit auf
weist, der hohen Temperaturwechselzyklen standhält, der einen hohen Wirkungsgrad, d. h.
einen guten Wärmeaustausch zwischen den beiden Fluiden ermöglicht, und der darüber
hinaus, trotz der einzusetzenden Werkstoffe, einfach aufbaubar ist und in Bezug auf de
fekte Teile einen leichten Austausch solcher Teile ermöglicht.
Gelöst wird diese Aufgabe durch einen Wärmetauscher, der die Merkmale des Patentanspruchs 1 aufweist.
Der erfindungsgemäße Wärmetauscher ist zum einen dadurch charakterisiert, dass er aus
einzelnen, platten- oder scheibenförmigen Teilelementen aufgebaut ist, die Hohlräume
aufweisen und übereinandergestapelt sind und die über eine Siliciumcarbid-haltige Ver
bindungsschicht miteinander verbunden sind. In diese so gebildete Tragstruktur werden
dann die ersten Rohre, die das erste Fluid führen, eingesteckt, derart, dass zwischen den
ersten Rohren und der Tragstruktur eine Dehnungsausgleichsschicht aus keramischem
Werkstoff und/oder Kohlenstoff angeordnet ist.
Durch diesen Aufbau sind die Tragstruktur und die Rohre, zumindest diejenigen
Rohre, die das erste Fluid führen, mechanisch entkoppelt. Erst dann, wenn ein Fluid
mit hoher Temperatur durch den Wärmetauscher hindurchgeführt wird, erfolgt eine
Ausdehnung der ersten Rohre, so dass diese dann, im Betrieb des Wärmetauschers,
fest mit der Tragstruktur verankert sind. Durch die Dehnungsausgleichsschicht ist es
möglich, den Wärmetauscher bei Arbeitstemperaturen zu betreiben, die sogar höher
als 1400°C liegen; außerdem kann eine Innendruckbeaufschlagung der ersten Roh
re vorgesehen werden. Die hohe Arbeitstemperatur und der hohe Innendruck führen
zu einem höheren Wirkungsgrad.
Soweit in der Beschreibung und den Ansprüchen der Begriff "Fluid" verwendet wird,
fallen hierunter, im Sinne der Ausführungen, nicht nur flüssige Medien, sondern
auch gasförmige Medien oder Gemische aus flüssigen und gasförmigen Medien, die
durch die Rohre des Wärmetauschers hindurchgeführt werden, die auch Feststoff
partikel mitführen können.
Da die Tragstruktur aus einzelnen Platten oder Scheiben aufgebaut ist, können mit
vorgefertigten, standardisierten Teilen beliebig lange Wärmetauscherstrukturen aus
solchen einzelnen Platten oder Scheiben aufgebaut werden mit den entsprechenden
Hohlräumen bzw. Bohrungen, in die die Rohre, die die Fluide führen, eingesteckt
werden. Aufgrund der Dehnungsausgleichsschicht aus keramischem Werkstoff un
d/oder Kohlenstoff wird erreicht, dass die Rohre, die im Betriebszustand des Wärme
tauschers fest in der Tragstruktur fixiert sind, jeweils freigegebenen werden, wenn
der Wärmetauscher außer Betrieb ist, so daß keine Spannungen an den Übergän
gen gespeichert werden und es auch möglich ist, einzelne, eventuell defekte Rohre
dem Wärmetauscher, ohne besondere Maßnahmen, zu entnehmen und durch ande
re Rohre zu ersetzen. Durch die erfindungsgemäße Ausbildung der Tragstruktur und
der Rohre werden auch bei Innendruckbelastungen der Rohre diese nur gering auf
Zug beansprucht, was für einen sicheren und störungsfreien Betrieb eines Wärme
tauschers von wesentlichem Vorteil ist.
Die ersten Rohre aus einem fluiddichten, korrosions- oder oxidationsbeständigen
Werkstoff können handelsübliche Rohre sein, die vorzugsweise aus monolithischer
Keramik, aus Siliciumcarbid, Siliciumnitrid, Cordierit oder Mullit gebildet sind. Eine
monolithische Keramik wird immer dann von Vorteil sein, wenn Gasdichtheit primär
gefordert ist, während erste Rohre aus Siliciumcarbid und Siliciumnitrid dann einge
setzt werden sollten, wenn unter besonders hohen Temperaturen bei niedriger Mate
rialausdehnung und hohen Temperaturwechselbeanspruchungen gearbeitet wird.
Cordierit oder Mullit sollten dann für die ersten Rohre verwendet werden, wenn ei
nerseits unter hohen Temperaturen gearbeitet wird, andererseits eine gute Oxidati
ons- und Korrosionsbeständigkeit gefordert ist.
Die vorstehend angegebenen Materialien können auch für die zweiten Rohre einge
setzt werden, die zum Hindurchleiten des zweiten Fluids, über das die Wärme des
ersten Fluids im Austausch abgeführt wird, dienen. Allerdings kann das zweite Fluid,
das strömungsmäßig getrennt von dem ersten Fluid geführt wird, ein solches sein,
das genau definiert wird und somit keine hohen Ansprüche an die zweiten Rohre
stellt, im Gegensatz zu den ersten Rohren, durch die das zu kühlende Fluid hin
durchgeführt wird.
Falls zumindest für die ersten Rohre Siliciumcarbid verwendet wird, so sollte es sich
hierbei vorzugsweise um ein Silicium-infiltriertes Siliciumcarbid (SiSiC) oder ein
gesintertes Siliciumcarbid (SSiC) handeln. Zur Fertigung der Rohre aus gesintertem
Siliciumcarbid wird reines Siliciumcarbidpulver als Schlicker bereitgestellt und ge
gossen. Solche Rohre sind gasdicht und sollten dann, wenn unter sehr hohen Tem
peraturen gearbeitet wird, in den Wärmetauscher eingebaut werden.
Um die Dehnungsausgleichsschicht definiert zu bilden, darüberhinaus im Bereich
dieser Schicht einen guten Wärmeübergang zu der Tragstruktur und damit zu den
zweiten Rohren hin zu gewährleisten, wird diese Dehnungsausgleichsschicht bevor
zugt aus einem keramischen Pulver oder aus Kohlenstoffpulver gebildet. Weiterhin
eignen sich Dehnungsausgleichsschichten, die im wesentlichen aus Keramik- und/o
der Kohlenstoff-Fasern gebildet sind, die darüberhinaus noch mit den jeweiligen Ma
terialien in Pulverform gefüllt sein können. Den Fasern im Bereich der Dehnungs
ausgleichsschicht wird eine bevorzugte Orientierung gegeben derart, dass sie in Um
fangsrichtung der Rohre orientiert sind. Solche Dehnungsausgleichsschichten kön
nen einfach und dünn hergstellt werden. Typische Außendurchmesser von Rohren,
um die die Dehnungsausgleichsschicht herum gebildet wird, liegen im Bereich von
10 bis 100 mm mit einer Wandstärke in Abhängigkeit vom Durchmesser von 3 bis
15 mm. Die Dehnungsausgleichsschicht sollte thermische Spannungen im Bereich
der Rohre verhindern und daher, in der Größenordnung von 0,1 bis 0,5 mm im abge
kühlten Zustand der Rohre um diese herum liegen.
Für das vorstehend angesprochene keramische Pulver im Bereich der Dehnungs
ausgleichsschicht eignen sich insbesondere Bornitrid- und/oder Aluminiumnitrid-Pul
ver. Bornitrid-Pulver und Aluminiumnitrid-Pulver sind dann zu bevorzugen, wenn ei
ne hohe Wärmeleitung einerseits, eine gute mechanische Entkopplung zwischen
den Rohren und der Dehnungsausgleichsschicht gefordert sind.
Um eine hohe Festigkeit und gute Wärmeleitung zu erreichen, wird die Faserverstär
kung in den Teilelementen aus zweidimensionalen Geweben, Faser-Rovings oder
Gewebe-Bändern gebildet. Um eine Tragstruktur, aufgebaut aus den einzelnen Tei
lelementen, zu erreichen, die sehr hohen Temperaturen standhält und eine sehr ho
he Festigkeit aufweist, wird ein Kohlenstoff-faserverstärkter Verbundwerkstoff einge
setzt, dessen Kohlenstoff-Fasern in Siliciumcarbid eingebettet werden. Dieses Silici
umcarbid wird durch Infiltrieren von flüssigem Silicium in eine Rißstruktur unter Wär
meeinwirkung und Reaktion mit Kohlenstoff gebildet.
Die Teilelemente, aus denen die Tragstruktur aufgebaut ist, sollten in dem Faserver
lauf ihrer Kohlenstoff- und/oder Keramik-Fasern so orientiert werden, dass ein mög
lichst hoher Wärmefluß zwischen den ersten Rohren, die das erwärmte Fluid führen,
zu den zweiten Rohren, die das Kühlfluid führen bzw. zu der Außenseite des Wär
metauschers hin, gewährleistet ist. Dies kann darüberhinaus sowohl durch die Wahl
des Faservolumens in der Tragstruktur als auch des Fasertyps erreicht werden. Um
diesen Wärmefluß über die Faserorientierung zu erreichen, sollten mindestens 50%
der Fasern, vorzugsweise mindestens 90% der Fasern, in den Teilelementen paral
lel zur Platten- oder Scheibenebene der als Platten oder Scheiben ausgebildeten
Teilelemente verlaufen, d. h. die Fasern sind mit einem hohen Anteil radial nach au
ßen von den Rohrachsen der ersten und/oder der zweiten Rohre aus gesehen, je
weils orientiert.
Für einen einfachen Aufbau werden solche Faser-Rovings oder Gewebe-Bänder ge
wickelt, vorzugsweise derart, dass sich die einzelnen Lagen radial um die Achsen der
später eingesetzten Rohre bzw. der Hohlräume, in die die Rohre eingesetzt werden,
erstrecken. Hierdurch ergibt sich in Umfangsrichtung eine hohe Festigkeit der Teile
lemente, aus denen die Tragstruktur aufgebaut wird.
Während des Aufbaus solcher gewickelten Teilelemente können definierte Zwi
schenhohlräume ausgebildet werden, insbesondere dann, wenn die Bohrungen in
den einzelnen Teilelementen wechselweise mit einem endlosen Band umwickelt
werden. Die Zwischenhohlräume bilden sich dann im Bereich der sich kreuzenden
Fasern. In solche Zwischenhohlräume können dann Einsatzteile mit hoher gerichte
ter Wärmeleitung eingesetzt werden. Solche Einsatzteile können aber auch nach
träglich in die Teilelemente eingebrachte Hohlräume eingesetzt werden. Für solche
Einsatzteile eignen sich keramische oder keramisierte, kohlenstoff-faserverstärkte
Verbundstoffe. Besonders bevorzugt sind Einsatzteile aus Siliciumcarbid, die in den
Wickelkörper eingebettet werden. Gerade Siliciumcarbid bringt den Vorteil mit sich,
daß artgleiches Material zu den Rohren bzw. der Faserkeramik verwendet werden
kann.
Solche Einsatzteile sollten aber so verteilt angeordnet und in ihrem Volumen dimen
sioniert werden, dass eine möglichst hohe, gerichtete Wärmeleitung radial von den
einzelnen Rohren, die das Arbeitsfluid führen, zu den Rohren, die das Kühlfuid füh
ren hin, erfolgt.
Wie bereits vorstehend erwähnt ist, können in die jeweiligen Bohrungen, die defi
niert in den Teilelementen und in der daraus gebildeten Tragstruktur eingebracht
sind, die ersten und zweiten Rohre eingeführt werden, durch die das erste und das
zweite Fluid geführt wird. Bevorzugt wird jeweils benachbart zu einem ersten Rohr
jeweils ein zweites Rohr angeordnet. Um einen hohen Wirkungsgrad im Wärmeaus
tausch zu erreichen, ist allerdings ein Aufbau zu bevorzugen, bei dem ein erstes
Rohr, durch das das zu kühlende erste Fluid hindurchgeführt wird, zentral in der
Tragstruktur angeordnet ist, während die zweiten Rohre radial um das erste Rohr
verteilt werden, durch die das Kühl-Fluid hindurchgeführt wird. Zu bevorzugen ist
eine symmetrische Anordnung der zweiten Rohre um das zentrale erste Rohr herum,
darüberhinaus eine Anordnung derart, dass die Achsen der jeweiligen Rohre parallel
zueinander verlaufen.
Der Wärmetauscher, wie er vorstehend in seinen verschiedenen Ausführungsformen
beschrieben ist, kann als Moduleinheit dienen, wobei dann die Querschnittsform der
Tragstruktur (die dann die Moduleinheit bildet), so ausgeführt ist, dass aufeinander
grenzende Moduleinheiten flächig aneinanderliegen. Hierzu ist eine Querschnitts
form der Tragstruktur als Polygon, vorzugsweise als Hexagon, zu bevorzugen, so
dass an die jeweiligen Seitenkanten einer solchen Tragstruktur jeweils eine weitere
Moduleinheit angelegt wird. Falls die polygonförmige Querschnittsform eine gleiche
Seitenlänge aufweist, darüberhinaus das Polygon ein sechsseitiges Polygon
(Hexagon) ist, können um eine zentrale Moduleinheit sechs weitere Moduleinheiten
angelegt werden, so daß sich eine größere Wärmeaustauschereinheit ergibt. Weite
re solcher Moduleinheiten können dann beliebig um diese Einheit herum an der Au
ßenseite angefügt werden. Für die Verbindung der einzelnen Moduleinheiten sind
vorzugsweise in den Außenoberflächen Fixiernuten vorgesehen, in die Fixierteile
wie Stäbe, eingelegt werden können. Solche Fixierteile sollten ein mit der Tragstruk
tur artgleiches Material sein, um keine unterschiedlichen Wärmedehnungen
hervorzurufen.
Um den Wärmetauscher gegen Oxidation oder Korrosion zu schützen, kann die Au
ßenoberfläche der Tragstruktur mit einer entsprechenden Schutzschicht versehen
werden, vorzugsweise einer solchen, die aus Siliciumcarbid und/oder Siliciumdioxid
und/oder Molybdändisilizid gebildet ist.
Wie eingangs beschrieben ist, wird die Tragstruktur aus einzelnen Teilelementen
aufgebaut. Jedes Teilelement wiederum kann aus mehreren Einzelplatten bestehen.
Um in Richtung der Längsachse des Wärmetauschers gesehen die Wärmevertei
lung im Bereich der Tragstruktur zu homogenisieren und eventuelle Wärmegradien
ten abzubauen, werden Teilelemente oder Gruppen aus Teilelementen mit zueinan
der unterschiedlichen, allerdings dennoch definierten Faserorientierungen bereitge
stellt, die dann in einer definierten Reihenfolge zu der gesamten Tragstruktur
zusammengesetzt und mittels der Siliciumcarbid-haltigen Verbindungsschicht ver
bunden werden.
Weitere Einzelheiten und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der Beschrei
bung von Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnung. In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 bis 4 den schrittweisen Aufbau eines erfindungsgemäßen Wärmetau
schers entsprechend einer ersten Ausführungsform,
Fig. 5 einen Schnitt durch einen weiteren Wärmetauscher, der eine hexagonale
Querschnittsstruktur aufweist,
Fig. 6 einen Querschnitt durch einen weiteren Wärmetauscher, der aus mehre
ren Wärmetauscher-Modulen entsprechend Fig. 5 aufgebaut ist,
Fig. 7 bis 9 den Wärmetauscher, wie er im Schnitt in Fig. 5 dargestellt ist, in
perspektivischer Darstellung in drei Verfahrensschritten seiner Herstel
lung, und
Fig. 10 eine Tragestruktur vergleichbar mit derjenigen, die in Fig. 8 dargestellt
ist, die aus Faser-Rovings oder Gewebebändern gefertigt ist, wobei die
einzelnen Faserstrukturen im vorderen Bereich angedeutet dargestellt
sind.
Der Wärmetauscher, wie er in der perspektivischen Darstellung der Fig. 4 zu se
hen ist, umfasst eine aus mehreren plattenförmigen Teilelementen 1 und 2 aufgebau
te Tragstruktur 3. In dieser Tragstruktur 3 sind ein zentrales erstes Rohr 4 und um
den Umfang des zentralen Rohrs 4 verteilt weitere zweite Rohre 5 eingebettet. Wäh
rend das zentrale, erste Rohr 4 dazu dient, ein zu kühlendes Fluid hindurchzufüh
ren, wird durch das zweite Rohr 5 ein zweites Fluid, das als Kühlfluid dient, geleitet.
Um einen solchen Wärmetauscher, wie er in Fig. 4 dargestellt ist, herzustellen,
werden zunächst die verschiedenen Teilelemente 1 und 2, wie in Fig. 1 gezeigt ist,
hergestellt. Jedes Teilelement 1, 2 wird aus einem mit Kohlenstoff- und Keramik-Fa
sern verstärkten Verbundwerkstoff aufgebaut. Die Teilelemente 1 und 2, wie sie in
Fig. 1 zu sehen sind, unterscheiden sich hierbei jeweils durch eine
unterschiedliche Faserorientierung, wie durch den Faserverlauf in der oberen, linken
Ecke jedes Teilelements 1, 2 angedeutet ist. Während in den Teilelementen 1 die
Fasern im wesentlichen in der Ebene des jeweiligen Teilelements 1 und parallel zu
den Seitenkanten des Teilelements ausgerichtet sind, sind die Fasern in den Teile
lementen 2, die ebenfalls im wesentlichen in der Ebene des Teilelements liegen, 45°
zu der Orientierung der Fasern in den ersten Teilelementen bzw. 45° zu den Seiten
kanten des Teilelements 2 ausgerichtet. Wie anhand der Teilelemente 1 angedeutet
ist, kann jedes Teilelement aus einzelnen Platten mit geringer Dicke aufgebaut
werden.
Die Herstellung eines Plattenteils bzw. eines Teilelements 1, 2 erfolgt aus einem po
rösen, kohlenstoff faserverstärkten Kohlenstoffmaterial (C/C) mit sogenannten Lang
fasern, oder Fasern, die endlos sind, in orthotroper bzw. quasi-isotroper Orientie
rung zur Plattenebene. Solche Faserplatten werden dann zunächst zu einem Teile
lement 1 zusammengefügt, beispielsweise durch Verkleben mit einer kohlenstoff-rei
chen Paste. Die einzelnen Teilelemente 1, 2 werden dann ebenfalls miteinander un
ter Heranziehung dieser Verbindungstechnik verklebt, so dass sich ein Vorkörper er
gibt, wie er in Fig. 2 dargestellt ist. Danach werden, wie in Fig. 3 dargestellt, Boh
rungen 6 eingebracht, was mit einem relativ geringen Aufwand möglich ist, da dieser
Vorkörper leicht mit herkömmlichen Bohrtechniken bearbeitbar ist. Bei diesem Vor
körper handelt es sich um ein poröses Gebilde, wobei die Poren gegebenenfalls de
finiert ausgebildet werden können. Hierzu wird vorzugsweise eine Technik ange
wandt, wobei die einzelnen Kohlenstoff-Fasern in einem kohlenstoff-reichen Polymer
eingebettet sind, wobei unter Pyrolyse eine solche definierte Rißstruktur erzeugt und
definiert eingestellt werden kann. Die Poren bzw. die Rissstruktur dieser Tragstruktur
des C/C-Körpers wird dann mit flüssigem Silicium infiltriert, das unter Wärmeeinwir
kung bei Temperaturen im Bereich von 1410°C bis 1700°C zu Siliciumcarbid umge
wandelt wird. Die Querschnitte der Bohrungen 6 können definiert eingestellt werden.
Gleichzeitig mit dem Infiltrieren von flüssigem Silicium in die Porenstruktur wird im
Bereich der Klebeflächen der flächig miteinander verklebten Teilelemente 1, 2 eine
Siliciumcarbid-Verbindungsschicht gebildet, so dass die Klebeschicht durch eine
Siliciumcarbidschicht ersetzt wird und sich eine homogene, hochfeste Tragstruktur 3
auch im Bereich der Fügestelle einzelner Teilelemente 1, 2 ergibt.
Entsprechend den Bohrungsquerschnitten werden die einzusetzenden ersten und
zweiten Rohre 4 und 5 dimensioniert, allerdings derart, dass deren Durchmesser ge
ringfügig kleiner ist als der freie Bohrungsdurchmesser, so daß ein Zwischenraum
bei eingelegtem Rohr entsteht. Diese Zwischenräume dienen als Dehnungsaus
gleichsbereich, der mit einer Dehnungsausgleichsschicht 8 aus keramischem Werk
stoff und/oder Kohlenstoff gefüllt wird. Die Dehnungsausgleichsschicht 8 kann da
durch gebildet werden, dass, vor Einlegen der Rohre in die Bohrungen, eine Schicht
aus Keramik- und/oder Kohlenstoff-Fasern oder -Folien eingefügt wird. Anschlie
ßend werden die Rohre eingesteckt, so dass diese unter Einhaltung eines definierten
Spalts den verbleibenden Freiraum ausfüllen. Alternativ werden zunächst in die Boh
rungen die ersten und zweiten Rohre eingelegt und der Zwischenraum mit einem ke
ramischen Pulvermaterial weitgehendst aufgefüllt. In der Anordnung, wie sie in Fig.
4 zu sehen ist, sind die ersten und zweiten Rohre 4, 5 in der Tragstruktur 3 zwar fi
xiert, allerdings nicht kraft- und formschlüssig so eingebettet, dass sie unverrückbar
wären.
Während in Fig. 4 ein Wärmetauscher schematisch dargestellt ist, der quer zur
Längserstreckung der ersten und zweiten Rohre 4, 5 eine quadratische Struktur auf
weist, ist in Fig. 5 bzw. in Fig. 9 ein Wärmetauscher-Modul gezeigt, das einen
hexagonalen Querschnitt mit einer gleichen Seitenlänge aufweist. Prinzipiell ist ein
solcher Wärmetauscher so aufgebaut, wie dies vorstehend anhand der Fig. 1 bis
4 erläutert ist, wobei die Fig. 7 wiederum ein einzelnes Teilelement 1, 2 einer sol
chen Tragstruktur 3 zeigt. Mehrere solcher Teilelemente 1, 2 werden dann aufeinan
der verklebt, wie in Fig. 8 mit den Klebe- bzw. Verbindungsschichten 7 angedeutet
ist. Nach keramisieren dieses Vorkörpers entsprechend der Fig. 8 werden dann die
Rohre 4, 5 in die Bohrungen eingesteckt, wiederum mit einer keramischen Zwi
schenschicht, die als Dehnungsschicht 8 dient, wie in Fig. 5 angedeutet ist.
Wie zu erkennen ist, können aus dem modulartigen Aufbau des Wärmetauschers
mit einzelnen Teilelementen 1, 2 Wärmetauscher beliebiger Längen hergestellt wer
den, wozu standardisierte Teile herangezogen werden. Mit einer polygonalen
Querschnittsform der Tragstruktur 3, wie sie vorstehend beschrieben ist, insbeson
dere mit einer hexagonalen Querschnittsform, die Seiten mit gleicher Länge besitzt,
können Wärmetauscherstrukturen aufgebaut werden, wie sie beispielsweise in Fig.
6 zu sehen ist. Hierbei werden einer zentralen Wärmetauschereinheit weitere Modu
leinheiten einer entsprechenden Querschnittsform jeder Seitenfläche zugeordnet, so
dass die mittlere, zentrale Wärmetauscher-Moduleinheit vollständig von äußeren Mo
duleinheiten umgeben wird. In den Seitenflächen der Moduleinheiten sind, in Längs
richtung der Rohre 4, 5 gesehen, Fixierungsnuten 9 ausgebildet, beispielsweise mit
einem halbkreisförmigen Querschnitt, die sich dann beim Aufbau des Wärmetau
schers entsprechend der Fig. 6 mit den Nuten angrenzender Wärmetauscher-Mo
dule zu einer Bohrung ergänzen, in die beispielsweise Fixierstifte oder Fixierstäbe
10 eingesetzt werden können. Die einzelnen Moduleinheiten entsprechend der Fig.
6 können mit geeigneten Verbindungstechniken verbunden werden, wozu sich bei
spielsweise Siliciumcarbidschichten eignen. Die jeweiligen Rohre 4, 5 der Modulein
heiten der Fig. 6 können in geeigneter Weise strömungsmäßig miteinander verbun
den werden, so daß sich zwei Strömungssysteme ergeben, wobei das erste Strö
mungssystem die ersten Röhre 4 (heller Querschnitt in Fig. 6) umfaßt, während das
zweite Rohrsystem (zweite Rohre 5 - dunkel angedeutet in Fig. 6) das zweite Rohr
system bildet. Durch das erste Rohrsystem wird das zu kühlende Fluid geführt, wäh
rend das zweite Rohrsystem das Kühlfluid aufnimmt.
Wie weiterhin anhand der Fig. 6 zu erkennen ist, können mit Moduleinheiten, wie
sie in Fig. 5 dargestellt sind, andere geometrische Gebilde hergestellt werden, bei
spielsweise Wärmetauscher, die einen relativ großen, mittleren Hohlraum aufweisen
oder komplexe Wärmetauscherstrukturen, wie beispielsweise Wandflächen, die in
ihrer Länge und Höhe variabel sind, um sie den Anforderungen jeweils anzupassen.
In Fig. 10 ist eine Tragestruktur 3 gezeigt, die aus Faser-Rovings oder Gewebe
bändern gewickelt ist. Wie aus dem angedeuteten Faserverlauf im Bereich der vor
deren Stirnflächen der Wickelstruktur zu erkennen ist, ist diese Tragestruktur in Z-
Richtung sich aufbauend gewickelt, indem die einzelnen Faserlagen wechselweise
um die einzelnen Bohrungen 6, für die zunächst nicht dargestellte Platzhalter wäh
rend des Wickelvorgangs eingesetzt werden können, gewickelt. Durch den
kreuzweisen Verlauf im wesentlichen jeweils um den entsprechenden Platzhalter für
das einzusetzende innere Rohr 4 herum ergibt sich eine hochfeste Struktur. Wie
weiterhin zu sehen ist, werden die Fasern oder Faserbänder so gelegt, dass sie je
weils zu gegenüberliegenden Platzhaltern verlaufen und dann zu dem jeweils be
nachbarten Platzhalter geführt werden. Während dieses Wickelvorgangs entstehen
an das innere Rohr 4 bzw. die Bohrung 6 für das innere Rohr 4 angrenzend dreieck
förmige Hohlräume, in die dann ein entsprechendes Einsatzteil 11 aus einem gut
wärmeleitenden Material, beispielsweise einer Faserkeramik, eingesetzt werden
kann. Die Dehnungsausgleichsschicht kann bei einem Aufbau, wie er in Fig. 10
dargestellt ist, zunächst um Platzhalter-Formkörper herum angeordnet werden, be
vor der eigentlichen Wickelvorgang erfolgt. Die Dehnungsausgleichsschicht kann
aber auch während des Wickelns durch Aufbringen von Fasern radial um einen ent
sprechenden Kern oder Bereich die jeweiligen vorgefertigten ersten und zweiten
Rohre 4, 5, die allerdings nicht näher in Fig. 10 dargestellt sind, aufgebaut werden.
Claims (29)
1. Wärmetauscher, der mindestens ein erstes Rohr (4) zum Hindurchleiten eines zu
kühlenden Fluids und mindestens ein zweites Rohr (5) zum Hindurchleiten eines
Kühlfluids aufweist, wobei zumindest das erste Rohr (4), aus einem fluiddichten,
korrosions- und oxidationsbeständigen Werkstoff, in einer aus mehreren einzelnen
Teilelementen gebildeten Tragstruktur (3) aus SiC-haltigem Werkstoff in einer Boh
rung (6) der Teilelemente (1, 2) gehalten ist, wobei die Tragstruktur (3) aus aufein
andergestapelten und über eine SiC-haltige Verbindungsschicht (7) miteinander
verbundenen platten- oder scheibenförmigen Teilelementen (1, 2) aus einem mit
Kohlenstoff- und/oder Keramikfasern verstärkten Verbundwerkstoff aufgebaut ist
und wobei zumindest zwischen dem ersten Rohr (4) und der Tragstruktur (3) eine
Dehnungsausgleichsschicht (8) aus keramischem Werkstoff und/oder Kohlenstoff
angeordnet ist.
2. Wärmetauscher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest das
erste Rohr (4) aus monolithischer Keramik gebildet ist.
3. Wärmetauscher nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest das
erste Rohr (4) aus Siliciumcarbid, Siliciumnitrid, Cordierit oder Mullit gebildet ist.
4. Wärmetauscher nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass als Siliciumcarbid
ein Silicium-infiltriertes Siliciumcarbid (SiSiC) oder gesintertes Siliciumcarbid (SSiC)
verwendet wird.
5. Wärmetauscher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Dehnungsaus
gleichsschicht (8) im wesentlichen aus keramischem Pulver oder Kohlenstoffpulver
gebildet ist.
6. Wärmetauscher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Dehnungsaus
gleichsschicht (8) im wesentlichen aus Keramik- und/oder Kohlenstoff-Fasern gebil
det ist.
7. Wärmetauscher nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Fasern bevor
zugt in Umfangsrichtung der Rohre (4, 5) orientiert sind.
8. Wärmetauscher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Dehnungsaus
gleichsschicht (8) aus einem folienförmigen Werkstoff, insbesondere Graphit-Folie,
gebildet ist.
9. Wärmetauscher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Dehnungsaus
gleichsschicht (8) aus einer Mischung aus faser- und pulverförmigem Werkstoff ge
bildet ist.
10. Wärmetauscher nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Dehnungsaus
gleichsschicht (8) aus Bornitrid- und/oder Aluminiumnitrid-Pulver gebildet ist.
11. Wärmetauscher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens 50%
der Fasern in den Teilelementen (1, 2) parallel zur Platten- oder Scheibenebene der
als Platten oder Scheiben ausgebildeten Teilelemente (1, 2) verlaufen.
12. Wärmetauscher nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens 90%
der Fasern in den Teilelementen parallel zur Platten- oder Scheibenebene der als
Platten oder Scheiben ausgebildeten Teilelemente verlaufen.
13. Wärmetauscher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Teilelemente
(1, 2) aus einem kohlenstoff faserverstärkten Verbundwerkstoff gebildet sind, wobei
die Kohlenstoff-Fasern in Siliciumcarbid eingebettet sind, das durch Infiltrieren von
flüssigem Silicium und unter Wärmeeinwirkung mit Kohlenstoff zu Siliciumcarbid
umgewandelt ist.
14. Wärmetauscher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Faserverstär
kung in den Teilelementen (1, 2) aus zweidimensionalen Geweben, Faser-Rovings
oder Gewebe-Bändern gebildet ist.
15. Wärmetauscher nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Faserverstär
kung der Teilelemente (1, 2) aus gewickelten Faser-Rovings oder Gewebe-Bändern
oder gestrickten Faser-Rovings gebildet ist (Fig. 10).
16. Wärmetauscher nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass in durch die Fa
serwicklung erzeugte Zwischenhohlräume diese ausfüllende Einsatzteile mit hoher,
gerichteter Wärmeleitung eingesetzt oder in diesen gebildet sind.
17. Wärmetauscher nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Einsatzteile
aus keramischem oder keramisiertem, kohlenstoff-faserverstärktem Verbundwerk
stoff gebildet sind.
18. Wärmetauscher nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Einsatzteile
aus SiC gebildet sind.
19. Wärmetauscher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass um ein zentrales,
erstes Rohr (4) mehrere zweite Rohre (5) angeordnet sind.
20. Wärmetauscher nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die zweiten Roh
re symmetrisch um das zentrale erste Rohr angeordnet sind.
21. Wärmetauscher nach Anspruch 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Ach
sen der ersten und der zweiten Rohre (4, 5) parallel zueinander verlaufen.
22. Wärmetauscher nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass
als Wärmetauscher-Moduleinheit mehrere Moduleinheiten zu einer Wärmetauschereinheit
zusammengeführt sind, wobei die Querschnittsform der Moduleinheit
so ausgeführt ist, daß aneinandergrenzende Moduleinheiten flächig aneinander lie
gen.
23. Wärmetauscher nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Quer
schnittsform der Moduleinheiten als Polygon, vorzugsweise als Hexagon, ausge
führt ist.
24. Wärmetauscher nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass das Polygon
gleiche Seitenlängen aufweist.
25. Wärmetauscher nach Anspruch 24 dadurch gekennzeichnet, dass an jeder Seite
einer zentralen Moduleinheit eine weitere Moduleinheit anliegt.
26. Wärmetauscher nach Anspruch 1 oder Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass
in dessen Außenoberfläche Fixiernuten (9) vorgesehen sind.
27. Wärmetauscher nach Anspruch 1 oder Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass
die Außenoberfläche der Tragstruktur (3) mit einer Schutzschicht gegen Oxidation
oder Korrosion versehen ist.
28. Wärmetauscher nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzschicht
aus Siliciumcarbid und/oder Siliciumdioxid und/oder Molybdändisilicid gebildet ist.
29. Wärmetauscher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der Tragstruktur
(3) mehrere Teilelemente (1, 2) jeweils zu Gruppen zusammengefasst sind und be
nachbarte Gruppen eine unterschiedliche Faserorientierung aufweisen.
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